Beck'scher Bilanz-Kommentar



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Transkript:

Beck'scher Bilanz-Kommentar Handels- und Steuerbilanz, 238 bis 339, 342 bis 342e HGB mit IFRS-Abweichungen von Prof. Dr. Gerhart Förschle, Prof. Dr. Bernd Grottel, Dr. Stefan Schmidt, Wolfgang Schubert, Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Dr. Wolfgang Dieter Budde, Dr. Hermann Clemm, Dr. Max Pankow, Prof. Dr. Manfred Sarx 9. Auflage Beck'scher Bilanz-Kommentar Förschle / Grottel / Schmidt / et al. schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Thematische Gliederung: Bilanz-, Bilanzsteuerrecht Verlag C.H. Beck München 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 406 65720 7

Beck scher Bilanz-Kommentar Erstversand

Beck scher Bilanz-Kommentar Handels- und Steuerbilanz 238 bis 339, 342 bis 342 e HGB mit IFRS-Abweichungen herausgegeben von Prof. Dr. Gerhart Förschle Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Frankfurt a. M. Dr. Stefan Schmidt Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Frankfurt a. M. Prof. Dr. Bernd Grottel Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Wolfgang J. Schubert Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Prof. Dr. Norbert Winkeljohann Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Frankfurt a. M. 9., neubearbeitete Auflage des von Dr. Wolfgang Dieter Budde Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Hermann Clemm Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Max Pankow Prof. Dr. Manfred Sarx Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Wirtschaftsprüfer und Steuerberater begründeten Kommentars Verlag C. H. Beck München 2014

Zitierweise: Verfasser in Beck Bil-Komm. www.beck.de ISBN 978 3 406 65720 7 2014 Verlag C. H. Beck ohg Wilhelmstraße 9, 80801 München Satz, Druck und Bindung: Druckerei C. H. Beck Nördlingen (Adresse wie Verlag) Gedruckt auf säurefreiem, alterungsbeständigem Papier (hergestellt aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff)

Verfasser Verfasser Erstversand Verfasser Prof. Dr. Gerrit Adrian Steuerberater in Frankfurt a. M. Prof. Dr. Christopher Almeling Wirtschaftsprüfer in Bruchköbel Prof. Dr. Kai C. Andrejewski Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dipl.-Kfm. Jens Briese LL. M. (taxation) Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Certified Public Accountant in Hamburg Dipl.-Kfm. Stephan Buchholz Steuerberater in Hamburg Dipl.-Kfm. Thomas Büssow Dipl.-Kfm. Michael Deubert Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Certified Public Accountant in Frankfurt a. M. Dr. Christian Feldmüller Rechtsanwalt in Frankfurt a. M. Prof. Dr. Gerhart Förschle Dipl.-Kfm. Stephan Gadek Steuerberater in München Prof. Dr. Bernd Grottel Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dr. Jochen Haußer Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Hamburg Stephan Heinz Assessor in Frankfurt a. M. Dr. Niels-Frithjof Henckel Dr. Heiko Hoffmann Rechtsanwalt und Steuerberater in München V

Verfasser Dipl.-Kfm. Karl Hoffmann Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Certified Public Accountant in Königstein Dipl.-Kfm. Franz Prinz zu Hohenlohe Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Certified Public Accountant und Fachberater für Internationales Steuerrecht in München Dipl.-Kfm. Frank Huber Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dipl.-Kfm. Andreas Krämer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dr. Markus Kreher Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dipl.-Kfm. Matthias Kroner Dipl.-Kfm. Thomas Küster Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Certified Public Accountant in Frankfurt a. M. Sascha Kristina Larenz Rechtsanwältin und Steuerberaterin in München Dr. Lars Lawall Rechtsanwalt und Steuerberater in Frankfurt a. M. Dipl.-Kfm. Martin Leistner M. A. (WSU) Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dr. Stefan Lewe Dipl.-Betriebswirtin (FH) Christiane Pastor Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Certified Public Accountant in München Dipl.-Kfm. Michael Peun Frankfurt a. M. Prof. Dr. Holger Philipps Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Eppstein Dr. Michael Poullie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Düsseldorf VI Prof. Dr. Raimund Rhiel Aktuar in Marburg

Verfasser Dipl.-Wirt.Ing. Mariella Röhm-Kottmann Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin in München Dipl.-Kfm. Norbert Ries Dipl.-Kfm. Dirk Rimmelspacher Dipl.-Betriebswirt (FH) Klaus Roscher Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Prof. Dr. Mathias Schellhorn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Hannover Dr. Stefan Schmidt Dipl.-Kfm. Wolfgang J. Schubert Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in München Dr. Richard Staudacher Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht in München Dr. Tobias Taetzner Dipl.-Kfm. Rainer Usinger Prof. Dr. Norbert Winkeljohann VII

Verfasser VIII

Die 9. Auflage des Beck schen Bilanz-Kommentars wurde vollständig überarbeitet und soweit erforderlich um die gesetzlichen Neuregelungen ergänzt. Neben der Berücksichtigung der seit der Vorauflage ergangenen Rechtsprechung sowie der erschienenen umfangreichen Literatur und zahlreichen Kommentierungen, die sich mit Anwendungs- und Zweifelsfragen der durch das BilMoG geänderten Vorschriften befassen, lag ein Schwerpunkt der Überarbeitung in der Berücksichtigung der aktuellen Gesetzesänderungen im Bereich des Handelsund Steuerbilanzrechts. Zu nennen ist zunächst das Kleinstkapitalgesellschaften- Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG), das Kleinstkapital- und Kleinstpersonenhandelsgesellschaften i. S. d. 267a HGB ermöglicht, eine verkürzte Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen und auf die Aufstellung eines Anhangs zu verzichten, sowie zusätzlich Offenlegungserleichterungen gewährt. Berücksichtigt wurden ferner die (redaktionellen) Änderungen durch das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentsfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz) in den 285 Nr. 26, 290 Abs. 2 Nr. 4 Satz 2 und 314 Abs. 1 Nr. 18 HGB. Kurz vor der Druckfreigabe des Werks hat der Bundesrat noch das Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs gebilligt, mit dem insbesondere die Mindestordnungsgelder gesenkt sowie in 335a HGB n. F. ein (Revisions-)Verfahren für Offenlegungsentscheidungen geschaffen wird. Da das Inkrafttreten des Gesetzes bei Drucklegung des Beck schen Bilanz-Kommentars noch nicht feststand, liegt der Kommentierung der von der Neuregelung betroffenen Vorschriften der Stand zum 1. Oktober 2013 zugrunde. Zusätzlich wird kurz auch die künftige gesetzliche Regelung darstellt. Die seit der Vorauflage verabschiedeten neuen IDW-Standards zur Rechnungslegung und Prüfung bildeten einen weiteren Schwerpunkt bei der Überarbeitung des Beck schen Bilanz-Kommentars. Soweit dies möglich war, wurden auch schon die in Folge der BilMoG-Änderungen veröffentlichten Entwürfe bzw. Neufassungen von IDW-Standards in der Kommentierung berücksichtigt. In die Kommentierung eingearbeitet wurden außerdem die seit der Vorauflage bekannt gemachten DRSC-Standards, namentlich DRS 20 Konzernlagebericht und DRS 16 (2012) Zwischenberichterstattung. Ferner werden wesentliche Änderungen des E-DRS 28 Kapitalflussrechnung auch schon in 297 HGB im Überblick dargestellt. Die Kommentierung der wesentlichen Abweichungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) zu den handelsrechtlichen Vorschriften wurde um neue Standards sowie um neue Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) ergänzt und unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich erschienenen Literatur überarbeitet. Bei der Darstellung der Unterschiede und sonstigen Besonderheiten wurden jeweils die bis zum 30. Juni 2013 nach Abschluss des Komitologieverfahrens durch EU-VO in das europäische Bilanzrecht übernommenen Fassungen der Standards zugrunde gelegt. In die steuerrechtliche Kommentierung wurden neben Gesetzesänderungen, z. B. das Jahressteuergesetz, vor allem aktuelle BMF-Schreiben mit bilanzsteuerrechtlichem Bezug sowie die aktuelle BFH-Rechtsprechung eingearbeitet. Wegen ergänzender Ausführungen zu Sonderthemen (z. B. Eröffnungsbilanzen, Schlussbilanzen bei Umwandlungsvorgängen und Übernahmebilanzierung sowie Abwicklungs-/Liquidationsrechnungslegung) wird auf die in Vorbereitung befindbeck-shop.de Vorwort zur 9. Auflage Vorwort zur 9. Auflage Erstversand Vorwort zur 9. Auflage IX

Vorwort zur 9. Auflage liche 5. Auflage der Sonderbilanzen verwiesen, die voraussichtlich im Sommer 2014 erscheinen wird. Die Ausführungen in der 9. Auflage berücksichtigen den Stand der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur zum 1. Oktober 2013. Herr Dr. Helmut Ellrott, der bereits seit der 1. Auflage des Beck schen Bilanz- Kommentars zu dessen Verfasserkreis gehörte, ist als Herausgeber ausgeschieden. Als Verfasser u. a. der Vorschriften zum (Konzern-)Anhang und (Konzern-)Lagebericht hat er seine langjährige Berufserfahrung in die Kommentierung einfließen lassen. Darüber hinaus haben seine konstruktiven und stets praxisrelevanten Hinweise zu den Manuskripten über viele Auflagen ganz maßgeblich zur inhaltlichen Verbesserung der Kommentierungen beigetragen. Hierfür danken wir ihm an dieser Stelle, auch im Namen aller Verfasser, noch einmal ganz ausdrücklich. Aus dem Herausgeberkreis ausgeschieden ist auch Herr Michael Kozikowski, dem wir ebenfalls für seine wertvolle Mitwirkung an den Vorauflagen des Beck schen Bilanz-Kommentars danken. Neu zum Herausgeberkreis hinzugekommen ist Herr Wolfgang J. Schubert, der auch schon bisher zum Verfasserkreis des Beck schen Bilanz-Kommentars gehörte. Besonders möchten wir allen Verfassern danken, ohne deren großes weitgehend zu Lasten der Freizeit gehendes Engagement es nicht möglich gewesen wäre, den straffen Zeitplan zur Überarbeitung der 9. Auflage des Beck schen Bilanz-Kommentars einzuhalten. Dies gilt ausdrücklich auch für Frau Dr. Beate Eibelshäuser, Herrn Dipl.-Kfm. Daniel Göbel, Frau Dipl.-Kffr. Bettina Holland, Frau Dipl.-Kffr. Kerstin Kuppelwieser, Frau Dipl.-Kffr. Christina Koellner, Herrn M. Sc. Matthias Koeplin, Herrn Dipl.-Kfm. Ulrich Niklas, Frau Dipl.-Kffr. Julia Kaub und Herrn Dipl. iur. oec. univ. Frieder Mörwald, die mit großem Einsatz bei der Überarbeitung einiger Kommentierungen mitgewirkt haben. Frau Sandra Roland LL. M. sowie Herrn Dipl.-Kfm. Christian Rothfelder danken wir für ihre umsichtige Mitarbeit bei der Redaktion des Werks. Unser ganz besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang schließlich Herrn Dipl.-Kfm. Michael Deubert, der wieder mit viel Engagement die Gesamtredaktion des Werks übernommen hat. Den Mitarbeitern des Beck-Verlags und dem zuständigen Lektor, Herrn Dr. Adrian Hans, danken wir für die professionelle Betreuung während der Entstehung dieser Auflage. Wir hoffen sehr, dass auch die 9. Auflage des Beck schen Bilanz-Kommentars ebenso wie die vorangegangenen Auflagen von unseren Lesern positiv aufgenommen und ihnen bei ihrer praktischen Arbeit von Nutzen sein wird. Anregungen zu den hier behandelten Themen und Hinweise zu etwaigen noch nicht behandelten Zweifelsfragen, die aus der praktischen Arbeit mit dem Beck schen Bilanz-Kommentar resultieren, sind den Herausgebern und Verfassern jederzeit willkommen und können unter folgender E-Mail-Adresse Redaktion_BeBiKo@ Beck.de an die Redaktion gerichtet werden. Frankfurt am Main/München, im Oktober 2013 Prof. Dr. Gerhart Förschle Dr. Stefan Schmidt Prof. Dr. Norbert Winkeljohann Prof. Dr. Bernd Grottel Wolfgang J. Schubert X

Mit diesem Bilanzkommentar verfolgen wir eine neue Idee. Wir versuchen, nebeneinander die Vorschriften über die handelsrechtliche Rechnungslegung und die steuerliche Gewinnermittlung zu erläutern, und dies in kompakter, auf den täglichen Gebrauch des Praktikers zugeschnittener Form. Als Ordnungsprinzip dienten uns dabei die handelsrechtlichen Vorschriften in ihrer neuesten Fassung, wie sie durch das Bilanzrichtlinien-Gesetz vom 19. Dezember 1985 in das Handelsgesetzbuch als Drittes Buch eingefügt worden sind. Dabei haben wir neben den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln jeweils auch die steuerlichen Besonderheiten unter Berücksichtigung von Rechtsprechung und Literatur kommentiert. Um dem Bilanz-Praktiker entgegenzukommen, haben wir auch die über die reinen Bilanzierungsregeln hinausgehenden Vorschriften zum Anhang und zum Lagebericht miterläutert. Nicht behandelt sind hingegen die Vorschriften über die Abschlussprüfung sowie einstweilen über die Offenlegung und Konzernrechnungslegung. Der Kommentar berücksichtigt auch nicht Sonderfragen der Rechnungslegung von Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen. Dem Zweck als Kommentar für die Tagespraxis entsprechend, haben wir auf ausführliche Erörterungen wissenschaftlicher Theorien verzichtet. Unser Buch erscheint auch auf Wunsch des Verlages sehr kurz nach Inkrafttreten des Bilanzrichtlinien-Gesetzes, das eine Fülle neuer Fragen aufgeworfen hat. Zwangsläufig konnten wir uns daher nur wenig auf die Meinung anderer Autoren stützen. Wir mussten uns oft selbst zu einer Meinung durchringen. Der nun in Gang kommende Meinungsbildungs-Prozess in Theorie, Rechtsprechung und Praxis kann herrschende Meinungen hervorbringen, die uns möglicherweise zu späteren Korrekturen oder Ergänzungen veranlassen werden. Abzusehen ist, dass ein emsiger Gesetzgeber, eine mehr an vermeintlicher Gerechtigkeits-Perfektion als an Rechtssicherheit orientierte Rechtsprechung und eine nicht minder regelungs-aktive Finanzverwaltung uns weiterhin mit Neuerungen überraschen werden, die bisherige Regelungen und gefestigte Meinungen obsolet werden lassen. Wir leben ja in einer Zeit vielfältiger Aktivismen. Auf dem Gebiete der Rechnungslegung einschließlich der steuerlichen Gewinnermittlung herrscht dabei noch immer die Tendenz zu stets perfekterer und angeblich genauerer Periodenerfolgs-Ermittlung. Das versetzt den erfahrenen Bilanz-Praktiker allerdings in Erstaunen. Er weiß nämlich, dass die Werte vieler gewichtiger Bilanzposten in Wahrheit nicht genau ermittelbar sind, weil sie notwendigerweise auf Prognosen und Schätzungen beruhen. Überdies bestehen auch über ausdrücklich eingeräumte Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte hinaus vielerlei Möglichkeiten, durch tatsächliche und rechtliche Gestaltungen legal Einfluss auf die Höhe der nach unseren handels- und steuerrechtlichen Bilanzierungsregeln zu ermittelnden Periodenfolge zu nehmen. Alle diese Maßnahmen und Schätzungen ändern zwar meist nichts am Gesamterfolg des Unternehmens, wohl aber in häufig erheblichem Umfang an dessen Periodisierung. Fraglich ist, welchen Einfluss und welche Bedeutung die aus dem angelsächsischen Recht ins Bilanzrichtlinien-Gesetz übernommene Forderung erlangen wird, der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft habe ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. Sicher wird damit der Erwartungshorizont der Adressaten der Jahresbeck-shop.de Vorwort zur 1. Auflage Vorwort zur 1. Auflage Vorwort zur 1. Auflage XI

Vorwort zur 1. Auflage abschlüsse erweitert; ob und welche Änderungen sich hieraus gegenüber dem bisherigen Recht ergeben, ist einstweilen auch unter Fachleuten zweifelhaft. Ziemlich sicher dürfte sein, dass Jahresabschlüsse auch künftig nur selten ein wirklich zuverlässiges Urteil über die Gesundheit und Kreditwürdigkeit, kurz: über die Gesamtsituation, erlauben werden, da diese von Fakten abhängen kann, die sich nicht zwangsläufig sogleich im Rechnungswesen niederschlagen, wie z. B. langfristig wirkende Entscheidungen auf den Gebieten Produktgestaltung einschließlich Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Personalpolitik. Wir befinden uns wohl alle noch in einem Lernprozess darüber, was ein Jahresabschluss zuverlässig aussagen kann und muss. Nichtsdestoweniger haben wir die teils neuen, teils alten Rechnungslegungs-Regeln einschließlich der steuerlichen Besonderheiten zu beachten, wozu unser Kommentar Hilfestellung geben will. Wir bedanken uns herzlich bei unseren an anderer Stelle genannten Mitarbeitern, die uns Vorentwürfe zu fast allen Kapiteln erarbeitet haben; ohne ihre Mitwirkung hätte dieser Kommentar von Praktikern, deren Tagesarbeit ihnen wenig Zeit für wissenschaftliche Tätigkeit lässt, nicht entstehen können. Dank auch an den Verleger und seine Mitarbeiter, insbesondere Herrn Albert Buchholz, der uns bei der Konzeption des Buches ebenso wie in vielen Einzelfragen wirksam unterstützt hat. Wir hoffen auf eine wohlwollende Aufnahme bei unseren Lesern und bitten um Anregungen Kritik eingeschlossen. Im Mai 1986 Die Verfasser XII

Inhalt Inhalt Erstversand Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XIX Drittes Buch. Handelsbücher Erster Abschnitt. Vorschriften für alle Kaufleute Erster Unterabschnitt. Buchführung. Inventar 238 Buchführungspflicht... 1 239 Führung der Handelsbücher... 24 240 Inventar... 33 241 Inventurvereinfachungsverfahren... 51 241 a Befreiung von der Pflicht zur Buchführung und Erstellung eines Inventars 61 Zweiter Unterabschnitt. Eröffnungsbilanz. Jahresabschluss Erster Titel. Allgemeine Vorschriften 242 Pflicht zur Aufstellung... 65 243 Aufstellungsgrundsatz... 69 244 Sprache. Währungseinheit... 92 245 Unterzeichnung... 95 Zweiter Titel. Ansatzvorschriften 246 Vollständigkeit. Verrechnungsverbot... 99 247 Inhalt der Bilanz... 136 Exkurs 1: Gewinn- und Verlustrechnung für Einzelkaufleute und reine Personengesellschaften... 201 Exkurs 2: Die Steuerbilanz der Personengesellschaft/Mitunternehmerschaft... 215 248 Bilanzierungsverbote und -wahlrechte... 246 Exkurs: Bilanzielle Behandlung von Emissionsberechtigungen und emissionsbedingten Verpflichtungen... 255 249 Rückstellungen... 258 250 Rechnungsabgrenzungsposten... 380 251 Haftungsverhältnisse... 392 Dritter Titel. Bewertungsvorschriften 252 Allgemeine Bewertungsgrundsätze... 411 253 Zugangs- und Folgebewertung... 438 Exkurs: Bilanzberichtigung/Bilanzänderung... 565 254 Bildung von Bewertungseinheiten... 575 Exkurs: Optionen, Termingeschäfte, Zinsswaps, Wertpapier-Leihgeschäfte... 591 255 Bewertungsmaßstäbe... 605 256 Bewertungsvereinfachungsverfahren... 720 256 a Währungsumrechnung... 744 Dritter Unterabschnitt. Aufbewahrung und Vorlage 257 Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen... 775 258 Vorlegung im Rechtsstreit... 784 259 Auszug bei Vorlegung im Rechtsstreit... 786 260 Vorlegung bei Auseinandersetzungen... 787 261 Vorlegung von Unterlagen auf Bild- oder Datenträgern... 788 XIII

Inhalt XIV Vierter Unterabschnitt. Landesrecht 262 (aufgehoben) 263 Vorbehalt landesrechtlicher Vorschriften... 789 Zweiter Abschnitt. Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Gesellschaften mit beschränkter Haftung) sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften Erster Unterabschnitt. Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft und Lagebericht Erster Titel. Allgemeine Vorschriften 264 Pflicht zur Aufstellung... 791 264 a Anwendung auf bestimmte offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften... 837 264 b Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften... 845 264 c Besondere Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften im Sinne des 264 a... 863 Exkurs: Übergang der Rechnungsledung von Vorschriften für Personenhandelsgesellschaften zu Vorschriften für Kapitalgesellschaften oder bestimmten Personenhandelsgesellschaften... 876 264 d Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft... 880 265 Allgemeine Grundsätze für die Gliederung... 884 Zweiter Titel. Bilanz 266 Gliederung der Bilanz... 894 Exkurs: Bilanzformate der E-Bilanz... 940 267 Umschreibung der Größenklassen... 952 267a Kleinstkapitalgesellschaften... 963 268 Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz. Bilanzvermerke... 967 269 (aufgehoben) 270 Bildung bestimmter Posten... 1000 271 Beteiligungen. Verbundene Unternehmen... 1006 Exkurs: Verbundene Unternehmen im Steuerrecht (Organschaft)... 1020 272 Eigenkapital... 1035 Exkurs 1: Verdeckte Einlagen... 1092 Exkurs 2: Aktienoptionspläne... 1109 273 (aufgehoben) 274 Latente Steuern... 1116 Exkurs: Überleitung von der Handelsbilanz zur Steuerbilanz... 1145 274 a Größenabhängige Erleichterungen... 1173 Dritter Titel. Gewinn- und Verlustrechnung 275 Gliederung... 1176 276 Größenabhängige Erleichterungen... 1264 277 Vorschriften zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung... 1266 278 Steuern... 1275 Exkurs 1: Verdeckte Gewinnausschüttungen... 1279 Exkurs 2: Sachdividenden... 1288 Vierter Titel. Bewertungsvorschriften 279 283 (aufgehoben) Fünfter Titel. Anhang 284 Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung... 1294 285 Sonstige Pflichtangaben.. 1338 286 Unterlassen von Angaben... 1449 287 (aufgehoben) 288 Größenabhängige Erleichterungen... 1457

Inhalt Sechster Titel. Lagebericht 289 Lagebericht... 1462 Exkurs: Abhängigkeitsbericht... 1502 289 a Erklärung zur Unternehmensführung... 1535 Zweiter Unterabschnitt. Konzernabschluß und Konzernlagebericht Erster Titel. Anwendungsbereich 290 Pflicht zur Aufstellung... 1544 291 Befreiende Wirkung von EU/EWR-Konzernabschlüssen... 1567 292 Rechtsverordnungsermächtigung für befreiende Konzernabschlüsse und Konzernlageberichte... 1575 292 a (aufgehoben) 293 Größenabhängige Befreiungen... 1584 Zweiter Titel. Konsolidierungskreis 294 Einzubeziehende Unternehmen. Vorlage- und Auskunftspflichten... 1591 295 (aufgehoben) 296 Verzicht auf die Einbeziehung... 1600 Dritter Titel. Inhalt und Form des Konzernabschlusses 297 Inhalt... 1617 298 Anzuwendende Vorschriften. Erleichterungen... 1655 299 Stichtag für die Aufstellung... 1680 Vierter Titel. Vollkonsolidierung 300 Konsolidierungsgrundsätze. Vollständigkeitsgebot. 1692 301 Kapitalkonsolidierung... 1704 302 (aufgehoben) 303 Schuldenkonsolidierung.. 1804 304 Behandlung der Zwischenergebnisse... 1819 305 Aufwands- und Ertragskonsolidierung... 1829 306 Latente Steuern... 1837 307 Anteile anderer Gesellschafter... 1849 Fünfter Titel. Bewertungsvorschriften 308 Einheitliche Bewertung.. 1866 308 a Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen... 1878 309 Behandlung des Unterschiedsbetrags... 1895 Sechster Titel. Anteilmäßige Konsolidierung 310 Anteilmäßige Konsolidierung... 1907 Siebenter Titel. Assoziierte Unternehmen 311 Definition. Befreiung... 1923 312 Wertansatz der Beteiligung und Behandlung des Unterschiedsbetrags... 1929 Achter Titel. Konzernanhang 313 Erläuterung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Angaben zum Beteiligungsbesitz... 1954 314 Sonstige Pflichtangaben.. 1988 Neunter Titel. Konzernlagebericht 315 Konzernlagebericht... 2015 Zehnter Titel. Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards 315 a Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards... 2027 XV

Inhalt XVI Dritter Unterabschnitt. Prüfung 316 Pflicht zur Prüfung... 2033 317 Gegenstand und Umfang der Prüfung... 2039 318 Bestellung und Abberufung des Abschlussprüfers. 2093 Vor 319... 2118 319 Auswahl der Abschlussprüfer und Ausschlussgründe... 2124 319 a Besondere Ausschlussgründe bei Unternehmen von öffentlichem Interesse. 2148 319 b Netzwerk... 2160 320 Vorlagepflicht. Auskunftsrecht... 2166 321 Prüfungsbericht... 2177 321 a Offenlegung des Prüfungsberichts in besonderen Fällen... 2223 322 Bestätigungsvermerk... 2228 323 Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers... 2266 324 Prüfungsausschuss... 2308 324 a Anwendung auf den Einzelabschluss nach 325 Abs. 2 a... 2317 Vierter Unterabschnitt. Offenlegung. Prüfung durch den Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers Vor 325: Prüfung durch den Aufsichtsrat. Feststellung des Jahresabschlusses. Billigung des IFRS-Einzelabschlusses. Billigung des Konzernabschlusses. Gewinnverwendung... 2321 325 Offenlegung... 2362 325 a Zweigniederlassungen von Kapitalgesellschaften mit Sitz im Ausland... 2387 326 Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung... 2393 327 Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung... 2404 327 a Erleichterung für bestimmte kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften.. 2408 328 Form und Inhalt der Unterlagen bei der Offenlegung, Veröffentlichung und Vervielfältigung... 2410 329 Prüfungs- und Unterrichtungspflicht des Betreibers des elektronischen Bundesanzeigers... 2419 Fünfter Unterabschnitt. Verordnungsermächtigung für Formblätter und andere Vorschriften 330 Formblattermächtigung. Weitere Ermächtigungen... 2423 Sechster Unterabschnitt. Straf- und Bußgeldvorschriften. Ordnungsgelder 331 Unrichtige Darstellung... 2433 332 Verletzung der Berichtspflicht... 2450 333 Verletzung der Geheimhaltungspflicht... 2460 334 Bußgeldvorschriften... 2468 335 Festsetzung von Ordnungsgeld... 2479 335 a Beschwerde gegen die Festsetzung von Ordnungsgeld; Rechtsbeschwerde; Verordnungsermächtigung... 2488 335 b Anwendung der Straf- und Bußgeld- sowie der Ordnungsgeldvorschriften auf bestimmte offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften 2490 Dritter Abschnitt. Ergänzende Vorschriften für eingetragene Genossenschaften 336 Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht... 2491 337 Vorschriften zur Bilanz... 2499 338 Vorschriften zum Anhang... 2505 Vor 339: Vorlage des Jahresabschlusses. Abschlussprüfung. Feststellung des Jahresabschlusses. Gewinnverwendung... 2508 339 Offenlegung... 2523

Inhalt Fünfter Abschnitt. Privates Rechnungslegungsgremium; Rechnungslegungsbeirat Vor 342... 2529 342 Privates Rechnungslegungsgremium... 2531 342 a Rechnungslegungsbeirat. 2536 Sechster Abschnitt. Prüfstelle für Rechnungslegung 342 b Prüfstelle für Rechnungslegung... 2539 342 c Verschwiegenheitspflicht. 2555 342 d Finanzierung der Prüfstelle... 2558 342 e Bußgeldvorschriften... 2559 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) Zweiter Abschnitt. Übergangsvorschriften zum Bilanzrichtlinien-Gesetz Art. 28 EGHGB [Pensionsrückstellungen für Altzusagen]. 366 Neunundzwanzigster Abschnitt. Übergangsregelungen zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz Art. 67 [Übergangsvorschrift]. 2561 Zweiunddreißigster Abschnitt. Übergangsvorschrift zum Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz Art. 70 [Übergangsvorschrift zum Kleinstkapitalgesellschaften- Bilanzrechtsänderungsgesetz und zum HGB-Änderungsgesetz vom 4.10.2013]... 2571 Dreiunddreißigster Abschnitt. Übergangsvorschriften zum AIFM-Umsetzungsgesetz Art. 71 [Übergangsvorschrift zum AIFM-Umsetzungsgesetz]... 2575 Stichwortverzeichnis... 2577 XVII

Inhalt XVIII