Rhetorik-Seminar
Der Ursprung der Rhetorik 476 n. Chr. Untergang des Weström. Reiches Quintilian (ca. 35-100 n. Chr.) Cicero (106-44 v. Chr.) Demosthenes (384-322 v. Chr.) Aristoteles (384-322 v. Chr.) Platon (427-347 v. Chr.) Sokrates (470-399 v. Chr.) Isokrates (436-338 v. Chr.) Gorgias (ca. 480-380 v. Chr.) 146 v. Chr. Griechenland wird zu einer römischen Provinz 467 v. Chr. erste Rhetorik-Lehrbücher
Die Atemtechnik Fundament der ganzen Sprechtechnik hilft bei der Bekämpfung von Lampenfieber 3 Atmungsarten Zwerchfellatmung Flankenatmung Brustatmung kombiniert zur Vollatmung
Tonbildung und Resonanz Tonbildung im Kehlkopf (Stimmbänder) Resonanz = Mitschwingen der Lufträume in der Nasenhöhle, Rachen- und Mundhöhle Resonanz in der Rachen- und Mundhöhle Klangfülle der Stimme Nasalresonanz Trägfähigkeit der Stimme Gaumensegel steuert die Mischung
Die Artikulation Artikulation = Lautausformung Laute Vokale Konsonanten helle Vokale a, ä, e, i Klinger j, m, n, ng, r, w dunkle Vokale o, ö, u, ü Reibelaute ch, f-pf-v, s, sch, z Doppellaute ai-ei, au, äu-eu Verschlusslaute b-p, ch, d-t, g, h, k-ck, q
Die Artikulation Lippen übernehmen bei der Artikulation die Hauptarbeit Die Einstellung der Lippen bei den fünf Grundvokalen lässt sich bildlich folgendermaßen verdeutlichen: i e a o u Grundsätzlich gilt: Langsam, laut, klar und deutlich sprechen!
Einige Regeln zur Aussprache... Keine Buchstaben oder Endsilben verschlucken! Buchstaben wie p und b, d und t oder pf und f müssen klar unterschieden werden! Wenn der Endkonsonant des einen Wortes und der Anfangskonsonant des folgenden Wortes gleichlautend sind, muss abgesetzt werden! (Ausnahmen: l, m, n, r, s ) Vokalbindungen vermeiden! Auch in zusammengesetzten Wörtern das Ineinanderziehen unterlassen! (Ausnahmen: l, m, n, r, s )
Rhetorik-Seminar Und noch mehr Regeln... Das g bei ng klingt nie wie ein k! st und sp werden wie scht und schp gesprochen, wenn sie zu Beginn einer Silbe stehen! Als Silbenauslaut erklingen s und t bzw. s und p getrennt! ig als ich ausgesprochen! Ausnahme: wenn in der folgenden Silben ein ch folgt Mi-Kyung Lee, Raphael Edinger 2001
Körpersprache Haltung fester Stand aufrechte Haltung mit entspannten Schultern Füße in leichtem Abstand nebeneinander Übereinstimmung von Haltung und Aussage
Körpersprache Gestik verbale Aussagen durch passende Gesten untermauern Das sollte man vermeiden: Arme verschränken Hände zu lange unterhalb der Hüftlinie lassen Hände in den Taschen geballte Faust Zeigefinger erheben Gesten einplanen jemanden kopieren
Körpersprache Mimik entspanntes Gesicht lächeln (nicht grinsen) Freundlichkeit und Sympathie signalisieren Blickkontakt Blickkontakt mit dem Publikum suchen (alle Zuhörer miteinbeziehen) Vorteile: Zuhörer fühlen sich unmittelbar angesprochen Redner demonstriert Sicherheit Zuhörer sind aufmerksamer Reaktionen der Zuhörer können erfasst werden verbale Ausführungen unterstreichen
Der Rhetorische Fünfsatz Aufsatzschema Thema Gegenüberstellungsschema These Gegenthese 1. Aspekt 2. Aspekt 3. Aspekt Begründung Begründung Schlussfolgerung Vom Allgemeinen zum Besonderen Thema Schlussfolgerung Additionsstruktur Thema Spezialisierung 1. Aspekt 2. Aspekt 1. Aspekt 2. Aspekt Zusammenfassung Schlussfolgerung Weitere Schlussfolgerung
Der Rhetorische Fünfsatz Ausschlussschema Thema Kompromiss These Gegenthese 1. Aspekt Das ist ein Aspekt, aber dazu sage ich jetzt weiter nichts 2. Aspekt Ausführungen Appell Kompromiss Wenn-dann Appell Thema 1. Aspekt Chronologische Kette 2. Aspekt 3. Aspekt Schlussfolgerung