F10 2.35 (A) Bizepssehnenausriss am distalen Ansatz (B) Riss der langen Bizepssehne (C) Luxation der rechten Schulter (D) Luxation der Trizepssehne (E) Muskelfaserriss der Armbeuger Ein 56-jähriger Mann verspürt beim Entfernen eines Pfahles aus dem Boden einschmerzhaftes Ziehen im rechten Arm. Gleichzeitig glaubt er ein peitschenartiges Geräusch zu vernehmen. In der Notaufnahme des Krankenhauses zeigt die klinische Untersuchung den auf Abbildung Nr. 1 der Bildbeilage gezeigten Befund. Es ergibt sich folgende Verdachtsdiagnose:
2. Abb. 1
F10 2.35 (A) Bizepssehnenausriss am distalen Ansatz (B) Riss der langen Bizepssehne (C) Luxation der rechten Schulter (D) Luxation der Trizepssehne (E) Muskelfaserriss der Armbeuger Ein 56-jähriger Mann verspürt beim Entfernen eines Pfahles aus dem Boden einschmerzhaftes Ziehen im rechten Arm. Gleichzeitig glaubt er ein peitschenartiges Geräusch zu vernehmen. In der Notaufnahme des Krankenhauses zeigt die klinische Untersuchung den auf Abbildung Nr. 1 der Bildbeilage gezeigten Befund. Es ergibt sich folgende Verdachtsdiagnose:
4.23.) Bei einem 39-jährigen Mann tritt nach Heben eines Kühlschrankes eine Schwellung und diskrete Blau-verfärbung an der Beugeseite handbreit oberhalb des Ellenbogengelenkes auf. Die Funktion im Ellenbogengelenk ist erhalten. Der Arm kann nicht mehr gegen Widerstand supiniert und gebeugt werden. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten? (A) Ruptur der V. cephalica (B) Bizepssehnenausriss am distalen Ansatz (C) Ruptur der langen Bizepssehne (D) Tendinitis calcarea (E) Tendovaginitis hypertrophicans
2.26.) Ein 56-jähriger Patient bemerkt beim Hochheben einer vollen Getränkekiste einen heftigen Schmerz an der Vorderseite des rechten Oberarms. Bei der klinischen Untersuchung sehen Sie bei aktiver Beugung im Ellenbogengelenk einen Muskelwulst einige Zentimeter oberhalb der Ellenbeuge. Der Sulcus intertubercularis ist druckschmerzhaft. Welche Diagnose ist am ehesten zutreffend? (A) Ruptur der langen Bizepssehne (B) Ruptur der kurzen Bizepssehne (C) Ruptur der distalen Bizepssehne (D) Ruptur des Musculus brachialis (E) Einriss der Fascia brachii
Unterarmschaftfrakturen Hauptvorlesung Unfallchirurgie:
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!! deshalb fast immer OP-Indikation
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!!
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!!
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!! Sonderform: Galeazzi
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!! Sonderform: Monteggia
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!! Sonderform: Monteggia
Unterarmschaftfakturen!!! entspricht funktionell einer Gelenkverletzung!!! Sonderform: Monteggia und Galleazi Fraktur (kombinierte Fraktur mit Luxation
8.21.) Eine Motorradfahrerin stürzt beim Versuch, einem ihr die Vorfahrt nehmenden PKW auszuweichen, vom Krad. Als sie dabei den Sturz der rechten Hand abfängt, verspürt sie sofort in Unterarm und Handgelenk Schmerzen. Bei der Klinikaufnahme besteht eine erhebliche Schwellung und Deformierung des Handgelenkes. Am 4. u. 5. Finger gibt sie Kribbelparästhesien an. Der Weichteilmantel am Unterarm ist geschlossen, die Beweglichkeit im Handgelenk schmerzbedingt aufgehoben. Darüber hinaus findet sich am Daumen eine Schwellung, der durch ein Hämatom zudem verfärbt ist. Aufgrund der klinischen Symptomatik wird eine Röntgenaufnahme der Hand und des Handgelenkes angefertigt, die in Abbildung Nr. 9 der Bildbeilage zu finden ist. (A) Monteggiaverletzung und Daumengrundgliedfraktur (B) Radiusschaftfraktur, Metakarpale-I-Fraktur und Neurapraxie des N. medianus (C) Galeazziverletzung, Metakarpale-I-Fraktur und Neurapraxie des N. ulnaris (D) komplette Unterarmschaftfraktur, Metakarpale- I-Fraktur und Irritation des N. ulnaris (E) distale Radiusfraktur, Sprengung des Radioulnargelenkes, Metakarpale-I-Fraktur und Irritation des N. ulnaris
Abb. 9
8.21.) Eine Motorradfahrerin stürzt beim Versuch, einem ihr die Vorfahrt nehmenden PKW auszuweichen, vom Krad. Als sie dabei den Sturz mit der rechten Hand abfängt, verspürt sie sofort in Unterarm und Handgelenk Schmerzen. Bei der Klinikaufnahme besteht eine erhebliche Schwellung und Deformierung des Handgelenkes. Am 4. u. 5. Finger gibt sie Kribbelparästhesien an. Der Weichteilmantel am Unterarm ist geschlossen, die Beweglichkeit im Handgelenk schmerzbedingt aufgehoben. Darüber hinaus findet sich am Daumen eine Schwellung, der durch ein Hämatom zudem verfärbt ist. Aufgrund der klinischen Symptomatik wird eine Röntgenaufnahme der Hand und des Handgelenkes angefertigt, die in Abbildung Nr. 9 der Bildbeilage zu finden ist. Welche Diagnosen sind nach den vorliegenden Befunden am ehesten zu stellen? (A) Monteggiaverletzung und Daumengrundgliedfraktur (B) Radiusschaftfraktur, Metakarpale-I-Fraktur und Neurapraxie des N. medianus (C) Galeazziverletzung, Metakarpale-I-Fraktur und Neurapraxie des N. (D) komplette Unterarmschaftfraktur, Metakarpale I-Fraktur und Irritation des N. ulnaris (E) distale Radiusfraktur, Sprengung des Radioulnargelenkes, Metakarpale-I-Fraktur und Irritation des N. ulnaris
distale Radiusfraktur Hauptvorlesung Unfallchirurgie:
distale Radiusfraktur
Extensionsfraktur (Colles)
typische Fehlstellung Obere Extremität Fourchette Bajonett
distale Radiusfraktur Intraartikuläre Luxationsfraktur Flexionsfraktur (Barton, rev. Barton, Smith-II) (Smith)
distale Radiusfraktur Diagnostik Röntgen Handgelenk in 2 Ebenen Bei V.a. intraartikuläre Beteiligung oder Begleitverletzung: CT
distale Radiusfraktur konservativ Hauptvorlesung Unfallchirurgie:
distale Radiusfraktur Spickdrahtosteosynthese (Kapandji)
distale Radiusfraktur Fixateur externe
distale Radiusfraktur Plattenosteosynthese palmar Obere Extremität
F08 1.41 Eine 30-jährige Frau ist vom Fahrrad gestürzt und auf die ausgestreckte rechte Hand gefallen. Das Röntgenbild des Handgelenks in 2 Ebenen zeigt eine instabile Extensionsfraktur des distalen Radius. Die Fraktur wird nach geschlossener Reposition operativ versorgt Welche Feststellung trifft am ehesten zu?
(A) Die Osteosynthese gewährleistet Übungsstabilität. (B) Die anatomische Reposition erlaubt eine Belastung des Handgelenkes. (C) Eine Kirschner-Drahtosteosynthese ist kontraindiziert. (D) Die Osteosynthese ist adaptationsstabil, eine zusätzliche äußere Ruhigstellung ist erforderlich. (E) Die Metallentfernung ist nach erfolgter Frakturheilung nicht nötig.
Scaphoidfraktur (Kahnbein)
Scaphoidfraktur Diagnostik Druckschmerz (Tabatière, prox. Pol), Stauchungsschmerz am I.Strahl Obere Extremität
Scaphoidfraktur Therapie konservativ: stabile Frakturen; Problem: 12 Wo. Immobilisation, Pseudarthrosen operativ: prox. Drittel, instabile Frakturen; De Qervain Fraktur: scaphoidfraktur + Lunatumluxation
4.27.) Ein 25-jähriger Patient ist bei Glatteis nach vorn auf die ausgestreckten Hände gefallen. Er klagt über Schmerzen im rechten Handgelenk radial. Es besteht ein Druckschmerz distal am Processus styloideus des Radius. Das Bewegen des Handgelenkes ist ebenfalls schmerzhaft. Es handelt sich am ehesten um eine (A) Galeazzi-Fraktur (B) Bennett-Fraktur (C) Kahnbeinfraktur (D) Lunatumfraktur (E) Fraktur des Processus styloideus radii
F10 1.11 Der 37-jährige Andreas M. war bei Gerüstarbeiten aus ca. 3 m Höhe abgestürzt. Der alarmierte Notarzt stellte Gesichtsverletzungen mit instabilem Unterkiefer und Zahnabbrüchen sowie eine Blutung aus dem rechten Gehörgang fest. Vom Patienten wurde eine Gefühllosigkeit der Finger der rechten Hand bei sichtbarer Fehlstellung des Handgelenkes angegeben. Herr M. wurde aufgrund des Verletzungsmusters sediert und intubiert und per Hubschrauber in die Klinik gebracht. Im Polytraumascan konnten Verletzungen der Körperhöhlen ausgeschlossen werden, es wurden eine Paramedianfraktur und eine beidseitige Kollumfraktur des Unterkiefers diagnostiziert. Zusätzlich zeigte sich eine knöcherne Absprengung am knöchernen Gehörgang rechts, eine Fraktur der Schädelbasis lag nicht vor. Es wurden konventionelle Röntgenbilder des rechten Handgelenkes angefertigt (siehe Abbildungen Nr. 23 und Nr. 24 der Bildbeilage). Welche Feststellung zu diesen Bildern trifft am ehesten zu? (A) Eine knöcherne Verletzung liegt nicht vor; man kann wohl von einer Prellung oder Distorsion des Handgelenkes ausgehen. (B) Es handelt sich um eine transskaphoidale perilunäre Luxationsfraktur (De- Quervain-Fraktur). (C) Es handelt sich um eine karpale Instabilität bei Skaphoidpseudarthrose. (D) Es liegt eine Luxation des Os capitatum vor. (E) Es handelt sich um eine Radiusextensionsfraktur (Colles-Fraktur).
1. Abb. 23
1. Abb. 24
F10 1.11 Der 37-jährige Andreas M. war bei Gerüstarbeiten aus ca. 3 m Höhe abgestürzt. Der alarmierte Notarzt stellte Gesichtsverletzungen mit instabilem Unterkiefer und Zahnabbrüchen sowie eine Blutung aus dem rechten Gehörgang fest. Vom Patienten wurde eine Gefühllosigkeit der Finger der rechten Hand bei sichtbarer Fehlstellung des Handgelenkes angegeben. Herr M. wurde aufgrund des Verletzungsmusters sediert und intubiert und per Hubschrauber in die Klinik gebracht. Im Polytraumascan konnten Verletzungen der Körperhöhlen ausgeschlossen werden, es wurden eine Paramedianfraktur und eine beidseitige Kollumfraktur des Unterkiefers diagnostiziert. Zusätzlich zeigte sich eine knöcherne Absprengung am knöchernen Gehörgang rechts, eine Fraktur der Schädelbasis lag nicht vor. Es wurden konventionelle Röntgenbilder des rechten Handgelenkes angefertigt (siehe Abbildungen Nr. 23 und Nr. 24 der Bildbeilage). Welche Feststellung zu diesen Bildern trifft am ehesten zu? (A) Eine knöcherne Verletzung liegt nicht vor; man kann wohl von einer Prellung oder Distorsion des Handgelenkes ausgehen. (B) Es handelt sich um eine transskaphoidale perilunäre Luxationsfraktur (De- Quervain-Fraktur). (C) Es handelt sich um eine karpale Instabilität bei Skaphoidpseudarthrose. (D) Es liegt eine Luxation des Os capitatum vor. (E) Es handelt sich um eine Radiusextensionsfraktur (Colles-Fraktur).
Metacarpale-Frakturen Hauptvorlesung Unfallchirurgie:
Metacarpale-Fraktur Mechanismus Faustschlag gegen die Wand(niemals Schlägerei!),
Metacarpale-Fraktur (niemals Schlägerei!), Mechanismus Faustschlag gegen die Wand Trauma and emergency workshop 2012
Ulnaluxation bei Radiusfraktur Metacarpale-Fraktur Besonderheit Frakturen 1. Mittelhandknochen extraartikulär Winterstein intraartikulär Bennett kombiniert Rolando Obere Extremität CAVE Dislokation durch Zug der Sehne des M. abductor pollicis longus
4.25 Ein 20-jähriger Mopedfahrer ist auf regennasser Straße gerutscht, nach rechts gefallen und hat sich auf die ausgestreckten Hände gestützt. Bei der klinischen Untersuchung findet sich eine schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit im rechten Handgelenk mit einer angedeuteten Bajonettstellung. Im Ausbreitungsgebiet des rechten N. medianus werden Parästhesien angegeben. Es besteht kein isolierter Druckschmerz im Bereich der Tabatière. Es handelt sich am ehesten um: (A) perilunäre Luxationsfraktur (B) Smith-Fraktur (C) Bennett-Fraktur (D) Karpaltunnelsyndrom (E) Beugesehnenverletzung
F.2012/3.10 Ein 60-jähriger Patient ist auf die linke Hand gestürzt. Sie röntgen die linke Hand in zwei Ebenen. Die Röntgenbilder weisen eine Bennett-Fraktur nach. Um welche Art von Fraktur handelt es sich am ehesten? (A) extraartikuläre Fraktur der Basis des 1. Mittelhandknochens (B) intraartikuläre Basisfraktur der Daumengrundphalanx (C) intraartikuläre Basisfraktur des 1. Mittelhandknochens (D) intraartikuläre Köpfchenfraktur des 1. Mittelhandknochens (E) Radiusköpfchenfraktur
Finger-Verletzungen
Strecksehnenverletzung Sportverletzung, z.b. Volley-/ Basketball Begleiterkrankung (Fraktur, degenerativ, z.b. pcp) Schnitt-, Stichverletzung Typischer Mechanismus Klin. Untersuchung 44/49 Stacksche Schiene
45/49 Strecksehnenverletzung Knopflochdeformität Aufgrund kreuzender Verbindung häufig vage Klinik! Schiene Schiene für 5 Wochen Ruptur über DIP Ruptur über PIP Ruptur über MCP Keine Streckung Endgelenk Diagnostik: gründliche Wundinspektion!, evtl. Wunderweiterung Exakte Dokumentation von Durchblutung, Motorik, Sensibilität Rö: Hand und Finger in 2E zum Frakturausschluss Therapie: DIP: Stacksche Prox. Rupturen: Primäre Naht und Keine Streckung Grundgelenk
4.24.) Beim Einstopfen des Leintuchs verspürt eine 32-jährige Hotelangestellte einen plötzlichen Schmerz im Endgelenk des 3. Fingers rechts. Bei der ersten Untersuchung bemerken Sie eine Verdickung des distalen Interphalangealgelenkes. Das Endgelenk kann kraftvoll gebeugt, aber nur unvollständig gestreckt werden. Das Streckdefizit beträgt 20. Das Röntgenbild schließt eine knöcherne Verletzung aus. Welche Aussage trifft am ehesten zu? (A) Es handelt sich um eine sog. Busch-Fraktur, die operativ versorgt werden muss. (B) Der Befund entspricht einer Endgelenkluxation, die durch ein forciertes Überstrecken reponiert werden muss. (C) Es handelt sich um eine Knopflochdeformität, die konservativ versorgt wird. (D) Der Meniskus des Fingergelenks ist eingeklemmt und muss arthroskopisch reponiert oder entfernt werden. (E) Es handelt sich um einen subkutanen Strecksehnenriss, der meist konservativ therapiert wird.
4.26.) Ein 14-jähriger Junge fügte sich beim Schnitzen eine Schnittverletzung an der palmaren Seite der Grundphalanx des Zeigefingers zu. Der Chirurg stellt eine intakte Sensibilität der Fingerkuppe fest. Obwohl die aktive Beugung des Zeigefingers im Grundgelenk möglich ist, kann der Patient weder im Mittelgelenk noch im Endgelenk den Zeigefinger aktiv beugen. Es handelt sich am ehesten um eine Durchtrennung (A) der oberflächlichen und tiefen Beugesehne (B) nur der tiefen Beugesehne (C) nur der oberflächlichen Beugesehne (D) der Sehnen der Mm. lumbricales (E) der Sehnen der Mm. interossei
Der Skidaumen Ausriss Lig. Ulnare am Grundgelenk Skistockverletzung, Sturz auf abduzierten Daumen Diagnostik: Anamnese, Verletzungsmechanismus Druckschmerz + Schwellung im Grundgelenk, Gelenkinstabilität; Schlüsselgriff unmöglich Rö: Daumen in 2E + dynamische Untersuchung 48/49
Therapie: Konservativ Unterarmgips mit Daumeneinschluß OP bei knöchernen Ausrissen oder Skidaumen >35 ulnare Aufklappbarkeit: Durchflechtungsnaht Transossäre Fixation Konservativ bei Verletzung am Langfinger (Gipsverband für 4 Wochen in Funktionsstellung) Der Skidaumen 49/49
Finger-Verletzungen CAVE Rotationsfehler
Finger-Verletzungen CAVE Rotationsfehler
Finger-Verletzungen
Finger-Verletzungen
Finger-Verletzungen Obere Extremität