1 Kapitel Basiswissen
16 1 Basiswissen 1.3 Bildschirmaufteilung Bildschirmanzeige/Programmier- Betriebsarten 1 4 2 5 3 Position 1 Hintergrund-Betriebsart ( hier manueller Betrieb) 2 Vordergrund-Betriebsart, Dialog, Fehlermeldung (hier Programm einspeichern/editieren 3 Softkeys für Maschinenfunktionen 4 Programm 5 Softkeys
18 1 Basiswissen 1.5 Betriebsarten Taste Betriebsart Funktion Programmieren Programm schreiben und ändern Datenschnittstellen Programm-Test Manuell Handrad Positionieren mit Handeingabe Programmlauf Einzelsatz Test ohne Bewegung/mit oder ohne Grafik Prüfung auf: Geometrische Unverträglichkeiten Fehlende Angaben Verfahren der Maschinenachsen Anzeigewert der Achsen Bezugspunkt setzen, M und S Schaltfunktionen Verfahren mit elektronischem Handrad Bezugspunkt setzen M und S Schaltfunktionen Positionierschritte oder Zyklen eingeben und gleich abarbeiten Eingegebene Sätze können als Programm abgespeichert werden Programm satzweise ausführen jeweils Start... Start Programmlauf Satzfolge Programm kontinuierlich ausführen nach START EXT (Maschine) smart.nc Programme schreiben und ändern Programm-Test Programmlauf Einzelsatz und Satzfolge Werkzeugtabelle editieren
1.6 Dateiverwaltung 1 19 Basiswissen 4 2 1 3 5 Position Bedeutung Beschreibung 1 Laufwerke 1 Ethernet RS 232-Schnittstelle RS-422-Schnittstelle Festplatte der TNC 2 Verzeichnisse Die TNC zeigt alle Verzeichnisse an. Unterverzeichnisse werden nach rechts eingerückt 3 Aktiver Pfad oder Dateiname Dateiinformationen Dateiname: Dateien mit Dateityp, die im aktiven Verzeichnis gespeichert sind. Größe der Datei in Byte.: Status: M: Datei ist in einer Programmlauf Betriebsart angewählt. S: Datei ist in der Betriebsart Programm-Test angewählt. E: Datei ist in der Betriebsart Programm einspeichern/editieren angewählt. P: Datei gegen Löschen und Ändern geschützt. Datum: Datum, der letzten Dateiänderung. Zeit: Uhrzeit, der letzten Dateiänderung.
1.1 Werkzeugtabelle editieren Maschinenbetriebsart wählen. 1 27 Werkzeugtabelle TOOL.T wählen. Softkey Editieren auf EIN setzen. Basiswissen Bedeutung NAME: Beschreibung Spalte für die Eingabe einer Werkzeugbezeichnung im TOOL CALL- Satz in Anführungszeichen setzen. L, R, R2: Spalten, in denen die Werkzeugabmessungen zu definieren sind. DL, DR, DR2: LCUTS:. ANGEL: Spalten, in denen die Werkzeugverschleißwerte zu definieren sind (tatsächliche Änderungen am Werkzeug). Tatsächliche Schneidenlänge Winkel, mit dem das Werkzeug ins Material eintauchen darf. T-ANGEL: Spitzenwinkel des Werkzeugs, wichtig für Zentrierzyklus 24. Mit Cursor den zu ändernden Wert auswählen und Änderungen durchführen.
36 2 Dialogführung, kartesische Koordinaten 2.4 Aufgabe Bohrungen 1 7 8 3 2 5 75 1 2 5 Lösungstipp
2.5 Eingabeschema: Bohrungen Betriebsart Einspeichern BEGIN PGM... MM Programm erstellen 2 37 Endung.h eingeben. BLK-FORM.1 Z... X... Y... Z... BLK-FORM.2 X... Y... Z... TOOL CALL...... S... L Z+1 R FMAX M3 L X... Y... R FMAX L Z+... FMAX L Z-... F25 Rohteil definieren Spindelachse Z mit ENT bestätigen oder andere wählen. Werkzeug aktivieren Auf sichere Höhe fahren Auf Startposition fahren Auf Sicherheitsabstand fahren Bohren Dialogführung, kartesische Koordinaten L Z+2 FMAX M8 kann aktiviert werden. Zurückziehen des Bohrers L X... Y... FMAX Nächste Position anfahren L Z-... Bohren L Z+... FMAX Zurückziehen des Bohrers L X... Y... FMAX Nächste Position anfahren L Z-... Bohren L Z+1 R FMAX M3 M9 Kühlmittel aus. Zurück auf sichere Höhe END PGM... MM Programm Ende FMAX wirkt nur satzweise. F9998 wirkt modal, also auch für nachfolgende Bewegungen.
38 2 Dialogführung, kartesische Koordinaten Lösung: Bohrungen 1 7 8 3 2 5 75 1 2 5 Gesamtprogramm BEGIN PGM 6BAS151 MM Programm-Name 1 BLK FORM.1 Z X+ Y+ Z-2 2 BLK FORM.2 X+1 Y+1 Z+ Rohteildefinition 3 TOOL CALL 1 Z S22 Werkzeugaufruf 4 L Z+1 R FMAX M3 Sichere Höhe 5 L X+2 Y+3 R FMAX Bohrung 1 6 L Z+2 R FMAX 7 L Z-5 R F25 Bohren 8 L Z+2 R FMAX 9 L X+75 R FMAX Bohrung 2 1 L Z-5 11 L Z+2 R FMAX 12 L X+5 Y+7 R FMAX Bohrung 3 13 L Z-5 14 L Z+1 R FMAX M3 15 END PGM 6BAS151 MM