Bauteil-Prüftechnik GmbH



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Bauteil-Prüftechnik GmbH DAP-PL-3442.00 Nach DIN EN ISO/IEC 17025 durch die DAP Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH akkreditiertes Prüflaboratorium. Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren SincoTec Prüfbericht 05601 Dauerschwingfestigkeitsversuche an acht Varianten von Flugkarabinern Finsterwalder GmbH, München Clausthal-Zellerfeld, den 13.06.2005 Auftraggeber : Finsterwalder GmbH Herrn Thomas Finsterwalder Pagodenburgstraße 8 D-81247 München Auftragsnummer SincoTec : 05601 Auftragsnummer Kunde : --- Dipl. Ing. Sven Henze Leiter Prüflabor Dr.-Ing. Joachim Hug Geschäftsführer SincoTec Bauteil-Prüftechnik GmbH Freiberger raße 13 - im Innovationspark Tannenhöhe - D-38678 Clausthal-Zellerfeld Telefon : 0 53 23 / 96 92-0 (ISDN) Telefax : 0 53 23 / 82 0 81 email : info@sincotec.de Internet : www.sincotec.de Geschäftsführer: Dr.-Ing. Joachim Hug, Dipl.-Ing. Sven Henze, Dipl.-Bibl. Regina Hug HRB 2449 AG Goslar Bankverbindungen: Sparkasse Goslar/Harz BLZ 268 500 01 Volksbank im Harz eg BLZ 268 914 84 05601Br26052005He neu.doc Seite 1 von 12 197 45 2 353 100

Seite 2 von 12 Inhalt 1. Aufgabenstellung...3 2. Zusammenfassung und ellungnahme...4 3. Versuchsdurchführung...5 4. Versuchsergebnisse...7 4.1 Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse...7 4.2 Bruchlage...10 4.3 atistische Auswertung der Versuchsergebnisse...11 5. lgemeines...12 6. Anhang...12

Seite 3 von 12 1. Aufgabenstellung Es sind Dauerschwingfestigkeitsversuche an acht Varianten von Flugkarabinern (Karabiner) durchzuführen. Für die Karabiner ist unter Berücksichtigung des Probenumfanges die Dauerfestigkeit unter Laborbedingungen zu ermitteln. Spezifizierung der Varianten: Variante 1: Sup Air (3 Karabiner) Variante 2: Austrialpin Inox eel (5 Karabiner) Variante 3: Pinlock (13 Karabiner) Variante 4: Sup Air (3 Karabiner) Variante 5: Austrialpin 3200 Delta (2 Karabiner) Variante 6: Camp (2 Karabiner) Variante 7: Quick out (1 Karabiner) Variante 8: Austrialpin Parafly (1 Karabiner) Im Rahmen der Untersuchung ist folgender Versuchsablauf und Prüfumfang festgelegt: Der Prüfumfang liegt je nach Variante zwischen 1 und 13 Karabiner (siehe oben). Einrichten der vorhandenen Einspannvorrichtung, in der die Karabiner gemäß der in Bild 2 und 3 dargestellten Einbaulage zugschwellend beansprucht werden können. Die Lasteinleitung erfolgt mit den beigestellten Gurtbändern mit größtmöglichem Hebelarm bzw. im ungünstigsten Lastfall. Die Varianten 1 bis 7 werden mit geöffneten Schnapper belastet. Die Variante 8 wird mit geschlossenem Schnapper belastet. Der Versuchsablauf erfolgt nach dem Treppenstufenverfahren mit einem Spannungsverhältnis von R = 0,1 (Fu /Fo = 0,1) und einem ufensprung von 5 bis 8 %. Ausfallkriterium ist ein technischer Anriss bzw. eine Frequenzdifferenz von 1,0 Hz Die Versuche werden nach DIN 50100: Werkstoffprüfung, Dauerschwingversuch durchgeführt und fallen deshalb in den akkreditierten Bereich der SincoTec GmbH. Prüfbedingungen: Die Prüfungen werden unter Umgebungsdruck durchgeführt. Die Umgebungstemperatur ist Raumtemperatur (ca. 18 C). Die Luftfeuchtigkeit ist kleiner als 80%. Probenspezifische Daten: Probeneingangsdatum: in mehreren Lieferungen vom 06.02.05 bis zum 15.04.05 Anzahl der Proben und Probenkennzeichnung: siehe Tabelle 3 bis 10, keine Kennzeichnung durch den Kunden. Ort und Zeitpunkt der Prüfung: Prüflabor der Fa. SincoTec vom 22.02.05 bis zum 25.05.05 Rücklieferung der Proben: 27.05.05 Verwendete Mess- und Prüfgeräte: Für die Untersuchung wurden folgende Mess- und Prüfgeräte verwendet: Mess- und Prüfgerät Hersteller Inventar-Nr. Kraftaufnehmer 12,5 kn Interface 019-99 Tabelle 1: Verwendete Mess- und Prüfgeräte

Seite 4 von 12 2. Zusammenfassung und ellungnahme Unter Vernachlässigung der statistischen Unsicherheit kann der Mittelwert der Dauerfestigkeit mit geöffnetem Schnapper unter Laborbedingungen für die nachfolgend aufgeführten Varianten wie folgt grob abgeschätzt werden (Angabe der Oberlast): Variante 1: Sup Air (3 Karabiner) ca. 450 N Variante 2: Austrialpin Inox eel (5 Karabiner) ca. 600 N Variante 4: Sup Air (3 Karabiner) ca. 900 N Variante 5: Austrialpin 3200 Delta (2 Karabiner) ca. 1.600 N Variante 6: Camp (2 Karabiner) zwischen 500 N und 1.000 N Variante 7: Quick out (1 Karabiner) oberhalb von 5.000 N Auf Grund der geringen Anzahl von Versuchspunkten bei den Varianten 1, 2, 4 bis 8 liefert eine statistische Auswertung der Versuchsergebnisse keine sinnvollen Ergebnisse. Variante 8: Der Austrialpin Parafly Karabiner, der geschlossen mit Fo = 2.500 N und Fu = 250 N belastet wurde, versagte nach 106.000 Lastwechsel mit einem Bruch an der Schnapper- Nase. Variante 3: Tabelle 2 zeigt eine Zusammenfassung der statistischen Auswertung der Versuchsergebnisse für den Pinlock Karabiner mit dem Softwareprogramm WINTREP (siehe 4.3). Bei einem Probenumfang n < 17 Proben gelten die berechneten Ausfallwahrscheinlichkeiten als statistisch nicht abgesichert. Die Ergebnisse weisen eine relativ große reuung auf. atistische Werte (Angabe der Oberlast) Mittelw. der Dauerfest. X 4.166,67 N Ausfallwahrsch. X (99 %) 5.123 N andardabweichung S 411,15 N Ausfallwahrsch. X (90 %) 4.694 N Log. andardabweichung s 0.0434 Ausfallwahrsch. X (10 %) 3.640 N ausgewertete Proben 12 Ausfallwahrsch. X (1 %) 3.210 N Tabelle 2: Übersicht der statistischen Werte für die Variante 3 Bei einem Großteil der Karabiner liegt der Rissausgangsort in den Bögen auf der gegenüber liegenden Seite des Schnappers. Bei der Variante 3 traten vier verschiedene Bruchlagen auf (siehe Bild 4 bis 6). Bei der Variante 7 wurde nach der Prüfung eine defekte Hülse unter dem Gurtband festgestellt (siehe Bild 6). Dieses ist jedoch kein sicherheitsrelevantes Element des Karabiners. Mit den vom DHV zur Verfügung gestellten Betriebsbeanspruchungen (siehe Anlage) liegt ein Großteil der getesteten Varianten mit der ermittelten Dauerfestigkeit unterhalb der Betriebsbeanspruchung. Ein Großteil der getesteten Varianten ist somit nicht unbegrenzt einsetzbar. Wir empfehlen eine Überprüfung der Einsatzbedingungen und eine Ermittlung der Einflussfaktoren für Korrosion und Kerben. Aus den dann zur Verfügung stehenden Daten sollte eine Prüfvorschrift zur Karabinerprüfung erstellt werden.

Seite 5 von 12 3. Versuchsdurchführung Die Prüfung erfolgt auf einem 20 kn unwuchtgetriebenen Hoizontalresonanzpulser der Marke POWERSWING (siehe Bild 1) mit der Prüfstandsregelungssoftware E-MOTION der Fa. SincoTec. Die Versuche werden mit einer Frequenz von ca. 23 Hz durchgeführt. Die Regelung fährt die Prüfmaschine im aufsteigenden Ast der Resonanzkurve auf die vorgegebene Sollamplitude. Tritt eine Schädigung ein, verändert sich die eifigkeit des Schwingsystems. Die Regelung reagiert mit einer Drehzahländerung. Nach einem wählbaren Schädigungsfortschritt (Frequenzabfall) kann der Prüfstand definiert abgeschaltet werden. Bild 1: Foto des Resonanzprüfstandes

Seite 6 von 12 Bild 2: Foto der Einspannvorrichtung Bild 3: Foto der Einspannvorrichtung mit größtmöglichem Hebelarm

Seite 7 von 12 4. Versuchsergebnisse 4.1 Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse 01 Sup-Air offen 400 / 40 500 / 50 739.700 Bruch 1 03 Sup-Air offen 450 / 45 2.000.000 Durchläufer 02 Sup-Air offen 500 / 50 2.000.000 Durchläufer *: klemmt beim Öffnen Tabelle 3: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 1 04 Austrialpin Inox eel 06 Austrialpin Inox eel 05 Austrialpin Inox eel 06 Austrialpin Inox eel 29 Austrialpin Inox eel 30 Austrialpin Inox eel offen 400 / 40 500 / 50 600 / 60 900 / 90 1.200 / 120* 1.600.000 156.000 Bruch 1 offen 1.000 / 100 137.900 Abbruch offen 900 / 90* 213.000 Bruch 1 offen 700 / 70 287.000 Bruch 1 offen 500 / 50 700 / 70 2.000.000 700.000 Durchläufer Bruch 1 offen 600 / 60 2.000.000 Durchläufer Fett: erneut eingebaut *: klemmt beim Öffnen Tabelle 4: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 2

Seite 8 von 12 12 Pinlock 18 Pinlock 09 Pinlock 14 Pinlock 10 Pinlock 15 Pinlock 16 Pinlock 13 Pinlock 07 Pinlock 11 Pinlock 08 Pinlock 33 Pinlock 34 Pinlock --- 1.000 / 100 1.500 / 150 2.000 / 200 3.000 / 300 4.000 / 400 5.000 / 500 621.000 Bruch 1 --- 4.750 / 475 5.000.000 Durchläufer mit Anriss 4 --- 4.500 / 450 1.562.000 Bruch 2, 3 --- 4.250 / 450 5.000.000 Durchläufer mit Anriss 4 --- 4.000 / 400 5.000.000 Durchläufer --- 4.250 / 425 5.000.000 Durchläufer mit Anriss 4 --- 4.000 / 400 5.000.000 Durchläufer mit Anriss 4 --- 3.750 / 375 5.000.000 Durchläufer --- 4.000 / 400 5.000.000 Durchläufer --- 4.250 / 425 5.000.000 Durchläufer --- 4.500 / 450 5.000.000 Durchläufer mit Anriss 3, 4 --- 4.250 / 425 5.000.000 Durchläufer mit Anriss 4 --- 4.000 / 400 5.000.000 Durchläufer Tabelle 5: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 3

Seite 9 von 12 19 Sup-Air offen 800 / 80 1.000 / 100* 5.000.000 147.000 Durchläufer Bruch 1 02 Sup-Air offen 900 / 90* 5.000.000 Durchläufer 20 Sup-Air offen 1000 / 100* 268.000 Bruch 1 *: klemmt beim Öffnen Tabelle 6: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 4 24 Austrialpin 3200 Delta offen 1.500 / 150* 1.800 / 180* 2.100 / 210* 488.000 Bruch 1 23 Austrialpin 3200Delta offen 1.700 / 170 1.030.000 Bruch 1 *: klemmt beim Öffnen Tabelle 7: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 5 27 Champ offen 1.000 / 100 26.000 Bruch 25 Champ offen 500 / 50 5.000.000 Durchläufer *: klemmt beim Öffnen Tabelle 8: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 6 26 Quick out --- 6.000 / 60 2.153.000 5.000.000 (Bruch Buchse) weiter Durchläufer mit Anriss der Buchse, Funktion i.o. Tabelle 9: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 7 31 Austrialpin geschlos 2.500 / 250 106.000 Bruch 1 Paralfy sen *: klemmt beim Öffnen Tabelle 10: Tabellarische Zusammenfassung der Versuchsergebnisse der Variante 8

Seite 10 von 12 4.2 Bruchlage Bei einem Großteil der Karabiner liegt der Rissausgangsort in den Bögen auf der gegenüber liegenden Seite des Schnappers. Bei der Variante 3 traten vier verschiedene Bruchlagen auf (siehe Bild 4 bis 6). Bei der Variante 7 wurde nach der Prüfung eine defekte Hülse unter dem Gurtband festgestellt (siehe Bild 6). Dieses ist jedoch kein sicherheitsrelevantes Element des Karabiners. Bild 4: Foto der Bruchlagen der Varianten 2, 5 und 6 Bild 5: Foto der Bruchlagen der Varianten 1, 4 und 3

Seite 11 von 12 Bild 6: Foto der Bruchlagen der Varianten 8 und 7 4.3 atistische Auswertung der Versuchsergebnisse In Bild 7 folgt eine Darstellung der Versuchspunkte der Variante 3 (Pinlock Karabiner) im Treppenstufenverfahren. Bild 7: Darstellung der Versuchspunkte der Variante 3 im Treppenstufenverfahren

Seite 12 von 12 5. lgemeines Die Schwingfestigkeit von Bauteilen unterliegt einer statistischen reuung. Die statistische Aussagegenauigkeit ist abhängig von der Anzahl der geprüften Bauteile. Im Prüflabor der Fa. SincoTec werden ausschließlich Mess- und Prüfmittel eingesetzt, die auf nationale oder internationale Normale rückführbar sind. Vorbereitend für jede Versuchsreihe erfolgt eine elektrische und mechanische Überprüfung der Kalibrierung der gesamten Messkette. Die Messunsicherheit des verwendeten Mess- bzw. Regelaufnehmers ist kleiner als ± 1 % nach DIN EN 10.002-3. 6. Anhang