Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Digitalisierung und neue Arbeitswelten www.bmwi.de
Der aktuelle Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Digitale Wirtschaft: IKT und Internetwirtschaft MehrWert- Analyse Internationales Benchmark Fallstudie, Workshop Beitrag der Digitalen Wirtschaft zum Standorterfolg Zentrale Kennzahlen Markt, Infrastruktur, Nutzung 33 Kernindikatoren 15 Länder Digitalisierung und neue Arbeitswelten 2
Der MehrWert der Digitalen Wirtschaft Investitionen in IKT sorgen für 23% des Produktivitätswachstums. Die IKT-Branche... setzt mit 228 Mrd. (Vorjahr: 222 Mrd. ) mehr als der Maschinenbau um, steuert 4,7% (Vorjahr: 4,5%) zur Bruttowertschöpfung bei, investiert 18,2 Mrd. (Vorjahr: 16,1 Mrd. ). Der Anteil der innovativen Unternehmen beträgt 80% (Vorjahr: 77%). Die Internetwirtschaft setzt 79 Mrd. (Vorjahr: 71,5 Mrd. ) um, das entspricht drei Prozent des BIP wird maßgeblich geprägt durch Mobile Datendienste und Cloud Computing. 3
Bruttowertschöpfung der gewerblichen Wirtschaft IKT-Branche Maschinenbau Automobilbau Chemie/Pharma Elektrotechnik Technische Dienstleister Beratung/Kreativwirtschaft Medien Instrumententechnik Prozent Mio. 4,7 4,6 84.970 77.730 4,4 4,1 78.791 70.031 4,3 3,9 76.700 66.839 3,0 3,1 53.342 52.087 2,1 2,1 38.097 36.632 1,8 1,8 33.086 30.559 1,7 1,6 29.811 26.812 1,4 1,3 24.993 22.822 0,8 0,8 14.782 12.806 Quelle: Eurostat, Destatis und Berechnungen des ZEW, 2013; in Prozent und absolut; Prozentangaben stellen die Anteile an der gesamten gewerblichen Wirtschaft dar; Vorjahreswerte in Grau 4
Bruttoanlageinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft IKT-Branche Automobilbau Chemie/Pharma Maschinenbau Elektrotechnik Medien Technische Dienstleister Beratung/Kreativwirtschaft Instrumententechnik Prozent Mio. 4,5 4,3 18.205 16.057 3,1 2,8 12.503 10.483 1,6 1,6 6.333 5.934 1,5 1,3 5.960 4.876 0,8 0,7 3.246 2.591 0,6 0,7 2.310 2.491 0,4 0,4 1.634 1.545 0,4 0,3 1.433 1.274 0,3 0,2 1.048 771 Quelle: Eurostat, Destatis und Berechnungen des ZEW, 2013; in Prozent und absolut; Prozentangaben stellen die Anteile an der gesamten gewerblichen Wirtschaft dar; Vorjahreswerte in Grau 5
Branchenvergleich: Innovatorenquote Instrumententechnik IKT-Dienstleister IKT-Branche insgesamt Chemie/Pharma Maschinenbau IKT-Hardware Elektrotechnik Automobilbau Medien Beratung/Kreativwirtschaft Verarbeitendes Gewerbe Technische Dienstleister 82,2 80,8 79,8 77,8 76,0 73,4 67,6 57,2 54,3 54,2 48,4 39,2 Quelle: Mannheimer Innovationspanel, Berechnungen des ZEW, 2013; Unternehmen, die im vorangegangenen Dreijahreszeitraum zumindest ein neues Produkt oder einen neuen Prozess eingeführt haben, in Prozent aller Unternehmen 6
Umsätze der Internetwirtschaft in Deutschland Umsatz in Mrd. 2010 66 2011 71 maßgeblich geprägt durch mobile Datendienste und Cloud Computing 2012 79 Quelle: Berechnungen des ZEW, 2013; * Außenhandel: negative Handelsbilanz 7
Der aktuelle Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Digitale Wirtschaft: IKT und Internetwirtschaft MehrWert- Analyse Internationales Benchmark Fallstudie, Workshop Beitrag der Digitalen Wirtschaft zum Standorterfolg Zentrale Kennzahlen Markt, Infrastruktur, Nutzung 33 Kernindikatoren 15 Länder Digitalisierung und neue Arbeitswelten 8
Der Standort im internationalen Vergleich 1. (1.) USA 2. (2.) Südkorea 3. (3.) Japan 4. (4.) Großbritannien 5. (6.) Deutschland 5. (5.) Niederlande 5. (6.) Dänemark 8. (9.) China 8. (8.) Finnland 10. (10.) Frankreich 11. (12.) Brasilien 12. (11.) Spanien 13. (13.) Italien 14. (13.) Polen 15. (15.) Indien Entwicklungen Deutschland um einen Rangplatz verbessert Dicht gedrängtes Mittelfeld ± Neun IKT-Nationen ohne Veränderung ihres Ranges Spanien und Polen um einen Rangplatz verschlechtert Quelle: TNS Infratest, 2013; Vorjahreswerte in Klammern 9
Performance im Teilbereich Markt 1. (1.) USA 2. (2.) China 3. (3.) Japan 4. (4.) Südkorea 5. (5.) Großbritannien 6. (6.) Deutschland 6. (7.) Brasilien 8. (8.) Frankreich 9. (8.) Niederlande 9. (8.) Dänemark 11. (11.) Finnland 12. (12.) Indien 13. (13.) Italien 14. (13.) Polen 14. (13.) Spanien Markt Viertgrößter IKT-Markt nach Umsatz Viel versprechende Wachstumsbereiche im IT-Bereich Niedriger Anteil der TK-Ausgaben am BIP Hohe Investitionen in Breitband schwächt TK- Wachstum Quelle: TNS Infratest, 2013; Vorjahreswerte in Klammern 10
Performance im Teilbereich Infrastruktur 1. (2.) Finnland 2. (1.) Niederlande 2. (3.) Südkorea 4. (4.) Dänemark 5. (5.) Großbritannien 6. (6.) Deutschland 6. (7.) Frankreich 8. (9.) Japan 8. (8.) USA 10. (10.) Spanien 11. (10.) Italien 12. (12.) China 13. (12.) Polen 14. (14.) Brasilien 15. (15.) Indien Infrastruktur Computer-Ausstattung Mobiltelefone Breitband Fachkräfteverfügbarkeit Rechtsrahmen Quelle: TNS Infratest, 2013; Vorjahreswerte in Klammern 11
Performance im Teilbereich Nutzung 1. (2.) Dänemark 1. (1.) Südkorea 3. (4.) Großbritannien 4. (2.) Japan 4. (5.) USA 6. (6.) Finnland 6. (6.) Niederlande 8. (8.) Deutschland 9. (9.) Frankreich 10. (10.) Spanien 11. (11.) Polen 12. (12.) Italien 13. (13.) Brasilien 14. (14.) China 15. (15.) Indien Nutzung Nutzung neuer Technologien in Unternehmen Internetnutzung Nutzung sozialer Netzwerke Nutzung von E-Government Quelle: TNS Infratest, 2013; Vorjahreswerte in Klammern 12
Markt: Digitales Wachstumsland Nr. 1 in Europa Förderung von Marktwachstum Industrie 4.0 Smart Services Stärkung der Gründerkultur Infrastruktur: Rahmenbedingungen optimieren Flächendeckung bei schnellen breitbandigen Netzen Fachkräftesicherung Anpassung des Rechtsrahmens an die Digitalisierung (Datenschutz, Datensicherheit, Urheberrecht) Nutzung: Barrieren beseitigen Vertrauen (wieder) gewinnen Informations- und Medienkompetenz ausbauen 13
Der aktuelle Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Digitale Wirtschaft: IKT und Internetwirtschaft MehrWert- Analyse Internationales Benchmark Fallstudie, Workshop Beitrag der Digitalen Wirtschaft zum Standorterfolg Zentrale Kennzahlen Markt, Infrastruktur, Nutzung 33 Kernindikatoren 15 Länder Digitalisierung und neue Arbeitswelten 14
Fallstudie IKT-Dienstleister und Beratung/Kreativwirtschaft: Bereits ca. 50% der Mitarbeiter haben mobilen Internetzugang Mobile Endgeräte: Notebooks liegen vor Smartphones und Tablets Flexible Arbeitsplatzmodelle: Home Office liegt deutlich vor Coworking und Desk-Sharing Nutzung auf wenige Mitarbeiter beschränkt Anwesenheit der Mitarbeiter überwiegend unabdingbar Digitalisierung aus Sicht der Unternehmen: verbessert interne Kommunikation, erfordert mehr Eigenverantwortung verbessert Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität hat eher keinen Einfluss auf Arbeitsklima und Arbeitszufriedenheit 15
Nutzung mobiler Endgeräte (heute) IKT-Branche 39,1 31,4 7,4 Medien 26,3 30,1 12,3 IKT-Hardware 30,3 21,0 6,9 Technische Dienstleister 27,2 24,1 4,4 IKT-Dienstleister 41,0 33,7 7,5 Beratung/ Kreativwirtschaft 42,3 41,8 9,2 Quelle: ZEW Konjunkturumfrage Informationswirtschaft, Zusatzbefragung, 2013; Anteil der Beschäftigen in Prozent 16
Nutzung von Arbeitsplatzmodellen nach Unternehmen IKT-Branche 57,2 10,9 9,1 Beschäftigten IKT-Branche 11,6 1,2 1,7 IKT-Hardware 33,9 6,2 7,2 IKT-Hardware 6,2 0,3 0,9 IKT-Dienstleister 60,7 11,5 9,4 IKT-Dienstleister 12,8 1,4 1,9 Medien 43,7 6,8 14,4 Medien 5,2 1,8 2,9 Technische Dienstleister 33,7 5,5 10,2 Technische Dienstleister 5,0 1,4 1,8 Beratung/ Kreativwirtschaft 51,6 9,5 13,7 Beratung/ Kreativwirtschaft 14,9 6,4 13,4 Quelle: ZEW Konjunkturumfrage Informationswirtschaft, Zusatzbefragung, 2013; Anteil der Unternehmen in Prozent/Anteil der Beschäftigten in Prozent, der flexibles Arbeitsplatzmodell nutzt; unterschiedliche Skalierung 17
Gründe gegen Nutzung von Home Office Anwesenheit unabdingbar 80,0 80,9 79,8 79,3 Zu hohe Kosten 5,6 6,3 18,1 10,3 Philosophie/ Arbeitsweise 45,4 46,3 54,1 43,3 Technisch zu kompliziert 5,0 12,1 10,9 4,9 Geringe Kontrollmöglichkeit 22,4 13,8 13,0 17,1 Sonstiges 4,2 1,8 3,5 5,6 Quelle: ZEW Konjunkturumfrage Informationswirtschaft, Zusatzbefragung, 2013; Angaben in Prozent 18
IKT-Branche: Arbeitszeitmodelle Gleitzeit Vertrauensarbeitszeit Feste Arbeitszeiten Arbeitszeitkonten Funktionszeit Arbeitszeitkontrolle Job-Sharing Quelle: ZEW Konjunkturumfrage Informationswirtschaft, Zusatzbefragung, 2013; Anteil der Unternehmen in Prozent 19
Fallstudie IKT-Dienstleister und Beratung/Kreativwirtschaft: Bereits ca. 50% der Mitarbeiter haben mobilen Internetzugang Mobile Endgeräte: Notebooks liegen vor Smartphones und Tablets Flexible Arbeitsplatzmodelle: Home Office liegt deutlich vor Coworking und Desk-Sharing Nutzung auf wenige Mitarbeiter beschränkt Anwesenheit der Mitarbeiter überwiegend unabdingbar Digitalisierung aus Sicht der Unternehmen: verbessert interne Kommunikation, erfordert mehr Eigenverantwortung verbessert Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität hat eher keinen Einfluss auf Arbeitsklima und Arbeitszufriedenheit 20
Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Download: http://www.tns-infratest.com/bmwi Pressekontakt: Dr. Sabine Graumann TNS Infratest sabine.graumann@tns-infratest.com t 089 5600 1221 26