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Transkript:

publiziert bei: AWMF-Register Nr. 027/065 Klasse: S1 Leitlinie der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin Weitere Vaskulitiden Jasmin Kümmerle-Deschner, Susanne Benseler Krankheitsbezeichnung Systemkrankheiten des Bindegewebes (M30-M36) Unterformen: Aortenbogen [Takayasu arteriitis] (M31.4), Polyarteriitis nodosa (M30), Juvenile polyarteriitis (M30.2), andere nekrotisierende Vaskulopathien (M31), Wegener-Granulomatose (M31.3), Mikroskopische Polyangiitis (M31.7) und M30.1 Panarteriitis mit Lungenbeteiligung (Allergische Granulomatose, Churg-Strauss-Granulomatose), andere spezifische nekrotisierende Vaskulopathien (M31.8) und andernorts nicht klassifizierte Vaskulitis, die auf die Haut begrenzt ist (L95). Demyelinisierende Krankheiten des Zentralnervensystems (G35-37): ZNS Vaskulitis, sonstige akute entzündliche, disseminierte Demyelinisation (G36.0) Vorbemerkung: Vaskulititiden im Kindesalter sind seltene Erkrankungen mit einem heterogenen klinischen Bild. Typischerweise werden die Erkrankungen nach dem primär betroffenen Gefäßsegment eingeordnet. Klassifikationskriterien für die Mehrzahl der kindlichen Vaskulitiden wurden im Rahmen einer internationalen Kollaboration verabschiedet (1-3). Seite 1 von 10

A) Vaskulitis der großen Gefäße Takayasu Arteriitis im Kindesalter(1) Hauptkriterium: Angiographie der Aorta oder deren Äste, und/oder der Pulmonalarterien mit Dokumentation verdickter Gefäßwände, Aneurysmen oder Dilatationen (nicht aufgrund einer fibromuskulären Dysplasie) plus mindestens 1 von 5 Nebenkriterien: Pulsdefizit oder Claudicatio der Extremitäten Blutdruckdifferenz zwischen Extremitäten RR > 10 mmhg (systolisch) Strömungsgeräusche über betroffenen Gefäßen Bluthochdruck (gemäß Altersnorm) Erhöhte Entzündungswerte (BSG >20mm/h, CRP erhöht) B) Vaskulitis der mittleren Gefäße Systemische Polyarteriitis nodosa im Kindesalter(1) Histologischer Nachweis einer nekrotisierenden Vaskulitis oder angiographische Dokumentation (Pflicht/Hauptkriterium) plus mindestens 1 von 5 Nebenkriterien Hautbeteiligung (Livedo reticularis, schmerzhafte subkutane Knoten, andere vaskulitische Läsionen, oberflächliche oder tiefe Infarkte) Myalgien Systolische/diastolische Hypertension (>95 th Percentile) Mononeuropathie oder Polyneuropathie Nierenbeteiligung (Proteinurie, Hämaturie, eingeschränkte Nierenfunktion) Kutane Polyarteriitis nodosa im Kindesalter (keine Klassifikationskriterien) Seite 2 von 10

C) Vaskulitis der kleinen Gefäße Wegener sche-granulomatose im Kindesalter (3) Drei von sechs Kriterien müssen erfüllt sein: Pathologischer Urinbefund (Hämaturie und/oder signifikante Proteinurie) Granulomatöse Entzündung in der Biopsie (typischer Befund in der Nierenbiopsie: Pauci-immun, nekrotisierende Glomerulonephritis) Entzündung der Nase und Nebenhöhlen Subglottische, tracheale oder endobronchiale Stenose Pathologisches Thorax Röntgenbild oder Computer Tomographie (CT) Nachweis von Proteinase-3 anti-neutrophilen cytoplasmatische Antikörper (ANCA) oder positive cytoplasmatische (c-)anca Färbung Mikroskopische Polyangiitis und Churg-Strauss Syndrom (keine Klassifikationskriterien) D) Primäre ZNS Vaskulitis im Kindesalter (4) (alle 3 Kriterien müssen erfüllt sein) Fokales oder diffuses neurologisches oder psychiatrisches Defizit in einem bislang gesunden Patienten 18 Jahre plus Nachweise einer Vaskulitis in der Angiographie des ZNS oder einer elektiven Hirnbiopsie Kein Hinweis auf eine andere zugrunde liegende Erkrankunkung, die die Gefäßveränderung hervorrufen könnte. LEITSYMPTOME (5-8) Systemische Entzündungszeichen (Fieber, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust), lokale Entzündungszeichen (schmerzhafte, entzündliche Hautknoten, Sinusitis, Nasenrücken schmerzhaft, Krampfanfälle infolge entzündeter ZNS Areale, Hämaturie/Proteinurie) und Merkmale einer ischämischen Organmanifestation (Schmerzen im betroffenen Gefäßbett: schwere Myalgien, Claudicatio, Bauchschmerzen, Schlaganfälle) und deren Regulationsmechanismen (renale Hypertension). Seite 3 von 10

DIAGNOSTIK Die European League against Rheumatism (EULAR) hat evidenz-basierte Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung von Vaskulitiden publiziert (9, 10). Diese bilden die Grundlage für die diagnostische Evaluation. Für die primären ZNS Vaskulitiden sind die Richtlinien für die diagnostische Evaluation und Behandlung ausschliesslich auf Kohortenstudien basiert (11, 12). Anamnese und Untersuchung: Identifikation von systemischen und lokalen Entzündungszeichen und Merkmalen von Ischämien und deren Regulationsmechanismen, insbesondere Strömungsgeräusche, pathologische Befunde bei der detaillierten Blutdruckmessung (IIIC). Die Anamnese und körperliche Untersuchung sollte von einem Kinderarzt und Kinderrheumatologen durchgeführt werden. Eine enge Kollaboration mit anderen Fachrichtungen insbesondere pädiatrische Nephrologie, Neurologie, Kardiologie, Ophthalmologie, HNO und Kinderradiologie ist notwendig (IIIC). Labor: Entzündungsmarker: Blutsenkung, CRP, Blutbild/Differential BB (IIIC) Organfunktionsmarker: Niere (Kreatinin, Urinanalyse mit Urin-Stix, Quantifizieren des Protein:Kreatinin Verhältnis, Urinmikroskopie), Leberwerte, sowie ggf. andere betroffene Organe z.b. Muskel, Herzmuskel (IIIC). Gerinnungsmarker, Endothelmarker (von-willebrand Faktor Antigen) Spezifische Antikörper: anti-neutrophilen zytoplasmatische Antikörper ANCA und deren Spezifität in Referenzlabors Weitergehende Diagnostik: Gefäßdarstellung (MR/conventionelle Angiographie, inklusive Gefäßwanddarstellung mit Gadolinium Kontrastmittelgabe. Grosse Gefäße können hinreichend im MRT dargestellt werden, mittlere Gefäße sind ausschließlich in der konventionellen Angiographie darstellbar, Vaskulitis der kleinen Gefäße ist eine histologische Diagnose)(9) (IIIC) Organparenchymdarstellung (MRT des Gehirns, CT der Lunge und der Sinus, Ultraschall der abdominellen Organe insbesondere Nieren inkl. Doppler) Gewebebiopsie und histologische Klassifikation (IIIC) Spezifische Tests (wenn indiziert): Ophthalmologische Untersuchung der Retina (Vaskulitis) und Vorderkammer (Uveitis), Nervenleitgeschwindigkeit (Neuritis), Endoskopie/Bronchoskopie, detaillierte muskuloskeletale Untersuchung inklusive Gelenkultraschall), Karotis Doppler, PET, EEG. Seite 4 von 10

Ausschlussdiagnostik: Infektionsdiagnostik insbesondere TB (Takayasu) und Streptokokkeninfektionen (kutane Polyarteriitis nodosa). Infektionen können Vaskulitiden triggern, können sie aber auch imitieren. Tumordiagnostik Nicht-entzündliche Vaskulopathien: diese können in der Gefäßdarstellung in Assoziation mit Kontrastmittel Gefäßwanddarstellung diagnostiziert werden. Nicht vaskulitische Entzündungserkrankungen (z.b. im ZNS multiple Sklerose, anti- GBM Antikörper bei Goodpasture Syndrom). THERAPIE Vaskulitiden sind schwere chronische Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. Als Behandlungsstrategie der akuten Vaskulitis wird empfohlen: Zügige Kontrolle der Entzündungsaktivität in der Gefäßwand durch Immunsuppression Prävention von sekundären Gefäßstenosen durch Thromben mittels Thrombozytenaggregationshemmung Weitgehende Prävention von potentiell assozierten Therapienebenwirkungen Immunsuppression A) Vaskulitis der grossen Gefäße Hochdosierte Glukokortikoide (IIIC) Frühzeitige hochdosierte Glukokortikoidtherapie (Prednisolon 20-30mg/kg/d als Puls über 3 Tage) induziert eine Remission bei der Mehrzahl der Patienten mit Takayasu Arteritis. Intravenöse Methylprednisolon-Pulstherapie sollte bei akuter Organfunktionsbedrohung wie z.b. akutem Visusverlust, Schlaganfall, Nierenversagen begonnen werden. Orale Glukokortikoide sollten in einer Dosis von 1-2mg/kg begonnen werden, für mindestens einen Monat in dieser Dosierung beibehalten und dann langsam reduziert werden. Die alternierende Gabe von Glukokortikoiden ist mit häufigeren Erkrankungsrezidiven assoziiert. Nach drei Monaten sollte die Tagesdosis mindestens 1/3 der Initialdosis betragen. Die Dauer der Glukokortikoidtherpie kann Jahre betragen, viele Patienten tolerieren das Absetzten der Behandlung nicht. Rezidive, die nach Erreichen einer vollen Remission auftreten, sollten wie Neuerkrankungen behandelt werden. Seite 5 von 10

Kombinationsbehandlung (IIIC) Die Kombinationsbehandlung kann die notwendige Dosis und Dauer der Glukokortikoide zur Kontrolle der Erkrankungsaktivität reduzieren. Dies wurde für Azathioprin (2mg/kg/Tag) und Methotrexat (20-25mg/m 2 /Woche) nachgewiesen. Die Kombinationsbehandlung mit Methotrexat reduziert zudem die Rate der Rezidive im Vergleich mit Glukokortikoid Monotherapie. Cyclophosphamid (1mg/kg/Tag oral oder 500-750mg/m 2 /Monat iv) kann erfolgreich bei schwerer Takayasu Arteritis sein, auch bei Patienten, die nicht primär auf Glukokortikoid ansprechen. Infliximab kann bei Nichtansprechen auf Cyclophosphamid oder schweren Rezidiven erfolgreich sein. B) Vaskulitis der mittleren Gefäße Patienten mit Vaskulitis der mittleren Gefaesse sollten in Zentren mit ausreichender Expertise behandelt werden (IIID). Gewebsbiopsien sollten bei Verdacht auf Vaskulitis zur Diagnosesicherung durchgefuehrt werden (IIIC). Standardisierte Untersuchungen sollten bei Diagnose und in der regelmaessigen Verlaufsbeobachtung der Patienten durchgefuehrt werden (IIIC). Patienten mit Vaskulitis der mittleen Gefäße sollten eine Induktions- /Erhaltungsbehandlung erhalten. Induktionsbehandlung: Cyclophosphamid in Kombination mit hoch-dosieren Glukokortikoiden sollte zur Remissionsinduktion eingesetzt werden. Die Effektivitaet von intravenoesem Zyklophosphamid ist vergleichbar mit oralem Cyclophosphamid (IB). Die Dosis des Medikaments sollte an die Nierenfunktion angepasst werden. Eine begleitende antiemetische Behandlung reduziert die Nebenwirkungsrate von Cyclophosphamid (IB). Erhöhte Flüssigkeitszufuhr und MESNA-Prophylaxe reduziert die Blasentoxizität (IB). Erhaltungsbehandlung: Die Erhaltungsbehandlung sollte für mindestens 18 Monate durchgeführt werden. Eine zu frühzeitige Beendigung der Behandlung ist mit einer hohen Rezidivwahrscheinlichkeit assoziiert. C) Vaskulitis der kleinen Gefäße Patienten mit Vaskulitis der kleinen Gefäße sollten in Zentren mit ausreichender Expertise behandelt werden (IIID). Gewebsbiopsien sollten bei Verdacht auf Vaskulitis zur Seite 6 von 10

Diagnosesicherung durchgefuehrt werden (IIIC), Patienten mit ANCA Vaskulitis (Wegener- Granulomatose, mikroskopische Polyangiitis und Churg-Strauss Vaskulitis) sollten gemäß ihrer Organbeteiligung und Erkrankungsschwere in Kategorien eingeteilt werden (IIB): Lokalisierte Vaskulitis (Nasen/Nebenhöhlen, Luftwege, Lungen, ohne weiteren Organbefall und ohne systemische Erkrankungszeichen) Frühe systemische Vaskulitis (jede Manifestation, jedoch ohne organbedrohende oder lebensbedrohende Erkrankung) Generalisierte Vaskulitis (Nierenerkrankung, Organ-bedrohende Erkrankung, Serum Kreatinin <500umol/l = 5.6mg/dl) Schwere Vaskulitis (Nieren- oder andere Organversagen, Serum Kreatinin >500µmol/l, >5.6mg/dl) Refraktäre Vaskulitis, progressive Erkrankung, kein Ansprechen auf Glukokortikoide und Zyklophosphamid Patienten mit Vaskulitis der kleinen Gefäße sollten eine Induktions- gefolgt von einer Erhaltungsbehandlung erhalten. Induktionsbehandlung: Methotrexat (initial 15mg dann Dosisanstieg auf 20-25mg/m 2 /Woche über 1-2 Monate) kann in Patienten mit normaler Nierenfunktion oder weniger schwerer Erkrankung in Kombination mit Glukokortikoiden zur Induktion der Remission angewandt werden(ib). Alternativ und bei schwerer Erkrankung kann Cyclophosphamid oder Rituximab gegeben werden. Remissionsinduktion mit Methotrexat dauert länger als mit den anderen Präparaten, insbesondere bei Patienten mit Lungenbeteiligung. Die Kombinationsbehandlung mit Methotrexat und Glukokortikoid hat jedoch weniger Nebenwirkungen als Cyclophosphamid plus Glukokorticoid (IB). Bei schwerer Vaskulitis sollte Cyclophosphamid oder Rituximab plus Glukokorticoid eingesetzt werden. Zusätzliche Plasmapherese ist indiziert bei Patienten mit rapid progredienter schwerer Nierenerkrankung und assoziiert mit besserer Erhaltung der Nierenfunktion (IA). Patienten mit schwerem Rezidiv und Zustand nach Cyclophosphamidbehandlung sprechen besser auf Rituximabbehandlung an (IB). Erhaltungsbehandlung: Die Erhaltungsbehandlung sollte für mindestens 18 Monate durchgeführt werden. Frühzeitige Beendigung der Behandlung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Rezidivs assoziiert. Die Kombinationsbehandlung mit Azathioprin (2mg/kg/Tag) hat eine vergleichbare Effektivität wie Cyclophosphamid. Methotrexat und Leflunomid (10-20mg/Tag) sind bei milderen Vaskulitisverläufen als Erhaltungstherapie indiziert (IB). Mycophenolat Mofetil kann in der Seite 7 von 10

Remissionstherapie ebenfalls eingesetzt werden, hat jedoch eine geringere Effektivität als Azathioprin hinsichtlich Remissionserhalt. Glukokortikoide sollten auf eine Dosis von 10mg in der Erhaltungsbehandlung reduziert werden (IIB).. D) Primäre ZNS Vaskulitis im Kindesalter Patienten mit der Kleingefäßerkrankungsform (small vessel) einer primären ZNS- Vaskulitis sollten eine Induktions-/Erhaltungsbehandlung erhalten(iib). Für die Angiographie-positive progrediente ZNS Vaskulitis sollte ebenfalls eine Induktions- /Erhaltungsbehandlung erwogen werden (IIIB). Die Behandlung der nichtprogredienten Angiographie-positiven primären ZNS Vaskulitis ist umstritten. Induktionsbehandlung: Cyclophosphamid-Pulstherapie (500-750mg/m 2 ) in Kombination mit hochdosierten Glukokorticoiden sollte für 6 Monate durchgeführt werden(iib). Erhaltungsbehandlung: Mycophenolat Mofetil (800-1200mg/m 2 /Tag )hat eine bessere Wirksamkeit als Azathioprin (2-3mg/kg/Tag)in der Erhaltungsbehandlung. Diese sollte für mindestens 18 Monate beibehalten werden. Prävention von potentiell assoziierten Therapienebenwirkungen Patienten, die mit Methotrexat behandelt werden, sollten zur Verhinderung von Nebenwirkungen zusätzlich Folsäure erhalten (IB). 2-Mercaptoethansulfonat Sodium (MESNA) sollten bei IV Cyclophosphamidbehandlung eingesetzt werden, um die Blasentoxizität zu verhindern. Trimethoprim/Sulphamethoxazol sollte bei allen Patienten eingesetzt werden. Es senkt das Risiko einer Pneumocystis carinii Infektion und reduziert das Rezidivrisiko(IIB). Trimethoprim/Sulphamethoxazol ist nicht ausreichend als Monotherapie zum Remissionserhalt. Seite 8 von 10

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VERFAHREN ZUR KONSENSBILDUNG Die repräsentativ zusammengesetzte Expertengruppe hat im informellen Konsens die vorliegende Empfehlung erarbeitet, die von den Vorständen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie verabschiedet wurde. Erstellungsdatum: 01/2013 Nächste Überprüfung geplant: 01/2018 Die "Leitlinien" der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. Die AWMF erfasst und publiziert die Leitlinien der Fachgesellschaften mit größtmöglicher Sorgfalt - dennoch kann die AWMF für die Richtigkeit des Inhalts keine Verantwortung übernehmen. Insbesondere bei Dosierungsangaben sind stets die Angaben der Hersteller zu beachten! Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online Seite 10 von 10