OTC Pharma Branchenreport 2005



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Transkript:

OTC Pharma Branchenreport 2005

Informationen zur Befragung Grundgesamtheit Methode Untersuchungszeiträume Stichprobe Feldarbeit Design, Fragebogen, Datenanalyse und Bericht In Privathaushalten lebende, deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland Telefonische Befragung (CATI) 23. Mai bis 15. Juni 2005 (KW 21-24 2005) 1.401 Befragte BIK Umfrageforschung, Hamburg ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft, Frankfurt am Main -2-

Ergebnisse im Überblick I Jeder zweite Deutsche (50%) achtet heutzutage mehr auf seine Gesundheit als noch vor fünf Jahren. Dementsprechend wichtig sind verlässliche Informationsquellen zum Thema Gesundheit. 26 Prozent der Deutschen nutzen vor allem Kundenzeitschriften von Apotheken und Reformhäusern, um sich über den Themenbereich Gesundheit zu informieren. Unter den Massenmedien belegen die Tageszeitung und das Fernsehen mit je 22 Prozent gemeinsam den ersten Rang vor den Zeitschriften (10%) und dem Internet (8%). Knapp drei Viertel (73%) aller Deutschen, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle zwei bis drei Monate einmal kaufen, erwerben diese in der Apotheke, lediglich 11 Prozent der Deutschen suchen für OTC-Produkte einen Drogeriemarkt auf. Eines haben Apotheken- und Drogerie-Kunden gemeinsam: Die Tageszeitung steht für beide an erster Stelle der Massenmedien, wenn es um Informationen zum Themenbereich Gesundheit geht. 26 Prozent der Drogerie-Käufer gaben an, sich in Tageszeitungen zu informieren, gefolgt vom Fernsehen (25%) und Zeitschriften (15%). Bei denjenigen, die OTC-Produkte in Apotheken kaufen, ist der Vorsprung der Tageszeitung größer. Hier gaben 28 Prozent an, sich in Tageszeitungen zu informieren (Fernsehen 25%, Zeitschriften ). -3-

Gesundheitsbewusstsein im Zeitvergleich Achten Sie heutzutage mehr auf Ihre Gesundheit als noch vor fünf Jahren? (Anteil ja ) Gesamt 50% männlich weiblich 46% 55% 14-29 Jahre 30-49 Jahre 50 Jahre und älter 41% 52% 53% bis unter 1.500 1.500 bis unter 2.500 2.500 und mehr 52% 49% 47% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -4-

Informationsmedien Themenbereich Gesundheit Wo informieren Sie sich über den Themenbereich Gesundheit? (Mehrfachnennungen) Massenmedien Im Fernsehen In Tageszeitungen In Zeitschriften Im Internet Im Radio In kostenlosen Kostenlose Anzeigenblättern Wochen- In /Sonntagszeitungen Wochenzeitungen Auf Plakaten 10% 8% 7% 4% 4% 2% 22% 22% Kundenzeitschriften Kundenzeitschr. Kundenzeitschr. von Apotheken/Reformhäusern von 26% Woanders Informiere mich nicht 16% 25% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -5-

Point of Sale für frei verkäufliche Arzneimittel Wo kaufen Sie frei verkäufliche Arzneimittel? Apotheke In der Apotheke 73% Im Drogeriemarkt 11% Woanders Woanders 16% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -6-

Informationsmedien nach Kaufpräferenz Wo informieren Sie sich zum Thema Gesundheit? (häufigste Nennungen der Massenmedien) Apotheken-Kunden (73% der OTC-Produkt-Käufer) Drogerie-Kunden (11% der OTC-Produkt-Käufer) Tageszeitungen 28% Tageszeitungen 26% Fernsehen 25% 25% Zeitschriften 15% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -7-

Ergebnisse im Überblick II Mehr als zwei Drittel der Deutschen (70%) fühlen sich gut oder sehr gut über den Themenbereich Gesundheit informiert. Besonders gut informiert fühlen sich die über 50-Jährigen (73 Prozent von ihnen sind gut oder sehr gut informiert). Unter den 50-Jährigen mit einem monatlichen Haushalts-Netto-Einkommen von 2.500 Euro und mehr beträgt der Anteil der gut oder sehr gut Informierten sogar 75 Prozent. Die Hälfte der Deutschen (50%) hätte sogar gerne oder sehr gerne noch mehr Informationen über den Themenbereich Gesundheit. Werbung für OTC-Produkte ist in Tageszeitungen besonders aufmerksamkeitsstark. 20 Prozent der Deutschen ist Werbung von Arzneimitteln in der Tageszeitung aufgefallen. Damit schlägt die Tageszeitung sogar Kundenzeitschriften von Apotheken und Reformhäusern (17%). Nur das Medium Fernsehen (34%) ist noch aufmerksamkeitsstärker als die Tageszeitung. Bei der Bewertung von Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel in den Massenmedien wird die Tageszeitung als informativer, interessanter, glaubwürdiger und weniger aufdringlich und übertrieben als die Medien Fernsehen und Radio wahrgenommen. -8-

Informationsqualität Wie gut fühlen Sie sich über den Themenbereich Gesundheit informiert? Gesamt 13% 57% 22% 8% Männer 12% 56% 24% 8% Frauen 57% 21% 8% Hauptschule 12% 58% 20% 10% Realschule /Mittlere Reife 15% 57% 22% 6% (Fach-)Abitur, Hochschulreife 10% 58% 24% 8% abgeschlossenes Studium 19% 53% 22% 6% sehr gut gut weniger gut überhaupt nicht gut Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -9-

Informationsqualität Wie gut fühlen Sie sich über den Themenbereich Gesundheit informiert? Gesamt 13% 57% 22% 8% 14-29 Jahre 8% 50% 28% 30-49 Jahre 58% 21% 7% 50 Jahre und älter 59% 21% 6% bis unter 1.500 11% 58% 22% 8% 1.500 bis unter 2.500 11% 59% 24% 6% 2.500 und mehr 15% 55% 19% 10% 50 J. u. älter, 2.500 u. mehr 19% 56% 19% 6% sehr gut gut weniger gut überhaupt nicht gut Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -10-

Informationsbedarf Wie gerne hätten Sie mehr Informationen über den Themenbereich Gesundheit? Gesamt 16% 34% 35% Männer 15% 31% 38% 15% Frauen 17% 37% 32% Hauptschule 33% 37% 16% Realschule /Mittlere Reife 15% 34% 37% (Fach-)Abitur, Hochschulreife 20% 36% 32% 13% abgeschlossenes Studium 20% 35% 32% 13% sehr gerne gerne weniger gerne überhaupt nicht gerne Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -11-

Informationsbedarf Wie gerne hätten Sie mehr Informationen über den Themenbereich Gesundheit? Gesamt 16% 34% 35% 14-29 Jahre 32% 33% 20% 30-49 Jahre 17% 36% 35% 12% 50 Jahre und älter 16% 34% 36% bis unter 1.500 16% 33% 36% 15% 1.500 bis unter 2.500 37% 37% 13% 2.500 und mehr 20% 30% 35% 15% sehr gerne gerne weniger gerne überhaupt nicht gerne Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -12-

Aufmerksamkeitsstärke von OTC-Werbung In welchen dieser Medien ist Ihnen Werbung von Arzneimitteln aufgefallen? Mehrfachnennungen Massenmedien Fernsehen Tageszeitungen Zeitschriften Internet Radio Kostenlose Anzeigenblätter Plakate Wochen-/ Sonntagszeitungen Kundenzeitschriften Kundenzeitschr. von Apotheken/Reformhäusern 7% 5% 4% 4% 3% 10% 20% 17% 34% Woanders 7% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -13-

Informationsleistung und Interesse von/für OTC-Werbung Ist Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel? informativ Zeitungen 67% Fernsehen 59% Radio 45% interessant Zeitungen 62% Fernsehen Radio 48% 52% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, der in letzter Zeit Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel im entsprechenden Medium aufgefallen ist -14-

Verständlichkeit und Glaubwürdigkeit von OTC-Werbung Ist Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel? verständlich Zeitungen Fernsehen Radio 66% 71% 74% glaubwürdig Zeitungen 62% Fernsehen Radio 50% 54% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, der in letzter Zeit Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel im entsprechenden Medium aufgefallen ist -15-

Aufdringlichkeit und Übertriebenheit von OTC-Werbung Ist Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel? aufdringlich Zeitungen Fernsehen Radio 41% 46% 49% übertrieben Zeitungen 45% Fernsehen 53% Radio 63% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, der in letzter Zeit Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel im entsprechenden Medium aufgefallen ist -16-

Ergebnisse im Überblick III Kopfschmerzen sind die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. 58 Prozent der Deutschen leiden häufig oder gelegentlich darunter. Auf den nachfolgenden Rängen landen Erkältungskrankheiten (39%), Schlafstörungen (39%) und allgemeine Mattigkeit (38%). Die Behandlung leichter Erkrankungen erfolgt meist mit Medikamenten, die der Arzt verordnet hat (51% der Nennungen). Am zweithäufigsten behandeln die Deutschen mit frei verkäuflichen Arzneimitteln (29%). Gründe für die Verwendung von OTC-Produkten sind vor allem zeitlicher Natur: Man möchte schnell wieder einsatzfähig sein (65% der Nennungen) oder ein Arztbesuch wird als zu zeitaufwendig angesehen (61%). Bei weniger schweren Erkrankungen wird der Gang zur Apotheke oder Drogerie dem Arztbesuch oft vorgezogen (60%). Mit steigendem Alter und Einkommen nimmt die Präferenz für Apotheken zu. Bei überdurchschnittlich häufig Kranken ist der Anteil der Drogerie-Käufer (16%) zu Lasten der Apotheken viermal so hoch wie bei selten Erkrankten (4%). Dementsprechend geben sowohl Apotheken-Käufer (25 ) als auch über 50jährige (26 ) und selten Kranke (26 ) im Schnitt mehr Geld pro Monat für OTC-Produkte aus als der Durchschnitt (24 ). -17-

Häufigkeit von Beschwerden Wie häufig kommen diese Beschwerden bei Ihnen vor? Kopfschmerzen Schnupfen/Erkältung Schlafstörungen Allgemeine Allgemeine Müdigkeit/Mattigkeit Müdigkeit/Mattigkeit Halsschmerzen/Heiserkeit Menstruationsschmerzen* Allergische beschwerden Beschwerden Nervosität Rheumatische Rheumatische Beschwerden beschwerden Magen- Magen-/Darmbeschwerden Darmbeschwerden Sodbrennen Zahnschmerzen Schnittverletzungen Prellungen/Zerrungen Leichte verbrennungen Verbrennungen 21% 12% 27% 16% 23% 24% 9% 20% 9% 19% 11% 17% 8% 19% 9% 15% 8% 15% 7% 5% 6% 5% 4% 15% 13% 12% 37% 22% 30% 34% 23% 39% 33% 45% 43% 41% 40% 47% 37% 36% 47% 29% 15% 24% 26% 24% 49% 43% 39% 53% 38% 46% 35% 37% 40% 44% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren häufig gelegentlich selten nie * Basis: weibliche Bevölkerung ab 14 Jahren -18-

Überdurchschnittlich häufig Kranke Anteil der Personen mit überdurchschnittlich häufigen Beschwerdenennungen (häufig/gelegentlich) Gesamt 44% Männer Frauen 41% 47% 14-29 Jahre 30-49 Jahre 50 Jahre und älter 42% 45% 46% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -19-

Behandlung leichter Erkrankungen Wie behandeln Sie sich in der Regel zu Beginn einer leichten Erkrankung? (Mehrfachnennungen) Mit Medikamenten, die der Arzt Mit verordnet vom Arzt hat Mit frei verkäuflichen Arzneimitteln Mit frei Ohne Medikamente, aber Bettruhe ohneo.ä. Medikamente Ich tue Ich gar tue nichts gar nicht Ich behandle Ich behandle anders anders 29% 27% 32% 21% 19% 24% 8% 9% 7% 10% 11% 8% 51% 49% 54% Gesamt Selten Kranke Häufig Kranke Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -20-

Gründe für die Verwendung von frei verkäuflichen Arzneimitteln Anteil der Antworten trifft zu (Mehrfachnennungen) Ich muss schnell wieder einsatzfähig sein Mit vom Arzt Ein Arztbesuch ist meist zu zeitaufwendig ohne Medikamente Lächerlich, wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt zu gehen Weil nicht mehr alles verschrieben wird Ich behandle anders Gehe zum Arzt nur in Notfällen Rezept lohnt nicht wegen hoher Zuzahlungen Ich kann mir nicht erlauben zu fehlen Weil ich die Praxisgebühr somit nicht zahlen muss 65% 61% 60% 57% 54% 52% 50% 48% OTC-Präparate haben weniger Nebenwirkungen Nur dann zum Arzt, wenn unbedingt nötig/privatvers. 37% 35% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -21-

Branchenpräferenz für frei verkäufliche Arzneimittel Nach Soziodemographie Gesamt 73% 11% 16% Männer Frauen 71% 74% 11% 12% 18% % 14-29 Jahre 30-49 Jahre 50 Jahre und älter 63% 72% 77% 15% 12% 9% 22% 16% % bis unter 1.500 1.500 bis unter 2.500 2.500 und mehr 69% 73% 80% 11% 11% 20% 15% 10% 10% Selten Kranke Häufig Kranke 66% 83% 16% 4% 13% 18% Apotheke Drogerie Woanders Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -22-

Kaufbereitschaft Würden Sie ein Medikament weiter kaufen, auch wenn es nicht mehr vom Arzt verordnet werden würde? 53% 47% Ja Nein Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -23-

Monatliche Ausgaben für OTC-Produkte Wie viel geben Sie im Monat durchschnittlich für frei verkäufliche Arzneimittel aus? bis 10 32% 11 bis 20 33% 21 bis 30 31 bis 40 5% 18% Ø Ausgaben pro Monat: 24 41 bis 50 7% mehr als 50 5% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -24-

Kauffrequenz / monatliche Ausgaben OTC-Produkte Jede Woche 7% 36 mtl. Etwa alle 14 Tage 10% 25 mtl. Jeden Monat Alle 2-3 Monate 17% 16% 22 mtl. 20 mtl. Ø Ausgaben pro Monat: 24 Seltener 22% Nie / fast nie 28% Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren -25-

Durchschnittliche monatliche Ausgaben für frei verkäufliche Arzneimittel (nach Soziodemographie) Gesamt 24 Männer Frauen 24 23 14-29 Jahre 30-49 Jahre 50 Jahre und älter 18 24 26 bis unter 1.500 1.500 bis unter 2.500 2.500 und mehr 21 25 25 Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -26-

Durchschnittliche monatliche Ausgaben für frei verkäufliche Arzneimittel (nach Kaufpräferenz und Beschwerdehäufigkeit) Gesamt 24 Apotheken-Käufer Drogerie-Käufer Sonstige Käufer 21 20 25 Selten Kranke Häufig Kranke 22 26 Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -27-

Preisvergleich bei frei verkäuflichen Medikamenten in der Apotheke 48% 52% Ja, mache Preisvergleich Nein, mache keinen Preisvergleich Basis: KW 21-24 2005, Bevölkerung ab 14 Jahren, die frei verkäufliche Arzneimittel zumindest alle 2-3 Monate einmal kauft -28-