Kompetenzmanagement. TPM-Qualifikationslevel



Ähnliche Dokumente
EMDR Supervisions- und Auffrischungstag

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) TRBS 1111 TRBS 2121 TRBS 1203

2.1 An welchen Weiterbildungsmaßnahmen haben Sie bisher teilgenommen? Beurteilen Sie bitte rückblickend deren Relevanz für Ihr Tätigkeitsfeld?

AGROPLUS Buchhaltung. Daten-Server und Sicherheitskopie. Version vom b

Ein Gemeinschaftsprojekt von DaimlerChrysler und IG Metall mit Unterstützung der Fraunhofer-Gesellschaft (IGD) gefördert vom BMBF und unterstützt von

BETRIEBSVEREINBARUNG Nr. 7

Praktische Beispiele für die positiven Auswirkungen des QM in AWO-Wohn- und Pflegeheimen

Assoziationen zum Begriff Berufsgenossenschaften

Erläuterungen zur Untervergabe von Instandhaltungsfunktionen

Vorwort. Herzlichst Ihr. Unser Schöma-Team

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG 150 Fragen und Antworten zum Selbststudium

zur befähigten Person (bp) für die Prüfung von elektrischen Arbeitsmitteln

Angebot. UVV-Prüfungen und Wartungen von mobilen Abfallpressen

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office

Angebot. UVV-Prüfungen und Wartungen von mobilen Abfallpressen

Beschäftigung und Qualifizierung

Call Center Fachtagung vom bis zum in Kassel. Gute Arbeit in Call Centern Vision oder Illusion?

Muster für Ausbildungsverträge mit Auszubildenden nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) - Besonderer Teil BBiG -

Ich beantrage die Ausstellung einer vorläufigen Sachkundebescheinigung für

Außerdem muß die Ausbildungsstätte von Art und Einrichtung her für die Ausbildung geeignet sein.

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

Fragebogen zur Erhebung der Zufriedenheit und Kooperation der Ausbildungsbetriebe mit unserer Schule

U S N G omnicon engineering GmbH

Seminarprogramm. Steigleiter und Steigschutzsystem der ZARGES Aluminium Systeme GmbH für Einsatzbereich in Windkraftanlagen

Regionaler Qualifizierungspool in der Landwirtschaft. Ausbildung. Vertr.-Prof. Dr. Dörte Busch

Statuten in leichter Sprache

Denken und Träumen - Selbstreflexion zum Jahreswechsel

Ausfüllen eines Überweisungsträgers zum bargeldlosen Zahlungsverkehr (Unterweisung IT-Systemkaufmann / -kauffrau)

Software PFS Prämienlohn - Ergänzung

Managementsysteme und Arbeitssicherheit

Bürgerhilfe Florstadt

Seminarprogramm Technik 1/2011

Liebe Interessierte an technischen Lösungen für die Sicherheit zu Hause,

Zwischen. ... vertreten durch... (Ausbildender) Frau/Herrn... Anschrift:... (Auszubildende/r) geboren am:...

Rentenreform ab 1. Januar Am 16. November 2000 hat der Deutsche. Bundestag die Streichung der bisherigen Berufsund

Unterweisungsentwurf Muster

Virtual Roundtable: Perspektiven für SAP-Profis

Die Personalprofis. für Call- und Service-Center

E-CTC DAS NEUE ONLINE-LERNPROGRAMM

Gesundheits-Coaching I Akut-Programme bei Erschöpfung I Gesunder Schlaf I Ernährungs-Umstellung I Mentale Stärke I Gutes Körpergefühl

1) Was sind die Ziele des Europäischen Wirtschaftsführerscheins, EBC*L? 4) Von wem wurde der EBC*L initiiert und von wem wird er betrieben?

Welches Übersetzungsbüro passt zu mir?

Der Schüler¹ besucht eine Grundschule, eine Gesamtschule oder ein Gymnasium in der Region Bonn.

Ganz sicher oben arbeiten!

Dokumentation. mfdent EVOLUTION

Informationen für Unternehmen. Beschäftigen und Qualifizieren Weiterbildung von Beschäftigten Programm WeGebAU

Informationen zum Begleiteten Fahren ab 17

I. K. Hofmann GmbH Arbeits- und Gesundheitsschutz

Fähigkeitsausweis für Fahrer/innen der Kategorien C/C1 und D/D1

Zusatz-Tarifvertrag. für die in der. DB Zeitarbeit GmbH. beschäftigten Arbeitnehmer. (DB Zeitarbeit-ZusatzTV)

Einführung von 5S. Xing-Gruppentreffen Einführung von 5S bei Gira. erstellt: V. Selig, August

Castolin Schulungszentrum

Straßenverkehrsgesetz (StVG) und Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Eignungsüberprüfung im Verwaltungsverfahren

PRODUKTIONSPROZESSE VON PRINT- UND DIGITALMEDIEN.

Mean Time Between Failures (MTBF)

Befähigte Person Wer ist das?

Der Gabelstapler: Wie? Was? Wer? Wo?

Ausbildung in der MIBS AG Inhalte und Ausblicke

Resultate GfS-Umfrage November Wie bekannt ist das Phänomen Illettrismus bei der Schweizer Bevölkerung?

Deutsches Rotes Kreuz. Kopfschmerztagebuch von:

Sicherheit und Gesundheit in Kleinbetrieben Die Schlüssel zum Erfolg

Arbeitshilfe "Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und KollegInnen" Was gilt für mich?

Einstellung!der!österreichischen!Bevölkerung! zum!rechtssystem:!imas"umfrage!2013!

Zusatz-Betriebsanleitung nach ATEX

BETRIEBSSICHERHEIT wird bei uns groß geschrieben! D eutschlandweite P rüfung nach BetrSichV und DGUV Vorschrift 3+4 G erichtsfeste Dokumentation

Case Management am Arbeitsplatz in der Stadt Zürich

Ist Excel das richtige Tool für FMEA? Steve Murphy, Marc Schaeffers

Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit. Ernst Schweizer AG, Metallbau

ARBEITNEHMERÜBERLASSUNG. Zeitarbeit? Leiharbeit?

Berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. BG-Vorschrift. Unfallverhütungsvorschrift

Advance Steel Nachverfolgung von Änderungen während der Revisionsphasen im Projekt

Das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG)

Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) - Die Rolle des Betriebsrats in Cateringbetrieben

Wir haben den richtigen Riecher für Ihre Immobilie!

Betriebs-Check Gesundheit

A Lösungen zu Einführungsaufgaben zu QueueTraffic

[Customer Service by KCS.net] KEEPING CUSTOMERS SUCCESSFUL

Ausbildung zum Führerschein der Klassen C und CE für Fahrer von Einsatzfahrzeugen. Olaf Hollandt

DE 1 DE EUROPÄISCHER VERHALTENSKODEX FÜR MEDIATOREN

Dipl.-Ing. Herbert Schmolke, VdS Schadenverhütung

Schritt 1: Schulung vorbereiten

Lebensqualität zurückgewinnen.

Wärmebildkamera. Arbeitszeit: 15 Minuten

Mehr Informationen zum Titel

Versetzungsregeln in Bayern

Präsentation einer praktischen Unterweisung

Kriterienkatalog. für die Gruppen-Umschulung. in anerkannten Ausbildungsberufen. durch Umschulungsträger

Pelletofen mit WLAN Modul für einfaches Heizen von zuhause aus oder von unterwegs!

Unfallverhütungsvorschrift. Erste Hilfe (VSG 1.3)

Datenexport aus JS - Software

Ausbildungsvertrag. Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger

- Global Food NRW Wachstum und Beschäftigung von KMU der Ernährungsbranche NRW sichern:

Direktversicherung für Schweizer Grenzgänger

Glaube an die Existenz von Regeln für Vergleiche und Kenntnis der Regeln

SUB-ID- VERWALTUNG MIT GPP SETUP-GUIDE FÜR PUBLISHER

Auswertung Onlinebefragung Unternehmen. Thematik: Mitarbeitende mit psychischen Beeinträchtigungen bei Unternehmen

Elektrische Logigsystem mit Rückführung

Beschreibung. Aufgaben

Transkript:

TPM-Qualifikationslevel Level 0: Level 1: Level 2: Level 3: Level 4: Unwissenheit Der Mitarbeiter hat keine Kenntnisse/ ist nicht geschult/ ist ohne Verständnis für grundlegende Prinzipien und Mechanismen von Aufgabe/ Anlage Theoretisches Wissen, Grundschulung Der Mitarbeiter kennt die Prinzipien und Mechanismen der Aufgabe/ der Anlage, ohne diese Kenntnisse praktisch anwenden zu können Eingeschränkte Handlungskompetenz, kann helfen Der Mitarbeiter kann handeln, durch Mangel an Übung verursacht die Ausführung jedoch Verzögerungen und ist schlecht reproduzierbar Volle Handlungskompetenz Der Mitarbeiter verfügt über das umfassende theoretische und praktische Wissen, um die jeweilige Aufgabe jederzeit fehlerfrei auszuführen Fähigkeit, anderen etwas beizubringen Der Mitarbeiter beherrscht die Aufgabe perfekt, besitzt umfassendes Hintergrundwissen und kann dies anderen beibringen 2011 Seite 30

Skillmatrix SOLL Skillmatrix IST Für jeden Bereich werden die nötigen Qualifikationen definiert Der Qualifikationsstand der Mitarbeiter im Team wird erfasst Bei der Einstufung in die 5 Levels sind die Mitarbeiter einbezogen = IST-Profil der Skill-Matrix 2011 Seite 31

Skillmatrix SOLL Skillmatrix IST Das SOLL-Profil der Skill-Matrix umfasst alle erforderlichen Qualifikationen für die selbständige Durchführung der in den TPM-Stufen vorgesehenen Tätigkeiten im Team. Das Soll-Profil ist verbindliche Planungsgrundlage für die gezielte Mitarbeiterschulung: Wer durchläuft welche Schulung bis wann? Die Skill-Matrix jedes Teams wird regelmässig aktualisiert. 2011 Seite 32

Skillmatrix Teil 1 1. Soziale Kompetenz 2. Fachliche Kompetenz 2.1 Allgemeine Teamaufgaben 2.2 Linienbezogene Aufgaben Teambildungstraining Teil 1+2 TPM-Aufgaben Teams/Teamsprecher OPL Wahl von Teamsprecher OPL Ziele und Kennzahlen OPL Problemlösung im Team WS Teamsprecher/Vertreter Präsentationstraining Moderationstraining MHD/QuaSi-Kontrollen ISO - Methodenvorschriften PC-Grundfertigkeiten Verlusterfassung administrat. Abwicklung v. Reklamationen Zeiterfassung SAP / Produktionsplanung Anlagenberichte Materialbestellung und Bestände Elektrotechnisch unterwiesene Person Elektro-Fachkraft für begrenzte Aufgaben Standards von/für Folgeabteilungen Überwachung d. Raumtemperatur Überwachung der Produkt - Temperatur MHD und Schicht-Codiergeräte bedienen Reklamationskriterien Roh,Pack,Hilfsstoffe Qualitätssicherung am eig. Arbeitsplatz Einhalten v. Gewichtsvorgaben 2011 Seite 33

2011 Seite 34 Basisinfo TPM Schulung Grundreinigung Einpunktlektionen Stufenplanung Statistik: Abnormitäten, Verbesserungen 5S und Pareto-Analyse Gestaltung Linienboard Kennzahlenberechnung N 5 W- Analyse Enführung Stufe II Planungsblätter Reinig.Schmierg.Inspekt. Enführung in die Stufe III Standardkarten Farbcodierungen PM - Analyse 8er Strategie Enführung Stufe IV Schraubverbindungen Schmierung Antriebe - Bänder - Ketten Pneumatic / Hydraulik Elektrik Enführung in die Stufe V MTTR - MTBF Kompetenzmanagement Skillmatrix Teil 2 3. Methodische Kompetenz Basis Informationen SI - Stufe I SI - Stufe II SI - Stufe III SI - Stufe IV SI StufeV

Skillmatrix Teil 1: Schulungsplanung 1. Soziale Kompetenz 2. Fachliche Kompetenz 2.1 Allgemeine Gruppenaufgaben 2.2 Linienbezogene Aufgaben Teambildungstraining Teil 1+2 TPM-Aufgaben Team/Sprecher OPL Wahl von Teamsprechern OPL Team-Ziele und Kennzahlen OPL Problemlösung im Team WS Teamsprecher/Vertreter Präsentationstraining Moderationstraining Wissen MHD/QuaSi-Kontrollen ISO - Methodenvorschriften Powerpoint und Excel Verlusterfassung Linie 4-6 Abwicklung v. Reklamationen Zeiterfassung SAP / Produktionsplanung Anlagenberichte Materialbestellung und Bestände Elektrotechnische Unterweisung Linien-Werkzeugkunde Standards von/für Folgeabteilung Überwachung d. Raumtemperatur Überwachung Produkttemperatur MHD und Schicht-Codierg Reklamat. Roh,Pack,Hilfsstoffe QS am Arbeitsplatz Einhalten v. Gewichtsvorgaben Golzer 3-4 3-4 3-4 3-4 3-4 3-4 1-3 3-3 2-3 1-1 1-3 3-3 3-3 3-3 1-3 3-3 3-3 0-1 0-1 3-3 3-3 3-3 0-2 0-2 0-2 1-2 Marquez 3-3 2-2 2-2 3-3 2-3 0-0 1-2 1-2 1-2 1-1 4-4 1-2 1-2 0-1 4-4 0-1 0-1 0-1 0-1 1-2 1-1 1-1 1-2 1-2 1-2 1-2 Ernst 2-3 2-2 2-2 2-2 2-2 0-0 0-1 0-0 1-2 1-1 1-2 1-2 0-1 1-2 1-2 0-1 0-1 1-1 0-1 1-2 1-1 1-1 1-1 0-1 0-2 1-2 Brandes 0-1 0-2 0-1 0-1 0-1 0-0 0-0 0-0 1-2 0-1 0-1 1-1 0-1 0-1 0-1 0-1 0-1 1-1 1-1 0-1 0-1 0-1 0-1 0-1 0-1 1-2 Ist 2010 8 7 7 8 7 3 2 4 5 3 6 5 4 4 6 3 3 1 1 5 5 5 2 1 1 4 110 Ziel 2011 11 10 9 10 10 4 6 5 9 4 10 8 7 7 10 6 6 3 4 8 6 6 6 6 7 6 184 Ziel 2012 13 10 10 12 10 6 8 6 9 4 10 9 9 9 11 7 7 4 4 10 6 6 6 6 9 6 294 Level 0: Unwissenheit 1: Grundschulung erhalten 2: kann helfen 3: beherrscht Aufgabe 4: kann andere ausbilden 2011 Seite 35

Schulung Selbständige Instandhaltung Stufe 4: Antriebe, Lager, Ketten, Bänder 2011 Seite 41

TPM-Schulungstage je Mitarbeiter 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 2006 2007 2008 2009 2010 Externe Schulungstage Interne Schulungstage 2011 Seite 43