Jochen Duderstadt Erwachsenen unterhalt Unterhaltsansprüche volljähriger Kinder gegen ihre Eltern und umgekehrt V, 4. Auflage Luchterhand
Inhaltsverzeichnis D Inhaltsverzeichnis 1 Die Verteilungsmasse 1.1 1.1.1 1.1.1.1 1.1.1.2 1.1.2 1.1.3 1.1.4 1.1.4.1 1.1.4.2 1.1.4.2.1 1.1.4.2.2 1.1.4.2.3 1.1.4.2.4 1.1.4.3 1.1.4.4 1.1.4.4.1 1.1.4.4.2 1.1.4.5 1.1.4.6 1.1.4.7 1.1.4.8 1.2 1.2.1 1.2.2 1.2.3 1.2.3.1 1.2.3.2 1.2.3.3 1.2.3.4 1.2.3.5 1.2.3.6 1.2.4 1.2.5 1.2.6 1.2.6.1 1.2.6.2 Was gehört zum Einkommen? Einkommensarten Einkommensarten alphabetisch geordnet Mietfreies Wohnen Mischfälle Unterhaltsrechtlich irrelevantes Einkommen Fiktive Einkünfte Sprung in die Selbstständigkeit Leichtfertiger Verlust des Arbeitsplatzes Arbeitnehmerkündigung Betriebsbedingte Kündigung Verhaltensbedingte Kündigung Strafhaft Leichtfertige Einschränkung der Erwerbstätigkeit bzw. des Einkommens Mutwillig verlängerte Arbeitslosigkeit Erwarteter Grad der Erwerbsbemühungen Problem der Nichtvermittelbarkeit Hausmannfälle Verschwendung von Vermögen Höhe und Beweislast Fiktives Einkommen im Sozialhilferecht Was ist abzugsfähig? Berufsbedingte Aufwendungen Aufwendungen für Vermögen Schuldraten Grundsätzliches Eheprägende Schulden Nichtprägende Schulden Schuldraten beim Kindesunterhalt Schulden auf Familienheim Angemessenheit der Schuldraten Privatinsolvenz des Unterhaltspflichtigen Trennungsbedingter Mehrbedarf incl. Umgangskosten Abzugsfähige Posten bei Selbstständigen Vorsorgekosten Abschreibungen 3 3 3 6 9 13 15 16 17 17 18 18 20 21 22 23 25 25 27 27 28 28 29 30 31 31 32 33 33 34 35 36 41 43 43 43
VI B Inhaltsverzeichnis 1.3 1.3.1 1.3.2 Die maßgebliche Einkommensphase Prägende Einkünfte Die Zäsur 45 45 47 1.4 1.4.1 1.4.2 1.4.2.1 1.4.2.2 1.5 1.5.1 1.5.1.1 1.5.1.2 1.5.2 1.5.2.1 1.5.2.2 1.5.2.3 1.5.3 1.5.4 1.5.4.1 1.5.4.2 1.5.4.3 1.5.4.4 1.5.5 1.5.6 1.6 1.6.1 1.6.2 1.6.3 1.6.4 1.6.5 1.6.6 1.7 1.7.1 1.7.2 Grundzüge des Minderjährigenunterhalts Die Düsseldorfer Tabelle Kindesunterhalt und Kindergeld Eingruppierungsprobleme Kindergeldbezug Grundzüge des Ehegattenunterhalts Besonderheiten des Trennungsunterhalts Generelle Unterhaltspflicht Ausnahmen: Erwerbsobliegenheit und Verwirkung Die Differenzmethode Gleiche Resultate: Die Additionsmethode Rechenschema der Differenzmethode Geringfügigkeitsvorbehalt Anrechnungsmethode Komplettierungsmethode Anwendungsbereich Berechungsmethoden Komplettierungsmethode und ALG Anwendung von 1577 II auf Pflichtige Problematik der Sättigungsgrenze Konkrete Bedarfsermittlung bei unklarem Pflichtigeneinkommen Mutter eines nichtehelichen Kindes gegen Vater Anspruchsvoraussetzungen Anspruchsdauer Konkurrenz zum Trennungs- und Nachscheidungsunterhalt Ersatzhaftung Anspruchshöhe Rangstelle und Selbstbehalt Reformen und kein Ende Kindesunterhaltsgesetz vom 6. 4.1998 Das Unterhaltsreformeesetz 2006 49 50 51 52 53 56 57 58 59 61 61 62 63 63 66 66 66 69 70 71 73 74 75 76 77 79 79 80 81 81 87 2 Volljährige Kinder gegen Eltern 91 2.1 Die Unterhaltsbedürftigkeit 93 2.1.1 Ausbildungsunterhalt 93 2.1.1.1 Abitur-Studium-Fälle 93 2.1.1.2 Abitur-Lehre-Studium-Fälle 96
Inhaltsverzeichnis VII 2.1.1.3 Andere Ausbildungsgänge. 98 2.1.1.4 Der zeitliche Zusammenhang zwischen den Ausbildungsabschnitten 101 2.1.1.5 Problematik der Zweitausbildung nach abgebrochener oder erfolgreicher Erstausbildung 103 2.1.2 Unterhalt während des Wehr- und Zivildienstes 105 2.1.3 Unterhalt bei Müßiggang 106 2.1.3.1 Perspektivloses Nichtstun 106 2.1.3.2 Unterhalt für Pausen zwischen Ausbildungsabschnitten 107 2.1.4 Krankheitsunterhalt und Betreuungsunterhalt 108 2.1.5 Anspruch auf Prozesskostenvorschuss 110 2.2 Anrechnung von Eigeneinkommen 110 2.2.1 Vermögenserträge 111 2.2.2 Renten und andere Transferleistungen 111 2.2.3 Ausbildungsvergütung 112 2.2.4 Einkünfte aus unzumutbarer Arbeit des VK 113 2.3 Die Modelle zur Ermittlung der Unterhaltshöhe 115 2.3.1 Das Festbedarfsmodell 115 2.3.2 Das Modell der Düsseldorfer Tabelle 116 2.3.3 Berufs- oder ausbildungsbedingte Aufwendungen 117 2.3.4 Sättigungsgrenze und konkrete Bedarfsermittlung 118 2.3.5 Das Volljährigen-Kindergeld 119 2.3.5.1 Kindergeld und Kinderfreibetrag 119 2.3.5.2 Neue Rechtslage 120 2.3.5.3 Alte Probleme 122 2.3.5.3.1 Doppelt privilegierte Hauskinder 122 2.3.5.3.2 Kind wohnt auswärts, der Kindergeld beziehende Elternteil zahlt allein Unterhalt 123 2.3.5.3.3 Der eine zahlt Unterhalt, ein anderer bezieht das Kindergeld 123 2.3.5.3.4 Kein Elternteil zahlt Unterhalt, einer bezieht das Kindergeld 123 2.3.5.4 Wertende statt linearer Quotierung 124 2.3.6 Der Selbstbehalt des Pflichtigen 124 2.4 Bestimmungsrecht der Eltern 125 2.4.1 Voraussetzungen des Bestimmungsrechts 125 2.4.2 Änderung der elterlichen Unterhaltsbestimmung 127 2.4.3 Die Reform 130 2.5 Rangfolgeprobleme 131 2.5.1 Überblick 131 2.5.2 Unterhaltskonkurrenz zwischen dem VK, Mutter und Stiefmutter 133 2.5.2.1 Rechtsdogmatische Lösung 133 2.5.2.2 Lösung in der forensischen Praxis: Der Volljährige geht vor 134 2.5.2.3 Rangstelle und Höhe des vorrangigen Unterhaltsanspruchs der zweiten Ehefrau 136 2.5.3 Mangelfälle (mit privilegierten Volljährigen) 138
VIII H Inhaltsverzeichnis 2.6 Barunterhaltspflicht der Eltern 141 2.6.1 Fortgesetzter Naturalunterhalt und Barunterhalt 141 2.6.2 Anteilige Barunterhaltspflicht 144 2.6.3 Kontrollberechnung und Deckelung 147 2.6.4 Kollision von Haftung aus Einkommen und aus Vermögen 152 2.6.5 Teilschuldner oder Gesamtschuldner? 154 2.6.6 Prozessuale Probleme 155 2.6.6.1 Darlegungs- und Beweislast bei anteiliger Haftung 155 2.6.6.2 Dito: Abänderungsklagen 156 2.6.6.3 Wirkungsdauer eines Minderjährigenunterhalts-Titels 156 2.6.7 Privilegierte Volljährige 158 2.7 Verteilungsmasse und Selbstbehalt der unterhaltspflichtigen Mutter 161 2.8 Zusätzlicher Unterhalt 163 2.8.1 Sonderbedarf 163 2.8.2 Mehrbedarf 166 2.8.3 Kranken- und Pflegeversicherung 168 3 Eltern bzw. Kostenträger gegen volljähriges Kind 171 3.1 Bedarf und Eigeneinkommen 174 3.2 Das Schonvermögen des Berechtigten 176 3.3 Der Berechnungsschlüssel des Deutschen Vereins 176 3.4 Andere Lösungsansätze 180 3.4.1 Rechtsprechungsüberblick 180 3.4.1.1 Mindermeinung: Erhöhung des großen Selbstbehalts 180 3.4.1.2 Herrschende Meinung: Hoher Selbstbehalt mit Quotierung der Verteilungsmasse 184 3.4.1.3 Höhe des vorrangigen Unterhaltsanspruchs der Ehefrau 186 3.4.2 In der Literatur vertretene Auffassungen 186 3.4.3 Eigene Ansicht 187 3.5 Berücksichtigung von Altersvorsorge und Darlehen 189 3.6 Unterhaltspflicht von nicht-oder wenigverdienenden Ehefrauen 190 3.6.1 Einkommenseinsatz ohne Selbstbehalt 190 3.6.2 Taschengeldeinsatz 192 3.6.3 Unterhalt vom Unterhalt 193
Inhaltsverzeichnis H IX 3.7 Anteilige Haftung 196 3.8 Auskunft durch Geschwister und Verschwägerte 197 3.8.1 Geschwisterauskunft 197 3.8.2 Verschwägertenauskunft 197 3.9 Kollision von Einkommen und Vermögen 198 3.10 Rangfolge 199 3.11 Die öffentlich-rechtliche Vergleichsberechnung 201 3.12 Berechnungsbeispiel 202 3.13 Die Reformdiskussion: Elternunterhalt abschaffen? 203 4 Einsatz des Vermögensstamms 209 4.1 Verwertung des Unterhaltsgläubigervermögens und Schonvermögen 211 4.1.1 Minderjährige 211 4.1.2 Ehepartner 211 4.1.3 Volljährige Kinder 211 4.1.4 Eltern 213 4.2 Verwertung des Unterhaltsschuldnervermögens und Vermögensselbstbehalte - 214 4.2.1 Verwertung des Schuldnervermögens beim Minderjährigenunterhalt 214 4.2.2 Verwertung des Schuldnervermögens beim Ehegattenunterhalt 215 4.2.3 Die Verwertung des Schuldnervermögens beim Erwachsenenunterhalt 216 4.2.3.1 Kasuistik 217 4.2.3.2 Grundsätze 221 4.2.3.3 Opfergrenze wie bei gesteigerter Unterhaltspflicht? 224 4.2.3.4 Kriterien der gesteigerten Unterhaltspflicht 225 4.2.3.5 Ergebnis 227 5 Verwirkung 229 5.1 Allgemeine Verwirkung 231 5.2 Verwirkung des Volljährigenunterhalts 232 5.2.1 Lebensführungsbedingte Verwirkung 233 5.2.2 Verhaltensbedingte Verwirkung 234
E3 Inhaltsverzeichnis 5.2.2.1 Kontaktverweigerung 234 5.2.2.2 Beleidigungen u. ä. 236 5.2.2.3 Vermögensdelikte 237 5.3 Verwirkung des Minderjährigenunterhalts 237 5.4 Verwirkung des Elternunterhalts 238 5.4.1 Sittliches Verschulden 239 5.4.2 Vernachlässigung eigener Unterhaltspflicht 239 5.4.3 Vorsätzliche schwere Verfehlung 240 5.4.4 Mittelbare Verwirkung 240 5.4.5 Verwirkung im Verhältnis zu Mithaftenden 241 6 Staatliche Transferleistungen 243 6.1 Sozialhilfe und Unterhaltsvorschuss 245 6.1.1 Sozialhilfe ist kein Einkommen 245 6.1.2 Gesetzlicher Forderungsübergang 245 6.1.3 Eilverfahren 247 6.1.4 Aktivlegitimation für übergegangene Ansprüche 248 6.1.5 Auskunftsanspruch der Sozialverwaltung 250 6.1.6 Pflegegeld 251 6.1.7 Kein Forderungsübergang bei unbilliger Härte 251 6.2 Arbeitslosengeld II 252 6.2.1 Anspruchsvoraussetzungen 252 6.2.2 Leistungshöhe 253 6.2.3 Sozialgeld für die Bedarfsgemeinschaft 253 6.2.4 Anrechnung von Eigeneinkommen 254 6.2.5 Berechnungsbeispiele 254 6.2.6 ALGII als Verteilungsmasse? 256 6.2.7 Anspruchsüberleitung und -Übergang 256 6.3 BAföG 257 6.4 Erziehungsgeld und Elterngeld 262 6.5 Pflegeversicherung 262 6.6 Wohngeld 266 6.7 Grundsicherung 266 6.7.1 Gesetzestext 266 6.7.2 Verhältnis zu anderen sozialstaatlichen Leistungen 267 6.7.3 Entlastung des Pflichtigen durch Grundsicherung 268
Inhaltsverzeichnis El XI 7 7.1 7.2 7.3 7.3.1 7.3.1.1 7.3.1.2 7.3.1.3 7.3.1.4 7.3.1.5 7.3.2 7.3.3 7.3.3.1 7.3.3.2 7.3.3.3 7.4 7.4.1 7.4.2 7.4.3 7.4.4 7.4.4.1 7.4.4.2 7.4.4.3 7.5 7.5.1 7.5.2 7.5.3 7.6 7.6.1 7.6.2 7.6.3 Der Unterhaltsprozess Fälligkeit, Mahnung, Verzug und Verzugszinsen Der Anspruch auf einen Unterhaltstitel Auskunft, Auskunftsklage und Stufenklage Auskunft Einzelheiten der Auskunftspflicht Auskunftsansprüche anteilig Haftender gegeneinander Ausnahmen von der Auskunftspflicht Ungefragte Offenbarungspflicht Vermögensauskunft Auskunftsklage Stufenklage Umfang der Pkh bei Stufenklage Ende nach der ersten Stufe Horizontale und vertikale Teilklage Abänderungsklage Voraussetzungen Fallgruppen Die Zeitschranken Abgrenzung zu anderen Klagen Vollstreckungsgegenklage Negative Feststellungsklage Gestaltungsklage Eilverfahren Einstweilige Anordnung Einstweilige Verfügung und Soziälhilfe Dinglicher Arrest Zuständigkeiten Örtliche Zuständigkeit: Kinder als Kläger Örtliche Zuständigkeit: Eltern als Kläger Sachliche und funktionelle Zuständigkeit 271 273 275 278 278 279 282 283 284 285 285 286 286 287 288 288 288 291 293 295 295 296 297 297 297 300 302 302 302 304 305 8 8.1 8.2 8.2.1 8.2.1.1 Kosten Rechtsschutzversicherung Prozesskostenhilfe Die Prozesskostenarmut Einsatz des Einkommens 307 309 309 309 310
XII Inhaltsverzeichnis 8.2.1.2 Fiktives Einkommen 313 8.2.1.3 Abzugsfähige Positionen 313 8.2.1.4 Einsatz des Vermögens 315 8.2.1.4.1 Vorhandenes Vermögen 315 8.2.1.4.2 Beleihung von Vermögen 318 8.2.1.4.3 Fiktives Vermögen 319 8.2.1.5 Vermögenszufluss nach Pkh-Gewährung 319 8.2.2 Die hinreichende Erfolgsaussicht 320 8.2.3 Anwaltswechsel 321 8.2.4 Verkehrsanwalt und Reisekosten 322 8.2.5 Pkh für Zwangsvollstreckung 323 8.2.6 Pkh und Berufung 323 8.3 Beratungshilfe 325 8.3.1 Allgemeines 325 8.3.2 Erhöhungsgebühr 326 8.3.3 Was ist eine»angelegenheit«? 326 8.3.4 Einzelfälle 326 8.4 Prozesskostenvorschuss 327 8.4.1 Vorschussänspruch gegen Ehepartner 327 8.4.2 Vorschussanspruch des Kindes gegen die Eltern 328 8.4.3 Der Volljährigenvorschussanspruch 328 8.4.3.1 Der Anspruch dem Grunde nach 329 8.4.3.2 Haftung und Haftungsanteile der Eltern 330 8.4.4 Rückforderung von überzahltem Prozesskostenvorschuss 331 8.5 Die Gebühren 331 8.5.1 Geschäftsgebühr 331 8.5.2 Verfahrensgebühr 332 8.5.3 Terminsgebühr ' 332 8.5.4 Einigungsgebühr 334 8.6 Umfang der Kostenerstattungspflicht 335 8.7 Verjährung 336 8.8 Gebührenklagen 336 Stichwortverzeichnis 337