Checkliste funtasy projects



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Transkript:

Checkliste funtasy projects Etappe 1 erkennen und orientieren Die Situation ist erfasst und der Handlungsbedarf ist ausgewiesen. Um was geht es, was ist das «Thema, Problem», wie sieht die Situation aus? Mit welchen Methoden soll die Situation erfasst werden? Sind sowohl sichtbare wie auch schlecht sichtbare Formen von Problemen und deren Ursachen erfasst? 1

Etappe 1 erkennen und orientieren Eine verantwortliche Projektträgerschaft (Strategie, Finanzen) ist gebildet. Vertreten sind möglichst viele Gruppierungen von Betroffenen und Interessierten, die so zu Beteiligten werden. Mädchen / Frauen und Buben / Männer sind gleichberechtigt angesprochen. Je nach Projektgrösse ist eine Projektleitung und / oder ein Projektteam ernannt. Wer muss unbedingt in das Projekt integriert werden? Wie können Jugendliche in die Projektträgerschaft integriert werden? Wer kommt als möglicher Träger für das Projekt in Frage, wer könnte Interesse haben, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen, wen könnte ich als Verbündeten gewinnen? Ist der Genderperspektive bei der Konstituierung der Projektträgerschaft genügend Beachtung geschenkt worden? Welche anderen Personen und / oder Organisationen könnten noch zu diesem Projekt beitragen (in der Gemeinde, im Kanton)? Gibt es Synergien, die ich nutzen kann? Wer übernimmt die Leitung des Projektes (Projektleitung, Projektteam)? Sind eigene Leute für die Leitung geeignet oder braucht es dafür eine externe Fachperson? Sind die Zuständigkeiten geklärt? Ist eine Ansprechperson für die männlichen, respektive weiblichen Jugendlichen bestimmt worden? 2

Etappe 1 erkennen und orientieren Die Projektziele sind gemeinsam mit den Beteiligten erarbeitet, bestimmt und festgehalten (Inhalte und Zeitplan). Was soll erreicht werden, was soll sich verändern? Sind die Ziele (SMART) formuliert und für alle verständlich? Sind sowohl Hauptziele wie auch Etappenziele definiert? Sind alle wichtigen Personen in den Zielfindungsprozess integriert? Sind alle mit den Zielen einverstanden? Sind die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Buben berücksichtigt? Gibt es ein gemischtgeschlechtliches Projekt oder gibt es gute Gründe, das Projekt geschlechtsspezifisch zu gestalten? 3

Etappe 1 erkennen und orientieren Die notwendigen Ressourcen (finanziell, personell) sind budgetiert, beschafft und verbindlich geregelt. Ist eine grobe Budgetplanung erstellt? Sind eigene Finanzen / Zeitressourcen vorhanden, um das Projekt zu finanzieren oder müssen andere Geldgeber gefunden werden? Wer käme als Geldgeberin in Frage? 4

Etappe 1 erkennen und orientieren Die direkt Beteiligten und weitere indirekt Betroffene (evtl. die Öffentlichkeit) sind informiert. Ist der Informationsfluss im Projekt klar abgemacht? Sind die Zuständigkeiten geregelt? Wurde überlegt, welche Medien wie ins Projekt integrieren werden sollen? Sind die Informationen jugendgerecht gestaltet und für männliche und weibliche Jugendliche gleichermassen attraktiv und zugänglich? 5

Etappe 1 erkennen und orientieren Übergang in die nächste Etappe Sind die Ziele der 1. Etappe erreicht? Müssen allenfalls Ziele neu formuliert und in die nächste Etappe übernommen werden? 6

Etappe 2 aktivieren und präsentieren Alle interessierten «Betroffenen» sind einbezogen und haben die Möglichkeit, am Projekt zu partizipieren. Für Mädchen / Frauen und Buben / Männer sind unterschiedliche Zugänge zum Thema möglich. Wer sind die Betroffenen, wer soll zu Beteiligten gemacht werden? Wen ich es noch nicht weiß, wie finde ich es heraus? Werden mit dem Thema / dem avisierten Vorgehen alle relevanten Zielgruppen erreicht? Wie können sie erreicht werden? Sind kurzfristig realisierbare Projektziele (Sofortmassnahmen) vorgesehen? Habe ich Zeit und Möglichkeiten eingeplant, wie Kritik am Projekt geäußert werden kann? Sind diese Möglichkeiten für alle Beteiligte nutzbar (männlich / weiblich)? 7

Etappe 2 aktivieren und präsentieren Die Bedürfnisse der «Beteiligten» sind benannt, sichtbar gemacht und festgehalten. Welche Methoden / Medien sollen für die Visualisierung der Bedürfnisse gewählt werden? Stimmt die Balance zwischen Prozess und Produkt? Braucht es zusätzliches Fachwissen (z.b. Moderation, Fachpersonen fürs Thema, Fachpersonen mit technischem Know-how usw.)? 8

Etappe 2 aktivieren und präsentieren Die Bedürfnisse sind allen Beteiligten und eventuell weiteren Betroffenen und der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Ist die Art der Weitervermittlung, der Präsentation bestimmt worden? Sind die dafür notwendigen Schritte organisiert? Sind die Informationen jugendgerecht gestaltet und für männliche und weibliche Jugendliche gleichermassen attraktiv und zugänglich? 9

Etappe 2 aktivieren und präsentieren Übergang in die nächste Etappe Sind die Ziele der 2. Etappe erreicht? Müssen allenfalls Ziele neu formuliert und in die nächste Etappe übernommen werden? Sind die Ressourcen für die nächste Etappe vorhanden? Braucht es noch zusätzliche Ressourcen? 10

Etappe 3 aushandeln und konzipieren Die unterschiedlichen Anliegen der Beteiligten sind ausgehandelt. Die Massnahmen und Angebote sind festgelegt, dokumentiert und wo sinnvoll geschlechterspezifisch ausgerichtet. Sind die Strukturen (Sitzungen, Treffen) für den Aushandlungsprozess jugendgerecht organisiert? Nehmen die Jugendlichen am Aushandlungsprozess teil? Sind alle mit den ausgehandelten Massnahmen und Angeboten einverstanden? Werden sie von allen verstanden? Sind die Massnahmen und Angebote geschlechtergerecht ausgerichtet? 11

Etappe 3 aushandeln und konzipieren Der Zeitplan für die Realisierung der Angebote und Massnahmen ist akzeptiert und verbindlich geregelt (kurz-, mittel-, langfristig; Zuständigkeit). Sind die Ziele verbindlich formuliert und die Zuständigkeiten für die Realisierung abgemacht? Sind verschiedene Handlungsstrategien oder Szenarien vorhanden? 12

Etappe 3 aushandeln und konzipieren Übergang in die nächste Etappe Sind die Ziele der 3. Etappe erreicht? Müssen allenfalls Ziele neu formuliert und in die nächste Etappe übernommen werden? Sind die Ressourcen für die nächste Etappe vorhanden? Braucht es noch zusätzliche Ressourcen? 13

Etappe 4 realisieren und «Grundsteine» legen Die ausgehandelten Massnahmen und Angebote werden realisiert (evtl. Pilotphase). Sind die Jugendlichen bei der Realisierung der Massnahmen und Angebote beteiligt? 14

Etappe 4 realisieren und «Grundsteine» legen Die Ziele und die Trägerschaft für die Zeit nach dem Projekt sind bestimmt und festgehalten (inkl. Evaluation). Ist eine Trägerschaft für das Angebot bestimmt oder gegründet? Ist die Übergabe organisiert? Sind die Ziele des neuen Angebotes bestimmt? Wie findet deren Evaluation statt? 15

Etappe 4 realisieren und «Grundsteine» legen Die Ressourcen für den (Pilot-) Betrieb stehen zu Verfügung. Sind die Ressourcen für den Betrieb / die Etablierung der Massnahmen / des Angebotes vorhanden? Braucht es noch zusätzliche Ressourcen? 16

Etappe 4 realisieren und «Grundsteine» legen Das Projekt ist abgeschlossen: Die Evaluation der Projektziele, Massnahmen und Angebote ist erfolgt. Ist die Evaluation der Projektziele, Massnahmen und Angebote erfolgt? Ist eine Abschlussfeier / ein Übergabefest geplant? Ist die Öffentlichkeit über den erfolgreichen Projektabschluss informiert? 17