Linux Eine Alternative?

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Transkript:

Linux Eine Alternative? Agenda Lagebericht Grundlagen von Linux Linux Vor- und Nachteile Einsatzgebiete Kosten Ausblick 1

Durchbruch für Linux Kampf gegen Linux 2

Was ist Linux? UNIX wurde 1969 von der Telefongesellschaft AT&T in den USA entwickelt. Linux ist Unix aber nicht UNIX 1991 entwickelte der finnische Studenten Linus Torvalds den Betriebssystem-Kernel Linux Ergänz durch Anwendungsprogramme unter der GNU General Public Licence -> GNU/Linux Technische Eigenschaften von Linux Multi-Plattform: Linux läuft auf den verschiedensten Prozessoren. Entweder 32- oder 64-bittig, das hängt von der Computer-Architektur ab. Multitasking: mehrere Programme laufen zur selben Zeit. Multi-User: mehrere Benutzer auf der selben Maschine zur selben Zeit. Multi-Processing: SMP (Symmetric Multi-Processing) für bis zu 16 Prozessoren. Clustering: Cluster von beliebiger Größe (es gibt schon solche mit 520 Maschinen). Geschützter Speicher: damit ein Prozess nicht das ganze System mitreißen kann, wenn er verrückt spielt. Größtenteils kompatibel mit anderen Unix (POSIX, System V und BSD) Schnell, sogar richtig schnell! 3

Deutschsprachige Linux- Distributionen SuSE Linux Mandrake RedHat Linux Debian Knoppix Übersicht über alle Linux-Distributionen unter: http://www.ibiblio.org/pub/linux/ /Linux/distributions/ Vorteile von Linux Offener Quellcode Sicherheit Stabilität Support Kosten 4

Nachteile Windows / MS Office ist derzeit der Standard im Desktop- Bereich Fehlende Anwendungssoftware, insbesondere im kaufmännischen und technischen Bereich sowie Web-Design Unterstützung neuester Hardware fehlt Keine Unterstützung von Unterhaltungssoftware (aktuelles 3D- Spiel oder Edutainmentware für Kinder) Aufwändigere Softwareentwicklung Aufwändigere Administration Linux im Windows- Look-and-Feel http://www.xpde.com/ 5

Kosten von Linux Hardwarekosten Anschaffungskosten der Software Betriebskosten Kosten der Migration selbst Zusammengefasst wird dies unter dem Begriff Total Cost of Ownership (TCO) Ein Blick in die Praxis Voraussetzung jeder Umstellung: Die Machbarkeit Eine Migration ist nur möglich, wenn die geforderten Anwendungen auf dem Zielsystem existieren und die Anwendungen vergleichbar sind hinsichtlich Funktionalität, Qualität und Komfort. 6

Fallbeispiel Büroumgebung Es existieren drei wesentliche Bereiche: Serveranwendungen, die eine Infrastruktur mit bestimmten Diensten aufbauen. Clientanwendungen, durch welche die Benutzer die Infrastruktur nutzen. Strukturelle Dienste, welche die Infrastruktur stützen. Client-Anwendungen Unverzichtbar E- Mail Textverarbeitung Drucken Wünschenswert Zentraler Speicherplatz für Dokumente Terminkalender Tabellenkalkulation Datenbank Präsentationssoftware 7

Office-Pakete im Vergleich StarOffice MS-Office Standard, OpenOffice Standard, Professional, SBE, Developer Writer Calc Impress Adabase D Draw Word Excel Power Point Access Outlook Office-Pakete im Vergleich StarOffice /Open Office MS-Office Plattformen Ressourcen Kompatibilität MS-Windows, Mac + LINUX, Solaris volle Installation 250 MB bidirektional MS-Windows, Mac Minimum 325 MB unidirektional Internes Datenformat XML-Format MS-Format 8

Lizenzgebühren im Vergleich StarOffice 6.0 MS-Office XP Office XP Standard, ca. 500 Standard, ca. 90 Office XP Professional, ca. 600 Office XP Developer, ca. 800 OpenOffice 1.1 kostenlos Fazit Nicht für alle Aufgaben existieren qualitativ hochwertige Software-Lösungen. Linux kann als Server in fast allen Bereichen eingesetzt werden. Der Einsatz auf dem Desktop ist von den Anforderungen abhängig. Eine vollständige Migration auf Linux / Open Source ist nicht uneingeschränkt möglich. Die Kostenfrage muss individuell beantwortet werden. 9

Ende Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Constantin May may@ikt-forum.de 10