Abschlussprüfung 20..

Ähnliche Dokumente
Abschlussprüfung 2000

Abschlussprüfung 2004

Abschlussprüfung 1998

Abschlussprüfung 2005

Abschlussprüfung 2002

Abschlussprüfung 2011 an den Realschulen in Bayern

Abschlussprüfung 2007

Abschlussprüfung 2002

Abschlussprüfung 2002

Abschlussprüfung 2002

Abschlussprüfung 2009

Abschlussprüfung 1998

Abschlussprüfung 2010 an den Realschulen in Bayern

Abschlussprüfung 1999

AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung

Verkauf (Erträge und UST)

1 Geschäftsbuchführung in einem Fertigungsunternehmen

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Abschluss Realschule Bayern Lösungen

KALKULATIONSVERFAHREN

Abschlussprüfung 2003

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lösungen zu Abschluss Realschule BwR - Prüfungsvorbereitung Bayern

Der Anlagenbereich. Anschaffungskosten + Anschaffungsnebenkosten - Anschaffungskostenminderungen = Anschaffungskosten

Abschlussprüfung an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN PFLICHTAUFGABEN

Abschlussprüfung an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN PFLICHTAUFGABEN

Aufgabe 1 Kostenstellenrechnung, BAB Aufgabe 2 Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung Aufgabe 3 BAB und Zuschlagskalkulation...

Kosten- und Leistungsrechnung Zuschlagskalkulation Industrie (ohne Bestandsveränderungen)

FP-Zelte Camping- und Trekking-Zelte Franz Pfiffig e. K.

1. Schulaufgabe im Fach BWR

Abschlussprüfung 2016 an den Realschulen in Bayern. Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen

Abschlussprüfung 2006

Kimmo Knoll Tischtennis

BwR. Kernfach in der WPfFGr II

Schriftliche Abschlussprüfung Winter 2005/06

Theoretische Lehrabschlussprüfung

Wahlpflichtfächergruppe II BWR

Abschlussprüfung an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN PFLICHTAUFGABEN

Rechnungswesen Intensiv

Abschlussprüfung 2004

Abschlussprüfung 2003

FP-Zelte Camping- und Trekking-Zelte Franz Pfiffig e. K.

Abschlussprüfung 2016 an den Realschulen in Bayern. Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen

Abschlussprüfung 2015 an den Realschulen in Bayern

Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen

Übung Zuschlagskalkulation

Abschlussprüfung 2015 an den Realschulen in Bayern

Finanzbuchhaltung. Bilanzielle Abschreibung von Anlagevermögen

Prüfungsklassiker Kaufmännische Steuerung und Kontrolle für Industriekaufleute

(in Teile) (in ) 64.

Lerntheke zum Buchungskreislauf

Gemischte Aufgaben zu Finanzbuchhaltung & Jahresabschluss

für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a Breckerfeld Rechtsstand: 2011 / 2012 Gesetzliche Mehrwertsteuer 19,00% 119,00%

Übungsaufgaben Rechnungswesen wirtschaftsbezogene Qualifikation 3. Tag

Abschlussprüfung 2013 an den Realschulen in Bayern

Abschreibung nach Leistungseinheiten

Übungsaufgaben! In einem Fertigungsbetrieb wurden in 2 Abrechnungsperioden hergestellt: Stück Gesamtkosten DM

Rechnungswesen endlich verstehen

Abschlussprüfung 2004

RuckZuck - RuckZuck verstaut -

Abschlussprüfung 2006

Inhalt. Otto Burkhart Page 1

Buchungen im Sachanlagenbereich II

Abschlussprüfung 2013 an den Realschulen in Bayern

Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Juli folgende Kosten (alle Angaben in DM) aus:

Abschlussprüfung 2003

Kimmo Knoll Tischtennis

4. Kalkulation 21 Punkte

Abschlussprüfung 2006

Betriebsabrechnungsbogen (BAB I)

II. Spezielle Wirtschaftslehre

Abschlussprüfung 2006 an zwei-, drei- und vierstufigen Wirtschaftsschulen

Gemischte Aufgaben zu Finanzbuchhaltung & Jahresabschluss

KAISER-ROLLER. Abschlussprüfung an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN NACHTERMINAUFGABE

86.000, , , ,00

Beispiel einer Preiskalkulation bei Produktionsunternehmen

Kosten- und Leistungsrechnung

NACHKLAUSUR Gruppe A. Kurs Bilanzierung 21. Februar 2012, 10:45 11:30 Uhr

Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung

MeHo. Abschlussprüfung 2018 an den Realschulen in Bayern. Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen

Abschlussprüfung 2007

8. Vollkostenrechnung

90 Minuten Hilfsmittel: - Taschenrechner. Bearbeitungszeit :

Abschlussprüfung 2012 an den Realschulen in Bayern

Abschlussprüfung 2014 an den Realschulen in Bayern

Probe-Abschlussprüfung I. Rechnungswesen

Abschlussprüfung 2011 an den Realschulen in Bayern. Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen Nachtermin

Abschlussprüfung an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN NACHTERMINAUFGABE. Katja Nussbauer-Tauber, e. Kfr.

Betriebswirtschaftslehre/ Rechnungswesen

Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure Kostenkalkulation. Richard Kuttenreich

Inhalte: Vorwärtskalkulation, Rückwärtskalkulation, Umsatzkostenverfahren, Gesamtkostenverfahren

Eingangsrechnung Nr

Kostenrechnung Klausur Sommersemester 2013

In der Buchhaltung der Fly Bike Werke liegen folgende Belege zur Bearbeitung vor. Color GmbH, Hafenstr. 125, Ludwigshafen

Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/Verwaltungsfachangestellter am

Abschlussprüfung 2005

Abschreibungen. 1. Aufgabe (2 Punkte)

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 20. Februar 2006

Aufgabe zur 6. Vorlesung

Transkript:

Teil A Pflichtaufgaben Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN TEIL A PFLICHTAUFGABEN Das Unternehmen Florian Grün Gartenhausbau, abgekürzt "FGG", fertigt im oberbayerischen Tannenberg Block- und Gartenhäuser, die über Bauunternehmen und Baumärkte vertrieben werden. Als Mitarbeiter/Mitarbeiterin in der Abteilung Rechnungswesen des Unternehmens "FGG" sind Sie mit verschiedenen Aufgaben der Buchführung und Kalkulation betraut. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit erhalten Sie eine Reihe von Aufgaben zur Bearbeitung. Hierbei müssen Sie folgende Vorgaben beachten: - Bei Buchungssätzen sind stets Kontennummern, Kontennamen (abgekürzt möglich) und Beträge anzugeben. - Bei Berechnungen sind jeweils alle notwendigen Lösungsschritte anzugeben. - Soweit nicht anders vermerkt, gilt ein Umsatzsteuersatz von 16 %. - Alle Ergebnisse sind in der Regel auf zwei Dezimalstellen genau anzugeben. Informationen zum Unternehmen "FGG": Inhaber Rechtsform Anschrift (Firmensitz) Florian Grün, e. Kfm. Einzelunternehmen Fichtenstr. 12, 85094 Tannenberg Zweck des Unternehmens Fertigung und Verkauf von Block- und Gartenhäusern Handelsregister Registergericht München HRA 44552 Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember Stoffe und Handelswaren Rohstoffe/Fremdbauteile Schnittholz: Bretter und Balken verschiedener Baumarten, vorwiegend Fichte; Fremdbauteile: Kupferdachrinnen, Türen Hilfsstoffe Betriebsstoffe Handelswaren Dichtungs- und Isoliermaterial, Schrauben, Kleinteile, Farben,... Strom, Gas, Schmierstoffe, Dieselöl,... Kachelöfen, Gartentische und Stühle

Teil A Pflichtaufgaben Aufgabe 1 Für die Produktion von Gartenhäusern bezieht "FGG" Fichtenholz vom Unternehmen `Holzhandel BaumbergerA in Holzkirchen. 1.1 Bilden Sie die Buchungssätze für 1.1.1 die Eingangsrechnung Nr. 246/02 vom 19. April 2002 über 14.616,00 EUR brutto, 1.1.2 die vorliegende Quittung für die Barzahlung der Frachtkosten mit netto 640,00 EUR an die Spedition Schleppmann, 1.1.3 den Rechnungsausgleich laut vorliegendem Ausdruck zum Onlinebanking. 1.2 Wie viel Prozent Skonto wurden in Abzug gebracht? Onlinebanking Überweisungen Kontoinhaber: Bank: Kontonummer: Druckdatum: Florian Grün Bayern-Bank Tannenberg 57088 02-04-26 Datum Empfänger Verwendungszweck Kontonummer 566 33 BLZ 707 566 08 26. Apr. 2002 Holzhandel Baumberger e. K. Rechnung 246/02 vom 19. April 2002 abzüglich Skonto Betrag (EUR) 14.250,60 Aufgabe 2 Für Holztransporte muss ein neuer Lkw angeschafft werden. Um diese Investition finanzieren zu können, wurden Sie beauftragt, im Bankdepot befindliche Maschinenbau- Aktien zu verkaufen. Hierfür liegt Ihnen nun die Abrechnung der Bayern-Bank vor. 2.1 Zunächst werten Sie die Bankabrechnung aus (siehe nachstehenden Beleg): 2.1.1 Zu welchem Stückkurs wurden die Maschinenbau-Aktien verkauft? 2.1.2 Zu welchem Datum erfolgte die Gutschrift auf dem Bankkonto von FGG? 2.2 Die Maschinenbau-Aktien stehen mit 51.510,00 EUR zu Buche. Bilden Sie den Buchungssatz laut unten stehendem Beleg. 2.3 Die Maschinenbau-Aktien wurden am 24. April 2001 erworben. Berechnen Sie die effektive Verzinsung der Aktien unter Berücksichtigung der Spesen, wenn während der Besitzdauer insgesamt 960,00 EUR Dividenden gutgeschrieben wurden und 250,00 EUR Depotgebühren anfielen. Bayern-Bank Hauptstelle München Wertpapierabrechnung Verkauf von Wertpapieren 13. Juni 2002 ST 120 Maschinenbau-Union Aktien WKN 656800 Kommissionsgeschäft in München Kurswert...EUR 55.800,00 Kurs in Euro...465,00 Spesen...EUR 558,00 Verwahrung... Girosammeldepot Beleg-Nr....61785 Schlusstag 13. Juni 2002... Wert 14. Juni 2002 Gutschrift...EUR 55.242,00 Florian Grün Block- und Gartenhausbau, 85094 Tannenberg Depot 1827880 00 Konto 57 088 60

Teil A Pflichtaufgaben Aufgabe 3 Für die geplante Anschaffung des neuen Lkw haben Sie verschiedene Angebote von Autohändlern eingeholt. 3.1 Die Entscheidung fiel trotz insgesamt höherer Anschaffungskosten auf das Angebot des Autohauses Fuhrmann, das im Nachbarort ansässig ist. Nennen Sie einen möglichen Grund für diese Entscheidung. 3.2 Bilden Sie den Buchungssatz für den Kauf des Lkw laut vorliegender Rechnung (siehe unten). 3.3 Wie lautet der Fachbegriff für die buchhalterische Behandlung von Anschaffungsnebenkosten beim Kauf von Sachanlagen? 3.4 Für den neuen Lkw wird eine Anlagekarte erstellt. Darin wird unter anderem die Nutzungsdauer eingetragen. 3.4.1 Nennen Sie zwei weitere Informationen, die in die Anlagekarte eingetragen werden können. 3.4.2 Die Nutzungsdauer des Lkw wird auf 10 Jahre festgelegt. Zur Wahl stehen das lineare und das degressive Abschreibungsverfahren. Nennen Sie einen Grund, weshalb sich das Unternehmen für die degressive Abschreibung entscheidet. 3.5 Der alte Lkw, der bis auf 30.000,00 EUR abgeschrieben ist, wird an ein Bauunternehmen für 25.000,00 EUR netto gegen Rechnung verkauft. Bilden Sie die Buchungssätze. Autohaus Fuhrmann GmbH Dieselstr. 10 85070 Bad Hausen Telefon: (0 80 41) 91 25 Telefax: (0 80 41) 9 20 18 E-Mail: auto.fuhrmann@intercom.de Neu- und Gebrauchtwagenverkauf Lkw - Busse Autohaus Fuhrmann GmbH*Dieselstr. 10*85070 Bad Hausen Block- und Gartenhausbau Florian Grün Fichtenstr. 12 85094 Tannenberg Rechnung Nr. 118 863 Bad Hausen, den 21. Juni 2002 Fabrikat: Modellbezeichnung: Polizeil. Kennzeichen Typ: Karosserie/Aufbau: Bereifung: Transporter 40635L TÖL-RS 701 406 3,0i LX 2-türig 395R15 78S Fahrgestellnummer Kfz-Brief: Schlüssel-Nr.: Fahrzeugart: Farbcode/Farbe: Motor/ccm/KW/PS: JMBG13D20025675432999 AB5647998 19876 Lkw SGH4/KM-Schwarz Diesel/2895/098/134 Fahrzeugpreis 117.500,00 Überführung 2.500,00 Nettobetrag 120.000,00 Umsatzsteuer 16 % 19.200,00 Gesamtbetrag 139.200,00 ========== Zahlbar sofort ohne Abzug. Bankverbindung: Sparkasse Bad Hausen, BLZ 702 543 08, Konto Nr. 480 582 840 Registergericht München HRB 3468 Geschäftsführer: Christian Fuhrmann

Teil A Pflichtaufgaben Aufgabe 4 "FGG" bietet im Rahmen einer Gesamtausstattung der Blockhäuser auch Kachelöfen an. Im Vorkontierungsblatt der Buchhaltung von "FGG" wurde folgender Eintrag vorgenommen: BA Datum Soll Haben BNR Text B/N Betrag (EUR) USt B 15.07.02 4400 6 ------------ B 23.200,00 --- B 15.07.02 6080 6 ------------ N 19.200,00 V16 B 15.07.02 6081 6 ------------ N 800,00 V16 4.1 Welcher Geschäftsfall (Text, Beträge) liegt den Eintragungen im Vorkontierungsblatt zu Buchungsnummer (BNR) 6 zugrunde? 4.2 "FGG" bietet einen der acht Kachelöfen (vgl. 4.1) zum Listenverkaufspreis von netto 3.125,00 EUR an. Mit welchem Kalkulationsaufschlagsatz rechnet das Unternehmen "FGG"? 4.3 Das Unternehmen "FGG" gewährt seinen Kunden 2 % Skonto und rechnet mit 5 % Gemeinkosten für Handelswaren. Berechnen Sie den kalkulierten Gewinn in EUR und in Prozenten. 4.4 "FGG" liefert an einen Baumarkt drei Kachelöfen zum kalkulierten Verkaufspreis. Bilden Sie den Buchungssatz für die Ausgangsrechnung, wenn dem Baumarkt zusätzlich Transportkosten in Höhe von insgesamt 200,00 EUR netto in Rechnung gestellt werden. 4.5 Der Baumarkt begleicht die Rechnung, bringt aber 3 % Skonto in Abzug. "FGG" akzeptiert den höheren Skontoabzug. Wie wirkt sich der höhere Skontoabzug auf den tatsächlichen Gewinn aus (keine Berechnung)? Aufgabe 5 Zum 31. Dezember 2002 müssen Sie unter anderem die Buchungssätze für die folgenden vorbereitenden Abschlussbuchungen erstellen: 5.1 Eine im Juni 2002 zu Nettoanschaffungskosten von 55.000,00 EUR gekaufte Fertigungsmaschine wird degressiv mit 20 % abgeschrieben. 5.2 Volle Abschreibung auf geringwertige Wirtschaftsgüter mit 1.300,00 EUR. 5.3 Die Forderung an die Firma Hans Brucker in Höhe von 6.380,00 EUR wird mit 20 % bewertet. Bei einer weiteren zweifelhaften Forderung an die Firma Robert Kotton in Höhe von 5.220,00 EUR ist mit einem Ausfall von netto 1.350,00 EUR zu rechnen. Aus dem letzten Jahr liegt keine Wertberichtigung vor. 5.4 Die Kfz-Steuer in Höhe von 2.400,00 EUR wurde zum 1. September für ein Jahr im Voraus vom Bankkonto abgebucht. 5.5 Bei den unfertigen Erzeugnissen liegt ein Mehrbestand von 8.000,00 EUR vor. 5.6 Das Konto Privat weist einen Saldo von 72.000,00 EUR auf (es liegen nur Privatentnahmen vor). 5.7 Das Konto `5101 Erlösberichtigungen HandelswarenA weist einen Saldo in Höhe von 860,40 EUR aus.

Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern TEIL A BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN PFLICHTAUFGABEN Lösungsvorschlag Aufgabe 1 1.1.1 6000 AWR 12.600,00 EUR 2600 VST 2.016,00 EUR an 4400 VLL 14.616,00 EUR 4 Maximal anrechenbare Fehler 1.1.2 6001 BZKR 640,00 EUR 2600 VST 102,40 EUR an 2880 K 742,40 EUR 3 1.1.3 Rechnungsbetrag 14.616,00 EUR - Brutto-Skonto 365,40 EUR Überweisungsbetrag 14.250,60 EUR Netto-Skonto = 365,40 : 1,16 = 315,00 (EUR) 4400 VLL 14.616,00 EUR an 2800 BK 14.250,60 EUR 6002 NR 315,00 EUR 2600 VST 50,40 EUR 7 365,40 100 1.2 Z. B.: Skonto = = 2,50 (%) 1 14.616,00 15 Aufgabe 2 2.1.1 Kurs beim Verkauf: 465,00 (EUR) 1 2.1.2 Die Gutschrift auf dem Bankkonto von FGGA erfolgte zum 14. Juni 2002. 1 2.2 2800 BK 55.242,00 EUR an 2700 WPUV 51.510,00 EUR 5784 EWPUV 3.732,00 EUR 5 2.3 Dividenden 960,00 EUR + Kursgewinn 3.732,00 EUR - Depotgebühren 250,00 EUR Ertrag in 410 Tagen 4.442,00 EUR Aufgabe 3 Kauf 410 Tage Verkauf 24. Apr. 2001 14. Juni 2002 4.442,00 100 360 Effekt. Verz. = = 7,57 (%) 5 51.510,00 410 12 3.1 Z. B.: Das Autohaus Fuhrmann ist für etwaige Reparaturen oder für den Kundendienst schnell erreichbar. 1 3.2 0840 FP 120.000,00 EUR

- 2-2600 VST 19.200,00 EUR an 4400 VLL 139.200,00 EUR 4 3.3 Z. B.: Anschaffungsnebenkosten werden aktiviert. 1 3.4.1 Z. B.: Anschaffungskosten Abschreibungssatz 2 3.4.2 Z. B.: Der tatsächliche Wertverlust stimmt in den ersten Nutzungsjahren bei degressiver Abschreibung mit den gebuchten Abschreibungsbeträgen besser überein. 1 3.5 2400 FLL 29.000,00 EUR an 5410 EAAV 25.000,00 EUR 4800 MWST 4.000,00 EUR 5410 EAAV 25.000,00 EUR 7 6960 VAVG 5.000,00 EUR an 0840 FP 30.000,00 EUR Aufgabe 4 4.1 Z. B.: Zielkauf von Handelswaren (Kachelöfen) für netto 19.200,00 EUR, in Rechnung gestellte Fracht netto 800,00 EUR. 4 4.2 Einstandspreis je Stück = 20.000 : 8 = 2.500,00 (EUR) Kalkulations- (3.125-2.500) 100 aufschlagsatz = = 25,00(%) 3 2.500 4.3 Einstandspreis je Stück 2.500,00 EUR + Gemeinkosten f. HW (5 %) 125,00 EUR Selbstkostenpreis 2.625,00 EUR + Gewinn 437,50 EUR Barverkaufspreis 3.062,50 EUR 98 % + Kundenskonto 62,50 EUR 2 % Listenverkaufspreis 3.125,00 EUR 100 % 437,50 100 Gewinn = = 16,67 (%) 4 2.625 4.4 Listenverkaufspreis gesamt = 3.125,00 3 = 9.375,00 EUR 2400 FLL 11.107,00 EUR an 5100 UEHW 9.575,00 EUR 4800 MWST 1.532,00 EUR 5 4.5 Der tatsächliche Gewinn sinkt. 1 Aufgabe 5 5.1 6520 ABSA an 0700 M 11.000,00 EUR 3 5.2 6540 ABGWG an 0890 GWG 1.300,00 EUR 2 5.3 ZWF UST ZWF gesch. Ausfall Kunde brutto netto Ausfall (EUR) (EUR) (EUR) (EUR) Brucker 6.380 880 5.500 80 % 4.400 Kotton 5.220 1.350 5.750 16 17

- 3-6952 EEWBF an 3670 EWBF 5.750,00 EUR 6 5.4 4 Monate 8 Monate 1. Sept. 31. Dez. 31. Aug. 2900 ARA an 7030 KFZST 1.600,00 EUR 3 5.5 2100 UFE an 5200 BV 8.000,00 EUR 2 5.6 3000 EK an 3001 P 72.000,00 EUR 2 5.7 5100 UEHW an 5101 EBHW 860,40 EUR 2 (Summe anrechenbarer Fehler Teil A: 80) 20

Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN TEIL B AUSWAHLAUFGABEN Aufgabe 6 "FGG" hat sich in seinem schwäbischen Zweigwerk in Unterholzingen ausschließlich auf die Produktion der beiden Blockhaustypen "Baltik" und "Nordic" spezialisiert. Der Zweigbetrieb verfügt über eine eigene Verwaltungs- und Vertriebsabteilung. Für das erste Quartal 2002 liegen folgende Zahlen vor: Typ "Baltik" Typ "Nordic" Nettoverkaufspreis/Stück 8.000,00 EUR 12.000,00 EUR variable Kosten/Stück 3.500,00 EUR 5.500,00 EUR Produktion Absatz 50 Stück 40 Stück Sie werden von der Geschäftsleitung beauftragt, die wirtschaftliche Lage des Zweigwerks zu untersuchen und Vorschläge für die weitere Entwicklung des Zweigwerks zu unterbreiten. 6.1 Berechnen Sie die Gesamtkosten, wenn ein Betriebsgewinn von 170.000,00 EUR erwirtschaftet wurde. 6.2 Aufgrund gestiegener Fertigungslöhne erhöhen sich die variablen Kosten bei beiden Blockhaustypen um 5 %. Bei Typ "Baltik" lässt der Markt derzeit keine Preiserhöhung zu. 6.2.1 Auf wie viel Euro müsste der neue Verkaufspreis von Typ "Nordic" lauten, wenn das Betriebsergebnis gehalten werden soll? (Produktion und Absatz beider Blockhaustypen sollen unverändert bleiben.) 6.2.2 Die Produktion von Blockhaustyp "Baltik" wird eingestellt. Dadurch verringern sich die Fixkosten auf 250.000,00 EUR. Ermitteln Sie die Gewinnschwellenmenge für den Typ "Nordic", wenn die Preiserhöhung (vgl. 6.2.1) am Markt durchgesetzt werden kann.

Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN TEIL B AUSWAHLAUFGABEN Aufgabe 7 Für die Herstellung von Gartenhäusern der Serie Edelweiß im Stammwerk sind Ihnen vom Monat April unter anderem folgende Werte bekannt: Materialkosten 1.620,00 EUR/Stück Fertigungslöhne 1.000,00 EUR/Stück Sondereinzelkosten der Fert. 50,00 EUR/Stück Fertigungskosten 2.100,00 EUR/Stück Materialgemeinkostenzuschlagsatz 8 % In der Kosten- und Leistungsrechnung sollen Sie folgende Aufgaben bearbeiten: 7.1 Ermitteln Sie den Rohstoffverbrauch für ein Gartenhaus. 7.2 Berechnen Sie die Herstellkosten je Stück. 7.3 Ermitteln Sie den zugrunde gelegten Zuschlagsatz für die Fertigungsgemeinkosten. 7.4 Nennen Sie je ein Beispiel für 7.4.1 Einzelkosten, 7.4.2 Sondereinzelkosten der Fertigung und 7.4.3 Gemeinkosten. 7.5 Die Nachkalkulation im Monat Mai ergibt Selbstkosten von 4.000,00 EUR je Stück. 7.5.1 Ermitteln Sie bei den Selbstkosten Art und Höhe der Abweichung gegenüber der Vorkalkulation, wenn bei den Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten mit einem gemeinsamen Zuschlagsatz von 5 % gerechnet wurde. 7.5.2 Weshalb ist die Zusammenfassung der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten zu einem gemeinsamen Zuschlagsatz möglich? 7.5.3 Nennen Sie zwei Gründe für die Abweichung bei den Selbstkosten.

Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN TEIL B AUSWAHLAUFGABEN Aufgabe 8 Für den Monat Juni werden für die Herstellung von Gartenhäusern der Serie Edelweiß die tatsächlichen Werte der Nachkalkulation des Monats Mai zugrunde gelegt. Aus Konkurrenzgründen liegt bei einem Auftrag der Listenverkaufspreis mit 4.800,00 EUR je Stück fest. Zur Berechnung des verbleibenden Stückgewinns setzen Sie folgendes Rechenblatt zur Tabellenkalkulation ein: A B C 1 % EUR 2 Selbstkosten/Stück 4.000,00 3 + Gewinn 2,90 116,00 4 Barverkaufspreis 4.116,00 5 + Kundenskonto 2,00 84,00 6 Zielverkaufspreis 4.200,00 7 + Kundenrabatt #### 600,00 8 Listenverkaufspreis netto 4.800,00 8.1 Das Rechenblatt ist an einer Stelle (Feld B7) nicht lesbar. Ermitteln Sie den Kundenrabatt in Prozenten. 8.2 Welche Formel wurde im Rechenblatt jeweils eingegeben 8.2.1 zur Berechnung des verbleibenden Stückgewinns in EUR (Zelle C3), 8.2.2 zur Berechnung des Gewinns in Prozenten (Zelle B3)? 8.3 "FGG" liefert an ein Gartencenter 15 Gartenhäuser Edelweiß zum vorgegebenen Verkaufspreis. Bilden Sie den Buchungssatz für den Zielverkauf, wenn der Rabatt sofort gewährt wird. 8.4 Noch vor Fälligkeit des Rechnungsbetrages erhält "FGG" die Mitteilung, dass das Gartencenter wegen Überschuldung zahlungsunfähig ist. Der noch offene Rechnungsbetrag ist als uneinbringlich zu betrachten. 8.4.1 Erstellen Sie den Buchungssatz für den Forderungsausfall. 8.4.2 Die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens führt zu einem gerichtlichen Verfahren. Nennen Sie den Fachausdruck für dieses Verfahren.

Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN TEIL B AUSWAHLAUFGABEN Nur für vierstufige Realschulen als Auswahlaufgabe: Aufgabe 9 In der Buchhaltung von "FGG" haben Sie unter anderem noch folgende Geschäftsfälle zu bearbeiten. Bilden Sie die Buchungssätze. 9.1 Erfassung der Personalaufwendungen (Auszahlung per Banküberweisung). Die Summenzeile der Lohnliste des Unternehmens "FGG" weist zum 16. Dezember 2002 unter anderem folgende Werte aus: Bruttolöhne (EUR) Lohnsteuer, Kirchensteuer, Sol.-Zuschlag (EUR) A b z ü g e Sozialversicherung Arbeitnehmeranteil (EUR) Nettoauszahlung (EUR) 164.000,00 21.800,00 31.150,00 111.050,00 9.2 Zum 31. Dezember 2001 wurde für ein noch nicht abgeschlossenes Gerichtsverfahren eine Rückstellung von 2.500,00 EUR gebildet. Das Verfahren ist nunmehr abgeschlossen, das Unternehmen "FGG" hat die Kosten zu tragen. Am 18. Dezember 2002 geht die Rechnung des Rechtsanwalts über netto 3.300,00 EUR zuzüglich 16 % Umsatzsteuer ein. 9.3 Ihnen liegt der nachstehende Kontoauszug vor: 9.3.1 Buchung mit Wertstellung zum 19. Dezember 2002, 9.3.2 Buchung mit Wertstellung zum 20. Dezember 2002. Konto-Nummer 57088 Auszug 155 Blatt 1 Text/Verwendungszweck PN Wert Umsätze EUR * Einkommensteuerrückerstattung Überweisung an Brennstoffhandel Fritz Feuerstein für Rechnung Nr. 22 vom 29. Nov. 2002 947 215 19 20 12 12 1.315,00 4.312,50 H S Geschäftsstelle Marktplatz 3 Letzter Auszug 10. Dez. 2002 Alter Kontostand 26.387,35 H FGG Florian Grün Fichtenstr. 12 85094 Tannenberg Kontoauszug vom 23. Dez. 2002 * Lastschrift/Schuldensaldo = S Gutschrift/Guthabensaldo = H Neuer Kontostand 23.389,85 H Bayern-Bank Tannenberg BLZ 753 888 00 Konto-Auszug Unstimmigkeiten bitten wir unserer Revision mitzuteilen.

Abschlussprüfung 20.. an den Realschulen in Bayern BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE/RECHNUNGSWESEN Teil B Lösungsvorschlag Aufgabe 6 6.1 Typ Baltik Typ Nordic gesamt 50 St. 40 St. (EUR) (EUR) (EUR) Nettoverkaufserlöse 400.000,00 480.000,00 - Variable Kosten 175.000,00 220.000,00 Deckungsbeitrag 225.000,00 260.000,00 485.000,00 - Fixkosten 315.000,00 Betriebsergebnis (Gewinn) 170.000,00 Auswahlaufgaben Maximal anrechenbare Fehler Variable Kosten "Baltik" 175.000,00 EUR + Variable Kosten "Nordic" 220.000,00 EUR + Fixkosten 315.000,00 EUR Gesamtkosten 710.000,00 EUR 6 6.2.1 Typ Baltik Typ Nordic gesamt 50 St. 40 St. (EUR) (EUR) (EUR) Nettoverkaufserlöse 400.000,00 499.750,00 - Variable Kosten 183.750,00 231.000,00 Deckungsbeitrag 216.250,00 268.750,00 485.000,00 - Fixkosten 315.000,00 Betriebsergebnis (Gewinn) 170.000,00 Neuer NVP/Stück "Nordic" = 499.750 : 40 = 12.493,75 (EUR) 6 6.2.2 DB/Stück "Nordic" = 268.750 : 40 = 6.718,75 (EUR) 250.000,00 Gewinnschwellenmenge = = 37,21 6.718,75 Die Gewinnschwellenmenge liegt bei 38 Stück. 3 15 Aufgabe 7 7.1 Fertigungsmat. (Rohst.Verbr.)/Stück 1.500,00 EUR 100 % + Materialgemeinkosten 120,00 EUR 8 % Materialkosten 1.620,00 EUR 108 % 2

- 2-7.2 Materialkosten/Stück 1.620,00 EUR + Fertigungkosten/Stück 2.100,00 EUR Herstellkosten/Stück 3.720,00 EUR 1 7.3 Fertigungslöhne/Stück 1.000,00 EUR + Fertigungsgemeinkosten 1.050,00 EUR + Sondereinzelkosten der Fertigung 50,00 EUR Fertigungskosten/Stück 2.100,00 EUR Fertigungs- 1.050 100 gemeinkostenzuschlag = = 105,00 (%)3 1.000 7.4.1 Z. B.: Kosten für Fertigungslöhne 1 7.4.2 Z. B.: Kosten für die Anfertigung eines Spezialwerkzeugs 1 7.4.3 Z. B.: Gehalt für Angestellte in der Buchhaltung 1 7.5.1 Herstellkosten/Stück 3.720,00 EUR + Verw.-/Vtr.-Gemeinkosten (5 %) 186,00 EUR Selbstkosten/Stück (Vorkalk.) 3.906,00 EUR Selbstkosten (Vorkalkulation) 3.906,00 EUR + Unterdeckung 94,00 EUR Tatsächl. Selbstk. (Nachkalkulation)4.000,00 EUR 3 7.5.2 Die Zuschlagsgrundlage (HKdU) ist für beide Gemeinkostenarten gleich. 1 7.5.3 Z. B.: - unerwartete Erhöhung von Fertigungslöhnen - gestiegene Rohstoffpreise 2 15

- 3 - Aufgabe 8 600,00 100 8.1 Kundenrabatt = = 12,50 (%) 2 4.800,00 8.2.1 Z. B.: =C4-C2 2 8.2.2 Z. B.: =C3*100/C2 3 Anmerkung zu 2.2.1 und 2.2.2: Je nach Art der verwendeten Software, der Art der Programmierung und der Art der Adressierung kann bei dieser Teilaufgabe eine andere Lösungsvariante zutreffen. 8.3 Zielverkaufspreis (gesamt) = 4.200,00 15 = 63.000,00 EUR 2400 FLL 73.080,00 EUR an 5000 UEFE 63.000,00 EUR 4800 MWST 10.080,00 EUR 4 8.4.1 6951 ABF 63.000,00 EUR 4800 MWST 10.080,00 EUR an 2400 FLL 73.080,00 EUR 3 8.4.2 Insolvenzverfahren 1 Aufgabe 9 9.1 6200 L 164.000,00 EUR an 2800 BK 111.050,00 EUR 4830 VFA 21.800,00 EUR 4840 VSV 31.150,00 EUR 6400 AGASV an 4840 VSV 31.150,00 EUR 6 9.2 3900 SORST 2.500,00 EUR 6990 ASBAW 800,00 EUR 2600 VST 528,00 EUR an 4400 VLL 3.828,00 EUR 5 9.3.1 2800 BK an 3001 P 1.315,00 EUR 2 9.3.2 4400 VLL an 2800 BK 4.312,50 EUR 2 (Summe maximal anrechenbarer Fehler bei Teil B: 30) 15 15