4. Kalkulation 21 Punkte
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- Erwin Heinrich
- vor 8 Jahren
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1 4. Kalkulation 21 Punkte Die Maschinenfabrik High Tech AG wird von der GUSGUS AG, Herstellerin von Bonbons, um die Offerte für eine Verpackungsanlage gebeten. Gemäss Angaben des Kalkulationsbüros würde diese Anlage für CHF 200'000.- Einzelmaterial beanspruchen. Die Fertigungslöhne belaufen sich in der Abteilung 1 auf CHF 70'000.- und in der Abteilung 2 auf 11'000 Stunden. Der durchschnittliche Lohnsatz beträgt CHF 20.- / Std. Es wird mit folgenden Zuschlagssätzen gerechnet 25% Materialgemeinkosten Fertigungsgemeinkosten Abteilung 1 = 150% der EL Fertigungsgemeinkosten Abteilung 2 = CHF 25.- / Std. 25% VVGK (Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten) 9% Gewinn und Risiko 4.1 Erstellen Sie für die Offerte die Vorkalkulation (in CHF 1'000) und weisen Sie die Materialkosten, Fertigungskosten, Herstellkosten, Selbstkosten, den Gewinn und den Verkaufspreis aus. 6 Punkte Kalkulationsschema Materialeinzelkosten 200 Materialgemeinkosten 25% von Einzelmaterial 50 Materialkosten (MK) 250 Einzellöhne I 70 Fertigungsgemeinkosten I, 150% von Einzellöhne I 105 Einzellöhne II, 11'000 Std. x CHF Fertigungsgemeinkosten II, CHF 25.- X 11'000 Std. 275 Fertigungskosten (FK) 670 Herstellkosten (HK) 920 VVGK, 25% von Herstellkosten 230 Selbstkosten 1'150 Gewinnzuschlag 9% 103,5 Verkaufspreis netto 1'253,5 Seite 8/17
2 Die günstigste Konkurrenzofferte bei der Firma GUSGUS AG ist wesentlich tiefer als die Offerte der Firma High Tech AG. Die Firma High Tech AG will jedoch diesen Auftrag unbedingt bekommen (Nutzung der Kapazität und Prestige) und macht ein Angebot von CHF 990' Sie erhält darauf hin den Auftrag, die Verpackungsanlage zu erstellen. Für die Nachkalkulation verfügt das Kalkulationsbüro über folgende, während der Fabrikationszeit aufgezeichnete, Daten: Einzelmaterial Einzellöhne Abteilung 1 Einzellöhne Abteilung 2 CHF 180'000.- CHF 66' '200 Stunden 4.2 Erstellen Sie die Nachkalkulation (in CHF 1'000) und weisen Sie die Materialkosten, Fertigungskosten, Herstellkosten, Selbstkosten aus und berechnen Sie den effektiven Gewinn in Franken und Prozent. 7 Punkte Kalkulationsschema Materialeinzelkosten 180 Materialgemeinkosten 25% von Einzelmaterial 45 Materialkosten (MK) 225 Einzellöhne I 66 Fertigungsgemeinkosten I, 150% von Einzellöhne I 99 Einzellöhne II, 6'200 Std. x CHF Fertigungsgemeinkosten II, CHF 25.- x Std. 155 Fertigungskosten (FK) 444 Herstellkosten (HK) 669 VVGK, 25% von Herstellkosten 167,25 Selbstkosten 836,25 GEWINN 18,4% 153,75 Verkaufspreis netto 990 Auch richtig: Gewinn 15.5% vom Verkaufspreis gerechnet 4.3 Nennen Sie vier Gründe, die zu Abweichungen zwischen der Vorkalkulation (4.1) und der Nachkalkulation (4.2) führen. 4 Punkte Materialpreise weniger Stunden Fehleinschätzung des Projektes Die Gemeinkosten verhalten sich proportional, daher günstiger. Seite 9/17
3 4.4 Welche Vor- oder Nachteile gibt es, wenn bei der Vorkalkulation zu knapp oder zu vorsichtig (zu hoch) kalkuliert wird? Nennen Sie je zwei. 4 Punkte Vorteile: zu knapp kalkuliert: Mehr Aufträge, Auslastung zu vorsichtig kalkuliert: Gewinne sicher gestellt. Keine finanziellen Risiken eingegangen Nachteile: zu knapp kalkuliert: Kein oder schlechter Gewinn. Preisniveau wird gedrückt, keine Reservebildung zu vorsichtig kalkuliert: Aufträge gehen verloren, schlechtere Auslastung = Überkapazitäten, ev. Ärger mit Kunden Seite 10/17
4 5. Deckungsbeitragsrechnung 14 Punkte Die Lebis-Produktions AG verfügt über die Hauptabteilung F und Z. Die Abteilung F produziert drei Produkte und die Abteilung Z deren zwei. Die variablen und die fixen Kosten sowie die Verkaufspreise können Sie der folgenden Tabelle entnehmen. Abteilung F Abteilung Z Einheit Produkt Produkt F1 F2 F3 Z1 Z2 Variable Kosten CHF /Stück Produkt-Fixkosten 35'000 20'000 50'000 CHF Verkaufserlös CHF /Stück Fertigungsstunden h / Stück Abgesetzte Menge '700 10'000 Stück Abteilungsfixkosten 48' '000 CHF Unternehmensfixkosten 175'000 CHF 5.1 Erstellen Sie die stufenweise Deckungsbeitragsrechnung (Deckungsbeiträge 1, 2, 3 sowie das Betriebsergebnis) und zwar in CHF 1'000. Benutzen Sie dazu den Raster auf der nächsten Seite und ersetzen Sie die Fragezeichen mit den entsprechenden Begriffen. 9 Punkte 5.2 Welche Produkte würden Sie bevorzugt herstellen, wenn in der Produktion Kapazitätsengpässe entstehen? Erstellen Sie eine entsprechende Rangliste für die Fertigung. Benutzen Sie dazu den Raster auf der nächsten Seite und ersetzen Sie die Fragezeichen mit den Elementen der Deckungsbeitragsrechnung. 5 Punkte Seite 11/17
5 5.1 Deckungsbeitragsrechnung Abteilung F Abteilung Z Total Unternehmung Prod. Prod. Prod. Prod. Prod. F1 F2 F3 Total Z1 Z2 Total Verkaufserlös 227, '284 1'450 Variable Kosten 105,6 102,3 52,8 695,5 800 DB 1 CHF 122,1 83,7 43,2 588,5 650 Produkt-Fixkosten DB 2 CHF 87,1 83,7 23, , '188,5 Abteilungsfixkosten DB 3 CHF ,5 1'094,5 Unternehmensfixko. 175 Unternehmens- CHF 919,5 erfolg % 28.3% 5.2 Rangliste Fertigung Produkt F1 F2 F3 Z1 Z2 DB 1 122,1 83,7 43,2 588,5 650 Abgesetzte Menge '700 10'000 Fertigungsstunde/Stück DB1/Stunde in CHF Reihenfolge Seite 12/17
6 6. Nutzschwelle 10 Punkte Das Handelsgeschäft Zauber AG verkaufte im vergangenen Jahr 85'000 Stück des Artikels MAGIC, was einem Bruttoumsatz von CHF 3'400'000.- entspricht. Den Kunden wurde ein Rabatt von 10% gewährt. Der Einstandspreis je Stück beläuft sich auf CHF Die Fixkosten stehen mit CHF 1'200'000.- zu Buche. 6.1 Welchen Erfolg (in CHF 1'000) erzielte dieser Artikel im vergangenen Jahr? 3 Punkte Nettoerlös (3'400'000 x 0,9) 3'060./. variable Kosten Deckungsbeitrag 1'190./. Fixkosten 1'200 VERLUST Bei welchem Nettoumsatz und welcher Stückzahl wird die Nutzschwelle (BEP) erreicht? 4 Punkte Nettoverkaufspreis pro Stück: 3'060'000 / Deckungsbeitrag pro Stück; BEP in Stück; 1'200'000 / BEP in Franken; 85'715 x '085' Drei der folgenden Aussagen zur Nutzschwelle sind richtig, drei sind falsch. Kreuzen Sie die drei richtigen Aussagen zur Nutzschwelle in der ersten Kolonne an. 3 Punkte Bei der Nutzschwelle sind die Fixkosten = 0. X X Bei der Nutzschwelle entspricht der Deckungsbeitrag den Fixkosten. Bei der Nutzschwelle wird weder ein Gewinn noch ein Verlust erzielt. Bei der Nutzschwelle entspricht der Deckungsbeitrag pro Stück den variablen Kosten pro Stück. Bei der Nutzschwelle ist die verkaufte Menge immer < 0. X Bei der Nutzschwelle entsprechen die Totalkosten dem Nettoerlös. Seite 13/17
7 7. Investitionsrechnung 16 Punkte Die SENSO AG hat bis anhin ihr wichtigstes Produkt extern herstellen lassen. Sie möchte es nun selber herstellen. Es stehen ihr zwei technisch gleichwertige Offerten zur Verfügung: Investitionskosten Variante A Variante B Einstandspreis CHF Installationskosten CHF 13' '000.- Ausbildungskosten CHF 7' '000.- Liquidationserlös CHF Total Investitionskosten CHF Maximal mögliche Herstellung Stück/Jahr Nutzungsdauer Jahr 7 7 Jahresumsatz Stück Kalkulatorischer Zinssatz % 8 8 Variable Betriebskosten CHF/Stück Erlös CHF/Stück Erstellen Sie für beide Varianten die Investitionsrechnungen. Verwenden Sie dazu den Raster auf der nächsten Seite. Die Abzinsungstabelle finden Sie auf der letzten Seite Ausgangsdaten ergänzen 3 Punkte Kostenvergleichsrechnung 2 Punkte Kapitalwertmethode 3 Punkte Statische Payback-Methode 2 Punkte Seite 14/17
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