Kosten & Kalkulation
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- Clemens Lang
- vor 9 Jahren
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1 Seite 1 von 8 Bei nachstehender Fallstudie handelt es sich um die eidg. Fallstudie zu den Marketingfachleute- Prüfungen 2005 im Prüfungsfach Kosten & Kalkulation Zeit zur Lösung: 90 Minuten Als Hilfsmittel ist ein Taschenrechner, Schreibzeug und ein Formelblatt zugelassen. Der Einfachheit halber wurde auf die weibliche Form verzichtet. Der Fallautor ist dem Schweizerischen Marketingclub bekannt. Diese Aufgabe umfasst 7 Seiten inkl. Deckblatt. Bitte kontrollieren Sie, ob Sie die Aufgabe vollständig erhalten haben.
2 Seite 2 von 8 THEORETISCHE FRAGEN Aufgabe 1a Die Liquidität eines Unternehmens sei wie die Atmung bei den Lebewesen, die Rentabilität wie die Nahrung. Erklären Sie diese Aussage im Vergleich zum Menschen. Aufgabe 1b Ein Unternehmen weist einen hohen Verschuldungsgrad, eine tiefe Liquidität und eine schlechte Rentabilität aus. Beschreiben Sie eine Massnahme, die alle 3 Kennzahlen gleichzeitig verbessert. ANWENDUNGSAUFGABEN Aufgabe 2a 18 Punkte Erstellen Sie aus den unten aufgeführten Konti eine mehrstufige Erfolgsrechnung in Berichtsform und berechnen Sie die nachfolgend aufgelisteten Zwischenergebnisse. Zwischenergebnisse (in alphabetischer Reihenfolge): - Bruttoerfolg - EBIT (Earning before interest and taxes) = Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern - EBITA (Earning before interest, taxes and amortisation) = Betriebserfolg vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen - EBT (Earning before taxes) = Betriebserfolg vor Steuern - Unternehmenserfolg nach Steuern - Unternehmenserfolg vor Steuern
3 Seite 3 von 8 Konti (in alphabetischer Reihenfolge): Abschreibungen 250 Anzahlungen von Kunden 300 Ausserordentlicher Aufwand 70 Ausserordentlicher Ertrag 5 Betrieblicher Nebenertrag 10 Delkredere 15 Dividende 75 Immobilienaufwand 55 Immobilienertrag 135 Kommunikationsaufwand 240 Personalaufwand 640 Raumaufwand 60 Steuern 20 Übriger betrieblicher Aufwand 65 Versicherung 40 Verwaltungsaufwand 190 Warenaufwand Warenertrag Wertberichtigung Mobilien 30 Zinsaufwand betrieblich 20 Aufgabe 2b 5 Punkte Berechnen Sie aus den Zahlen von Aufgabe 2a: - Bruttogewinn-Quote (Bruttogewinn-Marge) - Cash Flow Unternehmung netto
4 Seite 4 von 8 Aufgabe 3a 10 Punkte Die Handels AG verfügt über kein Kostenrechnungssystem. Ihre Kalkulation basiert auf den Zahlen der Finanzbuchhaltung, die den betrieblichen Tatsachen entsprechen (also keine stillen Reserven enthalten). Die Erfolgsrechnung sieht wie folgt aus: Erfolgsrechnung der Handels AG vom bis (in CHF) Einstandswert der verkauften Verkaufserlös aus Produkte 19'100 Lieferung und Leistung Gemeinkosten Unternehmensgewinn 990 Total Die Handels AG will ein neues Produkt auf den Schweizer Markt bringen. Sie kauft ein Stück für EUR ein, die Bezugskosten je Stück werden auf durchschnittlich CHF 4.50 zu stehen kommen. Die Kunden sollen einen Rabatt von 5% erhalten und keinen Skonto abziehen dürfen. Es ist mit einem EURO-Kurs von CHF 1.50 zu rechnen. Berechnen Sie aufgrund der Ihnen vorliegenden Daten in CHF je Stück: - den Einstandspreis - die Gemeinkosten - die Selbstkosten - den Nettoerlös - den Bruttoverkaufspreis einschliesslich 7.6% Mehrwertsteuer Aufgabe 3b 3 Punkte Beschreiben Sie 3 Massnahmen, die eine Anpassung an den gegenwärtigen Marktpreis von CHF (Bruttokreditverkaufspreis ohne Mehrwertsteuer) ermöglichen würden. Aufgabe 4 Nutzschwellen-Berechnung Die IMEX AG will ein weiteres Produkt auf den Markt bringen. Dieses Produkt wird auf einen Einstandspreis von CHF zu stehen kommen. Dem Produkt können fixe Kosten für den Vertrieb von CHF 24'000.- zugeordnet werden. Marktabklärungen ergaben ein Absatzvolumen von 25'000 Stück. Die IMEX AG kann mit einem Marktanteil von 40% rechnen.
5 Seite 5 von 8 Aufgabe 4a Berechnen Sie den Verkaufspreis, bei dem die IMEX AG ihre Produktfixkosten gerade decken würde. Aufgabe 4b Aufgrund der Marktsituation ergibt sich ein Verkaufspreis von CHF je Stück. Berechnen Sie den Erfolg, den die IMEX AG erzielen würde. Wenn Absatzvolumen und Marktanteil richtig prognostiziert worden sind. Aufgabe 4c Berechnen Sie die Verkaufsmenge, bei der die IMEX AG bei einem Verkaufspreis von CHF je Stück einen Jahresgewinn von CHF 15'000. erwirtschaften würde. Aufgabe 5 Deckungsbeitragsrechnung Die Kristall AG führt mehrere Produkte in ihrem Sortiment. Um über eine bessere Entscheidungsbasis zu verfügen, sind Sie mit dem Auftrag einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung betraut worden. Die Kristall AG verkauft folgende Produkte: Gläser: Teller: Weissweingläser, Rotweingläser Suppenteller, Salatteller, Normalteller Aufgabe 5a 10 Punkte Erstellen Sie aufgrund der nachfolgenden Angaben eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: Fixkosten Bruttoerlös Erlös- Minderung Variable Kosten Teller Gläser Suppenteller Salatteller Normalteller Weisswein Rotwein Bereich
6 Seite 6 von 8 Aufgabe 5b Beschreiben Sie 2 unterschiedliche Massnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses bei den Gläsern. Aufgabe 5c 2 Punkt Berechnen Sie die Auswirkung auf das Gesamtergebnis, wenn das Produkt Weissweingläser aus dem Sortiment gestrichen würde und die Produktfixkosten abbaufähig sind. Aufgabe 6 Teilkostenrechnung Der im Anhang 1 aufgeführte Teilkostenrechnungs- Betriebsabrechnungsbogen liegt Ihnen zur Information vor. Aufgabe 6a 1 Berechnen Sie aufgrund der vorliegenden Stücklisten und dem Betriebsabrechnungsbogen die variablen Selbstkosten je Stück. Stücklistenauszug: Rohmaterial: 3kg à CHF 7.90 Einzellohn: 2 Stunden à CHF 41.- Aufgabe 6b 2 Punkte Nennen Sie eine Situation, bei welcher einer Teilkostenrechnung gegenüber der Vollkostenrechnung der Vorzug zu geben ist.
7 Seite 7 von 8 Anhang Gebäude Material Fertigung Vertrieb Produkt A Produkt B Produkte Gruppe Kostenarten Beträ ge GK fix GK var. GK fix GK var. GK fix GK var. GK fix GK var. Einzelmaterial Einzellöhne Hilfsmaterial Gehälter Miete Zinsen Abschreibungen Werbung Primäre GK Umlage Gebäude Sekundäre GK Umlage Material Umlage Fertigung Herstellerkosten Produktion Bestandesveränderungen Herstellerkosten Verkauf Umlage Vertrieb Selbstkosten Nettoerlös Deckungsbeitrag Fixkosten Erfolg Produktegruppe 4 930
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Kosten & Kalkulation
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Pop-Up Bilanzanalyse Wichtigste Vorgaben Kennzahlen: Liquiditätsgrad 2 (Quick-Ratio): Anlagedeckungsgrad 2: 100% 100% (goldene Bilanzregel) Restliche Vorgaben: Liquiditätsstufe 1 (Cash-Ratio) mindestens
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