Grundsätzlich fordert die DFG seit September 2015, dass jeder Antragssteller einen Datenmanagementplan zur genauen Beschreibung seines Forschungsvorhabens mit seinem Antrag einreicht. Datenmanagementplan nach DFG-Vorgaben 14.01.2016 1. Allgemeine Projektdaten Projektname: Plan Beispiel (ULB Darmstadt) Projektkennung: Beispiel-Vorlage-ID-1 Verantwortlicher Projektleiter: Max Mustermann Mitarbeiter und Position: Michael Mustermann (Projekteiter), Monika Mustermann (wiss. Mitarbeiterin), Lukas Beispiel (Doktorand) Kontakt: max.mustermann@ulb.tu-darmstadt.de Kurzbeschreibung: Das Beispiel Projekt basiert auf XX und hat zum Ziel die Forschungsfragen ABC zu untersuchen. Die Daten werden erhoben zum Zweck einer Beispiel Analyse von XYZ. Förderer oder Geldgeber (falls vorhanden): Deutsche Forschungsgemeinschaft Laufzeit (TT.MM.JJJJ TT.MM.JJJJ): 01.01.2016 31.12.2016 2. Datenbeschreibung a) Welche Daten werden im Forschungsvorhaben ausgewertet, erzeugt und entwickelt? Im Forschungsvorhaben XYZ werden die Daten A, B, C und D ausgewertet werden. Es werden Messdaten entstehen aus denen dann strukturierte Datensätze entwickelt werden b) Existiert eine Projektseite? Ja / Nein (bitte mit URL und Titel) 3. Nutzung vorhandener Daten a) Welche bereits existierenden Daten werden im Forschungsvorhaben verwendet? Es werden Daten aus der Zeitschrift Y/ dem Buch X verwendet (bitte mit bibliographischen Angaben) Es werden Daten aus der Internetquelle verwendet (bitte mit Link vorzugsweise doi oder urn falls vorhanden) 1
b) Wie und durch wen wurden diese Daten erzeugt? ( ggf. ausgrauen) durch Messung von XYZ, sie sind gemeinfrei / stehen unter der ODbL-Lizenz / sind lizenziert durch Vertrag XYZ durch eine Studie oder Umfrage, Autor (Nachname, Vorname) oder Verlag durch Versuche, Analysen; Autor (Nachname, Vorname) oder Verlag c) Wie sind diese Daten verfügbar? Wie können sie innerhalb des Projekts gemeinsam genutzt werden? (ggf. ausgrauen) Im Internet frei verfügbar unter urn:nbn:de:xyz:uvw8-246 / http://dx.doi.org/19.1840/106. sind Rohdaten/ teilstrukturiert/ strukturiert und dürfen beliebig vervielfältigt werden/ dürfen mit Namenanagabe zitiert werden/ sind kostenpflichtig/ sind nur für den Eigenbedarf gedacht Im Internet beschränkt (inwiefern?) verfügbar unter urn:nbn:de:xyz:uvw8-247/ http://dx.doi.org/10.1840/106 sind Rohdaten/ teilstrukturiert/ strukturiert und dürfen beliebig vervielfältigt werden/ dürfen mit Namenanagabe zitiert werden/ sind kostenpflichtig/ sind nur für den Eigenbedarf gedacht Publikation in Zeitschrift (bitte bibliographische Angaben beifügen) Buch (bitte bibliographische Angaben beifügen) 4. Erzeugung neuer Daten a) Werden neue Daten erzeugt? Ja/ Nein b) Um welche Art der Erzeugung handelt es sich? (ggf. ausgrauen) Experimente Fragebögen Simulationen Softwarecode-Erzeugungen Bevölkerungsstudie c) Sind die neu generierten Daten reproduzierbar? Wenn ja, mit welchem Aufwand? (ggf. ausgrauen) 2
Die Experimente zu den Messdaten der klimatischen Bedingungen in Südafrika 2015 sind nicht reproduzierbar (einmalige Beobachtung) Die Laborversuche können nachgeprüft und wiederholt werden. Der Aufwand ist sehr hoch, da Zeitintervalle > 1d eingeplant werden müssen Die Messungen der Arbeitsleistung der Maschine X sind mit geringem Aufwand reproduzierbar d) In welcher Form liegen die Daten vor? (Bilder, mehrdimensionale Visualisierungen oder Modelle, Audio-oder Videoaufzeichnungen, Texte, Tabellen, Datenbanken, Programme und Anwendungen, sowie Fach-oder gerätespezifische Daten). (ggf. ausgrauen) Es handelt sich um Texte/fachspezifische Daten/ gerätespeifische Daten Es handelt sich um graphische Darstellung einer mehrdimensionalen Visualisierung eines Modells e) Wie werden die Daten im Forschungsvorhaben (Erfassung, Prozessierung, Auswertung) dokumentiert und mit welchen Werkzeugen? Gerät XYZ des Herstellers XYZ liefert Zahlenkolonne; wird mit speziellen Programmen aufbereitet und ausgewertet f) Werden im Forschungsvorhaben offene oder proprietäre Formate verwendet, welche Software wurde verwendet? (Bei spezieller Software bitte dokumentieren und hinterlegen, falls urheberrechtlich zulässig.) SPSS Dateien, mit spezieller Software I erhoben. odt-dateien, mit Open Office erstellt pdf Dateien, mit Adobe Reader erstellt g) Wird technische Infrastruktur für das Daten- und Metadatenmanagement benötigt? Hardware ( Festplatte, RAID) 3
5. Sicherung, Speicherung und Archivierung a) Wie werden während des Forschungsvorhabens die Daten verwaltet, aufbewahrt und gesichert? alle zwei Wochen automatisches Backup, 3 verschiedene voneinander unabhängige Speichermedien durch Updates aktualisiert. Metadatendokumentation b) Wird ein institutionelles Rechenzentrum mit einbezogen? Wenn ja, welches? Ja / Nein, Name und Ort c) Wie viel Speicherkapazitäten (in GB) werden voraussichtlich benötigt? (bitte quantifizieren) Nach Erhebung Nach Erzeugung d) Wie wird Produktions-, Prozessierungsstatus und Datenversionierung geprüft? Wie wird Datenverfügbarkeit, Konsistenz, Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten geprüft? Die Daten werden wöchentlich geprüft Ja, mögliche Störfaktoren werden regelmäßig ermittelt Nein Störfaktoren nicht ermittelbar, weil e) Wie wird am Ende darauf geachtet, dass bei Konvertierung der Daten, offene, stabile Formate für die Langzeitarchivierung verwendet werden? Durch verlustfreies Verfahren Durch Bitstream-Preservation/ modulo5 Prüfsumme Proprietäres Format von Gerät X kann nicht in offenes Format überführt werden f) Was sind die Kriterien für Löschung der Daten? Was sind die Kriterien für die Aufnahme in ein Datenarchiv? 4
6. Datenarchiv und Zugang a) Welches Repositorium wird gewählt um die Daten zu verwalten? TU-Data ALLBUS ALLBUS und TU-Data Zenodo Pangea etc. b) Welche Struktur der Daten und Metadaten fordert das gewählte Archiv? c) Welches Datenformat fordert das gewählte Archiv? PDF doc, docx txt Wav, MP3 TIFF,JPEG csv kml d) Wie wird gewährleistet, dass der Zugang Nachnutzern dauerhaft möglich ist? Persistente Identifikation mit Versionsangabe Durch DOI Vergabe Übergabe der Datenverwaltung an ein überregionales Repositorium 7. Zeit-und Personalplan a) Wie sieht der Zeitplan für das Forschungsvorhaben (Datenproduktion/Prozessierung, Aufnahme von Daten und Metadaten, Reproduktion, Qualitätskontrolle) aus? Siehe Anhang b) Wann ist der voraussichtliche Zeitpunkt der Datenveröffentlichung? DD.MM.JJJJ c) Welche Mitarbeiter befassen sich mit dem Forschungsdatenmanagement? 5
3 Projektmitarbeiter (Studenten) Wiss. Mitarbeiterin Frau X Externer Dienstleister ABC Foundation Eigene Institution: TU Darmstadt d) Wer ist für welchen Teil des Datenmanagements zuständig? 8. Rechte a) Wie wird mit dem Urheberrecht und Rechten Dritter umgegangen? Datenveröffentlichung erfordert Zustimmung aller Beteiligten Vorgaben des Förderers werden beachtet, Ergebnisse bleiben davon unberührt Verwendung fremder Quelle wird entsprechend gekennzeichnet. CC0 Lizenz Verwendung Nachnutzung ist nach Zustimmung aller Beteiligten nur einer kleinen Öffentlichkeit möglich Veröffentlichung wird aufgeschoben, möchte Patent anmelden Das Recht auf geistiges Eigentum haben die Projektleiter und dessen Mitarbeiter (Name 1, ) b) Wie werden im Projekt datenschutzrechtliche Bestimmungen umgesetzt? Personenbezogene Daten werden anonymisiert, nach Auswertung Vernichtung Zugriff auf Daten wird auf Gruppe X beschränkt. 9. Kosten a) Welche Kosten entstehen voraussichtlich für das Datenmanagement? Allgemein 249.000 Projektdaten 2000 Ressourcen 100.000 Langzeitarchivierung 103.000 Datenpublikation 44.000 Personal Technik/ Maschinen Software Einmalkosten (z.b. bei RADAR) Kommentar [t1]: Gerald Vorschlag für weitere Frage: Wer hat ist berechtigt auf die Daten zuzugreifen? Umsetzung? Kommentar [t2]: Ursprüngliche Version b) Welche finanziellen Ressourcen stehen dazu zur Verfügung? 6
Anhang Projektförderung Dauermittel Kooperation mit Projekt X Kommentar [t3]: Aufschriebe aus Besprechung Dazu wolltest Du dir nochmal Gedanken machen 7