Grundinformation Dogmatik

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Transkript:

Rochus Leonhardt Grundinformation Dogmatik Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Studium der Theologie 3., völlig neu bearbeitete Auflage Vandenhoeck & Ruprecht

Inhalt Einleitung 15 I Zum Aufbau der Grundinformation Dogmatik 15 II Hinweise zur Benutzung 18 1. Hauptteil: Dogmen- und theologiegeschichtliche Orientierung 20 1 Die Zeit der Alten Kirche 20 1.1 Die Auseinandersetzung mit der hellenistisch-römischen Umwelt 29 1.2 Die innerchristlichen Auseinandersetzungen über die Rechtgläubigkeit 22 1.3 Die Fixierung christlicher Lehrnormen 26 2 Augustin und das christliche Mittelalter 29 2.1 Zur Theologie Augustins 29 2.2 Die Trennung von Rom und Byzanz 31 2.3 Die scholastische Theologie des Mittelalters 33 2.3.1 Die Frühscholastik 34 2.3.2 Die Hochscholastik 35 2.3.3 Die Spätscholastik 36 3 Die Reformation und ihre Folgen 37 3.1 Die Konfessionalisierung des europäischen Christentums 37 3.2 Der römische Katholizismus 38 3.2.1 Das Konzil von Trient (1545-1563) 39 3.2.2 Das 1. Vatikanische Konzil (1869/70) 40 3.2.3 Das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) 40 3.3 DerAnglikanismus 41 3.4 Der lutherische Protestantismus 44 fr 3.5 Der reformierte Protestantismus 48 3.6 Leuenberger Konkordie und Leuenberger Kirchengemeinschaft.. 52

8 Inhalt 4 Von der Reformation zur Aufklärung 53 4.1 Vorbemerkungen 54 4.2 Die altprotestantische Orthodoxie 57 4.3 Der deutsche lutherische Pietismus 59 4.4 Der englische Deismus 62 4.5 Voraussetzungen, Merkmale und wichtige Vertreter der deutschen Neologie 63 4.6 Gotthold Ephraim Lessing und Immanuel Kant 70 4.6.1 Lessing und der Fragmentenstreit 70 4.6.2 Religion und Moralität bei Kant 71 5 Zur evangelischen Theologie im 19Jahrhundert 78 5.1 Friedrich Schleiermacher 78 5.2 Theologische Schulen im deutschen Protestantismus des 19.Jahrhunderts 81 5.3 Der theologische Liberalismus im Kaiserreich 88 5.3.1 Albrecht Ritschi 88 5.3.2 Adolf von Harnack 90 5.3.3 Ernst Troeltsch 91 6 Zur evangelischen Theologie im 20Jahrhundert 93 6.1 Die Neuaufbrüche nach 1914/18 93 6.1.1 Vorbemerkungen 93 6.1.2 Der Religiöse Sozialismus 94 6.1.3 Die Luther-Renaissance. 95 6.1.4 Die Dialektische Theologie 96 6.2 Die Barmer Theologische Erklärung und die Spaltung der Dialektischen Theologie 99 6.3 Hinweise zur Nachkriegstheologie des deutschen Protestantismus 103 6.3.1 Das Problem der Entmythologisierung 103 6.3.2 Die Wiederentdeckung der Geschichte im deutschen Protestantismus 105 6.3.3 Theologie der Befreiung und feministische Theologie 107

Inhalt 9 2. Hauptteil: systematische Entfaltung 110 I Religionsphilosophische Vorbemerkungen 110 1 Die Religion 110 1.1 Herkunft und neuzeitliche Prägung des Religionsbegriffs 110 1.1.1 Ursprung und Bedeutung des Wortes religio 110 1.1.2 Neuzeitlicher Religionsbegriff und konfessionelles Zeitalter 111 1.1.3 Die Neuformulierung des Religionsbegriffs bei Friedrich Schleiermacher 117 1.2 Das Verhältnis des Christentums zu den anderen Religionen... 119 1.2.1 Der Absolutheitsanspruch des Christentums und seine Problematisierung bei Ernst Troeltsch 119 1.2.2 Karl Barths Kritik der Religion im Namen der (Christus-)Offenbarung 123 1.2.3 Christliche Kirche und nichtchristliche Religionen im modernen Katholizismus 125 1.3 Säkulare Religionstheorien : 127 1.3.1 Religionskritik im 19.Jahrhundert: Ludwig Feuerbach und Karl Marx 127 1.3.2 Sozialphilosophische Religionstheorie im 2O.Jahrhundert: Hermann Lübbe ' 129 II Fundamentaltheologie 132 2 Die Theologie 132 2.1 Systematische Theologie bzw. Dogmatik als Disziplin der Theologie 132 2.2 Der Gegenstand der (systematischen bzw. dogmatischen) Theologie 137 2.3 Theologie als Wissenschaft 141 2.3.1 Problempräzisierung 141 2.3.2 Theologie als untergeordnete Wissenschaft - Thomas von Aquin. 142 2.3.3 Theologische Aussagen als wissenschaftliche Hypothesen? - Wilfried Joest und Wolfhart Pannenberg 143 2.3.4 Die Abhängigkeit aller Wissenschaft von vorwissenschaftlichen Gewissheiten - Eilert Herms 145

10 Inhalt 3 Die Offenbarung 146 3.1 Das biblische Zeugnis und seine dogmatischen Folgeprobleme..146 3.2 Inklusives und exklusives Offenbarungsverständnis 151 3.2.1 Das inklusive Offenbarungsverständnis 151 3.2.2 Das exklusive Offenbarungsverständnis 153-3.2.3 Die Ablehnung aller.natürlichen Theologie' bei Karl Barth 156 3.3 Schleiermachers Transformation des Offenbarungsbegriffs und ihre Bedeutung für die Gegenwartstheologie 158 4 Der Glaube 162 4.1 Vorbemerkungen 162 4.2 Glaubensakt und Glaubensinhalt 164 4.2.1 Zur altkirchlichen und mittelalterlichen Tradition 164 4.2.2 Zum reformatorischen Glaubensverständnis 167 4.3 Glaube und Vernunft 171 4.3.1 Glaube und Vernunft in der Aufklärung 171 4.3.2 Glaube und Vernunft in der neueren Theologie 175 5 Die Heilige Schrift 179 5.1 Vorbemerkungen 180 5.1.1 Zur Entstehung des biblischen Kanons 180 5.1.2 Die Bibel in altkirchlicher und mittelalterlicher Zeit > 181 5.2 Die normative Bedeutung der Heiligen Schrift 183 5.2.1 Die reformatorische Lehre von der Heiligen Schrift 183 5.2.2 Zur römisch-katholischen Lehre von der Schrift 186 5.2.3 Die Durchsetzung der historisch-kritischen Methode und ihre Bedeutung für die evangelische Theologie 188 5.3 Die Schriftautorität in der gegenwärtigen Theologie 191 5.3.1 Die jüdische Bibel im christlichen Kanon 191 5.3.2 Das reformatorische Schriftprinzip im gegenwärtigen Protestantismus 194 5.3.3 Die Bibelautorität im gegenwärtigen ökumenischen Dialog 195 IM Materiale Dogmatik 200 6 Gotteslehre I: Gottes Sein, Wesen und Eigenschaften 200 6.1 Philosophische Beweise der Existenz Gottes 200 6.1.1 Zu Bedeutung und Einteilung der Gottesbeweise 200

Inhalt 11 6.1.2 Der ontologische Gottesbeweis nach Anselm von Canterbury und Rene Descartes 202 6.1.3 Der kosmologische Gottesbeweis nach Thomas von Aquin 205 6.2 Neuzeitliche Krise und gegenwärtige Bedeutung der Gottesbeweise 207 6.2.1 Die Kritik der Gottesbeweise durch Immanuel Kant 207 6.2.2 Zur Beurteilung der Gottesbeweise in der neueren Theologie und Philosophie 210 6.3 Gottes Wesen und Eigenschaften ' 213 6.3.1 Gottes Unzugänglichkeit als Ausgangspunkt seiner Wesensbestimmung 213 6.3.2 Gottes Offenbarung als Ausgangspunkt seiner Wesensbestimmung 217 7 Gotteslehre II: Die Trinität Gottes 219 7.1 Vorbemerkungen 219 7.2 Zum Inhalt des trinitarischen Dogmas 221 7.2.1 Positionen im Vorfeld der Dogmenformulierung 221 7.2.2 Die trinitarischen Distinktionen 223 7.2.3 Augustins Beitrag zur Trinitätstheologie 228 7.3 Zu Kritik und gegenwärtiger Gestalt der Trinitätslehre 231 Exkurs 1: Trinitätsdarstellungen in der christlichen Ikonographie 234 1. Drei gleichgebildete Gestalten 235 2. Der Gnadenstuhl 237 8 Gottes Schöpfung und Weltregierung 239 8.1 Vorbemerkungen 239 8.2 Hauptgedanken der christlichen Schöpfungslehre 240 8.2.1 Schöpfung als freie Tat des dreieinen Gottes 240 8.2.2 Die Voraussetzungslosigkeit der Schöpfung 242 8.3 Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft 243 8.4 Gottes Wirken 248 Exkurs 2: Das Theodizeeproblem 251 1. Problembeschreibung 251 2. Leibniz' Lösung des Theodizeeproblems 252 3. Zum christlich-theologischen Umgang mit dem Theodizeeproblem 255

12 Inhalt 9 Der Mensch und die Sünde 257 9.1 Der Mensch in der Schöpfung 257 9.1.1 Die unsichtbare Schöpfung (Engelwelt) 258 9.1.2 Die sichtbare Schöpfung 260 9.1.3 Der Mensch 262 9.2 Der Mensch als Gottes Ebenbild und Sünder 264 9.3 Zum Menschen- und Sündenverständnis in der neueren Theologie 270 9.3.1 Zur theologischen Anthropologie im 2O.Jahrhundert 270 9.3.2 Zur Sündenlehre in der neueren Theologie 272 10 Jesus Christus (Christologie) 276 10.1 Vorbemerkungen 277 10.2 Die ältere dogmatische Lehre von Person und Werk Jesu Christi. 278 10.2.1 Gottheit und Menschheit im fleischgewordenen Logos 278 10.2.2 Das Heilswerk des fleischgewordenen Logos 282 Zwischenbemerkung: Das Werk Jesu Christi im Spiegel der mittelalterlichen Kunst 287 10.3 Akzente reformatorischer Christologie 289 10.3.1 Die Lehre von der Person Christi 289 10.3.2 Die Lehre vom zweifachen Stand Christi (Entäußerung, Erhöhung) 292 10.3.3 Die Lehre vom dreifachen Amt Christi (Prophet, Priester und König) 294 10.4 Probleme der neueren Christologie 296 10.4.1 Zur modernen Kritik am christologischen Dogma 296 10.4.2 Die Frage nach dem historischen Jesus 298 10.4.3 Die Historizität der Auferstehung 303 Exkurs 3: Die römisch-katholische Lehre von Maria (Mariologie) 305 1. Maria als Gottesgebärerin (theotokos) 306 2. Marias immerwährende Jungfräulichkeit (aeiparthenia) 306 3. Marias unbefleckte Empfängnis (immaculata conceptio) 307 4. Leibliche Aufnahme (assumptio) Marias in den Himmel 308 11 Die Heilsaneignung durch den Menschen (Soteriologie) 310 11.1 Der Heilige Geist (Pneumatologie) 310 11.2 Die Rechtfertigung des Sünders 314

Inhalt 13 11.2.1 Von Augustin bis zum späten Mittelalter 314 11.2.2 Die Rechtfertigungslehre Martin Luthers 317 11.2.3 Die Rechtfertigungslehre des Konzils von Trient 324 Zwischenbemerkung: Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 325 11.3 Die Lehre von der göttlichen Vorherbestimmung (Prädestination) 328 12 Die Heilsmittel. 334 12.1 Gesetz und Evangelium 334 12.1.1 Vorbemerkungen 334 12.1.2 Gesetz und Evangelium in der reformatorischen Theologie 336 12.1.3 Zur Entwicklung im 2O.Jahrhundert 341 12.2 Die Sakramente 343 12.2.1 Allgemeines zum Sakramentsbegriff 343 12.2.2 Die Taufe 346 12.2.3 Das Abendmahl 349 12.3 Überblick zur römisch-katholischen Sakramentenlehre 355 13 Die Lehre von der Kirche (Ekklesiologie) 357 13.1 Kirche im Neuen Testament und in den Glaubensbekenntnissen. 357 13.2 Konfessionelle Differenzen im Kirchenverständnis 360 13.2.1 Das Kirchenverständnis im römischen Katholizismus 360 13.2.2 Zum reformatorischen Kirchenverständnis 365 13.2.3 Christliche Kirche(n) als Lebensraum des Glaubens 371 13.3 Zum Verhältnis von Kirche und Staat bzw. von Religion und Politik 377 13.3.1 Von der Alten Kirche bis zum Ende des Politischen Augustinismus 377 13.3.2 Kirche und Staat in der reformatorischen Theologie 381 13.3.3 Protestantische Kirche im Pluralismus 386 14 Die Lehre von den letzten Dingen (Eschatologie) 388 14.1 Vorbemerkungen: Biblischer Hintergrund und Themen der christlichen Eschatologie 388 14.2 Probleme und Grundentscheidungen der älteren Eschatologie... 391 14.2.1 Augustins Grundlegung der abendländischen Eschatologie 391 14.2.2 Eschatologische Probleme im Mittelalter 394

14 Inhalt Zwischenbemerkung: Mittelalterliche Eschatologie in Dichtung und darstellender Kunst 396 14.2.3 Die reformatorische Eschatologie 399 14.3 Probleme der neueren Eschatologie 405 14.3.1 Eschatologie und Geschichte 405 14.3.2 Eschatologie und Anthropologie 413 IV Nachbemerkungen zur Ethik 420 15 Das Verhältnis von Dogmatik und Ethik 420 15.1 Die kritische Rezeption der antiken Tugendethik im vorreformatorischen Christentum 420 15.1.1 Anknüpfung an die vorchristliche Tugendlehre: Ambrosius von Mailand 420 15.1.2 Die Kritik der vorchristlichen Tugendlehre: Augustin 423 15.1.3 Ethik als Anwendungsdisziplin der Dogmatik 425 15.2 Theologische und philosophische Ethik im Horizont von Reformation und Neuzeit 426 15.2.1 Die Aufwertung der weltlichen Existenz in der reformatorischen Ethik 426 15.2.2 Die Entkoppelung von Ethik und Religion bei Christian Wolff und Immanuel Kant 429 15.3 Zum Verhältnis von Dogmatik und Ethik im modernen und gegenwärtigen Protestantismus 432 Literatur 438 Glossar 457 Register 489 I Namen 489 II Bibelstellen 494