Inhaltsverzeichnis... Seite

Ähnliche Dokumente
Landespolizeiinspektion Jena. Verkehrsunfallstatistik 2014 für den Schutzbereich des ID der LPI Jena. Verkehrsunfallstatistik.

Sicherheit im Straßenverkehr Unfalllage 2010

Verkehrsunfallentwicklung Verkehrsunfallentwicklung. in der. Kreispolizeibehörde. Märkischer Kreis

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Vorläufige Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2015

POLIZEIPRÄSIDIUM MITTELFRANKEN ABTEILUNG EINSATZ - ABSCHNITT MITTE

Thüringer Landesamt für Statistik

Statistisches Bundesamt

Vorläufige Verkehrsunfallbilanz 2016

Vorläufige polizeiliche Verkehrsunfallstatistik Sachsen-Anhalt

VERKEHRSUNFALLENTWICKLUNG 2016

Vorläufige Verkehrsunfallbilanz 2014

Verkehrsunfälle gesamt

Vorläufige polizeiliche Verkehrsunfallstatistik des Landes Sachsen-Anhalt Unfalllagebild motorisierte Zweiräder Sachsen-Anhalt 2007

Verkehr. Oktober Statistisches Bundesamt. Verkehrsunfälle. Fachserie 8 Reihe 7

Vorschlag der Thüringer Wirtschaftskammern und der Bundesagentur für Arbeit zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen

Herausforderungen und Chancen für die Sozialplanung in Thüringen. Sozialstrukturatlas Thüringen

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

POLIZEIPRÄSIDIUM MITTELFRANKEN ABTEILUNG EINSATZ SG E4

15- bis 17-Jährige im Straßenverkehr: Mehr Mobilität, höheres Unfallrisiko. Unfallstatistik 2010

Bevölkerungsentwicklung in Thüringen

15- bis 17-Jährige im Straßenverkehr: Mehr Mobilität, höheres Unfallrisiko. Unfallstatistik 2011

VERKEHRSUNFALL-STATISTIK 2010

K I - j / 08. Sozialhilfe in Thüringen. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung am Bestell - Nr

Pressemappe Immobilienmarktbericht 2016 Thüringen

Polizeipräsidium Mainz

Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Siegen - Wittgenstein

V e r k e h r s u n f a l l - s t a t i s t i k

Vorläufige Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2014

I. Überblick über Kinderunfälle im Straßenverkehr Unfallzahlen 2010 sowie die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr:

Verkehrsunfallstatistik

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Verkehrsunfälle. Unfälle von Bussen im Straßenverkehr. Statistisches Bundesamt

Statistisches Bundesamt

Thüringer Landtag 6. Wahlperiode

Unfallentwicklung im Kreis Paderborn 2010

18- bis 24-Jährige im Straßenverkehr: Die sieben risikoreichsten Jahre. Unfallstatistik junger Fahrerinnen und Fahrer 2011

Unfallstatistik des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West

Vorläufige polizeiliche Verkehrsunfallstatistik. des Landes Sachsen-Anhalt. Januar bis Dezember 2008

Thüringer Landtag 6. Wahlperiode

Schwerpunkte des Verkehrsunfallgeschehens.

Carmen Ronge Straßenverkehrsunfälle Jugendlicher und junger Erwachsener

Verkehrsunfall - Kategorien

Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen

Verkehrsunfallstatistik

Verkehrsunfallbilanz 2015 und Verkehrssicherheitsarbeit. Pressekonferenz

18- bis 24-Jährige im Straßenverkehr: Die sieben risikoreichsten Jahre. Unfallstatistik junger Fahrerinnen und Fahrer 2010

Unfälle junger Fahrerinnen und Fahrer 2005

Minuten vor dem Sturm

Lagebild Verkehr 2014

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Ferienarbeit Was ist erlaubt?

rechtsstaatlich bürgerorientiert professionell Verkehrsunfallstatistik 2014 Pressemeldung

Verkehrsunfallbilanz 2013

Straßenverkehrsunfälle in Baden-Württemberg Geschwindigkeit

I. Überblick über Kinderunfälle im Straßenverkehr Unfallzahlen 2011 sowie die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr:

Thüringen Der Personalbestand der Kommunen im Vergleich

Eltern-Ängste (Rau u. a.1995)

Jede/r kann zur Vermeidung von Unfallursachen und der Minderung von Unfallfolgen einen Beitrag leisten

Integrations fachdienst

Integrations fachdienst

Kommunale Verschuldung in Thüringen

Frühförderstellen und Träger des Freistaates Thüringen. Lebenshilfe für geistig Behinderte e. V. Am Fünfminutenweg Süd Nr Windischleuba

Transkript:

2015

Inhaltsverzeichnis... Seite 1 Verkehrsunfallsituation in Thüringen im Jahr 2015... 2 2 Verkehrsunfälle mit Personenschaden... 4 2.1 Getötete nach zeitlicher Verteilung... 4 2.2 Getötete als Verursacher nach Art der Verkehrsbeteiligung... 5 3 Hauptunfallursachen... 5 4 Alkohol und Drogen im Straßenverkehr... 6 4.1 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung... 6 4.2 Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss... 6 5 Besonderheiten/Schwerpunkte... 7 5.1 Schulwegunfälle... 7 5.2 Junge Fahrer/-innen von 18 bis einschließlich 24 Jahren... 8 5.2.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen... 8 5.2.2 Hauptunfallursachen... 8 5.3 Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahre... 9 5.3.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen... 9 5.3.2 Hauptunfallursachen... 9 6 Alleinunfälle... 10 7 Güterkraftverkehr... 10 7.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen... 10 7.2 Hauptunfallursachen... 11 8 Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern... 12 8.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen... 12 8.2 Hauptunfallursachen... 12 9 Radfahrer... 13 9.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen... 13 9.2 Hauptunfallursachen... 13 10 Fußgänger... 14 10.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen... 14 10.2 Hauptunfallursachen... 14 Anlagen... 15 1

1 Verkehrsunfallsituation in Thüringen im Jahr 2015 Kernaussagen weniger tödlich Verunglückte wiederum weniger Verkehrsunfälle mit Beteiligung von jungen Fahrern/ -innen weniger Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern weniger Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern weniger Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kleintransportern weniger Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung aber mehr Verkehrsunfälle insgesamt mehr Verkehrsunfälle mit Personenschaden mehr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von motorisierten Zweiradfahrern mehr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahre mehr Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss Im Jahr 2015 wurden insgesamt 56.182 (+ 4,6 %) 1 Verkehrsunfälle registriert. Das sind absolut 2.460 Verkehrsunfälle mehr als im Jahr 2014. Die Anzahl der Verkehrsunfälle liegt damit unter dem Mittelwert der letzten zehn Jahre. Die meisten Verkehrsunfälle ereigneten sich im Monat Oktober, gefolgt von den Monaten November und Juni. In der Analyse zum Vorjahr ist die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden um 279 auf 6.870 (+ 4,2 %) gestiegen. Dabei wurden 115 Personen tödlich verletzt, das sind 6 Menschen weniger als 2014 und stellt den niedrigsten Stand seit 25 Jahren dar. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von jungen Fahrern/-innen ist insgesamt um 253 (- 3,5 %) und mit Beteiligung von Fußgängern um 25 (- 2,9 %) gesunken. 1 Der Klammerzusatz bezieht sich auf das Vorjahr. 2

Bei der Beteiligung von Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahre an Verkehrsunfällen ist weiterhin ein Anstieg zu verzeichnen (+ 8,3 %). Jahr 2000 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle gesamt 72.428 54.110 53.722 56.182 + 4,6 % Verkehrsunfälle mit Personenschaden 11.417 6.296 6.591 6.870 + 4,2 % davon Verkehrsunfälle mit Getöteten 299 112 115 111-3,5 % dabei Getötete 324 122 121 115-5,0 % davon Verkehrsunfälle mit Verletzten dabei Schwerverletzte Leichtverletzte 11.118 4.439 10.911 6.184 1.769 6.227 6.476 1.837 6.555 6.759 2.031 6.946 + 4,4 % + 10,6 % + 6,0 % Verkehrsunfälle mit Sachschaden 61.011 47.814 47.131 49.312 + 4,6 % davon Verkehrsunfälle mit schwerwiegendem 3.444 2.329 2.033 2.029-0,2 % Sachschaden 2 davon sonstige Sachschadensunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln davon übrige Sachschadensunfälle (Bagatellunfälle) 840 457 401 410 + 2,2 % 52.443 45.028 44.697 46.873 + 4,9 % 2 Straftatbestand oder Ordnungswidrigkeit (Bußgeld) liegt vor und gleichzeitig muss mindestens ein Kfz aufgrund eines Unfallschadens abgeschleppt werden (nicht fahrbereit). 3

2 Verkehrsunfälle mit Personenschaden Von den insgesamt 56.182 registrierten Verkehrsunfällen im Freistaat Thüringen ereigneten sich 6.870 (+ 279) Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Der Anteil am Gesamtunfallaufkommen beträgt 12,2 %. Dabei verunglückten insgesamt 9.092 Personen (+ 579), davon wurden 115 Personen getötet (- 6) 2.031 Personen schwer verletzt (+ 194) und 6.946 Personen leicht verletzt (+ 391). 2.1 Getötete nach zeitlicher Verteilung 2015 starben 115 Personen bei Straßenverkehrsunfällen, das sind sechs Personen weniger im Vergleich zu 2014. Im Monat November starben 16 Menschen im Straßenverkehr. Es folgen die Monate März, Juni und Juli mit je 13 tödlich Verunglückten. Der Montag und der Freitag waren mit je 25 Verkehrstoten die folgenschwersten Wochentage. Dienstags verstarben 18 Menschen bei Verkehrsunfällen. Bei der Auswertung der Tageszeit ist festzustellen, dass in der Zeit von 14:00-16:00 Uhr 22 Personen und 16:00-18:00 Uhr 15 Personen tödlich verunglückten. Von 08:00-10:00 Uhr und 12:00 14:00 Uhr verunglückten jeweils 14 Personen tödlich. 4

2.2 Getötete als Verursacher nach Art der Verkehrsbeteiligung Von den 115 getöteten Personen sind nach der Art der Verkehrsbeteiligung als Fahrer des Verursacherfahrzeuges getötet: 41 Personen als Fahrer von PKW, 17 Personen als Fahrer von Zweiradfahrzeugen, 8 Personen als Fahrer von Fahrrädern und 4 Personen als Fahrer von Güterkraftfahrzeugen. 3 Hauptunfallursachen Die Hauptunfallursachen haben sich im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Hauptunfallursache überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt mit einem Anteil von 30,1 % (31,3 %) die Hauptunfallursache Nr. 1. Es folgen unverändert als weitere Hauptunfallursachen Nichtbeachtung der Vorfahrt/des Vorrangs mit einem Anteil von 24,0 % (23,1 %), Fehlerhaftes Abbiegen/Wenden mit einem Anteil von 16,9 % (17,1 %), Unterschreiten des Sicherheitsabstandes mit einem Anteil von 14,5 % (15,2 %) und Fahren unter Alkoholeinwirkung steht mit einem Anteil von 13,2 % (13,9 %). 5

4 Alkohol und Drogen im Straßenverkehr 4.1 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung gesamt 965 944 898-4,9 % Alkoholunfälle mit Personenschaden 349 380 339-10,8 % dabei Getötete 4 7 11 + 57,1 % dabei Schwerverletzte 139 156 128-18,0 % Leichtverletzte 285 328 286-12,8 % Schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden unter Alkoholeinwirkung sonstige Sachschadensunfälle unter Alkoholeinwirkung 195 187 184-1,6 % 457 377 375-0,5 % 4.2 Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss gesamt 109 96 130 + 35,4 % Drogenunfälle mit Personenschaden 41 45 53 + 17,8 % dabei Getötete 0 2 2 dabei Schwerverletzte 14 21 15-28,6 % Leichtverletzte 35 38 49 + 28,9 % 6

5 Besonderheiten/Schwerpunkte 5.1 Schulwegunfälle Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Schulwegunfälle gesamt 56 53 53 0 % Schulwegunfälle mit Personenschaden 53 50 50 0 % dabei Getötete 0 0 1 + 100 % darunter Schulpflichtige 0 0 1 + 100 % dabei Schwerverletzte 16 10 13 + 30,0 % Leichtverletzte 48 51 58 + 13,7 % Insgesamt verunglückten im Jahr 2015-64 (2014-56) Schulpflichtige im Alter von 6 bis unter 18 Jahren. Darunter eine 15 jährige Schülerin, welche als Insassin eines Kleintransporters tödlich verletzt wird. 29 (14) Kinder (von 6 bis unter 15 Jahre) verunglückten mit dem Fahrrad und 22 (35) Kinder als Fußgänger. Als Insassen von PKW werden 7 Schulpflichtige und als Mitfahrer in Bussen 6 Schulpflichtige verletzt. 7

5.2 Junge Fahrer/-innen von 18 bis einschließlich 24 Jahren 5.2.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung junger Fahrer/-innen 8.335 7.327 7.074-3,5 % Verkehrsunfälle mit Personenschaden 1.262 1.251 1268 + 1,4 % dabei Getötete 21 17 17 0 % davon junge Fahrer/-innen 13 7 5-28,6 % dabei Schwerverletzte 360 335 370 + 10,4 % Leichtverletzte 1422 1.445 1.434-0,8 % verursachte Verkehrsunfälle 6.331 5.541 5.392-2,7 % 5.2.2 Hauptunfallursachen Bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung junger Fahrer/-innen waren - nicht angepasste Geschwindigkeit, - Unterschreiten des Sicherheitsabstandes - Vorrang-/Vorfahrtsfehler, - Fehler beim Abbiegen/Wenden und - Fahren unter Alkoholeinwirkung die Hauptunfallursachen. 8

5.3 Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahre 5.3.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahre 8.399 9.218 9.982 + 8,3 % Verkehrsunfälle mit Personenschaden 1.250 1.351 1.519 + 12,4 % dabei Getötete 41 39 42 + 7,7 % davon Verkehrsteilnehmer ab 41 33 38 + 15,2 % 65 Jahre dabei Schwerverletzte 398 428 549 + 28,3 % Leichtverletzte 1.229 1.328 1.491 + 12,3 % verursachte Verkehrsunfälle 6.195 6.975 7.453 + 6,8 % 5.3.2 Hauptunfallursachen Bei Verkehrsunfällen, die durch Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahre verursacht wurden, sind analog des Vorjahres in der Reihenfolge - Vorrang-/Vorfahrtsfehler, - Fehler beim Abbiegen/Wenden, - nicht angepasste Geschwindigkeit und - Unterschreiten des Sicherheitsabstandes die Hauptunfallursachen. 9

6 Alleinunfälle Von den 6.870 Verkehrsunfällen mit Personenschaden in Thüringen waren insgesamt 1.808 Alleinunfälle (26,3 %). Hierbei wurden 38 (34) Personen tödlich verletzt und 2.077 (2.068) Personen leicht- bzw. schwer verletzt. Bei Alleinunfällen mit Pkw wurden 21 (20) Personen, mit motorisierten Zweirädern 10 (6) und mit Fahrrädern 5 (2) tödlich verletzt. 7 Güterkraftverkehr 7.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fahrzeugen des Güterverkehrs 9.514 8.476 8.598 + 1,4 % darunter mit Personenschaden 775 763 746-2,2 % dabei Getötete 27 32 25-21,9 % dabei Schwerverletzte 193 229 264 + 15,3 % Leichtverletzte 800 753 747-0,8 % verursachte Verkehrsunfälle 7.120 6.301 6.468 + 2,7 % 10

davon: Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kleintransportern (bis 3.500 kg zgm) (nur Kategorie 1 4, 6 3 ) 304 293 276-5,8 % darunter mit Personenschaden 181 184 177-3,8 % dabei Getötete 3 6 5-16,7 % dabei Schwerverletzte 48 52 58 + 11,5 % Leichtverletzte 191 185 183-1,1 % verursachte Verkehrsunfälle 187 171 172 + 0,6 % 7.2 Hauptunfallursachen Bei den Verkehrsunfällen, die durch Fahrer von Güterkraftfahrzeugen verursacht wurden, sind die Hauptunfallursachen - nicht angepasste Geschwindigkeit, - Fehler beim Abbiegen/Wenden, - Vorfahrt/Vorrang und - Unterschreiten des Sicherheitsabstandes. 3 Kategorie 1 - Unfall mit Getöteten Kategorie 2 - Unfall mit Schwerverletzten Kategorie 3 - Unfall mit Leichtverletzten Kategorie 4 - Schwerwiegender Unfall mit Sachschaden Kategorie 5 - Sonstiger Sachschadensunfall ohne Alkoholeinwirkung Kategorie 6 - Sonstiger Sachschadensunfall mit Alkoholeinwirkung 11

8 Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern 8.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von motorisierten Zweirädern Verkehrsunfälle mit Personenschaden 1.218 1.414 1.524 + 7,8 % 802 893 999 + 11,9 % dabei Getötete 25 21 26 + 23,8 % darunter Mofa/Moped 3 0 4 + 400 % Zweirad mit Kennzeichen 22 21 22 + 4,8 % dabei Schwerverletzte 324 350 368 + 5,1 % Leichtverletzte 578 660 745 + 12,9 % verursachte Verkehrsunfälle 706 849 898 + 5,8 % 8.2 Hauptunfallursachen Bei den Unfällen, die durch motorisierte Zweiradfahrer verursacht wurden, liegen die Hauptunfallursachen in der Reihenfolge bei - nicht angepasster Geschwindigkeit, - Unterschreiten des Sicherheitsabstandes, - Vorfahrt/Vorrang und - Fehler beim Überholen. 12

9 Radfahrer 9.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern 1.494 1.720 1.691-1,7 % Verkehrsunfälle mit Personenschaden 1.120 1.287 1.303 + 1,2 % dabei Getötete 11 11 12 + 9,1 % darunter Radfahrer 10 10 12 + 20 % dabei Schwerverletzte 275 319 328 + 2,8 % Leichtverletzte 909 1.036 1.023-1,3 % verursachte Verkehrsunfälle 817 927 897-3,2 % 9.2 Hauptunfallursachen Die Hauptunfallursachen der durch Radfahrer verursachten Verkehrsunfälle sind - Fahren unter Alkoholeinwirkung, - Vorfahrt/Vorrang, - Abbiegen/Wenden und - nicht angepasste Geschwindigkeit. 13

10 Fußgänger 10.1 Beteiligung an Verkehrsunfällen Jahr 2013 2014 2015 Zunahme/ Abnahme gegenüber Vorjahr Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern Verkehrsunfälle mit Personenschaden 841 872 847-2,9 % 747 774 748-3,4 % dabei Getötete 18 23 21-8,7 % davon Fußgänger 18 23 19-17,4 % dabei Schwerverletzte 230 224 226 + 0,9 % Leichtverletzte 569 617 577-6,5 % verursachte Verkehrsunfälle 164 177 183 + 3,4 % 10.2 Hauptunfallursachen Die Hauptunfallursache falsches Verhalten der Fußgänger dominierte das Unfallgeschehen bei den durch Fußgänger verursachten Verkehrsunfällen. Mit deutlichem Abstand folgt die Unfallursache Alkoholeinwirkung. 14

Anlagen - Schadensuhr 2015 - Verkehrsunfälle insgesamt 2006-2015 - Verkehrsunfälle mit Personenschaden 2006-2015 - Verkehrsunfälle insgesamt 2015 nach Landkreisen - Verunglückte Personen 2015 nach Landkreisen - Getötete Personen 2015 nach Landkreisen - Ausgewählte Ergebnisse aus Verkehrsüberwachungsmaßnahmen der Thüringer Polizei Impressum Herausgeber: Recherche: Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales, Steigerstraße 24, 99096 Erfurt Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales 2016 Thüringer Landesamt für Statistik Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales, Referat 42 - Einsatz, Verkehrsaufgaben - Quellen: Internet: EDV-Lagebilder Verkehrsunfall Thüringer Landesamt für Statistik Statistisches Bundesamt (DESTATIS) http://www.polizei.thueringen.de 15

alle 9 Minuten nahm die Polizei einen Verkehrsunfall auf alle 43 Minuten beging ein Verkehrsteilnehmer Fahrerflucht alle 58 Minuten verunglückte ein Verkehrsteilnehmer alle 104 Minuten verunglückte ein Verkehrsteilnehmer innerorts alle 3 Stunden verunglückte ein Verkehrsteilnehmer außerorts (ohne Autobahn) alle 7 Stunden verunglückte ein Jugendlicher im Alter von 18 bis unter 25 Jahre alle 7 Stunden verunglückte ein Radfahrer alle 7 Stunden verunglückte ein Senior im Alter ab 65 Jahre alle 10 Stunden verunglückte ein Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn alle 12 Stunden verunglückte ein Kind im Alter bis unter 15 Jahre alle 21 Stunden verunglückte ein Verkehrsteilnehmer bei einem Alkoholunfall alle 76 Stunden wurde ein Mensch im Straßenverkehr getötet Thüringer Landesamt für Statistik

70 000 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden und Sachschaden 2006-2015 50 000 60 000 59.178 60.075 57.828 57.220 59.619 54.726 55.278 54.110 53.722 56.182 40 000 50 000 49.270 46.912 47.630 46.609 46.150 44.635 45.578 45.028 44.697 46.873 30 000 40 000 30 000 20 000 20 000 10 000 10 000 8.539 8.588 7.893 7.456 6.769 7.114 6.674 6.296 6.591 6.870 3.078 3.191 2.694 3.041 3.059 2.471 2.506 2.329 2.033 2.029 649 666 632 573 521 506 520 457 401 410 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Unfälle Unfälle mit Personenschaden übrige Sachschadensunfälle schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (im engeren Sinne) 1) sonstige Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel2) Thüringer Landesamt für Statistik

Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden 2006-2015 10 000 10 000 9 000 8.539 8.588 8 000 7.893 8 000 7.456 7.114 7 000 6.769 6.674 6.591 6.870 6.296 6 000 6.042 6.155 6 000 5.665 5.495 5 000 5.018 5.196 4.887 4.677 4.913 5.060 4 000 4 000 3 000 2 000 2.297 2.256 2.054 1.817 1.637 1.780 1.669 1.507 1.563 1.699 2 000 1 000 200 177 174 144 114 138 118 112 115 111 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Unfälle mit Personenschaden Unfälle mit Getöteten Unfälle mit Schwerverletzten Unfälle mit Leichtverletzten Thüringer Landesamt für Statistik

Straßenverkehrsunfälle insgesamt 2015 nach Kreisen Nordhausen 2 363 Eichsfeld 2 322 Kyffhäuserkreis 1 798 unter 2 000 2 000 bis unter 2 500 2 500 bis unter 3 000 Unstrut-Hainich-Kreis 2 810 Sömmerda 1 626 3 000 und mehr Eisenach 1 419 Wartburgkreis 2 806 Gotha 3 488 Erfurt 6 236 Weimar 1 914 Weimarer Land 2 172 Jena 3 046 Saale-Holzland-Kreis 2 842 Gera 2 417 Altenburger Land 1 951 Schmalkalden-Meiningen 2 864 Suhl 994 Ilm-Kreis 2 625 Saalfeld-Rudolstadt 2 630 Greiz 2 205 Hildburghausen 1 523 Sonneberg 1 366 Saale-Orla-Kreis 2 765 Autobahn Thüringer Landesamt für Statistik, Erfurt, Februar 2016 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

Verunglückte Personen 2015 nach Kreisen Nordhausen 313 Eichsfeld 420 Kyffhäuserkreis 290 unter 300 300 bis unter 400 400 bis unter 500 Unstrut-Hainich-Kreis 463 Sömmerda 312 500 und mehr Wartburgkreis 503 Eisenach 207 Gotha 581 Erfurt 769 Weimar 265 Weimarer Land 467 Jena 420 Saale-Holzland-Kreis 468 Gera 337 Altenburger Land 361 Schmalkalden-Meiningen 500 Suhl 108 Ilm-Kreis 443 Saalfeld-Rudolstadt 494 Saale-Orla-Kreis 470 Greiz 419 Hildburghausen 242 Sonneberg 240 Autobahn Thüringer Landesamt für Statistik, Erfurt, Februar 2016 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

Getötete Personen 2015 nach Kreisen Nordhausen 4 Eichsfeld 8 Kyffhäuserkreis 5 unter 3 3 bis unter 6 6 bis unter 9 Unstrut-Hainich-Kreis 12 Sömmerda 6 9 und mehr Eisenach 2 Wartburgkreis 7 Gotha 9 Erfurt 4 Weimar 1 Weimarer Land 11 Jena 2 Saale-Holzland-Kreis 4 Gera 0 Altenburger Land 3 Schmalkalden-Meiningen 8 Suhl 0 Ilm-Kreis 7 Saalfeld-Rudolstadt 3 Saale-Orla-Kreis 6 Greiz 8 Hildburghausen 4 Sonneberg 1 Autobahn Thüringer Landesamt für Statistik, Erfurt, Februar 2016 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

Ausgewählte Ergebnisse aus Verkehrsüberwachungsmaßnahmen der Thüringer Polizei I. Einnahmen der ZBS aus Verwarn- und Bußgeldern von 2006 bis 2015 Die Zentrale Bußgeldstelle der Thüringer Polizei hat in den Jahren 2006: 20.942.109 2007: 20.470.281 2008: 22.002.304 2009: 30.261.535 2010: 29.945.984 2011: 26.365.943 2012: 23.187.352 2013: 21.235.886 2014: 22.270.235 2015: 23.363.739 Euro Einnahmen aus Buß- und Verwarngeldern zu verzeichnen. II. Durch die ZBS verfolgte Geschwindigkeitsverstöße 2006 bis 2015 2006: 558.832 2007: 684.350 (Inbetriebnahme Tunnel Lobdeburg BAB A 4) 2008: 664.505 2009: 683.605 (Inbetriebnahme Messstelle Hermsdorfer Kreuz) 2010: 538.924 (Inbetriebnahme Tunnel Schmücke BAB A 71, ab 08/2010) 2011: 559.971 (Inbetriebnahme Tunnel Pörzberg L 1048, ab 03/2011) 2012: 455.832 2013: 417.545 2014: 441.059 2015: 554.025 III. An den stationären Anlagen festgestellte Geschwindigkeitsverstöße Tunnelkette Lobdeburg Hermsdorfer Kr. 2010 99.835 181.519 360.002 8.160 Schmücke Pörzberg kein Betrieb 2011 101.800 211.881 316.421 6.558 5.230 2012 118.207 176.289 208.554 6.636 4.218 2013 99.543 154.052 245.738 8.609 5.579 2014 96.944 161.747 182.940 11.831 5.549 Jagdbergtunnel kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb 5.404 Betrieb seit Mitte 12/14 2015 82.217 185.101 158.595 12.025 4.106 132.605

IV. Auswahl gemessener Höchstgeschwindigkeiten: 2014: BAB A 71 Rennsteig / Schmücke Krad: 220 km/h, Richtungsfahrbahn Schweinfurt BAB A 4 Tunnel Lobdeburg Pkw: 196 km/h, Richtungsfahrbahn Dresden BAB A 4 Tunnel Jagdberg Inbetriebnahme am 01.12.2014 Pkw: 192 km/h, Richtungsfahrbahn Erfurt BAB A 9 Messstelle Hermsdorfer Kreuz Pkw: 210 km/h, Richtungsfahrbahn Berlin 2015: BAB A 71 Rennsteig / Schmücke Pkw: 196 km/h, Richtungsfahrbahn Schweinfurt BAB A 4 Tunnel Lobdeburg Pkw: 214 km/h, Richtungsfahrbahn Dresden BAB A 4 Tunnel Jagdberg Pkw: 227 km/h, Richtungsfahrbahn Dresden BAB A 9 Messstelle Hermsdorfer Kreuz Pkw: 204 km/h, Richtungsfahrbahn Berlin