Cluster-Management. Christoph Beer



Ähnliche Dokumente
Risikomanagement bei PPP Projekten: Erfahrungen aus Deutschland

ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER

Persönliches Kompetenz-Portfolio

Developing clusters to promote S³ innovation

Qualifizierung von Clustermanagern

Summer Workshop Mehr Innovationskraft mit Change Management

Reflexives Qualitätsmanagement? Bedingungen des Lernens an Hochschulen

Zukunft der WfbM Positionspapier des Fachausschusses IV

Albert HAYR Linux, IT and Open Source Expert and Solution Architect. Open Source professionell einsetzen

FLUGHAFENREGION ZÜRICH Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung

Noser Engineering, we know how

Deutschlands Projektmanagement-Community jetzt auch in Tübingen und Reutlingen vor Ort!

-Lab Stuttgart, 29. Januar 2013»Lean & Change Management«

PRESSE- MITTEILUNG WORLDSKILLS LEIPZIG 2013

Umfrage shared power

the RTL Group intranet Ihr guide

Wie Projektziele gemessen werden können oder wie man Indikatoren entwickeln kann?

Innovation & Growth: Musterstruktur Pitchpräsentation (max. 10 Minuten) Deutsches Eigenkapitalforum Frankfurt am Main 11.

Strategisches Diversity Management. als Baustein in Personalentwicklungskonzepten

EWIV Wirtschaftskammer Österreich

Jung, Kreativ, Dynamisch

Gehen Sie Ihren Weg zielgenau!

Geyer & Weinig: Service Level Management in neuer Qualität.

100,000 3,000. SAP Education im Überblick. Events / Woche mit Schulungssystemen. Nutzer abonnieren den SAP Learning Hub. Personen geschult pro Jahr

Skriptum. zum st. Galler

Aktionsprogramm Cloud Computing und Technologieprogramm Trusted Cloud

Erfolgreicher agieren durch Systematik in Marketing & Vertrieb

Südwestdeutscher Zeitschriftenverleger-Verband e.v. Möglichkeiten und Chancen des Mobile Advertising für Verlage

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier

New Member and Market Maker of CEGH Gas Exchange Spot & Futures Market:

Die MPA unibe Alumni stellen sich vor

Betriebswirtschaftliches Beratungstool für Steuerberater Ziele, Inhalte und Struktur

Über uns. Was bedeutet der Name traloco?

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Fragebogen. Teil 1 Fragen zu Ihren Verbindungen zu anderen Akteuren

IT FOR WORK e.v. Das führende IT- Netzwerk

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Neue Medien in der Erwachsenenbildung

Umstieg auf Microsoft Exchange in der Fakultät 02

BENHU Werkstatt: Corporate Entrepreneurship Workshop: Innovationstransfer für KMU (Steffen Setzer, LASERLINE)

Die Clusterpolitik in Baden-Württemberg vor dem Hintergrund sich verändernder globaler Rahmenbedingungen

Soziale Netze (Web 2.0)

IT-Unternehmensarchitektur Übung 01: IT-Strategie

Statuten in leichter Sprache

Praxisworkshop 2: DENN WIR SIND ALLE INDIVIDUEN. Arbeiten und Leben als Kreative in Kiel

Martin Gafner wird neuer CEO der Valiant Privatbank

Ideen-Box

Nicht über uns ohne uns

IAB Brand Buzz by BuzzValue Branche: Video-on-Demand

Wissensmanagement im Geschäftsalltag: Wie unterstützt es mich in der beruflichen Praxis?

Verein. Association of Management Schools Switzerland (AMS) - S t a t u t e n - Mai AMS S t a t u t e n Mai / 7

Microsoft (Dynamics) CRM 2020: Wie verändern sich Markt, Eco-System und Anwendungsszenarien nach Cloud & Co?

Frühstück zum Thema. Basel. Bern. Security und Mobile Device Management in Unternehmen. 25. Oktober :15-10:15 Uhr Hotel Victoria

WE CONNECT YOUR COMPANY TO THE AMAZING WORLD OF SPORTS

Herzlich Willkommen! Marketing Insights (April 2013) H:\16832MCL\W2_1_13\doc\report\16832_MCL_report.ppt

aim ad interim management ag

Intralogistik-Netzwerk in Baden-Württemberg e.v.

Erklärung zu den Internet-Seiten von

GRÜNDUNG TRIFFT INNOVATION

Studien News. Juni 2015

Entwicklung des Dentalmarktes in 2010 und Papier versus Plastik.

Change Management. Hilda Tellioğlu, Hilda Tellioğlu

ERP-Evaluation systematisch und sicher zum optimalen ERP-System

Projekte für reale Herausforderungen Projektarbeit: Einleitung und Gliederung. Projekte für reale Herausforderungen

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung. Fach: Supply Chain Management (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben

E-Interview mit dem DSAG-Arbeitskreis Supplier Relationship Management

5. Business Rules Der Business Rules Ansatz. 5. Business Rules. Grundbegriffe um Umfeld von Business-Rule-Management-Systemen kennen und

RL

Gehen Sie Ihren Weg zielgenau! Existenzgründung Unternehmenskauf Nachfolge - Expansion Neuausrichtung

Projektmanagment-Zertifizierung als Beleg für Ihre Kompetenz

Zwischenbericht zum Würth Bildungspreis

Erfolgsfaktoren im Projektmanagement

MESSE- PROGRAMM. Halle H I Stand B.25 I CCH Hamburg

SPreaD - Strategic Project Management Toolkit for Creating Digital Literacy Initiatives

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Digitale Zertifikate

Private oder public welche Cloud ist die richtige für mein Business? / Klaus Nowitzky, Thorsten Göbel

Willkommen im Zeitalter von Digitalisierung und flexiblem Arbeiten. Entdecken Sie die nächste Generation juristischer Dienstleistungen.

Gesucht: Die besten Apps der Schweiz. «Best of Swiss Apps 2014 ist lanciert!

DIGITALE TRANSFORMATION DER VERMARKTUNGSMODELLE

Support-Tipp Mai Release Management in Altium Designer

bagfa ist die Abkürzung für unseren langen Namen: Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen.

Ludwigsburger Beratungsunternehmen und Stuttgarter. Porsche-Tochter MHP wird Trikotsponsor der

Die Post hat eine Umfrage gemacht

Herzlich Willkommen bei

1) Was sind die Ziele des Europäischen Wirtschaftsführerscheins, EBC*L? 4) Von wem wurde der EBC*L initiiert und von wem wird er betrieben?

Where networks meet.

S c h w e r p u n k t e Business Consulting, Management Service und Door Opening

Alle gehören dazu. Vorwort

Vorstands-Workshop - Berufsverbands der ArztassistentInnen Österreich in Wien. Erfolge 2011

Transkript:

Cluster-Management Christoph Beer

Topics Was ist ein Cluster Cluster-Organisationen in unserer Region Erwartungshaltung Cluster-Management am Beispiel des tcbe.ch ICT Cluster Bern, Switzerland Seite 2

Was ist ein Cluster Cluster sind geographisch verbundene Konzentrationen von Firmen, Lieferanten, Dienstleistern und zugehörigen Institutionen. Sie entstehen dort, wo genügend Ressourcen und Kompetenzen vorhanden sind. Ergänzung in der Wertschöpfungskette Stärken und Vermarkten der Region Cluster können Wettbewerbe wie folgt beeinflussen: 1. Erhöhen der Produktivität der Firmen im Cluster 2. Innovationen im Thema vorantreiben 3. Neue Geschäfte stimulieren Seite 3

Was ist ein Cluster Cluster im Sinn der Wirtschaftsgeographie Cluster-Politik Cluster-Vereinigung / Cluster-Initiative Seite 4

Clusters in Bern Medical Cluster (177) Präzisionscluster (85) Wirtschaftsberatungs-Cluster Bern-Espace Mittelland (580) tcbe.ch-ict Cluster Bern, Switzerland (200) Aktive Cluster Politik seit 1997, erste Cluster-Organisation seit 1996, Grundlage Wirtschaftsförderungsgesetz Seite 5

Cluster Mehr als ein Schlagwort? Seite 6

Cluster Was erwarte ich? Seite 7

Seite 8

Anteil der ICT am BIP Anteile Telematik 2005, in % <= 3 % <= 5 % <= 7% <= 9 % > 9 % Seite 9

Ein natürlicher ICT-Cluster wird durch eine Cluster- Organisation unterstützt Seite 10

Facts tcbe.ch - ICT Cluster Bern, Switzerland Gegründet: 13.12.1996 Der tcbe.ch ist ein nicht kommerzieller Verein (Artikel 60 (ZGB)). Ziel: Der ICT Cluster Bern ist ein Zusammenschluss von Firmen, Ausbildungsinstitutionen und lokalen Behörden mit dem Ziel, den ICT Sektor in unserer Region zu stärken 200 Mitglieder Firmen (Anbieter und Anwender), Behörden, Aus- und Weiterbildung, Forschung, ICT-Organisationen Seite 11

Organisation Cluster Board / Vorstand Generalversammlung Cluster- Management Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Seite 12

Public Private Partnership Der tcbe.ch lebt die Form des PPP (Public Private Partnership) Dies wird abgebildet im Vorstand / Board und bei der Finanzierung Seite 13

Eine der Hauptaufgabe (Zitat Dr. Rolf Portmann, 2005 in Recklinghausen, DE) Seite 14

Themenbereiche Netzwerk Internationalisierung Kommunikation Aus- und Weiterbildung OdA / Lehrmeistervereinigung Info Society Days / Telematiktage Erfahrungsaustausch / Kompetenzzentren Inter- / Crossclustering Standort-Promotion Seite 15

Internationalisierung Der tcbe.ch hat einen Internationalisierungssupport für seine Mitglieder implementiert. Dieser beinhaltet die folgenden drei Key-Elemente: Wirtschaftsexkursionen Aufbau eines internationalen ICT-Netzwerkes Initiierung von internationalen Gemeinschaftsprojekten Gewinner des European Cluster Manager Award 2008 Seite 16

Wirtschaftsexkursionen 2005 nach NRW. Die Exkursion beinhaltete sowohl den Besuch der Clusterkonferenz in Recklinghausen als auch Firmenbesuche. 2006 besuchten 15 Mitglieder East of England und London 2007 organisierte der Cluster einen Besuch in Tampere (NOKIA-Cluster) und Helsinki, Finnland 2008 besuchten 33 Personen Ludwigsburg und Stuttgart unter dem Fokus Medien und Virtual Dimension 2009 wird der tcbe.ch die Regionen Wien und Linz mit dem PPP Hagenberg besuchen Seite 17

Ludwigsburg und Tampere Seite 18

Internationale Netzwerke und Gemeinschaftsprojekte Der tcbe.ch unterstützt seine Mitglieder sowohl in lokalen als auch in nationalen und internationalen Netzwerken Der tcbe.ch war Mitglied im EU-Projekt NICE (Networking ICT Clusters in Europe), welches Teil der Europe INNOVA Initiative war. Seite 19

NICE Tampere Initiation of joint projects Exchange of experience in cluster management IAT Paderborn Ostrava Transfer of knowledge Berne Networking ICT companies Ankara Knowledge Exchange & Networking Transfer & Learning Seite 20

Project Goals NICE NICE aims at boosting innovations in the ICT sector by bringing together actors from prosperous clusters to collaborate, exchange experience and expertise obtaining new knowledge on innovations in the ICT sector and the clusters, success factors and barriers establishing joint projects on entrepreneurial level and supporting knowledge transfer initiating a long-standing network of ICT clusters in Europe Seite 21

Main activities NICE ICT-cluster benchmarking Sharing experience in cluster-management Networking between companies, clusters and networks Supporting the knowledge and technology transfer Initiation of joint projects Seite 22

Ausgangslage im Bereich RFID RFID als Basistechnologie bekannt Benutzer oft unsicher betreffend Lösungen und deren möglicher Einsatz Know How in Bern und Umgebung ist gut Berner Fachhochschule hat Erfahrung Seite 23

RFIDnet Bern GmbH Neutrales Kompetenzzentrum zum Thema RDIF, gegründet am 5. Mai 2008 Organisiert und gegründet als PPP Besitzer: 50% Berner Fachhochschule; 50% tcbe.ch CEO: David Gürlet / Vorsitzender GL: Christoph Beer www.rfidnet.ch Seite 24

Aktivitätsbereiche RFIDnet Bern GmbH Consulting Events Education / Training Partnerschaften Seite 25

10 golden Rules for Cluster- Management (by Judith Terstriep) Rule I: Rule II: Rule III: Rule IV: BE COMMITTED BE a STRATEGIST BE a TEAM PLAYER BE a NET WORKER Rule V: BE INTERNATIONAL People not concepts make the difference! Rule X: BE a CONTROLLER Rule VII: Rule VI: Rule VIII: Rule IX: BE VISIONARY BE RELIABLE BE a PATHFINDER BE PERSISTENT Seite 26

Let s do it!!! Seite 27

Kontakt tcbe.ch ICT Cluster Bern, Switzerland Wirtschaftsberatungs-Cluster Bern innobe AG Christoph Beer Cluster-Manager, Manager Phone: +41 31 335 62 54 Phone: +41 31 326 76 76 (ab 1.7.2009) Mobile: +41 79 608 18 13 Christoph.Beer@tcbe.ch Seite 28