13. August 2016 Direkt vor unserer Haustüre liegt eines der schönsten Wasserschlösser unseres Landes. Fest steht, dass es bereits vor mehr als 900 Jahren erbaut wurde. Dass es einzig mit dem Weitblick unserer Vorfahren erschaffen wurde, um den heutigen Classic Days eine würdevolle Kulisse zu bieten, ist ein nicht nachprüfbares Gerücht. Dort, wo ein normales Auto im Laufe des Jahres auf gar keinen Falle hindarf, tummeln sich am ersten Wochenende im August mehrere Tausend Oldtimer und Benzin-Jun kies um Party auf den Wiesen und Wegen des großen Miscanthusfeldes und der angrenzenden Parkanlage des Schlosses zu machen. Bereits früh am Morgen beginnt sich das Miscanthusfeld zu füllen. Man könnte sich einen Stuhl nehmen und den ganzen Tag damit verbringen, die Ein und Ausfahrt der vielen wunderschönen Autos zu genießen. Träumt man von einem potenten Muscle-Car mit fettem V8 Sound, einem Chrom geschmückten Mercedes aus den 60ern oder einem Charakter starken frühen Alfa Romeo hierwerden alle Wünsche erfüllt. Das ist aber erst der Anfang des Spektakels. Rund um das Wasserschloss finden sich diverse Plätze, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Themen bestückt sind. Sei es der Bereich Jewels in the Park ( Automobile Kulturgeschichte), den Racing Legends ( Fahrerlager für Renn Oldies) oder den alten historischen Werbemobilen. Hier findet sich für jeden Geschmack etwas. Spielt das Wetter auch noch mit, wie an diesem Wochenende, ist alles in bester Ordnung und man kann den ganzen Tag umherziehen und staunen. Eines ist allerdings auch in diesem Jahr auffällig die Veranstaltung wächst immens. Wohin wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Ob die vielen massiven Festzeltburgen mancher Autohäuser und diverser Leasing Firmen den normalen Besucher, der kein grünes, rotes oder gar goldenes Bändchen trägt, nicht vergraulen? Warten wir es ab. Fest steht, dass die früher renommierteste und größte deutsche Oldie Veranstaltung Der Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring im Laufe der letzten Jahre mit einem ähnlichen Wachstumskonzept immer steriler wurde und viele treue Klassik-Besucher und Fans verloren hat.
Aber es muss ja nicht so kommen. Freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine tolle Veranstaltung, in einem wunderschönen Ambiente - und auch noch vor unserer Haustüre genießen durften. Pflegeprodukte Damit nicht nur die Autos, sondern auch deren Fahrer sich aufbrezeln und herausputzen können, gibt es hier das entsprechende Angebot speziell für alle Morgan Fahrer. Ob man sich selbst oder das passende Auto damit verwöhnt, bleibt einem selbst überlassen.
Einen Jaguar, den es nur einmal gibt. Der französische Jaguar Händler Barou aus Lyon, liess sich in den 50 er Jahren dieses sportlich, elegante Einzelstück bauen.
Porsche 356 A Dieser unglaubliche Porsche 356 A wurde 1956 von einem amerikanischen Kampfpiloten in Deutschland gekauft und im kalten Krieg auf eine geheime Militärbasis in Alaska mitgenommen. In den 60ern tobte der Porsche bei diversen Eisrennen über zugefrorene Seen, bevor ihn sein Weg wieder nach Deutschland zurückführte. Das war allerdings nicht so einfach. Da die Zollbestimmungen von Alaska die Ausfuhr von Kulturgütern, dazu zählte der alte Porsche mittlerweile, untersagte, fand man erst nach vielen Monaten Verhandlungen mit den Behörden die sogenannte belgische Lösung. Das Auto wurde komplett auseinander genommen und in diversen Kisten als Ersatzteile deklariert und nach Deutschland verschifft. Er ist rostig und sieht ziemlich verlebt aus, aber die Geschichte des Autos ist unglaublich und es wäre eine Sünde, das Auto zu restaurieren.
Ohne viel Worte er ist der schönste. Mercedes 500 K Roadster
Welch ein Gerät. Ein FIAT - ISOTTA FRASCHINI Ursprünglich sollte das Auto von FIAT für Rekordfahrten in den jungen Jahren des 20. Jahrhunderts eingesetzt werden. FIAT plante den Einsatz zweier 100 PS Vierzylinder Grand Prix Motoren. Kaum war das Chassis fertig gebaut, änderte sich das Reglement und das ursprüngliche Vorhaben musste eingestellt werden. Es sollten über 100 Jahre vergehen, bis das Fahrzeug abgeändert zu Ende gebaut wurde. Ein unerschrockener Engländer setzte einen 16,5 Liter Flugzeugmotor der Marke Isotta Fraschini ein. Daher ist die Höchstgeschwindigkeit, mit Rücksicht auf den Kettenantrieb, auf 200 km/h begrenzt. Schaut man unter das Blech, sieht man den monströsen V6 Flugmotor, gefolgt von einem 170 Liter fassenden Tank und einer mehrere Meter langen Lenksäule. Erst ein gutes Stück hinter der Hinterachse findet der mutige Fahrer wie ein Jockey seinen Platz.
eine prächtige Corvette C1... bitte einsteigen