Anwendungsbeispiel 11/2016 SIMATIC Visualization Architect () Getting Started TIA Portal V14 https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109740350
Gewährleistung und Haftung Gewährleistung und Haftung Hinweis Die Anwendungsbeispiele sind unverbindlich und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich Konfiguration und Ausstattung sowie jeglicher Eventualitäten. Die Anwendungsbeispiele stellen keine kundenspezifischen Lösungen dar, sondern sollen lediglich Hilfestellung bieten bei typischen Aufgabenstellungen. Sie sind für den sachgemäßen Betrieb der beschriebenen Produkte selbst verantwortlich. Diese Anwendungsbeispiele entheben Sie nicht der Verpflichtung zu sicherem Umgang bei Anwendung, Installation, Betrieb und Wartung. Durch Nutzung dieser Anwendungsbeispiele erkennen Sie an, dass wir über die beschriebene Haftungsregelung hinaus nicht für etwaige Schäden haftbar gemacht werden können. Wir behalten uns das Recht vor, Änderungen an diesen Anwendungsbeispiele jederzeit ohne Ankündigung durchzuführen. Bei Abweichungen zwischen den Vorschlägen in diesem Anwendungsbeispiel und anderen Siemens Publikationen, wie z. B. Katalogen, hat der Inhalt der anderen Dokumentation Vorrang. Für die in diesem Dokument enthaltenen Informationen übernehmen wir keine Gewähr. Unsere Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrund, für durch die Verwendung der in diesem Applikationsbeispiel beschriebenen Beispiele, Hinweise, Programme, Projektierungs- und Leistungsdaten usw. verursachte Schäden ist ausgeschlossen, soweit nicht z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz in Fällen des Vorsatzes, der groben Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wegen einer Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit einer Sache, wegen des arglistigen Verschweigens eines Mangels oder wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten zwingend gehaftet wird. Der Schadensersatz wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit zwingend gehaftet wird. Eine Änderung der Beweislast zu Ihrem Nachteil ist hiermit nicht verbunden. Weitergabe oder Vervielfältigung dieser Anwendungsbeispiele oder Auszüge daraus sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich von der Siemens AG zugestanden. Securityhinweise Siemens bietet Produkte und Lösungen mit Industrial Security-Funktionen an, die den sicheren Betrieb von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen. Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Der Kunde ist dafür verantwortlich, unbefugten Zugriff auf seine Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke zu verhindern. Systeme, Maschinen und Komponenten sollten nur mit dem Unternehmensnetzwerk oder dem Internet verbunden werden, wenn und soweit dies notwendig ist und entsprechende Schutzmaßnahmen (z.b. Nutzung von Firewalls und Netzwerksegmentierung) ergriffen wurden. Zusätzlich sollten die Empfehlungen von Siemens zu entsprechenden Schutzmaßnahmen beachtet werden. Weiterführende Informationen über Industrial Security finden Sie unter http://www.siemens.com/industrialsecurity. Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Aktualisierungen durchzuführen, sobald die entsprechenden Updates zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen. Um stets über Produkt-Updates informiert zu sein, abonnieren Sie den Siemens Industrial Security RSS Feed unter http://www.siemens.com/industrialsecurity. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 2
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Gewährleistung und Haftung... 2 1 Aufgabe... 4 2 Lösung... 5 2.1 Übersicht... 5 2.2 Hard- und Software-Komponenten... 5 3 Grundlagen... 6 3.1 Unterstützte Objekte... 6 3.2 Grundlagen zu Regeln... 7 4 Projektierungsbeispiel 1... 8 4.1 Beschreibung... 8 4.2 Projektierung... 9 5 Projektierungsbeispiel 2... 16 5.1 Beschreibung... 16 5.2 Projektierung... 16 5.2.1 Bildbausteine erweitern... 16 5.2.2 Layout erstellen... 18 5.2.3 Bildregeln erstellen... 25 5.2.4 Variablenregeln erstellen... 27 5.2.5 Kopierregeln erstellen... 28 5.2.6 Visualisierung generieren... 29 6 Weitere Hinweise... 31 7 Literaturhinweise... 34 8 Historie... 34 Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 3
1 Aufgabe 1 Aufgabe Einführung Ab TIA Portal V14 steht Ihnen das Optionspaket (SIMATIC Visualization Architect) zur Verfügung. erstellt Ihre Visualisierung automatisch anhand des Steuerungsprogramms. Dazu legen Sie Regeln fest, welche die Zuordnung zwischen Visualisierungselementen (z. B. Bildbausteinen) und Steuerungsbausteinen festlegen. Dadurch vereinfachen Sie wiederkehrende Aufgaben und vermeiden Fehler. Des Weiteren können Sie Unternehmensstandards einfacher umsetzen. Abbildung 1-1 Beispiel: Bildregeln Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 4
2 Lösung 2.1 Übersicht 2 Lösung 2.1 Übersicht Der Einsatz von ist skalierbar. Sie können die Option sowohl für einfache Aufgaben als auch für komplexe Aufgaben verwenden. Z. B. um automatisch HMI- Variablen aus der Steuerung zu generieren bzw. um einen kompletten Anlagenbereich zu visualisieren. In diesem Anwendungsbeispiel sind neben den Grundlagen zu auch zwei Projektierungsbeispiele enthalten. Mit diesen Projektierungsbeispielen lernen Sie die verschiedenen Funktionen von kennen, um diesen auch für Ihre eigenen Projekte nutzen zu können. Im ersten Projektierungsbeispiel lernen Sie die grundsätzliche Funktionsweise von. Im zweiten Projektierungsbeispiel lernen Sie anhand des Beispielbausteins Digital weitere Funktionen von kennen. 2.2 Hard- und Software-Komponenten Hardware-Komponenten unterstützt folgende Geräte: Steuerungen SIMATIC S7-1200 SIMATIC S7-1500 SIMATIC S7-1500 Software Controller ET200SP CPU Bediengeräte Basic Panels 2 nd Generation Comfort Panels Mobile Panels 2 nd Generation WinCC Runtime Advanced WinCC Runtime Professional Software-Komponenten Zur Installation von benötigen Sie mindestens STEP 7 Professional und WinCC Comfort. Beispieldateien und Projekte Die folgende Liste enthält alle Dateien und Projekte, die in diesem Beispiel verwendet werden. Tabelle 2-1 Komponente 109740350 GettingStarted_de.pdf 109740350_ExampleProjectStart.zip 109740350_DigitalStart.zip Dieses Dokument Hinweis TIA Portal V14 Projekt zu Projektierungsbeispiel 1 TIA Portal V14 Projekt zu Projektierungsbeispiel 2 Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 5
3 Grundlagen 3.1 Unterstützte Objekte 3 Grundlagen 3.1 Unterstützte Objekte Steuerungsprogramm HMI-Objekte unterstützt Funktionen (FC) und Funktionsbausteine (FB) in den Sprachen KOP, FUP, AWL und SCL, sowie Global- und Instanz-Datenbausteine (DB). Es werden alle elementaren Datentypen unterstützt, die das Bediengerät abbilden kann, sowie die Datentypen Array, Struct und UDT. Wenn das gewählte Bediengerät die entsprechenden Objekte unterstützt, können Sie folgende HMI-Objekte durch -Regeln erstellen. In Abhängigkeit des Steuerungsprogrammes: Externe Variablen Bilder und Pop-Up-Bilder Bildobjekte Als Kopiervorlagen in der Bibliothek: Balken, Bildfenster, E/A-Feld, Grafisches E/A-Feld, GRAPH-Übersicht, PLC-Code-Anzeige, ProDiag-Übersicht, Rundschaltfläche, Schalter, Schaltfläche, Schieberegler, Symbolisches E/A-Feld, Textfeld, Zeigerinstrument Als Typen in der Bibliothek: Bildbausteine, Bilder als Bildfenster Textlisten Ohne Steuerungsprogramm: Bilder Interne Variablen Skripte (Programmiersprache C und VB) Textlisten Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 6
3 Grundlagen 3.2 Grundlagen zu Regeln 3.2 Grundlagen zu Regeln Editoren Die -Editoren finden Sie im TIA Portal in der Projektnavigation im Bereich Gemeinsame Daten > (Common data > ). Abbildung 3-1 Editoren Folgende Editoren stehen Ihnen zur Verfügung: Tabelle 3-1 Editor Bildregeln Variablenregeln Textlistenregeln Kopierregeln Generier-Matrix Generier-Übersicht -Einstellungen Beschreibung Mit den Bildregeln legen Sie fest, welche Bedienobjekte in Abhängigkeit des Steuerungsprogrammes in Ihrem HMI-Gerät erstellt werden. Variablenregeln erstellen Sie, um die von generierten, externen Variablen strukturiert im Bediengerät abzulegen. Textlistenregeln erstellen Sie, um Textlisten in den Bediengeräten zu erstellen. Kopierregeln erstellen Sie, um HMI-Objekte ohne Steuerungsanbindung aus der Bibliothek ins HMI Bediengerät zu kopieren. In der Generier-Matrix sehen Sie die von erstellten Bilder und Bildobjekte eines ausgewählten Bediengeräts. Zusätzlich können Sie die Zuordnung der generierten Objekte anpassen. In der Generier-Übersicht sehen Sie die von generierten Bilder, Bildobjekte, Variablen und Textlisten aller Bediengeräte im Projekt. In diesem Editor legen Sie allgemeine Einstellungen fest, z. B. die Standard-Einstellung für die Variablenerfassung. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 7
4 Projektierungsbeispiel 1 4.1 Beschreibung 4 Projektierungsbeispiel 1 4.1 Beschreibung Im ersten Projektierungsbeispiel erweitern Sie ein vorhandenes Projekt mit - Regeln, sodass die Visualisierung zu einem bestehenden Steuerungsprogramm automatisch erstellt. Im Beispielprojekt ExampleProjectStart.zip, das Sie auf der Downloadseite dieses Beitrags herunterladen können, ist der FB SpeedAxisControl enthalten. https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109740350 Mit diesem FB wird eine virtuelle Drehzahlachse gesteuert. Im Steuerungsprogramm sind beispielhaft drei virtuelle Achsen projektiert. Für die Visualisierung ist ein Bildbaustein fpspeedaxis vorbereitet. Mit diesem Bildbaustein bedienen Sie die Achse. Im Projekt sind noch keine -Elemente und keine Visualisierung enthalten. Diese erstellen Sie im folgenden Kapitel 4.2 selbst. Für den Datentransfer zwischen Steuerung und HMI wird ein PLC-UDT eingesetzt. Dieser UDT wird sowohl an der Schnittstelle des Funktionsbausteines SpeedAxis als auch an der Schnittstelle des Bildbausteins fpspeedaxis verwendet. Weitere Informationen, wie Sie Bildbausteine und UDTs erstellen, finden Sie im Beitrag Erstellen von Bildbausteinen für WinCC Runtime Advanced und Comfort Panels \3\. Abbildung 4-1 Struktur Kommunikation Main Speed Speed Axis Speed Axis Axis UDT UDT fpspeedaxis Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 8
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 4.2 Projektierung Tabelle 4-1 1. Laden Sie das Beispielprojekt ExampleProjectStart.zip, das Sie auf der Downloadseite dieses Beitrages finden, herunter und entpacken Sie die *zip -Datei. Öffnen Sie das Projekt mit dem TIA Portal V14. In der Steuerung sind bereits alle benötigten Elemente vorhanden. Zudem sind in der Projektbibliothek der UDT typespeedaxis und der HMI-Bildbaustein fpspeedaxis enthalten. Hinweis: Wenn Sie die den SIMATIC S7-1500 Software Controller mit SIMATIC S7-PLCSIM Advanced simulieren möchten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Aktivieren Sie das Optionskästchen Beim Übersetzen von Bausteinen Simulierbarkeit unterstützen in den Projekteigenschaften ( Projekteigenschaften > Schutz ). 2. Löschen Sie anschließend die Programmbausteine MC-Interpolator [OB92] und MC-Servo [OB91]. 3. Übersetzen Sie das Steuerungsprogramm neu. Die Motion Control Bausteine werden dadurch neu erstellt. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 9
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bildbaustein fpspeedaxis und wählen Sie Typ bearbeiten ( Edit type ). 3. Öffnen Sie im Inspektorfenster den Reiter Plug-ins. 4. Um den Editor Ausdrücke zu öffnen, klicken Sie unter Eigenschaftenschnittstelle > Properties_Faceplate > typespeedaxis ( Property interface > Properties_Faceplate > typespeedaxis ) in der Spalte Ausdruck der Variablen ( Printout of tags ) auf die Schaltfläche.... In diesem Editor geben Sie -Ausdrücke in einer VBS-basierten Skriptsprache ein. Der Editor unterstützt Sie durch eine Autovervollständigung und Syntaxhervorhebung. Während der Generierung werden die eingegebenen Ausdrücke von ausgewertet und mit Inhalten ersetzt. 5. Die Variablen vom Typ UDT liegen im Datenbaustein HMIData der Steuerung und sind nach dem Schema <typespeedaxisx> benannt, wobei X durch eine fortlaufende Nummer ersetzt wird. Diese Nummer entspricht der Nummer des Instanzdatenbausteins des FBs SpeedAxisControl an der jeweiligen Verwendungsstelle. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 10
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 6. Geben Sie folgenden Ausdruck in den Editor ein: "HMIData" & TagNaming.SeparatorChar & "TypeSpeedAxis" & TrailNum(Block.DB.SymbolicName) Bestätigen Sie den Ausdruck im Editor. Die Ausdrücke in Anführungszeichen HMIData und typespeedaxis werden als Text interpretiert und ohne Änderung übernommen. Der Ausdruck TagNaming.SeparatorChar gibt das in den Runtime- Einstellungen festgelegte Trennzeichen für die PLC-Variablen aus. Der Ausdruck TrailNum() gibt die letzte positive Zahl aus einem String aus. Der Ausdruck Block.DB.SymbolicName liest den symbolischen Namen des Instanzdatenbausteins aus. Mit dem Operator & werden die einzelnen Strings verbunden. Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Ausdrücke finden Sie in der TIA Portal-Hilfe im Kapitel SIMATIC Visualization Architect > Referenzen 7. Öffnen Sie den Editor an der Eigenschaft Verschiedenes > Name ( Miscellaneous > Name ) in der Spalte Ausdruck des statischen Wertes ( Printout of the static value ). Geben Sie folgenden Ausdruck ein: "fpspeedaxisinst" & TrailNum (Block.DB.SymbolicName) Wenn Sie Elemente mit generieren, müssen Sie einen eindeutigen Namen vergeben. Damit wird verhindert, dass mehrere Elemente mit dem gleichen Namen erstellt. Ist der Name nicht eindeutig, erstellt SIVArc nur ein Element und gibt eine Warnung aus. 8. Geben Sie die Änderungen am Bildbaustein frei. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 11
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 9. Fügen Sie ein HMI-Bediengerät (Comfort Panel, Mobile Panel 2 nd Generation oder WinCC Runtime Advanced) in das Projekt ein. Die Einschränkung des Bediengeräts hängt an dieser Stelle mit dem Bildbaustein zusammen. Grundsätzlich können Sie für alle unter 2.2 genannten Bediengeräte verwenden. 10. Öffnen Sie ein leeres Bild. 11. Öffnen Sie im Inspektorfenster den Reiter Plug-ins. Geben Sie im Feld Name in der Spalte Ausdruck des statischen Wertes ( Printout of the static value ) einen eindeutigen Namen ein. Z. B.: "Speed Axis" & TrailNum(Block.DB.SymbolicName) 12. Ziehen Sie dieses Bild per Drag & Drop in den Ordner Kopiervorlagen ( Master copies ) Ihrer Projektbibliothek und löschen Sie es in Ihrem Bediengerät. 13. Öffnen Sie den Bildregel-Editor über Gemeinsame Daten > > Bildregeln ( Common data > > Screen rules ). 14. Erstellen Sie eine neue Regel SpeedAxis Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 12
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 15. Wählen Sie als Programmbaustein den FB SpeedAxisControl der Steuerung aus. Damit wird die Regel bei jedem Aufruf des Bausteins SpeedAxisControl einmal ausgeführt. 16. Wählen Sie als Bildobjekt den Bildbaustein fpspeedaxis aus. Wählen Sie als Bild das erstellte Bild aus dem Ordner Kopiervorlagen der Bibliothek aus. Das Bildobjekt fpspeedaxis wird bei Ausführung der Regel in die Bildvorlage Screen_1 integriert und als neues Bild in Ihr Projekt eingefügt. generiert die Namen und die Variablenanbindung entsprechend der zuvor festgelegten Ausdrücke. 17. Öffnen Sie den Editor Geräte & Netze ( Devices & networks ) und legen Sie eine HMI-Verbindung zwischen der Steuerung und dem Bediengerät an. 18. Übersetzen Sie die Steuerung. 19. Rechtsklicken Sie auf das Bediengerät und wählen Sie Generieren der Visualisierung () ( Generate the visualization () ) aus. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 13
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 20. Klicken Sie auf Generieren ( Generate ). Wenn mehrere Steuerungen im Projekt vorhanden sind, können Sie hier auswählen, zu welcher Steuerung die Visualisierung generiert wird. Außerdem können Sie einstellen, ob alle Steuerungsvariablen oder nur die verwendeten Steuerungsvariablen (Standardeinstellung) im Bediengerät angelegt werden. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 14
4 Projektierungsbeispiel 1 4.2 Projektierung 21. legt drei Bilder an, in denen jeweils eine Instanz des Bildbausteins fpspeedaxis eingefügt wird. Dieser Bildbaustein ist automatisch mit dem entsprechenden UDT im Datenbaustein HMIData verbunden. 22. Wenn Sie nun Änderungen im Steuerungsprogramm machen, z. B. eine Achse hinzufügen, generieren Sie die Visualisierung erneut (siehe Schritt 19). Sie müssen keine weiteren Änderungen an Ihrer Visualisierung vornehmen. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 15
5 Projektierungsbeispiel 2 5.1 Beschreibung 5 Projektierungsbeispiel 2 5.1 Beschreibung Im zweiten Beispiel werden anhand des Beispielbausteins Digital weitere Funktionen von gezeigt. Als Ausgangsprojekt für dieses Beispiel können Sie das Projekt DigitalStart nutzen, das Sie auf der Downloadseite dieses Beitrags herunterladen können. Die Funktionsweise des Beispielbausteins ist nicht Umfang dieses Anwendungsbeispiels. Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Beispielbausteine für WinCC (TIA Portal) und STEP 7 (TIA Portal) für S7-1200 und S7-1500 in SCL \4\. In diesem können Sie auch Bibliotheken mit weiteren für konfigurierten Beispielbausteinen inklusive der benötigten Regeln herunterladen. Mit diesen Bibliotheken können Sie die Visualisierung für die Bausteine ohne eigenen Projektierungsaufwand direkt erstellen. Wie im Projektierungsbeispiel 1 wird zur Kommunikation ein PLC-UDT verwendet. Die in Kapitel 4 beschriebenen Editoren, Ausdrücke usw. werden in den folgenden Projektierungsschritten vorausgesetzt und nicht weiter erläutert. 5.2 Projektierung 5.2.1 Bildbausteine erweitern Zunächst bereiten Sie die Bildbausteine für die Erstellung mit vor. Dazu verbinden Sie den Bildbaustein mit dem entsprechenden UDT im DB HmiData. Da pro Bild nur ein Bildbaustein verwendet wird (außer beim Bildbaustein Digital_Icon), kann die Einstellung der Namen (Schritt 5 der Tabelle 5-1) entfallen. Tabelle 5-1 1. Öffnen Sie das Projekt DigitalStart, das Sie auf der Downloadseite dieses Beitrages herunterladen können. https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109740350 2. Öffnen Sie in der Taskcard Bibliotheken ( Libraries ) den Ordner Projektbibliothek > Typen > DIGITAL ( Project library > Types > DIGITAL ). 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bildbaustein Digital_1_Overview und wählen Sie Typ bearbeiten ( Edit type ). Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 16
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 4. Öffnen Sie im Inspektorfenster den Reiter Plug-ins. 5. Klicken Sie unter Verschiedenes > Name (Miscellaneous > Name) in der Spalte Ausdruck des statischen Wertes (Printout of the static value) auf die Schaltfläche.... Geben Sie den Ausdruck "fpoverview"& Right(Block.DB.SymbolicName, 9) ein. Der Ausdruck Right(string, nr) gibt eine bestimmte Anzahl (nr) Zeichen beginnend von der rechten Seite eines Strings (string) aus. Z. B. (Right(instDigital01, 9) -> Digital01) 6. Klicken Sie unter Eigenschaften Schnittstelle > Process > Value (Property interface > Process > Value) in der Spalte Ausdruck der Variablen (Printout of tags) auf die Schaltfläche.... Geben Sie den Ausdruck "HmiData" & TagNaming.SeparatorChar & Right(Block.DB.SymbolicName, 9) ein. 7. Klicken Sie unter Eigenschaften Schnittstelle > Property > Visibility (Property interface > Property > Visibility) in der Spalte Ausdruck der Variablen (Printout of tags) auf die Schaltfläche.... Geben Sie den Variablennamen "Visibility" ein. Um die einzelnen Reiter sichtbar zu machen, wird für alle Bildbausteine in diesem Beispiel die gleiche Variable verwendet. Sie kann daher direkt angegeben werden. 8. Geben Sie die Version des Bildbausteins frei. 9. Führen Sie die Schritte 3 bis 8 auch für die Bildbausteine Digital_2_Messages und Digital_3_Service durch. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 17
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 10. Führen Sie die Schritte 3 bis 5 auch für den Bildbaustein Digital_Icon durch. Klicken Sie unter Eigenschaften Schnittstelle > Process > State ( Property interface > Process > State ) in der Spalte Ausdruck der Variablen ( Printout of tags ) auf die Schaltfläche.... Geben Sie den folgenden Ausdruck ein: "HmiData" & TagNaming.SeparatorChar & Right(Block.DB.SymbolicName, 9) & ".qdwstate" In diesem Fall wird nicht der gesamte UDT, sondern nur eine darin enthaltene Variable qdwstate verwendet. 5.2.2 Layout erstellen Die Bildbausteine werden in einem Pop-Up-Bild verwendet. Dazu wird pro FB ein Pop-Up-Bild mit drei Bildbausteinen (Overview, Messages und Service) erstellt. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie über Layoutfelder die einzelnen Bildbausteine im Pop-up-Bild anlegen. Tabelle 5-2 1. Öffnen Sie das Pop-Up-Bild Template PopUp Digital. 2. Fügen Sie ein Rechteck über dem weißen Hintergrund ein. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 18
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 3. Öffnen Sie die Task Card Layout und ziehen Sie das Rechteck in die Ebene 1 ( Layer 1 ). 4. Öffnen Sie im Inspektorfenster den Reiter Plug-Ins und aktivieren Sie das Optionsfeld Als Positionierungsfeld verwenden ( Use as layout field ). 5. Geben Sie einen Namen für das Positionierungsfeld ein, z. B. Overview. 6. Wählen Sie über Horizontale Ausrichtung ( Horizontal alignment ) und Vertikale Ausrichtung ( Vertical alignment ) aus, wie der Bildbaustein später anhand des Positionierungsfeldes ausgerichtet wird, falls das Rechteck eine andere Größe als der Bildbaustein hat. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 19
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 7. Fügen Sie ein weiteres Rechteck ein. Verschieben Sie dieses Rechteck in die Ebene 2 ( Layer 2 ). Aktivieren Sie das Optionsfeld Als Positionierungsfeld verwenden ( Use as layout field ) und geben Sie den Namen Messages ein. Legen Sie die Ausrichtung fest. 8. Fügen Sie ein drittes Rechteck ein. Verschieben Sie dieses Rechteck in die Ebene 3 ( Layer 3 ). Aktivieren Sie das Optionsfeld Als Positionierungsfeld verwenden ( Use as layout field ) und geben Sie den Namen Service ein. Legen Sie die Ausrichtung fest. 9. Um die Eigenschaften des Pop-Up-Bildes zu sehen, drücken Sie <Esc>. 10. Geben Sie unter Eigenschaften > Allgemein > Name ( properties > General > Name ) den folgenden Ausdruck ein: "PopUp" & Right(Block.DB.SymbolicName, 9). 11. Unter Bildgruppe ( Screen group ) können Sie bei Bedarf den Namen für einen Ordner festlegen, in den die Pop-Up-Bilder einsortiert werden, z. B. Digital. So können Sie Ihr Projekt übersichtlicher gestalten. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 20
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 12. Klicken Sie auf die Schaltfläche X in der rechten oberen Ecke des Pop-Up- Bildes. Öffnen Sie im Inspektorfenster den Reiter Plug-ins > Ereignisse ( Plug-ins > events ). Geben Sie das Ereignis ZeigePopUpBild ( ShowPopupScreen ) ein. Geben Sie in der Zeile Name des Bildes ("Name of the screen ) den Namen des Pop-Up-Bildes ein: "PopUp" & Right(Block.DB.SymbolicName, 9). Geben Sie für die x- und y-koordinate beliebige Werte ein, z. B. 0. Wählen Sie in der Klappliste Anzeigemodus ( Display Mode ) den Wert Aus. 13. Ziehen Sie die Schaltfläche per Drag & Drop in den Ordner Kopiervorlagen ( Master copies ) der Projektbibliothek und löschen Sie die Schaltfläche aus dem Bild. 14. Legen Sie ein Positionierungsfeld BtnClose an die Stelle, an der die Schaltfläche war. 15. Ziehen Sie das Pop-Up-Bild per Drag & Drop in den Ordner Kopiervorlagen ( Master copies ) der Projektbibliothek. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 21
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 16. Öffnen Sie das Bild Screen_1. In dem Bild befindet sich eine unsichtbare Schaltfläche, mit der später das Pop- Up-Bild aufgerufen wird. An das Ereignis Loslassen ( Release ) der Schaltfläche ist bereits eine Systemfunktion projektiert. 17. Wählen Sie die Schaltfläche aus und öffnen Sie im Inspektorfenster Plug-Ins. Geben Sie unter Verschiedenes > Name ( Miscellaneous ) den folgenden Ausdruck ein: "btn" & Right(Block.DB.SymbolicName, 9) 18. Öffnen Sie die Registerkarte Ereignisse ( events ). 19. Wählen Sie unter Klicken ( Click ) das Ereignis Zeige Pop Up Bild ( ShowPopupScreen ). Geben Sie unter Name des Bildes ( Name of the screen ) Name den gleichen Namen ein, den Sie im Pop-Up-Bild eingestellt haben (Schritt 12). In diesem Beispiel: "PopUp" & Right(Block.DB.SymbolicName, 9). Geben Sie die x- und y-koordinaten als Integer-Wert oder als HMI-Variable ein. Stellen Sie die weiteren Parameter über die Klappliste ein. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 22
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 20. Kopieren Sie die Schaltfläche per Drag & Drop in den Ordner Kopiervorlagen ( Master copies ) der Bibliothek und löschen Sie die Schaltfläche anschließend aus dem Bild. 21. Fügen Sie ein Rechteck in das Bild ein und projektieren Sie es als Positionierungsfeld Icon 22. Kopieren Sie das Positionierungsfeld und fügen Sie es mehrfach in das Bild ein. generiert die Bildelemente, für die Sie das Positionierungsfeld Icon auswählen (siehe nächstes Kapitel) der Reihe nach an die über die Rechtecke festgelegten Positionen. Hinweis: Wenn weniger Bildelemente generiert werden als Positionierungsfelder vorhanden sind, bleiben die übrigen Positionen frei. Wenn mehr Bildelemente generiert werden, als Positionierungsfelder vorhanden sind, wird ein neues Bild angelegt. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 23
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 23. Fügen Sie eine weitere Gruppe Positionierungsfelder Button ein. Positionieren Sie diese in der Ebene 1 genau über den Positionierungsfeldern Icon. 24. Ziehen Sie das Bild per Drag & Drop in den Ordner Kopiervorlagen der Bibliothek. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 24
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 5.2.3 Bildregeln erstellen Über Bildregeln ordnen Sie den Bausteinen in der Steuerung die Bildelemente im Bediengerät zu. Im Unterschied zu den Bildregeln im Projektierungsbeispiel 1 verwenden Sie zusätzlich die Positionierungsfelder. Tabelle 5-3 1. Öffnen Sie den Bildregel-Editor über Gemeinsame Daten > > Bildregeln ( Common data > > Screen rules ). 2. Fügen Sie eine neue Regel digitaloverview ein. Wählen Sie als Programmbaustein den Baustein Digital. Wählen Sie als Bildobjekt den Bildbaustein Typen > Digital > Digital_1_Overview aus. Wählen Sie als Kopiervorlage eines Bildes Template PopUp Digital aus. Wählen Sie das Positionierungsfeld Overview aus. 3. Fügen Sie drei weitere Regeln digitalmessages, digitalservice und digitalclose ein. Es werden automatisch die Eingaben der letzten Regel übernommen. Passen Sie für die Regeln nur die Felder Bildobjekt ( Screen object ) und Positionierungsfeld ( Layout field ) an. 4. Fügen Sie eine Regel digitalicon ein. Wählen Sie als Bildobjekt Digital_Icon, als Kopiervorlage eines Bildes das Bild Screen_1 und als Positionierungsfeld Icon. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 25
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 5. Fügen Sie eine Regel digitalbutton ein. Wählen Sie das Bildobjekt Digital_001_Button, aus dem Ordner Kopiervorlagen der Bibliothek, und das Positionierungsfeld Button. 6. Wenn Sie viele Regeln in Ihrem Projekt verwenden, können Sie die Regeln für eine bessere Übersicht gruppieren. Markieren Sie dazu die Regeln und klicken Sie auf die Schaltfläche Ordner erstellen. 7. Geben Sie der Gruppe einen aussagekräftigen Namen. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 26
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 5.2.4 Variablenregeln erstellen Während die Visualisierung generiert wird legen Sie fest, ob nur die verwendeten oder alle PLC-Variablen in das Bediengerät übernimmt. Wenn Sie keine weiteren Einstellungen vornehmen, fügt die HMI-Variablen in die Standard-Variablentabelle ein. Über Variablen-Regeln können Sie selbst festlegen, in welche Variablentabelle die Variablen generiert. Tabelle 5-4 1. Öffnen Sie den Editor Gemeinsame Daten > > Variablen-Regeln ( Common data > > Tag rules ). 2. Erstellen Sie eine neue Regel. Geben Sie als Variablentabelle TagTable_Digital ein. Geben Sie als Bedingung den folgenden Ausdruck ein: Contains (HmiTag.SymbolicName, digital ) Mit Bedingungen legen Sie fest, unter welchen Umständen eine Regel ausgeführt wird. Die Bedingungen stehen Ihnen neben den Variablenregeln auch bei Bildregeln und Textlistenregeln zur Verfügung. Die Funktion Contains(string, search) überprüft, ob ein String (string) einen anderen String (search) enthält und gibt Wahr oder Falsch zurück. Wenn Sie mehrere Variablenregeln definieren, können Sie über den Index festlegen, in welcher Reihenfolge die Regeln ausführt. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 27
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 5.2.5 Kopierregeln erstellen Mit den Kopierregeln erstellen Sie Elemente ohne Steuerungsanbindung im Bediengerät. Die Elemente müssen Sie als Kopiervorlage in einer Bibliothek ablegen. In diesem Projektierungsbeispiel 2 erstellen Sie eine Variablentabelle, die Variablen für die Navigation enthält. Tabelle 5-5 1. Ziehen Sie die Variablentabelle MenuControl per Drag & Drop in den Ordner Kopiervorlagen der Bibliothek. 2. Öffnen Sie den Editor Gemeinsame Daten > > Kopier-Regeln ( Common data > > Copy rules ). 3. Erstellen Sie eine neue Regel MenuTags und wählen Sie als Bibliotheksobjekt die Variablentabelle MenuControl aus. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 28
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 5.2.6 Visualisierung generieren Sie haben nun alle für dieses Beispiel notwendigen Einstellungen durchgeführt und können jetzt die Visualisierung generieren. Voraussetzung für die Generierung ist eine HMI-Verbindung zwischen dem Bediengerät und der Steuerung. Des Weiteren muss das Steuerungsprojekt übersetzt sein. Tabelle 5-6 1. Legen Sie eine HMI-Verbindung zwischen Bediengerät und Steuerung an und übersetzen Sie das Steuerungsprojekt. 2. Wählen Sie im Projektbaum das Bediengerät aus, für das Sie die Visualisierung generieren möchten. Sie können dazu entweder das im Projekt vorhandene Bediengerät verwenden oder neue Bediengeräte einfügen. Wenn Sie mehrere Bediengeräte gleichzeitig generieren möchten, wählen Sie im Projektbaum den Projektnamen aus. Mit den in diesem Projekt vorhandenen Bildbausteinen können Sie die Visualisierung für Comfort Panels, Mobile Panels 2 nd Generation und WinCC Runtime Advanced erstellen. Im Beitrag \4\ finden Sie weitere Bildbausteine für WinCC Runtime Professional. 3. Klicken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie Generieren der Visualisierung () ( Generate the visualization () ) aus oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol in der Menüleiste. 4. Wählen Sie über die Optionskästchen die Geräte aus, für welche die Visualisierung generiert werden soll. Klicken Sie anschließend auf Generieren ( Generate"). Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 29
5 Projektierungsbeispiel 2 5.2 Projektierung 5. Das Fenster zeigt Ihnen den aktuellen Fortschritt an. 6. Im Inspektorfenster finden Sie Informationen, Warnungen und Fehler, die während der Generierung aufgetreten sind. 7. erstellt automatisch die in der folgenden Abbildung markierten Elemente. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 30
6 Weitere Hinweise 6 Weitere Hinweise -Objekte analysieren Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung, um die von generierten Objekte im Projekt zu erkennen. Bilder und Pop-Up-Bilder werden über das folgende Symbol in der Projektnavigation gekennzeichnet. Abbildung 6-1 Symbol In den Bildern werden die von erstellten Bildelemente farblich markiert. So können Sie direkt erkennen, welche Bildelemente bereits in der Kopiervorlage in der Bibliothek vorhanden waren und welche über Bildregeln erstellt wurden. Abbildung 6-2 Markierung der Bildelemente Über Extras > Einstellungen > ( Options > Settings > ) deaktivieren Sie diese Kennzeichnung oder ändern die Farbe. Abbildung 6-3 Einstellungen der Markierungen Die Markierung ist nur im Engineering System sichtbar und hat keinen Einfluss auf die Runtime. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 31
6 Weitere Hinweise In der Generierübersicht sehen Sie, welche Bilder/Bildobjekte, Variablen und Textlisten von erstellt wurden. Außerdem sehen Sie die Programmbausteine und die Regeln, durch welche die Elemente erstellt wurden. Abbildung 6-4 - Generierübersicht In der Generier-Matrix sehen Sie, durch welche Programmbausteine welche Bildelemente erstellt wurden. Abbildung 6-5 Generier-Matrix Wenn Sie in der Steuerung einen Baustein auswählen, sehen Sie unter Plug-ins die zu diesem Baustein zugehörigen Regeln und Generierübersicht. Abbildung 6-6 Ansicht STEP 7 Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 32
6 Weitere Hinweise -Objekte bearbeiten Wenn Sie das Layout von -Objekten nach der Generierung überarbeiten (z. B. ein Bildelement im Bild neu positionieren, die Größe ändern usw.), wird diese Einstellung von bei der nächsten Generierung beibehalten. Wenn Sie Objekte, die von erstellt wurden, nach der Generierung löschen ohne die entsprechenden Regeln anzupassen, werden diese bei der nächsten Generierung wieder generiert. -Projekte bearbeiten Sie können Projekte, die mit erstellt wurden, auch mit einer TIA Portal-Installation ohne öffnen und bearbeiten. Wenn Sie -Einstellungen und Regeln erstellen und ändern, oder die Visualisierung generieren möchten, benötigen Sie die -Installation. Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 33
7 Literaturhinweise 7 Literaturhinweise Tabelle 7-1 Thema \1\ Siemens Industry Online Support https://support.industry.siemens.com \2\ Downloadseite des Beitrages https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109740350 \3\ Erstellen von Bildbausteinen für WinCC Runtime Advanced und Comfort Panels https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/68014632 \4\ Beispielbausteine für WinCC (TIA Portal) und STEP 7 (TIA Portal) für S7-1200 und S7-1500 in SCL https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/66839614 8 Historie Tabelle 8-1 Version Datum Änderung V1.0 11/2016 Erste Ausgabe V1.1 12/2016 Hinweis eingefügt (SIMATIC S7-PLCSIM Advanced) Beitrags-ID: 109740350, V1.1, 11/2016 34