Landesberufsschule Theresienfeld

Ähnliche Dokumente
Landesberufsschule Waldegg

Landesberufsschule Waldegg

Polytechnische Schule Wr.Neustadt

Polytechnische Schule Wiener Neustadt

LBS Theresienfeld Februar Juni 2007

LBS Theresienfeld Schuljahr 2008/2009

Landesberufsschule Waldegg

Polytechnische Schule Wr.Neustadt

Zwischenbericht. Landesberufsschule WALDEGG

Anzahl der Gesamtberatungen von SchülerInnen

Martinus-Schule. Bericht

Florian Baier Schulsozialarbeit und Soziale Arbeit in Tagesschulen in der Schweiz

Konzept zur schulischen Sozialarbeit

147 Rat auf Draht Leitlinien

Kontaktdaten auch auf Homepage und im Schulplaner

Handlungssicherheit in schulischen Krisen

Auswertung KJT Sankt Augustin Beratungen im Auswertungszeitraum von bis Stand:

Kreisrealschule Bad Orb. Bericht

Schulsozialarbeit an der Realschule in Wolfach

Schule und Sozialarbeit

Kindernotaufnahmegruppe Kinosch. Schlossmatt Kompetenzzentrum Jugend und Familie

Schulsozialarbeit Staufer Schulzentrum. Stadt Waiblingen - Fachbereich Bildung und Erziehung 1

Unterstützung von Angehörigen von Menschen mit Behinderungen

Entwicklungen bei Behandlung und Versorgung von Menschen mit Essstörungen Maria Spahn, Ärztin für Psychiatrie

Aktuelle Angebote der Schulpsychologischen Beratungsstelle

14. Jahresbericht Schulsozialarbeit Wettingen

Lehrpersonenbefragung zur Schulsozialarbeit

SCHULÄRZTINNEN UND SCHULÄRZTE

Courses for refugees aged 15 and up

Konzeption der. Schulsozialarbeit. an der Astrid-Lindgren-Schule in der Stadt Schwentinental

Anamnesefragebogen. Angaben zu Ihren aktuellen Beschwerden und Problemen

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen

Jahresbericht. Schulsozialarbeit an der Grundschule am Eichkamp und an der Morgenstern Grundschule in Sottrum. Berichtszeitraum : Schuljahr 2015/ 2016

Kommunikationskonzept Realschule Oberesslingen

Drucksache 17 / Kleine Anfrage. 17. Wahlperiode. des Abgeordneten Joschka Langenbrinck (SPD) Gewaltvorfälle in den einzelnen Berliner Schulen

STADT GÜGLINGEN Tagesordnungspunkt Nr. 2 Vorlage Nr. 180/2017 Sitzung des Gemeinderats am 21. November öffentlich-

Bewerbung um Aufnahme an der Schule Schloss Salem

Schulsozialarbeit. Soziale und familiäre Problemlagen machen vor keiner Schule halt

Schuljahresbeginn 2009/10 Unterstützungsmassnahmen und ihre Umsetzung. Referat von Projektleiterin Ruth Bieri. Sehr geehrte Damen und Herren

Offene Jugendarbeit in NÖ Herangehensweisen und Erfahrungen aus Jugendlebenswelten

I N F O R M A T I O N

Psychische Erkrankungen und Suizidalität im Jugendalter

Statistik 2013 Kinder- und Jugendtelefon BERLIN

DEMOKRATIE LERNEN JUGENDMITBESTIMMUNG IN SCHULE UND WOHNORT

Auswertung der Evaluation zur Inklusion Schuljahr 2014/ 15. Elternfragebogen Klassenstufe 1 bis 4 (119 Rückläufe)

Bewerbungsbogen Schule Schloss Salem

Organisationen Vorarlberg

Zusammenfassung des KIPKE-Evaluierung Befragungsergebnisse Kinder und Jugendliche

Schulsozialarbeit. in der Haupt- und Realschule Neuenhaus

13. Jahresbericht Schulsozialarbeit Wettingen

VORBERICHT RATGEBERAKTION "REIFUNGSKRISEN" am

1 Mein Kind lernt, selbstständig zu arbeiten Mein Kind bekommt Aufgaben, die seinen 2 Fähigkeiten entsprechen.

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen

Alle Berliner Kinder müssen die Schule besuchen die Prävention gegen Schulschwänzen stärken, die Schulpflicht konsequent durchsetzen!

Ambulante Jugend-Hilfe

Kriseninterventionsmodell des Suchtvorbeugungsprojekts am BG/BRG Horn

Jugendgruppe Level. Schlossmatt Kompetenzzentrum Jugend und Familie

Aufgaben Schulpsychologischer Dienste in Gefährdungslagen

Umsetzungskonzept SchulsozialarbeiterInnen des Bundes für die Steiermark

Schulbezogene Jugendsozialarbeit im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Aktuelle Angebote der Schulpsychologischen Beratungsstelle

Konzept zur Schulsozialarbeit an der Willi-Fährmann-Schule

Lernerfahrungen und Lernergebnisse

Stellenzeichen: Telefon: Datum: : Meldung von: Anonym ja nein. Anlass der Meldung:

Schüler/innen-Gruppe Mega. Schlossmatt Kompetenzzentrum Jugend und Familie

Georg-Büchner-Schule Gymnasium

B. Strauß Geschäftsführende Schulleiterin

Bewerbung um ein Stipendium an der Schule Schloss Salem

PSYCHOSOZIALE ASPEKTE DER BEHANDLUNG SUCHTKRANKER

5. Elternbrief. Inhalt

Wer will, dass die Selbsthilfe so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt!

Gender Budgeting in den Hilfen zur Erziehung. Eine gemeinsame Präsentation von IMMA und dem Stadtjugendamt

Beratungswege am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Kosten: EUR 250,-- Bankverbindung: Sparkasse Salem-Heiligenberg; IBAN DE ; BIC SOLADES1SAL

Ergebnisse Schülerinnen. Werner Fröhlich Folie 1

Hallo Du! Hab den Mut, ruf an! Wir sind für dich da! Einleitung

Konzept Schulsozialarbeit

Psychosoziale Aspekte der Behandlung Suchtkranker

15 Mal in Mobbingfällen mit dem No Blame Approach gearbeitet

SCHULSOZIALDIENST SEKUNDARSCHULEN BASEL-LANDSCHAFT

Transkript:

Landesberufsschule Theresienfeld Schuljahr 7/ 1

Allgemein Die Landesberufsschule Theresienfeld wird seit Februar 7 durch auftrieb Schulsozialarbeit betreut, und konnte auch im 2.Jahr, d.h. im Schuljahr 7/ sehr erfolgreich weitergeführt werden. Es gab einige Adaptionen der Räumlichkeiten und Anwesenheitszeiten im Laufe des Jahres, ansonsten aber blieb das Angebot weitgehend gleich, und wurde, wie später im Bericht beschrieben, von allen Seiten sehr gut angenommen. Am Mittwoch, 3.1.7 wurde die Schulsozialarbeit an der LBS Theresienfeld feierlich offiziell eröffnet. Als Gäste waren neben Frau LR Dr. BOHUSLAV Petra, auch Vertreter des Bereiches Jugendwohlfahrt der Landesregierung, Vertreter/innen der öffentlichen Jugendwohlfahrt, Schulpsychologie, und viele andere Obmänner/frauen, Direktoren/innen, etc. geladen. Nach einigen einführenden Worten der Direktorin der Schule, Fr. WIESER Gerda, kam es durch die zuständige Schulsozialarbeiterin Fr. DSA TAMANDL Katrin zur inhaltlichen Ausführung der bisher geleisteten Arbeit und Tätigkeiten. Dr.Neumayr/Leiter der Jugendwohlfahrt NÖ fasste die Sicht und Herangehensweise der Jugendwohlfahrt in Bezug auf Schulsozialarbeit in einem kurzen Statement zusammen. Die Schlussworte der Präsentation kamen von LR BOHUSLAV Petra die die Wichtigkeit solcher Projekte nochmals betonte. Im November/Dezember 7 wurde auch erstmals ein Kunstprojekt durch den Künstler und Schauspieler Thomas WACKERLIG an der Schule durchgeführt, das durch die Initiative Kulturkontakt (Unterrichtsministerium) finanziert und vom Verein Jugend und Kultur organisiert wurde. Das Projekt hatte zum Thema Wie wir das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit einschätzen, in Bezug auf die Arbeit und Lebenswelt der Schüler/innen. Auch Kommunikation der Lehrlinge untereinander, wie auch in der Schule und im Lehrbetrieb waren Schwerpunkte des Projektes. Das Projekt war in den Unterricht Deutsch und Kommunikation integriert, da es vom Aufbau und den Inhalten den Unterrichtsplan sehr gut ergänzte. 2

Das Projekt wurde von den Schüler/innen sehr gut angenommen, und zum Abschluss vor anderen Schüler/innen, Lehrer/innen und der Direktion präsentiert. Anwesenheitszeiten und Räumlichkeiten Im ersten Lehrgang des Schuljahres 7/ wurde als Beratungszimmer die Lehrergarderobe des Turnsaales genutzt. Dieses diente jedoch nur als Zwischenlösung. Ab dem 2.Lehrgang kam es zur Adaption des Kellerraumes des Internates als Beratungszimmer, der sehr gut gelegen ist, und von Beginn an sehr gut angenommen wurde. Die Schulsozialarbeit war an folgenden Tagen anwesend: Dienstag von 17.. (ab dem 3. Lehrgang 1.-.) im Beratungszimmer im Internat Donnerstag von 14. 16. in der Lehrerbibliothek der Schule Der Donnerstag, der im vorigen Jahr nur fallweise angeboten wurde, wurde so gut angenommen, vor allem auch von externen Schüler/innen, dass er als fixer Anwesenheitstag installiert wurde. Über die Anwesenheitszeiten hinaus gab es die Möglichkeit die Schulsozialarbeit per e-mail und auch per Diensthandy außerhalb der Anwesenheitszeiten zu erreichen. 3

Kontaktzahlen Die Kontaktzahlen variierten in den einzelnen Lehrgängen sehr stark und vor allem der 2. und 3. Lehrgang dieses Schuljahres waren, wie auch die Statistik, zeigt besonders intensiv. Insgesamt wurde das Angebot von allen Seiten sehr intensiv genutzt, und besonders erfreulich war, dass auch die Direktorin der Schule, Fr.Wieser, wie auch ihre Stellvertreterin, das Angebot sehr gut nutzten, und die Schulsozialarbeit bei Problemen mit Schüler/innen zur Unterstützung heranzog. Durch diese gute und intensive Zusammenarbeit zwischen Leitung und Schulsozialarbeit konnten Schwierigkeiten und Probleme von Schüler/innen oft früher erkannt werden, und auch effizienter, im Sinne der Schüler/innen gearbeitet werden. Auch die Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium hat sich im Laufe des Schuljahres als sehr gut und notwendig erwiesen regelmäßige Gespräche waren sehr wichtig, da die Lehrer/innen sehr viel Zeit in den Klassen verbringen, und dadurch oft schneller auf Probleme einzelner Schüler/innen aufmerksam wurden. Im letzten Lehrgang gab es in 2 Einzelfällen auch Kontakte zu den Eltern, da es in beiden Fällen um eine weiterführende medizinische Abklärung ging und somit die Erziehungsberechtigten informiert werden mussten. Als externe Kooperationspartner war die Schulpsychologie ein wichtiger Ansprechpartner, wie auch die Jugendämter diverser Bezirke in Niederösterreich die in vielen Fällen kontaktiert wurden. Insgesamt gab es Kontakt zu folgenden Einrichtungen: AKH Wien Kinder und Jugendpsychiatrie Kinder und Jugendanwaltschaft GynMed Wien Abtreibung API Wr.Neustadt Jugendamt Melk 4

Schulpsychologie Baden BFI Kinder und Jugendpsychiatrie Tulln Niedergelassene Psychiater Jugendamt Wien Umgebung Jugendamt Gänserndorf Psychiatrie Baden Psychotherapeutin in Baden Arbeiterkammer NÖ Kontakte insgesamt (1.Lehrgang) 7 62 6 Schüler Direktor 4 31 3 Lehre/innen 1 11 11 9 Angehörige externe Kooperationspartner Kontakte insgesamt (2.Lehrgang) 1 113 1 Schüler Direktor 6 Lehrer/innen 4 11 12 Angehörige externe Kooperationspartner

Kontakte insgesamt(3.lehrgang) 16 14 14 Schüler 1 99 1 Direktor 6 4 17 6 3 Lehrer/innen Angehörige externe Koopeerationspartner Kontakte insgesamt (4.Lehrgang) 9 3 7 6 4 3 1 41 1 4 1 Schüler Direktor Lehrer/innen Angehörige externe Kooperationspartner Kontakte Schüler/innen Das Angebot wurde in allen Klassen zu Beginn jedes Lehrganges gemeinsam mit der Schulpsychologie vorgestellt und auch Visitenkarten mit Telefonnummer und e- mail Adresse ausgeteilt. Zusätzlich wurde das Angebot auch durch den Lautsprecher, sowohl im Internat wie auch im Schulbetrieb durchgesagt, um die Schüler/innen aufmerksam zu machen und sie zu erinnern. Die Beratungsstunden wurden an beiden Tagen sehr gut genutzt und die Schüler/innen suchten zum größten Teil von sich aus die Schulsozialarbeit auf. Auch der Erstkontakt über Telefon bzw. SMS wurde genutzt, wobei danach meist persönliche Kontakte folgten. 6

Wie auch im Vorjahr wurde der Kontakt per e-mail von den Schüler/innen nicht genutzt. Das Geschlechterverhältnis betreffend nahm die Zahl der Burschen im Laufe der Lehrgänge enorm zu, und im 3.Lehrgang suchten sogar mehr Burschen als Mädchen die Schulsozialarbeit auf. Die Themenbereiche in den Beratungen waren in den einzelnen Lehrgängen sehr unterschiedlich es gab jedoch Themenbereiche die in fast allen Beratungen vorkamen und deshalb in der Statistik an den ersten Plätzen lagen dies sind Schule/Lernen, Familie und auch die Lehrstelle. Die Statistik zeigt jedoch, dass vor allem im 3. und 4 Lehrgang, aber auch schon in den anderen beiden Lehrgängen, die Themen Aggressionen/Gewalt, Klassenklima und Mobbing in den vorderen Reihen zu finden waren. Viele Schüler/innen kamen mit dem Anliegen, dass es im Zimmer und in der Klasse Schwierigkeiten gab das konnte sein, dass jemand gemobbt wurde, oder dass es allgemeine Streitigkeiten gab. Dabei kam es dann zu Konfliktgesprächen mit einzelnen Zimmer und Klassenkollegen/innen oder es gab einen Workshop mit der ganzen Klasse um die Probleme aufzuarbeiten. In einigen Fällen ging es sogar so weit, dass Schüler/innen Angst vor einander hatten und nicht mehr in der Klasse oder im Zimmer bleiben wollten. Diese Ängste wurden immer sehr ernst genommen, da es dabei auch um Messerbesitz ging. Es wurden auch konkrete Drohungen ausgestoßen wurden insgesamt fanden 3 Kriseninterventionen im 3. und 4 Lehrgang statt in allen Fällen war eine psychiatrische Begutachtung notwendig, um den weiteren Schulbesuch zu gewährleisten. Ingesamt konnte beobachtet werden, dass psychische Probleme bis hin zu massiven Störungen immer häufiger auftreten, und dabei oft sehr schnell reagiert werden muss um eine eventuelle Fremdgefährdung zu verhindern. Meist waren auch Probleme in der Klasse damit verbunden, und neben den Kriseninterventionen gab es auch Gespräche mit den betroffenen Klassen, den Zimmern und auch dem Lehrerkollegium. 7

Die Anlassfälle, warum die Schulsozialarbeit aufgesucht wurde waren Folgende: Schwangerschaft/Abtreibung es wurden in 2 Fällen auch Schwangerschaftstests durchgeführt Sucht und Drogenkonsum Depressive Verstimmungen/Depressionen Probleme in der Beziehung Angst vor Selbstmord des Freundes Massive Probleme mit den Eltern Panikattacken Heimweh Rechtliche Probleme Alkoholsucht der Eltern Probleme im Freundeskreis Psychische Probleme Selbstmordgedanken Psychische Erkrankung Schulden der Eltern Selbstmord des Bruders Psychische und körperliche Gewalt durch die Eltern Aggressionen/Zornausbrüche Homosexualität Identitätsprobleme Mobbing Probleme mit Lehrer/innen schlechte Noten im Zeugnis Probleme im Internat/Zimmer Massive Angst vor Schulkollegen/Zimmerkollegen Ingesamt zeigt diese Auflistung, dass Schüler/innen sich mit allen Problemlagen an die Schulsozialarbeit wandten, und die Schulsozialarbeiterin oft auch die erste professionelle Person war, der sich die Jugendlichen anvertrauten deshalb waren die Problemlagen oft schon sehr komplex und es bedurfte intensiverer Betreuung und auch Weitervermittlung an andere Betreuungseinrichtungen.

Kontakte Schüler/innen (1.Lehrgang) 3 32 3 27 2 1 männlich weiblich 1 Kontakte Schüler/innen (2.Lehrgang) 9 7 67 6 4 3 1 männlich weiblich 1 Kontakte Schüler/innen (3.Lehrgang) 1 1 99 6 4 2 47 männlich weiblich Kontakte Schüler/innen(4.Lehrgang) 4 4 41 3 3 2 1 16 2 männlich weiblich 1 9

Themen 1. Lehrgang Schul-/Berufswechsel Missbrauch Probleme mit Lehrer/innen Aggression/Gewalt 1 1 1 1 Selbstverletzung Recht 2 2 Suizidgedanken Mobbing 3 3 Sucht/Drogen 4 Geld Klassenklima Wohnen Freiteit 6 6 Probleme im Internat/Zimmer 7 Freundeskreis Sexualität Familie 1 Gesundheit/Krankheit Partnerschaft Lehrstelle 11 11 11 Schule/ Lernen 19 2 4 6 1 12 14 16 1 Themen (2.Lehrgang) Essstörungen 1 Geld 2 Schul-/Berufswechsel 3 Probleme mit Lehrer/innen Recht 6 Mobbing Wohnen Sucht/Drogen Sexualität 9 Partnerschaft 13 Gesundheit/Krankheit 1 Freundeskreis 1 Probleme im Internat/Zimmer Freizeit Aggression/Gewalt 22 23 Lehrstelle Familie Klassenklima 29 3 3 Schule/Lernen 46 1 1 2 3 3 4 4 1

Themen(3.Lehrgang) Schul-/Berufswechsel 1 Recht 3 Mobbing Sucht/Drogen Sexualität Geld Partnerschaft 9 Wohnen 11 Freundeskreis Lehrstelle 17 17 Freizeit Probleme im Internat/Zimmer Klassenklima Schule/Lernen 23 23 23 Familie 26 Gesundheit/Krankheit Aggression/Gewalt 62 62 1 3 4 6 7 Themen (4.Lehrgang) Selbstverletzung 2 Suizidgedanken Geld 3 3 Probleme mit Lehrer/innen Recht Lehrstelle Wohnen 6 Sucht/Drogen Probleme im Internat/Zimmer 11 Familie 1 Gesundheit/Krankheit Freundeskreis Partnerschat 21 Sexualität 22 Freizeit 24 Klassenklima 2 Mobbing 26 Schule/Lernen 2 Aggression/Gewalt 34 1 1 2 3 3 4 11

Workshops und Gruppenarbeiten Wie bereits vorher beschrieben fanden im Laufe der Lehrgänge einige Workshops und Gruppenarbeiten statt vor allem anlassbezogen bei Konflikten, Schwierigkeiten in der Klasse und Mobbing. Dabei wurde die Schulsozialarbeit entweder durch betroffene Schüler/innen informiert, oder Lehrer/innen wandten sich an die Direktion und es wurde entsprechend reagiert. Im Zuge der Kriseninterventionen war es auch notwendig die Klassen aufzusuchen, um die Situation nach zu besprechen, Fragen zu beantworten und Ängste aufzuarbeiten. Da für jeden Workshop nur ca. 2 Stunden zur Verfügung standen, gab es bereits im Vorfeld eine anonyme Befragung der Schüler/innen durch Kärtchen, die dann ausgewertet wurden, auf die im Workshop aufgebaut werden konnte. Dieses Konzept war sehr effizient, da dadurch der eigentliche Workshop bereits zur Klärung der Konflikte genutzt werden konnte. Ingesamt haben folgende Workshops/Gruppenarbeiten stattgefunden: 1.Lehrgang.1.7 Workshop zum Thema Konflikte in der Klasse 22.1.7 Workshop zum Thema Sucht 3.Lehrgang 2.2.. Workshop zum Thema Konflikte in der Klasse 6.3. Workshop zum Thema Mobbing/Konflikte in der Klasse 13.3. Workshop zum Thema Konflikte in der Klasse 12

4. Lehrgang 29.. Workshop zum Thema Mobbing/Konflikte in der Klasse.6. Workshop zu Thema Mobbing/Konflikte in der Klasse 26.6. Workshop zu Thema Aids/Hepatitis mit Klassensprechern Zusammenfassung und Ausblick Wie die Ausführungen des Berichtes zeigen, wurde auftrieb Schulsozialarbeit auch im 2.Jahr der Tätigkeit an der Schule sehr gut angenommen, und es konnten einerseits zahlreiche Schüler/innen erreicht werden, aber auch Schulleitung und Lehrerschaft unterstützt werden. Besonders erwähnenswert ist die sehr gute Zusammenarbeit zwischen auftrieb Schulsozialarbeit und der Schulleitung, d.h. mit der Direktorin der Schule Fr.WIESER Gerda und ihrer Stellvertreterin Fr SCHRAMMEL Notburga. Dies erleichtert den Arbeitsalltag und es können Schüler/innen als auch die Lehrerschaft effizient und rechtzeitig unterstützt werden. Insgesamt hat das Schuljahr gezeigt, dass Schulsozialarbeit als Angebot vor Ort sehr wichtig ist, um auch in Krisenfällen schnell reagieren zu können. Wie schon beschrieben, wurde sowohl von schulischer, wie auch von sozialarbeiterischer Seite beobachtet, dass psychische Erkrankungen und massive Krisen im Schulalltag zunehmen, und vor allem in der Berufsschule oft sehr plötzlich und unerwartet zu Tage treten. Dabei kann die Schulsozialarbeit als Erstabklärung und Unterstützung dienen und in Zusammenarbeit mit regionalen Einrichtungen ein Betreuungsnetz für die Jugendlichen aufbauen. 13

Für das nächste Schuljahr wird es eine personelle Änderung für die LBS Theresienfeld geben, und zwar wird DSA FISCHBACH Verena, nach einer Einschulungsphase, die Schule mit dem 2.Lehrgang übernehmen. Die Beratungstage werden beibehalten, aufgrund organisatorischer Gründe wird die Zeit am Donnerstag vom Nachmittag auf den Vormittag von 9. 11. verschoben. Es wird wieder das Angebot von Kunstprojekten an der Schule geben, die im Laufe der ersten beiden Lehrgänge des neuen Schuljahres stattfinden werden. 14