heike.bung@t-online.de Pädagogisches Konzept Das bin ich: Mein Name ist Heike Bung, geboren 1962, seit 1986 bin ich verheiratet, ich habe zwei Söhne. Meine Tätigkeit als Tagesmutter begann ich im Jahre 2009. Die Qualifikation zur Tagespflegeperson erwarb ich 2009 beim Qualifizierungskurs. Anschließend wurde mir durch das Kreisjugendamt Euskirchen die Pflegeerlaubnis erteilt. Mein Mann, Frank Bung, ist Verwaltungsbeamter im geh. Verwaltungsdienst. Meine Söhne: Sven Bung * 20.01.1987 Master International Management of Forest Industries Patrick Bung * 12.05.1990 Sanitäter bei der Bundeswehr Meine Wohnsituation: Ich wohne mit meiner Familie in einem Einfamilienhaus in Zülpich. Der angrenzende Garten ist sehr weitläufig und unter anderem mit einer Schaukel einem Sandkasten, einer Kletterstange, Rutschbahn und Wippe ausgestattet. Die Betreuung der Kinder findet im gesamten Haus statt, welches kindersicher und kindgerecht ausgestattet ist. ( Steckdosensicherungen, Türgitter ; Treppengitter etc.) Meine Betreuungszeiten: Die Betreuungszeit ist grundsätzlich von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr an den Wochentagen ; Montag bis Freitag. Zusätzliche oder abweichende Zeiten nur nach Absprache.
Grundlagen meiner Arbeit: Die Kindertagespflege unterliegt dem SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfegesetz. Der Förderauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung und bezieht sich auf soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Ich persönlich sehe die Tagespflege als ergänzendes Angebot, mit der ich die Eltern in der Bildung und Erziehung unterstütze, damit sie ihre Familie und ihre Erwerbstätigkeit gut miteinander vereinbaren können. Grundwerte meiner Arbeit: In der Tagespflege liegen mir folgende Werte und Prinzipien besonders am Herzen: Umgangsformen, Höflichkeitsregeln (Danke, Bitte) Soziales Miteinander (einander helfen, teilen, zuhören, aussprechen lassen, sich entschuldigen, etc.) Rücksichtnahme, Toleranz, Aufrichtigkeit, Geborgenheit, Zuneigung Religiöse Werte, wie die im Jahreskreis enthaltenen Feste (z.b. Ostern, Weihnachten, Nikolaus, St. Martin) und deren dazugehörigen Geschichten. Erfahrungen sammeln auf spielerische Art und Weise Rechte der Kinder: Jedes Kind hat das Recht: Auf Geborgenheit und Liebe. Fehler machen zu dürfen. So angenommen zu werden, wie es ist. Auf eine gewaltfreie Erziehung. Sich frei zu entwickeln. Sich zurückziehen zu dürfen und in Ruhe gelassen zu werden.
Bindung und Bildung Die Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen im Leben der Kinder, darum möchte ich mit den Eltern gemeinsam eine Bildungspartnerschaft eingehen und die Kompetenzen des Kindes fördern und stärken. Bei mir können die Kinder auf Entdeckungsreise gehen und ihre Welt erforschen. Beim Spielen können die Kinder vielfältige emotionale und soziale Erfahrungen innerhalb einer Gruppe machen. Ich möchte die Neugier der Kinder unterstützen, indem ich spielerisch für all ihre Sinne Anregungen biete und Material zur Verfügung stelle. Meine pädagogischen Ziele: Soziale Entwicklung Emotionale Entwicklung Musische Entwicklung Sprachliche Entwicklung Grob- und Feinmotorik Selbstständigkeit Kreativität Umwelt erfahren Natur erleben Umgang mit Zahlen, Farben und Formen Wird von mir gefördert durch: Gemeinsames Spielen, Rollenspiele Vertrauen ausbauen Singen, Tanz- und Kreisspiele Bilderbücher anschauen, vorlesen, Geschichten erzählen, Fingerspiele, zu die Handlungen ansprechen und Gegenstände beim Namen nennen. Stapeln von Bausteinen, falten, schneiden, etc. Basteln, malen, gestalten Alltag erfahren durch gemeinsames Arbeiten, z.b. durch Mithilfe beim Salat waschen Die verschiedenen Jahreszeiten kennen lernen Anleiten auf die Toilette zu gehen (danach Hände waschen) Bausteine nach Farben, Größen und Formen sortieren, anschließendes zählen
Unterstützung und Ergänzung der elterlichen Erziehung: Ich möchte die Eltern bei der Förderung und Erziehung der Kinder unterstützen und eine vertrauensvolle und zuverlässige Betreuung bieten, damit sie beruhigt ihren Verpflichtungen nachgehen können. Ich möchte die Anregungen und Wünsche der Eltern beachten und soweit wie möglich in den Tagesablauf mit einfließen lassen. Lernen mit allen Sinnen: Die Sinne: Sehen, Riechen, Hören, Tasten und Schmecken sind von großer Bedeutung, um den eigenen Körper und die Umwelt wahrzunehmen. Um dazu die Gelegenheit zu haben, möchte ich den Kindern viele Anregungen bieten. Eingewöhnung: Damit dem Kind der Übergang vom Elternhaus in die Tagespflege leichter fällt und es langsam eine Beziehung zu mir aufbauen kann, lassen wir uns dafür ca. 14 Tage Zeit: Zu Beginn begleitet ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson das Kind zwei bis drei Mal für ca. ein bis zwei Stunden. Die Bezugsperson zieht sich immer mehr zurück, während das Kind in den Tagesablauf mit einbeziehe. Die erste Trennung sollte je nach Kind zwischen einer halben und einer Stunde sein. Die Abwesenheitszeiten der Bezugsperson werden in den nächsten Tagen gesteigert. Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn sich das Kind von mir trösten lässt. Rituale und Regelmäßigkeiten im Tagesablauf: Rituale und Grenzen geben den Kindern Orientierung und Sicherheit. Kinder benötigen wiederholende Rituale und feste Grenzen, die im Tagesablauf verankert sind: Feste Essens- und Ruhezeiten. Hände vor und nach dem Essen sowie nach dem Toilettengang waschen. Ausschließliches Essen am Tisch Spielzeug nicht wegnehmen, sondern erfragen. Aufräumen, bevor neues Spielzeug rausgeholt wird. Tagesablauf 07:30 Uhr 09.00 Uhr Ankommen der Kinder 07.30 Uhr 09:00 Uhr Frühstück 08.30 Uhr 11.00 Uhr Freispiel; während des Freispiels biete ich Beschäftigungsangebote wie Basteln, Fingerspiele, Bilderbuchbetrachtungen, Lieder,, an. 11.00 Uhr 11.30 Uhr letzte Vorbereitungen für das Mittagessen; Händewaschen der Kinder. 11.30 Uhr 12.00 Uhr Mittagessen 12.00 Uhr 12.30 Uhr Hände waschen und Windeln wechseln 12.30 Uhr 14.00 Uhr Mittagsruhe 14.00 Uhr 15.00 Uhr Freispiel 15.00 Uhr 15.30 Uhr Brotzeit 15.30 Uhr 16.30 Uhr Freispiel, Spaziergänge, Einkaufen oder im Hof spielen.
Sozialverhalten in der Familie: Die Kinder knüpfen auf sich allein gestellt, d.h. ohne die bisherige Hauptbezugsperson, die ersten sozialen Kontakte in einer Gruppe. Da die Kinder verschiedenen Alters sind, lernen sie eine geschwisterähnliche Beziehung kennen. Sie erfahren, dass sie Rücksicht nehmen und auch mal warten müssen, bis sie an der Reihe sind. Die Kinder lernen voneinander z.b. durch beobachten und gegenseitigem Helfen. Materialien für Drinnen und Draußen Materialien zum Bauen z.b. Lego in verschiedenen Größen und Farben. Materialien zum Gestalten z.b. Buntstifte, Papier, Buntpapier, Schere, Kleber, Knetmasse. Materialien aus der Natur z.b. Kastanien, Nüsse, Eicheln Verschiedene Spiele z.b. Puzzle, Memory, Bilderlotto, Hammerspiel, Holzperlen zum Fädeln,,. Bücher z.b. Lernbücher, Märchen, Bilderbücher,,. Im Hof z.b. Traktor, Dreirad, Roller, Bälle, Sandkasten,Schaukel. Einbeziehen in die Alltagsabläufe Je nach Alter und Anzahl der anwesenden Kinder dürfen sie z.b. Salat waschen und rupfen. Windeln und Feuchttücher holen und entsorgen. Beim Befüllen und Entleeren der Waschmaschine helfen. Beim Wäsche aufhängen die Wäscheklammern angeben. Beim Einkauf helfen.
Meine Rolle als Tagesmutter Ich biete den Kindern eine liebevolle Betreuung, damit sie sich hier wohl und geborgen fühlen. Durch Beobachtungen finde ich heraus, wo ich sie in ihrer Entwicklung und ihren Fähigkeiten unterstützen kann. Es gibt Rituale, die sich wiederholen, klare Regeln und Grenzen, woran sich die Kinder orientieren können und welche ihnen Sicherheit bieten. Gemeinsam haben wir viel Spaß am Basteln, beim Singen, an Bilderbuchbetrachtungen, Geschichten erzählen etc. Zusammenarbeit mit den Eltern Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern kann nur auf einer gewissen Basis, bestehend aus Achtung, Respekt und Vertrauen gelingen. Während den Bring- und Abholzeiten findet ein Informationsaustausch statt. So ist jeder auf dem aktuellen Stand, was das Befinden des Kindes anbelangt. Natürlich werden auch eventuell auftretende Probleme angesprochen und nach einer Lösung oder einem geeigneten Kompromiss gesucht. Gesunde Ernährung und Hygiene Ich koche jeden Tag mit frischen Lebensmitteln, dadurch sorge ich für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Kost. Die Kinder werden nach Bedarf und vor dem Schlafengehen gewickelt. Auch Kinder, die gerade lernen, trocken zu werden, erinnere ich an den Gang zur Toilette. Auch das Händewaschen vor und nach dem Essen, nach dem Toilettengang und nach dem Basteln wird bei mir berücksichtigt.
Förderung Jugendamt Die Betreuung von Kindern in Tagespflege wird vom Kreis Euskirchen nach den Bestimmungen des SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfegesetztes - KJHG und der aktuellen Satzung über die Förderung der Kindertagespflege und die Erhebung von Kostenbeiträgen für die Kindertagespflege gefördert. Förderhöhe Die Höhe der Förderung wird entsprechend des vereinbarten und benötigten Betreuungsumfangs festgesetzt: Kostenbeiträge und Förderhöhe können beim Jugendamt erfragt werden.