Besser aufgestellt: Wettbewerbsvorsprung durch verstärkte Cloud-Nutzung. IDC-Whitepaper, gesponsert von Cisco

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Transkript:

Besser aufgestellt: Wettbewerbsvorsprung durch verstärkte Cloud-Nutzung Brad Casemore, Robert Mahowald, Randy Perry, Ben McGrath August 2015

Besser aufgestellt: Wettbewerbsvorsprung durch verstärkte Cloud-Nutzung Zusammenfassung Bei 25% der Befragten ist die Cloud-Strategie ausgereift ; 32% haben keine Cloud- Strategie. 44% der Befragten nutzen eine Private- Cloud oder planen dies. Bei der Public- Cloud gilt dies für 37% der Befragten. 83% der Befragten wollen bei der Migration in die Cloud mit ihren bestehenden Hauptanbietern zusammenarbeiten. IT-Verantwortliche setzen nicht nur zunehmend auf die Cloud, sie verstehen auch immer besser, was mit dieser Technologie möglich ist. Dennoch sind Unternehmen mit fortschrittlichen Cloud-Strategien bislang noch eher selten. Aus der CloudView Survey, einer aktuellen Studie von IDC, geht hervor, dass 60 Prozent der Unternehmen die Cloud derzeit in irgendeiner Form nutzen oder dies planen u. a. für Einzelprojekte oder ihr Produktportfolio, für Test-/Entwicklungsumgebungen, oder für die unterbrechungsfreie Ausführung geschäftskritischer Anwendungen. Gerade einmal 25 Prozent dieser Anstrengungen sind jedoch als ausgereift einzustufen, was eine reproduzierbare, verwaltete oder optimierte Cloud-Strategie voraussetzt. Unternehmen müssen also noch vieles nachbessern. Nach unserer Ansicht geht die Cloud-Nutzung nun in die zweite Phase. In der ersten Phase ging es um die Optimierung von Service Level Agreements (SLAs) und Kostenreduzierung Ziele, die Unternehmen mittlerweile nur noch als Mindestanforderung für die Cloud sehen. Nun erwarten sie sich von der Cloud konkrete Verbesserungen, z. B. höhere Einnahmen oder mehr Investitionskraft durch die Nutzung von IT-Budgets für strategisch wichtigere Projekte. 54 Prozent der im Rahmen der IDC CloudView Survey befragten Teilnehmer erwarten beispielsweise, dass sie ihr IT-Budget mithilfe der Cloud (Public, Private und zunehmend auch Hybrid) strategischer nutzen können. Nach Ansicht von 53 Prozent ermöglicht die Cloud eine Erhöhung der Einnahmen. Diese Studie zeigt: Unternehmen, die IT-Services im Rahmen einer Cloud-Strategie beziehen und entwickeln, haben eine deutliche Verbesserung von Leistungskennzahlen wie Einnahmesteigerungen, eine strategischere Nutzung von IT-Budgets, reduzierte IT-Kosten, kürzere Bereitstellungszeiten und bessere SLA-Erfüllung zu erwarten. Und: Je umfassender die Unternehmen auf die Cloud setzten, desto stärker waren die Auswirkungen auf diese Leistungskennzahlen. IDC hat fünf Stufen der Cloud-Nutzung identifiziert: spontan, opportunistisch, reproduzierbar, verwaltet und optimiert (wobei der Reifegrad mit jeder Stufe zunimmt). Die Vorteile äußern sich schon unmittelbar beim Übergang von spontan zu opportunistisch, werden jedoch umso ausgeprägter, je weiter ein Unternehmen aufsteigt. Pro Cloud-Anwendung erzielten die untersuchten Unternehmen bis zu 1,6 Mio. US-Dollar höhere Einnahmen und sparten bis zu 1,2 Mio. US-Dollar ein. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 2

Die Private-Cloud darf in keiner Cloud-Strategie fehlen. Sie erweitert den traditionellen Rechenzentrumsbetrieb und bietet einem Unternehmen eine ganz eigene Cloud-Infrastruktur, unabhängig davon, ob sie im unternehmenseigenen Rechenzentrum oder am Standort eines Service- Providers eingerichtet bzw. genutzt wird. Dank flexiblen Storage-Pools, hoher Netzwerkkapazität und leistungsstarker Analysemöglichkeiten können Private-Clouds von bestimmten Infrastruktur- Elementen abstrahiert werden, was mehr Workload-Mobilität und Wahlfreiheit ermöglicht. Laut Umfrage ist die Private-Cloud im Vergleich zur Public-Cloud populärer: 44 Prozent der Befragten nutzen bereits eine Private-Cloud oder planen dies, für die Public-Cloud gilt dies nur für 37 Prozent. Bei der Private Cloud ebenso wie bei der zunehmenden Nutzung von Open-Source-Software für die Cloud liegen der Mehrwert und die erwarteten Ergebnisse über dem Durchschnitt. OpenStack ist im Aufwind. Für 65 Prozent der Unternehmen, die die Cloud nutzen, war OpenStack entweder bezogen über Open-Source oder über kommerzielle Distributionen ein wichtiges Element ihrer Cloud-Strategie. Private-Cloud- und OpenStack-Nutzer haben im Hinblick auf eine strategische Nutzung von IT-Budgets und eine bessere SLA-Erfüllung höhere Erwartungen in ihre Cloud. IDC definiert die Hybrid-Cloud als eine IT-Architektur für Unternehmen, die Folgendes vereint: Automatisierte, richtlinienbasierte und nutzungsgesteuerte Self-Service-Konfiguration, Bereitstellung und Verwaltung von Public- und Privat-Cloud-Infrastruktur (IaaS), Middleware (PaaS) und Datenbanken/Anwendungen (SaaS), sowie physische, virtuelle und softwaredefinierte, nicht Cloudspezifische IT-Ressourcen. Je nach Unternehmen wir die Hybrid-Cloud unterschiedlich definiert, der Umfrage zufolge kommt sie aber verstärkt zum Einsatz. Über 64 Prozent der Unternehmen, die die Cloud nutzen, verwenden eine Art von Workload-Portabilität oder eine Mischung aus Public-Cloud, Private-Cloud und klassischen IT-Ressourcen. Diese Merkmale stellen die größten Gemeinsamkeiten bei der Definition der Hybrid-Cloud dar. Entscheidende Voraussetzungen für die Hybrid-Cloud sind Workload-Migration, Sicherheit und richtlinienbasierte Kontrolle. Für die Mehrheit der Befragten gilt: Daten müssen zwischen Public- und Private-Clouds verschoben werden können, bei hohen Anforderungen an Sicherheit und Richtlinien. Die meisten IT-Abteilungen gehen davon aus, dass sie mit der fortschreitenden Entwicklung ihrer Cloud zunehmend als interne Service-Broker auftreten, wobei die Services sowohl selbst entwickelt als auch aus der Public-Cloud bezogen werden. In dieser neuen Rolle benötigen sie Lösungen, die unabhängig von der Bereitstellungsart eine zentrale Übersicht über IT- und Business-Services sowie einen geregelten, richtlinienbasierten und standortunabhängigen Zugriff auf diese Services ermöglichen. Die Public-Cloud ist mit ihrer geringen Anpassungsfähigkeit und der verhältnismäßig niedrigen Servicequalität eher für den Massenmarkt bestimmt. Daher wird sie durch eine Cloud der Enterprise- Klasse ersetzt, die Unternehmen von ihren bestehenden Anbietern beziehen möchten. 64 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie mit mindestens zwei Cloud-Providern zusammenarbeiten werden. Dem gegenüber stehen 83 Prozent der Befragten, die bevorzugt mit ihrem bestehenden Hauptanbieter bei der Migration in die Cloud zusammenarbeiten möchten. Nach unserer Einschätzung haben bestehende IT-Anbieter gute Chancen, leistungsstarke und vom Unternehmen verwaltete Cloud-Services (z. B. die Verwaltung mobiler Ressourcen, Directory-Integration und durch den Kunden verwaltete Verschlüsselungsschlüssel) anzubieten. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 3

Über diese Studie Diese Studie basiert auf der aktuellen IDC CloudView Survey, in deren Rahmen 3.463 Führungskräfte von Unternehmen befragt wurden, die die Cloud nutzen, sowie einer von Cisco gesponserten Umfrage, in deren Rahmen Cisco 2.378 Teilnehmer zu den Geschäftsvorteilen der Cloud befragt wurden. Untersucht wurden die Nutzung der Cloud insgesamt, Implementierungsstrategien, wichtige Faktoren für die Einführung, deren Vorteile sowie Anforderungen. Befragt wurden Teilnehmer aus den folgenden 17 Ländern: USA, Kanada, Mexiko, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Niederlande, Schweden, China, Indien, Korea, Japan, Australien, Malaysia und Brasilien. Ergänzt wurde die Studie durch 370 Antworten aus 15 Marktstudien, die IDC Business Value Research zwischen 2012 und 2015 zur Ausgereiftheit der Cloud und zur Implementierung einer Private-Cloud sowie der dazu erforderlichen konvergenten Infrastruktur durchgeführt hat, sowie 15 Antworten aus einer speziellen Studie für Cisco im Dezember 2014 unter Unternehmen mit optimierten/verwalteten Cloud-Strukturen. Weitere Einzelheiten zur Umfragemethodik von IDC, den einzelnen Stufen der Cloud-Einführung sowie zur Nutzenanalyse sind im Anhang aufgeführt. Die Cloud-Nutzung geht in die zweite Phase Immer mehr Unternehmen nutzen die Cloud, wollen nun aber ihre Strategien optimieren Die Cloud ist weiter auf dem Vormarsch. Der diesjährigen Befragung zufolge verfügen 68 Prozent der Unternehmen über eine Cloud-Strategie (Public- oder Private-Cloud) und überführen die verschiedensten Workloads in die Cloud. Mindestens 30 Prozent der Unternehmen haben die Migration bereits abgeschlossen oder planen eine Migration der in der Befragung erwähnten Workloads. Im Folgenden sind die häufigsten Workloads nach Bereitstellungskategorie aufgeführt: Public-Cloud: Anwendungs-Workloads umfassen E-Mails, unternehmensinterne soziale Netzwerke und Produktivitätstools wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. Datengestützte Workloads umfassen Web-Content-Management, Datenbackups/-archivierung und Test-/Entwicklungsumgebungen. IT-Workloads umfassen Mobile-Device-Management und Zusatzkapazitäten für Datenspeicher. Private-Cloud (am Kundenstandort): Anwendungs-Workloads umfassen E-Mail, Enterprise- Resource-Planning (ERP), Lieferkettenlogistik und Projekt- und Portfolio-Management (PPM). Datengestützte Workloads umfassen Datenbank-Services (DBMS), Unternehmenssuche und Datenintegration. IT-Workloads umfassen Mobile-Device-Management, die Verwaltung der Netzwerk- oder Anwendungsleistung und Security-Services. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 4

Private-Cloud (am Provider-Standort): Anwendungs-Workloads umfassen das Produktlebenszyklus-Management, Customer-Resource-Management (CRM) und Personalverwaltung. Datengestützte Workloads umfassen Enterprise-Content-Management (ECM), Cloud-Tests/Entwicklung und Analysen des IT-Betriebs. IT-Workloads umfassen Datenspeicherkapazität und Geschäftskontinuität/Disaster-Recovery. Traditionelle Bereitstellung (vor Ort): Anwendungs-Workloads umfassen Personalverwaltung und PPM. Datengestützte Workloads umfassen ECM und Datenintegration. IT-Workloads umfassen das IT-Helpdesk-Management sowie die Verwaltung von Serverkapazität, Netzwerk- oder Anwendungsleistung und Sicherheit. Unternehmen setzen zwar verstärkt auf die Cloud, müssen ihre Strategien aber noch optimieren. IDC definiert fünf Entwicklungsstufen einer Cloud-Strategie: Spontan: Cloud-Technologie wird aus einer unmittelbaren Notwendigkeit heraus genutzt, häufig auch ohne Genehmigung seitens der IT-Abteilung. Opportunistisch: Die Cloud wird für kurzfristige Verbesserungen der Verfügbarkeit von IT- Ressourcen genutzt. In der Regel wird die Cloud für neue Lösungen oder isolierte Computing- Umgebungen in Erwägung gezogen. Reproduzierbar: Durch Standardisierung und Implementierung von Best Practices wird ein flexiblerer Zugriff auf IT-Ressourcen ermöglicht. Für den Zugriff auf Cloud-Services kommen Self- Service-Portale zum Einsatz. Verwaltet: Best Practices für die Cloud werden konsistent im gesamten Unternehmen implementiert. Die Orchestrierung der Servicebereitstellung erfolgt über integrierte Ressourcen. Optimiert: Innovative IT-Produkte und -Services werden über interne und externe Cloud- Provider bereitgestellt. Innovationen werden durch einen transparenten Zugriff auf IT-Ressourcen ermöglicht, die einen Mehrwert für das Unternehmen sowie transparente Kostenberechnungen ermöglichen. Unsere Studie zeigt: Die Cloud wird zwar stärker genutzt, jedoch erreichen nur 25 Prozent der Unternehmen die drei höchsten Stufen, d. h. reproduzierbare, verwaltete oder optimierte Cloud- Strategien (siehe Abbildung 1). Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 5

ABBILDUNG 1 Die meisten Unternehmen arbeiten noch an der Optimierung ihrer Cloud-Strategien Bei nur 25% der Unternehmen ist die Cloud-Strategie reproduzierbar, verwaltet oder optimiert 16% Reproduzierbar 11% Opportunistisch Stufen der Cloud-Strategie 8% 1% Verwaltet Optimiert 32% Keine Strategie 32% haben keine Cloud- Strategie 32% Spontan n = 19.080 (Gesamtstichprobe) Hinweis: Die vollständige Umfrage wurde unter den 3.463 Befragten in 17 Ländern durchgeführt, die die Cloud bereits für mehr als eine oder zwei kleinere Workloads einsetzen. Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Vieles muss also noch verbessert werden. Die Optimierung der Cloud-Strategie kann dabei schrittweise erfolgen. Unternehmen können von unterschiedlichen Stufen aus beginnen und ggf. auch einige Stufen ganz überspringen. In jedem Fall unerlässlich sind jedoch Best Practices wie Workload-Portabilität, Sicherheit und richtlinienbasierte Automatisierung. Der Schritt von der Kategorie Spontan zu Opportunistisch erfolgt beispielsweise, indem zunächst mit nicht genehmigten Cloud-Projekten Ergebnisse erzielt werden, die dann als Grundlage für weitere Cloud- Initiativen dienen. Daraus wiederum können reproduzierbare Strategien entstehen usw. Jetzt geht es darum, bessere Ergebnisse zu erzielen Die Studie zeigt: Die Cloud-Nutzung geht in die zweite Phase. In der ersten Phase, die etwa 2007 begann, wollten Unternehmen mit der Cloud in erster Linie IT-Kosten reduzieren, die SLA-Erfüllung optimieren und das Kundenerlebnis verbessern. Wie Abbildung 2 zeigt, werden Leistungskennzahlen wie SLAs, IT-Kosten, Kundenerlebnis und Flexibilität nur noch als Mindestanforderung angesehen. Jetzt gehen die Erwartungen mehr in Richtung der strategischen Vorteile: Die Nutzung von IT-Budgets für strategisch wichtige Projekte und die Steigerung von Einnahmen mithilfe der Cloud. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 6

Strategische Nutzung von IT-Budgets Einnahmesteigerungen Erfüllung von Service Level Agreements IT-Betriebskosten Kundenerlebnis Flexibilität ABBILDUNG 2 Die Cloud soll zu besseren Geschäftsergebnissen beitragen Erwartete Auswirkungen der Cloud für die nächsten zwei Jahre n = 2.378 29% 28% 25% 25% 54% 53% 56% 46% 51% 54% 29% 28% 17% 20% 16% 26% 24% 21% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Erwartungshaltung bei strategischen Geschäftsergebnissen am größten Vorteile für Betrieb und Kostenkontrolle gelten als Mindestanforderung n Positive Auswirkungen n Unverändert n Negative Auswirkungen Frage: Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Auswirkungen auf diese Leistungskennzahlen durch die Nutzung von Public-, Private- oder Hybrid-Cloud-Services für die kommenden zwei Jahre am besten? Quelle: von Cisco gesponserte, ergänzend zur IDC CloudView Survey vom Dezember 2014 durchgeführte Umfrage. Genaue Definitionen der in dieser Studie verwendeten Leistungskennzahlen sind im Anhang aufgeführt. Je ausgereifter die Cloud-Strategie, desto größer die Vorteile Verstärkte Cloud-Nutzung verbessert Leistungskennzahlen erheblich Die Untersuchungen von IDC Business Value Research machen deutlich: Die Cloud kann zentrale Messgrößen der Geschäftsleistung verbessern je ausgereifter dabei die Strategie ist, desto größer sind die Vorteile (siehe Tabelle 1). So sind beim Übergang von einer spontanen zu einer opportunistischen Cloud-Strategie im Hinblick auf IT-Kosten, die strategische Nutzung von IT- Budgets, das Kundenerlebnis und die optimierte SLA-Erfüllung Verbesserungen im zweistelligen Bereich möglich. Ähnlich oder sogar noch größer ist das Potenzial beim Übergang von opportunistisch zu reproduzierbar. Hinzu kommen mögliche Steigerungen der Einnahmen im einstelligen Bereich. Besonders wichtig dabei: In allen Stufen entstehen Vorteile, doch je weiter ein Unternehmen aufsteigt, desto größer wird das Potenzial. Bereits der Übergang von einer spontanen zu einer opportunistischen Cloud-Strategie hat positive Auswirkungen. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Cloud-Strategie nehmen die Vorteile zu. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 7

TABELLE 1 Mit der Entwicklungsstufe der Cloud-Strategie nehmen Vorteile deutlich zu Durchschnittliche Verbesserung der Leistungskennzahlen beim Erreichen der verschiedenen Stufen der Cloud-Strategie Ad hoc zu Ad hoc zu Ad hoc zu Ad hoc zu opportunistischem wiederholbarem gehandhabt optimiert Umsatzsteigerung 0,1% 1,4% 4,0% 10,4% IT-Kostensenkung 13% 29% 48% 77% Strategische Zuweisung des IT-Budgets 16% 56% 100% 200% Bereitstellungszeit 27% 47% 76% 99% SLA-Erfüllung 43% 63% 69% 72% Quelle: Daten wurden ergänzt durch 370 Antworten aus 15 Marktstudien, die IDC Business Value Research zwischen 2012 und 2015 zur Ausgereiftheit der Cloud und zur Implementierung einer Private-Cloud sowie der dazu erforderlichen konvergenten Infrastruktur durchgeführt hat, sowie 15 Antworten aus einer speziellen Studie für Cisco im Dezember 2014 unter Unternehmen mit optimierten/verwalteten Cloud-Strukturen. Ausgereifte Cloud-Strategien versprechen finanzielle Vorteile in Millionenhöhe Ebenfalls ermittelt wurden die finanziellen Vorteile, die Unternehmen mit ausgereiften Cloud-Strategien erzielen. Abbildung 3 zeigt diese Vorteile aufgeteilt nach Kategorie. Pro Anwendung, die über eine Private- oder Public-Cloud bereitgestellt wurde, erzielten die untersuchten Unternehmen bis zu 1,6 Mio. US-Dollar höhere Einnahmen und sparten bis zu 1,2 Mio. US-Dollar ein. Diese finanziellen Vorteile resultieren aus der Nutzung der Cloud zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse. Durch den Verkauf neuer Produkte und Services, die Gewinnung neuer Kunden oder die Erschließung neuer Märkte wurden die Einnahmen erhöht. Nach Angaben der Unternehmen waren die Einnahmesteigerungen auf eine erhöhte Innovationskraft zurückzuführen, da IT-Ressourcen (Personal und Budget) nicht mehr nur für klassische Wartungsarbeiten, sondern für neue, strategisch wichtigere Aufgaben genutzt werden konnten. Ebenfalls genannt wurde die Möglichkeit, mithilfe der Cloud das Internet of Things (IoT) (via IP vernetzte Geräte, bei denen es sich nicht um traditionelle Computer oder Mobilgeräte handelt) als Einnahmequelle erschließen zu können. Die Unternehmen konnten IoT-Produkte schneller auf den Markt zu bringen, Plattformen leichter einführen und für mehr Benutzer skalieren sowie Entwicklungsumgebungen schneller in Betrieb nehmen. Einsparungen bei den Betriebskosten ermöglicht die Cloud, indem sie eine besser skalierbare, zuverlässigere und leistungsstärkere Umgebung schafft. Die Vorteile umfassen: Mehr Flexibilität: Die IT kann Business-Anwendungen schneller entwickeln und bereitstellen. Das spart Kosten für neue Produkte und Services, die diese Anwendungen benötigen. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 8

Erhöhte Mitarbeiterproduktivität: Mitarbeiter können jederzeit und unabhängig vom Standort zuverlässig auf geschäftskritische Anwendungen zugreifen und können ihre Zeit somit effizienter nutzen. Risikominimierung: Anwendungen sind konsistenter und zuverlässiger verfügbar. Das reduziert Kosten, die durch ungeplante Ausfallzeiten und Datenwiederherstellung entstehen. Geringere Infrastrukturkosten: Die automatisierte und effiziente Infrastruktur schafft eine einheitliche und skalierbare Plattform, ohne dass vorab Überkapazitäten bereitgestellt oder teure Ressourcen hinzugefügt werden müssen. Vorteile durch Open-Source: Open-Source bietet Vorteile im Hinblick auf Infrastrukturkosten, die Kosten für Hypervisoren lassen sich vermeiden, und es steht eine umfangreiche Codebasis zur Verfügung, die für verschiedene Zwecke genutzt werden kann. ABBILDUNG 3 Vorteile in Millionenhöhe durch ausgereifte Cloud- Strategien 1.800.000 USD 1.600.000 USD 1.400.000 USD 1.200.000 USD 1.000.000 USD 800.000 USD 600.000 USD 400.000 USD 200.000 USD Jährlicher Nutzen pro Cloud-Anwendung 1,6 Mio. USD 7% 93% Nutzung des Internet of Things Mehr Innovationskraft 1,2 Mio. USD 5% 8% 28% 9% 28% 49% Vorteile durch Open-Source Geringere Infrastrukturkosten Risikominimierung Erhöhte Mitarbeiterproduktivität Mehr Flexibilität 0 USD Zusätzliche Einnahmen Kostenreduzierung Quelle: Daten wurden ergänzt durch 370 Antworten aus 15 Marktstudien, die IDC Business Value Research zwischen 2012 und 2015 zur Ausgereiftheit der Cloud und zur Implementierung einer Private-Cloud sowie der dazu erforderlichen konvergenten Infrastruktur durchgeführt hat, sowie 15 Antworten aus einer speziellen Studie für Cisco im Dezember 2014 unter Unternehmen mit optimierten/verwalteten Cloud-Strukturen. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 9

Entscheidend ist die Kombination aus Private/ Hybrid-Cloud Private-Cloud verspricht bessere Ergebnisse Mit der Private-Cloud kann die IT wie ein großer Public- Cloud-Anbieter agieren. Sie kann die Ressourcenauslastung optimieren, wird skalierbarer und kann schneller auf Anfragen reagieren. Und das bei mehr Kontrolle und Sicherheit, da die Ressourcen nur in ihrem Unternehmen genutzt werden. Die zweite Phase ist zudem durch eine verstärkte Nutzung von Private-Cloud geprägt. Das Ziel der IT-Abteilung besteht dabei darin, wie ein Public-Cloud-Anbieter zu agieren. So kann sie die Ressourcenauslastung optimieren, wird skalierbarer und kann schneller auf Anfragen reagieren. Und das bei mehr Kontrolle und Sicherheit, da die Ressourcen nur in ihrem Unternehmen genutzt werden. Abbildung 4 zeigt: 44 Prozent der Unternehmen nutzen bereits eine Private-Cloud oder planen dies, für die Public-Cloud gilt dies nur für 37 Prozent. ABBILDUNG 4 Fast die Hälfte der Unternehmen nutzt eine Private-Cloud oder plant dies 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 27% 24% 17% 13% 27% 28% 28% 35% Private-Cloud Public-Cloud n Wird bereits genutzt n Implementierung geplant n Wird geprüft n Kein Interesse/Weiß nicht 57% der Unternehmen nutzen bereits eine Form der Cloud oder planen dies. Frage: Wie würden Sie die aktuellen oder anstehenden Pläne Ihres Unternehmens zur Nutzung einer Public- oder Private-Cloud für Produktions-Workloads und -Services beschreiben? n = 19.080 (Gesamtstichprobe) Hinweis: Die vollständige Umfrage wurde unter den 3.463 Befragten durchgeführt, die die Cloud bereits für mehr als eine oder zwei kleinere Workloads einsetzen. Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Die Private-Cloud bietet Unternehmen weitreichende Vorteile. So gaben 55 Prozent der aktuellen Private- Cloud-Nutzer an, dass eine Cloud-Infrastruktur eine strategischere Nutzung von IT-Budgets ermöglicht. Von den Befragten, die bislang keine Private-Cloud nutzen, äußerte 50 Prozent diese Erwartungshaltung. Ebenso versprechen sich 54 Prozent der Private-Cloud-Nutzer von ihrer Cloud-Infrastruktur erhöhte Einnahmen. Von den Befragten, die derzeit keine Private-Cloud nutzen, gilt dies für 47 Prozent. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 10

Hybrid-Cloud gewinnt an Dynamik, erfordert jedoch Workload- Portabilität, Sicherheit und richtlinienbasierte Kontrolle Auch die Hybrid-Cloud erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die im Rahmen der Studie Befragten nannten jedoch unterschiedliche Definitionen der Hybrid-Cloud, am häufigsten die folgenden: die Verwendung von Abonnements von verschiedenen Cloud-Providern auf Basis der jeweiligen Geschäftsanforderungen (46 Prozent der Befragten); eine gemischte IT-Umgebung aus Public-Cloud und dedizierten IT-Ressourcen (37 Prozent); eine Mischung aus Public-Cloud, Private-Cloud und klassischen IT-Ressourcen unter Verwendung des gleichen Servicekatalogs (34 Prozent); eine Cloud- Infrastruktur bestehend aus mindestens zwei eindeutigen Entitäten (Private, Community oder Public) mit proprietärer Technologie, die Daten- und Anwendungsportabilität ermöglicht (34 Prozent); und eine Cloud-Infrastruktur, die Workload-Portabilität mit automatischer Reaktion auf Auslastungsspitzen und automatischem Lastenausgleich in Public- und Private-Cloud-Ressourcen ermöglicht (33 Prozent). (Mehrfachantworten waren möglich.) Die zwei häufigsten Merkmale dieser Definitionen waren Workload-Portabilität und die Kombination aus Public- und dedizierter Cloud. Auf Basis dieser beiden Merkmale nutzen 48 Prozent der Unternehmen mit aktiver Cloud-Implementierung in irgendeiner Form die Workload-Portabilität. 50 Prozent der Cloud-Nutzer kombinieren zudem Public-Cloud- und Private-Cloud-/dedizierte IT-Ressourcen. Insgesamt setzten 64 Prozent der Cloud-Nutzer auf eine dieser beiden Hybrid-Cloud- Strategien (siehe Abbildung 5). ABBILDUNG 5 64 % der Cloud-Nutzer setzen auf eine Hybrid-Cloud Anteil der Befragten, deren Cloud-Strategie Folgendes beinhaltet: 48% Workload-Portabilität zwischen Public- und Private- Cloud-Ressourcen 50% Mischung aus Public-Cloud, Private-Cloud und dedizierten/ klassischen IT-Ressourcen Frage: Wie wurde Hybrid-Cloud in Ihrem Unternehmen bei der Umsetzung der entsprechenden Strategie definiert? (Mehrfachantworten möglich) n = 3,463 Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 11

Die Umsetzung gestaltet sich bei einer Hybrid-Cloud komplexer als bei anderen Formen der Cloud, da sie Workload-Portabilität, Sicherheit und richtlinienbasierte Kontrolle erfordert. Diese Anforderungen gingen aus unserer Studie klar hervor. Für die Mehrheit der Befragten gilt: Daten müssen zwischen Public- und Private-Clouds verschoben werden können, bei hohen Anforderungen an Sicherheit und Richtlinien (siehe Abbildung 6). ABBILDUNG 6 Die Hybrid Cloud erfordert Workload-Portabilität, Sicherheit und richtlinienbasierte Kontrolle 33% 47% 67% Workload-Portabilität mit automatischer Reaktion auf Auslastungsspitzen und Lastverteilung zwischen Public- und Private-Cloud Sicherheitsvorbehalte bei der Nutzung einer Public-Cloud; Sicherheit hatte höchste Priorität Workloads müssen automatisch zwischen den Providern je nach Standort, Richtlinien und Kontrollmechanismen verschoben werden Frage: Wie wurde Hybrid-Cloud in Ihrem Unternehmen bei der Umsetzung der entsprechenden Strategie definiert? Frage: Welcher der folgenden Punkte beschreibt die größten Vorbehalte Ihres Unternehmens zur Cloud und welche stellen ENTSCHEIDENDE HINDERNISSE für die Nutzung entsprechender Services oder Technologien dar? Frage: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zur Zusammenarbeit Ihres Unternehmens mit externen Cloud-Providern zu? (5 Bewertungen von Stimme vollständig zu bis Stimme überhaupt nicht zu. Die beiden höchsten Bewertungen sind abgebildet.) n = 3.463 Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Darüber hinaus soll bei den meisten Befragten (64 Prozent) die IT-Abteilung als Broker für IT- Services agieren dies unter Nutzung von Lösungen, die unabhängig von der Bereitstellungsart eine zentrale Übersicht über IT- und Business-Services sowie einen geregelten, richtlinienbasierten und standortunabhängigen Zugriff auf diese Services ermöglichen. Da Services und Software zunehmend von der IT-Lieferkette abstrahiert werden, gewinnen diese Anforderungen zunehmend an Bedeutung. Für die Nutzer gilt: Die Cloud muss maximalen funktionalen Mehrwert bieten. Der Fokus der IT liegt auf einer möglichst hohen Servicequalität sowie auf Workload-Portabilität, Sicherheit und Richtlinienautomatisierung, unabhängig davon, wo sich die physischen Ressourcen befinden oder in welchem geschäftlichen Rahmen diese bezogen werden. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 12

Open-Source und OpenStack schaffen zusätzliches Potenzial Die Umfrage zeigt: OpenStack ist ein wichtiger Antriebsfaktor für die Private/Hybrid-Cloud. Für 65 Prozent der Befragten ist die Nutzung von OpenStack über Open-Source und/oder kommerzielle Distributionen ein wichtiges Element ihrer Cloud-Strategie. OpenStack wird als Orchestrierungsplattform für die Private- Cloud immer beliebter. Denn OpenStack-Nutzer geraten nicht in die Abhängigkeit eines einzelnen Anbieters, können Betriebskosten langfristig senken und OpenStack-basierte Unternehmenslösungen mithilfe von kommerziellen OpenStack-Plug-in-Architekturen besser nutzen. Aus der Studie geht außerdem hervor, dass die Ergänzung der Private-Cloud durch OpenStack-basierte Open-Source-Technologien noch deutlich mehr Vorteile verspricht (siehe Abbildung 7). So waren die Erwartungen von Unternehmen, die auf OpenStack setzen, im Hinblick auf die strategische Nutzung von IT-Budgets, die Erhöhung der Einnahmen und die verbesserte SLA-Erfüllung durch ihre Cloud deutlich höher (bei den Einnahmen um ganze 17 Prozent). ABBILDUNG 7 Erwartungshaltung bei OpenStack-Nutzern höher Anteil der Befragten 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% Erwartete Verbesserung der folgenden Leistungskennzahlen: 57% 58% 34% 21% 40% 43% 65% der Cloud-Nutzer sehen in OpenStack einen wichtigen Faktor ihrer Cloud-Strategie (über Open-Source und/oder kommerzielle Distributionen). Befragte, die OpenStack als wichtigen Faktor ihrer Cloud-Strategie betrachten, erwarten sich von der Cloud deutlichere Verbesserungen der Leistungskennzahlen als diejenigen, die weniger Wert auf OpenStack legen. 0% SLA-Erfüllung Einnahmesteigerungen Strategische Nutzung von IT-Budgets n OpenStack ist wichtig n OpenStack ist nicht wichtig Frage: (IDC Business Value Custom Survey): Anhand welcher der folgenden Aussagen würden Sie die folgenden Leistungskennzahlen in Verbindung mit Public-, Private- oder Hybrid-Cloud-Services für die kommenden zwei Jahre bewerten? Q: (IDC CloudView Survey): Wie wichtig sind die folgenden Open-Source- und Standardprojekte für die Cloud- Strategie Ihres Unternehmens? [OpenStack] (Abbildung zeigt die beiden höchsten und die beiden niedrigsten Bewertungen.) n = 2.378 Quelle: von Cisco gesponserte, ergänzend zur IDC CloudView Survey vom Dezember 2014 durchgeführte Umfrage Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 13

Geografische und branchenspezifische Aspekte Je nach Größe und Branche ziehen Unternehmen für bestimmte Workloads die Private-Cloud z. B. aufgrund spezifischer Geschäftsprozesse, zur Einhaltung spezifischer Bestimmungen oder aus technischen Gründen der Public-Cloud vor. Dennoch möchten sie von der geschäftlichen Flexibilität und der effizienten Bereitstellung von IT-Services der Cloud profitieren. Für die zahlreichen Workloads, die das Rechenzentrum eines Unternehmens nie verlassen, ist die Private-Cloud bestens geeignet. Abhängig von der Region zeigte die Studie eine Reihe von deutlichen Unterschieden hinsichtlich der Cloud-Nutzung. In Latein- und Nordamerika ist die Private-Cloud am stärksten verbreitet: 52 bzw. 48 Prozent der Befragten gaben an, dass sie derzeit eine Private-Cloud nutzen oder dies planen. Es folgen die EMEA-Region (45 Prozent) und der Asien-Pazifik-Raum (39 Prozent) (siehe Abbildung 8). Ähnlich verhält es sich mit der Public-Cloud: In Lateinamerika gaben 41 Prozent, in Nordamerika 38 Prozent, in der EMEA-Region 36 Prozent und im Asien-Pazifik-Raum 35 Prozent der Befragten an, dass sie derzeit eine Public-Cloud nutzen oder dies planen. Die Frage, ob irgendeine Form der Cloud genutzt wird oder dies geplant ist, wurde in Nordamerika von 59 Prozent in Lateinamerika von 66 Prozent, in der EMEA-Region von 57 Prozent und im Asien-Pazifik-Raum von 51 Prozent der Befragten bejaht. ABBILDUNG 8 Private-Cloud-Nutzung nach Region 100% 90% 48% 52% 45% 39% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Nordamerika Lateinamerika EMEA Asien-Pazifik- Raum n = 19.080 (Gesamtzahl der Befragten) Hinweis: Die vollständige Umfrage wurde unter den 3.463 Befragten durchgeführt, die die Cloud bereits für mehr als eine oder zwei kleinere Workloads einsetzen. Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Wird bereits genutzt Implementierung geplant Wird geprüft Kein Interesse/Weiß nicht Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 14

Im Hinblick auf die Entwicklungsstufe der Cloud-Strategie sind die Ergebnisse relativ gleichmäßig verteilt (siehe Abbildung 9). Nord- und Lateinamerika sind die meisten Unternehmen (29 Prozent) den höchsten drei Kategorien zuzuordnen ( optimiert, verwaltet oder reproduzierbar ). Den zweiten Platz belegt die EMEA-Region mit 23 Prozent. gefolgt vom Asien-Pazifik-Raum mit 21 Prozent. Die Ursachen hierfür sind unterschiedlich. Im Asien-Pazifik-Raum und in Europa wird die Cloud bislang weniger genutzt als in Nord- und Südamerika. In Europa ist die Public-Cloud weniger populär, im Asien-Pazifik- Raum gilt dies für die Private-Cloud. Gemessen an ihren aktuellen Cloud-spezifischen Fähigkeiten und derzeit durchgeführten Aufgaben wiesen diejenigen Befragten, die bislang keine Cloud nutzen, im Asien-Pazifik-Raum und in Europa eine niedrigere Cloud-Bereitschaft auf. ABBILDUNG 9 Cloud-Strategien in Nord- und Lateinamerika am weitesten entwickelt 100% 90% 29% 29% 23% 21% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Nordamerika Lateinamerika EMEA Asien-Pazifik- Raum n = 3,463 Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Optimiert Verwaltet Reproduzierbar Opportunistisch Spontan Keine Strategie Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 15

In der Fertigungsindustrie ist der größte Anteil der Unternehmen (33 Prozent) den höchsten drei Kategorien zuzuordnen, gefolgt von der IT-Branche (30 Prozent), dem Finanzsektor (29 Prozent) und dem Gesundheitswesen (28 Prozent). Die geringste Cloud-Nutzung war im öffentlichen und Bildungssektor, im Bereich Professional Services (je 22 Prozent) und im Einzel-/Großhandel (20 Prozent) zu verzeichnen. Das IT-Budget der US-Regierung umfasst etwa100 Mrd. US-Dollar, wovon etwa 20 Prozent in physische Infrastruktur fließen. Zwar nutzen die US-Regierung und die einzelnen US-Bundesstaaten seit vielen Jahren eine Shared Services -Netzwerkarchitektur, allerdings wird noch immer deutlich mehr in Infrastruktur als in Services investiert, insbesondere auf bundesstaatlicher Seite. Nach unserer Einschätzung wird die Cloud-Nutzung im öffentlichen Sektor in den kommenden Jahren jedoch schnell zunehmen, da flexiblere Beschaffungsprozesse es den einzelnen Behörden ermöglichen werden, IT-Kosten zu teilen. Anders verhält es sich in den einzelnen Regionen im Hinblick auf die erwarteten Vorteile. Der größte Anteil der Befragten in Lateinamerika und im Asien-Pazifik-Raum erwartet sich von der Cloud positive Auswirkungen auf ihre Leistungskennzahlen (siehe Abbildung 10). Hiervon waren die Befragten in Nordamerika weniger überzeugt. Am geringsten war die Erwartungshaltung diesbezüglich in der EMEA-Region. (Für diese Frage waren Mehrfachantworten möglich. Regionsübergreifend gaben viele der Befragten mindestens eine, häufig aber mehrere Leistungskennzahlen an, die durch die Cloud verbessert werden können.) ABBILDUNG 10 Erwartete Verbesserungen der Leistungskennzahlen durch die Cloud nach Region Anteil der Befragten mit positiven Erwartungen 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% EMEA Nordamerika Asien-Pazifik-Raum Lateinamerika IT-Betriebskosten Bereitstellungszeit von IT-Services extern Bereitstellungszeit von IT-Services intern Fähigkeit zur SLA- Erfüllung Nutzung von IT- Budgets für neue Projekte Einnahmesteigerungen n = 3.463 Hinweis: Mehrfachantworten waren möglich. Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 16

In den Bereichen Professional Services, Technologie und dem Transport-, Kommunikations- und Versorgungswesen (TKV) waren die Erwartungen hinsichtlich der Verbesserung aller Leistungsindikatoren am höchsten. Weniger zuversichtlich waren dagegen die Befragten im Einzel-/ Großhandel (siehe Tabelle 2). Da auch bei dieser Frage Mehrfachantworten möglich waren, muss darauf hingewiesen werden, dass deutlich mehr Befragte als die in Tabelle 2 aufgeführten von einer Verbesserung bei mindestens einer Leistungskennzahl ausgehen. TABELLE 2 Erwartete Verbesserungen der Leistungskennzahlen durch die Cloud nach Branche IT-Betriebskosten Bereitstellungszeit von IT-Services extern Bereitstellungszeit von IT-Services intern Fähigkeit zur SLA-Erfüllung Nutzung von IT-Budgets für neue Projekte Einnahmesteigerungen Gesamtdurchschnitt Finanzsektor 29% 23% 20% 29% 50% 46% 33% Fertigung 25% 23% 27% 27% 57% 53% 35% Einzel-/ Großhandel 21% 18% 22% 26% 50% 50% 31% TKV* 31% 25% 26% 33% 54% 54% 37% Gesundheitswesen 29% 22% 25% 30% 49% 57% 35% Öffentlicher Sektor/ Bildungswesen 27% 27% 23% 28% 53% 45% 34% Professional Services 29% 30% 29% 28% 55% 55% 38% Technologie 34% 28% 28% 26% 56% 54% 38% Andere 27% 28% 26% 31% 58% 56% 38% * TKV = Transport-, Kommunikations- und Versorgungswesen n = 3.463 Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Am höchsten Am niedrigsten Cloud-Provider im Aufwind Die Befragten bevorzugen für Cloud-Services den IT-Anbieter ihres Vertrauens. 83 Prozent ist es wichtig, bei der Migration in die Cloud mit ihren bestehenden Hauptanbietern zusammenzuarbeiten (siehe Abbildung 11). Noch mehr Befragte gehen davon aus, dass sie nur einen großen Cloud-Anbieter nutzen werden. Nach unserer Einschätzung haben bestehende IT-Anbieter gute Chancen, leistungsstarke und vom Unternehmen verwaltete Cloud-Services (z. B. die Verwaltung mobiler Ressourcen, Directory- Integration und durch den Kunden verwaltete Verschlüsselungsschlüssel) anzubieten. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 17

ABBILDUNG 11 Unternehmen vertrauen ihren bestehenden IT-Anbietern auch als Cloud-Provider. 83% 83% der Unternehmen ist es wichtig, bei der Migration in die Cloud mit ihren bestehenden Hauptanbietern zusammenzuarbeiten. n = 3,463 Quelle: IDC CloudView Survey, Dezember 2014 Orientierungshilfe Einiges spricht dafür, die Cloud-Nutzung jetzt auszuweiten: Den Ergebnissen der Umfrage und unseres Cloud-Strategie-Modells zufolge gehören erhöhte Einnahmen, eine strategischere Nutzung von IT-Budgets, mehr Flexibilität beim Einsatz von IT-Ressourcen und -Personal, reduzierte Kosten und eine verbesserte Serviceleistung zu den wichtigsten Vorteilen der Cloud. Diese Vorteile nehmen bei einer verstärkten Nutzung der Cloud noch weiter zu. Die Cloud- Strategie der meisten Unternehmen ist jedoch bei Weitem noch nicht ausgereift. Daher sollten sie daran arbeiten, möglichst bald die nächste Stufe zu erreichen. Ein Vergleich der eigenen Cloud-Initiative mit Mitbewerben mithilfe des in Zusammenarbeit von IDC und Cisco entwickelten Business Cloud Advisor lohnt sich: Wenn Sie wissen, wie ausgereift Ihre Strategie im Vergleich zu anderen Unternehmen in Ihrer Branche und Ihrem Land ist, verstehen Sie besser, wie Sie Schritt halten bzw. sich Wettbewerbsvorteile verschaffen können, indem Sie Kosten senken, flexibler werden, den Kapitaleinsatz reduzieren oder Produktinnovationen vorantreiben. Eine optimale Strategie bezieht die Hybrid-Cloud mit ein: Die richtigen Workloads müssen auf Basis einer Vielzahl von Faktoren wie Kosten, Skalierbarkeit, Sicherheit und Kontrollmechanismen den richtigen Ressourcen, also entweder einer Public-Cloud oder einer Private-Cloud/anderen dedizierten Ressourcen zugewiesen werden können. Eine optimale Hybrid-Cloud erfordert eine Infrastruktur, die eine sichere und richtlinienbasierte Workload-Portabilität ermöglicht, die den Anforderungen des Unternehmens entspricht. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 18

Arbeiten Sie mit einem Anbieter zusammen, dem Sie vertrauen: Die Computing-Infrastruktur ist für viele Unternehmen heute das Herzstück des Geschäfts. Sie unterstützt beispielsweise mobile Anwendungen, die den Austausch mit Kunden ermöglichen. Big-Data und Analysen wiederum liefern Daten, auf deren Basis wichtige Geschäftsentscheidungen getroffen werden. Auf dem Weg die Cloud benötigen Sie daher einen Partner, der Ihre aktuellen und zukünftigen Anforderungen versteht. Anhang Methodik Dieses Whitepaper wurde auf Grundlage der IDC CloudView Survey vom Dezember 2014 sowie einer von Cisco gesponserten Umfrage zu den Geschäftsvorteilen der Cloud mit 2.378 Teilnehmern erstellt. IDC befragte 3.463 Führungskräfte in leitenden und höheren Positionen in der IT und in Geschäftsbereichen von Unternehmen, die Cloud-Services aktiv nutzen. Die Befragten wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, von internationalen Experten geprüft und kamen aus den folgenden 17 Ländern: USA, Frankreich, Mexiko, China, Indien, Korea, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Japan, Australien, Kanada, Malaysia, Italien, Spanien, Niederlande und Schweden. Die Umfrage wurde über das Internet in der jeweiligen Landessprache durchgeführt. Die IDC CloudView Survey und die von Cisco ergänzend durchgeführte Umfrage lieferten umfassende, repräsentative Daten, auf deren Basis die Stufen der Cloud-Nutzung sowie die Cloud- Anforderungen und -Antriebsfaktoren festgelegt wurden. Erfasst wurden demografische Daten, Cloud-Nutzungsprofile, erwartete Vorteile der Cloud, Faktoren für die Cloud sowie Ansichten zu den verschiedenen Cloud-Technologien und -Standards. Die Studie wurde ergänzt durch 370 Antworten aus 15 Marktstudien, die IDC Business Value Research zwischen 2012 und 2015 zur Ausgereiftheit der Cloud und zur Implementierung einer Private-Cloud sowie der dazu erforderlichen konvergenten Infrastruktur durchgeführt hat, sowie 15 Antworten aus einer speziellen Studie für Cisco im Dezember 2014 unter Unternehmen mit optimierten/verwalteten Cloud-Strategien. Für dieses Whitepaper ermittelte IDC Business Value Research mithilfe der Daten dieser Studien die spezifischen Geschäftsvorteile beim Erreichen der einzelnen Entwicklungsstufen der Cloud- Strategie. Durch die Kombination der Ergebnisse dieser Studien wurde ein Modell zur Messung der zusätzlichen Geschäftsvorteile beim Übergang in die jeweils nächste Stufe erstellt. So konnten wir die Geschäftsvorteile jeder Stufe ermitteln. Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 19

Definitionen von Leistungskennzahlen Die in dieser Studie verwendeten Leistungskennzahlen sind wie folgt definiert: IT-Betriebskosten: Kosten für Technologie, Services und Personal Kundenerlebnis: Bereitstellungszeit von IT-Services für externe Kunden Flexibilität: Bereitstellungszeit von IT-Services für Nutzer in internen Geschäftsbereichen SLAs: Erfüllung von Service Level Agreements Nutzung von IT-Budgets: Finanzierung strategischer Projekte im Gegensatz zu Routine-/ Wartungsprojekten Einnahmesteigerungen: positiver Einfluss auf die Einnahmen der Geschäftsbereiche Dokument #255771 2015 IDC. www.idc.com Seite 20