Benutzerhandbuch
Contents 1. Hinweise zu den Urheberrechten...3 2. Einleitung... 5 2.1 Erstellen einer ersten Wiederholung... 5 3. Die PowerLayout Standalone-Palette...7 3.1 Der Einzelnutzen... 7 3.1.1 Arbeiten mit externen Dateien...8 3.2 Die Repeat...10 3.3 Position der Wiederholung...12 3.4 Versatz... 13 3.5 Voreinstellungen für PowerLayout Standalone...15 3.6 Vorlage exportieren...16 3.7 Importieren von PowerLayout Client-Dateien...16 4. Arbeiten mit der Beschnittzugabe...17 5. Esko-Dokumenteinrichtung...21 5.1 Verzerrung... 21 5.2 Rastereinpassung...21 ii
1 1. Hinweise zu den Urheberrechten Copyright 2013 Esko Software BVBA, Gent, Belgien Alle Rechte vorbehalten. Diese Dokumentation sowie die darin enthaltenen Informationen und Verwendungsanweisungen sind Eigentum von Esko Software BVBA. Die Dokumentation, die Informationen und die Anweisungen werden WIE BESICHTIGT und völlig ohne Garantie irgendeiner Art geliefert. Durch dieses Dokument werden keine Garantien gewährt bzw. erweitert. Des Weiteren übernimmt Esko Software BVBA keine Gewährleistung, Garantie oder andere Zusicherungen hinsichtlich der Verwendung oder den Ergebnisse der Verwendung der Software oder der hierin enthaltenen Informationen. Esko Software BVBA haftet nicht für etwaige direkte, indirekte, Folgeoder Zufallsschäden, die möglicherweise durch die Verwendung bzw. die Unmöglichkeit der Verwendung der Software oder der darin enthaltenen Informationen entstehen. Die hierin enthaltenen Informationen können ohne Vorankündigung geändert werden. Von Zeit zu Zeit können Überarbeitungen ausgegeben werden, um Benutzer über solche Änderungen und/oder Ergänzungen zu informieren. Es ist nicht gestattet, dieses Dokument ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Esko Software BVBA zu reproduzieren, in einer Datenbank oder einem Abrufsystem zu speichern oder in irgendeiner Form oder durch irgendwelche Mittel (elektronisch, mechanisch, Druck, Fotodruck, Mikrofilm) zu veröffentlichen. Dieses Dokument macht alle früher datierten Versionen hinfällig. PANTONE, PantoneLIVE und andere Pantone Warenzeichen sind Eigentum von Pantone, LLC. Alle anderen Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Pantone ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von X-Rite, Incorporated. Pantone LLC, 2012. Alle Rechte vorbehalten. Diese Software basiert teilweise auf der Arbeit der Independent JPEG Group. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch: 1996-2002 The FreeType Project (www.freetype.org). Alle Rechte vorbehalten. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch: 2006 Feeling Software, copyright 2005-2006 Autodesk Media Entertainment. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt: 1998-2003 Daniel Veillard. Alle Rechte vorbehalten. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch: 1999-2006 The Botan Project. Alle Rechte vorbehalten. Teile der in dieses Produkt eingebetteten Software ist gsoap-software. Die von gsoap erstellten Teile sind urheberrechtlich geschützt: 2001-2004 Robert A. van Engelen, Genivia inc. Alle rechte vorbehalten. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch: 1998-2008 The OpenSSL Project und 1995-1998 Eric Young (eay@cryptsoft.com). Alle Rechte vorbehalten. Dieses Produkt enthält Software, die von der Apache Software Foundation (http://www.apache.org/) entwickelt wurde. Adobe, das Adobe-Logo, Acrobat, das Acrobat-Logo, Adobe Creative Suite, Illustrator, InDesign, PDF, Photoshop, PostScript, XMP und das Powered by XMP-Logo sind eingetragene Marken bzw. Marken von Adobe Systems Incorporated in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. 3
1 PowerLayout Standalone Microsoft und das Microsoft-Logo sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern. SolidWorks ist eine eingetragene Marke der SolidWorks Corporation. Teile dieser Software sind Eigentum der Spatial Corp. 1986 2003. Alle Rechte vorbehalten. JDF und das JDF-Logo sind Marken der CIP4-Organisation. Copyright 2001 The International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress (CIP4). Alle Rechte vorbehalten. Die Esko-Software enthält den "RSA Data Security, Inc. MD5 Message-Digest Algorithm". Java und alle Java-basierten Marken und Logos sind Marken oder eingetragene Marken von Sun Microsystems in den USA und/oder anderen Ländern. Teile dieser Software verwenden Technologie von BestTM Color Technology (EFI). EFI und Bestcolor sind beim United States Patent and Trademark Office eingetragene Marken der Electronics For Imaging GmbH. Enthält PowerNest-Bibliothek, urheberrechtlich geschützt und lizenziert von Alma, 2005-2007. Alle anderen Produktnamen sind Marken bzw. eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer. Korrespondenz zu dieser Publikation richten Sie bitte an folgende Adresse: Esko Software BVBA Kortrijksesteenweg 1095 B 9051 Gent info.eur@esko.com 4
2 2. Einleitung PowerLayout Standalone for Adobe Illustrator ist eine umfassende Label Step & Repeat- Lösung. Sie ermöglicht Ihnen die Erstellung eines Step-and-Repeat einer ausgewählten Grafik oder die Umwandlung einer externen Datei in eine "Wiederholung". Durch die Kombination einer Wiederholung mit Marken können Sie ein Plattendesign in jeglichem Stil der verfügbaren Ausgabeformate erstellen. Durch die Kombination mehrerer Wiederholungen können Sie ein Stepand-Repeat mehrerer Labels oder Jobs erstellen. 2.1 Erstellen einer ersten Wiederholung So erstellen Sie eine erste Wiederholung: 1. Wählen Sie Windows > Esko > PowerLayout Standalone, um die PowerLayout Standalone- Palette zu öffnen. 2. Richten Sie den Einzelnutzen ein: 5
2 PowerLayout Standalone a) Wenn Sie Dokument auswählen auswählen, können Sie in einem Dateibrowser eine Adobe Illustrator-Datei oder eine Normalized PDF-Datei auswählen. Die Datei wird geöffnet und als Einzelnutzen für die Wiederholung verwendet. b) Wenn Sie Ausgewählte Grafik auswählen, werden die aktuell ausgewählten Objekte als Einzelnutzen für die Wiederholung verwendet. c) Definieren Sie die ursprüngliche Ausrichtung und die Beschnittzugabe für die Einzelnutzen. Weitere Informationen finden Sie unter Der Einzelnutzen. 3. Richten Sie die Wiederholung ein, indem Sie die Anzahl der vertikalen und horizontalen Wiederholungen, die Lücke oder den Schrittabstand und die Kopfdrehung eingeben. Weitere Informationen finden Sie unter Die Repeat. 4. Definieren Sie die Position der Wiederholung, indem Sie das Objekt Hinzufügen zu auswählen, die Wiederholung auf der Grundlage des Objekts "Hinzufügen zu" positionieren und den Versatz eingeben. Weitere Informationen finden Sie unter Position der Wiederholung. Hinweis: Wenn das geöffnete Dokument keinen Endformat-Rahmen enthält, erstellt das Plug-in automatisch einen Endformat-Rahmen auf dem Grafikentwurf des Dokuments. 5. Legen Sie den Versatz fest. Weitere Informationen finden Sie unter Versatz. Wenn Sie einen Einzelnutzen auswählen, wird unabhängig davon, ob es sich um ein externes Dokument oder um eine ausgewählte Grafik handelt, eine Wiederholung auf der Grundlage der aktuellen Einstellungen erstellt. Durch Aufhebung der Auswahl der ersten Wiederholung können Sie eine weitere Wiederholung im selben Dokument erstellen, um eine Step-and-Repeat-Platte zu erstellen, die verschiedene Label enthält. Wenn eine Wiederholung ausgewählt ist, zeigt die PowerLayout Standalone-Palette die Einstellungen für diese Wiederholung an. Wenn Sie eine der Einstellungen ändern, wird die Wiederholung sofort entsprechend angepasst. Eine Wiederholung wird in der PowerLayout-Ebene erstellt. Wenn die Ebene noch nicht vorhanden ist, wird sie erstellt. 6
3 3. Die PowerLayout Standalone-Palette Um die PowerLayout Standalone-Palette zu öffnen, wählen Sie Windows > Esko > PowerLayout Standalone. Die PowerLayout Standalone-Palette zeigt auch die Einstellungen der aktuell ausgewählten Wiederholung. Um eine neue Wiederholung zu erstellen, stellen Sie sicher, dass keine Wiederholung ausgewählt ist. Sie können Parameter zurücksetzen im Flyout-Menü nutzen, um alle Parameter auf deren Standardwerte zurückzusetzen. 3.1 Der Einzelnutzen Für einen Einzelnutzen können Sie: 7
3 PowerLayout Standalone die Option Ausgewählte Grafik auswählen. Die aktuell ausgewählten Objekte werden als Einzelnutzen für die Wiederholung im selben Dokument verwendet. die Option Dokument auswählen verwenden; ein Datei-Browser ermöglicht die Auswahl einer externen Datei. Sie können jede beliebige Adobe Illustrator-Datei oder eine Normalized PDF-Datei auswählen. Die Datei wird geöffnet und als Einzelnutzen für die Wiederholung verknüpft. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit externen Dateien. Darunter werden die Abmessungen des aktuell ausgewählten Einzelnutzens angezeigt. Für die ausgewählte Grafik ist dies die Größe des Begrenzungsrechtecks der Auswahl. Für externe Dateien ist dies die Größe des Endformat-Rahmens. Wenn die Datei keinen Endformat-Rahmen enthält, wird die Größe der kompletten Grafik angezeigt. Die Abmessungen werden für die Positionierung der Wiederholungselemente verwendet. Die Ursprüngliche Ausrichtung eines Einzelnutzens kann mit Hilfe der Schaltflächen festgelegt werden. Die Ausrichtung des Einzelnutzens innerhalb der Wiederholung kann außerdem durch die Einstellungen unter Kopfdrehung geändert werden. Die Option Beschnittzugabe beschneiden bei ermöglicht die Erstellung einer Schnittmaske rund um den Einzelnutzen, um die Beschnittzugabe auf den gewünschten Abstand zu beschneiden. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit der Beschnittzugabe. 3.1.1 Arbeiten mit externen Dateien Bei Erstellung eines Step-and-Repeat mittels einer externen Datei behält PowerLayout Standalone die Verknüpfung zur externen Datei bei. Einzelnutzen öffnen Wenn ein PowerLayout-Gitter einer externen Datei ausgewählt ist, können Sie Einzelnutzen öffnen aus dem Flyout-Menü wählen. Hierdurch wird die externe Datei in Adobe Illustrator geöffnet. Aktualisieren Sie die Wiederholung, wenn der Einzelnutzen geändert wurde. Wenn das Plug-in die Änderung des externen Einzelnutzens erkennt, wird eine Meldung angezeigt. Wenn Sie auf OK klicken, wird die Wiederholung mittels der geänderten Einzelnutzendatei aktualisiert. 8
3 Wenn Sie auf Abbrechen klicken, zeigt die PowerLayout Standalone-Palette ein gelbes Ausrufezeichen neben dem Einzelnutzennamen an, was angibt, dass Ihre Wiederholung nicht aktuell ist. Hinweis: Selbst wenn die Wiederholung nicht aktuell ist, können Sie Ihre Datei mittels der vorigen Version des Einzelnutzens weiterhin verwenden (und ausgeben). Sie können die Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt mittels der Option Alle externen Einzelnutzen aktualisieren im Flyout-Menü der PowerLayout Standalone-Palette aktualisieren, wenn die Wiederholung ausgewählt ist. Hinweis: PowerLayout Standalone überprüft regelmäßig, ob der Einzelnutzen geändert wurde. Wenn Sie den Einzelnutzen geändert haben und nicht warten möchten, bis das Plug-in eine Meldung ausgibt, können Sie sofort die Option Alle externen Einzelnutzen aktualisieren verwenden. Erneute Verknüpfung, z. B. bei fehlenden Einzelnutzen Wenn die externe Datei fehlt, zeigt die PowerLayout Standalone-Palette ein rotes Ausrufezeichen neben dem Namen des Einzelnutzens an. In diesem Fall oder wenn Sie eine andere Einzelnutzendatei verwenden möchten, können Sie eine Verknüpfung zu einer anderen externen Datei einrichten. Wählen Sie hierzu Dokument auswählen aus dem Einzelnutzen-Dropdown-Menü aus und suchen Sie dann nach der (neuen) externen Datei. Das Plug-in behält die aktuellen Einstellungen bei und ändert die Wiederholung unter Verwendung des neuen Einzelnutzens. Hinweis: Wenn Sie die Einzelnutzen aktualisieren oder neu verknüpfen, wird die Wiederholung auch dann geändert, wenn die PowerLayout-Ebene gesperrt ist. 9
3 PowerLayout Standalone Verknüpfte Bilder in externen Einzelnutzen Wenn ein externer Einzelnutzen verknüpfte (und nicht eingebettete) Bilder enthält, sind diese Bilder ebenfalls in der Wiederholung verknüpft. Sie benötigen diese externen Bilder z. B. zur Erzeugung der PDF ausgehend von der Datei, die die Wiederholung enthält. Die Verwendung von verknüpften Bildern in einem Einzelnutzen hat den Vorteil, dass die Bildoptimierung im PDF-Export verwendet wird. Das bedeutet, dass das verknüpfte Bild nur einmal in der PDF und nicht für jedes Vorkommen in der Wiederholung platziert wird. 3.2 Die Repeat Der Bereich Wiederholen in der PowerLayout Standalone-Palette ermöglicht die Einrichtung der Wiederholungsparameter des Einzelnutzens für die ausgewählte Wiederholung. Sie können die Anzahl der horizontalen und vertikalen Wiederholungen festlegen. Durch Anklicken von einer der Abstands-Schaltflächen können Sie zwischen der Festlegung des Abstands der Lücke horizontal oder vertikal umschalten und den Abstand des Schritts horizontal oder vertikal angeben. Festlegung der Lücke bedeutet, den Abstand zwischen der rechten (oder unteren) Seite des vorigen Schritts und der linken (oder oberen) Seite des nächsten Schritts festzulegen. Der Schrittabstand ist die (vertikale oder horizontale) Größe des Einzelnutzens plus die Größe der (vertikalen oder horizontalen) Lücke. Festlegung des Schritts bedeutet, den Abstand zwischen der linken (oder oberen) Seite des vorigen Schritts und der linken (oder oberen) Seite des nächsten Schritts festzulegen. Bei der Festlegung des Schrittabstands wird die Größe des Einzelnutzens nicht berücksichtigt. Legen Sie die Kopfdrehung fest. Auswahlmöglichkeiten: Keine Kopfdrehung Kopfdrehung Spalte 10
3 Kopfdrehung Reihe Kopfdrehung Reihe und Spalte Wenn Sie auf eine der Schaltflächen Verteilen klicken, wird die Anzahl der Wiederholungen so angepasst, dass so viele Einzelnutzen wie möglich vertikal, horizontal oder in beide Richtungen in den Endformat-Rahmen des geöffneten Dokuments eingepasst werden. Die Einzelnutzen werden verteilt und der Lückenabstand wird berechnet, so dass der Abstand zwischen der Wiederholung und dem oberen und unteren bzw. linken und rechten Rand des Endformat-Rahmens des Dokuments dem halben Lückenabstand entspricht. Durch Anklicken einer der Schaltflächen Rahmen anpassen können Sie den umgekehrten Vorgang ausführen: Die Größe des Endformat-Rahmens (und des Medien- Rahmens) wird in die aktuell ausgewählte Wiederholung geändert, entweder vertikal, horizontal oder in beide Richtungen. 11
3 PowerLayout Standalone 3.3 Position der Wiederholung Die Position einer Wiederholung basiert auf 3 Einstellungen: Hinzufügen zu Die Position der Wiederholung kann basieren auf dem Endformat-Rahmen dem Medien-Rahmen einer weiteren PowerLayout-Wiederholung wie etwa "PowerLayout-Gitter 1" einer dynamischen Marke Benannte Grafik Eine benannte Grafik ist jede Grafik in Ihrem Illustrator-Dokument, der Sie einen Namen in der Ebenen-Palette zugewiesen haben: Suchen Sie in der Ebenen-Palette nach dem Objekt, das Sie benennen möchten, doppelklicken Sie auf den Standardnamen (z. B. <Pfad>) und geben Sie einen Namen ein. Bei Auswahl von Benannte Grafik... wird ein separates Dialogfeld aufgerufen, in dem Sie entweder den Namen der benannten Grafik eingeben können, die Sie verwenden möchten, oder in dem Sie die Grafik aus dem Dropdown-Listenfeld rechts auswählen können. Nachdem die benannte Grafik verwendet wurde, bleibt Sie im Dropdown-Listenfeld Hinzufügen zu verfügbar. Die Option "Benannte Grafik" kann nur auf Objekte, nicht jedoch auf Gruppen angewandt werden. Eine benannte Grafik kann weder ausgeblendet noch gesperrt werden. Positionierung Die Art und Weise, wie die Wiederholung hinzugefügt wird, kann durch Anklicken und Ziehen des blauen Quadrats (das die Wiederholung darstellt) auf die gewünschte Position auf dem grauen Quadrat (das für die Referenz Hinzufügen zu steht) ausgewählt werden. Jedes Quadrat hat 9 Referenzpunkte (Oben links, zentral und rechts, Mitte links, zentral und rechts, Unten links, zentral und rechts), daher haben Sie 81 verschiedene Optionen für die Positionierung der Wiederholung. Im Beispiel unten wird die Mitte oben der Marke (Begrenzungsrechteck der Wiederholung) auf der linken unteren Ecke (Begrenzungsrahmen) der im Feld "Hinzufügen zu" definierten Referenz platziert. Versatz In den Versatz-Feldern können Sie die Wiederholung auf der Basis der definierten Position verschieben. Die Richtung des Versatzes (hoch, runter, links oder rechts) hängt von der Positionierung ab und wird durch die Pfeile angegeben. 12
3 3.4 Versatz Versatz ermöglicht, die 2., 3. etc. Zeile oder Spalte nach unten bzw. nach rechts zu verschieben. : Wählen Sie die Richtung aus, in die die Einzelnutzen versetzt werden sollen. Auswahlmöglichkeiten von links nach rechts: Kein Versatz; Spalten versetzen und Reihen versetzen. Neben der Schaltfläche Versatzabstand können Sie den Abstand für den Versatz angeben. Durch Anklicken der Schaltfläche "Versatzabstand" können Sie zwischen der Eingabe des Abstands als festen Wert in den aktuellen Einheiten oder als Prozentsatz der Einzelnutzengröße umschalten. Der Versatz wird für die Anzahl an Reihen oder Spalten wiederholt, die in Neustart nach n Spalten/ Zeilen definiert ist. Anschließend befindet sich der nächste Einzelnutzen wieder an der Startposition. Wenn Teilnutzen hinzufügen aktiviert ist, werden die durch den Versatz erzeugten Lücken mit Teilnutzen gefüllt. Beispiele: Kein Versatz: 13
3 PowerLayout Standalone Versatz vertikal, 50% Abstand, mittels einer negativen horizontalen Lücke, wiederholen nach 2 Spalten: Versatz horizontal, fester Abstand, mittels einer negativen vertikalen Lücke, Wiederholung nach 3 Zeilen: Wie oben, mit aktivierter Option Teilnutzen hinzufügen 14
3 3.5 Voreinstellungen für PowerLayout Standalone Mit den Voreinstellungen für PowerLayout Standalone können Sie all Ihre Einstellungen als eine Voreinstellung speichern, um sie für andere Dokumente wiederzuverwenden. 1. Legen Sie Ihre Einstellungen im Dialogfeld PowerLayout Standalone fest. 2. Wählen Sie in der Liste Voreinstellungen die Option Speichern... 3. Weisen Sie Ihrer Voreinstellung einen Namen zu und klicken Sie dann auf OK. Ihre Voreinstellung wird in der Liste Voreinstellungen angezeigt. Um die Voreinstellung zukünftig zu verwenden, wählen Sie sie einfach in der Liste aus. Um eine Voreinstellung zu löschen, wählen Sie sie in der Liste Voreinstellungen aus und wählen Sie dann Entfernen. Um eine Voreinstellung zu bearbeiten, wählen Sie sie in der Liste Voreinstellungen aus, nehmen Sie Ihre Änderungen an den Überfüllungseinstellungen vor und speichern Sie sie dann erneut unter demselben Namen. Um die PowerLayout Standalone-Parameter auf die Standardwerte zurückzusetzen, wählen Sie Standard in der Liste der Voreinstellungen aus. Der Speicherort, an dem die Voreinstellungen gespeichert werden, wird unter Illustrator > Voreinstellungen > Esko > PowerLayout Standalone-Voreinstellungen... festgelegt. Bei Auswahl von Standard-Voreinstellungsordner verwenden werden die Voreinstellungen im standardmäßigen, von allen Benutzern verwendeten Ordner gespeichert: Bei Auswahl von Benutzerdefinierten Ordner verwenden werden die Voreinstellungen in dem Ordner gespeichert, den Sie durch Klicken auf die Schaltfläche Durchsuchen definieren können. 15
3 PowerLayout Standalone 3.6 Vorlage exportieren Diese Option kann nur zusammen mit einem DFE-Server eingesetzt werden. 3.7 Importieren von PowerLayout Client-Dateien Sie können eine aus PowerLayout stammende XML-Datei durch Auswahl von Vorlage von PowerLayout Client importieren im Flyout-Menü importieren. Hierdurch wird ein Browser-Fenster geöffnet, in dem Sie die XML-Datei auswählen können. Um mehr als eine Datei oder einen gesamten Ordner auszuwählen, können Sie den Importassistent von PowerLayout Client verwenden. Durch den Import von PowerLayout Client-Dateien wird ein neues AI-Dokument mit demselben Namen wie die XML-Datei erstellt. Es enthält eine auf der "ausgewählten Grafik" basierende PowerLayout Standalone-Repetition. Sie können das Dropdown-Listenfeld verwenden, um eine Verknüpfung zu einem beliebigen externen Einzelnutzen zu erstellen oder um die Repetition als eine Vorlage zu exportieren, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt auf einem Server verwenden können. Die Repetition verwendet die folgenden Parameter aus der XML-Datei: Abmessungen für Bogen und Platte Größe des Einzelnutzens Repetition Drehung Lücke Alternieren Beschnittzugabe sowie das, was mit dem Objekt verknüpft ist. Der VDP-Abschnitt einer PowerLayout Client XML-Datei wird nicht unterstützt. Ebenso werden "Aufgabentyp", "Ticket-Name", "1-Kurven-Punktzunahme-Kompensation", "Automatische Punktzunahme-Kompensation" und "CAD-Info für Digital Flexo Suite hinzufügen" nicht unterstützt. Falls SmartMarks mit der importierten XML-Datei verknüpft sind, wird ein Dialogfeld angezeigt, das den Namen des verwendeten Markensatzes angibt. Es wird eine Liste der verfügbaren dynamischen Markensätze angezeigt, die die Auswahl eines dynamischen Markensatzes als Ersatz für die SmartMarks ermöglicht. Wenn Sie auf Abbrechen klicken, wird nur das Anfügen des dynamischen Markensatzes abgebrochen. Der gesamte Importvorgang wird jedoch bis zum Ende fortgesetzt. 16
4 4. Arbeiten mit der Beschnittzugabe Bei Verwendung einer externen Datei als Einzelnutzen ist die verfügbare "Beschnittzugabe" die Grafik zwischen dem Endformat-Rahmen und dem Medien-Rahmen. Informationen außerhalb des Medien- Rahmens werden niemals genutzt. In diesem Beispiel-Einzelnutzen befindet sich Gelb außerhalb des Medien-Rahmens (und wird bei der Wiederholung nicht verwendet), Blau befindet sich zwischen Medien-Rahmen und Endformat- Rahmen (und ist somit "Beschnittzugabe") und Grün befindet sich innerhalb des Endformat- Rahmens. Das Beispiel unten zeigt eine Wiederholung dieser Datei mit einem größeren Schrittabstand und ohne "Beschnittzugabe abschneiden". Wie Sie sehen können, ist die Beschnittzugabe auf den Medien- Rahmen beschränkt (Gelb ist nicht gezeigt). 17
4 PowerLayout Standalone Wenn Sie dieselbe Datei wiederholen, wird bei Verwendung der (Endformat-Rahmen) Größe des Einzelnutzens als Schrittabstand (d. h. der Lückenabstand wird auf Null gesetzt), die Beschnittzugabe des obersten Einzelnutzens die darunter liegenden Einzelnutzen überlappen, wie in diesem Beispiel gezeigt. Um dies zu vermeiden, kann die Option Beschnittzugabe beschneiden bei verwendet werden. Ist diese Option aktiviert, wird eine Schnittmaske rund um den Einzelnutzen angewandt, die auf dem Endformat-Rahmen basiert und einen Mittellinien-Algorithmus verwendet. Es kann ein Abstand eingegeben werden, um die Schnittmaske vom Endformat-Rahmen zu versetzen. Dieser kann entweder positiv (nach außen) oder negativ (nach innen) sein. Wenn zwei Einzelnutzen (oder deren Beschnittzugabe) sich überlappen würden (d. h. wenn die Größe des Endformat-Rahmens + der Abstand der Option "Beschnittzugabe beschneiden bei" größer als der Schrittabstand sind), wird die Schnittmaske von Beiden auf die Hälfte der Überlappung eingeschränkt, so dass sich die Schnittmasken nicht überlappen. Unten finden Sie die gleiche Beispiel-Wiederholung wie oben (keine Lücke), jedoch mit Beschnittzugabe beschneiden bei aktiviert und auf 0 mm gesetzt. Wenn Beschnittzugabe beschneiden bei auf einen positiven Wert gesetzt ist, wird die Beschnittzugabe an der Außenseite der Wiederholung sichtbar. 18
4 Wenn der Schrittabstand erhöht wird (oder ein Lückenabstand eingegeben wird), wird eine Beschnittzugabe zwischen den Labeln hinzugefügt und gleich über die zwei benachbarten Einzelnutzen verteilt. In einigen Fällen führt die Verwendung der Option Beschnittzugabe beschneiden bei zu unerwünschten Ergebnissen. Im Beispiel unten sehen Sie eine Wiederholung mit Versatz gezeigt, die eine negative horizontale Lücke nutzt. Wenn die Option Beschnittzugabe beschneiden bei aktiviert ist, werden Teile der Label abgeschnitten. 19
4 PowerLayout Standalone Wenn Beschnittzugabe beschneiden bei deaktiviert ist, erhalten Sie das unten gezeigte Ergebnis: Hinweis: Wenn die ausgewählte Grafik als Einzelnutzen verwendet wird, wird das Begrenzungsrechteck der ausgewählten Objekte als Basis für die Schnittmaske verwendet. 20
5 5. Esko-Dokumenteinrichtung Durch Auswahl von Datei > Esko-Dokumenteinrichtung öffnen Sie das Dialogfeld Esko- Dokumenteinrichtung. Die hier vorgenommenen Einstellungen werden in den Esko XMP-Dokumentinformationen gespeichert. 5.1 Verzerrung Der Wert der vertikalen und horizontalen Verformung wird mit dem Dokument gespeichert und bei der Erstellung der endgültigen Ausgabe von Esko RIPs verwendet. Er ermöglicht die Kompensation von Verformungen bei bestimmten Druckverfahren wie z. B. der Flexografie. Bei der Montage einer Flexo-Platte auf der Presse wird diese in einer Richtung gedehnt. Diese Dehnung kann ausgeglichen werden, indem der Job etwas kleiner (z. B. 95%) ausgegeben wird, als benötigt. Die Werte für die vertikale und horizontale Verformung sind auf 90% - 110% begrenzt. 5.2 Rastereinpassung Der Parameter Registrierung ermöglicht die Auswahl ob der RIP den Rasterursprung für jeden Einzelnutzen zurücksetzen soll, oder denselben Rasterursprung für das komplette Dokument beibehalten soll Nachfolgend ist eine schematische Darstellung einer Wiederholung mit (links) und ohne (rechts) Rücksetzen des Rasterursprungs für jeden Einzelnutzen abgebildet. 21
5 PowerLayout Standalone 22