3Sachinformation AUSWAHL

Ähnliche Dokumente
Kopiervorlagen Arbeitsbögen zu den Aufgabenstellungen im Leseszenarium

Voransicht. Pro und Kontra. Textgebundene Erörterung 1 von 22. zum Thema Facebook verfassen

Station 1: Mein Weltbild

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben

МИНИСТЕРСТВО НА ОБРАЗОВАНИЕТО И НАУКАТА ЦЕНТЪР ЗА КОНТРОЛ И ОЦЕНКА НА КАЧЕСТВОТО НА УЧИЛИЩНОТО ОБРАЗОВАНИЕ ТЕСТ ПО НЕМСКИ ЕЗИК ЗА VII КЛАС

Kopiervorlage 11. Die Schülerinnen und Schüler ordnen Bilder zur Geschichte in die richtige Reihenfolge. Organisationsform Material

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Zivilcourage - Wie man lernt, sich (richtig) einzumischen

Was macht Team Nord in Münster?

Wie werde ich reich im Internet!

test macht Schule 2011/2012

Modul 3: Stellenanzeigenanalyse

Fabeln verstehen und gestalten

Dauer des Vormittags: 1. bis 6. Stunde. Die Schülerinnen und Schüler (Sch.) sollen am Projekttag folgendes mitbringen:

Posten 4: Promotion (Werbung) Arbeitsblatt

Methodentraining in der Klasse 5 am Erich Kästner-Gymnasium

VORANSICHT. Einen Text zu verstehen, ist manchmal gar. Faire Preise, faire Mode? Texte mit der 5-Schritt-Lesemethode erarbeiten.

Portfolio Aufbau deines Portfolios

1.3 B. Vom Ereignis zur Nachricht. Materialien

Einfach fabelhaft! Wir gestalten ein Schattentheater VORANSICHT. Das Wichtigste auf einen Blick

Titel der Stunde: LITERATUR IM UNTERRICHT: FRANZ HOHLER DER VERKÄUFER UND DER ELCH

Ihr Kind ist drei Jahre alt und kommt bald in den Kindergarten. Notieren Sie bitte den Titel des Buches, das Sie gefunden haben.

Vorbereitung eines Elternabends in der Grundschule zum Thema Lesen - zu Hause

Fotodoppelseiten Lektion 1: Erlebt

Unterrichtsverlauf Zeit/ U-Phase. Unterrichtsinhalt (Lehrer- und Schüleraktivitäten) Kompetenzerwerb/Ziele Arbeitsform und Methoden

Projekt Unsere Schule DENKT UM

So stellst du dein Buch mit Hilfe deiner Lesekiste deiner Klasse vor:

Dreiecke, Quadrate, Rechtecke, Kreise beschreiben S. 92 Würfel, Quader, Kugeln beschreiben S. 94

Die Schüler können den Inhalt einer Episode aus dem Buch zusammenfassen, indem sie erklären, warum diese Episode den Titel am klarsten verdeutlicht.

Sie können innerhalb planet-beruf.de Ausbildungsberufe und deren Inhalte finden.

Umgang mit Geld: Taschengeld und Budget Lehrerinformation

Inhaltsverzeichnis. Informationen von Studierenden für solche, die gerade anfangen mitzumachen

10 Mathematische Darstellungen verwenden. Diagramme lesen und auswerten

Führen von blinden Mitarbeitern

Lohntabelle gültig ab 1. Januar 2016

Lohntabelle gültig ab 1. Januar 2015

Klebe die gepressten Blätter auf ein Blatt Papier und mach dieses Blatt in eine Klarsichtfolie. Hefte diese Folie nun in deinem Baumbuch ab.

Unterrichtsskizze zu U-Modul Griechische Sagen (GY), Kl. 5/6, 7 Stunden

Vergleichen Sie das Wohnzimmer auf dem Foto mit Ihrem eigenen Wohnzimmer. Benutzen Sie die Adjektive im Komparativ.

Anleitungen zu den Stationen

Papierverbrauch im Jahr 2000

Erläuterung zu den neuen * HSK-Stufen

Afrika. Unterrichtsmaterialien und Bausteine für den Unterricht

Hier kann ich mir das Arbeiten vorstellen

Ziele beim Umformen von Gleichungen

Hallo liebes Arktis - Team,

Ich lerne hier: meine Schulsachen auf Deutsch nennen

VORANSICHT. Schritt für Schritt zum Moosgummidruck Druckphasen M 3

Recherche nach Stellenanzeigen in Zeitungen

Kurzinfo. Sachunterricht. Der Igel. Leseverstehen. Klasse 3. Einzel- und Partnerarbeit. Lehrer kopiert: o Material 1 auf Folie o Material 2 und 3

Programm Word oder Open Office writer. Einladung gestalten und ausdrucken / Einladung präsentieren

Methodenkompetenz. Arbeitstechniken und Methoden einführen und trainieren. Methoden der Unterrichtspraxis. Wochenplan.

Beispiellektionen. Geometrische Grundformen. Gestaltung und Musik. Fach. Klasse. Ziele Soziale Ziele

Durch Wissen Millionär WerDen... Wer hat zuerst die Million erreicht? spielanleitung Zahl der spieler: alter: redaktion / autor: inhalt:

Messe-Navi. Einstieg München

Hallo liebes Australien - Team,

II Schriftlich kommunizieren Beitrag 7. Gliedern, verfassen, vortragen so halte ich eine Rede. Voransicht

literatur! Portal für Belletristik und Wissenschaft

2.Bei wem...? Sch. stellen mit Hilfe einem Dialogmuster Fragen zu einander und beantworten sie sie. FA z.b.: Bei wem hattest du voriges Jahr Sport?

ZUM LESEN VERLOCKEN. Annette Langen. Eine Erarbeitung von Elke Kienzle-Simon

Maximilian Gartner, Walther Unterleitner, Manfred Piok. Einstieg in die Wahrscheinlichkeitsrechnung

Flüchtlinge schützen Lehrerinformationen

3.1.5 Angebote zur Geschichte Frau Meier, die Amsel im Kindergarten

Station 1 Wie sehe ich aus?

1.1. Feedback statt Beurteilung

Beschreibung: Die Schüler sammeln in Zeitschriften und Zeitungen Bilder und erstellen eine Collage zu ihrem persönlichen Bild vom Alter.

Themengebiete: 4 Infos, Unterstützung und Hilfe Wer hilft mir? Wen kann ich fragen? Wo bekomme ich Informationen?

MÜNDLICH ARGUMENTIEREN

Lerntipps für die modernen Fremdsprachen

Lernwörter mit Katz. tze

1 Meine Interessen Was will ich eigentlich? 2 Meine Kompetenzen Was kann ich alles gut? Unterricht verschiedener Fächer und Freizeit

Thema: Spurensuchen nach Giuseppe Arcimboldo Gegenstand: Deutsch/Bildnerische Erziehung Schulstufe/n: 4. Klasse

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. Mai. Aktiv dabei sein: ENGAGEMENT

Keine Zauberei Keine Zauberei: Schreiben ist Handwerk

Zusammenfassung. Ortsbeschreibung. Zeichnung machen

Schritte. im Beruf. Deutsch für die Bibliothek

Modul 9: Bewerbung um Praktikumsstelle üben

Illustrierende Aufgaben zum LehrplanPLUS

Modul: Familie. Thema: Meine Familie

Thema: Schuljahr 2012/2013. Recherchieren Verarbeiten Spielen Präsentieren. Arbeitsunterlagen erstellt von VD Anna Fuchs

Modell-Lehrgang Kommunikation Fachrichtung Medienverlag / Profil B ab Sommer 2006

Wunder Schmetterlingsflügel

Modul 9: Bewerbung um Praktikumsstelle üben

Von der Methode zum selbstständigen Lernen

Guten Morgen und hallo zusammen! Udo Smorra - 03/2013

FRAGE 2. Von welchem alten Volk stammt der Ursprung unserer heutigen Schriftzeichen? Leider musst du zwei Karten ziehen! FRAGE 5

Europaschule Umweltschule Regine Hildebrandt Grundschule Cottbus. Bau eines Treibhauses aus Müll. Dokumentation

Angebote und Leistungen 2016

Einfache Freebie Erstellung

Körper, Ernährung und Sport 9./10. Schulstufe

Grundschule 4. Klasse Aufsatz. 4. Klasse Deutsch. Aufsatz. 3 Lernbausteine für garantiert bessere Noten! WISSEN ÜBEN TESTEN

Entstehung einer Zeitung

Zentrale Mittelstufenprüfung

Ergänzende Informationen zum LehrplanPLUS

Mathematische Zusammenhänge beschreiben und begründen

Leseranalyse Oktober 2015 EINFLUSSREICHE TITEL IM GENFERSEE-GEBIET!

DatenundZufall Beitrag12 Zahlenbingo 1 von 20. Zahlenbingo spielerisch den Wahrscheinlichkeitsbegriff entdecken

ownload Gestaltungstechnik Collage Blätter im Wind Leicht umsetzbare Gestaltungsideen Gerlinde Blahak Downloadauszug aus dem Originaltitel:

Transkript:

Sachinformation AUSWAHL Die Beliebtheit von Pressetiteln Über die Beliebtheit der einzelnen Pressetitel in der Schweiz gibt es sehr detaillierte Informationen. Um zu wissen, wie viele Personen die einzelnen Titel lesen, lässt die AG für Werbemedienforschung (WEMF) im Auftrag der Verlage pro Jahr über 20 000 Personen zu ihrem Leseverhalten befragen. Die grössten Titel kommen pro Ausgabe auf rund eine Million Leserinnen und Leser im Alter ab 14 Jahren in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Aus der Schule geplaudert Die zweimal jährlich (März und September) veröffentlichten Zahlen der so genannten MACH Basic durch die WEMF haben in Verlagskreisen den Status von Schulnoten. Sie sind ein Gradmesser für den Erfolg der einzelnen Titel und bilden auch die Basis für die Anzeigenpreise (siehe dazu auch Sachinformation zu Ziel 9). Abgefragt werden dabei allerdings nur jene Titel, die für die schweizerische Wirtschaft als Werbeträger von Interesse sind. Über die Nutzung ausländischer Titel weiss man deshalb recht wenig. Nur sehr lückenhaft erforscht sind die Leserschaften von Spezial- und Fachzeitschriften. Da sie ein sehr spezielles Publikum ansprechen, müssten auch entsprechend spezialisierte Forschungen eingesetzt werden. Dies ist zu teuer. Lesen macht gross..1

Das Kind merkt, wodurch es zum Kauf einer Zeitung oder Zeitschrift animiert.1 oder verleitet wird. AUSWAHL 1.. Klasse Hintergrundinformation: Voraussetzung für diese Aufgabe ist eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Diese Auswahl wird in einem Schulzimmerkiosk aufgebaut. Mithilfe eines Frageblattes werden die augenfälligsten Merkmale, nach denen die Kinder eine Zeitung oder eine Zeitschrift auswählen, gesammelt. Die Frage 12 Warum hast du diese Zeitung oder Zeitschrift ausgewählt? kann in einem Klassengespräch ausgewertet werden. Vorbereitung und Durchführung: Schulzimmerkiosk aufbauen Arbeitsblatt.1 Was sticht ins Auge? kopieren Zeit für ein Klassengespräch einplanen Lesen macht gross..2

1.. Klasse Ich merke, wodurch ich zum Kauf einer Zeitung oder Zeitschrift animiert werde..1 Such dir an unserem Schulzimmerkiosk eine Zeitung oder eine Zeitschrift aus, ohne darin zu blättern. Beantworte die Fragen auf dem Arbeitsblatt. Material: Zeitung oder Zeitschrift, Arbeitsblatt.1 Was sticht ins Auge? Lesen macht gross..

Arbeitsblatt.1 1.. Klasse Was sticht ins Auge? Name: 1. Wie heisst dein Heft, deine Zeitung? 2. Wie gross ist der Titel? Miss die Höhe des ersten Buchstabens!. Welche Farben haben die Buchstaben des Haupttitels? 4. Welche Farben hat das Titelblatt? 5. Hat es Bilder? Wie viele? 6. Ist das Papier glänzend oder matt? 7. Wie riecht deine Zeitung oder Zeitschrift? 8. Wie dick ist deine Zeitschrift, deine Zeitung? Zähle die Seiten! 9. Was kostet deine Zeitung, deine Zeitschrift? 10. Was denkst du, was drinsteht? 11. Kennst du diese Zeitung, diese Zeitschrift schon? 12. Warum hast du diese Zeitung, diese Zeitschrift ausgewählt? Lesen macht gross..4

1.. Klasse Das Kind weiss, worauf die Leute achten, wenn sie eine Zeitung oder Zeitschrift auswählen..2 Hintergrundinformation:.2.1 Bei dieser Partner- und Partnerinnenarbeit preist ein Kind im Rollenspiel die Vorteile einer Zeitung oder Zeitschrift an und rechtfertigt deren Nachteile. Das andere Kind entscheidet, ob es die Zeitung oder Zeitschrift aufgrund der Verkaufsargumente kaufen oder ablehnen will. Der Entscheid soll begründet werden. Anschliessend werden die Rollen vertauscht..2.2 Bei dieser Spielvariante entscheidet das Los, welche Zeitung oder Zeitschrift verkauft wird. Eine Münze entscheidet, ob das zweite Kind eine Zeitung oder Zeitschrift kauft oder ablehnt (Kopf oder Zahl). Die Kinder müssen sich in die vorgegebene Rolle einer anderen Person versetzen und entsprechend argumentieren. Das verkaufende Kind muss eventuell entgegen seiner persönlichen Überzeugung für etwas einstehen. Das kaufende Kind muss eventuell etwas ablehnen, obwohl es verlockend klingt. Vorbereitung und Durchführung: Lose mit Zeitschriften- und Zeitungs - titeln vorbereiten Münze bereitstellen Schulzimmerkiosk einrichten Lesen macht gross..5

1.. Klasse Ich weiss, worauf die Leute achten, wenn sie eine Zeitung oder Zeitschrift auswählen..2.1 Spielt Verkaufen am Kiosk! Bestimmt, wer verkauft und wer kauft. Verkäuferin: Wähle eine Zeitung oder Zeitschrift aus. Preise ihre Vorteile an und verkaufe sie dem Kunden. Kunde: Lässt du dich zum Kauf überzeugen oder nicht? Begründe! Tauscht die Rollen! Material: Schulzimmerkiosk Lesen macht gross..6

1.. Klasse Ich weiss, worauf die Leute achten, wenn sie eine Zeitung oder Zeitschrift auswählen..2.2 Spielt Verkaufen am Kiosk! Bestimmt, wer verkauft und wer kauft. Die Verkäuferin zieht ein Los. Das Los bestimmt, welche Zeitung oder Zeitschrift verkauft werden soll. Preise ihre Vorteile an und verkaufe sie erfolgreich! Der Kunde wirft eine Münze. Bei Zahl will er die Zeitung oder Zeitschrift kaufen, bei Kopf will er ablehnen. Bleibe standhaft, solange du kannst. Tauscht die Rollen! Material: Schulzimmerkiosk, Lose mit Zeitungs- oder Zeitschriftentitel, Münze Lesen macht gross..7

4. 6. Klasse Das Kind kann über seine Lieblingszeitschriften berichten..1 Hintergrundinformation: Bei diesem Auftrag erarbeitet das Kind einen Kurzvortrag zu seiner Lieblingszeitschrift und stellt diese der Klasse vor. Lesegewohnheiten sind sehr persönlich und es ist wichtig, dass die Gewohnheiten der Kinder wertneutral behandelt werden. Vorbereitung und Durchführung: Die Kinder ihre Zeitschriften mitbringen lassen Zeit für die Kurzvorträge einplanen Schreibblatt kopieren und anbieten Lesen macht gross..8

4. 6. Klasse Ich kann über meine Lieblingszeitschriften berichten..1 Auftrag: Schreibe auf, welche Zeitschriften du liest. Was interessiert dich darin besonders? Überlege dir, auf welche Art du der Klasse deine Lieblingszeitschrift vorstellen willst. Bereite einen Kurzvortrag von zwei Minuten vor. Eine Stichwortliste hilft dir dabei. Material: Einige Exemplare deiner bevorzugten Zeitschrift Wichtig zu wissen: Lesegewohnheiten sind ganz persönlich. Es braucht Mut, offen darüber zu berichten. Lesen macht gross..9

4. 6. Klasse Das Kind weiss, wie seine Lieblingszeitschrift aussehen müsste..2 Hintergrundinformation: Das Kind entwirft seine persönliche Traumzeitschrift, schreibt eine Inhalts - angabe und gestaltet ein Titelblatt. Vorbereitung und Durchführung: Schreibblatt kopieren und anbieten Zeichenpapier A4 Farbstifte und Wasserfarben bereitstellen Platz in der Ausstellung bestimmen Den Kindern mit Hinweisen und Beispielen Hilfe anbieten Lesen macht gross..10

4. 6. Klasse Ich weiss, wie meine Lieblingszeitschrift aussehen müsste..2 Auftrag: Worüber muss deine Traumzeitschrift in jeder Ausgabe berichten? Verfasse eine Inhaltsangabe deiner Zeitschrift. Gestalte ein passendes Titelblatt. Hänge beides nebeneinander in die Ausstellung. Wenn du Zugang zu einem PC hast, darfst du ihn zu Hilfe nehmen. Material: Zeichenpapier, Farbstifte, Wasserfarben Wichtig zu wissen: Auf ein Titelblatt gehören: Der Name der Zeitschrift, Bilder und Schlagzeilen. Beim Planen des Titelblatts helfen dir Zeitschriften aus dem Schulzimmerkiosk. Lesen macht gross..11