FAQ ACCESS-Trainer-Edition:



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Transkript:

Funktionen, Funktionsweisen 2010 Niko Becker FAQ ACCESS-Trainer-Edition: Formular schließen Funktion DatAdd() Funktion DatTeil() On Error Resume Next Cancel = True Startformular einrichten Vollbildmodus einrichten Felddatentyp AutoWert Domänenfunktion DomWert() Methode Requery Funktion NZ() Ergebnis eines Textfeldes in Tabelle übertragen Datum als Standardwert in Textfeld ausgeben Zeilenschaltung in Textfeld einfügen Zeilenschaltung in MsgBox einfügen Funktionen DatDiff() und DateDiff() Steuerelemente einblenden Beschriftung einer Schaltfläche festlegen Datensatznavigation erstellen Exit Sub Form Current Ereignis Formatierung eines Betrages im Programmcode Funktionen DatSeriell() und DateSerial() MsgBox-Konstanten Funktion Wahl() weitere Domänenfunktionen 1

Formular schließen DoCmd.Close acform, "Filme", acsaveprompt DoCmd.Close ist die Anweisung: den Befehl Schließen auszuführen. Die ACCESS-Konstante acform definiert, dass es sich um ein Formular handelt. Der Name des Formulars ist: "Filme" Am Ende der Syntax wird festgelegt, ob das Formular: nach Rückfrage geschlossen wird (acsaveprompt), vor dem Schließen gespeichert wird (acsaveyes), nicht gespeichert wird (acsaveno). 2

Funktion: DatAdd() = DatAdd("t";+4;[txtvom]) Die Syntax der Funktion DatAdd() gliedert sich wie folgt: Name der Funktion: DatAdd() in Klammern steht zunächst das Intervall "t" für Tage, danach die Anzahl der Tage die addiert (+) oder subtrahiert (-) werden sollen, und am Ende das Ausgangsdatum. Weitere Intervalle finden Sie in unserer Hilfedatei: Datums- und Zeitfunktionen 3

Funktion: DatTeil() = DatTeil("ww";[txtvom]) Die Syntax der Funktion DatTeil() gliedert sich wie folgt: Name der Funktion: DatTeil(), in Klammern steht zunächst das Intervall "ww" für Wochen, und am Ende das Ausgangsdatum. Weitere Intervalle finden Sie in unserer Hilfedatei: Datums- und Zeitfunktionen 4

On Error Resume Next Mit der Fehlerroutine: On Error Resume Next wird erreicht, dass eine Prozedur beim Auftreten eines Fehlers nicht mit einer Meldung unterbrochen, sondern mit dem nächsten gültigen Eintrag fortgesetzt wird. 5

Cancel = True Damit nach einer Fehlermeldung der Cursor solange in einem Feld positioniert bleibt bis ein korrekter Wert eingegeben wird, muss in die Prozedur die Codezeile: Cancel = True eingebunden werden. 6

Startformular einrichten Wenn Sie mit einer ACCESS-Version bis 2003 arbeiten können Sie das Formular, das beim Öffnen der Datenbank angezeigt werden soll, im Dialogfenster des Menüs Extras Start aktivieren. In ACCESS 2007 klicken Sie zunächst die Office-Schaltfläche, und danach den Button ACCESS-Optionen an und aktivieren im Menü Aktuelle Datenbank das gewünschte Formular. 7

Vollbildmodus Fügen Sie im Visual Basic-Editor, Formular-Ereignis Form_Load(), die Codezeile: DoCmd.Maximize ein wenn Sie erreichen wollen, dass das Formular im Vollbildmodus angezeigt wird. 8

Felddatentyp: AutoWert Mit Hilfe des Felddatentyps AutoWert wird von ACCESS eine fortlaufende Nummerierung generiert. Beachten Sie jedoch, dass in der Auflistung eine Lücke entsteht wenn ein Datensatz gelöscht wird. Fehlende Nummern werden nicht automatisch ergänzt. In den ACCESS-Versionen bis 2003 kann eine neue Reihenfolge durch Anklicken des Menüs Extras Datenbank-Dienstprogramme Datenbank komprimieren und reparieren generiert werden. In ACCESS 2007 finden Sie dieses Dienstprogramm nach Anklicken der Office- Schaltfläche im Menü Verwalten Datenbank komprimieren und reparieren. Um fortlaufende Rechnungs- oder Auftragsnummern zu erzeugen, sollten Sie deshalb andere Lösungen vorziehen, und die fortlaufende Nummerierung mit Hilfe einer entsprechenden Function oder mittels Hilfsfeldern erstellen. 9

Domänenfunktion: DomWert() Mit dieser Domänenfunktion können Werte aus einer Tabelle oder Abfrage in den Feldern eines Formulars oder Berichts ausgegeben werden. =DomWert("[Artikelbez]";"Artikel";"[Art-Nr]=[txtArt-Nr1]") Die Syntax aller Domänenfunktionen ist gleich und gliedert sich wie folgt: Name der Domänenfunktion: DomWert() in Klammern steht zunächst der Ausdruck, also der Name des Feldes in der Tabelle oder Abfrage, dessen Wert angezeigt werden soll: "[Artikelbez]", danach die Domäne, also der Name der Tabelle oder Abfrage, die das vorstehende Feld enthält: "Artikel" und danach die Kriterien: "[Art-Nr]=[txtArt-Nr1]" wobei im Beispiel nur dann eine Anzeige erfolgt, wenn der Feldinhalt des Tabellenfeldes [Art-Nr] identisch ist mit dem Feldinhalt des Formularfeldes [txtart- Nr1]. 10

Methode: Requery Requery ist eine Methode - keine Eigenschaft mit welcher komplette Formulare oder berechnende Felder aktualisiert werden können. Der Inhalt eines Textfeldes wird beispielsweise mit folgender Syntax aktualisiert: Me.[txtArtBez1].Requery Mit dieser Codezeile wird im aktuellen Formular (Me) das Textfeld [txtartbez1] aktualisiert. 11

Funktion: NZ() Wenn in einem Textfeld die Inhalte verschiedener Felder addiert werden sollen, und einzelne Felder dabei leer ("") sein können oder den Wert 0 (Null) enthalten, kann eine Addition mit Hilfe der Funktion NZ() erfolgen. In den Eigenschaften des Summenfeldes, Zeile Steuerelementinhalt, muss dazu beispielsweise die folgende Syntax eingetragen werden: =NZ([txtPreisArt1])+NZ([txtPreisArt2])+NZ([txtPreisArt3])+NZ([txtPreisArt4]) 12

Ergebnis aus Textfeld in Tabelle übertragen Mit der nachfolgenden Codezeile kann das Ergebnis eines berechnenden Feldes vom Formular in dessen Tabelle übertragen werden: Me!Gesamt = Me![txtGesamt] Ziel ist in der Tabelle des aktuellen Formulars (Me) das Feld Gesamt Quelle ist im aktuellen Formular (Me) das Textfeld [txtgesamt] 13

Aktuelles Datum als Standardwert in Textfeld ausgeben Wenn Sie das aktuelle Datum als Standardwert in einem Textfeld ausgeben wollen schreiben Sie in dessen Eigenschaften, Zeile Standardwert: =Datum() 14

Zeilenschaltung in Textfeld einfügen Wenn Sie in einem Textfeld eine komplette Adresse ausgeben wollen, die auch korrekt untereinander angeordnet ist, müssen Sie die einzelnen Feldinhalte nicht nur verketten, sondern am Zeilenende auch einen 'Zeilenumbruch' einfügen. Die entsprechende Formel kann in den Eigenschaften des Textfeldes, Zeile Steuerelementinhalt eingegeben werden: =[txtvorname] &" "&[txtname] & Zchn(13) & Zchn(10) & [txtstraße] & Zchn(13) & Zchn(10) & [txtplz] & " " & [txtwohnort] Die einzelnen Textfelder ([txtvorname], [txtname] usw.) verketten Sie, indem Sie dazwischen zwei Verkettungsoperatoren (&) und einen Leerschritt (" ") einfügen. Damit die Zeilen auch untereinander angeordnet werden, muss jeweils am Zeilenende außerdem eine 'Zeilenschaltung' und ein 'Wagenrücklauf' (ein Relikt aus Schreibmaschinenzeiten) Zchn(13) & Zchn(10) eingefügt werden. Alternativ können Sie auch chr(13) & chr(10) eintragen. Beachten Sie unbedingt die Reihenfolge der Einträge, damit die Darstellung auch korrekt erfolgt. 15

Zeilenschaltung in MsgBox einfügen Sie können 'Zeilenschaltungen' auch innerhalb einer MsgBox einfügen. Dazu muss an den entsprechenden Positionen im Programmcode (Visual Basic-Editor) die VB-Konstante vbcrlf eingefügt, und mit dem restlichen Text der Meldung verknüpft werden: MsgBox "kein vorzeitiger Austritt - " & vbcrlf & "deshalb wird das Austrittsdatum wieder gelöscht!", vbinformation + vbokonly..." Mit den VB-Konstanten vbinformation + vbokonly wird in die MsgBox außerdem ein i-symbol und eine OK-Schaltfläche eingefügt. 16

Funktion: DatDiff() und DateDiff() In ACCESS können Sie die Anzahl der Tage zwischen zwei Datumswerten mit Hilfe der Funktion DatDiff() ermitteln. =DatDiff("t";[txtvom];[txtbis]) Die Syntax der Funktion DatDiff() gliedert sich wie folgt: Name der Funktion: DatDiff() in Klammern steht zunächst das Intervall "t" für Tage und danach das Anfangsdatum und das Enddatum. Wenn Sie die Funktion innerhalb einer Prozedur im Visual Basic-Editor einbinden wollen lautet der Funktionsname DateDiff(). Weitere Intervalle finden Sie in unserer Hilfedatei: Datums- und Zeitfunktionen 17

Steuerelemente einblenden Wenn Sie in einem Formular Steuerelemente ein- oder ausblenden wollen, muss in der entsprechenden Prozedur im Visual Basic-Editor eine der folgenden Codezeilen eingebunden werden: Me.[Steuerelementname].Visible = True Mit dieser Codezeile wird im aktuellen Formular (Me), Steuerelement [Steuerelementname] die Eigenschaft Visible (sichtbar) auf True (Wahr) gesetzt und das Steuerelement eingeblendet. Me.[Steuerelementname].Visible = False Mit dieser Codezeile wird im aktuellen Formular (Me), Steuerelement [Steuerelementname] die Eigenschaft Visible (sichtbar) auf False (Falsch) gesetzt und das Steuerelement ausgeblendet. 18

Schaltflächen-Beschriftung festlegen Wenn Sie in einem Formular die Beschriftung einer Befehlsschaltfläche mittels Programmcode verändern wollen, muss in der entsprechenden Prozedur im Visual Basic-Editor die folgende Codezeile eingebunden werden: Me.[Buttonname].Caption = "Beschriftung" Mit dieser Codezeile wird im aktuellen Formular (Me), der Befehlsschaltfläche [Buttonname], Eigenschaft Caption (Beschriftung) ein neuer Wert zugewiesen: ="Beschriftung". 19

Datensatznavigation Wenn Sie in einem Formular durch Anklicken einer Schaltfläche zum letzten Datensatz 'springen' wollen, müssen Sie in der entsprechenden Prozedur im Visual Basic-Editor die folgende Codezeile einbinden: DoCmd.GoToRecord,, aclast DoCmd.GoToRecord ist die Anweisung zu einem Datensatz zu 'springen', ergänzt durch eine ACCESS-Konstante aclast - also zum letzten Datensatz. Weitere ACCESS-Konstanten sind: acfirst zum ersten Datensatz acprevious zum vorherigen Datensatz acnext zum nächsten Datensatz 20

Exit Sub Wollen Sie erreichen, dass nach Anzeigen einer MsgBox die weitere Ausführung einer Prozedur abgebrochen, und kein weiterer Programmcode mehr abgearbeitet wird, muss die folgende Codezeile in die Prozedur im Visual Basic-Editor eingebunden werden: Exit Sub 21

Form Current-Ereignis Wenn Sie in einem Formular beim Anlegen von Datensätzen einzelne Objekte ein oder ausgeblendet haben, müssen diese Eigenschaften auch beim Durchblättern der Datensätze festgelegt sein. Das heißt, die entsprechenden Anweisungen sind z.b. nicht nur dem Klick-Ereignis einer Schaltfläche oder dem Form_Load-Ereignis zuzuweisen, sondern auch dem Ereignis: Form_Current. 22

Formatierung eines Betrages mittels Programmcode Wenn Sie in einer MsgBox einen Wert z.b. im Währungsformat ausgeben wollen, muss die Funktion Format() in die Prozedur im Visual Basic-Editor eingebunden, und die Codezeile wie folgt gestaltet werden: MsgBox"..."&Format(Me.[txtProvEinzelbetrag],"#,##0.00 EUR") Mit dieser Codezeile wird die Meldung einer MsgBox mit dem Betrag im aktuellen Formular (Me), Textfeld [txtproveinzelbetrag] verkettet (&) und zusätzlich in die Funktion Format() eingebunden, damit der Feldinhalt auch im Währungsformat "#,##0.00 EUR" ausgegeben wird. Beachten Sie, dass im Programmcode im Visual Basic-Editor Dezimalstellen immer mit einem Punkt getrennt werden müssen, und das Tausender-Trennzeichen ein Komma ist! 23

Funktion: DatSeriell() und DateSerial() Mit diesen Funktionen kann ein Datum in seine Parameter (Jahr, Monat, Tag) zerlegt, und diese in weitere Berechnungen eingebunden werden. Auf einfache Weise können so z.b. zu einem Geburtsjahr 18 Jahre oder zum Rechnungsdatum 30 Tage Zahlungsziel addiert werden. =DatSeriell(Jahr([txtGeb-Datum]);Monat([txtGeb-Datum]);Tag([txtGeb-Datum])) Die Syntax der Funktion DatSeriell() gliedert sich wie folgt: Name der Funktion: DatSeriell() in Klammern stehen die einzelnen Parameter eines Datums: Jahr, Monat und Tag. Mit Hilfe der gleichnamigen Funktionen (Jahr(), Monat(), Tag()) werden diese Parameter aus einem Datum ([txtgeb-datum]) herausgefiltert und können in weitere Berechnungen eingebunden werden wie das nachfolgende Beispiel zeigt: =DatSeriell(Jahr([Geburtsdatum]);Monat([Geburtsdatum])+5;Tag([Geburtsdatum])) Mit obiger Formel werden zum Geburtsmonat 5 Monate addiert. Soll diese Funktionsweise in eine Prozedur im Visual Basic-Editor eingebunden werden, lautet die Funktion DateSerial() die restliche Syntax ist gleich....dateserial(year(me.[txtgeb-datum]) + 18, Month(Me.[txtGeb-Datum]), Day(Me.[txtGeb-Datum]))... 24

MsgBox-Konstanten Eine MsgBox können Sie nicht nur durch Einbinden von Schaltflächen gestalten, sondern auch mit Hilfe von auffälligen Symbolen. Diese werden zusätzlich zur angezeigten Meldung, mittels nachfolgender VB-Konstanten eingebunden und können das in den Screenshots dargestellte Layout haben: i-symbol (vbinformation) Zahlencode: 64 Ausrufezeichen (vbexclamation) Zahlencode: 48 Fragezeichen (vbquestion) Zahlencode: 32 Critical-Symbol (vbcritical) Zahlencode: 16 Fügen Sie einfach die entsprechende VB-Konstante in den Programmcode der MsgBox ein und beachten Sie, dass nicht nur der Text (vb ) sondern auch der Zahlencode eingetragen werden kann. MsgBox "Eingabe falsch!", vbexclamation, "Bitte beachten..." Eine Übersicht aller VB-Konstanten und ihrer Zahlencodes finden Sie in der VB- Offline-Hilfe (im Visual Basic-Editor) nach Eingabe des Suchbegriffs: MsgBox. 25

Funktion: Wahl() Wenn Sie in ein Formular beispielsweise eine Optionsgruppe eingebunden haben und den einzelnen Optionsfeldern einen Wert zuweisen wollen, können Sie das mittels verschachtelter Wenn dann sonst-bedingungen erreichen: =Wenn([fraMwSt]=1;0,19;Wenn([fraMwSt]=2;0,07;0))*100 oder kürzer mit Hilfe der Funktion Wahl(): =Wahl([fraMwSt];0,19;0,07;0)*100 Die Syntax der Funktion Wahl() gliedert sich wie folgt: Name der Funktion: Wahl() in Klammern steht zunächst der Index [framwst] und danach der anzuzeigende Wert - in Reihenfolge. Wie das Beispiel zeigt, hat die erste Position den Wert 0,19 (19,00), die zweite Position den Wert 0,07 (7,00) usw. 26

Weitere Domänenfunktionen Neben der bereits beschriebenen Domänenfunktion DomWert() stehen noch weitere Domänenfunktionen zur Verfügung. Diese Funktionen beziehen sich auf Datensatzgruppen (Domänen) und dienen dazu statistische Werte zu ermitteln. Sie entsprechen den SQL-Aggregatfunktionen und haben alle die gleiche Syntax: Name der Domänenfunktion(Ausdruck, Domäne, Kriterien) Folgende Werte können mit den nachfolgend aufgeführten Domänenfunktionen ermittelt werden: Mittelwert: DomMittelwert (Funktionsname unter VBA: DAvg) Anzahl: DomAnzahl (Funktionsname unter VBA: DCount) kleinster Wert: DomMin (Funktionsname unter VBA: DMin) größter Wert: DomMax (Funktionsname unter VBA: DMax) erster Wert: DomErsterWert (Funktionsname unter VBA: DFirst) letzter Wert: DomLetzterWert (Funktionsname unter VBA: DLast) Summe: DomSumme (Funktionsname unter VBA: DSum) 27