Elternabend Forum Berufsverantwortliche Herzlich 3. März Willkommen 2015
Themen 1. Neue Berufsmaturitätsverordnung, das Wichtigste 2. 1. QV nach BiVo 2012 3. Optimierung der Klassengrössen 4. Sprachaufenthalte, neue Angebote 5. Bili-Klassen im M-Profil und im E-Profil 6. Neue Angebote für Lernende: Förderung und Unterstützung 7. Infos Kaufmännischer Verband Winterthur 8. Schlussworte des Rektors
Heute Abend für Sie da... Peter Fischer Geschäftsführer Kaufmännischer Verband Präsident von Schulund Fachbeirat Christian Beck Rektor WSKVW Schulleiter Daniela Näf Bürgi Prorektorin WSKVW Leitung kaufmännische Grundbildung
Neue BMV Ausgangslage allgemein Verbindliches Wissen und Können (wo BM draufsteht, ist auch BM drin) ein Rahmenlehrplan für alle BM-Richtungen (statt 4) Gliederung des BM-Angebots in 5 Ausrichtungen (statt 6) Technik, Architektur, Life Sciences Natur, Landwirtschaft und Lebensmittel Wirtschaft und Dienstleistungen Gestaltung und Kunst Gesundheit und Soziales Unterschied: Schwerpunkt- und Ergänzungsbereich Aufwertung des interdisziplinären Arbeitens
Neue BMV - neuer Name Die kaufmännische Berufsmaturität heisst ab August 2015: Berufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistungen 2 Typen: Typ Wirtschaft und Typ Dienstleistungen An KV-Schulen in Kt. ZH: BM Typ Wirtschaft
Neue BMV wichtigste Neuerungen neues Ergänzungsfach: Technik & Umwelt (statt Bio/Öko/Psychologie) IDAF (= interdisziplinäres Arbeiten in den Fächern) keine BMP in «Geschichte und Politik» und «Technik & Umwelt» VBR (Volkswirtschafts- Betriebs- und Rechtslehre) heisst neu Wirtschaft & Recht Mathematik neu 240 Lektionen statt 160 Lektionen ( gleicher Stoff) Erfahrungsnoten = Mittel aus allen Semesterzeugnisnoten (wie in B/E-Profil) Erfahrungsnoten und «Fachnoten» im Maturitätszeugnis werden auf ganze/halbe Noten gerundet (Rundungskaskade! Vorher: alles 1/10)
Neue BMV neue Unterrichtsbereiche Typ Wirtschaft Grundlagenbereich Schwerpunktbereich Ergänzungsbereich Erste Landessprache Zweite Landessprache Dritte Sprache Mathematik Finanz- und Rechnungswesen Wirtschaft und Recht Geschichte und Politik Technik und Umwelt Interdisziplinäres Arbeiten (IDAF, IDPA)
Neue BMV IDAF =interdisziplinäres Arbeiten in den Fächern Organisationsformen Interdisziplinäre Kleinprojekte Selbstorganisiertes Lernen Im Profil M: IDAF V&V-Module Durchführung und Bewertung Je 2 IDAF-Module im 3. und 4. Semester «Endnote» : 4 IDAF Module = ½ ; IDPA= ½ = Note für Interdisziplinäres Arbeiten
Neue BMV Auswirkungen auf Lehrbetriebe Rekrutierung/Ausbildung im Betrieb = keine Änderung
Neue BMV Auswirkungen auf Schule und Lernende Trotz inhaltlich wenig Änderungen: Neue Stoffpläne (Anpassung an neuen Rahmenlehrplan) Neues Fach T&U; Bio/Öko/Psychologie fällt weg Mehr Mathelektionen (240), weniger IKA-Lektionen (160) 4 IDAF-Module (3= V&V-Module) Neue Berechnung der Noten im Maturitätszeugnis Rundungskaskade Neue Aufnahmeprüfung für Profil M: dieselbe für ALLE Berufsmaturitätstypen; Unterschied: Gewichtung der Fächer D, E, F, M Neue Aufnahmebedingungen für BM2 Typ Wirtschaft: 4.5 im 5. Semester E-Profil und/oder LAP E-Profil= prüfungsfrei ansonsten: Aufnahmeprüfung in D, E, F und MATHEMATIK
Neue BMV - Prüfungssystematik Prüfungsfächer 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr Berechnung Fachnoten ERFA gerundet auf ganze + halbe Noten BMP gerundet auf ganze + halbe Noten Gewicht gerundet auf ganze + halbe Noten Deutsch Kantonale schriftliche und schulspezifische mündliche Berufsmaturitätsprüfung (BMP) Englisch Kantonale schriftliche und schulspezifische mündliche Berufsmaturitätsprüfung (BMP) oder Sprachzertifikat auf Niveau B2 Französisch Kantonale schriftliche und schulspezifische mündliche Berufsmaturitätsprüfung (BMP) oder Sprachzertifikat auf Niveau B2 Mathematik Kantonale schriftliche Berufsmaturitätsprüfung (BMP) FRW Kantonale schriftliche Berufsmaturitätsprüfung (BMP) in Finanz- und Rechnungswesen W&R Kantonale schriftliche Berufsmaturitätsprüfung (BMP) in Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Recht ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA BMP 50% 50% 1/9 ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA BMP 50% 50% 1/9 ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA BMP 50% 50% 1/9 ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA BMP 50% 50% 1/9 ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA BMP 50% 50% 1/9 ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA BMP 50% 50% 1/9 Geschichte und Politik ERFA ERFA ERFA ERFA 100% 1/9 Technik und Umwelt ERFA ERFA 100% 1/9 Interdisziplinäres Arbeiten IDAF 1, 2 IDAF 3, 4 IDPA Ø aller IDAF = 1/2 IDPA = 1/2 1/9
Ihre Fragen zur neuen Berufsmaturitätsverordnung?
1. QV nach BiVo 2012, wichtigste Neuerungen Es zählen die Erfahrungsnoten ALLER Semester Bei Profilwechsel: in der Regel nur die neu generierten Erfa-Noten Der der Erfa-Noten wird auf eine halbe/ganze Note gerundet Nur noch gesamtschweizerische Prüfungen (W&G, IKA) Im E-Profil: W&G-Erfa-Note zählt einfach, W&G-Prüfungsnote zählt doppelt für den und die Notenpunkte unter 4, aber nur einfach für die Anzahl Noten unter 4 Für alle, die es sehr genau wissen wollen: siehe auf der WSKVW- Website unter QV/LAP Notengewichtung (oder folgende Folien)
Notengewichtung Profil E Bestehensnorm Betrieblich: 4, nur 1 Note unter 4, keine Note unter 3 Schulisch: 4, nicht mehr als 2 Minuspunkte und nicht mehr als 2 ungenügende Noten (Achtung: Eine ungenügende Note in W&G I im E-Profil zählt nur einfach für die Anzahl Noten unter 4!)
Notengewichtung Profil B Bestehensnorm Betrieblich: 4, nur 1 Note unter 4, keine Note unter 3 Schulisch: 4, nicht mehr als 2 Minuspunkte und nicht mehr als 2 ungenügende Noten
Prüfungssystematik M-Profil, Notengewichtung EFZ
Optimierung der Klassengrössen Leistungsvereinbarung KFMV-Winterthur mit Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich Pauschalfinanzierung über Lernendenpauschalen Personalkosten der Lehrpersonen nur gedeckt, falls die vereinbarten Richtgrössen erreicht werden Richtgrössen gemäss LV 2015-19: Profile E/M/BM2 Standard: 22 Lernende pro Klasse Profile E/M/BM2 BILI: 19 Lernende pro Klasse Profil B: 17 Lernende pro Klasse Buchhandel: 19 Lernende pro Klasse
15. November 2014 (IST-WERTE) Lehrjahr Lernende Klassen pro Klasse Richtgrösse 1 Standard 34 2 17.00 17.00 2 Standard 40 3 13.33 17.00 3 Standard 56 3 18.67 17.00 Kauffrau/Kaufmann Profil B Total 130 8 16.25 17.00 16.25 / 17.00 1 Standard 143 6 23.83 22.00 1 BILI/FCE 20 1 20.00 19.00 2 Standard 142 6 23.67 22.00 2 BILI/FCE 22 1 22.00 19.00 3 Standard 149 7 21.29 22.00 3 BILI/FCE 19.00 Kauffrau/Kaufmann Profil E 476 21 22.67 21.71 1 Standard 48 2 24.00 22.00 1 BILI 24 1 24.00 19.00 2 Standard 35 2 17.50 22.00 2 BILI 19 1 19.00 19.00 3 Standard 38 2 19.00 22.00 3 BILI 22 1 22.00 19.00 Kauffrau/Kaufmann Profil M 186 9 20.67 21.00 22.67 / 21.71 20.67 / 21.00 Total kaufmännische Berufe 792 38 20.84 20.55 1 Standard 23 1.33 17.29 19.00 2 Standard 36 2 18.00 19.00 3 Standard 29 2 14.50 19.00 Total Buchhandel 88 5.33 16.51 19.00 16.51 / 19.00 Vollzeit Standard 92 4 23.00 22.00 Vollzeit BILI 19.00 Teilzeit Standard 23 1 23.00 22.00 Teilzeit BILI 19.00 Total BM für Erwachsene (BM2) 115 5.0 23.00 22.00 23.00 / 22.00 Total Hospitanten 10.0 10.00 Total Lernende Grundbildung 1005 48.33 20.79 20.53 20.79 / 20.53
Optimierung der Klassengrössen Zielerreichung durch 3 Klassenzusammenlegungen Profil E im Sommer 2013 und 2014 Höhere Klassenanfangsbestände BM2 Prozessgestaltung Klassenauflösung Delikat (Lernende, Lehrpersonen, Berufsbildner, Verwaltung) Herbst 2014: Evaluation bei umgeteilten Lernenden
Optimierung der Klassengrössen Nebenwirkungen im Schulalltag Profilwechsel- und Schulwechselproblematik Gestiegener Planungs- und Verwaltungsaufwand Unverständnis bei Lernenden, Eltern, Berufsbildnern Individualisierung im Unterricht wird nicht erleichtert Lehrpersonen haben pro Lernenden weniger Zeit
Sprachaufenthalte traditionell: für alle Profile; 2 Wochen im Herbst; Antibes in Frankreich, Oxford in England neu im M-Profil: 2 Wochen im Herbst; Cheltenham; Morgen: Sprachschule/Vorbereitung auf FIRST Nachmittag: Praktikum in einem Unternehmen neu im E-Profil, für FRIST-Klasse: 4 Wochen im Frühling; Cheltenham, 2 Wochen Sprachschule, 2 Wochen Praktikum, finanziell stark unterstützt von der ch. Stiftung Für ALLE gilt: DualogW-Partner CHF 1000.- Vergünstigung
Sprachaufenthalte wohin? Stimmt unser Sprachaufenthalt-Angebot? Sind Sie interessiert an einem einjährigen Sprachaustausch Ihrer Lernenden? Sind Sie daran interessiert, mit uns zusammen an einem noch bedarfsgerechteren «Sprachaufenthaltsprojekt» mitzuarbeiten? Wenn ja, bitte in Liste Ihren Namen und Ihre Mailadresse eintragen vielen Dank!
Sprachaufenthalte an der WSKVW wohin? Ich bin daran interessiert, mit der Schulleitung der WSKVW zusammen an einem noch bedarfsgerechteren «Sprachaufenthaltsprojekt» mitzuarbeiten Name Mailadresse Telefon 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.
Bili-Unterricht Ab Ausbildungsbeginn 2015 bei genügend grosser Nachfrage: M-Profil: bili-unterricht bereits in Sport und GS; neu kommen hinzu IKA, Wirtschaftsfächer, Mathematik (wenn möglich) E-Profil : statt Firstklasse neu bili-first-klasse Vorbereitung im Unterricht auf das FIRST; bili-unterricht in IKA, Sport, W&G (wenn möglich)
Förderangebote für die Lernenden (nicht abschliessend) Sprachzertifikate Bili-Unterricht Informatikzertifikate Theater Sprachaufenthalte in Frankreich und England (DualogW-Partner CHF 1000.- Vergünstigung) Förderangebote sind in der Regel freiwillig und richten sich an motivierte und interessierte Lernende!
Unterstützungsangebote Lerntreff Zimmer 37 Individuelle Nachhilfe Zimmer xy Offenes Ohr Zimmer 34 Onlineberatung «Drüber rede» - psychologische Beratung Stützkurse in W&G/Deutsch QV-Vorbereitungskurse
Infos Verband Individuelle Nachhilfe Beratungsangebote Lernende Vergünstigungen Mission Traumjob Angebote für BerufsbildnerInnen
Infos Verband Individuelle Nachhilfe Aufbau / Zusammenarbeit Preispolitik Erste Erkenntnisse nach 1. Jahr Beratungsangebote Lernende «aus der Praxis» «Erfolge» Vergünstigungen Neu 2014: Spaghetti Factory KIWI CHF 14.--
Infos Verband Mission Traumjob Laufbahn Check / Weiterbildungscheck Bewerbungscheck / Zeugnischeck Wird im 3. Lehrjahr in allen Klassen vorgestellt Angebote für BerufsbildnerInnen Reduktion für BerufsbildnerInnen WSKVW Seminare Veranstaltungen Kurse (neue) Weiterbildung Dokumente
Themen 1. Neue Berufsmaturitätsverordnung, das Wichtigste 2. 1. QV nach BiVo 2012 3. Optimierung der Klassengrössen 4. Sprachaufenthalte, neue Angebote 5. Bili-Klassen im M-Profil und im E-Profil 6. Neue Angebote für Lernende: Förderung und Unterstützung 7. Infos Kaufmännischer Verband Winterthur 8. Schlussworte des Rektors
Lehrortkooperation
Aufruf an unsere Lernenden: Wenn es um den erfolgreichen Lehrabschluss geht, unterstützen wir Sie fast grenzenlos, aber...... Sie müssen wollen!
Aufruf an Sie! Wenn es um den erfolgreichen Lehrabschluss geht, unterstützen wir Sie fast grenzenlos, aber...... kommen Sie auf uns zu!
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