Berufsmaturität Gesundheit &

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1 Informationen zur Berufsmaturität Gesundheit & Soziales an der BFGS

2 Welche Wege führen an der BFGS zur Berufsmaturität? Die Berufsmaturität Gesundheit & Soziales kann an der BFGS auf verschiedenen Wegen erworben werden: Berufsmaturität 1 während der beruflichen Grundbildung (lehrbegleitend). Berufsmaturität 2 nach einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung als einjähriger Vollzeitlehrgang oder berufsbegleitend als zweijähriger Teilzeitlehrgang. Fachhochschulen Höhere Fachschulen, eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen Universitäten, ETH (mit Passerelle) Berechtigt zur Zulassung an Berufsmaturität 2 Berufsmaturitätsunterricht Voll- oder Teilzeit Berufsmaturität 1 Berufliche Grundbildung & Berufsmaturität Berufsmaturitätsunterricht Berufsfachschule (Berufskenntnisse) Lehrbetrieb überbetriebliche Kurse Berufliche Grundbildung Berufsfachschule (Berufskenntnisse/ allgemeinbildender Unterricht) Lehrbetrieb überbetriebliche Kurse Während der beruflichen Grundbildung Nach einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung

3 Allgemeine Informationen Gilt für alle Berufsmaturitätslehrgänge Aufnahmeprüfung Die Aufnahmeprüfung basiert auf dem Lehrplan der 4. Sekundarschule. Folgende Fächer werden geprüft: Fachnote 1: Deutsch 90 Min. (gerundet auf eine ganze oder halbe Note) Fachnote 2: Mathematik 60 Min. (gerundet auf eine ganze oder halbe Note) Gesamtnote (Mittelwert der Fachnoten, gerundet auf eine Dezimalstelle) Fachnote 3: Fremdsprachen (Englisch und Französisch je 45 Min.) (Mittelwert gerundet auf eine ganze oder halbe Note) Die Aufnahmeprüfung gilt als bestanden, wenn nicht mehr als eine Fachnote unter 4 liegt und die Gesamtnote gleich 4.0 oder höher ist. Die bestandene Aufnahmeprüfung berechtigt zum Eintritt in die Berufsmaturität 2 in einem der beiden auf die Aufnahmeprüfung folgenden Schuljahre. Abschlussprüfung (Berufsmaturitätsprüfung) In den Fächern mit Abschlussprüfungen ergibt sich die Fachnote je zur Hälfte aus der Prüfungsnote und aus der Erfahrungsnote. Die Erfahrungsnote ist das Mittel aller Semesterzeugnisnoten im entsprechenden Fach oder im interdisziplinären Arbeiten. Noten, welche sich aus dem Mittel mehrerer bewerteter Leistungen ergeben, werden auf halbe oder ganze Noten gerundet. Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel sämtlicher zählender Fachnoten. Die Abschlussprüfung gilt als bestanden, wenn die Gesamtnote gleich 4.0 oder höher ist, die Differenz der ungenügenden Noten zur Note 4 gesamthaft den Wert 2 nicht übersteigt und nicht mehr als zwei Noten unter 4 erteilt werden. Grundlagenbereich Erfahrungsnote Abschlussprüfungsnote Deutsch Französisch Englisch Mathematik Schwerpunktbereich Sozialwissenschaften Naturwissenschaften Gesamtnote (Mittelwert der Fachnoten, gerundet auf eine Dezimalstelle) Ergänzungsbereich Geschichte und Politik Wirtschaft und Recht Interdisziplinäre Projektarbeit IDPA* *Die Lernenden verfassen eine interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA), welche mindestens zwei Fächer berücksichtigt und einen konkreten Bezug zur Arbeitswelt herstellt.

4 Berufsmaturität 1 Lehrbegleitend Ausbildungsziel Eidgenössische Berufsmaturität Gesundheit & Soziales und berufliche Grundbildung Ausbildungsdauer 3 Jahre (lehrbegleitend) Aufnahme Prüfungsfrei in das erste Semester der Berufsmaturität 1 wird aufgenommen, wer über einen Lehrvertrag und das Einverständnis des Lehrbetriebs, die Berufsmaturität zu absolvieren, verfügt und an der Bezirksschulprüfung einen Notendurchschnitt von mindestens 4.4 erzielt hat oder im zweitletzten Semester der Bezirksschule in den Fächern, die bei der Abschlussprüfung den Erfahrungsteil bilden, einen Notendurchschnitt von mindestens 4.4 erreicht hat. Bezirksschülerinnen und Bezirksschüler, welche diesen Notendurchschnitt nicht erreichen oder Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule haben eine Aufnahmeprüfung abzulegen. Aufnahmeprüfung p Allgemeine Informationen Promotion Für die Promotion ins nächste Semester zählen die Noten der unterrichteten Fächer. Wer ab Ausbildungsbeginn zum zweiten Mal die Promotionsbedingungen nicht erfüllt, wird vom Berufsmaturitätsunterricht ausgeschlossen. Kosten (Richtwert) Für Lehrmittel, Kopien und Exkursionen ist über die gesamte Ausbildung mit Kosten von rund Fr zu rechnen. Abschlussprüfung (Berufsmaturitätsprüfung) p Allgemeine Informationen

5 Lektionentafel Zum berufskundlichen Unterricht (Berufskenntnisse) kommen pro Woche durchschnittlich 12 Lektionen Berufsmaturitätsunterricht dazu. 10% der Lektionen umfassen interdisziplinäres Arbeiten (IDAF). Grundlagenbereich 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. Total Deutsch Französisch Englisch Mathematik Schwerpunktbereich Sozialwissenschaften Naturwissenschaften 200 Biologie 2 2 Chemie 2 2 Physik 1 1 Ergänzungsbereich Geschichte und Politik Wirtschaft und Recht Fächerübergreifend Interdisziplinäre Projektarbeit* 2 40 Lektionen pro Woche *Die Lernenden verfassen eine interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA), welche mindestens zwei Fächer berücksichtigt und einen konkreten Bezug zur Arbeitswelt herstellt.

6 Berufsmaturität 2 Vollzeit oder berufsbegleitend als Teilzeitlehrgang Ausbildungsziel Ergänzung der bereits abgeschlossenen beruflichen Grundbildung mit der Eidgenössische Berufsmaturität Gesundheit & Soziales. Ausbildungsdauer (Beginn jeweils im August) 1 Jahr im Vollzeitlehrgang 2 Jahre im Teilzeitlehrgang Aufnahme In das erste Semester der Berufsmaturität 2 wird aufgenommen, wer über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder einen gleichwertigen Ausbildungsabschluss verfügt und die Aufnahmeprüfung zur Berufsmaturität 2 bestanden hat. Zur Vorbereitung für die Berufsmaturität 2 werden an der Berufsfachschule Gesundheit & Soziales Prüfungsvorbereitungskurse angeboten. Aufnahmeprüfung p Allgemeine Informationen Promotion Für die Promotion in das nächste Semester zählen die Noten der unterrichteten Fächer. Wer die Promotionsbedingungen einmal nicht erfüllt, wird vom Berufsmaturitätsunterricht ausgeschlossen. Kosten (Richtwert) Aufnahmegebühr Fr Für Lehrmittel, Kopien und Exkursionen ist über die gesamte Ausbildungdauer mit Kosten von rund Fr zu rechnen. Der Unterricht ist für Lernende mit stipendienrechtlichem Wohnsitz im Kanton Aargau unentgeltlich. Lernende mit stipendienrechtlichem Wohnsitz in einem anderen Kanton als dem Kanton Aargau können beim Berufsbildungsamt ihres Wohnsitzkantons ein Gesuch um Kostengutsprache für ausserkantonalen Schulbesuch beantragen. Abschlussprüfung (Berufsmaturitätsprüfung) p Allgemeine Informationen

7 Lektionentafel Vollzeitlehrgang 36 Lektionen Berufsmaturitätsunterricht pro Woche. Grundlagenbereich 1. Sem. 2. Sem. Total Deutsch Französisch Englisch Mathematik Schwerpunktbereich Sozialwissenschaften Naturwissenschaften 200 Biologie 2 2 Chemie 2 2 Physik 1 1 Ergänzungsbereich Geschichte und Politik Wirtschaft und Recht Fächerübergreifend Interdisziplinäre Projektarbeit* 2 40 Lektionen pro Woche Lektionentafel Teilzeitlehrgang 18 Lektionen Berufsmaturitätsunterricht pro Woche. Unterrichtstage sind jeweils Montag und Dienstag. Grundlagenbereich 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. Total Deutsch Französisch Englisch Mathematik Schwerpunktbereich Sozialwissenschaften Naturwissenschaften 200 Biologie 2 2 Chemie 2 2 Physik 1 1 Ergänzungsbereich Geschichte und Politik Wirtschaft und Recht Fächerübergreifend Interdisziplinäre Projektarbeit* 2 40 Lektionen pro Woche *Die Lernenden verfassen eine interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA), welche mindestens zwei Fächer berücksichtigt und einen konkreten Bezug zur Arbeitswelt herstellt.

8 Was ist die Berufsmaturität Gesundheit & Soziales? Die Berufsmaturität Gesundheit & Soziales an der BFGS verbindet eine berufliche Grundbildung mit einer erweiterten Allgemeinbildung und bereitet Lernende auf die Fachhochschule vor insbesondere auf die Bereiche Gesundheit und Soziale Arbeit. Sie ist auch eine gute Grundlage für Ausbildungsgänge der höheren Berufsbildung (Höhere Fachschulen, eidg. Berufs- und höhere Fachprüfungen). Die Schwerpunktfächer der Berufsmaturität Gesundheit & Soziales sind Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) und Sozialwissenschaften (Soziologie, Psychologie und Philosophie). Absolventinnen und Absolventen der Berufsmaturität Gesundheit & Soziales an der BFGS verfügen über eine doppelte Qualifikation: Sie haben ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (abgeschlossene berufliche Grundbildung) sowie ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis, das zur Zulassung an eine Fachhochschule berechtigt. Mit der Ergänzungsprüfung «Passerelle Berufsmaturität universitäre Hochschulen» haben Absolventinnen und Absolventen der Berufsmaturität Gesundheit & Soziales zudem Zugang zu Universitäten oder ETH. Auskünfte, Beratung, Prüfungsvorbereitungskurse und Anmeldung Berufsfachschule Gesundheit & Soziales Brugg, Postfach 91, 5201 Brugg Telefon Web Berufsmatura

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