MOUNT10 Holding AG Emissionsstudie

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1 Holding AG Emissionsstudie Key Data Reuters Code MOUNT.DE Bloomberg Code MONT GR Financial Year 31/12 Grundkapital CHF eingeteilt in Inhaber-Aktien mit einem Nennwert von CHF 10,- Platzierungsvolumen Greenshoe Aktiengattung Stück Stück Inhaberaktien handelbar in Miteigentumsanteilen über 1/10 Teilrechte Dividendenberechtigung ab 1. Januar 2001 Free Float Wertpapierkennummer Marktsegment Konsortium 55% inkl. Greenshoe ( Miteigentumsanteile) (Inhaber-Aktien) (Inhaber-Sammelzertifikat) Neuer Markt, Frankfurt am Main Concord Effekten AG (Lead Manager) Frankfurter Sparkasse (Co-Manager) Bookbuilding 7. Mai bis 11. Mai 2001 Erste Notiz 15. Mai 2001 Financials ( th) 01e 02e 03e 04e Total Sales , , , ,0 EBIT , , , ,0 % of Sales -15,7-3,2 5,1 17,2 EBT , , , ,0 % of Sales -17,0-4,2 5,1 17,3 Adj. Net Profit , , , ,0 % of Sales -14,3-4,7 2,3 12,1 EPS -11,60-5,67 3,79 25,15 Main Shareholders (%) Adrian Knapp 20,00 Stephan Isenschmid 14,50 Management und Mitarbeiter 10,50 Investment Highlights Einmaliger Business Case für das Management von komplexen IT-Infrastrukturen Das Geschäftsmodell von Mount10 reflektiert die derzeitig und zukünftig immer wichtiger werdenden Bedürfnisse nach Sicherheit, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit von unternehmenskritischen Daten sowie IT-Infrastrukturen. Mit den beiden Geschäftsbereichen Enterprise Storage Solutions (onsite) und Managed Hosting Services (offsite) bietet Mount10 einen in Europa einmaligen Standard an Sicherheit und Qualität für eine lückenlose Betreuung kompletter IT-Infrastrukturen. Überproportionale Chancen im attraktiven Markt für Managed Hosting Services Der Markt für Application Infrastructure Services wird vor allem durch das hohe Wachstumspotential für komplexe IT-Outsourcinglösungen (Managed Hosting Services) determiniert. Getrieben von einem rasanten ecommerce-wachstum und dem damit einhergehenden Ansteigen unternehmenskritischer Informationen und Daten, sind Unternehmen zunehmend gezwungen, kostenintensive IT-Infrastrukturen auszulagern. Der europäische Markt für Managed Hosting Services wird sich in den nächsten drei Jahren nahezu vervierfachen. Das durchschnittliche Wachstum wird für die nächsten drei Jahre auf 51% p.a. geschätzt. Wettbewerbsvorteile durch hohes Synergiepotential und hohe Markteintrittsbarrieren Die Kernkompetenz von Mount10 im Bereich IT-Infrastrukturlösungen eröffnet dem Unternehmen in Zukunft ein großes Potential, die bereits langjährig gewachsenen Kundenbeziehungen im onsite-geschäft in das wachstumsstarke offsite- Geschäft zu übertragen. In Europa gewährleistet Mount10 einen einmalig hohen Standard an Sicherheit und Qualität. Hohe Markteintrittsbarrieren sichern langfristig attraktive Margen und eine hohe Kapitalrentabilität. Mount10 sollte es möglich sein, in wenigen Jahren einen relevanten Marktanteil in seinen Zielmärkten bei einer EBITDA-Marge von über 25% zu erzielen. Analyst Phone www Steffen Ricken

2 Inhaltsverzeichnis Kerndaten der Emission 3 Unternehmensprofil Mount10 Holding AG 4 Der Markt für Application Infrastructure Services 6 Die Treiber des Marktes für Application Infrastructure Services 7 Der Markt für Hosting Services 10 Der Markt für Datenspeicherung und Datensicherung 13 Das Geschäftsmodell von Mount10 17 Der strategische Ansatz: Application Infrastructure Provider 17 (AIP) Geschäftsfeld Enterprise Storage Solutions (AIP onsite) 18 Geschäftsfeld Managed Hosting Solutions (AIP offsite) 19 Einmaliger Standard von Sicherheit und Qualität in Europa 20 Kunden und strategische Partnerschaften 21 Wettbewerbsanalyse 22 Porters Five Forces 22 SWOT Profil Mount10 24 Positionierung von Mount10 im Wettbewerb 25 Finanz- und Ertragsperspektiven 26 Die Werttreiber von Mount10 27 Verwendung des Emissionserlöses 29 Bewertung 30 Positionierung unter Vergleichsunternehmen 30 Bewertung 32 Corporate Finance 2

3 Kerndaten der Emission Grundkapital Platzierungsvolumen Greenshoe Aktiengattung Dividendenberechtigung Free Float Wertpapierkennummer Marktsegment Konsortium Bookbuilding Erste Notiz Marktschutzklausel CHF ( Inhaber-Aktien mit einem Nennwert von je CHF10,-) nach Kapitalerhöhung von CHF ( Inhaber-Aktien mit einem Nennwert von je CHF 10,-) jedoch vor Ausübung des Greenshoe Stück im Nominalwert von je CHF 10, Stück im Nominalwert von je CHF 10,-, davon Aktien aus Altaktionärsbesitz und aus einer weiteren Kapitalerhöhung Inhaberaktien, lieferbar und handelbar in Miteigentumsanteilen an einem von der Clearstream Banking AG ausgestellten Inhaber-Sammelzertifikat über 1/10 Teilrechte ab 1. Januar % inkl. Greenshoe ( Miteigentumsanteile) Inhaber-Aktien/ Inhaber-Sammelzertifikat Neuer Markt, Frankfurt am Main Concord Effekten AG (Lead Manager) Frankfurter Sparkasse (Co-Manager) 7. Mai bis 11. Mai Mai 2001 Die Altaktionäre der Mount10 Holding AG und die ehemaligen wesentlichen Aktionäre der COPE, die nicht dem Streubesitz der COPE zuzurechnen sind, dies sind Adrian Knapp, Markus Bernhard und Stephan Isenschmid, haben sich gegenüber der Gesellschaft und diese sich gegenüber der Deutschen Börse verpflichtet, unter Beachtung der einschlägigen Regelungen des nationalen Aktienrechtes innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten ab dem Datum der Notierungsaufnahme der Aktien am Neuen Markt keine weiteren Aktien der Mount10 Holding direkt oder indirekt anzubieten, zu veräußern, dieses anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Darüber hinaus haben sich die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsführung Herr Knapp, Herr Baumann, Herr Bernhard, Herr Isenschmid, Herr Oschwald, Herr Panek und Herr Zurbrügg, jeder für sich, gegenüber der CONCORD EFFEKTEN AG zu einem weitergehenden und teilweise bis zu 48 Monate nach Handelsaufnahme dauernden gestaffelten Veräußerungsverbot verpflichtet. 3 Corporate Finance

4 Unternehmensprofil Mount10 Holding AG Gegenstand und Historie Der Mount10-Konzern entstand durch Übernahme der amerikanischen Mount10, Inc. (vormals Cope) durch das Schweizer Unternehmen Mount10 Holding AG im Wege eines Reverse Triangular Merger. Diese Übernahme war unabdingbare Voraussetzung für den IPO der Mount10 Holding. Aus der Kombination der Kernkompetenzen von Cope und Mount10 Holding resultiert eine signifikante Erweiterung des Leistungsangebots an Dienstleistungen und Lösungen für die Kunden des Unternehmensverbundes. Cope hat sich seit Gründung der Firmengruppe 1991 (Ausgangsgesellschaft war die Cope AG) als Anbieter von Beratung, Services, Software, Infrastruktur und Gesamtlösungen in den Bereichen Datenverfügbarkeit, Datensicherheit und eplattformen auf internationalen Märkten etabliert. Die Mount10 Holding AG ist im Dezember 1999 gegründet worden und bietet höchste Sicherheitsstandards für das Hosting kritischer Daten und Applikationen. Das Unternehmen betreibt unterirdische, hochsichere Data Center in den von der Schweizer Armee bewachten Bunkeranlagen in den Schweizer Alpen, die mit Breitband-Technologie in das europäische Telekommunikations-Netzwerk eingebunden sind. Abbildung 1: Konzernstruktur der Mount10 Holding AG 100% Mount10 Holding AG CH-Rotkreuz Mount10, Inc. USA-Delaware 100% 100% Aviscos Oy FI-Lappeenranta 55,06% COPE Holding AG CH-Rotkreuz 44,94% Multicom Software Oy FI-Lappeenranta 100% Mount10 Schweiz AG CH-Rotkreuz Mount10 Service AG CH-Dübendorf 100% 100% 100% Mount10 Deutschland GmbH D-Olching Mount10 Austria GmbH A-Wien BC Business Computers AG CH-Rotkreuz 100% Holding- Gesellschaften 100% HICOMP Software Systems GmbH D-Hamburg Source: Concord Corporate Finance Research Corporate Finance 4

5 Management Adrian Knapp (38), Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates Herr Knapp, Dipl.-Betriebsökonom, ist seit Gründung der Mount10 Holding im Dezember 1999 in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat tätig und war Mitbegründer von Cope. Nach einer kaufmännischen Ausbildung sowie Tätigkeiten außerhalb der IT-Branche und einem längeren Auslandsaufenthalt startete er 1987 seine Karriere im IT-Bereich. Peter Zurbrügg (45), Chief Executive Officer Herr Zurbrügg, Dipl-Ing., wechselte zum 1. Juli 2000 in die Geschäftsleitung der Mount10 Holding. Zwischen 1996 und 2000 war Herr Zurbrügg in leitender Funktion bei der UBS (Union Bank of Switzerland) für eine Abteilung von über 300 Mitarbeitern und für den Betrieb von mehr als NT- und UNIX- Server-Systemen verantwortlich. Zuvor war Peter Zurbrügg bei der SBG (Schweizerische Bankgesellschaft) in der gleichen Funktion tätig und stellte während der Fusionszeit mit dem Schweizerischen Bankverein die reibungslose Integration der beiden Client/Server-Architekturen sicher. Markus Bernhard (37), Chief Financial Officer Herr Bernhard ist seit September 1997 bei der COPE, Inc. und seit Juli 2000 zusätzlich bei der Mount10 Holding als Chief Financial Officer tätig. Nach dem Abschluss an der Handelshochschule St. Gallen (HSG) zum lic. oec. HSG war Markus Bernhard von 1991 bis 1997 bei Revisuisse Pricewaterhouse tätig. Während dieser Zeit schloss er seine Weiterbildung zum Eidg. diplomierten Wirtschaftsprüfer erfolgreich ab. Thomas Panek (38), Manager Business Development & Marketing Herr Panek ist seit 1. Juli 2000 Mitglied der Geschäftsführung der Mount10 Holding. Zuvor war er lange Jahre in der Geschäftsführung eines von ihm gegründeten Softwareunternehmens tätig und dort insbesondere für die Entwicklung der internationalen Märkte verantwortlich. Herr Panek verkaufte sein Unternehmen 1995 an die Compuware, USA. Von 1986 bis 1989 war Herr Panek bei Cap Gemini Deutschland GmbH im Bereich Sales/Product Management beschäftigt. Aktionärsstruktur Tabelle 1: Wesentliche Aktionäre der Mount10 Holding AG... nach Durchführung der Platzierung bei Nichtinanspruchnahme der der Mehr- bei Inanspruchnahme Mehrzuteilungsoption zuteilungsoption... nach Übernahme der COPE, vor Durchführung der Platzierung Anteilsverhältnisse (Aktien)... vor Übernahme der COPE Aktionäre Anzahl in % Anzahl in % Anzahl in % Anzahl in % Hanspeter Baumann ,6% ,7% ,3% ,9% Christoph Oschwald ,6% ,7% ,3% ,9% Stephan Isenschmid ,8% ,5% ,4% ,5% Adrian Knapp ,1% ,9% ,3% ,0% Peter Zurbrügg ,5% ,1% ,8% ,8% Markus Bernhard ,5% ,2% ,9% ,9% Thomas Panek ,7% ,3% ,3% ,3% Sonstige Aktionäre Mount10 Holding AG ,1% ,0% ,8% ,8% Summe Altaktionäre Mount10 Holding AG ,0% ,5% ,1% ,0% Sonstige Aktionäre COPE ,5% ,2% ,8% Summe Altaktionäre ,0% ,3% ,8% Kapitalerhöhung ,7% ,4% Greenshoe aus Kapitalerhöhung ,4% Free Float aus Umplatzierung ,4% Free Float Gesamt ,7% ,2% Free Float Gesamt inkl. der Sonst. Aktionäre COPE ,9% ,0% Bevorrechtigte Zuteilung ,2% ,2% Free Float ohne bevorrechtigte Zuteilung ,5% ,0% Summe ,0% ,0% ,0% ,0% Source: Concord Corporate Finance Research 5 Corporate Finance

6 Der Markt für Application Infrastructure Services Daten als unternehmenskritische Ressourcen Definition Application Infrastructure Services Wer sind die Kunden? Wo liegt der Nutzen? Mit der Entwicklung und zunehmenden Nutzung des Internets für kommerzielle Zwecke werden digitale Daten immer mehr zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor. Waren früher ausschließlich Faktoren wie z.b. Technik, Zeit und Kosten bei der Datenverwaltung entscheidend, haben sich über die fortschreitende Vernetzung von Computersystemen wesentlich komplexere Anforderungen an IT-Systeme entwickelt. Der Verlust von Daten ist wertmäßig schwierig zu erfassen und wird erst dann evident, wenn Kosten für z.b. Wiederherstellung, Kauf, Versicherungen oder Regressforderungen bei Missbrauch offen zutage treten. Vor diesem Hintergrund gehen Unternehmen verstärkt dazu über, komplette IT-Infrastrukturdienstleistungen von spezialisierten Anbietern zu beziehen. Die steigende Bedeutung der Datenverwaltung sowie das ständig anwachsende Datenvolumen rücken das Thema IT-Outsourcing in den Mittelpunkt. Als Application Infrastructure Services bezeichnet man umfassende IT-Dienstleistungen im Sinne der Erbringung schlüsselfertiger und optimierter Lösungen, angefangen bei z.b. Datenspeicher- und Sicherungskonzepten bis hin zu sämtlichen IT-Infrastrukturleistungen, die für den reibungslosen Betrieb von Applikationen wie z.b. ebusiness-anwendungen notwendig sind. Dieser Service kann entweder auf Kundenseite (onsite) oder aber durch einen Hosting Service Provider (HSP) als Outsourcing-Variante (offsite) betrieben werden. Jedes Unternehmen, das ständig seine Daten und Informationen für sich und andere verfügbar halten muß, ist auf eine leistungsfähige IT-Infrastruktur angewiesen. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen zu, die ihren Wertschöpfungsschwerpunkt zunehmend ins Internet verlagern. Die Anforderungen von Kunden an Verfügbarkeit, Schnelligkeit und hohe Sicherheit der Daten bei jederzeitiger Skalierbarkeit der Kapazitäten erfordern eine komplexe IT-Infrastruktur und überfordern schnell sowohl die Kompetenz unternehmensinterner IT-Abteilungen als auch eingeplante Kostenbudgets. Unabhängig von Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit ist allen Unternehmen die Homogenität ihrer grundlegenden IT-Probleme gemeinsam, die bei einem wachsenden Anspruchs- und Komplexitätsniveau immer weniger selbst gelöst werden können. Die Kernkompetenz eines Application Infrastructure Provider (AIP) liegt in seiner Fähigkeit, jedem Kunden eine auf seine Bedürfnisse optimierte IT- Lösung anzubieten. Ob sich der Kunde für eine Auslagerung seiner IT- Ressourcen oder für eine Inhouse-Lösung entscheidet, er spart in jedem Fall eigene Kapazitäten, die sich in einer Senkung seiner sog. Total Cost of Ownership (TCO) ausdrücken. Die TCO umfassen dabei die Kosten eines IT-Gesamtsystems, angefangen bei der Hard- und Software bis zu Kosten, verursacht durch Ausfallzeiten, Schulungen und Wartungsmaßnahmen. Je umfangreicher und unternehmenskritischer Unternehmensdaten als auch Applikationen werden, um so mehr bietet sich ein vollständiges Verlagern der relevanten IT- Infrastruktur zu einem Hosting Service Provider an. Hosting Service Provider verfügen über sämtliche Technologien und Servicestandards, die für den reibungslosen Betrieb einer IT-Organisation notwendig sind und die darüber hinaus wesentlich kostengünstiger (Weitergabe hoher Economies of Scale) bezogen werden können. Corporate Finance 6

7 Die Treiber des Marktes für Application Infrastructure Services Steigende Bandbreite und sinkende Nutzungskosten des Internets B2B besitzt das größte Wachstumspotential im ecommerce Internet und ecommerce Viele Unternehmen nutzen die sich bietenden Möglichkeiten des Internets und erhöhen ihre Investitionen für die Gestaltung von Internetapplikationen sowie für die darüber angebotenen Dienstleistungen. Die Entwicklung und breite Akzeptanz des Internets wird maßgeblich durch die kontinuierlich ansteigende Datenübertragungsbreite (Bandwith) bei parallel sinkenden Nutzungskosten angetrieben. Gleichzeitig beruht der überwältigende Erfolg dieses Mediums auf den sehr schnell eingetretenen Netzwerkeffekten. Netzwerkeffekte bezeichnen dabei den Vorteil der gleichzeitigen Nutzung des Internets durch verschiedenste Bezugsgruppen. Durch die schnelle Akzeptanz unterschiedlicher Anwendungen, wie z.b. ecommerce, Transport von unterschiedlichsten Medienformaten (Streaming Media) oder aber Anmietung von Software über das Internet (ASP), hat sich das Internet in kürzester Zeit zu einem sehr wichtigen Baustein von Unternehmensstrategien entwickelt. Nach Schätzungen von Datamonitor werden im Jahr 2002 bereits Unternehmen über eine eigene B2B ecommerce-strategie verfügen, 1998 waren es noch Die Gartner Group sieht das weltweite B2B Marktvolumen von derzeit knapp US$ 1 Bill. auf ca. US$ 7,3 Bill. im Jahr 2004 anwachsen. Forrester Research schätzt für den gleichen Zeitraum einen Anstieg auf US$ 6,3 Bill. Trotz z.t. recht deutlicher Unterschiede in den einzelnen Schätzungen sind sich Marktforscher darin einig, dass der digitale Handel zwischen Unternehmen der Markt mit dem größten Wachstumspotential ist (siehe Abb. 2). Abbildung 2: Wachstumsmarkt B2B in einer vergleichenden Betrachtung in Mrd. US$ emarketer Gartner Forrester Source: emarketer, Forrester Research und Gartner Group, 2001 Konsequenzen für die IT- Infrastruktur Sich zunehmend vernetzende IT-Landschaften bergen vor dem Hintergrund einer ständig steigenden Geschwindigkeit des Datentransfers sowie einer steigenden Anzahl zugreifender Personen immer mehr Risiken eines potentiellen Missbrauchs. Weiterhin existieren in Unternehmen noch größtenteils heterogene IT-Strukturen (Hard- und Software unterschiedlicher Hersteller und Architekturen), die gerade innerhalb großer Unternehmensorganisationen das Risiko einer Fehleranfälligkeit erheblich erhöhen. 7 Corporate Finance

8 Anforderungen an eine sichere IT-Infrastruktur werden immer komplexer Wachsende Nachfrage nach IT-Outsourcing Vor dem Hintergrund ständig wachsender Datenmengen und dem Erfordernis, sämtliche Informationen jeden Tag 24 Stunden zugriffsbereit vorzuhalten, müssen bestehende IT-Organisationsmodelle neu hinterfragt werden. Die gestiegenen Anforderungen an Speicherkapazität, Datenverfügbarkeit und Zugriffsbreite bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Datensicherheit, überfordern schnell interne IT-Abteilungen von Unternehmen. Als Konsequenz gehen Unternehmen zunehmend dazu über, ihre IT-Infrastruktur von einem spezialisierten Application Infrastructure Provider entweder inhouse oder mit ansteigender Tendenz auch als offsite-lösung betreuen zu lassen (siehe Abb. 3). Abbildung 3: Warum Unternehmen ihre Internetpräsenz outsourcen Geringere Kosten Fehlendes IT-Know How 27% 36% 45% 64% Keine Kernkompetenz Zuverlässigkeit 0% 18% 27% 32% Responsiveness Zeiteinsparung 0% 9% 18% 32% Fehlende Technologie Sicherheit 0% 0% 9% 14% Source: Forrester Research, 2000 Folgende Punkte lassen sich als die wichtigsten Gründe für ein IT-Outsourcing nennen. "Make or Buy" entscheidet über Kapitalrentabilität Hohes Kostensenkungspotential Unternehmen sind im Hinblick auf ihre Kapitalrentabilität (ROI) aufgefordert, eine optimale Wahl zwischen "Make or Buy" zu treffen, um eine möglichst niedrigere TCO zu erreichen. Betrug z.b. der Speicheranteil früher 20%-30% der IT-Beschaffungskosten, so macht er heute ca. 50% aus, Tendenz weiter steigend. Kostentreiber sind neben der Anschaffung vor allem Ausfallzeiten, Schulungen und Wartungsarbeiten im laufenden Betrieb. Die Auslagerung von IT-Umgebungen sowie geschäftskritischen Daten erscheint daher als eine logische ökonomische Konsequenz sowohl für Unternehmen, deren Leistungserbringung sich ausschließlich auf das Internet konzentriert als auch für traditionelle Unternehmen, die ihren Internetauftritt um kommerzielle Nutzungsmöglichkeiten erweitern und geeignete Speichermodelle suchen. Die mit dem Aufbau und der Unterhaltung geschäftskritischer Internetseiten in Zusammenhang stehenden Kosten betreffen vor allem Hardware, Software, Personal sowie umfangreiche Betreuungsleistungen. Die jährlichen Kosten für eine Inhouse-Lösung werden auf ca. EUR 460 bis EUR 500 Tsd. geschätzt. Die Auslagerung zu einem spezialisierten Application Service Provider verursacht unter Abhängigkeit des jeweiligen Serviceumfanges Kosten von nur ca. EUR 170 Tsd. pro Jahr (Quelle: Mount10). Application Infrastructure Provider sind aufgrund der Erzielung erheblicher Economies of Scale (einmalige Fixkosten, die auf mehrere Kunden verteilt werden können) in der Lage, diesen Kostenvorteil an ihre Kunden weiterzugeben. Corporate Finance 8

9 Time to Market wird erheblich beschleunigt Umfangreiche Value Added Services Konzentration auf Kernkompetenzen Die Zeit zwischen Entwicklung und Einführung einer Internetpräsenz ist nicht nur für reine ecommerce-unternehmen von entscheidender Bedeutung. Das hohe Wachstum im ecommerce und die damit verbundenen Absatzpotentiale zwingen alle Unternehmen, ihre zukünftige Strategie auch auf den virtuellen Handel zu konzentrieren, um so schnell wie möglich (Zeit zwischen Entwicklung einer Website und ihres Starts) und jederzeit (24 Stunden x 7 Tage) für potentielle Kunden erreichbar zu sein. Unternehmen benötigen dabei Zugang zu spezialisiertem Know-how hinsichtlich Aufbau, Start und sicherer Betreuung von ecommerce-applikationen. Einer der wesentlichen Vorteile der Auslagerung von IT-Infrastrukturen zu einem Application Infrastructure Provider ist die Inanspruchnahme eines standardisierten Leistungsspektrums, auf denen aufbauend individuelle Services angeboten werden. Je nach Ausgestaltung des Servicevertrages ist der Application Service Provider vor allem im offsite-bereich in der Lage, ein komplettes Leistungsportfolio zusammenzustellen, das sämtliche IT-relevanten Präferenzen des Kunden abdeckt. Application Infrastructure Provider offerieren im offsite Bereich i.d.r. neben standardisierten Hosting Services, wie physische Sicherheit und Anschluß an ein Datennetzwerk, vor allem logische Sicherheitslösungen, effiziente Datenspeicher- und Datensicherungskonzepte sowie intelligente Systeme zur Überwachung der Performance der IT-Infrastruktur des Kunden. Als Ergebnis können sich Kunden ausschließlich auf ihre Applikationen konzentrieren, über die sie ihre Wertschöpfung betreiben. Sämtliche im Anschluß folgende Aktivitäten übernimmt ein Application Service Provider und ermöglicht damit seinen Kunden die konsequente Konzentration auf ihre Kernkompetenzen. 9 Corporate Finance

10 Definition Klassifizierung von Hosting Services Der Markt für Hosting Services Eine kurze Typologie Funktional betrachtet umfassen Hosting Services zunächst Stellflächen für Server in einem dafür vorgesehenen Data Center, das Anschluß an ein Datennetzwerk hat, um die Verfügbarkeit der betreuten Applikationen und Daten zu gewährleisten. Die Angebotspalette im Hosting Markt reicht von einfachen Basisdiensten bis zur Komplett-Betreuung unternehmenskritischer ebusiness-anwendungen und Datenspeicherung. Im Gegensatz zu Inhouse IT- Abteilungen sind Hosting Service Provider in der Lage, komplexe Infrastrukturleistungen mit hoher Effizienz und umfassenden Value Added Services in einem dafür vorgesehen Data Center anzubieten. Grundsätzlich können Hosting Service Provider (HSP) vertikal und horizontal klassifiziert werden. Die vertikale Definition erklärt zunächst die Angebotstiefe eines HSP, die horizontale Definition die Breite der zusätzlich angebotenen Services (siehe Abb. 4). Abbildung 4: Typologie des Marktes für Hosting Services Zentrale Funktionalitäten Managed Hosting Value Added Services Data Center (Colocation) Bandwith Network/Connectivity Value Added Services Backup Content Distribution Data Recovery Database Mgmt. Performance Monitoring Security Site Management Storage StreamingMedia Portal Services... Source: Concord Corporate Finance Research Network/Connectivity Bandwidth Data Center Managed Hosting Jede Internetseite benötigt Zugang zu einem Internet Protocol (IP). Die Anbindung an ein Datennetzwerk wird üblicherweise von Telekommunikationsunternehmen proprietär oder über eine Vermietung an spezialisierte Infrastruktur-Dienstleister ohne eigenes Netzwerk angeboten. Bandbreiten (Bandwidth) entscheiden über die Geschwindigkeit des Datentransports im Internet. Bei immer komplexer werdenden Internetapplikationen, die sehr große Datenvolumina erreichen, muß eine hohe Bandbreite Kernbestandteil eines jeden Serviceangebotes sein. Hier erhält der Begriff der Hosting Services seine Bedeutung. Data Center (Colocation) bezeichnen dabei die Grundlage eines jeden Hosting Modells, nämlich die physische Auslagerung von Hardwarekapazitäten (Server) in speziell dafür vorgesehene Data Center mit sicherer Stromversorgung und Anschluß an ein Datennetzwerk mit entsprechender Bandbreite. Aufbauend auf den o.g. Grundfunktionalitäten, ist das Managed Hosting durch einen sehr hohen und komplexen Servicegrad gekennzeichnet. Getrieben durch die Nachfrage nach individuellen und umfassenden IT-Services, haben sich bereits unterschiedlichste Hosting Modelle herausgebildet. Corporate Finance 10

11 Überblick über Hosting Service Provider Modelle Der Markt für Hosting Service Provider (HSP) unterteilt sich in unterschiedliche Gruppen von Serviceanbietern. Attraktive Kapitalrenditen führen zu Markteintritten von Anbietern, deren Kerngeschäft von einem zunehmenden Margenverfall und Rentabilitätsverlust gekennzeichnet ist (Telekommunikation, Hardware- und Equipmenthersteller, Internet Service Provider, IT Consultants). Hosting Services können grundsätzlich in Shared Hosting, Colocation und Managed Hosting kategorisiert werden (siehe Abb. 5). Abbildung 5: Der Markt für Hosting Services Strategische Gruppen Telekommunikation proprietäres Netzwerk, Bandbreite Margenverfall im Kerngeschäft Synergie mit Kerngeschäft Cross Selling Hardware/Equipment hohe Kompetenz im Storagebereich Synergie mit Kerngeschäft Margenverfall im Kerngeschäft ISP hohe Wettbwerbsintensität neue Wachstumsalternative Economies of Scale bereits bestehende Distributionskanäle Hosting Services Data Center Netzwerk Bandbreite Managed Hosting Colocation Shared Hosting Wachstumspotential IT Consulting hohes Problemverständnis gute Kundenbasis Source: Concord Corporate Finance Research Shared Hosting Colocation Managed Hosting Einfache, wenig komplexe Internetseiten vieler Unternehmen werden gemeinsam auf einem Server (Shared Server) verwaltet. Neben der Vermietung von Speicherplatz gehören der Zugang zu einem Datennetzwerk und limitierte Sicherheitslösungen zum Angebot. Typische Anbieter sind vor allem Internet Service Provider (ISP), die gegen eine monatliche Gebühr Speicherplatz vermieten. Shared Hosting bezeichnet die einfachste Form innerhalb des Hosting Marktes. Diesem Segment wird jedoch aufgrund der fehlenden Servicetiefe das geringste Wachstum vorausgesagt. IDC schätzt das weltweite Wachstum für die nächsten drei Jahre auf ca. 30%. Anbieter in diesem Feld vermieten freie Serverstellplätze (Rack Space) sowie die dazugehörige Netzwerkanbindung. Kunden stellen i.d.r. eigene Server in die angemieteten Racks und erhalten Zugang zu einem Standardservicepaket, das sich vor allem auf die jederzeitige Aufrechterhaltung der physischen Sicherheit bezieht. Die Anschaffung der entsprechenden Hardware sowie der Aufwand für das notwendige IT-Know-how verbleiben i.d.r. beim Kunden. Der Kunde profitiert von einem hohen Sicherheitsstandard, mit dem seine Applikationen verwaltet werden sowie einem jederzeit erweiterbaren Platzangebot. Anbieter sind hier vor allem Telekommunikationsunternehmen und Data Center Betreiber. IDC schätzt das weltweite Wachstum in den nächsten drei Jahren auf ca. 40%. In diesem Bereich offerieren HSP umfassende und komplexe Dienstleistungen. Über Service Level Agreements werden individuell die Anschaffung von Hardund Software sowie umfangreiche Mehrwertleistungen vereinbart. Dieses 11 Corporate Finance

12 Full-Service über strategische Partnerschaften Hohes weltweites Wachstum erwartet Segment hat aufgrund der hohen Individualität von Technologie und Serviceniveau die höchsten Eintrittsbarrieren. Entscheidend ist ein möglichst breites Angebot internetkritischer Mehrwertleistungen, wie z.b.: umfassende Datenspeicherung, Datensicherung und wiederherstellung (Storage, Integrated Backup, Data Recovery, Data Distribution) Content Allocation (speicherschonende Verteilung von Webinhalten über das Internet) Performance-Überwachung (Auslastungs- bzw. Stresstest für Internetapplikationen) Load Balancing (optimierte Verteilung der Datenlast im Internet) elektronische Signatur (Public Key Infrastructure) internetbasierte Kommunikation ( , Voice over IP, Speech Recognition) SCM/ERP (ERP basierte Prozeßsteuerung für Unternehmen) Streaming Media (Software für die Wiedergabe von Audio- und Videoformaten im Internet) In diesem Bereich operierende HSP bieten ihre Mehrwertleistungen sowohl über eigene Ressourcen als auch über umfangreiche Partnerschaften an. Damit sichern sie ihren Kunden ein Full-Service-Angebot. Weltweit führende Kooperationspartner von Managed Hosting Service Providern sind im Hardwarebereich IBM, Sun, Hewlett Packard, EMC und Compaq, die vor allem Serverplattformen, Datensicherungstechnologien und Speichermedien zur Verfügung stellen. Im Softwarebereich werden zum einen Lösungen für Datenspeicherung und Datensicherheit über Unternehmen wie Legato, Veritas, Hicomp und Secunet und zum anderen intelligente Lösungen für die schnelle Verteilung jeweiliger Web Contents über weltweite Servernetze (Akamai) angeboten. Den Anschluß an ein Datennetzwerk mit entsprechender Bandbreite übernimmt der jeweilige Hosting Service Provider entweder selbst über ein proprietäres Netzwerk (Telekommunikationsunternehmen) oder mietet entsprechende Kapazitäten bei Telekommunikationsunternehmen. IDC schätzt für dieses Segment das mit Abstand höchste Wachstum. Für das Jahr 2001 wird weltweit für das Managed Hosting Segment ein Marktpotential von ca. US$ 4 Mrd. ansteigend auf US$ 17,2 Mrd. im Jahr 2004 prognostiziert. Marktgröße Für das Jahr 2004 wird der Markt für Hosting Providing weltweit auf rund US$ 34 Mrd. geschätzt, was einem Vierjahreswachstum von ca. 61% p.a. entspricht. Getrieben wird diese rasante Entwicklung vor allem durch die Entwicklung in den USA, gefolgt von einem verstärkten Wachstum in Europa. Tabelle 2: Weltweit geschätztes Wachstum im HSP Markt CAGR US$ Mio. 2000e 2001e 2002e 2003e 2004e (00-04) United States % in % 78% 77% 77% 75% 73% Western Europe % in % 18% 16% 15% 15% 15% Rest of the World % in % 4% 7% 8% 11% 12% Total % Source: IDC, 2000 Corporate Finance 12

13 Hohe Nachfrage nach Managed Hosting Services in Europa Der europäische Markt ist im Gegensatz zu den USA vergleichsweise klein und weniger entwickelt. Das Wachstum wird vor allem getrieben durch den vermehrten Markteintritt von Telekommunikationsunternehmen, einer hohen Nachfrage nach hochkomplexen Managed Hosting Services und einer Angleichung der Standards von Internetapplikationen. Der europäische Hosting Markt wird sich in den nächsten drei Jahren nahezu vervierfachen. Der Bereich des Managed Hosting macht dabei den Großteil der Entwicklung mit einem geschätzten Umsatzvolumen von ca. US$ 2,8 Mrd. aus. Tabelle 3: Wachstum im europäischen HSP Markt Source: IDC, 2000 US$ Mio. 2000e 2001e 2002e 2003e CAGR 2004e (00-04) Shared Hosting % in % 33% 32% 31% 30% 29% Colocation % in % 14% 15% 15% 16% 16% Managed Hosting % in % 53% 53% 54% 54% 55% Total % Der Markt für Datenspeicherung und Datensicherung Von onsite-lösungen zum offsite-management Exponentielles Datenwachstum Im Gegensatz zu den bereits beschriebenen offsite-lösungen im Markt für Hosting Services, ist der Markt für Speichersysteme durch Lösungskonzepte gekennzeichnet, die derzeit noch unternehmensintern implementiert werden. Der Trend geht aber auch in diesem Markt deutlich in Richtung ausgelagerter Speicherlösungen. IDC schätzt die Speicherkapazität im Jahr 2002 weltweit auf Terabytes. Im Jahr 1998 betrug die geschätzte Speicherkapazität ca Terabytes. Herkömmliche serverzentrierte Speicherkonzepte erreichen mit Dateitransfer, Backup- und Restore-Prozeduren bereits ihre Grenzen und verursachen bei einem weiteren Ausbau erhebliche Kosten. Derzeit sind typische Speicherlandschaften in Unternehmen oft durch eine starke Dezentralisierung und heterogene Plattformlösungen gekennzeichnet. Viele Server mit jeweils separaten Speichereinheiten wirken sich zunehmend ineffizient und äußerst kostspielig aus. Abbildung 6: Marktpotential für Speicherlösungen steigt 100% 80% 60% Server 40% 20% Storage 0% e 2001e 2002e Source: Dataquest, Corporate Finance

14 Großes Marktpotential für Speicherlösungen Vor diesem Hintergrund deuten netzwerkorientierte Speicherkonfigurationen wie das Storage Area Network (SAN) und das Network Attached Storage (NAS) auf den zukünftigen Trend. McKinsey erwartet in den nächsten fünf Jahren ein weltweites Wachstum speicherbezogener Hard- und Softwareumsätze von derzeit US$ 27 Mrd. auf US$ 47 Mrd. Typologie von Speicherkonzepten Bei der Beurteilung einer Speicherlandschaft ist entscheidend, inwieweit Server (Lagerung von Applikationen) und Speichergeräte (Lagerung von Informationen) miteinander kommunizieren. Es gilt das Grundproblem zu lösen, wie man eine bestimmte Anzahl Server mit einer bestimmten Anzahl Speichergeräten effizient verbindet. Grundsätzlich können zwei unterschiedliche Speicherkonzeptionen unterschieden werden (siehe Abb. 7): Serverzentrierte Speicherkonfigurationen (heute) Diese Speicherlösung ist durch eine direkte Verbindung zwischen Speicherendgerät und einem Server, dem eine spezifische Funktion ( , Applikationen usw.) zugeordnet ist, gekennzeichnet. Man spricht bei dieser Lösung von einem sog. Direct Attached Storage (DAS). Anwender (Clients) sind über ein Local Area Network (LAN) mit den jeweiligen Servern verbunden, über die der jeweilige Zugriff auf die Speichergeräte erfolgt. Netzwerkbasierte Speicherkonzeptionen (morgen) Das Netzwerk ist bei dieser Lösung wieder ein LAN, mit dem Unterschied, daß an diesem LAN ein ganzes Speichersystem angeschlossen ist. Jeder Server kann über ein Netzwerk auf diverse Speichergeräte zugreifen, eine direkte Server-Speicher Zuordnung entfällt also. Repräsentiert wird diese Konzeption durch das Network Attached Storage (NAS) und das Storage Area Network (SAN). Beide Technologien nutzen effizient das Netzwerk in seiner Eigenschaft als elektronisches Verbindungsgeflecht zwischen verschiedenen Nutzern, Servern und Speichereinheiten. NAS und SAN können sowohl als Inhouse- als auch als Outsourcinglösung betrieben werden. Abbildung 7: Serverzentrierte vs. netzwerkbasierte Speicherkonfiguration Konzept Heute serverzentriert Morgen netzwerkorientiert Heute: - zersplitterte Speicherumgebung, - niedrigere Auslastung, - hoher Managementaufwand Morgen: - zentralisierte Speicherumgebung, - hohe Auslastung, - geringer Managementaufwand Anordnung dezentralisiert zentralisiert ERP Auslastung Niedrig: 40%-60% Hoch: 70%-90% LAN Mgt.. Aufwand Hoch und komplex Gering und einfach CRM File Management Inhouse Mix: Inhouse/Outsourcing Verbindungs- technologie Meistens SCSI, mitunter Fibre Channel Meistens Ethernet, mitunter Fibre Channel SCSI Verbindung Ethernet Verbindung Fibre Channel Speichernutzung Source: Forrester Research, 2001 Corporate Finance 14

15 Direct Attached Storage (DAS) Netzwerkbasierte Speicherumgebungen als Lösung Network Attached Storage (NAS) Storage Area Networks (SAN) Zukunft verspricht hohes Wachstum und hybride Strukturen auf Netzwerkbasis DAS Lösungen sind unter dem Gesichtspunkt der Anschaffung die kostengünstigste Variante, stehen jedoch bei Performance und Skalierbarkeit weit hinter SAN und NAS Lösungen zurück. Nachteilig wirkt sich die dezentralisierte Struktur aus, die zu einer unterdurchschnittlichen Auslastung der Speicherkapazitäten führt. DAS Konfigurationen sind insbesonders in kleinen und mittleren Unternehmen anzutreffen. Die Überlegenheit von NAS/SAN gegenüber DAS liegt gemeinsam betrachtet vor allem in einer hohen Interoperabilität (Zusammenführung heterogener Herstellerplattformen), einer hohen Skalierbarkeit sowie einer einfacheren Installation und Wartung. Weitere Vorteile der NAS und SAN Konzepte sind in einer besseren Systemperformance, einer höheren Zuverlässigkeit und den wesentlich geringeren TCO zu sehen. Beide Konzepte werden in der Zukunft serverzentrierte Speichersysteme zunehmend ersetzen. Das NAS Konzept bietet Unternehmen den großen Vorteil, schnell und einfach auf zusätzlichen Speicherbedarf reagieren zu können. NAS Systeme laufen auf einer eigenen Betriebssystemplattform (oftmals UNIX-LINUX), welche ausschließlich für Input-Output-Prozesse optimiert ist. NAS ist daher i.d.r. schneller, günstiger, einfacher und zuverlässiger als ein herkömmliches DAS System. Darüber hinaus erlaubt das NAS auch ein wahres File Sharing, d.h. den gleichzeitigen Zugriff auf identische Dateninhalte auch von heterogenen Betriebssystemplattformen aus. NAS ist geeignet für spezifische Funktionalitäten; hinsichtlich der beliebigen Speichererweiterung ist es jedoch limitiert. Dieses derzeit modernste Datenspeicherkonzept zeichnet sich vor allem durch eine hohe Performance und unlimitierte Speicherkapazität aus. Wie damals das LAN die lokale Kommunikation unter PCs revolutionierte, so ist es heute SAN. Mit diesem beliebig skalierbaren Speicherkonzept ist es nicht mehr notwendig, daß jeder Server seinen Speicher besitzt. Vielmehr werden Speicherfarmen gebildet, auf die eine hohe Anzahl von Nutzern zugreifen kann. NAS und SAN sind keine konkurrierenden Speicherkonzepte. Entsprechend der individuellen Speicherbedürfnisse bieten beide Konzepte entsprechende Vorteile. Ein großer Vorteil ist, daß NAS und SAN sowohl unabhängig voneinander als auch komplementär innerhalb einer IT-Architektur eingesetzt werden können. Derzeit stellen NAS Speicherkonzepte noch die kostengünstigere Variante gegenüber SAN Lösungen dar. IDC schätzt das Marktwachstum von NAS Konzepten in den nächsten drei Jahren auf ca. 46%, was einem Anstieg von derzeit ca. US$ 3,1 Mrd. auf US$ 6,6 Mrd. im Jahr 2003 entspricht. Abbildung 8: Der Trend geht zur Netzwerklösung 3% 5% 13% 19% 7% 9% 11% 25% 33% 37% 84% 76% 68% 58% 52% NAS SAN Direct e 2001e 2002e Source: Dataquest, Corporate Finance

16 Hohes Synergiepotential für für Application Infrastructure Provider Der Bedarf an unternehmensweiten Datenspeicher- und Datensicherungskonzepten eröffnet ein großes und lukratives Betätigungsfeld für Application Infrastructure Provider mit einem hohen Synergiepotential. Zum einen sind NAS/SAN Lösungen sehr beratungs- und betreuungsintensiv, zum anderen ergibt sich für Application Infrastructure Provider mit einem integrierten Lösungsansatz (onsite und offsite) ein hohes Outsourcingpotential über das Angebot von Storage Services in der Zukunft. So ist es möglich, zunächst Lösungen auf der Kundenseite zu erarbeiten (onsite), die im weiteren Verlauf der Betreuung flexibel an unterschiedliche Kapazitäten angepasst und physisch ausgelagert werden können. Für das Outsourcing von Speicherkonfigurationen bieten sich folgende Lösungen an: Verlagerung in ein Data Center des Application Infrastructure Provider (Storage Service Providing) Verlagerung in ein Data Center des Unternehmens Verlagerung in ein netzwerkbasiertes Speichersystem (Network-Based Storage). Corporate Finance 16

17 Das Geschäftsmodell von Mount10 Beschleunigung der Geschäftsprozesse Das Geschäftsmodell und die Strategie von Mount10 reflektieren die derzeitig und zukünftig immer wichtiger werdenden Themen und Herausforderungen im IT-Geschäft. Das Ziel von Mount10 ist, jede Art von ebusiness-infrastruktur über eine optimierte und individuelle IT-Infrastruktur entweder beim Kunden selbst oder als Outsourcingpartner bei Mount10 zu installieren und langfristig zu betreuen. Die Übernahme der Cope durch die Mount10 Holding AG brachte die Cope-Kernkompetenzen im Bereich Datenspeicherung und Datensicherung mit den Infrastrukturlösungen der Mount10 Holding zusammen. Beratung, Produkte und Prozesse genügen dabei höchsten Sicherheits- und Qualitätsmaßstäben. Mount10 erbringt seine Leistungen über zwei strategische Geschäftsfelder: Enterprise Storage Solutions und Managed Hosting Solutions. Beide Geschäftsfelder werden über den Beratungsansatz Professional Services integrativ angeboten. Abbildung 9: Der strategische Ansatz von Mount10 MOUNT 10 SICHERHEIT AIP ONSITE/OFFSITE VERTICAL MARKETS SOLUTIONS SERVICES & PRODUCTS VERFÜGBARKEIT SCHNELLIGKEIT Application Infrastructure Provider Wird sowohl beim Kunden (onsite) als auch bei (offsite) auf Basis eines Service Level Agreements (SLA) durchgeführt. Fokussierung auf dateintensive / -sensitive Unternehmen. Finanzdienstleister, Media, Medizin, Telcos Storage Solutions (SAN, NAS, SSK, B/R) Managed Hosting Solutions, Storage Service Providing (SSP), Content Delivery Solutions 7x24h, Beratung, Integration, Stress Testing, Service/Monitoring, Software, Hardware, usw. Source: Mount10, Concord Corporate Finance Research Der strategische Ansatz: Application Infrastructure Provider (AIP) IT-Infrastruktur aus einer Hand Hohe Synergien über eine renommierte Kundenbasis Mount10 bietet seinen Kunden über den AIP-Ansatz optimal zugeschnittene IT- Infrastrukturlösungen an, die je nach Komplexitäts- und Sicherheitsgrad entweder in den Räumlichkeiten des Kunden (onsite) oder in einer der von Mount10 betriebenen Data Fortresses (offsite), betrieben werden. Onsite und offsite- Lösungen sind dabei als flexible und integrative Bestandteile einer Gesamtkonzeption für Kunden zu verstehen. Entsprechend dem Wunsch nach höchstmöglicher Sicherheit, Schnelligkeit, Verfügbarkeit sowie Skalierbarkeit soll dem Kunden langfristig die Möglichkeit gegeben werden, sämtliche unternehmenskritischen Daten und Anwendungen zu einer von Mount10 zur Verfügung gestellten Infrastruktur zu verlagern. Ziel soll es sein, Kunden eine optimierte Infrastruktur seiner IT-Umgebung entsprechend seines Wunsches nach einer möglichst geringen Total Cost of Ownership zu installieren und langfristig zu betreuen. Mit dem noch jungen und bereits erfolgreichen offsite-bereich hat Mount10 seine Wertschöpfungskette um die in der Zukunft entscheidende Funktionalität eines Fullservice Anbieters im datenintensiven und sensitiven IT-Geschäft 17 Corporate Finance

18 erweitert. Das hohe Synergiepotential zwischen beiden Geschäftsbereichen beruht auf zwei wichtigen Faktoren. Erstens existiert mit der bereits bestehenden onsite-kundenbasis ein hohes Transferpotential für den offsite- Bereich. Zweitens kann Mount10 seine offsite-lösungen ohne große zusätzliche Vertriebsaufwendungen in seine Vertriebsstrategie einbinden. Geschäftsfeld Enterprise Storage Solutions (AIP onsite) Langjährig gewachsene Erfahrung und Expertise Ganzheitlicher Lösungsansatz Zusätzliches Know-how über strategische Partnerschaften und Übernahmen Für Kunden, die den Betrieb und das Management ihrer IT-Umgebung selbst (onsite) managen wollen, bietet Mount10 ein herstellerunabhängiges und breites Lösungsspektrum auf der Basis modernster und z.t. selbstentwickelter Datensicherungs- und Datenspeicherkonzepte an. Innerhalb des Marktes für Datenspeicherung und Datensicherung bündelt Mount10 das Know-how in den Bereichen mit den besten Zukunftsaussichten: Backup Lösungen (Sicherungskopien), Restore (Wiederherstellung) und Archivierung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der konzeptionellen Beratung in hochskalierbaren Speichersystemen wie NAS und SAN. Mount10 gehört zu den führenden NAS/SAN- Integratoren in Zentraleuropa. Mount10 wählt nach umfassender Prüfung der bestehenden IT-Umgebung die beste am Markt verfügbare Konfiguration für Kunden. Dabei liefert Mount10 grundsätzlich vollständige Datenspeicherungs- und Sicherheitssysteme und erwirbt die benötigte Hard- und Software-Komponenten zum Wiederverkauf als Teil der Systemlösungen. Die Erarbeitung einer Datensicherungslösung erfolgt in standardisierten Schritten. Nach erfolgter Situationsanalyse folgt die Ausarbeitung eines Datensicherungs- und Datenspeicherkonzeptes unter Berücksichtigung der Kundenpräferenzen, wobei üblicherweise mehrere Lösungsalternativen vorgeschlagen werden. Neben der Implementierung durch Mount10, werden Anwender über Schulungen mit der neuen IT-Umgebung vertraut gemacht. Mount10 hat vor allem in den zukunftsträchtigen Märkten netzwerkzentrierter IT-Lösungen wie NAS und SAN ein hohes Know-how gebündelt. Über in der Vergangenheit getätigte Übernahmen sicherte sich Mount10 nicht nur eine Ausweitung der Kundenbasis, sondern vor allem den Zugang zu umfangreichem Wissen im Netzwerkbereich. Ein Beispiel ist die 1998 erworbene HICOMP Software Systems Hamburg. Das Unternehmen ist Entwickler von Software zur Datensicherung für den unternehmensweiten Einsatz im offenen Systembereich (vorwiegend UNIX und NT) und bietet nachfolgende Produkte an: - HIBACK (integrierte Datensicherung in heterogenen Netzwerken wie NAS und SAN) sowie - HIBARS (Backup Manager zur Automatisierung und Steuerung von Datensicherungen mit HIBACK). Mit Übernahme der Multicom Software in Finnland im Frühjahr 2000 konnte Mount10 das Software- und Beratungssegment weiter ausbauen. Die Übernahme sicherte gleichzeitig den Markteintritt in Nordeuropa. Multicom ist seit Jahren ein sehr erfolgreicher Value Added Reseller für die Backup Software der Mount10 Tochtergesellschaft HICOMP. Corporate Finance 18

19 Geschäftsfeld Managed Hosting Solutions (AIP offsite) In diesem Geschäftsfeld werden Kunden sog. Managed Hosting Solutions zur Verfügung gestellt. Mount10 reflektiert mit diesem Geschäftsfeld nicht nur die wachsende Nachfrage nach IT-Komplettlösungen (Senkung der TCO für Unternehmen), sondern vor allem ein im Managed Hosting Markt führendes Modell. Abbildung 10: Komplexe Servicephilosophie Kunde Der Kunde oder ein -Partner kümmert sich um die Software-Applikation, um den Rest 7x24 Rund-um um-die die-uhr Uhr-Betrieb Betrieb, Administration, Management, Tuning und Wartung von Microsoft SQL, ORACLE sowie SYBASE Datenbanken 7x24 Rund-um um-die die-uhr Uhr-Betrieb Betrieb, Administration, Management, Tuning und Wartung von Middleware- Software (Storgagemanagement, Security etc.) 7x24 Rund-um um-die die-uhr Uhr-Betrieb, Administration, Management, Tuning und Wartung von WindowsNT- /2000- und UNIX-Betriebssystemen 7x24 Rund-um um-die die-uhr Uhr-Betrieb Betrieb, Administration, Management und Wartung von Windows NT-/2000- und UNIX-Servern sowie entsprechender Storage- und Netzwerk-Konfigurationen Zero Risk Facilities Redundante Telco Anbindungen Application Database Middleware Betriebssystem Hardware Data Fortress & Connectivity Source: Mount10 Die Data Fortress : Die sicherste Data Center Anlage in Europa Der angebotene Service wird von Mount10 aus sog. Data Fortress, einer unterirdischen Bunkeranlage in den Schweizer Alpen, die höchsten Ansprüchen an physische Sicherheit genügt, erbracht. Der Anschluß an das europäische Telekommunikationsnetzwerk erbringt für Kunden Verbindungsleistungen mit maximaler Bandbreite bei gleichzeitigem Zugriff auf hoch zuverlässige Backupund Datenspeicherungs-Dienstleistungen. Die Data Fortress gilt als sicherste Data Center Anlage in Europa und genügt höchsten Anforderungen an einen Data Center Betreiber: dauerhafte Bewachung durch die Schweizer Armee, Zugangskontrolle über biometrische Kontrollgeräte, dieselbetriebene Notstromaggregate, Unterhaltung eines eigenen Backup Data Centers, Anschluß an ein redundantes Highspeed Netzwerk über Peeringabkommen und Kooperationen mit mehreren Kabelnetzbetreibern (Deutsche Telekom, Swisscom, Cablecom). Auf diesen Basisleistungen bauen, entsprechend Kundenwunsch, individuelle Servicepakete auf. Gesteuert über ein Service Level Agreement (SLA) erhalten Kunden für den Zeitraum von drei Jahren Zugang zu einem Gesamtpaket von Serviceleistungen (siehe Abb. 11). Mount10 beschafft die notwendige Hardund Software sowie weitere notwendige Services von weltweit führenden Anbietern. 19 Corporate Finance

20 Abbildung 11: Structure and Contents of a Service Level Agreement Kundensp ez ifi sc h ASP E-Arch ive SSP PK I Mail Network Firewall IDS VPN Infra struk tur Zu tritt Klim a Strom Pla ttform UNIX/N T LINUX Storage Printing Ba ckup Restore Notfallszenario Archivieru ng Operation Change- Managem ent Monitorring Service D esk Mount10 Advantage Service Plattform TM Stres stest d er Plattform & Appl ikation, C ons ulting, Archi tektu r, Security (Pen etratio nstest) Si cherhei t des Services (Vertrauli chkeit, Verfügbarkei t, In tegrität und Verbind lichkei t) ITIL, BS7 799, EBK, B SI und Revis ions beständigkeit S ervice Le ve l Agreem ent Source: Mount10 Sicherheit und Vertrauen als wichtigste Grundlage Hoher Standardisierungsgrad erlaubt flexible Skalierbarkeit Mit dem Abschluß eines Service Level Agreements erhält der Kunde ein umfangreiches und standardisiertes Paket von Serviceleistungen, das höchsten internationalen Ansprüchen an physische und elektronische Sicherheit sowie an Service- und Prozessqualität erfüllt. Bevor Mount10 ein Projekt endgültig abschließt, werden umfangreiche Tests in einem dafür vorgesehenen Testcenter durchgeführt. Der Name des Kunden ist, falls gewünscht, während der gesamten SLA-Laufzeit ausschließlich autorisierten Bezugsgruppen von Mount10 bekannt. Nach erfolgreich bestandener Testphase wird das Projekt im eigentlichen Data Center (Data Fortress ) installiert, um dort in der vereinbarten IT-Konfiguration weiter betreut zu werden. Nachdem jedes Projekt ein standardisiertes Prüfungs- und Analyseverfahren durchlaufen hat, werden individuelle Konfigurationen einzelner Leistungsbestandteile realisiert. Aufbauend auf diesen kundenspezifischen Lösungen können im weiteren Verlauf komplexere und höhere Sicherheitsstandards verlangende Elemente wie z.b. die elektronische Datenarchivierung (E-Archive, Storage Service Providing) für anspruchsvolle Kunden wie z.b. ASPs aufgesetzt werden. Mount10 besitzt in diesem Zusammenhang ebenfalls die Berechtigung als Trust Center, d.h. als eine Art elektronischer Notar für elektronische Signaturen (PKI) nach dem Signaturgesetz, zu fungieren. Einmaliger Standard von Sicherheit und Qualität in Europa Sicherheit nach dem Schweizer Bankgesetz Mount10 erfüllt im Managed Hosting höchstmögliche Ansprüche, die an Sicherheit und Qualität des Prozessablaufs eines Projektes gestellt werden können: Durch die internationale Versicherungseinstufung Sicherheitsklasse F0 (Zero Risk) wird Mount10 in der niedrigsten Prämienklasse veranlagt. Weiterhin erfüllt Mount10 die Voraussetzungen der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK- RS 99/2 Outsourcing) hinsichtlich aller Anforderungen im Datenschutz, höchster Vertraulichkeit, Public Key Infrastructure sowie physischer und logischer Sicherheit nach dem Schweizer Bankgesetz. Mount10 ist somit ohne Corporate Finance 20

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