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1 gegen die Stromautobahn SuedLink Informationsveranstaltung 1

2 40 Min 45 bis 60 Min. Was ist SuedLink? Trassenverlauf, Sinngrund-Trasse Verfahren und Planungsstand NABEG (Netzausbaubeschleunigungsgesetz) Wie sieht die Planung im Sinngrund aus? Ziele der Bürgerinitiative (BI)? Alternative Erdverkabelung?!? Alternative Österreich?!? Warum lehnen wir SuedLink ab? Fragen zur Notwendigkeit und Energiewende. Fragen zu Gesundheitsrisiken. SuedLink, NEP 2014 (C2024) Wie kann ich meine persönliche Betroffenheit bekunden? Musterschreiben an die Bundesnetzagentur P A U S E Die Energiewende ins Nichts! Filmvortrag H.-W. Sinn, Präsident des IFO-Institut (ausgewählte Sequenzen) 2

3 Stromautobahn, geplant als Freileitung, 500 KV Gleichstrom maximal 10 % der Strecke sollen/dürfen als Erdverkabelung ausgeführt werden ( Pilotprojekt ) 800 Km, Masten von durchschnittlich Meter, Erdverkabelung maximal ca. 80 Km 3

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5 Je nach örtlichen Begebenheiten (z.b. Talüberspannung) sind auch Maße darüber nicht ausgeschlossen! 25 m 5

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7 Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) Transportleistung 2 Gigawatt (bei 500 Kilovolt) A B 7

8 NABEG Untersuchungsrahmen wird festgelegt!!! 8

9 Bundestag, (Atomausstieg, Energiewende). Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus von länderund grenzübergreifenden Netzen. Grundlage für rechtssichere, effiziente (und umweltverträgliche) Realisierung von Stromnetzen. Stromleitungen (darunter SuedLink) die unter das NABEG fallen haben überragendes öffentliches Interesse. Möglichkeit eines Vereinfachten Verfahrens ohne Umweltverträglichkeitprüfung. 9

10 Vereinfachte Verfahren (ohne UVP) möglich wenn die Trasse unmittelbar an einer bereits bestehenden Freileitung erbaut werden soll. der Korridor bereits in einem Bundesnetzplan steht. Entscheidung der Bundesfachplanung (Bundesnetzagentur) beinhaltet die Festlegung (Verlauf) des Trassenkorridors die gleichzeitige Einarbeitung in den Bundesnetzplan Verbindlichkeit für Planfeststellungsverfahren Veränderungssperren (Verbot von Baumaßnahmen die dem Trassenbauplan entgegenstehen) 10

11 (2) Die Planfeststellungsbehörde fordert die Träger öffentlicher Belange, einschließlich der Raumordnungsbehörden der Länder, die von dem Vorhaben berührt sind, zur Stellungnahme innerhalb einer von ihr zu setzenden Frist auf, die drei Monate nicht überschreiten darf. Die Möglichkeit, Stellungnahmen nach Satz 1 abzugeben, erstreckt sich nicht auf die Gegenstände, welche die Bundesfachplanung betreffen und zu denen bereits in der Bundesfachplanung Stellung genommen werden konnte. 11

12 Unmittelbar betroffene Gemeinden/Gemarkungen: - Obersinn, Mittelsinn, Rieneck - Burgsinn Besondere Engstelle Im eingereichten Antrag ( 6 NABEG) und der Trassenplanung finden sich in Burgsinn und Mittelsinn mehrere Wohngebäude im Bereich von 200 Meter und darunter. Wir wurden aber nicht als Engstelle erfasst/bewertet!!! In Bayern existieren keine Mindestabstandsflächen!!! 12

13 Grobkorridor im Antrag gem. 6 NABEG A Korridor 1000 Meter breit ( 12 NABEG) 13

14 So könnte die SuedLink-Trasse in Burgsinn aussehen. Eine Bündelung der Leitungen ist im Antrag ( 6 NABEG) ausdrücklich ausgeschlossen. SuedLink käme als zusätzliche Leitung. 110 KV-Bahnstromleitung, Masthöhe ca. 25 Meter Die Gestängeplanung berücksichtigt bereits die Aufnahme der Leitungserweiterung von Brunsbüttel-Großgartach. 14

15 Da SüdLink als Freileitung geplant und beantragt ist, muss SüdLink abgelehnt werden!!! 15

16 Gesundheitsrisiken durch Raumladungswolken durch elektro-magnetische Gleichfelder Zitat der Deutschen Strahlenschutz-Kommission (SSK v ) [Die Angaben von belastbaren Schwellenwerten ist im Hinblick auf die begrenzte Datenlage, insbesondere hinsichtlich der Anzahl der untersuchten Personen und der Einflüsse von Kofaktoren wie z.b. Ionendichte (A.d.R. Raumladungswolken), derzeit nicht möglich. Die SSK empfiehlt daher die Durchführung weiterer Forschungsprojekte zur Wahrnehmung vor allem in Form von Humanstudien unter gut kontrollierten Bedingungen.] Grenzwert für Gleichstrom in der BRD: Grenzwert für Wechselstrom in der BRD: Grenzwert für Wechselstrom in der Schweiz: 500 Mikrotesla 200 Mikrotesla 1 Mikrotesla 16

17 Ionisierende Raumladungswolken verdriften mit dem Wind und transportieren über größere Bereiche Aerosole, Luftschadstoffe, Dieselruß, Kohlestaub, Asbest, Cadmium, Staub, Stickoxide (Koronaeffekte). Im Vergleich zur Wechselstromleitung treten höhere, elektrische Bodenfeldstärken auf. Studien belegen ein erhöhtes Krebsrisiko Bristol-Studie (www.elektric-fields.bris.ac.uk) Lungenkrebs Universität Mainz (in 2001) erhöhtes Blutkrebsrisiko, insbesondere bei Kindern Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Allergien und Erbschädigungen 17

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21 Schwächung der Infrastruktur (ländlicher Raum) Beeinträchtigung Landschaftsbild Attraktivität des Wohnumfeldes Insbesondere für junge Familien (Demografie) Wertverlust von Immobilien lt. einem Schweizer Gutachten können zwischen % Wertverlust angenommen werden (Gutachten betraf eine 110 KV- Wechselstromleitung) selbst Sichtweite/Anblick führt bis zu 2o % Wertverlust 21

22 Warum wird SüdLink nicht als Erdverkabelung geplant? Kosten sind mindestens gleich oder billiger!? Leitungsverluste sind geringer!? Bauliche Umwelteingriffe geringer!? Akzeptanz in der Bevölkerung tendenziell größer!? Gesundheitsrisiken wesentlich geringer!? keine schädlichen Nebeneffekte für Regionen!? Naturschutz besser!? 22

23 Sinngrund 2024? C

24 Sinngrund 24

25 SuedLink ist keine reine Windstrom-Leitung. transportiert wird überwiegend dreckiger Kohlestrom (CO2-Umweltschädigung) Windenergie hat einen Anteil von ca. 8 %; wollen wir 25 % mit Windengerie abdecken, brauchen wir ca Windräder bei zeitgleich vorhandenen Speichertechnologien. D.h. alle 7,3 km ein Windpark, berechnet auf die Fläche von ganz Deutschland. Wir haben aktuell keine ausreichend effiziente Speichertechnologie. Wir exportierten 2013 einen Stromüberschuss von 31 Mrd.KWh 2012 waren es 23 Mrd.KWh; Grafenrheinfeld liefert ca GWh / 7 Mrd.KWh) = ca. 4 5 Atomkraftwerke Unsere Stromversorgung ist auch ohne SuedLink durch das Europäische Stromnetz sicher. Warum den Windstrom nicht regional dort verwenden, wo er produziert wird. Regionale Lösungen für Bayern entwickeln. 25

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28 Österreichischer Konzern Verbund Stromerzeugung der Bayerischen AKW s Trassenbau zwischen Österreich und Niederbayern maximal 20 Kilometer 90 % aus ökologischer Wasserkraft Konzern besitzt bereits allein 22 Wasserkraftwerke in Bayern Problem KEIN HANDEL und Profit durch unsere Stromkonzerne 28

29 NEP NABEG Ilse Eigner (Wirtschaftsministerin/Bayern) hält mindestens eine Trasse für notwendig. Zur Alternative Wasserkraft aus Österreich meint Sie: Strom kauft der Markt nicht Bayern! Harald Schneider (Kreistagsabgeordneter, ehem. MdL) Ohne Stromtrasse von Nord nach Süd kann die Energieversorgung in Bayern nicht sichergestellt werden. Wer die Notwendigkeit in Abrede stelle, streut den Menschen Sand in die Augen! Günther Felbinger (MdL) hält die Versorgungssicherung in Bayern auch nach 2022 ohne Trasse für möglich. Nach seiner Ansicht geht es bei der Trasse um rein wirtschaftlichen Profit! 29

30 direkte Beteiligung noch in der Phase der Bundesfachplanung!!! Unmittelbarer Nähe (400m) Sichtweite Gesundheitsängste Erkrankungen Verlustängste Immobilienwerte Grundstückswerte Forstwirtschaft Jagd Tourismus 30

31 31

32 Schreiben an die Bundesnetzagentur Bundesnetzagentur, SüdLink, Tulpenfeld 4, Bonn Abstand zum Korridor Sichtbeziehung Naturschutz Gesundheitsängste Erkrankungen Existenzängste (Tourismus, Gewerbe) Grundstücke Wertverfall Muster-Vorlagen der BI Nr. 1 bis 4 32

33 Präsentation der Firma Infranetz GmbH Internet (www.wissenschaft.de) Antrag der Firma TenneT nach 6 NABEG (Bundesfachplanung) Deutsche Strahlenschutz-Kommission Internet (www.elektric-fields.bris.ac.uk) 33

34 Einladung zum Filmvortrag Die Energiewende ins Nichts! 34

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