Prof. Dr. med. H.-P. Schultheiss Sprecher SFB-Geschäftsstelle und Verwaltung

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1 Prof. Dr. med. H.-P. Schultheiss Sprecher SFB-Geschäftsstelle und Verwaltung Prof. Dr. med. W. Hoffmann, MPH Leiter Zentrales Datenmanagement, Epidemiologie und Biometrie - Projekt Z2 Standard Operating Procedure (SOP) Titel:, Virenschutz und dezentrale Sicherung SOP-Kurzbez.: GE02 Version: V6.0-F vom: gültig bis: Autor: Datum: Stefan Krischausky Prüfer1: Datum: Dipl. Biomath. K. Weitmann Prüfer2: Datum: Prof. Dr. med. W. Hoffmann Genehmigung: Datum: Vorstand des SFB Version vom Seite 1 von 9

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Installation von Servicepacks 3 3 Installation von Betriebssystemupdates 4 4 Festplattenbereinigung 4 5 Kontrolle Ereignisprotokoll 6 6 Kontrolle Virenschutz 7 7 Ablauf und Zeitplan 9 8 Allgemeines 9 Inhalt der SOP Die SOP GE02 () ist eine Anleitung zur Aktualisierung eines Windows PC und zur Schließung von Sicherheitslücken. Veränderungen gegenüber der letzten Final-Version Änderungen auf dem SOP-Deckblatt: Logos aktualisiert. Der Gültigkeitszeitraum hat sich verlängert bis zum Ende der 2. Förderphase des SFB/TR 19 am Des weiteren wurde geändert: Windows 7 mit aufgenommen, die Versionen der Servicepacks angepasst; Windowsupdate Links angepasst; McAfee Screenshots von der Version 8.8 eingefügt. Zielgruppe Die EDV Verantwortlichen und Mitarbeiter des Projekts. Version vom Seite 2 von 9

3 1 Einleitung Moderne PC Arbeitsplätze, die an ein Netzwerk angeschlossen sind, benötigen einen umfassenden Virenschutz und eine ständige Aktualisierung des Betriebssystems als Grundvorrausetzung für einen störungsfreien Einsatz. Updates schließen Sicherheitslücken, durch die Viren und Würmer in das System gelangen könnten und beheben Fehler, die im Betriebsystem entdeckt wurden. 2 Installation von Servicepacks Auf allen PCs, die in die Dokumentation im Rahmen des SFB/Transregio einbezogen sind, soll das Betriebssystem der PCs immer mit den neuesten Servicepacks aktualisiert werden. Die Servicepacks bekommt man entweder auf der Website oder auf CD von Microsoft. Derzeit ist das Servicepack für Windows XP in der Version 3, für Windows Vista in der Version 2, und für Windows 7 in der Version 1 erhältlich. Vor der Installation eines Servicepacks ist eine komplette Sicherung des Systems empfehlenswert. Möglicherweise können einige ältere Softwareversionen nach der Installation des neusten Servicepacks Probleme bereiten. Es sollte im Vorfeld mit dem Anbieter dieser Software geklärt werden, ob Probleme mit dem Servicepack entstehen können und wie diese zu beheben sind. Hilfreiche Tipps findet man auf der Webseite von Microsoft: Es wird dringend empfohlen, auf allen Windows XP PCs das Servicepack 3 zu installieren. Die integrierte Firewall kann schon während der Installation aktiviert werden, um den PC zu schützen. Es ist zu prüfen, ob durch den Einsatz der Firewall keine Beeinträchtigungen der eingesetzten Programme entstehen. Wenn das der Fall sein sollte, sind in den Eigenschaften der Firewall Ausnahmen für diese Anwendungen zu definieren. Automatische Updates müssen weiterhin zu einem festgelegten Zeitpunkt herunter geladen und installiert werden (siehe Abschnitt 3). Hierüber erfolgt jeweils eine Mitteilung durch die Mitarbeiter des Querschnittsprojekts Z2. Version vom Seite 3 von 9

4 3 Installation von Betriebssystemupdates Die Updates für das Betriebssystem sind zum einen über die Windowsupdatewebsite oder über die automatische Updatefunktion des Systems erhältlich. Mit Start Einstellungen Systemsteuerung Automatische Updates wird der Zeitpunkt der automatischen Updates definiert. Falls sich der PC in einer Domäne befindet und der Domänenadministrator den Zeitpunkt der Updates definiert hat, kann man dort keine Werte ändern. Dies ist bei dem folgenden Bild der Fall. Abb. 1: Automatische Updates Wenn in Abb. 1 das automatische Update nicht aktiviert sein sollte, so ist dies zu ändern. Dabei ist eine Uhrzeit zu wählen, zu welcher der PC höchstwahrscheinlich in Betrieb ist. 4 Festplattenbereinigung Das Tool zur Festplattenpflege, mit dem temporäre Dateien gelöscht werden können, befindet sich unter: Start Programme Zubehör Systemprogramme Datenträgerbereinigung. Version vom Seite 4 von 9

5 Es erscheint folgender Dialog, wenn es mehr als 2 Laufwerksbuchstaben im System gibt: Abb. 2: Laufwerk Auswahl Mit OK beginnt der Vorgang. Abb. 3: Fortschrittsanzeige Abb. 4: zu löschende Dateien Version vom Seite 5 von 9

6 Im Fenster der zu löschenden Dateien müssen alle temporären Dateitypen ausgewählt werden. Kurze Rückfrage: Abb. 5: Bestätigung Dann beginnt der Vorgang: Abb. 6: Fortschrittsanzeige Wenn alles erfolgreich war, schließt sich das Fenster und der Vorgang ist beendet. Diese Bereinigung sollte alle 14 Tage durchgeführt werden. In regelmäßigen Abständen erfolgt eine Erinnerung durch das Z2. 5 Kontrolle Ereignisprotokoll Unter Start Programme Verwaltung Ereignisanzeige befindet sich ein Tool zur Kontrolle von Systemereignissen. Es wird empfohlen, dies in regelmäßigen Abständen auf Fehlermeldungen zu sichten. Dabei gebührt den Einträgen Anwendung und System besondere Beachtung. Der Eintrag Sicherheit ist nur für Administratoren einsehbar. Da die Einträge im Fehlerfall sehr vielfältig sein können, empfiehlt es sich, einen Administrator zu Rate zu ziehen, wenn dort unverständliche Meldungen auffällig sind. Version vom Seite 6 von 9

7 6 Kontrolle Virenschutz Auf jedem PC muss ein aktueller Virenscanner installiert sein. Dieser muss so konfiguriert werden, dass er sich täglich Updates seiner Virendefinitionen nachlädt. Empfehlenswert ist der Einsatz von McAfee VirusScan Enterprise oder dem Norton Antivirus. Diese Programme bieten eine sichere Updatefunktion über das Internet. Die Wahl des Virenschutzes kann von Einrichtung zu Einrichtung variieren. Die Programme und deren Version werden zu Beginn des Routinebetriebes im SFB/TR 19 von Z2 abgefragt. Abb. 7: Infoanzeige VirusScan McAfee 8.8 (Beispiel) Das Datum hinter dem Eintrag Erstellt am, in diesem Falle 29. Juli 2012, gibt an, wie aktuell die Virendefinition, und damit der Virenscanner selber, ist. Unter Start Programme Network Associates VirusScan Konsole startet man die Konsole. Mit der VirusScan-Konsole kann der Zeitpunkt des automatischen Updates variiert werden. Es sollte ein Zeitpunkt gewählt werden, an dem mit hoher Wahrscheinlichkeit der PC in Betrieb ist. Über den Button Hilfe Info kommt man zu dem Infofenster. Dort sieht man das Datum der Virendefinitionsdatei. Weiterhin kann über die Konsole ein vollständiger Scan des Systems gestartet werden, welcher mindestens einmal im Monat ausgeführt werden sollte. Version vom Seite 7 von 9

8 Abb. 8: VirusScan Konsole McAfee 8.8 Es wird empfohlen, auch die Richtlinie unerwünschter Programme zu definieren. Alle 8 Auswahlmöglichkeiten in dieser Richtlinie sollten aktiviert werden, siehe Abb. 9: Abb. 9: VirusScan Richtlinien unerwünschter Programme Version vom Seite 8 von 9

9 7 Ablauf und Zeitplan Was Wann Wie oft Servicepacks einspielen Bei Erscheinen einmalig Betriebssystemupdate Bei Erscheinen einmalig Festplattenbereinigung 14 tägig Ereignisanzeige prüfen 14 tägig Virendefinitionsdatei prüfen täglich 8 Allgemeines Die beschriebenen Maßnahmen bieten einen weitgehenden Schutz vor Viren, Würmern und Fehlfunktionen. Allerdings ist dieser Schutz nicht unter allen Umständen vollständig, deshalb ist der Anwender aufgefordert, bei der Nutzung des Internets und von fremden Anwendungen ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen. Zum Schutz der eigenen Daten sollte eine Datensicherung in regelmäßigen Abständen erfolgen. Alle Daten des zentralen Proben- und Datenmanagements werden täglich auf Magnetbändern gesichert. Diese werden räumlich getrennt von den Servern in einem Safe gelagert. Zusätzlich wird einmal im Monat ein Backupsatz der Magnetbänder im Schließfach einer Bank hinterlegt. Version vom Seite 9 von 9

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