Skript zur Veranstaltung Wasser das Lebenselixier aquatischer Lebensräume

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Skript zur Veranstaltung Wasser das Lebenselixier aquatischer Lebensräume"

Transkript

1 Skript zur Veranstaltung Wasser das Lebenselixier aquatischer Lebensräume Pädagogische Hochschule Weingarten Sommersemester 2012 Dr. Heinz M. Strehle

2

3 Folie 2: Wasser eine simple chemische Verbindung Nach seiner chemischen Struktur beurteilt, ist die Verbindung Wasser zunächst einmal als eine überaus einfache Substanz zu sehen. Zwei Atome Wasserstoff und ein Atom Sauerstoff - beides Gase - fügen sich zu einer Verbindung einer Flüssigkeit zusammen. Folie 3: Aspekte des Mediums Wasser: - Es ist Gegenstand in den Lehrplänen aller Schulstufen. - Unser Alltag wäre ohne Wasser nicht denkbar. - Seit Menschengedenken spielt Wasser im Denken aller Kulturen eine herausragende Rolle. - In vielen Schöpfungsmythen markiert das Wasser den Anfang der Welt. - Im Alten Testament scheidet Gott bei einem seiner ersten Schöpfungsakteakte das Wasser von der Erde. - Eine nahezu identische Schilderung der Schöpfung findet man im polynesischen Kulturraum. Dort ist es das höchste Wesen Io, welches das Land vom Wasser abhebt. - Vor vielen kultischen und religiösen Handlungen stehen Reinigungszeremoniale bei denen Wasser eine unverzichtbare Rolle spielt. Auffällig ist dies bei den mosaischen Religionen, die in einer sehr wasserarmen Region entstanden sind. - Sowohl beim Eintritt ins Leben, als auch beim Tod spielt Wasser oft eine Rolle. Christen werden mit Wasser getauft. Hinduisten und Buddhisten vertrauen die Asche Ihrer Toten dem Wasser an. Folie 4: Mythen und Wasser Viele für die Menschheitsgeschichte einschneidende Ereignisse standen im Zusammenhang mit dem Wasser. Sie begründeten Mythen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die biblische Sintflut. Seinen Ursprung hat die Schilderung der Sintflut im Gilgamesch Epos aus Mesopotamien. Möglicherweise entstand der Mythos um die Sintflut im Zusammenhang mit dem Durchbruch des Mittelmeers in das Schwarze Meer. 3

4 Folie 5: Erstes wissenschaftliches Nachdenken zum Wesen des Wassers In der antiken Naturphilosophie glaubte man, die Welt bestünde aus vier Elementen: der Erde, der Luft, dem Feuer und Wasser. Nach Thales von Milet (* um 624 v. Chr.) war das ursprünglichste dieser Elemente das Wasser. Denn aus dem Feuchten entsteht alles Neue, wie uns keimende Samen zeigen, begründet Thales seine Auffassung. Alle anderen Substanzen auf der Erde sollten Mischungen aus diesen vier Elementen sein. Platon und Aristoteles stellten sich die Materie aus Atomen zusammengesetzt vor. Die sollten analog geometrischen Grundkörpern gebildet sein. Einer davon, meinten sie, sei das Wasser. Die fünf platonische Grundkörper sind: der Hexaeder, der Tetraeder, der Oktaeder, der Ikosaeder und der Dodekaeder. Der Hexaeder (Sechsflächer oder Würfel) steht für die Erde, die von den Elementen die dichteste ist. Würfel können sie in einer Kiste so packen, dass keine Leerräume zwischen ihnen sind. Der Ikosaeder besteht aus 20 gleichseitigen Dreiecken und steht für das Wasser. Ikosaeder lassen sich zwar sehr dichten packen, aber dabei bleiben immer Leerräume bestehen. Ikosaeder gleiten sehr leicht aneinander vorbei. So erklärte man sich das Flüssigsein von Wasser. Der Oktaeder, der aus acht gleichseitigen Dreiecken besteht, symbolisiert die Luft. Oktaeder sind nicht sehr dicht zu packen, darum meinte die antiken Naturphilosophen auch, sei die Luft gasförmig. Gleichfalls nicht sehr dicht zu packen sind Tetraeder, die sich aus vier gleichseitigen Dreiecken zusammensetzen. Der Tetraeder steht für das Feuer. Er läuft an seinen Ecken spitz aus, und darum verbrennt man sich auch am Feuer die Hände, wenn man sie über dieses hält. Die Spitzen des Tetraeders dringen in die Haut ein und stechen uns auf diese Weise. So kommt der Schmerz bei einer Verbrennung zusammen. Schließlich gibt es noch den Dodekaeder, den Zwanzigflächer, der sich aus regelmäßigen Fünfecken (Penatgonen) konstituiert. Dieser platonische Grundkörper steht für den Äther, der aber nicht auf der Erde vorkommt, sondern jenseits der Mondbahn in der göttlichen Sphäre anzusiedeln ist. Uns heutigen kommen diese Anschauungen reichlich spekulativ vor und sind auch mit unserem heutigen Wissen auch nicht mehr annähernd vereinbar. Für ihre Zeit waren sie aber insofern revolutionär, als sie sich von den überkommenen Mythen abhoben. In sich betrachtet ist die antike Naturphilosophie durchaus stimmig. Sie ist nur, was ihre Grundannahmen anbelangt spekulativ. Folie 6: Die wahre Natur des Wassers Die Annahme, dass Wasser ein Element sei, bestand bis weit in die Neuzeit jedoch zeigte der französische Chemiker Antoine Laurent Lavoisier, dass Wasser kein Element sondern eine chemische Verbindung ist, dass es sich nämlich in andere Substanzen aufspalten ließ. Er leitete Wasserdampf über heiße Eisenfeilspäne. Dabei zerfiel dieser in Wasserstoff und das Eisen wurde zu Eisenoxid. H 2 O + Fe FeO + H 2. Folie 7: Auch heute noch wird über das Wesen des Wassers intensiv nachgedacht Das Thema Wasser bewegt auch heute noch die Gemüter von Wissenschaftlern. Wir sind weit davon entfernt, alle mit der Substanz Wasser verbundenen Phänomen erklären zu können. Der Engländer Felix Franks schrieb im 20. Jahrhundert ein siebenbändiges Werk zur Chemie des Wassers. 4

5 Folie 8: Wie kam das Wasser auf die Erde? 70 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Nach dem heutigen Wissen stammt das Wasser auf der Erdoberfläche hauptsächlich aus dem inneren der Erde. Ein weiterer Teil des irdischen Wassers ist mit Meteoriten auf die Erde gelangt. Folie 9: Wie und wo sind die Grundbausteine des Wassers entstanden? Wasserstoff und Sauerstoff, die Bausteine des Wassers, sind aus zwei unterschiedlichen kosmologischen Prozessen hervorgegangen. Die Elemente Wasserstoff, Helium und Lithium sind schon kurz nach dem Urknall vor rund 13,7 Mrd. Jahren entstanden. Alle weiteren Elemente vom Kohlenstoff haben sich im Inneren von Sternen gebildet, und wurden, wenn diese bei Supernovae zerfielen, in den Weltraum geschleudert. Supernovae sind auch die Quelle, welche die Elemente, deren Ordnungszahl größer als die des Eisens ist, hervorbringen. Folie 10: Merkwürdige Eigenschaften des Wassers In der Chemie gibt es eine Faustformel, die besagt, dass der Schmelz- und Siedepunkt einer Verbindung um so höher sind, je größer das Molekulargewicht der Verbindung ist. Fernerhin gilt, dass eine Substanz in der Regel ihre größte Dichte im festen Zustand hat. Wenn man die Verbindungen, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid in Betracht zieht, stimmt diese Faustregel. Fasst man dagegen das Wasser noch zusätzlich mit ein, verliert sie - zumindest partiell - ihre Gültigkeit. Der Siede- und der Schmelzpunkt des Wassers sind viel zu hoch. Außerdem hat Wasser nicht im festen also als Eis sondern im flüssigen Zustand seine größte Dichte. Folie 11: Warum ist Wasser so eine verrückte Substanz? Dass Wasser in seinem Verhalten so sehr von einer normalen Substanz abweicht, liegt an seiner molekularen Struktur. Vergleicht man den Bau des Kohlendioxidmoleküls mit dem des Wassers, so sieht man, dass ersteres eine lineare und letzteres eine geknickte Form hat. Linear angeordnet sind auch die Atome im Wasserstoff, Stickstoff- und Sauerstoffmolekül. Diese strukturelle Eigentümlichkeit zieht es nach sich, dass sich die elektrischen Ladungen gleichmäßig auf der Oberfläche des Moleküls verteilen. Die geknickte Struktur des Wassermoleküls hat im Gegensatz dazu eine asymmetrische Verteilung der elektrischen Ladungen zur Folge. Dadurch wird das Molekül zu einem Dipol, das andere Moleküle anzuziehen vermag. Folie 12: Wassermoleküle schließen sich zu Brücken zusammen Wegen der dipolischen Beschaffenheit und der unterschiedlichen Ladungsverteilung auf dem Molekül fügen sich Wasserpartikelchen zu Brücken zusammen. Und dies ist auch der Grund, weshalb Wasser trotz seines geringen Molekulargewichtes flüssig ist. Wassermoleküle verketten sich zu sog. Clustern Trauben. Diese Cluster haben jedoch nur eine kurze Lebenszeit. Sie arrangieren sich ständig neu. Die Neigung zur Brückenbildung führt dazu, dass sich im Eis Wassermoleküle in regelmäßigen Kristallgittern anordnen. Dabei vergrößern sich die Abstände zwischen den einzelnen Wassermolekülen gegenüber dem flüssigen Zustand des Wassers. Deshalb ist die Dichte von Eis geringer als die von Wasser, und das wiederum hat zur Folge, dass Wasser im flüssigen Zustand die größte Dichte hat und Eis auf dem Wasser schwimmt. 5

6 Folie 13: Adhäsion und Kohäsion Die Anziehungskraft, die gleichartige Moleküle aufeinander ausüben, nennt man Kohäsion. Die Kohäsion verursacht beim Wasser die Oberflächenspannung. Die Adhäsion ist eine Wechselwirkung zwischen einem Wasser und anderen Molekülen oder Atomen. Adhäsion wirkt z.b., wenn man zwischen zwei Objektträgern einen Tropfen Wasser gibt, und diese sich nicht mehr voneinander lösen lassen. Aufgrund der Adhäsion kann Wasser in den kapillaren Gefäßen eines Baumes bis zu 100 Meter hoch in aufsteigen. Bei geringen Adhäsionskräften bilden Tropfen auf einer Oberfläche nahezu eine kugelige ansonsten eine eher flache Struktur aus. Wasser steigt in einer Glaskapillare nach oben, Quecksilber wird aufgrund der überwiegenden Kohäsion nach unten gedrückt. Folie 14: Die Oberflächenspannung des Wassers Flüssigkeiten neigen dazu Kugeloberflächen anzunehmen, weil dies der energetisch günstigste Zustand ist. Sehr stark ausgeprägt ist dies bei Wasser, weil die einzelnen Moleküle sich aufgrund ihrer Dipolarität stark anziehen. Folie 15: Auf dem Wasser schwimmen metallene Gegenstände Die Oberflächenspannung des Wassers ist so ausgeprägt, dass sogar flache metallene Gegenstände auf ihm schwimmen. Dies kann man in der Schule mit geringem Aufwand demonstrieren. Folie 16: Eine weitere Merkwürdigkeit des Wassers ist seine Dichteanomalie Neben dem genannten eigentümlichem Verhalten zeichnet sich Wasser noch dadurch aus, dass es bei 4 C seine größte Dichte hat. Deshalb schwimmt Eis auf dem Wasser und geht darin nicht unter. Folie 17: Preisfrage: Was geschieht, wenn der Eisbrocken geschmolzen ist? Diese Frage können Sie sehr gut in der Schule behandeln. Das Glas läuft selbstverständlich nicht über, denn wenn das überstehende Eis abgeschmolzen ist, nimmt es das gleiche Volumen ein, wie der Eisanteil unter Wasser. Neben dem uns bekannte Eis, gibt es aber noch exotischere Formen des gefrorenen Wassers. Bei einem Druck von bar und einer Temperatur von -196 C gefriert Wasser zu einer Form von Eis, das im flüssigen Wasser untergeht. Bei dieser Form des Eises ist die beim gewöhnlichen Eis übliche Kristallstruktur zerstört, sie ist, wie man sagt: amorph (formlos), wie z.b. Glas, das auch ein Amorphus ist. Folie 18: Auflösen der Oberflächenspannung mit Tensiden und Seifen Mit Tensiden und Seifen lässt sich die Oberflächenspannung von Wasser auflösen. Mit Tensiden kann man auch Fette in Wasser lösen. Diese Fähigkeit von Tensiden wird auch in der Lebensmittelchemie genutzt. Dann spricht man aber nicht von Tensiden sondern von Emulgatoren. Das Molekül eines Tensids besteht aus einem lipophilen (fettliebenden) und einem hydrophilen (wasserliebenden) Ende. Auf diese Art und Weise kann z.b. Fett in so kleine Partikel aufgelöst werden, dass es sich von einer Oberfläche lösen. 6

7 Folie 19: Wasser das universellste Lösungsmittel in der Natur Aufgrund seiner dipolaren Struktur kann das Wassermolekül vor allem die positiv und negativ geladenen Ionen aus Salzkristallen herauslösen. Auch organische Moleküle, die entweder elektrisch geladen sind oder deren Ladungen wie die des Wassers dipolar angelegt sind lösen sich in Wasser. Letzteres sind z.b. Zucker. Übergang: Neben der chemischen Lösung von Teilchen in Wasser können letztere auch auf andere Weise in Wechselwirkung mit dem Wasser treten Folie 20: Was ist eine Emulsion? Emulsionen sind Gemische fein verteilter normalerweise nicht miteinander mischbarer Stoffe (Fette in Wasser). Sie können durch entsprechende Manipulationen, z.b. starkes Rühren oder Zugabe von Emulgatoren hergestellt werden. Beispiele für Emulsionen: Milch, Majonäse. Emulsionen können unterschiedlich stabil sein. Man unterscheidet folgende Typen: - Stabile Emulsionen entmischen sich nur schwer - Aufrahmungen kommen zustande, wenn sich Emulsionen leicht entmischen. Bei der Vollmilch bildet sich nach kurzer Zeit eine Fett- und eine eine wässrige Phase - Koaleszenzen sind Emulsionen, die sich schlagartig entmischen, so z.b. wenn man einen Tropfen Zitronensaft in Milch gießt. Emulsionen, die aus Wasser und Fetten bzw. Ölen bestehen, kann man auch danach unterscheiden, ob es eine Öl-in Wasser-Emulsion ist, z.b. Sahne, oder eine Wasser-in-Öl- Emulsion, z.b. Butter ist. Bei der ersteren ist die Matrix, die Umgebung das Wasser, bei der letzteren Fett oder Öl. Der eine Emulsionstyp kann schlagartig in den anderen übergehen. Wenn man die Sahne zu lange schlägt wird sie zu Butter, dabei tritt Wasser aus (Buttermilch). Folie 21: Was ist eine Suspension? Eine Suspension ist ein heterogenes Stoffgemisch aus einer Flüssigkeit und einem darin aufgeschlämmten Feststoff. Sinken die Feststoffe zu Boden spricht man von einer Sedimentation. Die Sedimentation kann man durch eine Zentrifugation beschleunigen. Die überstehende Flüssigkeit wird durch Dekantieren abgezogen, z.b. wenn man Rotwein von seinen Sinkstoffen trennt. Beispiele für Suspensionen: in Meerwasser aufgeschlämmter Sand, Tusche, Danziger Goldwasser (diese Spirituose enthält feine Blattgoldflitter). Chinesische Tusche ist ein Gemisch aus Leim und Ruß und wird mit einem Reibestein zerrieben und in Wasser suspendiert. 7

8 Folie 22: Was ist ein Kolloid? Ein Kolloid, auch kolloidale Lösung oder Sol (im festen Zustand Gel) genannt, ist eine Lösung in der ein Stoff in einem Lösungsmittel sehr fein verteilt ist. Das Kolloid als auch das Lösungsmittel können ein Feststoff, eine Flüssigkeit oder ein Gas sein. Das Wort leitet sich vom griechischen kolla (= Leim) und eidos (= Form, Aussehen) ab. Ein Kolloid ist ebenfalls eine Suspension allerdings sind die suspendierten Teilchen sehr viel kleiner. Sie sind 10-7 bis 10-9 m groß. Sie umfassen 10 3 bis 10 9 Atome. Aufgrund der sogenannten brownschen Molekularbewegung bleiben sie ständig in der Schwebe. Die brownsche Molekularbewegung kommt dadurch zustande, dass Wasserteilchen, die an das kolloidale Teilchen stoßen dies ständig in Bewegung halten. Aus diesem Grunde auch tanzen Fetttröpfchen unter dem Mikroskop in der Milch. Kolloide sind z.b. Kaffee und Tee. Man kann beides Ewigkeiten stehen lassen und es setzt sich nichts am Boden ab. Folie 23: Die wichtigsten Eigenschaften des Wassers im Überblick Name: Wasser Andere Namen: μ-oxidodiwasserstoff, Diwasserstoffoxid, Oxidan Summenformel: H 2 O CAS-Nummer: Kurzbeschreibung: transparente und nahezu farblose Flüssigkeit, zudem geschmacks- und geruchlos, wenn Reinstoff Zentrale Stoffdaten Molmasse: 18,01528 g/mol Dichte: 1000 kg/m³ (3,98 C: 999,975 kg/m³) Schmelzpunkt: 0 C / 1013,25 hpa Siedepunkt : 100 C / 1013,25 hpa Tripelpunkt: 0,01 C / 6,1166 hpa kritischer Punkt: 374,15 C / 22,12 Mpa Sättigungsdampfdruck: 31,6874 hpa (25 C) spezifische Wärmekapazität: 4187 J/(kg K) Wärmeleitfähigkeit: 0,597 W/mK (20 C) Verdampfungswärme: 2257 kj/kg bzw. 40,8 kj/mol Schmelzwärme: 332,5 kj/kg Brechzahl: 1,33251 (25 C, sichtbares Licht) / 1,310 (Eis) Viskosität: 1,0 mpa s (20 C) Dielektrizitätskonstante: 80,35 (20 C) Hervorzuheben aus dieser Tabelle ist, dass Wasser eine für eine Flüssigkeit große Dichte von 1 g/ml und eine sehr große spezifische Wärmekapazität hat. Beides ist für aquatische Lebensräume von großer Bedeutung. Quelle: 8

9 Folie 24: Erscheinungsformen des Wassers Je nachdem, welchen äußeren Bedingungen man die Verbindung H 2 O aussetzt, kann sie verschiedene Erscheinungsformen annehmen. Man kennt verschiedene Arten von Wasser, z.b. glasartiges, 13 verschiedene Formen von Eis, von denen viele eine größere Dichte als das normale Wasser haben. Es gibt Dampf und überkritisches Wasser, oberhalb von 374,12 C und einem Druck von 221,2 bar sind Wasser und Dampf aufgrund ihrer Dichte nicht mehr unterscheidbar. Hochreines Wasser, das man auf -137 C abkühlt gefriert nicht, sondern wird zähflüssig wie Honig. Es verwandelt sich in einen sog. amorphen Zustand, es wird zu einem Glas Folie 25: Der Mpemba-Effekt Wenn man das Experiment richtig durchführt, d.h., wenn man genügend große Wassermengen nimmt, und die beiden Bechergläser offen sind, gefriet das Wasser in dem Becherglas mit dem 80 C warmen Wasser schneller als das mit dem 4 warmen. Dieses Phänomen ist in der Wissenschaft unter dem Begriff Mpemba-Effekt bekannt, benannt nach dem angolanischen Schüler Erasto B. Mpemba. Wie dieser Effekt zustande kommt, ist noch nicht in allen Einzelheiten verstanden. Es gibt mehrere Erklärungen. Die plausibelste dürfte die sein, dass in dem Becherglas mit dem warmen Wasser ein höherer Dampfdruck als in dem mit dem kälteren herrscht. Wenn Wasser aber von der flüssigen in die dampfförmige Phase übergeht, entzieht es seiner Umgebung sehr viel Wärme (2257 kj/kg). Das kühlt zum einen das System (warmes Becherglas) ab, zum anderen verringert es dort das Wasservolumen. Beides führt dazu, dass es zu einem schnelleren Gefrieren kommt. Folie 26: Was löscht ein Feuer besser: Heißes oder kaltes Wasser? Auch wenn es einem gegen den Strich geht: Heißes Wasser oder gar Wasserdampf wäre die bessere Wahl für die Feuerwehr. Nicht das Wasser selbst, sondern Wasserdampf löscht Feuer. Der Dampf nämlich verdrängt den für den Verbrennungsvorgang nötigen Sauerstoff. Heißes Wasser verdampft schneller als kaltes Wasser und kann somit Flammen schneller ersticken. Da zudem die Viskosität, das heißt die Zähigkeit von Flüssigkeiten, bei steigenden Temperaturen abnimmt, kann sich heißes Wasser am Brandherd schneller ausbreiten und den gewünschten branderstickenden Effekt hervorrufen. 9

10 H 2 O

Chemische Reaktionen ergeben neue Stoffe mit neuen Eigenschaften

Chemische Reaktionen ergeben neue Stoffe mit neuen Eigenschaften 1 Grundbegriffe 1.1 Die Entwicklung der Chemie Im Vergleich zu anderen Naturwissenschaften wie der Physik oder der Biologie ist die Chemie eine junge Wissenschaft. Denn erst vor etwa 200 Jahren gelangten

Mehr

Wasser löst fast alles

Wasser löst fast alles 1 Wasser löst fast alles In manchen Regionen ist das Wasser ganz schön hart. Nicht, dass Steine aus der Dusche fallen, wie in diesem Cartoon; aber durch Verdunsten oder Verdampfen von Wasser können Ablagerungen

Mehr

flüssig-flüssig homogen fest-flüssig Sprudel Stoffgemisch fest-fest Weinbrand Legierung Emulsion heterogen fest-flüssig Rauch

flüssig-flüssig homogen fest-flüssig Sprudel Stoffgemisch fest-fest Weinbrand Legierung Emulsion heterogen fest-flüssig Rauch 1. 2. dazugehörige Lies den Text Erklärung. durch. ein zweites Mal durch und unterstreiche dabei wichtige Begriffe und die Partnerpuzzle zu Reinstoffen und Mischungen 3. (Gemäßigter Vervollständigt Gruppe

Mehr

3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung

3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung 3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung Aus Stoffgemischen lassen sich die einzelnen Bestandteile durch physikalische Trennverfahren isolieren. Wenn ein Stoff mittels physikalischen Methoden nicht weiter zerlegen

Mehr

Das ist ja nicht normal!

Das ist ja nicht normal! 1 Das ist ja nicht normal! Warum bekommen Straßen ständig neue Schlaglöcher? Warum geht eine Wasserflasche kaputt, wenn sie vollgefüllt ins Tiefkühlfach liegt? Warum schwimmt Eis auf Wasser? Und warum

Mehr

Festes Wasser. Wasserschule Unterfranken. Wasser-Experimente. Januar Dezember. Materialien

Festes Wasser. Wasserschule Unterfranken. Wasser-Experimente. Januar Dezember. Materialien 1 Festes Wasser 2h ein Marmeladenglas mit Schraubdeckel Eine Gefriertruhe 1. Fülle das Glas randvoll mit Wasser. 2. Lege den Deckel lose auf die Öffnung, ohne ihn zuzuschrauben. 3. Stelle alles in die

Mehr

Welche wichtigen Begriffe gibt es?

Welche wichtigen Begriffe gibt es? Welche wichtigen Begriffe gibt es? Moleküle Beispiel: Kohlendioxid CO 2 bestehen aus Protonen (+) bestehen aus Atomkerne Chemische Elemente bestehen aus Atome bestehen aus Neutronen Beispiele: Kohlenstoff

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann dessen Teilchen (Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (gleiche Ordnungszahl) besteht Verbindung = Reinstoff, der sich in Elemente

Mehr

Stoff, Reinstoff, Gemisch, homogenes Gemisch, heterogenes Gemisch. Reinstoff, Element, Verbindung. Zweiatomige Elemente.

Stoff, Reinstoff, Gemisch, homogenes Gemisch, heterogenes Gemisch. Reinstoff, Element, Verbindung. Zweiatomige Elemente. 1 1 Einteilung der Stoffe: Stoff, Reinstoff, Gemisch, homogenes Gemisch, heterogenes Gemisch Stoff Reinstoff Mischen Gemisch Bei gleichen Bedingungen (Temperatur, Druck) immer gleiche Eigenschaften (z.b.

Mehr

Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus?

Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus? Skriptum Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus? 1 Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus? Atom- und Quantenphysik für Kids Seminar im Rahmen der KinderUni Wien, 12. 7. 2005 Katharina Durstberger, Franz Embacher,

Mehr

LB1 Stoffe. LB1 Stoffe. LB1 Stoffe. Womit beschäftigt sich die Chemie?

LB1 Stoffe. LB1 Stoffe. LB1 Stoffe. Womit beschäftigt sich die Chemie? Lernkartei Klasse 7 LB1: Stoffe Womit beschäftigt sich die Chemie? LB1 Stoffe mit den Stoffen, ihren Eigenschaften und ihren Veränderungen (Stoffumwandlungen) Was sind Stoffe? LB1 Stoffe Stoffe sind die

Mehr

Alle Stoffe bestehen aus Teilchen (= Moleküle) Kohäsion (= Zusammenhaltskraft)! gleiche Moleküle. Anziehungskräfte zwischen Teilchen von

Alle Stoffe bestehen aus Teilchen (= Moleküle) Kohäsion (= Zusammenhaltskraft)! gleiche Moleküle. Anziehungskräfte zwischen Teilchen von DAS TEILCHENMODELL Zustandsform Adhäsion (= Haftkraft) fest! verschiedene Moleküle flüssig gasförmig Alle Stoffe bestehen aus Teilchen (= Moleküle) Diffusion (= Durchmischung) Kohäsion (= Zusammenhaltskraft)!

Mehr

Empfohlene Hilfsmittel zum Lösen der Arbeitsaufträge: Arbeitsblätter, Theorieblätter, Fachbuch, Tabellenbuch und Ihr Wissen aus dem Praxisalltag

Empfohlene Hilfsmittel zum Lösen der Arbeitsaufträge: Arbeitsblätter, Theorieblätter, Fachbuch, Tabellenbuch und Ihr Wissen aus dem Praxisalltag 2.1.1 Aufbau der Materie (Arbeitsaufträge) Empfohlene Hilfsmittel zum Lösen der Arbeitsaufträge: Arbeitsblätter, Theorieblätter, Fachbuch, Tabellenbuch und Ihr Wissen aus dem Praxisalltag 1. Beim Bearbeiten

Mehr

Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist gleich der Summe der Partialdrücke. p [mbar, hpa] = p N2 + p O2 + p Ar +...

Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist gleich der Summe der Partialdrücke. p [mbar, hpa] = p N2 + p O2 + p Ar +... Theorie FeucF euchtemessung Das Gesetz von v Dalton Luft ist ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Bei normalen Umgebungsbedingungen verhalten sich die Gase ideal, das heißt die Gasmoleküle stehen in keiner

Mehr

Physikalische Grundlagen der Hygrometrie

Physikalische Grundlagen der Hygrometrie Den Druck der durch die verdampfenden Teilchen entsteht, nennt man auch Dampfdru Dampfdruck einen gewissen Wert, so können keine weiteren Teilchen aus der Flüssigk Physikalische Grundlagen der Hygrometrie

Mehr

A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C?

A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C? A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C? (-> Tabelle p) A 1.1 b Wie groß ist der Auftrieb eines Helium (Wasserstoff) gefüllten

Mehr

Stoffeigenschaften und Teilchenmodell

Stoffeigenschaften und Teilchenmodell Stoffeigenschaften und Teilchenmodell Teilchenmodell (1) Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen. (2) Zwischen den Teilchen wirken Anziehungskräfte. (3) Alle Teilchen befinden sich in ständiger, regelloser

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt: Chemische Stoffe - Eigenschaften, Reinstoffe, Gemische, Trennverfahren Das komplette Material finden Sie hier: Download

Mehr

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III)

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) 07.03.2012 14.00 Uhr 17.00 Uhr Moritz / Pauer Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) Die folgende Tabelle dient Korrekturzwecken und darf vom Studenten nicht ausgefüllt werden. 1 2 3 4 5 6

Mehr

Die Oberfläche von Wasser

Die Oberfläche von Wasser Die Oberfläche von Wasser aus: Handbuch der naturwissenschaftlichen Bildung von Gisela Lück. Herder 2003, Seite 132 Gläser für jedes Kind 1 Wasserbehälter eine Tropfpipette (z.b. aus der Apotheke) Spülmittellösung

Mehr

Münze auf Wasser: Resultierende F gegen Münze: Wegrdrängen der. der Moleküle aus Oberfl. analog zu Gummihaut.

Münze auf Wasser: Resultierende F gegen Münze: Wegrdrängen der. der Moleküle aus Oberfl. analog zu Gummihaut. 5.3 Oberflächenspannung mewae/aktscr/kap5_3_oberflsp/kap5_3_s4.tex 20031214 Anziehende Molekularkräfte (ànm) zwischen Molekülen des gleichen Stoffes: Kohäsionskräfte,...verschiedene Stoffe: Adhäsionskräfte

Mehr

Naturwissenschaft Vermutungswissen Alles ist Chemie!!! Analyse Synthese

Naturwissenschaft Vermutungswissen Alles ist Chemie!!! Analyse Synthese SPF 2 Chemie Was ist Chemie? - Chemie ist eine Naturwissenschaft Wie schafft eine Naturwissenschaft wissen? - Vermutungswissen; naturwissenschaftlicher Erkenntnisgang Womit beschäftigt sich die Chemie?

Mehr

Name: Klasse: Datum:

Name: Klasse: Datum: Arbeitsblatt 10.1 Versuch 1: Man füllt eine mittelgroße Glasschale mit Wasser und legt vorsichtig eine Büroklammer auf die Oberfläche des Wassers. Anschließend gibt man mit einer Pipette am Rand der Glasschale

Mehr

ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN

ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN Ziel der Vorlesung: Vermittlung des Wissens allgemeiner chemischen Grundlagen und Vorstellungen, die für alle Bereiche der Naturwissenschaften notwendig sind; Modellvorstellungen

Mehr

Lernzirkel WAS Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett

Lernzirkel WAS Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett Zeitbedarf: 35 min. Durchführung 10 g Kokosfett und 5 ml destilliertes Wasser werden langsam in einem Becherglas erhitzt. Unter Rühren werden 10 ml Natronlauge

Mehr

Naturwissenschaftliche Grundlagen für Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieure

Naturwissenschaftliche Grundlagen für Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieure Naturwissenschaftliche Grundlagen für Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieure Heinz W. Siesler (Vorlesung) Miriam Unger (Übungen)( Institut für f r Physikalische Chemie Universität t Duisburg-Essen Schützenbahn

Mehr

Grundwissen Chemie. Jahrgangsstufe 9 (SG) von Christiane Markreiter und Thomas Gerl

Grundwissen Chemie. Jahrgangsstufe 9 (SG) von Christiane Markreiter und Thomas Gerl Grundwissen Chemie Jahrgangsstufe 9 (SG) von Christiane Markreiter und Thomas Gerl Ludwig-Thoma-Gymnasium Seestr. 25b 83209 Prien am Chiemsee Tel.: 08051 / 96 404 0 Fax.: 08051 / 96 404 100 thomas.gerl@gmx.de

Mehr

Alles was uns umgibt!

Alles was uns umgibt! Was ist Chemie? Womit befasst sich die Chemie? Die Chemie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Materie (den Stoffen), ihren Eigenschaften und deren Umwandlung befasst Was ist Chemie? Was ist Materie?

Mehr

Grundwissen Chemie 8I

Grundwissen Chemie 8I 1) Stoffe, Experimente Chemie ist die Lehre von den Stoffen, ihren Eigenschaften, ihrem Aufbau, ihren Veränderungen und ihrer Herstellung. Einfache Möglichkeiten der Stofferkennung (Farbe, Glanz, Kristallform,

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann dessen Teilchen (Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (gleiche Ordnungszahl) besteht Verbindung = Reinstoff, der sich in Elemente

Mehr

Diffusion und Osmose. Osmose 1

Diffusion und Osmose. Osmose 1 Osmose 1 Diffusion und Osmose In flüssigen oder gasförmigen Medien sind die Moleküle in ständiger Bewegung. Sie bewegen sich gradlinig, bis sie auf ein anderes Molekül stossen. Diese Bewegung führt mit

Mehr

GRUNDWISSEN CHEMIE 9 - MuG erstellt von der Fachschaft Chemie

GRUNDWISSEN CHEMIE 9 - MuG erstellt von der Fachschaft Chemie Christian-Ernst-Gymnasium Am Langemarckplatz 2 91054 ERLANGEN GRUNDWISSEN CHEMIE 9 - MuG erstellt von der Fachschaft Chemie C 9.1 Stoffe und Reaktionen Reinstoff Element Kann chemisch nicht mehr zerlegt

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann und dessen Teilchen(Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (d.h. Teilchen mit gleicher Ordnungszahl) besteht. Verbindung Reinstoff,

Mehr

Was ist die Dichteanomalie des Wassers? Experiment Wasser dehnt sich im Gegensatz zu fast allen anderen Flüssigkeiten beim Einfrieren aus.

Was ist die Dichteanomalie des Wassers? Experiment Wasser dehnt sich im Gegensatz zu fast allen anderen Flüssigkeiten beim Einfrieren aus. Was ist die Dichteanomalie des Wassers? Experiment Wasser dehnt sich im Gegensatz zu fast allen anderen Flüssigkeiten beim Einfrieren aus. Materialien Ein dickwandiges Glas Wasser Aufbau und Durchführung

Mehr

Vom Atom zum Molekül

Vom Atom zum Molekül Vom Atom zum Molekül Ionenverbindungen Na + Cl NaCl lebensgefährlich giftig lebensgefährlich giftig lebensessentiell Metall + Nichtmetall Salz Beispiel Natriumchlorid Elektronenkonfiguration: 11Na: 1s(2)

Mehr

Stoffeigenschafte n, Trennmethoden und Verbindungen

Stoffeigenschafte n, Trennmethoden und Verbindungen Stoffeigenschafte n, Trennmethoden und Verbindungen Linus Metzler Stoffeigenschaften, Trennmethoden und Verbindungen L i m e n e t L i n u s M e t z l e r W a t t s t r a s s e 3 9 3 0 6 F r e i d o r

Mehr

Stoffeigenschaften und Teilchenmodell

Stoffeigenschaften und Teilchenmodell Stoffeigenschaften und Teilchenmodell Teilchenmodell (1) Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen. (2) Zwischen den Teilchen wirken Anziehungskräfte. (3) Alle Teilchen befinden sich in ständiger, regelloser

Mehr

NACHHALTIGKEIT PHILOSOPHISCH HINTERFRAGT

NACHHALTIGKEIT PHILOSOPHISCH HINTERFRAGT NACHHALTIGKEIT PHILOSOPHISCH HINTERFRAGT Wasser Eine Ressource in Gefahr Daniela G. Camhy, Anja Lindbichler WASSER - EINE RESSOURCE IN GEFAHR KURZINFORMATION Wasser ist ein Naturprodukt. Es begegnet uns

Mehr

Abiotische Faktoren des Wassers: Anomalie und Oberflächenspannung

Abiotische Faktoren des Wassers: Anomalie und Oberflächenspannung Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (RS) Reutlingen Fach: Biologie - Feuer, Erde, Luft und Wasser - Abiotische Faktoren des Wassers: Anomalie und Oberflächenspannung Erarbeitet von: Jennifer

Mehr

KAPITEL 1: Die Welt, in der wir uns bewegen

KAPITEL 1: Die Welt, in der wir uns bewegen KAPITEL 1: Die Welt, in der wir uns bewegen Kugel Kugel Tischplatte Zug beschleunigt Tischplatte Zug bremst Die Kugel möchte ihren Bewegungszustand beibehalten. Bestimmen der Masse mit einer Balkenwaage...

Mehr

9.Vorlesung EP WS2009/10

9.Vorlesung EP WS2009/10 9.Vorlesung EP WS2009/10 I. Mechanik 5. Mechanische Eigenschaften von Stoffen a) Deformation von Festkörpern b) Hydrostatik, Aerostatik c) Oberflächenspannung und Kapillarität 6. Hydro- und Aerodynamik

Mehr

3. Mechanik deformierbarer Körper Gasdruck: Gesetz von Boyle-Mariotte

3. Mechanik deformierbarer Körper Gasdruck: Gesetz von Boyle-Mariotte Gasdruck: Gesetz von Boyle-Mariotte Bei konstanter Teilchenzahl und Temperatur ist das Produkt aus Druck p und Volumen V konstant VL 13/1 30.10.2012 Brustkorb Lungenaktion 3. Mechanik deformierbarer Körper

Mehr

Christian-Ernst-Gymnasium

Christian-Ernst-Gymnasium Christian-Ernst-Gymnasium Am Langemarckplatz 2 91054 ERLANGEN GRUNDWISSEN CHEMIE 9 - MuG erstellt von der Fachschaft Chemie C 9.1 Stoffe und en Element kann chemisch nicht mehr zerlegt werden Teilchen

Mehr

Arten chemischer Bindungen

Arten chemischer Bindungen Arten chemischer Bindungen Bindungsarten Atombindung (Kovalenzbindung) Ionenbindung Metallbindung Bindung in Komplexen Intermolekulare Wechselwirkungen polar unpolar Wasserstoffbrückenbindung Van-der-Waals-

Mehr

Verflüssigung von Gasen / Joule-Thomson-Effekt

Verflüssigung von Gasen / Joule-Thomson-Effekt Sieden und Kondensation: T p T p S S 0 1 RTSp0 1 ln p p0 Dampfdrucktopf, Autoklave zur Sterilisation absolute Luftfeuchtigkeit relative Luftfeuchtigkeit a ( g/m 3 ) a pw rel S ps rel 1 Taupunkt erflüssigung

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Rudolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemster 200 24. 28. Mai 200 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 6. Luftfeuchtigkeit Gruppenübungen In einer Finnischen Sauna

Mehr

Licht und Farbe - Dank Chemie!

Licht und Farbe - Dank Chemie! Licht und Farbe - Dank Chemie! Folie 1 Was verstehen wir eigentlich unter Licht? Licht nehmen wir mit unseren Augen wahr Helligkeit: Farbe: Schwarz - Grau - Weiß Blau - Grün - Rot UV-Strahlung Blau Türkis

Mehr

1 Chemie des Wassers. 1.1 Eigenschaften des Wassers. Bindung und Struktur H + O + H H O H

1 Chemie des Wassers. 1.1 Eigenschaften des Wassers. Bindung und Struktur H + O + H H O H 1 Chemie des Wassers 1.1 Eigenschaften des Wassers Bindung und Struktur Molekül mit der Summenformel H 2 O - kovalente Bindung (Atombindung) zwischen O- und H-Atomen - Modell der kovalenten Bindung Oktettregel

Mehr

2. Chemische Bindungen 2.1

2. Chemische Bindungen 2.1 2. Chemische Bindungen 2.1 Chemische Bindungen Deutung von Mischungsversuchen Benzin und Wasser mischen sich nicht. Benzin ist somit eine hydrophobe Flüssigkeit. Auch die Siedepunkte der beiden Substanzen

Mehr

Allgemeine Chemie WS 04/05

Allgemeine Chemie WS 04/05 Allgemeine Chemie WS 04/05 Vorlesung: Dienstag 8:30-10:00, Beginn 19. 10. 2004 Grüner Hörsaal D5104 Übungen: Mittwoch 8:30-9:00, Beginn 20. 10. 2004 Grüner Hörsaal D5104 Gez. Prof. A. J. Meixner für die

Mehr

Materialien für den sprachsensiblen Unterricht Textrekonstruktion: Die Eigenschaften des Wassers

Materialien für den sprachsensiblen Unterricht Textrekonstruktion: Die Eigenschaften des Wassers Materialien für den sprachsensiblen Unterricht Textrekonstruktion: Die Eigenschaften des Wassers Unterrichtsfach Themenbereich/e Chemie Wasser als ohstoff und Lösungsmittel Schulstufe (Klasse) 8. (4.)

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe Sprachlicher Zweig

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe Sprachlicher Zweig Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe Sprachlicher Zweig 1. Stoffeigenschaften und modell a) modell Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Die eines Stoffes sind untereinander gleich. Die verschiedener Stoffe

Mehr

Die Avogadro-Konstante N A

Die Avogadro-Konstante N A Die Avogadro-Konstante N A Das Ziel der folgenden Seiten ist es, festzustellen, wie viele Atome pro cm³ oder pro g in einem Stoff enthalten sind. Chemische Reaktionen zwischen Gasen (z.b. 2H 2 + O 2 2

Mehr

Klexse- Experimente erprobt von Manfred Martin und Bernd Setzer

Klexse- Experimente erprobt von Manfred Martin und Bernd Setzer Klexse- Experimente Im Kapitel Wasser und andere Flüssigkeiten werden einige Experimente beschrieben, durch die man manches über flüssige Körper die Oberflächenspannung die Zähigkeit von Flüssigkeiten

Mehr

Tropfenkonturanalyse

Tropfenkonturanalyse Phasen und Grenzflächen Tropfenkonturanalyse Abstract Mit Hilfe der Tropfenkonturanalyse kann die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ermittelt werden. Wird die Oberflächenspannung von Tensidlösungen

Mehr

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik Name: Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik Versuch-Nr.: W 2 Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser Gliederung: Seite Einleitung Versuchsaufbau (Beschreibung) Versuchsdurchführung

Mehr

TIPP alle Rechenaufgaben mit Einheit, Ergebnis und Antwortsatz!

TIPP alle Rechenaufgaben mit Einheit, Ergebnis und Antwortsatz! 1 Klassenarbeit Chemie 1/5 TIPP alle Rechenaufgaben mit Einheit, Ergebnis und Antwortsatz! 1 Stoffe und Stoffgemische 1.1 Ordne die Begriffe Verbindung, Element, Stoff, Mischung, Reinstoff, Metall, Nichtmetall,

Mehr

Lösungen Thema: Stoffe und ihre Eigenschaften

Lösungen Thema: Stoffe und ihre Eigenschaften Lösungen Thema: Stoffe und ihre Eigenschaften zu 1: Siedetemperatur, Schmelztemperatur, Dichte (Löslichkeit) zu 2: Brennbarkeit, Härte, Löslichkeit, Farbe, Geruch zu 3: zu 4: Bei der Flüssigkeit handelt

Mehr

Wie entsteht ein Gewitter?

Wie entsteht ein Gewitter? 1 Wie entsteht ein Gewitter? Wusstest du, dass du bei einem Gewitter im Auto am sichersten bist? Selbst wenn das Auto vom Blitz getroffen wird, fließt der Strom außen über das Auto in die Erde ab. Gewitter

Mehr

Übungsaufgaben Physikalische Chemie

Übungsaufgaben Physikalische Chemie Übungsaufgaben Physikalische Chemie A1. Welchen Druck übt gasförmiger Stickstoff mit einer Masse von 2,045 g bei 21 C in einem Gefäß mit einem Volumen von 2,00 l aus? A2. In Haushaltgeräten zur Erzeugung

Mehr

Detergenzien [BAD_1093101.DOC]

Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Die Funktion der Tenside lässt sich durch ihren molekularen Aufbau erklären. Tenside bestehen allgemein aus einem hydrophoben ( wasserabweisenden ) Kohlenwasserstoffrest

Mehr

Grundlagen der Chemie Lösungen Prof. Annie Powell

Grundlagen der Chemie Lösungen Prof. Annie Powell Lösungen Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Inhalte Konzentrationsmaße Wasser als Lösungsmittel Solvatation,

Mehr

Thermodynamik Wärmeempfindung

Thermodynamik Wärmeempfindung Folie 1/17 Warum fühlt sich 4 warmes wesentlich heißer an als warme? Und weshalb empfinden wir kühles wiederum kälter als kühle? 7 6 5 4 2 - -2 32 32 Folie 2/17 Wir Menschen besitzen kein Sinnesorgan für

Mehr

Exkurs: Wasser Das Elixier des Lebens

Exkurs: Wasser Das Elixier des Lebens Exkurs: Wasser Das Elixier des Lebens Wasser Anatomie eines Moleküls VSEPR-Modell sp3-hybridorbital Sigma-Bindung Elektronenkonfiguration Sauerstoff Das vollbesetzte 2s-Orbital sowie die drei p-orbitale

Mehr

Saurer Regen, was ist das?

Saurer Regen, was ist das? Saurer Regen, was ist das? 1. SO x (x=2,3) => SO 2 und SO 3 SO 2 + H 2 O H 2 SO 3 (schwefelige Säure) SO 3 + H 2 O H 2 SO 4 (Schwefelsäure) 2. NO x (x=1,2) 2 NO + H 2 O + ½O 2 2 H NO 2 (salpetrige Säure)

Mehr

Curriculum Chemie Klasse 8 Albert-Einstein-Gymnasium Ulm

Curriculum Chemie Klasse 8 Albert-Einstein-Gymnasium Ulm Curriculum Chemie Klasse 8 Albert-Einstein-Gymnasium Ulm Klasse 8 Themen Experimentieren im Chemieunterricht Grundregeln des Experimentierens 5. - mit Laborgeräten sachgerecht umgehen und die Sicherheitsmaßnahmen

Mehr

Chemie Fragenkatalog Jahrgang 8

Chemie Fragenkatalog Jahrgang 8 Chemie Fragenkatalog Jahrgang 8 - Stoffe und ihre Eigenschaften - Stoffgemische und Trennverfahren - Vom Aufbau der Stoffe - Die chemische Reaktion - Luft und Verbrennung - Gewinnung von Metallen Redoxreaktionen

Mehr

Wie funktioniert ein Heißluftballon? Einen Mini-Heißluftballon aufsteigen lassen

Wie funktioniert ein Heißluftballon? Einen Mini-Heißluftballon aufsteigen lassen Wie funktioniert ein Heißluftballon? Einen Mini-Heißluftballon aufsteigen lassen In aller Kürze Hast du schon mal einen Heißluftballon am Himmel beobachtet? Wie kommt es eigentlich, dass er fliegen kann?

Mehr

Versuch: Emulgierende und dispergierende Wirkung von Tensiden

Versuch: Emulgierende und dispergierende Wirkung von Tensiden Philipps-Universität Marburg 18.01.2008 Organisches Grundpraktikum (LA) Katrin Hohmann Assistent: Ralph Wieneke Leitung: Dr. Ph. Reiß WS 2007/08 Gruppe 8, Ester, Fette, Seifen, Tenside Versuch: Emulgierende

Mehr

Bindungsarten und ihre Eigenschaften

Bindungsarten und ihre Eigenschaften Bindungsarten und ihre Eigenschaften Atome sowohl desselben als auch verschiedener chemischer Elemente können sich miteinander verbinden. Dabei entstehen neue Stoffe, die im Allgemeinen völlig andere Eigenschaften

Mehr

Eigenschaften von Wasser Oberflächenspannung

Eigenschaften von Wasser Oberflächenspannung Eigenschaften von Wasser Oberflächenspannung Deine Aufgabe ist es, den Mitschülern deiner Stammgruppe das Phänomen der Oberflächenspannung des Wassers zu erklären. Informiere dich zunächst in deinem Chemiebuch

Mehr

Vorlesung #7. M.Büscher, Physik für Mediziner

Vorlesung #7. M.Büscher, Physik für Mediziner Vorlesung #7 Zustandsänderungen Ideale Gase Luftfeuchtigkeit Reale Gase Phasenumwandlungen Schmelzwärme Verdampfungswärme Dampfdruck van-der-waals Gleichung Zustandsdiagramme realer Gase Allgem. Gasgleichung

Mehr

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele... sind Substanzen, die Grenzflächenspannung herabsetzen. ermöglichen Vermengung

Mehr

SPURENSTOFFEN ARBEITSBLATT DEN AUF DER SPUR. Spielerisches Experimentieren zu den Eigenschaften des Wassers

SPURENSTOFFEN ARBEITSBLATT DEN AUF DER SPUR. Spielerisches Experimentieren zu den Eigenschaften des Wassers 1 Element DEN SPURENSTOFFEN AUF DER SPUR ARBEITSBLATT Kann man biegen? Spielerisches Experimentieren zu den Eigenschaften des s GEEIGNET FÜR Grundschule 3./4. Jg. ZEITAUFWAND 45 Minuten (inkl. Vor- und

Mehr

Messung radioaktiver Strahlung

Messung radioaktiver Strahlung α β γ Messung radioaktiver Strahlung Radioaktive Strahlung misst man mit dem Geiger-Müller- Zählrohr, kurz: Geigerzähler. Nulleffekt: Schwache radioaktive Strahlung, der wir ständig ausgesetzt sind. Nulleffekt

Mehr

Aller Anfang ist schwer?

Aller Anfang ist schwer? Fachdidaktik Chemie ETH Teilchenmodell S. 1 Aller Anfang ist schwer? Wie Lehrbücher beginnen (Markus Stieger, Elemente, Grundlagen der Chemie für Schweizer Maturitätsschulen, Klett und Balmer, Zug, 2008)

Mehr

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007 Einführung in die Physik I Wärmelehre/Thermodynamik Wintersemester 2007 Vladimir Dyakonov #12 am 26.01.2007 Folien im PDF Format unter: http://www.physik.uni-wuerzburg.de/ep6/teaching.html Raum E143, Tel.

Mehr

Grenzflächen-Phänomene

Grenzflächen-Phänomene Grenzflächen-Phänomene Oberflächenspannung Betrachtet: Grenzfläche Flüssigkeit-Gas Kräfte Fl Fl grösser als Fl Gas im Inneren der Flüssigkeit: kräftefrei an der Oberfläche: resultierende Kraft ins Innere

Mehr

Flüssigkeitsthermometer Bimetallthermometer Gasthermometer Celsius Fahrenheit

Flüssigkeitsthermometer Bimetallthermometer Gasthermometer Celsius Fahrenheit Wärme Ob etwas warm oder kalt ist können wir fühlen. Wenn etwas wärmer ist, so hat es eine höhere Temperatur. Temperaturen können wir im Bereich von etwa 15 Grad Celsius bis etwa 45 Grad Celsius recht

Mehr

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine.

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine. R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 1 26/11/2013 Leiter und Nichtleiter Gute Leiter, schlechte Leiter, Isolatoren Prüfung der Leitfähigkeit verschiedener Stoffe Untersuchung fester Stoffe auf ihre

Mehr

Textverständnis Strukturieren von Fachbegriffen Text Ggf. Demonstrationsbeispiele. Umgang mit Fachsprache Verstehendes Lesen von Fachtexten

Textverständnis Strukturieren von Fachbegriffen Text Ggf. Demonstrationsbeispiele. Umgang mit Fachsprache Verstehendes Lesen von Fachtexten Methode: Aktivierung mit der Methode Partnerpuzzle Fach: Naturwissenschaften Thema des Unterrichtsbeispiels: Stoffgemisch Klassenstufe: 5-6 Kompetenzbereich: Textverarbeitung Ziele Materialien (Raum-)ausstattung

Mehr

Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH

Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH 3 Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH Physik Wärme 5 Themen Begriffsklärung Anwendungen Temperaturskalen Modellvorstellung Wärmeausdehnung Thermische Ausdehnung Phasenübergänge

Mehr

Wasser Eine besondere Flüssigkeit

Wasser Eine besondere Flüssigkeit 55 11083 Didaktische FWU-DVD Wasser Eine besondere Flüssigkeit Mit 3D-Interaktion Zur Bedienung Mit den Pfeiltasten der Fernbedienung (DVD-Player) oder der Maus (Computer) können Sie Menüpunkte und Buttons

Mehr

Die 4 Phasen des Carnot-Prozesses

Die 4 Phasen des Carnot-Prozesses Die 4 Phasen des Carnot-Prozesses isotherme Expansion: A B V V T k N Q ln 1 1 isotherme Kompression: adiabatische Kompression: adiabatische Expansion: 0 Q Q 0 C D V V T k N Q ln 2 2 S Q 1 1 /T1 T 1 T 2

Mehr

Bundesrealgymnasium Imst. Chemie 2010-11. Klasse 4. Einführung Stoffe

Bundesrealgymnasium Imst. Chemie 2010-11. Klasse 4. Einführung Stoffe Bundesrealgymnasium Imst Chemie 2010-11 Einführung Stoffe Dieses Skriptum dient der Unterstützung des Unterrichtes - es kann den Unterricht aber nicht ersetzen, da im Unterricht der Lehrstoff detaillierter

Mehr

ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN

ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN Ziel der Vorlesung: Vermittlung der allgemeinen chemischen Grundlagen und Aspekte, die für alle Bereiche der Chemie notwendig sind; Modellvorstellungen Inhaltsübersicht:

Mehr

Aufgabe: Erkläre folgende Tatsache mit Hilfe des Teilchenmodells! An heißen Tagen bilden sich auf einer gekühlten Getränkeflasche Wassertropfen.

Aufgabe: Erkläre folgende Tatsache mit Hilfe des Teilchenmodells! An heißen Tagen bilden sich auf einer gekühlten Getränkeflasche Wassertropfen. An heißen Tagen bilden sich auf einer gekühlten Getränkeflasche Wassertropfen. Bei einem Flüssigkeitsthermometer kann die Temperatur an der Höhe des Flüssigkeitsstandes im Röhrchen abgelesen werden. 1827

Mehr

Licht und Farbe mit Chemie

Licht und Farbe mit Chemie Licht und Farbe mit Chemie Folie 1 Was verstehen wir eigentlich unter Licht? Licht nehmen wir mit unseren Augen wahr Helligkeit: Farben: Schwarz - Grau - Weiß Blau - Grün - Rot UV-Strahlung Blau Türkis

Mehr

Grundwissenskatalog Chemie G8 8. Klasse nt

Grundwissenskatalog Chemie G8 8. Klasse nt Grundwissenskatalog Chemie G8 8. Klasse nt 1. Wissenschaft Chemie: Chemie ist die Lehre von den Stoffen. Chemischer Vorgang: Stoffänderung Physikalischer Vorgang: Zustandsänderung 2. Unterteilung Stoffe:

Mehr

Molzahl: n = N/N A [n] = mol N ist die Anzahl der Atome oder Moleküle des Stoffes. Molmasse oder Molekularmasse: M [M ]= kg/kmol

Molzahl: n = N/N A [n] = mol N ist die Anzahl der Atome oder Moleküle des Stoffes. Molmasse oder Molekularmasse: M [M ]= kg/kmol 2. Zustandsgrößen 2.1 Die thermischen Zustandsgrößen 2.1.1. Masse und Molzahl Reine Stoffe: Ein Mol eines reinen Stoffes enthält N A = 6,02214. 10 23 Atome oder Moleküle, N A heißt Avogadro-Zahl. Molzahl:

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Klasse SG

Grundwissen Chemie 9. Klasse SG Grundwissen Chemie 9. Klasse SG Stoffe und Reaktionen - bestehen aus kleinsten Teilchen - lassen sich aufgliedern in Reinstoffe und Stoffgemische Stoffe Reinstoff Stoffe Stoffgemisch Atome Moleküle heterogen

Mehr

Grundlagen der Chemie Elektrolyt- und Nichtelektrolytlösungen

Grundlagen der Chemie Elektrolyt- und Nichtelektrolytlösungen Elektrolyt- und Nichtelektrolytlösungen Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Elektrolyt- und Nichtelektrolytlösungen

Mehr

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel Hochschule Physikalische Chemie Vers.Nr. 11 Emden / Leer Praktikum Sept. 2005 Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel In diesem Versuch soll die Oberflächenspannung einer

Mehr

Der Schmelzpunkt von Salzen

Der Schmelzpunkt von Salzen Der Schmelzpunkt von Salzen Vergleich die Smp. der Salze (links). Welche Rolle könnten die Ionenradien bzw. die Ladung der enthaltenen Ionen spielen? Der Schmelzpunkt von Salzen ist i.d.r. sehr hoch. Er

Mehr

2.8 Grenzflächeneffekte

2.8 Grenzflächeneffekte - 86-2.8 Grenzflächeneffekte 2.8.1 Oberflächenspannung An Grenzflächen treten besondere Effekte auf, welche im Volumen nicht beobachtbar sind. Die molekulare Grundlage dafür sind Kohäsionskräfte, d.h.

Mehr

Allgemeine Chemie. SS 2014 Thomas Loerting. Thomas Loerting Allgemeine Chemie

Allgemeine Chemie. SS 2014 Thomas Loerting. Thomas Loerting Allgemeine Chemie Allgemeine Chemie SS 2014 Thomas Loerting 1 Inhalt 1 Der Aufbau der Materie (Teil 1) 2 Die chemische Bindung (Teil 2) 3 Die chemische Reaktion (Teil 3) 2 Definitionen von den an einer chemischen Reaktion

Mehr

Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Mittwoch, 13. April 2016, Uhr

Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Mittwoch, 13. April 2016, Uhr Seite 1 von 7 Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung Chemie Mittwoch, 13. April 2016, 16.45-18.15 Uhr Dauer der Prüfung: 90 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: Eine gedruckte und/oder eine persönlich erstellte

Mehr

man sagt : Phosphor + Sauerstoff reagieren Tetraphosphorzu dekaoxid

man sagt : Phosphor + Sauerstoff reagieren Tetraphosphorzu dekaoxid Die Luft 1.Versuch Wir entzünden eine Kerze und stülpen ein Becherglas darüber. Beobachtung : Nach kurzer Zeit erlischt die Flamme. Feststellung : Für die Verbrennung in unserer Umwelt ist Luft notwendig.

Mehr

Teilchenmodell. Aggregatzustände. Diffusion. Spezifische Eigenschaften = Stoffeigenschaften

Teilchenmodell. Aggregatzustände. Diffusion. Spezifische Eigenschaften = Stoffeigenschaften Teilchenmodell (1) Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen. (2) Zwischen den Teilchen wirken Anziehungskräfte. (3) Alle Teilchen befinden sich in ständiger, regelloser Bewegung (Brownsche Bewegung),

Mehr

I. Chemische Bindung und Zwischenmolekulare Kräfte

I. Chemische Bindung und Zwischenmolekulare Kräfte I. Chemische Bindung und Zwischenmolekulare Kräfte MINT-UNTERRICHTSEINHEIT A. Ausgangslage Die klare Unterscheidung der chemischen Bindung- und der Zwischenmolekularen Kräfte und die korrekte Zuordnung

Mehr