A 6 Teil 1 Hauptseminar Kooperatives Lernen und Arbeiten 2st., Do , GABF 05/703. Mazziotti

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1 A 6 Teil Kooperatives Lernen und Arbeiten 2st., Do , GABF 05/703 Mazziotti Gegenstand dieses Seminars sind Theorien und Modelle der Kommunikation und des kooperativen Lernens und Arbeitens. Bei der Zusammenarbeit in Gruppen ergeben sich neben allgemeinen Anforderungen an eine erfolgreiche Kommunikation (z.b. grounding) spezifische Herausforderungen abhängig vom Wissenstand (Experten-Laien-Kommunikation) und dem jeweiligen Fachwissen (interdisziplinäre Kommunikation) der Kooperationspartner. Auch die zur Kommunikation eingesetzten Medien spielen eine Rolle. Die Kooperationspartner sind gefragt, ihr individuelles Wissen einzubringen (information pooling) und gemeinsam neues Wissen zu konstruieren. Der Wissensaustausch und die gemeinsame Wissenskonstruktion bilden die Grundlage für gemeinsames Problemlösen und Lernen. Computerbasierte Settings und der Einsatz neuer Medien eröffnen neue Möglichkeiten zur Kooperation, schaffen aber auch neue Schwierigkeiten. Neben theoretischen Ansätzen und empirischen Befunden zu den oben genannten Themen sollen verschiedene kooperative Lehr-/Lernmethoden kennengelernt und praktisch in den Seminarsitzungen ausprobiert werden. Kooperatives Lernen und Arbeiten ist in diesem Seminar zugleich Inhalt und Lernform (pädagogischer Doppeldecker). Die Teilnehmer sollen praktische Kompetenzen und Kenntnisse über die Planung und Durchführung von Gruppenarbeit und die Gestaltung von Kommunikationsprozessen erwerben. Anforderungen für einen kleinen Studiennachweis: Regelmäßige Lektüre und Teilnahme; aktive Mitarbeit; Sitzungsgestaltung mit didaktischer Planung; schriftliche Ausarbeitung zur Methode und zum Inhalt der gestalteten Sitzung. Die Gesamtnote konstituiert sich aus einer individuell und schriftlich zu erbringenden Leistung, deren Form von der/dem Lehrenden festgelegt wird. Darüber hinaus werden weitere, jedoch unbenotete Leistungen verlangt, wie zum Beispiel die Vorbereitung einer Sitzung u. a. m.

2 A 6 Teil Elterlicher Einfluss auf Lernen 2st., Mi , GABF 04/716 Marschner Schulleistung wird durch eine Vielzahl an Variablen beeinflusst, natürlich durch kognitive und motivationale Variablen des Kindes aber auch durch umweltbedingte Faktoren, wie das Elternhaus oder die Schule. Eltern beeinflussen nicht nur über ihren genetischen Einfluss ihre Kinder, sondern auch durch ihr Verhalten, ihre Einstellungen und Erwartungen. Eltern stellen also eine entscheidende Einflussgröße dar. Im Seminar wird deshalb der Einfluss von Elternvariablen, also der Einfluss der Lernumwelt Familie, auf das Lernen bzw. lern- und leistungsförderliche Variablen des Kindes betrachtet. Dabei werden u.a. Aspekte wie Erziehungsstil, Bildungsaspirationen, Lernen zu Hause sowie Kooperation zwischen Eltern und Schule behandelt. Voraussetzungen für einen kleinen Studiennachweis (4CP) Regelmäßige Teilnahme Gestaltung einer Sitzung auf Grundlage vorgegebener Literatur Bestehen einer Klausur von insgesamt 30 Fragen (wovon einige semesterbegleitend und der Rest in einer Abschlussklausur gestellt werden)

3 A 6 Teil 1/2/3 Vorlesung Einführung in die Lehr- / Lernforschung 2st., Mo , HGA 10 Credit-Points: 2 Die Anmeldungen erfolgen in ecampus in den ersten drei Vorlesungswochen des SoSe Die Einführungsvorlesung gibt einen Überblick über die drei Teile des Moduls A6. Dabei stehen Lehr-/Lern- und Entwicklungsprozesse in Institutionen wie z. B. Schule im Vordergrund, es werden aber auch außerinstitutionelle Lehr-Lernsituationen betrachtet. Theorien über Lehr-Lernprozesse werden Ergebnissen der empirischen Lehr-/Lernforschung gegenübergestellt. Die Vorlesung behandelt die Definition von Lehrzielen und bespricht Lehrfunktionen, Lehrmethoden sowie Möglichkeiten der Lernerfolgsmessung. Voraussetzung für den Scheinerwerb: Beantwortung von 20 Fragen in einer Abschlussklausur am Ende des Semesters Literatur: Klauer, K.J. & Leutner, D. (2012). Lehren und Lernen (2. Aufl.). Weinheim: Beltz PVU. Wirth

4 A 6 Teil Computergestütztes Lehren und Lernen 2st., Mo , GA 1/128 CIP-Insel Wichmann In diesem Seminar geht es um die aktive Planung, Konzipierung und Demonstration einer Unterrichtseinheit im Kontext des computergestützten Lehrens und Lernens. Dabei richtet sich die Art der Unterrichtseinheit nach dem verwendeten Instruktionsansatz, der Lernsoftware und dem Unterrichtsfach. Es werden Instruktionsansätze (z.b. Problem-Based Learning) behandelt, die unterschiedliche Potentiale von Medien in den Vordergrund stellen. Dabei werden sowohl kognitive und situierte Perspektiven kritisch diskutiert, also auch individuelle und kooperative Aspekte gegenübergestellt. Die zur Verfügung gestellte Lernsoftware umfasst sowohl Simulationsprogramme (e.g. GeoGebra) für den mathematischen und den naturwissenschaftlichen Unterricht als auch Programme zum kooperativen Schreiben (e.g. Etherpad oder Wikis) für den Deutschunterricht und sozialwissenschaftliche Fächer. Als Grundlage für die Konzipierung einer Unterrichtseinheit dienen die Literatur zu den Instruktionsansätzen, von Lernsoftware und weitere Materialien, welche alle über Moodle zur Verfügung gestellt werden. Anforderungen: Regelmäßige Teilnahme, Selbstständiges Arbeiten, Einlesen in das Expertenthema, Erstellung eines Lehrkonzeptes Zusatzleistung: Hausarbeit Bereitschaft zur Einarbeitung in englische Forschungsliteratur! Literatur: Schmidt, H. G., Loyens, S. M. M., van Gog, T., & Paas, F. (2007). Problem-based learning is compatible with human cognitive architecture: Commentary on Kirschner, Sweller, and Clark (2006). Educational Psychologist, 42(2), de Jong, T. (2009). Cognitive load theory, educational research, and instructional design: some food for thought. Instructional Science. de Jong, T., & Joolingen van, W. R. (1998). Scientific discovery learning with computer simulations of conceptual domains. Review of Educational Research, 68,

5 A 6 Teil "Lernen und Leistung" (Blockveranstaltung) 2st., Fr , GA 03/ Sa , GA 03/ So , GA 03/ Vorbesprechung: Mo , GA 2/ Schmidt Lernen und Leistung sind Begrifflichkeiten, die sowohl in Schule als auch in Universität von zentraler Bedeutung sind. Aufbauend auf einer Klärung des Begriffes Lernen und seinen grundlegenden kognitiven und motivationalen Einflussfaktoren, ist es das Ziel des Seminars, die Bedingungen für motiviertes, selbstreguliertes Lernen näher zu betrachten. Dabei werden auch typische Probleme wie z.b. Prüfungsangst und Prokrastination thematisiert. Die Gesamtnote konstituiert sich aus einer individuell und schriftlich zu erbringenden Leistung, deren Form von der/dem Lehrenden festgelegt wird. Darüber hinaus werden weitere, jedoch unbenotete Leistungen verlangt, wie zum Beispiel die Vorbereitung einer Sitzung u. a. m.

6 A 6 Teil Psychiatrische Störungen im Kindes- und Jugendalter (Blockveranstaltung) 2st., Do , GABF 04/ Fr , GABF 04/ Sa , GABF 04/ So , GABF 04/ Etwa 6 aus 30 Schulkindern weisen psychiatrische Störungen oder Teilleistungsstörungen auf, die mit ihren schulischen Leistungen interferieren und/oder ihr Sozialverhalten in der Schule beeinträchtigen. Dieses Blockseminar soll über die wichtigsten und häufigsten dieser Störungen informieren und für die entsprechenden Probleme sensibilisieren. Die Themengebiete sind: Grundlagen der klinisch-psychologischen Diagnostik mit Kindern und Jugendlichen; Angststörungen; Zwangsstörungen; Autismus; Essstörungen; Schizophrenie; Aufmerksamkeitsdefizitstörung / Hyperaktivität; Störungen des Sozialverhaltens; Teilleistungsstörungen inklusive Lese- und Rechtsschreibschwäche. Der Zugang zu den jeweiligen Störungsbildern erfolgt sowohl auf der biologischen (Genetik, neuronale Grundlagen) als auch auf der psychologischen Ebene. Behandlungsansätze werden aufgezeigt. Die Fachliteratur ist in grossen Teilen englischsprachig. Es werden zahlreiche klinische Interviews mit psychiatrischen Patienten per Video gezeigt und ein-gehend diskutiert. Die Gesamtnote konstituiert sich aus einer individuell und schriftlich zu erbringenden Leistung, deren Form von der/dem Lehrenden festgelegt wird. Darüber hinaus werden weitere, jedoch unbenotete Leistungen verlangt, wie zum Beispiel die Vorbereitung einer Sitzung u. a. m. Klein

7 A 6 Teil Diagnostizieren in Wissenschaft und Schule 2st., Fr , GA 03/42 Die Anmeldungen erfolgen in ecampus in der Zeit vom (8 Uhr) bis zum (18 Uhr). Die Ergebnisse des Anmeldeverfahrens können voraussichtlich ab dem in ecampus abgerufen werden. Die diagnostische Kompetenz pädagogischer Fachkräfte gewinnt in Zeiten von Lernstandserhebungen, Zentralabitur und Co. immer mehr an Bedeutung. Neben theoretischen Grundlagen rund um die empirische Forschungsmethodik sowie die klassische Testtheorie, versucht das Seminar, mit Hilfe pädagogischer Implikationen (z. B. Möglichkeiten der Notengebung) für die entsprechende Weiterbildung und Professionalisierung im Bereich der eigenen Diagnosekompetenz zu sensibilisieren. Anforderungen für einen kleinen Studiennachweis: Regelmäßige Lektüre und Teilnahme; aktive Mitarbeit; Abschlussklausur und eine Sitzungsgestaltung. Die Gesamtnote konstituiert sich aus einer Klausur. N.N.

8 A 6 Teil Diagnostizieren in Wissenschaft und Schule 2st., Fr , GABF 04/511 Die Anmeldungen erfolgen in ecampus in der Zeit vom (8 Uhr) bis zum (18 Uhr). Die Ergebnisse des Anmeldeverfahrens können voraussichtlich ab dem in ecampus abgerufen werden. Die diagnostische Kompetenz pädagogischer Fachkräfte gewinnt in Zeiten von Lernstandserhebungen, Zentralabitur und Co. immer mehr an Bedeutung. Neben theoretischen Grundlagen rund um die empirische Forschungsmethodik sowie die klassische Testtheorie, versucht das Seminar, mit Hilfe pädagogischer Implikationen (z. B. Möglichkeiten der Notengebung) für die entsprechende Weiterbildung und Professionalisierung im Bereich der eigenen Diagnosekompetenz zu sensibilisieren. Anforderungen für einen kleinen Studiennachweis: Regelmäßige Lektüre und Teilnahme; aktive Mitarbeit; Abschlussklausur und eine Sitzungsgestaltung. Die Gesamtnote konstituiert sich aus einer Klausur. N.N.

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