Kirchheim- Verlag. Diabetes rund um die Welt. Neuer Sensor. Gesund reisen. Journal für Diabetes und Lebensqualität

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1 Das Kundenmagazin von Journal für Diabetes und Lebensqualität Diabetes rund um die Welt Menschen mit Diabetes leben in allen Ländern der Erde, aber es gibt Unterschiede und Schicksale. Neuer Sensor Welche Vorteile hat der Enlite? Ein Patient berichtet über seine Erfahrungen. Gesund reisen Mit dem Fahrrad unterwegs: Tipps und Informationen, die inspirieren.

2 e D I t o r i a l Sommer Journal für Diabetes und Lebensqualität Interview. Lebenswichtiges Insulin als unbezahlbarer Luxus 3 Anfang Juni wie jedes Jahr über Christi Himmelfahrt hat die Jahrestagung der Deutschen Diabetes- Gesellschaft stattgefunden. In diesem Jahr tagte die Gesellschaft in Leipzig, und es gab viele spannende Themen rund um die Therapie des Diabetes mellitus sowie zu neuen Produkten. Wir haben unseren neuen Glukosesensor Enlite eingeführt und ihn während der Industrieausstellung gezeigt. Dabei haben wir eine sehr gute Rückmeldung zur Qualität unseres Sensors und zu den Verbesserungen, die der Enlite Ihnen mitbringen wird, erhalten. Interesse, den Enlite kennenzulernen? Auf Seite 10 finden Sie Anwendertipps. Und mit einigen Mythen rund um die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) räumen wir auf Seite 11 auf. Und schauen Sie doch mal auf Seite 4 in unsere Reportage Diabetes rund um den Globus. Dort wird eindrucksvoll geschildert, wie häufig die Erkrankung Diabetes mellitus in verschiedenen Teilen der Welt auftritt und was mögliche Ursachen sein könnten. Nicht jeder Mensch mit insulinpflichtigem Diabetes hat automatisch auch Zugang zu Insulin oder kann es sich leisten. Darum sind Projekte wie Dream Trust besonders wichtig und bei uns in Bolus ganz vorne dabei. Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Sommerausgabe. Dr. Sylvia Rossi Salmagne Business Director Medtronic Diabetes Reportage. Diabetes rund um den Globus 4 Aus der Praxis. Enlite : Mehr ein sechster Sinn als ein Sensor 6 Beeindruckende Technologie mit großem Nutzen 7 Aktiv leben. Diabetesschulung dort, wo andere Urlaub machen 9 Anwendertipps. Einfacher und schneller: der neue Glukosesensor Enlite 10 Community. CGM-Mythen: Was ist dran? 11 Teilnehmen: Diabetikerwarnhund ausbilden 12 Essen & Trinken. Fruchtige Ofentomaten 13 Visionen. Spaß auf zwei Reifen mit dem Fahrrad unterwegs 14 Schweiz. Gigathlon 2010: Mit Sensor und Pumpe zum Erfolg 17 Impressum Sommerzeit Badezeit, auch für Lenny 18 Easy Living. CareLink : eine Software, zwei Blickwinkel 20 Kulturkalender. Bode-Museum Berlin: Gesichter der Renaissance 22 Klassikfestival in Oberstdorf 22 Gutenberg-Antiquariatsmarkt in Mainz 22 Bundesgartenschau 2011: Ein Fest im Herzen von Koblenz 23 Alvin Ailey: American Dance Theater 23 Herausgeber: Medtronic GmbH, Geschäftsbereich Diabetes, Earl-Bakken-Platz 1, Meerbusch, Redaktion: Sarah Weyers und Alexandra Böttcher Redaktion und Koordination:, Mainz Redaktionsanschrift: Bolus Journal für Diabetes und Lebensqualität, c/o Medtronic GmbH, Geschäftsbereich Diabetes, Earl-Bakken-Platz 1, Meerbusch Herstellung:, Mainz Erscheinungsweise: mehrmals jährlich Das Magazin erscheint in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Bitte beachten Sie, dass einige Gegebenheiten und beschriebene Vorgehensweisen länderspezifisch sind. Kontaktieren Sie bei Fragen bitte Ihre zuständige Medtronic-Niederlassung. BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

3 Lebenswichtiges Insulin als unbezahlbarer Luxus I n t e r v i e w Anna Maria Uhlich, Wien Die deutschsprachige Repräsentantin von Dream Trust (links im Bild) ist selbst seit 27 Jahren Diabetikerin und hat vier indische Patenkinder. Wir haben bei ihr nachgefragt. Was genau ist Dream Trust? Dream Trust steht für Diabetes Research, Education And Management Trust, aber auch Traum, und ist eine unabhängige indische Stiftung, die finanziell benachteiligte Patienten mit Typ-1-Diabetes kostenlos mit Insulin und den notwendigen Vorsorgeuntersuchungen versorgt. Die Stiftung befindet sich in der zentralindischen Stadt Nagpur. Was war der Anlass für die Gründung? Dream Trust wurde 1995 von Dr. Pendsey und seiner Frau gegründet. Anlass waren zwei schockierende und unnötige Todesfälle: Zwei Mädchen im Volksschulalter wurden von ihren Eltern sterben gelassen, da diese sich das Insulin nicht mehr leisten konnten. Um weitere Fälle zu vermeiden, gründete Dr. Pendsey die Stiftung mit dem Ziel, möglichst viele Kinder und Jugendliche mit Typ-1- Diabetes kostenlos zu versorgen. Wen unterstützen Sie in erster Linie? Wir unterstützen Patienten, die sich Insulin und ärztliche Betreuung Dream Trust nicht selbst finanzieren können. Unsere Patienten gehören zu den ärmsten Menschen in Indien und manche von ihnen leben von durchschnittlich 0,5 bis 1,5 Euro pro Tag. Es gibt in Indien keine staatliche Krankenversicherung oder Gesamtversorgung, alle Ausgaben für Medikamente und Arztbesuche muss der Patient selbst finanzieren. Für viele ist dies wegen des extrem niedrigen Einkommens unmöglich. Die Situation für Kinder mit Diabetes ist in Indien besonders tragisch. Laut einer Statistik der Weltgesundheitsbehörde sterben Kinder in der Dritten Welt nach Erstdiagnose eines Diabetes mellitus durch Insulinmangel und kaum vorhandene medizinische Versorgung innerhalb von nur fünf Jahren! Wir unterstützen daher zu 90 Prozent Kinder und Jugendliche, und da die Situation für Mädchen und Frauen mit Diabetes in Indien besonders schwierig ist, liegt das Hauptaugenmerk der Arbeit des Dream Trust darin, vor allem Mädchen die Aufnahme in das Patenschaftsprogramm zu ermöglichen. Wie sieht diese Unterstützung konkret aus? Wir versorgen alle Patienten unabhängig von Geschlecht, Religions- und Kastenzugehörigkeit mit kostenlosem Insulin und machen die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen oder vermitteln die Patienten dafür an Ärzte, die sich unserem Projekt angeschlossen haben. Einige der Patienten haben durch unsere Unterstützung einen College- oder Universitätsabschluss geschafft, sind jetzt berufstätig und können sich ihr Insulin selbst finanzieren. Warum engagieren Sie sich persönlich für Dream Trust? Ich habe das große Glück, in einem Land zu leben, in dem alles, was ich zur Behandlung meiner chronischen Erkrankung brauche, von der staatlichen Krankenkasse bezahlt wird. Es ist mir ein persönliches Bedürfnis, Diabetikern und vor allem diabetischen Kindern zu helfen, die aufgrund ihres Geburtsortes diese Versorgung nicht haben und deren Leben von einer fremdfinanzierten Insulinversorgung abhängt. Kontakt und Spendenkonten Kontakt: Anna M. Uhlich/ Dream Trust Postfach 25, 1150 Wien, Österreich Internet: Spendenkonto Deutschland und Österreich: Bank: Die Erste, BLZ: 20111, Konto-Nr.: , BIC: GIBAATWWXXX, IBAN: AT , Empfänger: Anna Uhlich, Kennwort Dream Trust Aus Deutschland entstehen per EU-Standardüberweisung keine Zusatzkosten! Spendenkonto Schweiz: Bank: BEKB/BCBE, Konto-Nr.: , PC: , BC: 790, IBAN: CH , SWIFT: KBBECH22 Patenschaft: Wer längerfristig helfen will, kann auch eine Patenschaft für 26 Euro im Monat übernehmen. BOLUS Nr. 23 Sommer

4 R e p o r ta g e Diabetes rund um den Globus Warum tritt Diabetes eigentlich in einigen Ländern häufiger auf als in anderen? Und wie geht es Diabetikern in armen Regionen, beispielsweise in Indien? Wie viele Pumpenträger gibt es in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und anderswo? Bolus hat für Sie nachgeforscht. Wie viele Menschen mit Diabetes leben überhaupt zurzeit auf der Welt? Laut der aktuellen Ausgabe des Diabetes Atlas der International Diabetes Federation (IDF) lag im Jahr 2010 die geschätzte Zahl bei 285 Millionen. Im Jahr 2000 waren es nur 151 Millionen, und für das Jahr 2030 geht man weltweit von sage und schreibe 438 Millionen Menschen mit Diabetes aus. Diabetes eng verbunden mit Armut Dabei ist Diabetes weit davon entfernt, eine Erkrankung wohlhabender Nationen zu sein. Es ist vielmehr eine Erkrankung, die eng verbunden ist mit Armut, erklärt die IDF. Bis vor Kurzem ging man davon aus, dass Indien das Land mit der größten Zahl an Diabetikern sei (siehe Tabelle). Nach einer Studie aus dem Jahr 2010 hat China Indien überholt und ist zum globalen Epizentrum der Diabetesepidemie geworden: 92,4 Millionen Erwachsene leben dort mit der Erkrankung, der größte Teil mit einem Typ-2-Diabetes. München hat uns hierzu interessante Daten zur Verfügung gestellt. Demnach liegt die Inzidenzrate von Typ-1-Diabetes in Deutschland bei den 0- bis 14-Jährigen zwischen 17,5 und 19,4/ Kinder/pro Jahr. Insgesamt leben 0,36 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit einem Typ-1-Diabetes. Die Zahl der Neuerkrankungen ist weltweit je nach Land unterschiedlich (siehe auch Tabelle). So liegt sie in Asien und Südamerika sehr niedrig, in Sardinien, Finnland, Schweden, Großbritannien, Kanada und Neuseeland dagegen sehr hoch. Aber auch innerhalb Europas variiert sie: So tritt Typ-1-Diabetes häufiger in Nord- als in Südeuropa auf (Ausnahme: Sardinien). Gene und Umweltfaktoren Die Ursachen für diese Unterschiede liegen laut der Forschergruppe zum einen in den unterschiedlichen genetischen Hintergründen der Bevölkerungen. Zum anderen werden unterschiedliche Umweltfaktoren als Ursache vermutet, die die Abwehrreaktion gegen die insulinproduzierenden Zellen auslösen. Immer mehr Neuerkrankungen Weiter habe sich gezeigt, dass die Neuerkrankungsrate in den letzten Jahren weltweit angestiegen ist. Dabei fällt auf, dass die Kinder, die einen Typ-1-Diabetes entwickeln, immer jünger werden die Ursachen hierfür sind noch nicht geklärt. USA: Pumpenträger Wie viele Diabetiker mit Insulinpumpe gibt es in den einzelnen Ländern? Angaben hierzu sind in der Literatur kaum zu finden. Beispielhaft seien hier nur einige Län- Fotolia Typ-1-Diabetes weltweit Hier muss zunächst ein Fachbegriff erläutert werden: die Inzidenz. Als Inzidenz bezeichnen Wissenschaftler die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität 4

5 Land Menschen mit Diabetes 2010 (20 79 Jahre) in Prozent Menschen mit Diabetes 2010 (20 79 Jahre) absolut Neuerkrankungen Typ-1- Diabetes bei Kindern unter 14 Jahren im Jahr 2010* Todesfälle 2010, die auf Diabetes zurückzuführen sind (20 79 Jahre) Brasilien 6, , Deutschland 12, , Finnland 8, , Indien 7, , Italien 8, , Kanada 11, , Österreich 11, , Schweiz 11, , Südafrika 4, keine Daten vorhanden Thailand 7, , *(Neuerkrankungen pro Population pro Jahr) R e p o r ta g e Diabetes weltweit Daten und Fakten (Quelle: IDF Diabetes Atlas 4th ed. International Diabetes Federation, 2009). der genannt (persönliche Mitteilung Dr. Andreas Thomas, Medtronic): In Deutschland tragen ca Menschen mit Diabetes eine Insulinpumpe, in den USA , in Frankreich , in Holland , in der Schweiz 3 000, in Österreich und in Großbritannien/Nordirland In gut- oder mittelsituierten Ländern gibt es genug Insulin, um alle Diabetiker damit zu versorgen. Keiner muss sterben, weil er zu wenig Insulin bekommt. Das ist zum Beispiel in Deutschland, Österreich, Irland, Norwegen, Australien, Südafrika oder der Schweiz so wie die Diabetesgesellschaften oder ähnliche Einrichtungen dieser Länder gegenüber Bolus bestätigt haben. Wer bezahlt jeweils das Insulin? In Australien beispielsweise gibt es ein staatliches Programm mit Verträgen zur Insulinversorgung. Der Patient bezahlt einen reduzierten Betrag für sein Insulin in der Apotheke. In Südafrika zahlt die Krankenversicherung, sofern man eine hat. Alternativ gibt es Insulin in staatlichen Krankenhäusern oder Gemeindekliniken. Manche entscheiden sich auch dafür, ihr Insulin bei privaten Apotheken zu kaufen. In Norwegen ist es ähnlich wie in Deutschland: Patienten leisten in den Apotheken eine kleine Zuzahlung. Wenn man einen bestimmten Betrag für Medikamente überschreitet, ist der Medizinbedarf für den Rest des Jahres frei. In Irland werden die Patienten von einem staatlichen Programm aufgefangen, so dass die komplette Diabetesmedikation kostenfrei ist. Dream Trust Armut macht grausam: Als Chandrakala aus Indien neun Jahre alt war, wurde die Diagnose Diabetes gestellt. Kurz danach hat ihr Vater sie im Krankenhaus vergessen, weil die Familie die Belastung nicht tragen konnte. Auch heute, viele Jahre später, interessieren sich die Eltern nicht für das Mädchen. Es gibt allerdings auch viele Diabetiker, vor allem in armen Ländern, die keine geregelte Versorgung haben und denen das Geld für die Therapie schlichtweg fehlt. Anna Maria Uhlich (siehe Interview Seite 3) berichtet uns von der kleinen Chandrakala* aus Indien, einem ihrer Patenkinder: Das Schicksal des Mädchens ist für Indien nicht unüblich, wo die erbärmliche Armut Eltern zu grausamen Handlungen treibt, berichtet die DreamTrust - Repräsentantin. Vom Vater vergessen Das Mädchen wurde 1999 von ihrem Vater sehr krank in ein Krankenhaus in Nagpur gebracht, wo Diabetes mellitus diagnostiziert wurde. Nach der Rückkehr nach Hause wurde sie von ihrer Familie als große emotionale und finanzielle Belastung empfunden. Als Chandrakala das nächste Mal ins Krankenhaus kam, wurde sie dort von ihrem Vater allein zurückgelassen. Sie lebte dort drei Jahre von den Essensresten der Patienten, bis sie von den Schwestern der Mutter Teresa entdeckt und im Mutter-Teresa-Waisenhaus untergebracht wurde. Dort lebt sie bis heute und hilft bei der Kinderbetreuung im Waisenhaus. Viele indische Frauen trauen sich nicht, sich als Diabetikerin zu outen, weil sie sonst keine Chance auf dem Heiratsmarkt haben, sagt Anna Maria Uhlich. Es gibt Frauen, die seit Jahren verheiratet sind, ohne dass der Ehemann von ihrem Diabetes weiß. * Name von der Redaktion geändert BOLUS Nr. 23/Sommer

6 A u s d e r P r a x i s Enlite : Mehr ein sechster Sinn als ein Sensor Seit 1. Juni ist er auch auf dem deutschen Markt verfügbar, der neue Glukosesensor Enlite. Der Name steht für Licht oder erleuchten, denn der Sensor soll helfen, Licht in die dunklen Geheimnisse des Glukoseverlaufes zu bringen. Daher auch Mehr ein sechster Sinn als ein Sensor der sechste Sinn kann für Menschen mit Diabetes die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) sein. CGM mit Enlite bietet dem Anwender mehr Informationen zwischen den Blutzuckermessungen. Das heißt: Was ist passiert (während ich geschlafen bzw. Sport gemacht habe)? Wie geht es mir aktuell, und wie wird es mir gehen? Mit dem Enlite startet Medtronic nun schon in die achte Sensorgeneration. Vielleicht kennen Sie unseren bisherigen Glukosesensor Sof-sensor, der sich in der kontinuierlichen Glukosemessung seit 12 Jahren bewährt hat. Mehr als sieben Millionen Medtronic-Sensoren wurden seit der Markteinführung 1999 weltweit eingesetzt. Medtronic hat somit die längste Erfahrung mit CGM und der sensorunterstützten Pumpentherapie (SuP). Welche Vorzüge haben Sie durch den Sensor? Mehr Lebensqualität kleinerer Sensor: Reduktion der Größe um 69 % bis zu sechs Tage Anwendung geeignet für Kinder und Erwachsene Besserer Schutz vor Hypoglykämien 98 % aller Hypoglyk ämien werden mit Enlite entdeckt bei Verwendung des MiniMed Paradigm Veo- Systems Einfache Sensoranlage Nadel nicht sichtbar bei Anlage Einführwinkel 90 Grad Insertion auf Knopfdruck Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www. medtronic-diabetes.de. 6 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

7 Beeindruckende Technologie mit großem Nutzen Felix Schumacher Der 29-jährige Typ-1-Diabetiker arbeitet als Assistenzarzt für Anästhesio logie und Intensivmedizin sowie als Notarzt. Seit 2005 trägt er eine Insulinpumpe. ich als Erstanwender eines CGM- Systems zunehmend begeistert vom Potenzial dieser Technik. Ich arbeite im Schicht- bzw. Bereitschaftsdienst mit sehr unregelmäßigen Arbeitszeiten und teilweise sehr unterschiedlicher Arbeitsbelastung. Die Möglichkeit, jederzeit aktuelle Glukosewerte und ihre Tendenz sehen zu können, macht ein deutlich früheres Gegenregulieren über die Insulinpumpe bzw. die Nahrungsaufnahme möglich. A u s d e r P r a x i s Bisher hatten schon einige Patienten die Gelegenheit, den Enlite-Sensor zu testen. Einer davon ist Felix Schumacher. Er hat das CGM-System mit dem Enlite-Sensor vom 11. bis 16. Mai 2011 getragen und erste Erfahrungen damit gemacht. Hier sein Bericht. Das Einführungsgespräch mit dem behandelnden Diabetologen bzw. dessen Diabetesberaterin war klar und verständlich. Auch die Anlage des Enlite-Sensors anhand der beigefügten Anleitung gestaltete sich sehr einfach und weitgehend schmerzfrei. Man kann sich also mit dem Sensor sowie der Einführhilfe sicherlich gut arrangieren, vor allem angesichts der Tatsache, dass ein Wechsel mit dem System nur alle sechs Tage notwendig ist! der Medtronic-Hotline vereinbarten wir einen Neustart sowie eine erneute Kalibrierung des Sensors, woraufhin ich im Verlauf dann nach circa zwei Stunden die ersten Werte angezeigt bekam. Hierbei ist besonders der kompetente und sehr freundliche Service der genannten Hotline (kostenfreie Servicerufnummer 0800 / und der Optionswahlnummer 1) zu erwähnen! Begeistert vom Potenzial dieser Technik Im weiteren völlig komplikationslosen Verlauf meiner Testphase war Nützlich: die Tendenzen Dabei war es für mich persönlich nicht entscheidend, wie genau die angezeigten Glukosespiegel mit den plasmareferenzierten Werten meines Blutzuckermessgerätes korrelierten, da ich vor allem die Tendenzen nutzte, um meine Einstellungen zu korrigieren. Eine zu große Abweichung muss dennoch sicherlich als schlecht angesehen werden, jedoch trat dies unter regelmäßiger Kali brierung, wie vom Hersteller verlangt, nie auf! Die maximale innerhalb von fünf Tagen gemessene Differenz betrug 35 mg/dl, Signal schwach was nun? Nach der Anlage und der ersten Kalibrierung des Sensors war ich der Annahme, dass der Sensor sich bereits an meinen Gewebsspiegel adap tiert hatte, und wurde dann mit der Meldung Signal schwach konfrontiert. Nach einem kurzen Telefonat mit Die Anlage des Sensors anhand der beigefügten Anleitung ist sehr einfach. Ein Wechsel ist nur alle sechs Tage notwendig. Fotolia BOLUS Nr. 23/Sommer

8 A u s d e r P r a x i s Hintergrund Der Enlite-Sensor ist Teil des MiniMed Paradigm REAL-Time Systems, das zur kontinuierlichen Glukosemessung eingesetzt wird. Der kleine Sensor wird ins Unterhautfettgewebe eingeführt. Er ist mit einem kleinen Transmitter verbunden, der die Glukosewerte per Funk an den Monitor, z. B. die Insulinpumpe, überträgt. der Durchschnitt etwa 15 mg/dl, wobei die Gewebsglukosespiegel meist über denen des Plasmas lagen! Das System war einfach zu bedienen, ich war ohne ausführliche Betriebsanleitung selbst in der Lage, Zielbereiche und Änderungstasten zu programmieren. Der Tragekomfort des Sensors ist hoch, ein kleinerer Transmitter wäre wünschenswert (Größe circa wie eine Zwei-Euro-Münze), jedoch für mich nicht entscheidend bezüglich einer Anschaffung. In meinem Fall musste ich noch zusätzlich einen Monitor mitführen, was etwas lästig war. (Anmerkung der Redaktion: Ein kleiner Monitor ist notwendig, wenn ein Patient z. B. keine sensorfähige Pumpe trägt.) Das Kombinationssystem aus sensorfähiger Pumpe und CGM ist da eine wesentlich praktischere Lösung im Alltag. Da ich eine empfindliche Haut habe, führte das Fixierungspflaster zu einer Rötung, nach täglichem Duschen löste es sich am 4. Tag langsam ab. Daher wird für jeden Enlite-Sensor ein Ersatzplaster mitgeliefert. Alternativ kann man auch ein Klebevlies oder eine Opsite - Folie verwenden. Ich entschied mich für die Folie und konnte somit Sensor und Transmitter problemlos für die restliche Zeit fixieren. Nach Entfernung des Pflasters klang die oben beschriebene Rötung rasch ab, Juckreiz trat nicht auf. Blutzuckereinstellung schnell optimiert Indikation für eine kontinuierliche Glukosemessung waren in meinem Fall häufig hohe Nüchternblutzuckerwerte und rezidivierende nächtliche Hypoglykämien, die ich zwar bemerkte, deren Ursachen dennoch auf konventionellem Weg nur schwer zu eruieren waren. Wenngleich ich sicherlich bedingt durch eng begrenzte Blutzuckerkorridore und Änderungsraten nachts häufiger vom CGM-System geweckt wurde, konnte meine Basalrate rasch den bestehenden Schwankungen angepasst und die Blutzuckereinstellung optimiert werden! Hyperglykämien auf Null gesenkt Auch die Anzahl der Hyperglykämien innerhalb der Testphase konnte quasi auf Null gesenkt werden. Bisher war es schwierig, den Zeitpunkt zu erfassen, an dem die Insulinkanüle wegen mangelnder Gewebsresorption getauscht werden musste. Mittels der kontinuierlichen Überwachung der Gewebsglukose fiel nun auf, wenn bei unveränderter istockphoto Basalrate ohne entsprechende Nahrungsaufnahme ein kontinuierlicher Anstieg auftrat! Alles in allem war ich als Erstanwender mit einem seit 17 Jahren eigentlich gut eingestelltem IDDM überrascht und begeistert, welchen Nutzen die CGM dennoch für den Anwender birgt! Gerade die Diagnostik bei unklaren Blutzuckerschwankungen und die noch bessere Therapiekontrolle während unregelmäßiger Arbeitszeiten gelten für mich als ausschlaggebende Argumente. Allerdings ist der momentan sehr hohe Anschaffungspreis sicherlich das größte Defizit des Systems. Fazit Zusammenfassend ist zu sagen, dass die kontinuierliche Glukosemessung mit dem Enlite-Sensor eine beeindruckende Technologie mit großem Nutzen für den Anwender ist. Einfach zu bedienen und für die meisten sicherlich problemlos zu interpretieren. Die Integration in eine Insulinpumpe erhöht den Tragekomfort. Die Kopplung von kontinuierlicher Glukosemessung und Insulinpumpentherapie ist für mich ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Der hohe Preis jedoch steht meiner Ansicht nach einer dauerhaften und breit gefächerten Anwendung momentan leider noch im Wege. Doch es gibt Hoffnung, denn eine Kostenerstattung ist möglich. Häufig hohe Nüchternblutzuckerwerte und rezidivierende nächtliche Hypoglykämien? Mit Hilfe des CGM-Systems konnte die Blutzuckereinstellung optimiert werden. Anmerkung der Redaktion: Die Tendenz der Kostenerstattung für CGM steigt. Ob die Kosten übernommen werden, wird in Einzelfallentscheidungen geklärt. Grundlage hierfür ist die medizinische Begründung des Arztes (z. B. dokumentierte Hypoglykämien). Informieren kann man sich dazu bei den Mitarbeitern des Krankenkassen-Service, die unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 / und der Optionswahlnummer 3 zu erreichen sind. 8 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

9 A k t i v L e b e n Dr. Andreas Böckmann (Mitte) und sein Team aus der Klinik für Kinder und Jugendliche des Klinikums Konstanz. Foto privat Diabetesschulung dort, wo andere Urlaub machen In Konstanz/Petershausen am Bodensee, nur zwei Kilometer vom nächsten Strandbad entfernt, werden Erlebnis-Diabetesschulungen für Kinder und Jugendliche angeboten. Viel lernen und doch Spaß dabei haben die Nachfrage ist groß. Stationäre Diabetesschulung im Krankenhaus? Echt ätzend, muss das denn sein? Vor allem im Jugendalter ist die Motivation, zu einer stationären Schulung ins Krankenhaus zu kommen, oft nicht sehr groß schon gar nicht in den Ferien. Im Klinikum Konstanz hat man sich Gedanken gemacht, wie solche Schulungen für die Teilnehmer so gestaltet werden können, dass sie einerseits viel lernen und dabei noch viel Spaß haben. Überwältigendes Echo Nach unseren Schulungen im letzten Jahr gab es ein überwältigendes Echo, wir hätten noch mehr anbieten können, berichtet Dr. Andreas Böckmann, Kinderdiabetologe/-endokrinologe im Klinikum Konstanz. In diesem Jahr sind vier Schulungen geplant, Termine siehe unten. Angesprochen sind Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes im Alter von ca. 8 bis 15 Jahren. Die Kinder und Jugendlichen übernachten in der Kinderklinik und werden tagsüber nach einem intensiven Schulungsprogramm geschult. Parallel wird die Einstellung der Insulintherapie überprüft und bei Bedarf angepasst unter anderem auch durch Basalratentests. Anmeldung und Termine Dr. Andreas Böckmann, Kinderdiabetologe/-endokrinologe Tel.: / Schulungstermine 2011: 29. Juli bis 5. August 2. September bis 9. September 28. Oktober bis 4. November (Pumpenschulung) Lernen beim Klettern und im Kino Fester Bestandteil sind Schulungsveranstaltungen mit Erlebnischarakter. Hierzu gehören je nach Wetter Badengehen im Strandbad oder Schwimmbad, Klettern am Kletterturm, Fitnessraum, Kinogang mit Popcorn-Berechnung und ein Restaurantbesuch. Keine Kosten für die Familien Da die Schulung ein stationärer Krankenhausaufenthalt ist, kommen keine Kosten auf die Familien zu (außer Taschengeld). Es reicht eine stationäre Einweisung von einem Kassenarzt, bei Privatpatienten ist auch diese nicht nötig. Pumpenschulung Die Schulung vom 28. Oktober bis 4. November ist eine Pumpenschulung. Sie ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die entweder schon mit Insulinpumpe behandelt werden oder bei denen die Therapie auf Insulinpumpe umgestellt werden soll (Neueinstellung). Dabei werden Neueinstellungen von Patienten, die nicht in der Ambulanz in Konstanz in Betreuung sind, nur mit Zustimmung und in enger Abstimmung mit dem betreuenden Diabetologen durchgeführt. BOLUS Nr. 23/Sommer

10 A n w e n d e r t i p p s Einfacher und schneller: der neue Glukosesensor Enlite Der neue Glukosesensor ist sehr klein und lässt sich einfach anlegen. Die Einführhilfe (Serter) sorgt für einen guten Sitz des Sensors und ist mit einer Hand zu bedienen. Rainer Straßburger, Education Manager Diabetes bei Med tronic, gibt praktische Tipps. Sensor mit MiniLink- Transmitter Klein und fein: der Glukosesensor Enlite Medtronic Ein Schlüssel zum Erfolg mit dem kontinuierlichen Glukosemonitoring ist die gute Anlage des Glukosesensors. Bitte beachten Sie daher die folgenden Hinweise 1 : Geeignete Einführstelle auswählen Bauch, Flanke und oberer Gesäßbereich sind am besten geeignet. Platzieren Sie den Glukosesensor nicht in Verhärtungen, weit genug entfernt von Nabel, Infusionsset oder Stellen, die Sie zur Insulininjektion verwenden. Hygienische Vorgehensweise Waschen Sie sich gründlich die Hände. Desinfizieren Sie die Haut mit alkoholischem Desinfektionsmittel. Gut trocknen lassen, bevor Sie den Sensor anlegen. Korrekte Anlage des Sensors Den Serter, ohne eine Hautfalte zu bilden, auf die Haut setzen. Bei Bedarf die Haut straffziehen. Sensor mit integriertem Pflaster und zusätzlichem Sensorpflaster gut fixieren. Entfernen der Einführnadel Beim Entfernen der Einführnadel zieht sich die Nadel in die Kunststofffassung zurück dies schützt Sie vor Stichverletzungen. Entsorgen Sie die Einführnadel bitte trotzdem in einem Abwurfbehälter. Gut Ding will Weile haben Wartezeit zwischen Sensoranlage und Anschließen des MiniLink- Transmitters Warten Sie fünf Minuten, bis Sie den MiniLink-Transmitter anschließen, da der Sensor sich erst durchfeuchten muss. Falls der Transmitter nach dem Anschließen an den Sensor nicht blinkt, koppeln Sie ihn wieder ab und warten noch einige Minuten. Transmitter mit Klebestreifen abdecken fertig! 1 Ausführliche Informationen finden Sie in den Bedienungsanleitungen des Enlite-Glukosesensors, den Systemen zum kontinuierlichen Glukosemonitoring und im Arbeitsbuch zum kontinuierlichen Glukosemonitoring (in Ihrem Diabeteszentrum erhältlich). 2 Die Abbildungen stellen nicht die vollständige Sensoranlage dar, sondern nur einige Schritte im Ablauf. Die folgenden Abbildungen zeigen Ihnen, wie einfach die Sensoranlage ist 2 : A C Insertion des Enlite-Sensors Entfernen der Einführnadel B D A: Knopf eindrücken und wieder loslassen. B: Fünf Sekunden warten, damit die Klebeauflage fest auf der Haut haftet. C: Knopf eindrücken und gedrückt halten. D: Knopf weiter gedrückt halten und Serter von der Haut abheben. Basis des Sensors gegen die Haut drücken. Einführnadel oben greifen und langsam senkrecht nach oben vom Sensor wegziehen. Befestigen des Sensorpflasters Vor dem Verbinden des Sensors mit dem MiniLink-Transmitter den Sensor mit einem Sensorpflaster fixieren. 10 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

11 CGM-Mythen: Was ist dran? Zum kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) kursieren viele Meinungen und Gerüchte. Bolus hat diese für Sie genau unter die Lupe genommen und räumt mit den fünf häufigsten Mythen auf. C o m m u n i t y 1. Die Technik ist doch nicht ausgereift, die Werte weichen vom Blutzuckerwert ab. Der Blutzucker wird direkt im Blut gemessen, z. B. im Blut aus der Fingerbeere. Die Werte beim kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) dagegen werden im Unterhautfettgewebe ermittelt, man spricht auch von Gewebsglukose. Aus diesem Grund sind Unterschiede zwischen Blutzucker und Gewebsglukose in bestimmten Situationen normal und auch zu erwarten. Warum ist das so? Glukose aus der Nahrung wird vom Verdauungstrakt über die Blutgefäße zu den Körperzellen transportiert. Dies geschieht über die Zwischenzell -Flüssigkeit. Dieser Transport dauert eine gewisse Zeit. Die unterschiedlichen Werte hängen aber auch mit den unterschiedlichen Orten der Messung zusammen. Zum Zeitpunkt eines stabilen Glukosespiegels sind die Werte des Blutzuckers und der Gewebsglukose vergleichbar. Übrigens: Auch Blutzuckermessgeräte können und dürfen eine gewisse Abweichung von Laborgeräten aufweisen. Auftretende Unterschiede* schmälern aber nicht den Wert des CGM: Sie erhalten wichtige Informationen über den Trend Ihres Glukoseverlaufs, z. B. ob die Glukose gerade steigt oder sinkt. 2. Wenn ich mehrmals am Tag den Blutzucker messe, brauche ich das CGM doch gar nicht. Die Blutzuckermessung lässt sich mit einer Fotografie vergleichen: Sie 3. Mein HbA 1c -Wert ist super. Da brauche ich doch kein CGM. Die HbA 1c -Bestimmung ist neben der regelmäßigen Blutzuckermessung eine wichtige Maßnahme im Diabetes-Management. Bedenken Sie aber, dass das HbA 1c den durchschnittlichen Blutzucker, aber keine Schwankungen und kurzfristigen Blutzuckerspitzen anzeigt. Ein vermeintlich guter HbA 1c -Wert kann auch durch Hypos erkauft sein. 4. CGM ist hauptsächlich etwas für Schwangere und Diabetiker mit Hypo-Wahrnehmungsstörungen. Schwangere Frauen und Menschen mit Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen profitieren auf jeden Fall vom CGM aber nicht nur sie. So lassen sich zum Beispiel Unterzuckerungen erkennen, die man ohne CGM vielleicht verschlafen hätte und die sich ansonsten nur durch hohe Werte als Zeichen einer Gegenregulation am nächsten Morgen gezeigt hätten. Aber auch eine Überprüfung des Glukoseverlaufs nach Mahlzeiten oder ein Basalraten-Test ist mithilfe des CGM noch effektiver möglich. Der Glukosesensor (links im Bild) misst die Glukosewerte in der Zwischenzellflüssigkeit des Unterhautfettgewebes die Gewebsglukose (Quelle: Arbeitsbuch zum kontinuierlichen Glukosemonitoring, Medtronic GmbH.) erhalten eine Momentaufnahme. Diese ist wichtig, zeigt aber nicht das komplette Bild. CGM ist vergleichbar mit einem Film und zeigt den kompletten Glukoseverlauf auch und gerade in Zeiten, in denen Sie den Blutzucker nicht messen können, z. B. nachts. * Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung quantitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen 5. CGM ist viel zu teuer. Ich bekommen das auf gar keinen Fall von meiner Krankenkasse erstattet, denn das ist für die privater Luxus. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob bei Ihnen eine entsprechende Voraussetzung (Indikation) für CGM vorliegt. Wenn der CGM-Einsatz medizinisch erforderlich ist, kann es zur Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse kommen. Dies setzt eine detaillierte ärztliche Begründung voraus ein Rezeptformular reicht nicht aus. BOLUS Nr. 23/Sommer

12 C o m m u n i t y Teilnehmen: Diabetikerwarnhund ausbilden Hunde können Diabetiker beim Wahrnehmen von Unterzuckerungen unterstützen. Dazu benötigen sie eine spezielle Ausbildung. Geeignet als Diabetikerwarnhund sind Hunde, die eine gute Nase aufweisen und die Bereitschaft, Menschen helfen zu wollen. Sie sind in der Lage, eine Unterzuckerung ohne Aufforderung bei Frauchen oder Herrchen zu erkennen. Die Ausbildung ermöglicht dem Hund, über ein Verhaltensmuster eine Kommunikationsebene mit dem Besitzer herzustellen; über diese Ebene erfolgt die Warnung des Betroffenen. Projekt DiabDogs Mit dem Projekt DiabDogs wollen jetzt die Diabetologin Jolante Wittek-Pakulo MD (PL), ein wissenschaftlich arbeitender Hundetrainer und weitere Mitstreiter ein Schulungsprogramm für die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden den Betroffenen vorstellen und etablieren. Es soll so strukturiert sein, dass es für alle Teilnehmer gut verständlich ist und problemlos in die vorhandenen räumlichen und zeitlichen Voraussetzungen der Hundebesitzer integriert werden kann. Ergänzend: kontinuierliche Glukosemessung Zusätzlich geht es in diesem Projekt darum, die Fähigkeiten des Hundes durch den Einsatz technischer Möglichkeiten, z. B. der kontinuierlichen Glukosemessung, in der Lernphase zu unterstützen und am Ende zu überprüfen. So können die Hundebesitzer mit Diabetes sicher sein, dass ihre Hunde sie im richtigen Moment warnen. Theoretisch können Diabetikerwarnhunde besonders hilfreich sein für: insulinpflichtige Diabetiker mit Unterzuckerungsproblemen, alleinstehende Diabetiker, Kinder mit Diabetes, um deren Eltern, insbesondere bei nächtlichen Unterzuckerungen, zu entlasten, sowie Diabetiker mit Hypoglykämiewahrnehmungsstörungen. So läuft das Projekt DiabDogs ab: Juni 2011: Beginn der Fragebogenaktion November 2011: Auswertung Fragebogenaktion Anfang 2012: Einsatz der ersten Warnhunde in der Praxis Was soll mit dem Projekt DiabDogs erreicht werden? Ein Ausbildungsprogramm für Hunde in Kombination mit kontinuierlichem Glukose-Monitoring (CGM) soll evaluiert werden. Die Ergebnisse sollen im Rahmen einer Doktorarbeit publiziert werden. Deutlich werden soll der hohe Stellenwert des CGM, das auch für die Dauer der Ausbildung und das Vermeiden unbemerkter Hypoglykämien während der Ausbildungszeit besonders notwendig ist. Hunde können neben der Technik als biologische Detektoren eingesetzt werden. Ohne Hundeliebe geht es nicht Aber bei jeder Methode gibt es ein Pro und ein Kontra. Damit keine falschen Hoffnungen geweckt und Fehlentscheidungen der Patienten vermieden werden, sind einige Grundsätze wichtig. Dazu gehören u. a.: Sie müssen Hundeliebhaber sein. Sie müssen die dauerhafte Begleitung durch den Hund akzeptieren. Sie müssen für sich und den Hund eine Alternative im Fall einer misslungenen Ausbildung in Betracht ziehen. Der Alltag kann eingeschränkt sein, z. B. bei der Arbeit, auf Reisen, bei vielen Sportarten und in Beziehungen. Außerdem entstehen relativ hohe Ausbildungskosten und die Ausbildung ist zeitintensiv. Ein Fragebogen (der nach einem Mailkontakt zugeschickt wird) soll deshalb im Vorfeld klären, welche Besitzer mit ihren Hunden für die Teilnahme am Projekt geeignet sind. Anmelden zur Projektteilnahme Wer Interesse hat, am Projekt Diab- Dogs teilzunehmen, findet weitere Informationen im Internet unter Auch Jolante Wittek-Pakulo gibt gern Auskunft per 12 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

13 Zutaten für 2 Portionen 4 mittelgroße Tomaten mit Strunk etwas Tomaten-Mozzarella- Jodsalz, frisch gemahlener Pfeffer ½ Dose Thunfisch im eigenen Saft 1 EL gehackte Mandeln 2 3 EL Paniermehl, ca. 30 g 2 EL geriebener Käse, max. 20 % Fett absolut 1 EL gemischte frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Bärlauch 1 EL Olivenöl Außerdem: Auflaufform Fruchtige Ofentomaten E s s E N & T r i n k E N Zubereitung: 1. Den Backofen auf 200 C (Umluft 180 C, Gas Stufe 3) vorheizen. Tomaten waschen, einen kleinen Deckel mit Strunk abschneiden, ohne Deckel in die Auflaufform setzen. Tomaten wenig salzen und pfeffern. 2. Den Thunfisch mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken. Mit gehackten Mandeln, Paniermehl und geriebenem Käse zu einer Masse verarbeiten. 3. Die Kräuter waschen, trockentupfen und fein hacken. Mit dem Olivenöl unter die Masse ziehen und noch einmal abschmecken. Kräuter-Fisch-Masse gleichmäßig auf die Tomaten streichen. 4. Die Deckel neben das Gemüse in die Auflaufform legen. 20 bis 25 Minuten braten, bis die Masse leicht gebräunt ist. 5. Vor dem Servieren die Tomatendeckel wieder auf die fertigen Ofentomaten setzen. Lauwarm oder kalt genießen. Nährwert pro Portion ca.: 19 g Eiweiß, 18 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, davon 10 g KH anrechnungspflichtig, 0,8 BE, 1 KE, 300 kcal, kj BOLUS Nr. 23/Sommer

14 V i s i o n e n Spaß auf zwei Reifen mit dem Fahrrad unterwegs Wann haben Sie zum letzten Mal eine Fahrradtour gemacht und dabei das herrliche Gefühl gespürt, an der frischen Luft zu sein und vom leichten Fahrtwind getragen zu werden? Oder gar einen Fahrradurlaub? Er kann eine gute Alternative zur teuren Flugreise oder langen Autofahrt in die Ferien sein lassen Sie sich inspirieren. Immer mehr Menschen entdecken ihre Lust und ihre Freude am Radfahren und profitieren dabei von einem enormen Fitnesseffekt. Das Fahrrad ideales Fitnessgerät Der gesundheitliche Wert des Radfahrens wird von Medizinern seit langem betont: Radfahren sorgt für eine gelenkschonende Herz-Kreislauf-Belastung, die so ganz nebenbei auch noch die Kraft der Beine trainiert, zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt und zudem Spaß macht! Der besondere gesundheitliche Wert liegt in der bequemen und zugleich gelenkschonenden Möglichkeit für ein effektives, sanftes Ausdauertraining. Bei Wind und Wetter Radfahren ist extrem vielseitig man kann es allein machen, zusammen mit der Familie oder auch mit einer größeren Gruppe. Man kann es als rein zweckmäßige Fortbewegung sehen, z. B. auf dem Weg zur Arbeit, oder als Möglichkeit für die Freizeit- und Urlaubsgestaltung oder natürlich als Sportart. Gerade im Frühling und Sommer ist das Fahrrad bei Jung und Alt ein beliebtes Fitnessgerät. Mit dem passenden Rad und einer funktionellen Bekleidung für jedes Wetter haben Sie auch bei kühlem Wetter und niedrigen Temperaturen gute Voraussetzungen für ein regelmäßiges Radtraining. Fahrradfahren verbraucht Energie Wie bei jeder körperlichen Anstrengung verbraucht der Körper beim Fahrradfahren Energie, das heißt Kalorien. Wie viel, das hängt von verschiedenen Faktoren ab: Dauer der Anstrengung, körperliche Fitness etc. Ein 70 Kilogramm schwerer Mann muss beispielsweise, um die Energie von 1/4 Liter Wein (95 kcal) zu verbrauchen, ca. zehn Minuten sportlich Radfahren. Für eine Tafel Schokolade (530 kcal) muss er zwei Stunden Radfahren. An die Kohlenhydrate denken Beachten Sie, dass Sie in untrainiertem Zustand deutlich mehr Kohlenhydrate verbrauchen, als wenn Sie bereits regelmäßig Sport treiben. Es muss ja nicht gleich eine Alpenüberquerung sein erholsamer ist es, genießerisch durch die Landschaft zu fahren. Eine gemeinsame Radtour mit Zeit für gemeinsame Erlebnisse und Gepräche bleibt meist lange im Gedächtnis. Hier gibt es Informationen Tipps und Anregungen rund ums Fahrradfahren sowie Toureninformationen bieten zum Beispiel Fahrradclubs. Hier einige nützliche Adressen: Deutschland: ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (www.adfc.de) Niederlande: Niederlande-Wegweiser (www.niederlande-weg weiser.de) Österreich: ARGUS Die Radlobby (www.argus.or.at) Fotolia 14 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

15 Schweiz: Pro Velo Schweiz (http://pro-velo.ch/de/) Europa: European Cyclists Federation (http://www.ecf.com) Die Niederlande: viel Natur und keine Steigungen Zu den klassischen Fahrradländern zählen auf jeden Fall die Niederlande. Nirgendwo wird so viel Rad gefahren wie hier. Gerade für Toureneinsteiger und Familien mit Kindern ist das Land sehr zu empfehlen, weil es so schön flach ist. Auffallend ist das große Netz an Fahrradwegen im Landesinneren und der Küste an Deichen entlang und durch Polder hindurch. Die meisten Städte und Orte haben Fahrradwege ( Fietspad ), und auch jede Provinz hat Fahrradrouten ausgewiesen. Deutschland per Rad entdecken Wer mit seinem Rad in Deutschland auf Tour gehen möchte, findet in der aktuellen ADFC-Broschüre Deutschland per Rad entdecken 2011/2012 viele Ideen für einen erholsamen und umweltbewussten Urlaub. Die Broschüre stellt 170 ausgewählte Radtouren vor. Diese können Sie über eine interaktive Deutschlandkarte komplett online entdecken. Wer lieber in der Broschüre stöbern möchte, kann sie direkt beim ADFC bestellen. Außerdem liegt sie zur kostenlosen Mitnahme in den ADFC- Geschäftsstellen und bei vielen Fahrradhändlern aus. Einige Beispiele dar aus stellen wir im Folgenden kurz vor. Elberadweg: zwischen Elbflorenz und Wattenmeer Ein beliebter Radfernweg ist der 860 Kilometer lange Elberadweg. Er bietet eine gute Mischung aus Natur und Kultur, beginnt in Schöna/Bad Schandau und endet in Cuxhaven/Brunsbüttel. Der größte Teil der meist asphaltierten und vorwiegend autofreien Strecke verläuft auf eigenem Radweg, häufig auf und neben dem Elbdamm. Auf dem Weg nach Norden kann man sich an der Flusslandschaft erfreuen und kommt in viele interessante Städte: Dresden, Torgau, Wittenberg, Dessau-Roßlau und Magdeburg und das alles bereits in der ersten Hälfte der Strecke. Und weiter geht es nördlich durch die Flusslandschaft Elbe immer in Richtung Hamburg und weiter Richtung Cuxhaven. Hier ist das Ziel erreicht und man kann entspannt den Blick über die Nordsee schweifen lassen. Grafschafter Fietsentour Wer nicht gleich quer durch Deutschland radeln möchte und es vor allem beschaulich mag, könnte sich vielleicht mit der Grafschafter Fietsentour anfreunden ein 220 Kilometer langer Rundkurs durch die Grafschaft Bentheim. Dass in der Grafschaft das Fahrrad Fietse heißt, liegt an der Nähe zu den Niederlanden. Die weitgehend flachen Wege fordern keine körperlichen Höchstleistungen, das Radwegenetz reicht bis über die Grenze in die Niederlande. Die Radwege sind gut ausgebaut teilweise asphaltiert oder gepflastert. Die Routen verlaufen überwiegend abseits der verkehrsreichen Straßen. Fotolia Auch auf dem Weg zur Arbeit ist das Fahrrad eine gesunde und umweltschonende Alternative zum Auto. Tipps für Menschen mit Diabetes Bevor Sie mit einer neuen Sportart beginnen oder wenn Sie schon lange keinen Sport mehr getrieben haben, sollten Sie auf jeden Fall vorher Ihren Arzt konsultieren. Schuppelius Besprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Arzt oder Diabetesteam, wie Ihre Therapie unter sportlicher Betätigung angepasst werden muss. Testen Sie Ihren Blutzucker vor, nach und während der Belastung. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Informieren Sie Sportkameraden, Trainer etc. über das Hypoglykämierisiko und Gegenmaßnahmen. Haben Sie immer ein Stück Traubenzucker, Glukose-Gel oder Ähnliches bei sich. Die Landschaft ist eine Mischung aus Wald, Wiesen, Heide und Feldern, und das Wasser der Vechte, der Seen und der Kanäle bereichert die Grafschafter Natur. Daneben hat die Region auch Kulturhistorisches zu bieten: etwa die fast tausend Jahre alte Burg Bent heim mit ihrer mittelalterlichen Erlebniswelt. Donauradweg: von der Quelle bis nach Passau Start der 609 Kilometer langen Tour ist Donaueschingen, Ziel ist Passau. Die Donau berührt oder durchquert zahlreiche Landschaften und bietet dabei vielfältige Naturerlebnisse. Dabei fängt sie, wie jeder Fluss, klein an. In Donaueschingen entspringt sie im Park des Fürstenberg- Schlosses. Der deutsche Donauradweg, der Teil des europäischen Radfernweges EuroVelo 6 ist, führt entlang der Donau von der Quelle bis Passau. Danach könnte man durch fünf weitere europäische Länder bis zur V i s i o n e n BOLUS Nr. 23/Sommer

16 V i s i o n e n Fotolia Eine einwöchige Radreise wirkt wie 14 Tage Strandurlaub! Wie hat sich die Fahrradnutzung in den letzten Jahren verändert? Welche Trends zeichnen sich ab? Deutschland bewegt sich: Jeder zweite Deutsche steigt täglich oder mehrmals pro Woche aufs Rad. 38 Prozent wollen das laut einer ADFC-Studie künftig noch öfter tun. Fahrradfahren habe sich in all seinen Facetten inzwischen zu einem Megatrend ausgewachsen, signalisiert das Institut für Wirtschaftsforschung (IFO). Dabei kommt im Moment niemand am E-Bike vorbei. Schon rund von den jährlich verkauften vier Millionen Fahrrädern sind mit Elektrounterstützung ausgestattet Tendenz stark ansteigend. Wie viel Fahrrad fahren die Deutschen im Vergleich zu anderen Europäern? Die Niederländer nehmen mit mehr als Radkilometern pro Jahr und Einwohner den europäischen Spitzenplatz ein. Dänen fahren jährlich rund 960 Kilometer mit dem Fahrrad. Deutschland liegt mit 300 Kilometern im unteren Mittelfeld. Italien und Österreich liegen etwa gleichauf mit ca. 160 Kilometern pro Jahr und Einwohner. Die Ferien- und Urlaubszeit steht vor der Tür: Was spricht für einen Fahrradurlaub? Ein Fahrradurlaub ist Nah-Erholung in jeder Hinsicht: Per Rad ist man ganz dicht dran an der Urlaubsumgebung und nah bei sich selbst: Jede gemeisterte Steigung, jeder überstandene Regenschauer oder Gegenwind wird zum persönlichen Erfolgserlebnis. Eine intensive Mischung, die den Entspannungseffekt verdoppelt. Eine einwöchige Radreise wirkt wie 14 Tage Strandurlaub. Kaum ein Land bietet für den Urlaub auf zwei Reifen eine so große Vielfalt und gute Infrastruktur wie Deutschland. Viele Tipps und Routenvorschläge gibt es in der ADFC-Broschüre Deutschland per Rad entdecken. Wie bereitet man sich am besten auf eine mehrtägige Radtour vor körperlich und organisatorisch? Wer nicht weiß, ob er körperlich eine mehrtägige Radtour durchhält, fängt am besten mit kleineren Tagestouren an und steigert die Streckenlänge von Mal zu Mal. Bei der Planung der Strecke sollte man sich überlegen, ob die Strecke ohne Anstrengung in der beabsichtigten Zeit bewältigt werden kann. Auch für Pausen und Besichtigungen plant man genügend Zeit ein. Vor Reisebeginn muss das Rad unbedingt durchgecheckt werden entweder vom Radfahrer selbst oder bei einer Inspektion in der Fahrradwerkstatt. Wichtig ist vor allem, dass die Reifen nicht abgefahren sind, die Bremsen und die Lichtanlage einwandfrei und dauerhaft funktionieren und die Schaltung in Ordnung ist. Für Tagestouren ohne Gepäck reicht schon das normale Stadt- oder Tourenrad aus. Wer längere Strecken plant, sollte sich eventuell ein Reiserad anschaffen. Bei der Gepäckmenge gilt die Grundregel: Weniger ist mehr. Tipps zur Tourenplanung gibt es auf www. adfc.de/reisenplus, passende Unterkünfte auf Nachgefragt bei Roland Huhn, Leiter Verkehr, Tourismus und Technik beim ADFC. ADFC-Broschüre Deutschland per Rad entdecken. ADFC Mündung in das Schwarze Meer fahren. Die deutsche Route verläuft familienfreundlich und mit wenig Steigungen. Unterwegs gibt es viel Sehenswertes: Donauversinkung Immendingen, Donaupromenade Tuttlingen, Schloss Sigmaringen, Schloss Mochental, Ulmer Münster, ehemalige freie Reichsstadt Donauwörth, Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt, Altstadt und Schloss Neuburg, Donaudurchbruch Kloster Weltenburg, Regensburg, Dom St. Stephan in Passau und vieles mehr. Fahrradfahren mit Kindern: Was ist zu beachten? Richtiges Fahradfahren will gelernt sein: Wenn Kinder ihr eigenes Fahrrad durch den Verkehr lenken, lernen sie durch tägliches Abgucken. Mutter und Vater sind ihre wichtigsten Vorbilder. Eltern sollten deshalb so oft wie möglich mit ihren Kindern gemeinsam fahren, denn Sicherheit im Umgang mit dem Rad erlernen Kinder nur durch ständiges Üben, rät der ADFC. Gemeinsame Radfahrten auf ruhigen und verkehrsarmen Wegen gewöhnen das Kind langsam an den Verkehr. Erwachsene sollten dabei hinter dem Kind, leicht zur Straßenmitte versetzt, fahren: Das gibt Schutz vor überholenden Autos. Außerdem lernt das Kind, in unterschiedlichen Verkehrssituationen eigene Entscheidungen zu treffen. Im Notfall aber nicht andauernd können Eltern korrigierend eingreifen. Bis zum Alter von acht Jahren nur auf dem Gehweg! Kinder bis zum Alter von acht Jahren müssen und bis zu zehn Jahren dürfen auf dem Gehweg statt auf dem Radweg oder der Straße fahren. Mit dem Erreichen des zehnten Lebensjahres müssen Kinder dann auf dem Radweg bzw. auf der Straße fahren. 16 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

17 Gigathlon 2010: Mit Sensor und Pumpe zum Erfolg S c h w e i z Patrick Sieber hat seit sieben Jahren Typ-1-Diabetes, doch seine Sportbegeisterung ist ungebremst. Letztes Jahr hat er einen Gigathlon in der Schweiz absolviert hier sein Bericht. Letztes Jahr habe ich einen Gigathlon im Zweierteam als Couple mit meiner Freundin absolviert. Dabei konnten wir uns die Disziplinen aufteilen. Ich startete also am frühen Morgen des 10. Juli bei Dunkelheit mit montierter Stirnlampe und der auf 10 Prozent abgesenkten Basalrate zum Inlineskating von Thun nach Langnau. Später in der Wechselzone übergab ich den Zeitmess-Chip an meine Freundin und bestimmte den Blutzucker: zu hoch! Das Frühstück sowie die Anspannung haben meinen Blutzucker zu stark Gigathlon als Stafette 1. Tag: 39 km Inlineskating, 46 km/1 300 hm Biking, 101 km/1 680 hm Rennvelo, 3 km Schwimmen und 31 km/960 hm Jogging 2. Tag: 3 km Schwimmen, 29 km Inlineskating, 128 km/1 900 hm Rennvelo, 47 km/ 800 hm Biking und 19 km Jogging auf über 20 mmol/l (360 mg/dl) ansteigen lassen. Es war geplant, dass ich jetzt die von meinem Betreuerteam bereitgestellten 300 g Spaghetti esse, um mich auf die bevorstehende Doppelbelastung Rennvelo/ Schwimmen vorzubereiten. Aber bei diesem Wert hieß es: cool bleiben, runterbolen anstatt zu essen! Ich versuchte, mich zu entspannen, doch bis der Blutzucker gesunken war, hatte meine Freundin die Bikestrecke schon absolviert. Ich packte sechs selbstgemachte Reisküechli und ein paar Gel- und Powerriegel hinten ins Trikot. Kontrolle per Sensor Ich fuhr los. Inzwischen zeigte meine Pumpe via Sensor, dass der Glukosewert auf 6 mmol/l (108 mg/dl) gesunken war, ideal also, die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen. Ich aß die Reisküechli auf dem Rennvelo und kontrollierte den Glukoseverlauf mit dem Sensor. Nach der nächsten Wechselzone stand Schwimmen an, danach Radfahren. Gerade noch ohne Hypo schaffte ich es in die Wechselzone Interlaken und übergab an meine Freundin, die die anspruchsvolle Laufdistanz unter die Füße nahm. Danach war Tag 1 überstanden, wir lagen auf dem 84. Zwischenrang super! Ich spürte den Flow Der zweite Tag lief gut. Am Schluss, bei den 19 km Jogging, fand ich sehr schnell meinen Rhythmus, ich spürte den Flow. Jetzt nur keine Hypo. Alle 10 Minuten wanderte mein Blick zur Pumpe, die an der Jogginghose angeklammert war. Alle vier Kilometer nahm ich ein kleines Kohlenhydrat-Gel zu mir, um meinen Glukosewert konstant zu halten. Ich befand mich im Runners High, dem absoluten Flow-Zustand. Ich flog Richtung Ziel und machte nochmals etliche Plätze gut. Noch 100 Meter geschafft! Wir waren überglücklich, zusammen die Ziellinie als 108. Couple überquert zu haben. Wir waren an diesen zwei Tagen 25 Stunden und 49 Minuten unterwegs, hatten 446 Kilometer und Höhenmeter zurückgelegt. Dank der Sensorfunktion der Pumpe konnte ich mich auf den Sport konzentrieren und das Erlebnis in vollen Zügen genießen. Auch diesen Sommer sind schon wieder verschiedene Highlights geplant garantiert mit Sensor. BOLUS Nr. 23/Sommer

18 Sommerzeit Badezeit, auch für Lenny Lenny liebt es, ins Schwimmbad zu gehen. Auch wenn er nicht vorhat, für Olympia zu trainieren, paddelt er gern im großen Becken herum oder lässt sich auf dem Wasser treiben Sonnenpausen inklusive. Sein Diabetes mit der Insulinpumpenbehandlung ist dabei kein Hindernis: Er kennt sich gut aus und hat mit seinem Arzt besprochen, wie er das am besten macht. Juhu, heute geht s zum Schwimmen! So toll kann ich das zwar nicht, aber Spaß macht es trotzdem. Und Bewegung habe ich so auch. Anstrengend ist vor allem, meinen großen Kopf mit der dicken Mähne über Wasser zu halten. Aber wozu gibt es Schwimmbretter? Es ist richtig schön warm und sonnig. Da lohnt es, den ganzen Tag im Schwimmbad zu bleiben. Schwimmen, naja, paddeln, kann ich dann immer wieder. Zwischendurch faulenze ich ein bisschen draußen, um wieder Energie zu tanken. Tag gut planen Nun muss ich aber den Tag planen, denn der Diabetes soll trotz Schwimmbadbesuchs gut laufen. Erst einmal die praktischen Dinge: Ein Handtuch, meine Schwimmbrille, meine Sonnenbrille und meine Schwimmringe alles kommt in meine große Tasche. Eine Badehose nehme ich nicht mit, ich ziehe nie etwas an! Traubenzucker stecke ich in größerer Menge ein, weil ich schon weiß, dass der Blutzucker hier schnell mal sinken kann. Am liebsten mag ich den flüssigen Zucker, der kann sich durch Kontakt mit Wasser nicht auflösen. Außerdem kann ich die Tuben auch mit feuchten Pfoten gut öffnen. Nehme ich meine Insulinpumpe mit? Lieber nicht! Sie ist mir doch zu wertvoll, und den Tag über muss ich sowieso mit meinem Insulinpen arbeiten. Und weil ich immer wieder für einen ganzen Tag schwimmen gehe, kenne ich mich mit dem Pen auch gut aus. Insulindosis überlegen Meine Basalrate in der Pumpe kenne ich natürlich: insgesamt 9,3 Einheiten. Tagsüber brauche ich davon etwas mehr als die Hälfte. Aber das ist eigentlich egal, denn durch die viele Bewegung im Schwimmbad brauche ich sowieso weniger Insulin als sonst; das hat mir auch mein Diabetesarzt gesagt, mit dem ich meinen Schwimmbadtag besprochen habe. Ausrechnen kann ich das kaum, da muss ich meine bisherigen Erfahrungen nutzen und mal in mein Tagebuch gucken. Zum Glück führe ich eins da kann ich i m m e r nachgucken, wie ich solche Situationen früher gelöst habe. Aha, 3 Einheiten Verzögerungsinsulin haben mir da gereicht. Dann probiere ich es diesmal auch mit dieser Menge. Für meine Pommes mit Schnitzel ich weiß schon, gesund ist das nicht, aber als Löwe brauche ich ab und zu Fleisch und Gebratenes und für ein Eis im Schwimmbad nehme ich natürlich zusätzlich mein schnellwirkendes Insulin im Pen mit. Na, dann kann s ja losgehen. Das wird sicher herrlich! 18 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

19 Tipps für den Schwimmbadbesuch Auch mit Diabetes ist ein Besuch im Schwimmbad gut möglich. Ein paar Dinge sind dabei aber zu beachten. Das muss in die Tasche, die du für deinen Tag im Schwimmbad mitnimmst zum Baden: Badehose oder Badeanzug Schwimmbrille Handtuch Badeschuhe Seife Schwimmbrett, Schwimmring zum Blutzuckermessen: Blutzuckermessgerät Blutzuckerteststreifen Stechhilfe mit Lanzetten Tupfer oder Tuch zur Insulingabe: Insulinpens mit Insulinpatro nen Penkanülen zum Trinken: Wasser Früchte-/Kräutertee zur Unterzuckerbehandlung: Traubenzucker, Zucker alternativ: Cola, Saft Müsliriegel oder Ähnliches zum Spielen: Wasserball zum Unterhalten: Buch, Zeitschrift Kartenspiel Unterzuckerung vorbeugen, erkennen und behandeln Wer sich bewegt, kann unterzuckern. Das hast du bestimmt schon erlebt. Deshalb ist es sinnvoll, diesem zu niedrigen Zuckerwert vorzubeugen. Das geschieht durch das Spritzen einer niedrigeren Insulindosis oder, wenn du die Insulinpumpe nicht ablegst, durch das zeitweilige Senken der Basalrate. Außerdem kannst du Kohlenhydrate essen, die länger zur Verfügung stehen, wie ein Vollkornbrot oder einen Joghurt. Wenn eine Unterzuckerung auftritt, fühlt man sich meist schwach, man zittert, fängt an zu schwitzen, das Herz schlägt schneller, manchmal verschwimmt auch das Sehen und man fängt an, Blödsinn zu reden. Diese Anzeichen sind beim Sport, und vor allem beim Schwimmen, manchmal schwer zu erkennen. Denn das Herz klopft sowieso schneller durch die Anstrengung, die Muskeln werden dadurch auch müde. Und der Schweiß bricht beim Sport meist auch aus; im Wasser wird er aber sofort abgewaschen und ist so gar nicht mehr zu merken. Deshalb ist es wichtig, für den Sport besondere Zeichen für eine Unterzuckerung zu erkennen: Dafür musst du dich selbst einfach gut beobachten, dann findest du sicher irgendetwas Typisches. Das kann zum Beispiel das Kribbeln der Lippen sein. Und wenn du merkst, dass der Blutzucker zu niedrig ist, heißt es: Schnell handeln! Zuerst musst du Traubenzucker essen oder eine Cola trinken, dann den Blutzucker messen und anschließend noch etwas essen, vielleicht einen Müsliriegel. Insulindosis Theoretisch gibt es Rechenregeln, wie man die Insulinmenge, die man mit einer Insulinpumpe benötigt, in die Insulindosis, die man bei einer ICT braucht, umrechnen kann. Normalerweise benötigt man unter einer ICT mehr Insulin als mit einer Insulinpumpe, bei guter Einstellung etwa 10 Prozent. Diese Empfehlung gilt aber nicht allgemein, sondern die musst du selbstverständlich mit deinem Arzt besprechen denn jeder Mensch reagiert anders. Wenn du am Tag ohne Pumpe ungewöhnlich viel Sport treibst oder dich viel bewegst, muss auch das berücksichtigt werden. Die Insulinmenge ist dann meist geringer. Wie es Lenny getan hat, ist dabei genau der richtige Weg: Zuerst hat er die Insulinmenge beim Ablegen der Pumpe mit seinem Arzt besprochen und den Schwimmbadtag geplant. Dann hat er die besprochene Insulinmenge gespritzt und sie, zusammen mit seinen Blutzuckerwerten, in sein Tagebuch geschrieben. So hat er gesehen, ob die Insulinmenge zu hoch oder zu niedrig war und kann sich nun bei seinem neuen Schwimmbadtag nach seinen Erfahrungen richten. BOLUS Nr. 23/Sommer

20 E a s y L i v i n g CareLink : eine Software, zwei Blickwinkel Die CareLink-Software gibt es in zwei Versionen: CareLink PRO für den Arzt und eine etwas abgespecktere Version CareLink Personal für den Patienten. Wir haben einen Arzt und seinen Patienten dazu befragt. Dr. med. Ralf Bickel Der Diabetologe DDG hat eine diabetologische Schwerpunktpraxis in Pforzheim. Über 2000 Menschen mit Diabetes betreut er dort jedes Jahr, darunter ca. 300 Typ-1-Diabetiker. Er nutzt die Software CareLink PRO. Jahren. Für mich bietet sie die Möglichkeit, schnell einen umfassenden Überblick zu bekommen. Holger Müller: Ich nutze die Software CareLink Personal effektiv seit einem Jahr als elektronisches Tagebuch, zur Zeitersparnis und zur Optimierung. Welche Informationen/Berichte sind für Sie besonders interessant? Dr. Bickel: Für mich ist neben dem Trend über die letzten Wochen vor dem Praxisbesuch vor allem der typische Tag interessant. So stoße ich schnell zu grundsätzlichen Verbesserungsmöglichkeiten der Blutzuckereinstellung vor. Müller: Mich interessieren die Tagesprofile, Zusammenfassungen, die Kurven mehrerer Tage, die Wochenansicht und die Rückblicke. Das Ganze ist grafisch leicht verständlich aufbereitet und man kann früh erkennen, wenn sich eine Veränderung anbahnt. Dr. Bickel: Zum einen hat die grafische Darstellung nicht nur für den behandelnden Arzt, sondern auch für die Patienten selbst Vorteile, weil prinzipielle Fallstricke schneller erkannt werden können. Insbesondere immer wiederkehrende Anstiege Holger Müller Holger Müller ist einer der Patienten von Dr. Bickel. Der 32-jährige Diabetiker ist Elektriker und steht mitten im Leben. Er nutzt die Patienten-Software CareLink Personal. Wie würden Sie jemandem, der noch nie etwas davon gehört hat, mit wenigen Worten die Software CareLink PRO und Personal erklären? Dr. Bickel: Die CareLink-Software ermöglicht, ohnehin vorhandene Daten wie gemessene Blutzuckerwerte oder in der Insulinpumpe hinterlegte Basalraten und Insulinboli auszulesen und damit verfügbar zu machen, z. B. zur Dokumentation oder Auswertung. Seit wann nutzen Sie CareLink und warum? Dr. Bickel: Die Software CareLink Pro nutze ich intensiv seit ca. drei Die Insulinpumpe an sich stellt schon einige Informationen bereit. Welchen zusätzlichen Nutzen bietet Ihnen die Software? Müller: Sie fügt alle Daten zusammen und stellt alle Information grafisch so dar, dass man den vollen Nutzen daraus ziehen kann. Gab es Dinge, die Sie überrascht haben? Müller: Ja, alles, was so im Verborgenen schiefgelaufen ist, wie BE- Faktoren oder Basalraten, die vorher nicht optimal waren. Inwiefern lässt sich mit CareLink Ihrer Ansicht nach das Diabetes-Management verbessern? oder Abfälle der Blutzuckerwerte fallen schnell ins Auge. Mit den richtigen Tipps vom Diabetologen zum Lesen der Kurven in der Sprechstunde ist das für jeden Anwender der Software möglich. Zum anderen scheitern viele Anläufe zur Dokumentation ohne Software daran, dass Werte umständlich abgeschrieben oder eingetippt werden müssen. Das einfache Auslesen der Daten bietet beste Voraussetzungen, dass man auch im Alltag bei der Stange bleibt. Die Software lässt sich einerseits nutzen, wenn die Daten direkt in der Praxis ausgelesen werden, bietet aber 20 BOLUS Nr. 23/Sommer 2011

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