1. Unternehmensgründungen in Deutschland und der Region - Zahlen und Fakten

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1 BONNSTART.INVESTOREN & INVESTITIONEN Aufzeichnung vom 25. April 2013 Hintergrundinformationen 1. Unternehmensgründungen in Deutschland und der Region - Zahlen und Fakten 1.1. Gründungs- und Liquidationsstatistik In Deutschland fehlt eine amtliche Gründungs- und Liquidationsstatistik. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn erstellt daher jeweils auf Basis der Gewerbeanzeigenstatistik des Statistischen Bundesamtes eine eigene Statistik. Nicht zu den Unternehmens- und. Existenzgründungen gezählt werden vom IfM Bonn die Nebenerwerbsgründungen, die immerhin knapp jede dritte Gewerbeanmeldung ausmachen. Die Zahlen der Gewerbeanzeigenstatistik des Statistischen Bundesamtes werden vom IfM um Faktoren wie Unternehmensverlagerungen, Zweigniederlassungen und Nebenerwerbsgründungen bereinigt. Außerdem werden die Gewerbeanmeldungen um die sogenannten Scheingründungen, also Anmeldungen, die nicht mit der Absicht, ein Gewerbe zu betreiben, abgegeben werden, sondern um z.b. einen Metroschein zu erhalten oder um Messen und Ausstellungen besuchen zu können, die nur einem Fachpublikum vorbehalten sind. Nicht der Gewerbeordnung unterliegende Berufe wie die Freien Berufe (z.b. z.b. Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, wissenschaftliche und künstlerische oder schriftstellerische Tätigkeiten), die sogenannte Urproduktion (Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Garten- und Weinbau sowie Bergbau) und Versicherungen werden von dieser Statistik nicht erfasst. [Quelle: 2012: Die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen ist im Jahr 2012 um oder 13,7% zurückgegangen und liegt bei Damit setzt sich die seit 2005 anhaltende rückläufige Entwicklung fort. Der Rückgang bei den gewerblichen Existenzgründungen hat sich im 2. Halbjahr 2012 noch beschleunigt. Der Rückgang der Existenzgründungen war weitaus geringer als aufgrund der Umstellung der Gründungsförderung für Arbeitslose zu erwarten gewesen wäre. Offenbar setzte ein Teil der gründungswilligen Arbeitslosen das Gründungsvorhaben auch ohne Förderung um. Die Zahl der gewerblichen Liquidationen ist von im Jahr 2011 auf im Jahr 2012 um 3,3% gesunken. Trotz dieser positiven Entwicklung ergibt sich für das Jahr 2012 ein negativer Gründungssaldo (Differenz aus Existenzgründungen und Liquidationen) von rund Dies ist der zweite negative Gründungssaldo seit Mitte der 1970er Jahre (minus im Jahr 2008) gab es laut IfM noch Existenzgründungen, denen Liquidationen gegenüberstanden. Daraus ergab sich für 2011 ein positiver Gründungssaldo von Verteilung 2011: Laut Mikrozensus lag die Selbständigenquote in Deutschland 2011 bei 11,0 Prozent. Das heißt: Einer von zehn Erwerbstätigen ist selbständig.

2 Männer sind im Vergleich zu Frauen deutlich öfter selbständig. Die Männerquote liegt bei 14,0 Prozent, Frauen kommen auf einen Wert von 7,6 Prozent. Gründungen finden quer durch die ganze Bevölkerung statt. Jüngere Altersgruppen sind im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil allerdings über-, ältere dagegen unterrepräsentiert. Trotzdem sind immerhin mehr als ein Viertel aller Gründer zwischen 45 und 64 Jahre alt. Der Anteil von Ausländern unter den Existenzgründern (von Einzelunternehmen) ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Er lag 2011 bei 38,5 Prozent. 42,0 Prozent der Gründer haben als höchste Berufsqualifikation eine Lehre/Berufsfachschule abgeschlossen. 13,7 Prozent verfügen über einen Universitätsabschluss (Gesamtbevölkerung: 9,2 Prozent). 29,9 Prozent sind sogar ohne Berufsausbildung! Die weitaus meisten Neugründungen erfolgten ohne Mitarbeiter (76,0 Prozent). Bei über 90 Prozent dieser Fälle handelt es sich zum Startzeitpunkt um Einpersonenunternehmen. 68,4 Prozent aller Gründungen erfolgen im Dienstleistungsbereich, auf Platz zwei folgt der Handel mit 12,3 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Gründungen (52,0 Prozent) startet mit Euro und weniger (Sach- und Finanzmittel). Einen Mittelbedarf von Euro und mehr haben 8,0 Prozent aller Gründungen (davon mehr als Euro: 5,9 Prozent). Etwa 15 Prozent der Gründer in Deutschland kommen mit einem Produkt bzw. einer Dienstleistung auf den Markt, die sich als Neuheit auf dem regionalen, deutschen oder weltweiten Markt bezeichnen lässt. [http://www.bmwi.de/bmwi/redaktion/pdf/f/factbook-gruenderlanddeutschland,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf] Aber es gilt auch: Schon in den ersten fünf Geschäftsjahren verschwinden rund 40 Prozent der neuen Firmen wieder vom Markt. Eine gemeinsame Studie der staatlichen KfW Bankengruppe und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) forschte 2011 nach den Gründen: Fast jede zehnte neue Firma muss in den ersten fünf Geschäftsjahren Insolvenz anmelden. "Andere verschwinden vor allem deshalb, weil sich die Einkommenserwartung der Gründer nicht erfüllt, oder weil sie die Anforderungen der Selbstständigkeit an das Privat -und Familienleben unterschätzt haben", so Georg Licht, Leiter des Forschungsbereichs Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung beim ZEW. Und einige würden die Notbremse schon vor der Insolvenz ziehen: Sie merken rechtzeitig, dass ihre Geschäftsidee nicht gut genug ist." Nach der Studie halten sich anfängliche Finanzierungsschwierigkeiten über Jahre hartnäckig. Der Ausbildungsgrad des Gründers hingegen entscheide nicht über das Überleben seines Unternehmens, sagte Licht: "Gründer mit niedrigerem Bildungsniveau haben auch deutlich geringere Ansprüche etwa an das Einkommensniveau. Deshalb sind die Schließungsraten langfristig unabhängig vom Bildungsniveau der Gründer." [http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wirtschaft/nachrichten/weniger-menschenmachen-sich-selbststaendig-article html] 1.2. NUI Regionenranking Neben der Gründungsstatistik erhebt das MfI auch seit 1998 jährlich das so genannte NUI (Neue Unternehmerische Initiative) Regionenranking. Als neue unternehmerische Initiative in einer Region werden dabei nicht nur Existenzgründungen, sondern auch Betriebsgründungen, Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben sowie Aufnahmen einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit herangezogen. Der NUI-Indikator gibt an, wie viele Gewerbebetriebe pro Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region im entsprechenden Jahr neu angemeldet wurden. Ergebnisse des NUI Regionenrankings 2011

3 Die Gründungsneigung in Deutschland ist im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. In Nordrhein-Westfalen blieb der NUI-Indikator mit einem Landesdurchschnitt von 146,4 knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Während jedoch Städte wie Düsseldorf und Köln gegen den Trend eine relative Stärke im Gründungsgeschehen behaupten konnten, fiel Bonn leicht zurück und wurde im Ranking vom Rhein-Sieg-Kreis sogar überholt. Dieser Trend scheint sich 2012 eher noch zu verstärken, so meldet der GA am : Der Gründungselan hat in der Region deutlich nachgelassen. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen ist im vergangenen Jahr in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gesunken. "Die Gründungsdynamik in Bonn/Rhein-Sieg verliert damit auf längere Sicht deutlich an Schwung, was auch auf den guten Arbeitsmarkt mit zurück zu führen ist. Aber auch die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen drücken auf die Gründungen", sagte IHK- Hauptgeschäftsführer Hubertus Hille. (Gründer aus der Arbeitslosigkeit heraus bekommen seit Ende 2011 nicht mehr automatisch auf Antrag einen Zuschuss der Bundesagentur für Arbeit. Der frühere Rechtsanspruch ist jetzt eine Ermessensleistung der Arbeitsagentur.) Durch die gute Verfassung des regionalen Arbeitsmarktes sei der Druck, sich selbstständig zu machen, nicht so groß wie in anderen Regionen. Auch die Regeln für Zuschüsse wurden verschärft. Die Gewerbeabmeldungen im IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg sanken von 8510 (2011) um 8,4 Prozent auf In Bonn gingen die Abmeldungen von 2705 leicht um 0,4 Prozent auf 2693 zurück. Im Rhein-Sieg-Kreis betrug das minus 12,1 Prozent von 5805 auf Damit blieb das Gewerbesaldo in etwa auf Vorjahresniveau. Firmengründung sei - leider - immer noch überwiegend Männersache, stellt die IHK fest. Obwohl Frauen fast die Hälfte aller Erwerbstätigen stellen, sind sie unter den Selbstständigen nur zu knapp einem Drittel vertreten. Sowohl die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn als auch des Rhein-Sieg-Kreises bietet Frauen deshalb besondere Beratungsangebote. [http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/wirtschaft/tiefster-stand-seit-zehn-jahrenarticle html 2. öffentliche Gründungsförderung und -unterstützung in Bonn Das Factbook "Gründerland Deutschland" attestiert 2012 den Deutschen in bezug auf Unternehmensgründungen eine "positive Grundeinstellung, aber große Angst zu scheitern" und präzisiert: "Das Gründungsklima ist in Deutschland etwas besser als im europäischen Durchschnitt: Die Deutschen sehen eine Gründung hierzulande als weniger schwierig an, haben weniger häufig ein negatives Image von einem Unternehmer und wären eher bereit, einem gescheiterten Unternehmer eine zweite Chance zu geben." Aber: "Ein in Deutschland immer noch weit verbreitetes Hemmnis für eine Gründung ist die Angst vor dem Scheitern." 11 bis 18 Prozent aller gescheiterten Gründer allerdings nutzen als Restarter die zweite Chance. Das entspricht rund bis Gründungen pro Jahr. Die öffentliche Gründungsförderung in Deutschland setzt laut Global Entrepreneurship Monitor 2011 im internationalen Vergleich Maßstäbe:

4 Neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Ministerien der Bundesländer sind die wichtigsten Institutionen der Gründungsförderung: die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, regionale und lokale Wirtschaftsförderer, die KfW Bankengruppe und Förderbanken der Länder, Kreditinstitute und deren Verbände sowie Gründungsnetzwerke und -beratungen. [http://www.bmwi.de/bmwi/redaktion/pdf/f/factbook-gruenderlanddeutschland,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf] 2.1. Stadt Bonn - Wirtschaftsförderung "die Bonner Wirtschaftsförderung verfolgt das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes zu erhalten und den Strukturwandel in Bonn weiter voranzubringen. Hierbei spielt die gezielte Förderung von Existenzgründungen und von Innovation eine zentrale Rolle. Dies reicht von der intensiven individuellen Beratung, über Gründungsnetzwerke bis hin zu Veranstaltungen und Projekten zur Stärkung des Austausches zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zum Aufbau und zur Stärkung von Branchenclustern in Bonn und der Region.", so die Stadt Bonn auf ihrer Website. Mittel dazu sind u.a.: - Service Center Wirtschaft / Existenzgründungsberatung Das Service Center Wirtschaft stellt eine zentrale städtische Anlaufstelle für alle Anliegen von Unternehmen dar. Existenzgründerinnen und -gründern bietet die Stadt individuelle Beratung bei der Geschäftsidee, bei Fördermittel- und Finanzierungsfragen sowie bei der Standortsuche und begreift sich als "Lotse durch die Verwaltung", beispielsweise bei Genehmigungsprozessen. Ein "einheitlicher Ansprechpartner" garantiert, dass alle Verwaltungsformalitäten aus einer Hand nach europäischen Standards erledigt werden. Im Jahr 2009 wurden so insgesamt 465 Gründungsvorhaben betreut. Die Organisation von diversen themenspezifischen Veranstaltungen und Netzwerken für Unternehmen runden das Angebot ab. [http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/wirtschaftsfoerderung_bonn/ser vicepakete/index.html?lang=de] - Bonn-Profits - Gründungszentrum Im 'Bonn-Profits' Gründungszentrum in der Godesberger Allee 139 bietet die Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn seit 2011 ein preiswertes Büroflächenangebot in guter Lage und mit guter Ausstattung, um vorrangig Jungunternehmen im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen, deren Gründung nicht länger als 5 Jahre zurück liegt, bei Ihrem Unternehmensstart zu helfen. Im Gründungszentrum stehen 32 Vermietungseinheiten von elf bis 64 Quadratmetern zur Verfügung. Die Mietpreise starten für Existenzgründungen im Jahr ihrer Gründung bei 7 Euro pro qm und betragen für bestehende Unternehmen, die sich erstmals in Bonn ansiedeln wollen, 11 Euro. Vorraussetzung für den Zugang ist eine Bewerbung mit Businessplan bei der Bonner Wirtschaftsförderung. [http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/wirtschaftsfoerderung_bonn/ser vicepakete/immobilienservice/11055/index.html?lang=de] - Coaching "Erfolgsteam" Die Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn hat im April 2012 mit dem Pilotprojekt "Erfolgsteam" erstmals eine gecoachte Projektgruppe für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer (2-5 Jahre nach Gründung) angeboten, welche das konsequente Arbeiten an den Zielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus hat. Eine kleine Gruppe aus dem Bereich wissensintensiver Dienstleistungen wird in regelmäßigen Treffen gecoacht. Über den Zeitraum eines halben Jahres finden vielfältige Arbeitstechniken Anwendung.

5 Insbesondere der strukturierte Ablauf der Treffen fordert von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, konsequent an den eigenen Zielen zu arbeiten. [http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/wirtschaftsfoerderung_bonn/ser vicepakete/existenzen_gruenden/13059/index.html] - Startercenter Bonn/Rhein-Sieg 1995 startete die Gründungs-Offensive Bonn/Rhein-Sieg, koordiniert durch die *Industrieund Handelskammer (IHK) Bonn* im Rahmen der Gemeinschaftsaktion Gründungs- Offensive NRW. Kammern, Verbände, Banken, Behörden, Institutionen, Beratungseinrichtungen mit besonderen Schwerpunkten sowie Kommunen schlossen sich zu einem Beraternetzwerk zusammen. Daraus hat sich 2007 das STARTERCENTER Bonn/Rhein-Sieg herausgebildet, ein Zusammenschluss von acht öffentlichen Partnern in der Region Bonn/Rhein-Sieg, deren Aufgabe es ist, Existenzgründerinnen und Existenzgründer zu unterstützen und zu beraten. Dabei wird eine Initiative des Landes NRW aufgegriffen, die die Existenzgründungsberatung nach festen Qualitätskriterien definiert und auch prüft. Die Experten des Startercenters geben kostenlos Auskunft zu Finanzierungsmöglichkeiten und öffentlichen Förderprogrammen, helfen bei der Überarbeitung des Businessplans und vermitteln Kontakte zu weiteren Netzwerken und Initiativen. Beteiligt sind unter anderem die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Kreishandwerkerschaft und die regionalen Wirtschaftsförderer (Stadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Troisdorf, Sankt Augustin). [http://www3.uni-bonn.de/forschung/forschungsdezernat/7.2-erkenntnistransfer-undschutzrechte/angebote-fuer-unternehmensgruender-der-universitaet-bonn-1/netzwerk-fuerunternehmensgruender-in-der-wissenschaftsregion-bonn] - Coaching-Projekt "Grüner Apfel" In eintägigen "Apfel-Workshops" trainieren junge Unternehmerinnen und Unternehmer mit der Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn und den Kooperationspartnern **Sparkasse KölnBonn** und *IHK Bonn/Rhein-Sieg* sowie der Projektkoordinatorin Start up Consulting seit zehn Jahren überzeugende Unternehmenspräsentationen. Die Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn war von Anfang an als Coach dabei und ist seit 2004 als Projektpartner fester Bestandteil des Projektes. Im Jahr 2006 ist die Sparkasse KölnBonn als Projektpartner hinzugekommen und seit 2011 gehört auch die IHK Bonn/Rhein-Sieg zu den Kooperationspartnern. Rund 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben seit Beginn in 40 Veranstaltungen an den Vertriebsworkshops "Grüner Apfel" teilgenommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts "Grüner Apfel" ist die Vernetzung untereinander und das Kontakteknüpfen. [http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/topthemen/13847/index.html? lang=de] - spezielle Angebote für bestimmte Gruppen Erfahrungsaustausch für Gründerinnen Um den Frauenanteil bei den Unternehmensgründern zu steigern, bietet die Bonner Wirtschaftsförderung einmal im Monat einen Erfahrungsaustausch für Frauen in der Gründungs- und Aufbauphase mit regelmäßig ca. 20 Teilnehmerinnen an. Die Abendveranstaltung bietet eine Plattform zur Präsentation der Geschäftsideen und zum Austausch gründungsrelevanter Themen. Im Jahr 2011 nahmen an den Treffen insgesamt ca. 220 Jungunternehmerinnen teil. Außerdem verweist die Stadt auf das 'BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg' - einen Zusammenschluss von Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Netzwerk 40plus Existenzgründerinnen und Existenzgründer werden immer älter. Die durchschnittlichen Gründerinnen und Gründer in Bonn sind 46 Jahre alt.

6 Das Netzwerk 40plus, eine 2002 gegründete Initiative von öffentlichen und privaten Unternehmen und Organisationen (Bundesagentur für Arbeit, *Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg*, **Sparkasse KölnBonn**, Start up Consulting, Deutsche Telekom, Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn) richtet sich an Personen, die 40 Jahre oder älter sind und über eine Existenzgründung nachdenken oder ein Unternehmen gegründet haben. Im Netzwerk sind derzeit über Personen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg angemeldet. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Pro Jahr finden vier Netzwerktreffen mit jeweils 200 bis 400 Mitgliedern statt. Seit Gründung des Netzwerkes 40plus haben in Bonn mehr als Teilnehmerinnen und Teilnehmer die insgesamt 35 Veranstaltungen bis heute besucht. Das im Internetauftritt eingestellte Branchenbuch 40plus wird von den Mitgliedern, aber auch von Dritten genutzt, um Aufträge zu vergeben und Kooperationen zu initiieren. [http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/wirtschaftsfoerderung_bonn/ser vicepakete/existenzen_gruenden/13054/index.html] - Innovationsplattform Nach einer aktuellen Untersuchung des Niedersächsischen Institutes für Wirtschaftsforschung und des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft zur regionalen Verteilung von Innovationspotenzialen liegen die besonderen Kompetenzvorteile der Region Bonn/Rhein-Sieg in den Forschungs- und Entwicklungskapazitäten der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie den wissensintensiven Dienstleistungen. Innovationsförderung ist daher ein zentrales Aufgabenfeld der Bonner Wirtschaftsförderung. Das Ziel besteht darin, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen durch eine Reihe von Maßnahmen dabei zu unterstützen, Wissen, Technologie und Know-How in marktfähige Produkte und Verfahren überführen. Die Maßnahmen leiten einen Austausch zwischen den potenziellen Partnern ein und regen über Netzwerkbildung Kooperationen an, die gegebenenfalls über einen längeren Zeitraum von der Wirtschaftsförderung begleitet werden. Die von der Wirtschaftsförderung durchgeführten Maßnahmen zur Innovationsförderung werden in Zukunft unter dem Begriff "Innovationsplattform" gebündelt. So können innovative Ansätze zwischen Branchen besser verzahnt und neue Kooperationen generiert werden Sparkasse KölnBonn - GründerCenter In de beiden GründerCentern in Köln (Picassoplatz 1c) und Bonn (Thomas-Mann-Str. 61) bietet die Sparkasse KölnBonn Existenzgründungsberatung an. Vorteile für Gründer, so die Sparkasse, sind: Wir sind Ihr Spezialist vor Ort mit umfangreichem Know-How. Wir kennen die Region und Ihren Markt. Wir beraten Sie umfassend und professionell. Wir haben langjährige Erfahrungen bei der Begleitung von Existenzgründungen. Wir erstellen gemeinsam einen individuellen Finanzierungsplan. Wir beraten Sie zu öffentlichen Fördermitteln. Wir vermitteln Ihnen hilfreiche Kontakte. Wir begleiten Sie darüber hinaus auch nach Ihrer erfolgreichen Existenzgründung mit unserem Leistungsspektrum. Wir arbeiten eng mit Kooperationspartnern wie der NRW-Bank, der Bürgschaftsbank und der KfW-Mittelstandsbank zusammen. [https://www.sparkasse-koelnbonn.de/leistungen-gruendercenter.aspx]

7 Informationsveranstaltungen, dazu online verfügbare Checklisten und Planungshilfen sowie kostenlose Planungssoftware helfen bei der persönlichen Vorbereitung. - S Equity Partner (Beteiligungsunternehmen der Sparkasse KölnBonn) bietet Mezzanine Kapital, Venture Capital oder Private Equity Finanzierungsspanne bis 5 Mio. Laufzeit 4-8 Jahre [http://www.fuer-gruender.de/kapital/kapitalgeberdatenbank/kapitalgeberdatenbankeinzelansicht/? no_cache=1&investor[catsingle]=1&investor[productid]=210&investor[fhash]=d41d8cd98f00 b204e ecf8427e] Über die eigene Beratung, Finanzierung und Kreditbeantragung hinaus ist die Sparkasse KölnBonn in einer Reihe von Initiativen engagiert, die beratend und netzwerkbildend tätig sind: - Netzwerk 40plus (s.o.) - Bonn Profits (s.o.) - Coaching-Projekt "Grüner Apfel" (s.o.) - Neues Unternehmertum Rheinland e.v. (NUK) Diese Existenzgründerinitiative unterstützt seit 1997 innovative Existenzgründer im Rheinland auf vielfältige Art und Weise dabei, ihre Geschäftsidee in ein Geschäftsmodell umzusetzen und erfolgreich am Markt zu etablieren. NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. wurde von der damaligen Stadtsparkasse Köln (heute Sparkasse KölnBonn), der Unternehmensberatung McKinsey und dem Versicherungskonzern Gerling (heute HDI-Gerling) gegründet. Die gemeinsame Vision: das Unternehmertum im Rheinland stärken und das Gründerklima positiv beeinflussen. Mittlerweile wird NUK von ca. 30 Unternehmen getragen, die es durch ihre Mitglieds- und Sponsorenbeiträge ermöglichen, Existenzgründern die Unterstützungsleistungen kostenlos anzubieten. Flaggschiff ist der jährliche NUK-Businessplan-Wettbewerb: zu drei Terminen können Businesspläne eingereicht werden, zu denen 110 Gutachter und ca. 220 Fachberater, die sich ehrenamtlich im NUK-Businessplan-Wettbewerb engagieren und den Gründern Ihre Expertise zur Verfügung stellen, individuelle Expertengutachten estellen. Außerdem werden Preisgelder in Höhe von etwa Euro vergeben. Alle NUK-Leistungen, auch Vorträge zu gründungsrelevanten Themen sowie NUK-Coaching- Abende, die Business-Angel-Börse, Alumni-Club und Akademie, sind für die Teilnehmer kostenfrei. Die Bilanz: Seit 1997 gründeten ehemalige NUK-Teilnehmer mehr als 800 nachhaltig erfolgreiche Unternehmen und schufen dadurch über Arbeitsplätze (Stand: Juni 2012) Auch die **Bonner Wirtschaftsförderung** ist Projektpartner und unterstützt den NUK- Businessplan-Wettbewerb. [http://www.neuesunternehmertum.de/faq/] Außerdem ist sie in innovationsfördernde Unternehmungen investiert: Die Life Science Inkubator GmbH (LSI) am Forschungszentrum caesar stellt ein neuartiges Modell zur Förderung von Forschungsvorhaben dar. Ziel der LSI ist es, innovative Forschungsergebnisse aus Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik bis zur Finanzierungs- und/oder Marktreife professionell weiter zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten wurde hier ein neuartiges Konzept realisiert, das eine tragfähige Brücke zwischen Wissenschaft und Markt bildet: catalyzing start-ups.

8 Investoren sind unter anderen die NRW.Bank, die Sparkasse KölnBonn und namhafte Privatinvestoren. [http://www.life-science-inkubator.de/] 3. Wagniskultur und Wagniskapital 3.1. Begriffe Für jede Unternehmensgründung wird Startkapital benötigt. Dies setzt sich in der Regel zusammen aus: - (vorhandenem) Eigenkapital - Darlehen und Zuschüsse aus Förderprogrammen - Beteiligungskapital Darlehen und Zuschüsse aus Förderprogrammen Die wichtigsten Fördermittel des Bundes werden über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben. Die Darlehen bieten unterschiedliche Konditionen, die den Start in die Selbständigkeit erleichtern sollen: zum Beispiel tilgungsfreie Anlaufzeiten, günstigere Zinsen und teilweise Freistellung von Sicherheiten. Förderdarlehen müssen nach dem Hausbankprinzip immer bei Banken oder Sparkassen beantragt werden. Über die Programme des Bundes, der Bundesländer und der Europäischen Union informiert die Förderdatenbank des Bundes. Bezieher von Arbeitslosengeld I können für die Dauer von 15 Monaten einen Gründungszuschuss beziehen, wenn Sie mit der beruflichen Selbständigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden. Bezieher von Arbeitslosengeld II können ein Einstiegsgeld erhalten; es gibt allerdings keinen Rechtsanspruch (mehr) darauf. [http://de.wikipedia.org/wiki/existenzgr%c3%bcndung] Darlehen (z.b. Bankkredite, also klassisches Fremdkapital) stehen aufgrund fehlender Sicherheiten für "Startups" nicht oder nur sehr begrenzt zur Verfügung, daher muss der über Eigenkapital und Förderungen hinausgehende Finanzbedarf in der Regel über sogenanntes Beteiligungskapital gedeckt werden Beteiligungskapital Beteiligungskapital nennt man Investitionen, mit denen Investoren Anteile an Unternehmen erwerben und sich damit an deren Wert und Erfolg beteiligen. Anders als Fremdkapital, sprich Darlehen, muss Beteiligungskapital nicht zurückgezahlt werden. Eine Beteiligungsgesellschaft/ ein Investor verdient dann Geld, wenn die Anteile, die erworben wurden, zu einem höheren Preis weiterveräußert werden können. [http://de.wikipedia.org/wiki/beteiligungskapital] Private Equity Private Equity (außerbörsliches Eigenkapital) ist eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangene Beteiligung nicht an geregelten Märkten (Börsen) handelbar ist. Sogenannte Private-Equity-Gesellschaften (PEG) erwerben meist Mehrheitsanteile oder qualifizierte Minderheiten an Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Qualifizierte Minderheiten beinhalten umfassende Mitsprache- und Veto-Rechte. [http://de.wikipedia.org/wiki/au%c3%9ferb%c3%b6rsliches_beteiligungskapital]

9 Venture Capital (VC) /Risikokapital Wird das Kapital jungen, innovativen Unternehmen bereitgestellt, die naturgemäß ein hohes Risiko, aber auch entsprechende Wachstumschancen in sich bergen, so spricht man von Risikokapital oder Wagniskapital (venture capital). Dieses Kapital wird oft durch auf dieses Geschäftsmodell spezialisierte Wagnisfinanzierungsgesellschaften (Venture-Capital-Gesellschaften - VCG) eingebracht. Üblich sind in Deutschland Minderheitsbeteiligungen in Höhe von %. Zwar werden die finanziellen Mittel prinzipiell zeitlich unbegrenzt zur Verfügung gestellt; das Ziel der Kapitalbeteiligung liegt aber nicht in Dividenden- oder Zinszahlungen, sondern im Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung ("Exit"). Die Beteiligung ist mit einem sehr hohen Risiko verbunden, das bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Gleichzeitig sind aber bei einem Erfolg sehr hohe Renditen möglich. Es wird teilweise nicht nur Kapital, sondern auch betriebswirtschaftliches Know-how zur Verfügung gestellt, um den oft unerfahrenen Unternehmensgründern zu helfen, also die Beteiligung erfolgreich zu gestalten. Daher wird in diesem Zusammenhang auch von intelligentem Kapital ( smart capital ) gesprochen. Der Kapitalgeber kann aktiv in die unternehmerischen Tätigkeiten eingreifen (Managementunterstützung) und mit seinem Netzwerk etwa beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen oder der Einstellung von Personal helfen. Daher erhält der Kapitalgeber häufig Informations-, Kontroll- und Mitspracherechte, die über die üblichen Rechte aus einer Beteiligung hinausgehen. Für Gründer, die Venture-Capital aufnehmen, birgt das Wagniskapital den Vorteil, dass sie im Falle des Scheiterns ihrer Unternehmensidee dieses Geld nicht zurückzahlen müssen. Für den Venture-Capitalist ist Risikokapital ebenfalls attraktiv, weil er durch das sehr hohe Risiko quasi als Gegenleistung zum Teil hohe Anteile an dem Unternehmen erhält, in das er investiert hat. Bei Erfolg des Startups kann der Venture-Capitalist sehr hohe Gewinne verbuchen. Eine Daumenregel lautet, dass drei von zehn VC-Investments Gewinne erwirtschaften sollten, damit der Venture Capitalist verdient. [http://de.wikipedia.org/wiki/risikokapital Finanzierungsphasen, -runden Je nach Phase, in der sich eine Unternehmensgründung befindet, variieren Finanzbedarf und Risiko. Man unterscheidet daher folgende Finanzierungsphasen: Seed Stage/Anschubfinanzierung In dieser Phase ist das neue Unternehmen erst "gesät", d.h. ist gerade erst oder wird gerade gegründet. Diese Phase ist regelmäßig durch ein sehr hohes Risiko gekennzeichnet, da kein fertiges Produkt vorliegt und der mögliche kommerzielle Erfolg in diesem Stadium nur sehr schwer schätzbar ist. Business Angels Oft sind in dieser Phase sogenannte "Business Angels" von Bedeutung: Investoren, die sich finanziell am Unternehmen beteiligen und gleichzeitig die Existenzgründer mit Know-how und Kontakten in einer typischerweise sehr frühen Phase unterstützen. Meist handelt es sich dabei um erfahrene Unternehmer oder leitende Angestellte, die aufgrund ihrer langen Berufstätigkeit über viel Management-Erfahrung und Kontakte verfügen. Gründerzentren (Business incubators) Gründerzentren oder Technologiezentren/Innovationszentren, (englisch Business incubators genannt), unterstützen meist technologieorientierte, innovative Neugründungen und

10 Jungunternehmen, indem sie neben Beratung und Coaching auch Mietflächen, Büroräume und Infrastruktur zur Verfügung stellen. Solche Gründerzentren werden in der Regel von den Kommunen und/oder Hochschulen getragen. [http://de.wikipedia.org/wiki/gr%c3%bcnderzentrum] Inkubatoren Es gibt aber auch privatwirtschaftliche Inkubatoren, die dann in der Regel gleichzeitig als Kapitalgeber fungieren und oft auch selbst an Teambuilding und Ideenfindung beteiligt sind - bekanntestes Beispiel: Rocket Internet. Solche Inkubatoren werden auch als Company Builder bezeichnet, da sie auch selbst Ideen identifizieren und Gründungsteams zusammenstellen, die Sie dann mit Knowhow, Kapital und Systemen unterstützen. Proof of Concept In der Seed-Phase wird in der Regel der sogenannte "Proof of Concept" erarbeitet. Der Proof of Concept ist der Machbarkeitsnachweis, ein Meilenstein, an dem die prinzipielle Durchführbarkeit des geschäftlichen Vorhabens belegt ist. Dazu gehören z.b. Marktforschung, technische Validierung, die Klärung von Fragen des geistigen Eigentums oder die Analyse von Geschäftschancen. Bei Produkten ist mit dem Proof of Concept auch die Entwicklung eines Prototypen oder Piloten verbunden, der die benötigte Kernfunktionalität demonstriert. [https://de.wikipedia.org/wiki/proof_of_concept] Early Stage In der Early Stage Phase des Unternehmens ist die Produktentwicklung weitgehend abgeschlossen und es wird Kapital für Tests, Marketingaktivitäten oder den Aufbau von Produktionskapazitäten benötigt, um die Markteinführung vorzubereiten, die diese Phase abschließt. Das Risiko für den Kapitalgeber ist hier schon niedriger als beim seed finance, da die Funktionalität bereits demonstrierbar ist. Der kommerzielle Erfolg ist jedoch auch in dieser Phase schwer schätzbar Later Stage In der Later Stage Financing Phase, welche auch als Expansion bzw. Growth Finance also Wachstumsphase bezeichnet wird, ist das junge Unternehmen mit dem entwickelten Produkt marktreif und erzielt Umsätze aus dem Verkauf von Produkten. Der kommerzielle Erfolg ist sichtbar und es wird weiteres Kapital für den Ausbau der Produktions- und Vertriebskapazitäten benötigt. Das Risiko für den Kapitalgeber ist in dieser Phase weitaus geringer als bei den vorhergehenden Phasen, so dass er sich relativ teuer einkaufen muss. Exit In der Regel nach zwei bis sieben Jahren wird der Austritt (engl. exit auch Desinvestition) angestrebt; das heißt der Kapitalgeber zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Er verkauft seine Anteile an der Börse, an andere Unternehmen, Risikokapitalgesellschaften oder bietet sie dem Unternehmenseigner zum Rückkauf an. Die angestrebten, durchschnittlich zu erzielenden Renditen liegen mit 15 bis 25 % jährlich überdurchschnittlich hoch dafür trägt der Kapitalgeber jedoch auch die erhöhten Risiken des jungen Unternehmens mit. [http://de.wikipedia.org/wiki/risikokapital]

11 3.2. High Tech Gründerfonds Der High-Tech Gründerfonds (HGTF) ist ein Public-Private-Partnership-Fonds. Er wurde 2005 vom Bund und deutschen Industrie-Unternehmen gegründet, um die Finanzierungsbedingungen für technologieorientierte Gründer nachhaltig zu verbessern. Er investiert Venture Capital in chancenreiche High-Tech-Unternehmen, die mit neuen Technologien oder Geschäftsmodellen Märkte verändern können und starkes Wachstumspotenzial haben. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben zunächst bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines Proof of Concept und in weiteren "Runden" bis zur Markteinführung bringen. Der Fonds beteiligt sich initial mit Euro. Insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie eine stetig wachsende Zahl von Wirtschaftsunternehmen. Aktuell sind dies 18: ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture, Metro Group, Qiagen, RWE Innogy, Siemens, Tengelmann, Carl Zeiss und SAP. Der High-Tech Gründerfonds verfügt heute insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II), wobei 500 Mio. EUR (d.h. 87%) vom Bund und der KfW zur Verfügung gestellt werden, und ca. 13% von den Wirtschaftsunternehmen. Im Portfolio des Fonds befinden sich aktuell 254 Technologieunternehmen. [http://de.wikipedia.org/wiki/high-tech_gr%c3%bcnderfonds] Der Fonds versteht sich jedoch explizit nicht als reiner Geldgeber, sondern bietet den finanzierten Unternehmen technisch-strategische Unterstützung: Auf- und Ausbau von Vertriebskanälen, Weiterentwicklung des Geschäftskonzepts, Sicherung von Schutzrechten etc. Die Investmentmanager des HGTF bringen die Start-Ups dazu mit den passenden Coaches oder auch Investoren zusammen, verbindet sie mit Unternehmen oder bei Bedarf auch mit Managern, die das Gründerteam vervollständigen. Einen speziellen Branchenfokus gibt es nicht. Die Jungunternehmen dürfen allerdings nicht älter als ein Jahr sein und müssen die Kleinunternehmen-Definition der Europäischen Kommission erfüllen. Der Fonds investiert ausschließlich in Deutschland. Bisher stammen die Finanzierungen aus den Branchen Automation, Optische Technologien, Medizintechnik, Pharmadiagnostik, Hardware, Life Science, Energie sowie IT, Software, Medien, Internet und e-commerce. Beteiligungsverfahren Wenn ein Gründer der Meinung ist, dem Technologiefokus des HGTF zu entsprechen, bewirbt er sich mit der Zusendung seines Businessplans. Er muss darin den HGTF überzeugen, dass sein Unternehmen erfolgreich sein wird. Der Erfolg ruht aus Sicht des HGTF auf drei Säulen: 1. Der Geschäftsidee, bei der vor allen Dingen die Technologie und gegebenenfalls Patente, die Alleinstellung, die Märkte und Wettbewerbssituation eine Rolle spielen. 2. Das Team, das die Geschäftsidee gut organisiert umsetzt und im Idealfall sowohl die Technologie als auch die unternehmerischen Fragestellungen versteht und vorantreibt. 3. Das Geschäftskonzept, das den Weg beschreibt, den das Team gehen möchte, um die Idee umzusetzen. Das Konzept muss überzeugen. In einem sehr standardisierten und daher auch schnellen Prozess verschafft sich der HGTF nach Zusendung des Konzeptes erstes Meinungsbild. Sollte dieses positiv ausfallen, erhält der Gründer ein sogenanntes Term Sheet (übersetzt etwa Eckdatenpapier ), also ein Arbeitspapier, das die Kernpunkte eines möglichen Beteiligungsvertrags enthält. Sollte der

12 Business Plan nicht den HGTF-Investmentfokus treffen, so erhält der Gründer ebenfalls ein qualifiziertes Feedback über Schwachstellen im Gründungskonzept. Auf das Term Sheet folgt die sogenannte due diligence ("gebotene Sorgfalt"), also der Prüfprozess einer Beteiligung, in der das Jungunternehmen insbesondere im Hinblick auf seine wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Verhältnisse gründlich durchleuchtet wird. Ist das Ergebnis der due diligence positiv, entscheidet ein extern besetztes Investitions-Komitee final über die Beteiligung. Dieser due diligence-prüfprozess dauert in der Regel sechs Wochen bis drei Monate. Gründern, die noch keinen finalen Businessplan haben, steht ein engmaschiges Netzwerk an akkreditierten Coaches zur Verfügung. Diese Coaches kennen die Investmentkriterien des High-Tech Gründerfonds sowie dessen interne Prüfprozesse. Gemeinsam mit dem Gründer bereiten Sie die Unterlagen (Business Plan, Executive Summary etc.) auf und reichen diese dann beim HGTF ein. Die meisten dieser Coaches haben eigene unternehmerische Erfahrungen gesammelt und können die Gründer somit in strategischen Fragen nach vorne bringen oder sie beschäftigen sich seit Jahren ausschließlich mit der Betreuung junger Unternehmen und unterstützen diese vor allem bei der Entwicklung der Geschäftsidee und der Einwerbung von Finanzierung. Zudem beteiligen sich viele Coaches an den Unternehmen, die sie beraten und verzichten dafür auf die Auszahlung ihrer Honorare (Business Angels). Der Gründer erhält nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens bis zu Euro in einer ersten Finanzierungsrunde. Damit erwirbt der HGTF 15 Prozent der Gesellschaftsanteile und stellt in der ersten Runde ein sogenanntes nachrangiges Wandeldarlehen zur Verfügung. Die Zinsen hierfür betragen 10 % - werden jedoch für die Dauer von 4 Jahren gestundet, damit die Liquidität des Unternehmens geschont wird. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 7 Jahren, das Beteiligungskonzept sieht aber vor, dass das Nachrangdarlehen in anschließenden Finanzierungsrunden in Eigenkapital gewandelt wird. Bei dieser Wandlung wird darauf geachtet, dass der HGTF-Unternehmensanteil auch beim Einsteigen neuer Kapitalgeber bei 15 Prozent bleibt. Er legt Wert darauf, dass die Mehrheit der Anteile in der Hand der operativ tätigen Gründer liegt. Zusätzlich reserviert der Fonds weitere 1,5 Millionen Euro für Anschlussfinanzierungen des Projekts. Der High-Tech Gründerfonds erwartet einen Eigenanteil der Gründer zur Seedfinanzierung von in Höhe von 20 Prozent (10 Prozent in den neuen Bundesländern inkl. Berlin) der High- Tech Gründerfonds Beteiligungssumme. Die Hälfte davon können sogenannten Side- Investoren (Business Angels, regionale Seedfonds,VC s, Beteiligungsgesellschaften etc. ) stellen. Letztere können sich mit insgesamt bis zu 200 TEUR an der Frühphasenfinanzierung zusammen mit dem High-Tech Gründerfonds beteiligen. Der HGTF investiert auf diese Weise in Start-ups im Jahr. Jüngere Beispiele sind Stocard, DRDx, Yorxs, Notion Systems und SOPAT. Insgesamt hat sich der High-Tech Gründerfonds an 309 Unternehmen bis dato (März 2013) beteiligt. Auch im laufenden Projekt steht den Gründern das Netzwerk des HGTF zur Verfügung: Er unterstützt die Gründer sehr aktiv z.b. bei der Gewinnung von Folgefinanzierungen, Managementergänzungen oder beim Teamaufbau, stellt er relevante Kontakte her, z.b. zu Fondsinvestoren und Coaches, die die Gründer bei Bedarf zu sehr moderaten Konditionen unterstützen. Bei vielen Beteiligungen sitzt der HGTF im Beirat bzw. Aufsichtsrat und steht in direktem ständigem Austausch mit dem Gründerteam, ohne jedoch operativ tätig zu werden. Monatliches Reporting seitens der Gründer nach standardisierten Vorgaben ist wie bei allen Investoren selbstverständlich. Ein wichtiges Instrument des Networking ist auch der sogenannte "Family Day", ein zweitätgiges Event, das alljährlich im Sommer neben Angehörigen der "HTGF-Familie" der geförderten Portfoliounternehmen auch Investoren, Business-Angels und weitere Experten

13 zum Erfahrungsaustausch, Partnering, persönlichen Gesprächen sowie Workshops und Vorträgen einlädt. [http://www.entrepreneurship-berlin.de/2010/02/24/interview-mit-dr-michael-brandkamp-vomhigh-tech-grunderfonds/ Eine 2010 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlichte Evaluierung des Fonds bestätigt, dass der HTGF heute der in Deutschland mit Abstand wichtigste Seed-Investor in seinem Marktsegment ist. Auch ist ist es dem HTGF gelungen, über verschiedene Kooperationsvereinbarungen Synergien zu neuen Seedfinanzierungsinstrumenten der Länder zu schaffen. Die Beteiligung privater Investoren am HTGF hat dazu beigetragen, dass der HTGF als marktwirtschaftlich orientierter Finanzierungspartner erfolgreich positioniert werden konnte. Der Bericht fasst zusammen: "Wie in anderen europäischen Ländern auch zeigt sich für Deutschland, dass sich private Venture Capital Investoren tendenziell aus dem Bereich der Seedfinanzierung zurückziehen. Für private Investoren wirken die mit der Gründungsphase verbundenen Risiken häufig prohibitiv bzw. die Renditeerwartungen in anderen Investitionsphasen werden als höher eingeschätzt. Dem HTGF ist es gelungen, die durch diese Entwicklung entstandene Finanzierungslücke zu füllen und damit den Zufluss an wirtschaftlich Erfolg versprechenden Unternehmen zu erhöhen. Konsequenterweise nimmt auch der private Venture Capital Sektor den HTGF zuallererst als Bereicherung der Landschaft wahr, da er dem privaten Sektor in späteren Finanzierungsphasen aussichtsreiche Investitionsmöglichkeiten eröffnet." Der HGTF ist für die Industrieinvestoren sehr interessant, denn sie erhalten Einblick in den sogenannten anonymisierten Dealflow des HGTF, d.h. in die Investitionsvorschläge, die an ihn herangetragen werden. Damit erhalten die Industrieinvestoren das Einverständnis der Gründer vorausgesetzt raschen Zugang zu neuen technologischen Entwicklungen und innovativen Geschäftsideen. So eröffnen sich den Industrieinvestoren sowohl interessante Beteiligungsmöglichkeiten an HTGF-finanzierten Gründungen als auch ein Potenzial an anderen Formen der Kooperation, etwa gemeinsame Entwicklungsprojekte, Technologietransfer oder Kunden-Lieferantenbeziehungen. [http://www.bmwi.de/bmwi/redaktion/pdf/publikationen/studien/evalueirung-des-high-techgruenderfonds-endbericht,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf] Letzlich ist ist der High-Tech Gründerfonds ebenfalls ein noch junges Startup, das die Geschäftsführer selbst aufgebaut haben. Michael Brandkamp: "Im Jahr 2005 haben wir zu dritt am Businessplan gefeilt und im September mit fünf Personen losgelegt. Der Aufbau der Management-Gesellschaft, die Entwicklung der Prozesse, die Betreuung der Gremien und besonders der Aufbau des sehr starken Teams ist eine höchst privilegierte und begeisternde Aufgabe." Der Fonds entwickelt sich seither über den Erwartungen der Investoren. [http://www.gruenderszene.de/interviews/vc-high-tech-grunderfonds-michael-brandkamp] 3.3. Frank Thelen Frank Thelen, Jahrgang 1975, gründete 1997 sein erstes Unternehmen Softer Solutions, das ein multimediales Framework zur Vermarktung von CDs mit Bestellfunktion entwickelte. Weitere Internet Startup-Firmen folgten, von denen aber mindestens eine Insolvenz anmelden musste.

14 ip.labs 2003 jedoch gelang der Coup: Frank Thelen gründete ip.labs, eine Firma, die Software für den Online-Verkauf von Foto- und Druckprodukten entwickelte. ip.labs wurde innerhalb von 4 Jahren weltweiter Marktführer für Software-Anwendungen rund um digitalen Fotoservice. Die Plattform bietet das komplette Portfolio an Fotoservice und Web-to-Print-Lösungen für den Verkauf von Foto- und Druckprodukten wie z. B. Fotobüchern, Grußkarten, Postern, Fotogeschenken, Visitenkarten bis zum Großformatdruck und ermöglicht Foto-und Druckdienstleistern, ihr Potential im Geschäftsbereich digital imaging auszuschöpfen. Im Januar 2008 wurde ip.labs an Fujifilm verkauft. [http://www.iplabs.de/de/company/] Nach dem erfolgreichen Verkauf widmet sich Frank Thelen mit Leidenschaft neuen Internet- Projekten. Auf "gründerszene.de" liest sich sein Steckbrief ganz lapidar so: "Frank Thelen gründet seit 1997 Internet Startups. Seine Passion ist Software Technologie und UX (User Experience/ Nutzungserlebnis; anm. d. Red.). Zu seinen erfolgreichen Exits gehören ip.labs, kaufda und Northworks. Seine aktuellen Projekte sind 6Wunderkinder, mytaxi, Robot Media und doo." [http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/frank-thelen] Serial Entrepreneur Frank Thelen ist damit ein "Serial Entrepreneur", also ein Mehrfachgründer, der immer wieder auf die Suche nach guten Gründungsideen geht und sich um die Ausarbeitung und Umsetzung von tragfähigen Unternehmenskonzepten bemüht. "Entrepreneurship" in diesem Sinne (eigentlich bezeichnet dieser Terminus die wissenschaftliche Lehre von der Unternehmensgründung) ist das aktive Entwickeln von Unternehmergeist, die Bildung qualifizierten Teams, das Identifizieren von guten Ideen und vor allem: das Sammeln von Gründungs-Erfahrungen, die auch in Scheitern bestehen können. (Vielleicht bekanntestes, da erfolgreichstes Beispiel: eine Beteiligung an kaufda, einem Startup, das klassische Papierprospekte intelligent ins Internet gebracht hat - Ende 2008 gegründet und schon Anfang 2011 an Axel Springer verkauft.) [http://venturetv.de/kaufda/] Heute ist Frank Thelen vor allem als Managing Director der e42 GmbH und CEO doo tätig. Beide Firmen wurden 2011 gegründet und haben ihren Sitz in Bonn. Die e42 GmbH ist eine VC-Beteiligungsgesellschaft, die in andere erfolgversprechende Internet-Startups investiert (z.b. 6Wunderkinder, mytaxi, Popula). Frank Thelen: "Mit der e42 konzentrieren wir uns auf Technologie und Design getriebene Startups, die bestenfalls Märkte neu denken oder verändern. Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Traum leben darf; aber es gibt auch immer wieder Rückschläge, die mich persönlich belasten. Dieses Jahr mussten wir Wunderkit einstellen, da unser Produkt zu komplex war. Es war für das 6Wunderkinder-Team keine einfache Zeit, aber gerade in diesen Zeiten wächst und lernt ein Team. Vor wenigen Tagen haben wir Wunderlist 2.0 veröffentlicht und ich bin überzeugt, man spürt die Erfahrung, Professionalität und Passion des Teams in diesem Produkt." [http://www.gruenderszene.de/allgemein/startup-massen-thema-frank-thelen] (info Wunderkit: "Wunderkit" der Berliner 6 Wunderkinder GmbH sollte ein Tool für Online-Zusammenarbeit, also Workspaces in der Cloud für gemeinsames Arbeiten an Projekten, werden. Die Entwicklung daran wurde aber im September 2012 eingestellt, da die Beta-Version den hochgesteckten Erwartungen (die 6 Wunderkinder hatten erfolgreiche PR betrieben) nicht entsprach. Vor dem Beta-Start von Wunderkit hatten die 6 Wunderkinder bereits Wunderlist, einen Task-Manager, als kostenloses Appetithäppchen herausgebracht. Der wurde gut angenommen und hatte im September rund fünfeinhalb Millionen Downloads und drei

15 Millionen Nutzer. Entwicklungen für das eingestellte Wunderkit gingen seither in die Wundelist ein, die Ende 2012 Wunderlist 2 veröffentlicht wurde.) doo.net doo ist das derzeitige inhaltliche Hauptprojekt Thelens: ein sogenantes SaaS (Software as a Service) für Dokumenten-Management. SaaS ist ein Teilbereich des Cloud Computings, bei dem Software und IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden per Webbrowser als Service genutzt werden. Der Servicegeber übernimmt die komplette IT-Administration und weitere Dienstleistungen wie Wartungsarbeiten und Updates. [http://de.wikipedia.org/wiki/software_as_a_service] Doo will unseren täglichen Umgang mit Dokumenten revolutionieren. Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, eine einfache und effektive Lösung für das Ablagen und Arbeiten mit von Rechnungen, Verträgen und anderen Unterlagen zu entwickeln. Vision ist das gänzlich papierlose Büro - durch Speichern und verschlagworten sämtlicher Dokumente in der Cloud, so dass die Nutzer von jedem Ort schnell und intelligent geführt auf die Dokumente zugreifen können. Zum Start von doo haben die drei Gründer (neben Frank Thelen Marc Sieberger, auch so ein Seriengründer, der auch an e42 GmbH beteiligt ist, und Alex Koch, mit dem Thelen und Sieberger auch schon beim Fotodienstleister ip.labs zusammengearbeitet haben) eine Seed-Finanzierung in Höhe von 5,1 Millionen Euro einsammeln können. ("Eine riesige Summe, normal sind zwischen und Euro", so Thelen selbst. [http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/bonner-entwickeln-papierloses-bueroarticle html]) Zu den Investoren gehört unter anderem der Xing-Gründer Lars Hinrichs, der mit seinem Inkubator HackFwd in doo investiert hat. Außerdem gehören noch DuMont Venture und Hermann Simon von Simon-Kucher & Partner zu den Geldgebern. Im Sommer 2012 steigt außerdem der Frühphasen-VC Investor Target Partners mit knapp drei Millionen Euro ein, so dass dem Unternehmen nun rund 10 Millionen US-Dollar an Investitionsgeldern zur Verfügung stehen. Olaf Jacobi, Partner beim Münchener Riskopkapitalgeber zieht im Gegenzug in den Beirat der Doo GmbH ein und Target Partners übernimmt nach offiziellen Angaben zehn Prozent des Unternehmens. [http://www.gruenderszene.de/allgemein/doo-beta-analyse-frank-thelen] Rund ein Jahr hat es gedauert, bis doo endlich (Monate später als angekündigt) sein Produkt präsentieren konnte. Seit Mitte 2012 steht die doo-software nun in einem offenen Beta-Test der Nutzergemeinde zur Verfügung: Mit doo lassen sich an einem Ort alle Dokumente archivieren und leicht durchsuchbar machen. Die Applikation sammelt Dokumente aus E- Mails, Cloud-Diensten und durch den Nutzer ausgesuchten Ordnern, diese werden vor dem eigentlichen Upload gescannt und automatisch mithilfe intelligenter Algorithmen inklusive OCR-Texterkennung, sowie Stichwort- und Datenextraktion organisiert und mit Tags versehen. Nach der Verschlagwortung der Dokumente sortiert doo die Dokumente nach Tag- Kategorien wie Personen, Firmeninformationen, Ort und Dokument-Art. Auf diese Weise sollen die archivierten Rechnungen, Quittungen etc. schnell und einfach durchsuch- und auffindbar werden. Der Nutzer kann zum Finden entweder die Suchfunktion oder vorgeschlagene Tags einsetzen. Zur Zeit steht die Software als native App für OS X und Windows 8 zur Verfügung. Weitere Versionen für ios, Android, Windows sowie eine Web- App sollen folgen. Laut doo ist die Speicherung der Daten dank Technologien wie Oauth 2.0 (offener Standard zur Autorisierung von Zugriff auf Daten) und speziellen Verschlüsselungsalgorithmen, die nicht näher erläutert werden, gesichert. Die Dokumente werden bei deaktivierter automatischer Synchronisierung zudem lediglich lokal auf dem Rechner gespeichert. Ist die

16 automatische Syncfunktion aktiviert, sichert doo alle Versionen der Dokumente auf den eigenen Servern. [http://t3n.de/news/papierloses-buro-doonet-startet /] Geschäftsmodell ist das sogenannte "Freemium", bei dem der Servicegeber eine Basis- Version kostenlos zur Verfügung stellt und diese durch kostenpflichtige Services ergänzt. Bei der Free-Version von doo können bis zu Dokumente gesichert bzw. 1GB Speicher genutzt werden. Wer größere Datenmengen benötigt, soll nach Ende der Betaphase skalierte Premium-Versionen ab monatlich 4,99 Euro kaufen können. Mittelfristig soll es noch weitere Umsatzquellen geben, die aber noch nicht bekanntgegeben werden. Ein größeres Problem in der Entwicklung war, dass ursprünglich vorgesehen war, das die Nutzer ihre Dokumente selbst mit Tags klassifizieren. Doch bei Tests stellte sich heraus, dass die Nutzer das gar nicht wollen. Also musste eine intelligente technische Lösung entwickelt werden, die die Dokumente automatisch klassifiziert. Frank Thelen zu doo: "Die zweite große persönliche Herausforderung war und ist Doo. Ich habe dieses Unternehmen gegründet, um mein persönliches Dokumenten-Problem zu lösen. Unser Ziel war es, dieses Jahr (2012) unsere OS X App im AppStore zu haben und es ärgert mich sehr, dass wir es trotz 14-Stunden-Tagen und unendlich viel Herzblut nicht geschafft haben. Wir haben die Komplexität unterschätzt, mussten Teilbereiche neu denken und haben einen hohen Qualitätsanspruch. Wir haben das große Glück, mit DuMont und Target Partners zwei Investoren an Board zu haben, die uns in Ruhe arbeiten lassen. Aber ich werde erst wieder ruhig schlafen, wenn wir Doo in der geplanten Qualität geliefert haben!" [http://www.gruenderszene.de/allgemein/startup-massen-thema-frank-thelen] Warum sie in Bonn sind und nicht in Berlin? Frank Thelen: "der eigentliche Grund ist ganz einfach: weil wir Bonner sind. Wir sind hier geboren. Ich habe in Bonn in meinem Leben ungefähr 250 Leute eingestellt und dadurch habe ich natürlich ein großes Netzwerk. Also weiß ich, welche Entwickler und Designer hier sind und wer wo sitzt. Hier kann ich unser Netzwerk gut aktivieren. Und in Berlin ist natürlich ein gewisser Kampf, ein War for Talent. Hier in Bonn und im Kölner Raum sind wir eines der wenigen großen Startups und stehen eher im Wettbewerb mit den Corporates um die großen Talente und da haben wir im Vergleich viel zu bieten." [http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-daspapier-toten/] Ist der Exit das Ziel? Frank Thelen: Um es mit Worten von Steve Jobs zu sagen: Man baut keine Unternehmen auf, um Geld zu verdienen. Das ist manchmal die Konsequenz, sollte jedoch niemals die Motivation sein, um ein Unternehmen zu gründen. Wir denken nicht über einen möglichen Exit nach. Doo ist eine lange und herausfordernde Mission und wir werden unser ganzes Herzblut da hinein stecken. Wir wollen das Papier töten. Aber wir wissen auch: das wird ein langer, harter, schmerzhafter Weg. Und ich sag ganz offen: Das Ding geht pleite oder es wird ein Milliardengeschäft. [http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-daspapier-toten/]

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