KINDERGARTEN/VORSCHULE. ähnlich wie ein Zaun eine Weide begrenzt. Bildhaft könnte man sagen,

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "KINDERGARTEN/VORSCHULE. ähnlich wie ein Zaun eine Weide begrenzt. Bildhaft könnte man sagen,"

Transkript

1 Grenzen und Konsequenzen Halt und Sicherheit Grenzen sind feste Linien, die wir um das Verhalten eines Kindes herum setzen, ähnlich wie ein Zaun eine Weide begrenzt. Bildhaft könnte man sagen, dass sich Fohlen auf einer umzäunten Weide am wohlsten fühlen in der großen Prärie wären sie völlig orientierungslos und vielen Gefahren ausgesetzt. Sie brauchen die Sicherheit der umzäunten Weide! Grenzen sollen nicht beherrschen, vielmehr leiten, führen, unterstützen, anregen und Halt geben. Eng gesteckte Grenzen entmutigen, sie lassen keinen Raum für Eigenverantwortung. Dann ist der Begriff der Grenze nega- t i v besetzt im Sinn von Einengung, Bevormundung, Macht und Willkür. Zu weit gezogene Grenzen f ü h r e n d a - gegen zu Orientierungslosigkeit. Grenzen sind keine sturen Markierungen, sondern Eltern verändern sie in Abhängigkeit der Entwicklungsphasen ihrer Kinder. Wozu ist das Grenzen-Setzen gut? Die Kinder haben ein Bedürfnis danach, eine starke Mutter und einen starken Vater zu erleben, die fähig sind, klare Grenzen zu setzen. Erst wenn das Kind diese gro- ßen, starken Eltern erlebt, fühlt es sich geborgen und sicher. Kinder brauchen keine Watte-Mama und keinen Softie-Papa sie wollen das Gefühl haben, dass sie sich auf ihre Eltern verlassen können. Grenzen zeigen Kindern an, dass sie für die Folgen ihres Handelns die Verantwortung zu übernehmen haben und bei Überschreitung die Konsequenzen aushalten müssen. Was erschwert Eltern das Setzen von Grenzen? Wer Grenzen setzt, macht sich vorübergehend bei seinen Kindern unbeliebt. Wir dürfen nicht erwarten, dass sie voller Zustimmung sagen: Ja, du hast recht, liebe Mama, ich hör sofort auf damit! Eltern riskieren vielmehr Wut, Zorn, vielleicht Schreien oder Tränen ihrer Lieblinge. Vielleicht befürchten sie auch, dass ihre Kinder sie dann nicht mehr lieben, wenn sie Beschränkungen verhängt haben. Wer Grenzen setzt, muss über Konsequenzen bei Regelverstößen nachdenken. Es ist manchmal anstrengend, die geeignete Konsequenz zu finden. Womit müssen Eltern beim Grenzen-Setzen rechnen? Kinder testen ihre Eltern ob sie es mit der aufgestellten Regel ernst meinen oder ob sie nur aus einer Laune heraus aufgestellt worden sind. Das Gebiet jenseits des Weidezaunes lockt! Es ist das Gebiet des Unbekannten und Verbotenen. Wird die Grenze überschritten, muss die Konsequenz erfolgen. Denn Inkonsequenz bedeutet aus der Sicht der Kinder, sich nicht auf die Eltern verlassen zu können. Was müssen Eltern beim Festlegen von Konsequenzen unbedingt beachten? Eltern sollen die Konsequenz vor der Grenzüberschreitung klar ankündigen. Das Kind hat die Freiheit, die getroffene Absprache einzuhalten. Somit ist es in seiner Verantwortung und es weiß im Falle des Überschreitens um die Folgen seiner Handlung. Die Konsequenzen müssen lebbar sein, so dass weder Eltern noch Kinder damit überfordert sind. Wichtig ist immer die Frage: Mit w e l c h e r G r e n - ze und Konseq u e n z geht es mir gut? Wenn das nicht der Fall ist, Foto: Robert Domina 24

2 Erziehungs- und Familienberatung Wer kann sich an uns wenden? Familien, Mütter, Väter Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Erzieher/-innen und andere pädagogische Fachkräfte aus dem Landkreis Eichstätt Unsere Grundsätze Sie kommen freiwillig. Es entstehen Ihnen keine Kosten. Sie können sich auf unsere Schweigepfl icht verlassen. Foto: Claudia Treffer Unsere Teams Diplom-Psychologen/-innen Diplom-Sozialpädagogen/-innen (FH) Alle Berater/-innen haben eine therapeutische Zusatzausbildung. steigt das Risiko, dass die Eltern inkonsequent handeln. Häufi g fragen sich die Eltern, ob die Konsequenz wirklich fair ist. Das kommt meist daher, weil viele die Erfahrung in der Kindheit gemacht haben, ungerecht bestraft worden zu sein. Deshalb müssen sich Eltern über ihre eigenen Gefühle zu Strafen und über die Art, wie man selbst als Kind bestraft worden ist, im Klaren sein. Eltern sollen ihre Kinder respektvoll behandeln, auch wenn sie Konsequenzen ausführen, d.h. sie sollen die Kinder in einem ruhigen, klaren Ton ansprechen und nicht anschreien. Vor allem sollen Eltern beachten, dass sie das Fehlverhalten des Kindes missbilligen und nicht das Kind selbst. Sie sollen dem Kind die Botschaft geben: Dein momentanes Verhalten ist nicht in Ordnung, du selbst bist in Ordnung! Eltern sollen sich versichern, dass ihre Konsequenzen gerecht und angemessen sind, die angekündigte Konsequenz immer ausführen, die Konsequenz so schnell wie möglich folgen lassen, deutlich machen, wie lang die Konsequenz dauern soll, das Kind spüren lassen, dass es geliebt wird, selbst wenn sie das, was es tut, nicht schätzen, das Kind respektvoll behandeln, auch wenn sie Konsequenzen ausführen, das Kind nie vor anderen bloßstellen, ihre Erwartungen auf einem angemessenen Niveau halten, d.h. sich vergewissern, ob das Kind aufgrund seines Alters überhaupt in der Lage ist, den Wünschen zu entsprechen, von sich selbst nicht Unmögliches verlangen. Auch Eltern dürfen Fehler machen! Rita Breu-Kutka Sozialpädagogin und Familientherapeutin Erziehungs- und Familienberatungsstelle Eichstätt Unser Angebot: Klärung, Beratung und Therapie bei Erziehungsfragen Verhaltensauffälligkeiten Schul- und Leistungsproblemen Gewalt und Missbrauch sozialen und emotionalen Problemen Krisen in Familie und Partnerschaft Trennung/Scheidung Schwierigkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen Unsere Arbeitsweise Mit jedem Ratsuchenden klären wir im Erstgespräch Bedingungen und Hintergründe des Problems; wenn angebracht, führen wir testpsychologische Untersuchungen durch. Darauf baut das weitere Vorgehen auf: Gespräche und psychotherapeutische Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien Therapeutische Gruppenangebote für Kinder, z. B. für Scheidungskinder Themenorientierte Gesprächsgruppen für Eltern, z. B. zu ADS oder Schulanfang; Elternkurs bei Bedarf Zusammenarbeit mit Erziehern, Lehrern, Ärzten und anderen Fachstellen Eichstätt Erziehungs- und Familienberatung Ostenstraße 31a (altes Krankenhaus) Eichstätt Telefon /85 65 Telefax / Internet: Ingolstadt Erziehungs- und Familienberatung Gabelsbergerstraße 46 (im Pius-Viertel) Ingolstadt Telefon 08 41/ Telefax 08 41/ Internet: Foto: Kinderhaus Dompfarrei 25

3 Foto: Claudia Treffer 26

4 Familie und Beruf Ist das zu schaffen? Familie und Beruf bedeuten doppelten Stress, schließen sich aber nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich. Junge Familien, die ihre beruflichen und erzieherischen Fähigkeiten pflegen, wachsen zu einer glücklichen und leistungsfähigen Einheit zusammen. Die Lebenssituation junger Familien ist so vielfältig, dass es nicht einfach ist, in Kürze etwas Allgemeingültiges zum Thema Familie und Beruf zu sagen: Die Kombinationen von Wohnort, Kinderzahl, berufl icher Ausbildung und Einkommen sind ebenso unterschiedlich wie die Wert- und Zielvorstellungen junger Eltern. Vielleicht können ein paar Vorüberlegungen jungen Eltern bei der Einschätzung ihrer neuen Lebensphase behilflich sein: 1. Die Erfahrung zeigt: Familie und Beruf schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich. Denn Firmen schätzen seit langem den familiär gebundenen und ausgewogenen männlichen Arbeitnehmer; und sie schätzen zunehmend die mit allen Familienkompetenzen (Stressresistenz, Organisationstalent, Empathie, Sparsamkeit, Frustrationstoleranz..) gesegnete Mitarbeiterin. In den skandinavischen Ländern legen Betriebe (z.b. Volvo) bereits Wert darauf, dass ihre männlichen Mitarbeiter ihre soziale Kompetenz durch eine längere Erziehungszeit verbessern, indem sie ihnen das volle Gehalt in dieser Phase weiterzahlen. Was können wir daraus schließen? Daraus folgt einerseits, dass die Anerkennung der Familienarbeit allmählich wieder steigt und dass andererseits Paare heute fl exibler ihre Studien- Berufs- und Familienzeit miteinander aushandeln sollten. Wert legen sollten wir auf eine gute Berufsausbildung, regelmäßige Weiterbildung und die Gelassenheit, dass ein berufl icher Einstieg zum rechten Zeitpunkt gelingen wird. Und, dass Paare sich ansonsten gegenseitig stützen und absichern. 2.Wer für eine kleine Familie sorgt, spürt, dass das nicht einfach ein kleiner Job ist, der nebenher läuft, während die echte Arbeit irgendwo als Lohnarbeit seine oder ihre Zeit, Nerven und Aufmerksamkeit beanspruchen kann. Sowohl die Ehe als auch die Erziehung und Betreuung von Kindern verlangen zeitweise unsere ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung. Hier werden das Vertrauen und die Persönlichkeit für ein ganzes Menschenleben zugrunde gelegt. Die Natur hat das so vorgesehen, dass Menschen in der Regel nur ein Kind auf einmal bekommen, damit Eltern sich der Entfaltung dieses besonderen Individuums zuwenden können. Diese Aufgabe können öffentliche Einrichtungen nur begrenzt übernehmen. 3. Nicht selten leiden Ehen unter dem Doppelstress von Familie und Beruf. Sie haben keine Zeit für Gespräche, entfremden und verletzen sich gegenseitig. Auch die Pfl ege einer Partnerschaft ist wie die Erziehung kein automatisch ablaufender Prozess, sondern eine ständig zu verfeinernde Kunst. Sich in dieser Kunst üben bringt hohe Erträge für den Einzelnen, die Familie und die Gesellschaft. Die wertvolle volkswirtschaftliche Leistung einer funktionierenden Familie wird auch der Gesellschaft zunehmend bewusst nicht nur wegen der dramatisch sinkenden Kinderzahlen. Es lohnt sich also in jedem Fall für junge Familien, ihre berufl ichen, erzieherischen und kommunikativen Fähigkeiten beständig zu pfl egen und zu erweitern. Wenn die Familie auf diese Weise zu einer Einheit zusammenwächst, ist sie nicht nur glücklich und leistungsfähig, sondern auch widerstandsfähig gegen alle möglichen Arten von Krisen. Die Eltern werden dann selbst den richtigen Zeitpunkt und auch die passende Form fi nden, um sukzessive Familie und Beruf zu verbinden. Consuelo G. Ballestrem Diplom Psychologin - Familientherapeutin Freiheit in Grenzen Eine CD zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen Erziehungskompetenz für Eltern per Mausklick? Ja, warum nicht? Der PC ist heute in vielen Bereichen zum unverzichtbaren Helfer geworden: Mit dem Computer werden viele komplexe Fragen bearbeitet und gelöst. Warum sollte es dann nicht möglich sein, mit dem PC einiges über Erziehung zu lernen? Der überzeugende Beweis ist die CD: Freiheit in Grenzen. Eine interaktive CD-ROM zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen für Eltern mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren. (Anmerkung der ARGE elfe: Die Erziehungsinformationen der CD sind auch für Eltern jüngerer Kinder geeignet). Das Produkt wurde von einer Projektgruppe unter Leitung von Professor Dr. Schneewind erarbeitet. Finanzielle Förderung erfolgte durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Der Familienalltag in vielen Schattierungen Am Beispiel einer ganz normalen Familie bestehend aus Mutter, Vater und den beiden Geschwistern Katharina und Thomas werden fünf typische Erziehungssituationen gezeigt, nämlich Nach Hause kommen oder Wo warst du so lange? Aufräumen oder So ein Saustall! Geschwisterstreit oder Das ist meins! Supermarkt oder Kann ich das haben? Hausaufgaben oder Ich kann das nicht! In allen fünf Fällen gibt es eine filmisch dargestellte Ausgangssituation, auf die die Eltern in unterschiedlicher Weise reagieren. Jeweils drei dieser Möglichkeiten werden wiederum als Film gezeigt und dann im Einzelnen erläutert. Abschließend folgt für jede der Lösungsvarianten noch ein Fazit, in dem zusammen-gefasst wird, wie sich die Eltern verhalten und was die Kinder dabei lernen. Darüber hinaus gibt es noch einen roten Faden, der deutlich macht, zu welchen Konsequenzen es führt, wenn Eltern sich immer wieder in einer bestimmten Weise verhalten und zwölf hilfreiche Erziehungstipps, um im Erziehungsalltag gut über die Runden zu kommen. Schließlich gehört zu der CD-ROM noch eine umfangreiche Begleitbroschüre. Weitere Informationen Schneewind, Klaus, A.: Freiheit in Grenzen Begründung eines integrativen Medienkonzepts zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen. Die CD ist erhältlich beim Lehrstuhl von Professor Dr. Schneewind (80802 München, Leopoldstr.13) und übers Internet: Sie kostet 6 Euro. 27

5 Fotos: Robert Domina Erste Zeit der Fremdbetreuung Start in den Kindergarten Für viele Eltern und Kinder beginnt zwischen 3 und 4 Jahren ein neuer Lebensabschnitt. Eltern melden ihr Kind in den Kindergarten an. Mit diesem Schritt gehen viele Veränderungen einher, sowohl für die Familie, als auch für das Kind. Geben Sie Ihrem Kind positive Unterstützung und bereiten Sie sich und Ihr Kind auf diesen wichtigen Schritt vor, z. B. indem Sie gemeinsam eine Brotzeittasche, Turnsachen, Hausschuhe kaufen oder ein Bilderbuch zum Thema anschauen. Diese Veränderung bedeutet, dass ihr Kind eine große Herausforderung bewältigen muss. Das Kind ist nun für längere Zeit auf sich allein gestellt, es muss die Erwachsenen, die Kinder kennen lernen, Kontakte knüpfen und sich in die Gruppe einfügen. Der Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten dauert je nach Charakter und Entwicklung bis zu 5 Monate. Die Eingliederungsphase wird in 3 Bereiche gegliedert. Am Anfang sind die Kinder Zuschauer und können noch keine Regeln einhalten. Im familiären Umfeld verändert sich das Verhalten der Kinder: Sie sind sehr erschöpft, wollen wenig Kontakt und gehen zeitig ins Bett. Danach spielen sie nebeneinander, haben aber noch keine festen Freunde. Die Gruppenregeln halten sie ein. Im Lauf der Zeit sind die Kinder nicht mehr so zurückgezogen, sondern erzählen vom Kindergarten. Sie sind aber noch unausgeglichen und eventuell traurig. Im Kindergarten wächst ihre Kompetenz, sie lernen sich und andere besser kennen, lernen Situationen einschätzen, lernen Situationen ihres Lebensalltages selbständiger und erfolgreicher bewältigen, sprachliche Fähigkeiten werden vertieft, sprachliche Kommunikation mit anderen Kindern wird gesteigert und sie lernen Probleme und Gefühle vor einer Gruppe zu äußern. Dieser Kompetenzzuwachs verändert Ihr Kind und somit auch Ihr Familienle- ben. Das Kind wird selbständiger, neue Erfahrungen, neue Erwachsene, neue Erziehungsformen lernt es kennen und dadurch erweitert sich das Verhaltensrepertoire. Außerdem wachsen sie in eine neue Rolle in die des Kindergartenkindes hinein. Kinder pendeln zwischen zwei Lebensbereichen, in denen sie verschiedene Rollen einnehmen: Zu Hause die der großen Schwester, des großen Bruders, im Kindergarten sind sie die Neuen, die noch nicht alles wissen und noch vieles falsch machen. Kinder brauchen Rituale Um diese Herausforderung gut bewältigen zu können, brauchen Kinder Rituale, an denen sie sich orientieren: Wie sie in den Kindergarten gebracht werden, Verabschiedung von den Eltern, Einführung in die Gruppe, eigener Platz. Sie sehen, dass für Ihr Kind jede Menge neuer Dinge hinzukommen, die es bewältigen muss. Daher ist es unerlässlich, dass Eltern und Kindergartenteam Hand in Hand arbeiten. Beide Seiten sind interessiert, dass das Kind einen guten Start erhält. Meist ist der Eintritt in den Kindergarten die erste Fremdbetreuung, die Ihr Kind erfährt, aber bedenken Sie, dass Ihr Kind noch viele Übergänge meistern muss, z. B. vom Kindergarten in die Schule, von Schule zu Schule,. Deswegen ist es enorm wichtig, den ersten Übergang so zu gestalten, dass Ihr Kind ihn problemlos meistert. Denn was beim ersten Mal klappt, können die Kinder bei den nächsten Malen wieder anwenden. Claudia Wittmann Erzieherin 28

6 Musikalische Früherziehung Flötentöne Zunehmendes Interesse an verschiedensten Konzepten für ganzheitliches Lernen im Vorschulalter hat eine Vielfalt von Angeboten zur musikalischen Früherziehung hervorgebracht. Das Musiklernen im Vorschulalter, der sogenannte musikalische Elementarbereich, teilt sich in musikalischen Beginn: erste Lautäußerungen, Nachahmung und Ansätze von Fachunterricht und musikalische Früherziehung als Elementarunterricht an den Musikschulen Orffs Schulwerk für die Altersgruppe von drei bis sechs Jahren beinhaltet ein eigens für diese Kinder entwickeltes Instrumentarium und hat auf die gesamte Musikpädagogik nachhaltigen Einfluss ausgeübt. Die Yamaha-Kindermusikschulen entwickelten für Kinder von 4 bis 6 Jahren ein ständig verbessertes Konzept zur Vermittlung einer umfassenden musikalischen Grundbildung. Hier steht das Prinzip von learning by doing (Lernen durch aktives Ausüben) im Mittelpunkt der wöchentlichen Gruppenstunden unter Anleitung speziell geschulter Lehrkräfte. Das Modellprogramm deutscher Musikschulen (VdM) sieht eine zweijährige Ausbildung in Singen, Instrumentalspiel, Hörerziehung und Musiklehre vor, wobei auch Bewegungsübungen, Zeichnen und Sprachentwicklungsübungen auf dem Lehrplan stehen. Musik und Tanz für Kinder ist ein weiteres vielversprechendes Angebot für Kinder im Vorschulalter als kindgerechte Aktionsform für musikalisches Lernen. Bewegung und Tanz stehen im Mittelpunkt des zweijährigen musikalischen Unterrichtes. Es werden vielfältige Sinneserfahrungen und Experimentierfreude gefördert, um schließlich bei den geformten Bewegungen des Tanzes anzulangen. Farbnotensysteme befähigen nach einem Konzept von Gertrud Fischer bereits Kinder ab 3 Jahren zum spielerischen Musizieren nach bunten Notenmännlein. Klangexperimente sollen nach dem Konzept von Margit Küntzel-Hansen Vorschulkinder spielerisch in die Klangwelt der modernen Musik einführen. Diese vielseitigen Konzepte erfordern vor allem von den Lehrkräften eine kritische und fortwährende Auseinandersetzung mit ihren Unterrichtsmethoden und den Zielen der musikalischen Früherziehung. Bildung und Erziehung im Vorschulalter eine gemeinsame Basis, aber unterschiedliche Wege der Umsetzung Für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen, die Kinder bis zu deren Einschulung betreuen beispielsweise Kinderkrippen, Kindergärten und altersgemischte Einrichtungen, sind die Vorgaben des Bildungs- und Erziehungsplans verbindlich; die Tageseinrichtungen entwickeln auf diesen Grundlagen eine Konzeption für ihre pädagogische Arbeit und veröffentlichen sie in geeigneter Form - durch Auslage von Infobroschüren in der Einrichtung oder durch Einstellen ins Internet. Damit soll sichergestellt werden, dass Sie als Eltern noch besser als bisher darüber Bescheid wissen, welche pädagogischen Konzepte die Kindertageseinrichtungen in Ihrer Gemeinde in ihrer täglichen pädagogischen Arbeit umsetzen. Sie können sich darüber auch direkt vor Ort selbst informieren. Zentrale Ziele des Plans sind die Stärkung der kindlichen Autonomie der sozialen Mitverantwortung des kompetenten Umgangs mit Veränderungen und Belastungen der lernmethodischen Kompetenz Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan gibt zwar die Ziele der Bildungs- und Erziehungsarbeit vor, nimmt aber wenig Einfluss auf die Art der Umsetzung. Es werden bewusst verschiedene pädagogische Ansätze zugelassen. Neben den überwiegend verbreiteten Kindergartenkonzepten erfreuen sich zunehmend auch andere Methoden und Ansätze einer starken Nachfrage. Schon Platon ahnte vor 2400 Jahren, dass die frühe Beschäftigung mit Musik positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung haben muss und moderne Erkenntnisse auf den Gebieten der Gehirnforschung, der Verhaltensforschung und der Entwicklungspsychologie haben diese Vermutungen bestätigt. In Eichstätt bietet die Musikschule Kurse für Kleinkinder an den sogenannten Musikgarten Genauere Informationen gibt es unter Montessori-Pädagogik Hilf mir, es selbst zu tun! Und meint damit: Zeig mir, wie es geht, aber tue es nicht für mich!. Das Kind soll sich in einer vorbereiteten, kindgemäßen Umgebung optimal entwickeln können - mit kleinen Möbeln, niedrigen Waschbecken, tief reichenden Fenstern und offenen Regalen, in denen die von Maria Montessori entwickelten Materialien liegen, die zum lebenspraktischen Lernen anregen. Dabei wird bei den Kindern auf die verschiedenen entwicklungsbedingten Sensiblen Phasen geachtet, um sowohl eine Überforderung als auch eine Unterforderung der Kinder zu vermeiden. Informationen zu Konzepten und Adressen unter Waldorf-Pädagogik Rudolf Steiner, Anthroposoph und Begründer der Waldorfpädagogik, sieht die Entwicklung des Kindes in einem engen Zusammenhang zur gesamten Menschheits- und Weltentwicklung, die sich in Siebenjahresschritten vollzieht, dem Jahrsiebt. Entsprechend lautet das pädagogische Prinzip für die ersten sieben Jahre des Kindes: Vorbild und Nachahmung. Im Alter von sieben bis vierzehn Jahren braucht das Kind eine Autorität, den Lehrer, bei dem es Lebensrhythmen und Gewohnheiten entwickeln kann. Erst mit der Pubertät entwickelt der junge Mensch ein eigenständiges Denken, das auf Lernen und Erfahrung gründet. Informationen zu Konzepten und Adressen unter Waldpädagogik Die Idee der Waldkindergärten entstand in Skandinavien, als in den 50 er Jahren eine Mutter mit Gleichgesinnten eine Initiative ins Leben rief, die zur Gründung des ersten Waldkindergartens führte. In Deutschland gibt es inzwischen ca Waldkindergarteninitiativen, die meist selbstverwaltet und selbstfinanziert sind. Das Grundkonzept eines Waldkindergartens besteht darin, dass etwa 15 Kinder mit zwei Betreuerinnen täglich bei jedem Wetter mehrere Stunden in der freien Natur verbringen, wo auch die pädagogische Arbeit stattfindet. Die Kinder suchen sich im Wald ihr Spielmaterial selbst, z.b. Zapfen, Blätter und Steine und bauen sich Lagerplätze aus Zweigen und Moos. Für extrem schlechtes Wetter steht meist ein beheizbarer Bauwagen oder eine andere Unterkunft zum Aufwärmen und Umziehen bereit. Das gemeinsame Picknick an einem selbst gewählten Platz ohne Geschirr und Sitzordnung stärkt den Gruppenzusammenhalt, der auch, oder gerade im Freien von verbindlichen Regeln und Zeitvorgaben geprägt ist. Informationen zu Konzepten und Adressen unter: 29

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen Kinder stark machen Unser Ziel ist es, unsere Schüler stark zu machen für eine selbständige Lebensführung. Schüler an Förderschulen haben Versagen und Niederlagen erlebt und dadurch häufig ein beschädigtes

Mehr

Spracherwerb und Schriftspracherwerb

Spracherwerb und Schriftspracherwerb Spracherwerb und Schriftspracherwerb Voraussetzungen für ein gutes Gelingen Tipps für Eltern, die ihr Kind unterstützen wollen Elisabeth Grammel und Claudia Winklhofer Menschen zur Freiheit bringen, heißt

Mehr

Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept Sinn und Zweck Die Spielgruppe WaldFee ist eine Einzelfirma, die einmal pro Woche 4 Stunden lang, bei jedem Wetter in der Natur die Wiesen, Bäche und vor allem den Wald erkundet (ausser extreme Verhältnisse,

Mehr

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12.

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12. Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Welche Unterstützungen sind wirklich wichtig? I. abklären II. aufklären & erklären III. auswählen der Behandlung

Mehr

Eine Heimat für deine Zukunft. Informationen für zukünftige Mitarbeitende

Eine Heimat für deine Zukunft. Informationen für zukünftige Mitarbeitende Eine Heimat für deine Zukunft. Informationen für zukünftige Mitarbeitende Lebensfreude möglich machen. «Der schönste Erfolg bei meiner Arbeit? Wenn mir ein Bewohner ein Lächeln schenkt.» Horst Aberer Mitarbeiter

Mehr

Baustelle Erste Liebe

Baustelle Erste Liebe Geschrieben von: Ute Horn & Daniel Horn Baustelle Erste Liebe : Fur Teens Für alle, die es wissen wollen! Inhalt Inhalt Danke................................................... 5 Vorwort...................................................

Mehr

Was ist Kindergarten plus?

Was ist Kindergarten plus? Was ist Kindergarten plus? Kindergarten plus ist ein Bildungsund Präventionsprogramm zur Stärkung der kindlichen Persönlichkeit. Das Programm ist wissenschaftlich evaluiert und bundesweit erfolgreich.

Mehr

Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement

Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement Die Bedeutung für Kinder und Eltern Unsere Zielsetzung auch in diesem Bereich ist es, Kinder und Eltern

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal!

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Das Erinnerungsalbum deines Lebens Aus dem Niederländischen von Ilka Heinemann und Matthias Kuhlemann KNAUR Von mir für dich weil du

Mehr

Wachstum und Reifung Entwicklungsaufgaben im Überblick

Wachstum und Reifung Entwicklungsaufgaben im Überblick Depression im Lauf des Lebens Entwicklungsaufgaben und Stolpersteine 20.07.2012 Nürnberger Bündnis gegen Depression Wachstum und Reifung Entwicklungsaufgaben im Überblick Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische

Mehr

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Lernt ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen, dann ist das eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Leistungen in der

Mehr

Trennung und Scheidung

Trennung und Scheidung Landratsamt Dingolfing-Landau Obere Stadt 1-84130 Dingolfing Trennung und Scheidung Informationen zum Thema: elterliche Sorge und Umgang Einführung: Im Mittelpunkt der Sorgen der Eltern, die in Trennung

Mehr

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot MIT TEN UNTER UNS Ein Integrationsangebot AUS ALLEN L ÄNDERN MIT TEN IN DIE SCHWEIZ Damit Integration gelingt, braucht es Offenheit von beiden Seiten. Wer bei «mitten unter uns» als Gastgebende, Kind,

Mehr

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Das wichtige erste Jahr mit dem Kind Sie erfahren, was Ihrem Kind gut tut, was es schon kann und wie Sie es in seiner

Mehr

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg.

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg. 10 Hausaufgaben-Tipps Versuch es erst einmal allein! Wenn du nicht weiter kommst, darfst Du mich gerne rufen. So ermuntern Sie ihr Kind selbstständig zu arbeiten. Erklär mir bitte die Aufgaben! Während

Mehr

Herzo - Sen i orenbüro. die Kultur des Helfens er Leben. mb. Stadt Herzogenaurach. Leitfaden. Kindergarten Grundschule

Herzo - Sen i orenbüro. die Kultur des Helfens er Leben. mb. Stadt Herzogenaurach. Leitfaden. Kindergarten Grundschule Leitfaden Kindergarten Grundschule Wer kann Herzo-Lesepate werden? Alle Menschen aus allen Alters-, Bevölkerungs- und Berufsgruppen, die ihre Freude am Lesen weitergeben möchten und die Lesekompetenz der

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Das wichtige erste Jahr mit dem Kind Sie erfahren, was Ihrem Kind gut tut, was es schon kann und wie Sie es in seiner

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

Die Väterratgeber Schäfer und Schulte GbR. STARK UND VERANTWORTLICH Ein Ratgeber für VÄTER. nach Trennungen. Eberhard Schäfer, Marc Schulte

Die Väterratgeber Schäfer und Schulte GbR. STARK UND VERANTWORTLICH Ein Ratgeber für VÄTER. nach Trennungen. Eberhard Schäfer, Marc Schulte Die Väterratgeber Schäfer und Schulte GbR STARK UND VERANTWORTLICH Ein Ratgeber für VÄTER nach Trennungen Eberhard Schäfer, Marc Schulte Inhalt Inhalt Einleitung 4 Lebensmodelle nach der Trennung 7 Mehr

Mehr

Konzeption Paten-Projekt

Konzeption Paten-Projekt Konzeption Paten-Projekt für Kinder und Jugendliche mit besonderem Betreuungsbedarf konzipiert und durchgeführt von Ein Projekt des DRK Kreisverbandes Kehl e.v. 1 1. Projektverantwortliche INSEL Integrationsstelle

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise Fragebogen zur Erfassung der aktuellen Ressourcenrealisierung (RES) Dieser Fragebogen enthält Aussagen zu verschiedenen Bereichen, die allgemein in einem engen Zusammenhang stehen zu dem Wohlbefinden und

Mehr

Mein Kind kommt in die Krippe

Mein Kind kommt in die Krippe Mein Kind kommt in die Krippe Informationen zur Eingewöhnung Fachbereich Kultur und Bildung Bereich städtische Kindertageseinrichtungen Inhaltsverzeichnis Vorwort... 3 Der Start in der Kinderkrippe...

Mehr

Informationen des Beratungslehrers

Informationen des Beratungslehrers Sinnvolle Hilfe bei der Hausaufgabe (nach A. Geist, Schulpsychologe) Vorwort "Soll ich meinem Kind überhaupt bei den Hausaufgaben helfen? Und wenn ja, wie soll ich es sinnvoll tun?" Diese Fragen werden

Mehr

Projekt Verantwortung

Projekt Verantwortung Projekt Verantwortung Spüren, wie es ist, gebraucht zu werden Verantwortung zu tragen heißt an den Aufgaben zu wachsen. Verfasserin: Christiane Huber Stand 13.07.2015 "Unser erzieherisches Ziel ist im

Mehr

Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011. Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt für Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern

Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011. Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt für Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.v. Gierkezeile 39 10585 Berlin Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.v. Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011 Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt

Mehr

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Du möchtest dein Leben bewusst und sinnerfüllt gestalten? Auf den nächsten Seiten findest du 5 Geheimnisse, die mir auf meinem Weg geholfen haben.

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE

Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE DIE MAURER- SCHULE An der Maurerschule werden Kinder und Jugendliche mit einer Körperbehinderung, einer Mehrfachbehinderung oder erheblichen

Mehr

Handreichung für Lesepaten in Kitas

Handreichung für Lesepaten in Kitas Handreichung für Lesepaten in Kitas Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir uns entschieden, die Funktionen, die sowohl von Frauen als auch von Männern ausgeübt werden, in der Form zu benennen,

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: Umfrage S-15155 / SA-Kinder April 2010 1-4 Fnr/5-8 Unr/9 Vers... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN Seite 1 S-15155 / - 2 -

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Elementare Musikpädagogik

Elementare Musikpädagogik Elementare Musikpädagogik Musik von Anfang an Eltern-Kind-Gruppe für Kinder bis 4 Jahre Musikalische Früherziehung für Kinder von 4 bis 6 Jahren Orff-Spielkreis für Kinder von 6 bis 8 Jahren Trommelspielkreis

Mehr

Liebeskummer - Sprechstunde. Singleberatung

Liebeskummer - Sprechstunde. Singleberatung Liebeskummer - Sprechstunde Singleberatung HP für Psychotherapie Heidemarie Voigt Danzstr. 1 39104 Magdeburg e-mail:voigt@reden-ist-gold.info www.reden-ist-gold.info Tel. 0391-50 38 444 Fax 0391-50 38

Mehr

INTERKULTURELLE ÖFFNUNG

INTERKULTURELLE ÖFFNUNG INTERKULTURELLE ÖFFNUNG Aufgrund von Migrationsprozessen hat sich das Anforderungsprofil in verschiedenen Berufsfeldern z.t. maßgeblich verändert. Fachkräfte aus gesundheitlichen, pädagogischen, psychosozialen

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Kinder in Not. Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang. Düsseldorf, 19.-20. September 2011

Kinder in Not. Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang. Düsseldorf, 19.-20. September 2011 Eltern in Trennung und Streit - Kinder in Not Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang Düsseldorf, 19.-20. September Herzlich willkommen! Jessika Kuehn-Velten Ärztliche

Mehr

Unwissen macht Angst Wissen macht stark!

Unwissen macht Angst Wissen macht stark! Eine Informationsreihe der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.v. Unwissen macht Angst Wüssten Sie davon, wenn ein Kind sexuell missbraucht

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Das Ich-bin-ich-Programm

Das Ich-bin-ich-Programm Das Ich-bin-ich-Programm Selbstwertstärkung im Kindergarten Das Programm basiert auf dem Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky und fördert das Selbstwert- und Zugehörigkeitsgefühl von Kindern. Eine

Mehr

Warum Üben großer Mist ist

Warum Üben großer Mist ist Warum Üben großer Mist ist Kennst Du das? Dein Kind kommt aus der Schule. Der Ranzen fliegt in irgendeine Ecke. Das Gesicht drückt Frust aus. Schule ist doof! Und dann sitzt ihr beim Mittagessen. Und die

Mehr

Premium League 2015/16. zur pädagogischen Professionalisierung betrieblicher Ausbilder/innen. Anmeldungen unter: vvg.at » 1 «

Premium League 2015/16. zur pädagogischen Professionalisierung betrieblicher Ausbilder/innen. Anmeldungen unter: vvg.at » 1 « zur pädagogischen Professionalisierung betrieblicher Ausbilder/innen Anmeldungen unter: vvg.at 2015/16» 1 « Premium League - unser Format für Ausbilder/innen Als Fachkräfte sind die Lehrlingsausbilder/innen

Mehr

aim-qualifizierung Grundlagen der Elementaren Musikpädagogik (EMP)/ Rhythmik

aim-qualifizierung Grundlagen der Elementaren Musikpädagogik (EMP)/ Rhythmik Lehrgangs-Veranstaltungsnummer: 152634_SBS aim-qualifizierung Grundlagen der Elementaren Musikpädagogik (EMP)/ Rhythmik aim-zertifikatslehrgang für pädagogische Fachkräfte Zielgruppe Frühpädagogische Fachkräfte,

Mehr

Friedrich-Fröbel-Kindergarten in Hockenheim

Friedrich-Fröbel-Kindergarten in Hockenheim Friedrich-Fröbel-Kindergarten in Hockenheim Allgemeine Information Der Friedrich-Fröbel-Kindergarten wurde im Januar 1994 eröffnet, ist eine städtische Einrichtung und bietet 125 Kindern zwischen drei

Mehr

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Unser Handeln wird bestimmt von unserem Leitbild, das unsere Ziele und Werte beschreibt. 1 Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten Seite 1 von 5 Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten 1 INTERNAT a) Was fällt dir zum Thema Internat ein? Schreibe möglichst viele Begriffe

Mehr

Leitbild der Elisabethstift-Schule

Leitbild der Elisabethstift-Schule Leitbild der Elisabethstift-Schule Das Leitbild des Elisabethstifts bildet die Grundlage für das Leitbild der Elisabethstift-Schule, welches modifiziert und auf schulische Schwerpunkte angepasst wurde.

Mehr

Entwicklungspsychologie

Entwicklungspsychologie Psychotherapie Supervision Weiterbildung Entwicklungspsychologische Beratung Entwicklungspsychologie Die Entwicklung von Kindern von 0-12 Entwicklungspsychologie Was ist das eigentlich? Woher hat er/sie

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Miteinander Leben Lernen

Miteinander Leben Lernen Miteinander Leben Lernen 1. Vorstellung der Gruppe In unserer Kindergemeinschaftsgruppe finden 18 Kinder (max. 20 Kinder) im Alter von 18 Monaten bis 6 Jahren einen außerfamiliären Lebens- und Freiraum,

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Für Sie und Ihr Kind beginnt, mit dem Eintritt in unsere Einrichtung, ein neuer Lebensabschnitt, der eine Vielzahl von Veränderungen mit sich bringt.

Für Sie und Ihr Kind beginnt, mit dem Eintritt in unsere Einrichtung, ein neuer Lebensabschnitt, der eine Vielzahl von Veränderungen mit sich bringt. Kindergarten Tigerente - Kinderkrippe Tigerküken Schulstraße 43 35799 Merenberg / Barig Selbenhausen Tel. Kindergarten: 06471/61891 Tel. Kinderkrippe: 06471/379198 Fax: 06471/379200 E-mail: kindergartentigerente@yahoo.de

Mehr

Eltern-Kind-Gruppe. Die Frühen Hilfen der PÄDSAK e.v....

Eltern-Kind-Gruppe. Die Frühen Hilfen der PÄDSAK e.v.... Eltern-Kind-Gruppe Die Frühen Hilfen der PÄDSAK e.v.... ... Spielkreistreffen... Musikprojekt... Purzelturnen... Babymassage... Familienfreizeiten Spielkreistreffen Sowohl die Fein- als auch die Grobmotorik

Mehr

Ist Internat das richtige?

Ist Internat das richtige? Quelle: http://www.frauenzimmer.de/forum/index/beitrag/id/28161/baby-familie/elternsein/ist-internat-das-richtige Ist Internat das richtige? 22.02.2011, 18:48 Hallo erstmal, ich möchte mir ein paar Meinungen

Mehr

DEINE LIEBEVOLLE BEZIEHUNG ANNEHMEN

DEINE LIEBEVOLLE BEZIEHUNG ANNEHMEN DEINE LIEBEVOLLE BEZIEHUNG ANNEHMEN TELESEMINAR MIT LEA HAMANN LERNMATERIAL FÜR TEILNEHMER Hallo ihr Lieben, das Thema Beziehungen ist für uns alle ein Bereich, der sehr viel Heilung braucht. Lange Zeit

Mehr

Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern?

Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern? Studien 2015 Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern? Marie-Luise Lewicki & Claudia Greiner-Zwarg Berlin, 12.01.2015 S T U D I E 1 S T U D I E 2 Ansprüche ans Elternsein Wie geht es unseren Kindern?

Mehr

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel Mit Leichtigkeit zum Ziel Mutig dem eigenen Weg folgen Ulrike Bergmann Einführung Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles auf der Welt haben, tun oder sein. Wüssten Sie, was das wäre? Oder überfordert

Mehr

Männliche Fachkräfte in Kitas Fragebogen für pädagogische Fächkräfte

Männliche Fachkräfte in Kitas Fragebogen für pädagogische Fächkräfte Männliche Fachkräfte in Kitas Fragebogen für pädagogische Fächkräfte Liebe Kollegin, lieber Kollege, im Rahmen des Modellprogramms Mehr Männer in Kitas geht unser Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft

Mehr

Berufsbegleitende Teilzeiterzieherausbildung in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift in Darmstadt. Eine Zwischenbilanz

Berufsbegleitende Teilzeiterzieherausbildung in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift in Darmstadt. Eine Zwischenbilanz Berufsbegleitende Teilzeiterzieherausbildung in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift in Darmstadt Eine Zwischenbilanz D. Giebenhain, M. Hilkert; EREV Forum 48-2013 1 Gliederung 1. Geschichte der

Mehr

Amt für FamiliRa. rcvt Vt li1 b eucvt betole Lteb... Amt ~ü:fju~wff-d. und Juge. Was wünschen sich Kinder, wenn Eltern sich trennen?

Amt für FamiliRa. rcvt Vt li1 b eucvt betole Lteb... Amt ~ü:fju~wff-d. und Juge. Was wünschen sich Kinder, wenn Eltern sich trennen? Amt für FamiliRa und Juge Fachdienst Trennung, Scheidung & elterliche Sorge 85072 Eichstätt - Residenzplatz 1 85049 Ingolstadt - Auf der Schanz 39 Tel. : (08421170-376) rcvt Vt li1 b eucvt betole Lteb...

Mehr

Kinderkrippe und Kindergarten St. Theresia Wolfegg

Kinderkrippe und Kindergarten St. Theresia Wolfegg Kinderkrippe und Kindergarten St. Theresia Wolfegg Träger: Katholische Kirchengemeinde St. Katharina Der Wolfegger Kindergarten St. Theresia gehört als sechsgruppige Kindertagesstätte zu den größten seiner

Mehr

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel (Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Eltern-Lehrer-Schulerfolg 2013, Prof. Dr. Carsten Wippermann, Katja Wippermann, Andreas Kirchner) Symposium Herausforderung

Mehr

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint Exupery COACHING

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint Exupery COACHING Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint Exupery COACHING INHALT Coaching-Ansatz Zielgruppe Coachingziele Erste Schritte Mein Weg Aus- und Weiterbildung

Mehr

1. Für die Familie: Gespräche nach dem Modell der Familienkonferenzen,

1. Für die Familie: Gespräche nach dem Modell der Familienkonferenzen, 1. Für die Familie: Gespräche nach dem Modell der Familienkonferenzen, Gesprächsimpulse, Experimente 1.a Deeskalationstricks Wir beginnen mit den Grundlagen für Gespräche und Begegnungen. Damit meinen

Mehr

metaphysisches Autogenes Training nach Sauter-Institut Heike Prahl Motopädin, -therapeutin, metaphysische psychologische Beraterin

metaphysisches Autogenes Training nach Sauter-Institut Heike Prahl Motopädin, -therapeutin, metaphysische psychologische Beraterin 1 / 2006 metaphysisches Autogenes Training Heike Prahl Motopädin, -therapeutin, metaphysische psychologische Beraterin Ovelgönner Weg 9 21335 Lüneburg 04131-43704 Heike.Prahl@t-online.de www.heike-prahl.de

Mehr

Warum du noch heute an deiner Einstellung zu Geld arbeiten solltest, um Geld leichter anzuziehen (+ sofort anwendbare Übung) - Teil 1/3

Warum du noch heute an deiner Einstellung zu Geld arbeiten solltest, um Geld leichter anzuziehen (+ sofort anwendbare Übung) - Teil 1/3 Warum du noch heute an deiner Einstellung zu Geld arbeiten solltest, um Geld leichter anzuziehen (+ sofort anwendbare Übung) - Teil 1/3 Seit meinem 16. Lebensjahr beschäftige ich mich intensiv mit den

Mehr

in offenbach gibt es ca. 20.000 eh

in offenbach gibt es ca. 20.000 eh paten für kindergartenkinder wellco quartiersfamilie freiwilligenzentrum hos schaftsmodell statthaus marktplatz 'g selbsthilfegruppen repair café 36% engagieren sich ehrenamtlich in sportvereinen 11%,

Mehr

Wir müssen die Menschen froh machen. Hl. Elisabeth von Thüringen

Wir müssen die Menschen froh machen. Hl. Elisabeth von Thüringen Wir müssen die Menschen froh machen. Hl. Elisabeth von Thüringen 1 Inhaltsangabe 1. Vorwort 2. Der Träger der Kindertagesstätte 3. Unser christliches Menschenbild 4. Unsere Sichtweise vom Kind 5. Unsere

Mehr

Konzeption zur. Kooperation - Kindergarten Grundschule. zwischen. dem Kindergarten Villa Kunterbunt Fischbach, dem Kindergarten Schabenhausen

Konzeption zur. Kooperation - Kindergarten Grundschule. zwischen. dem Kindergarten Villa Kunterbunt Fischbach, dem Kindergarten Schabenhausen Konzeption zur Kooperation - Kindergarten Grundschule zwischen dem Kindergarten Villa Kunterbunt Fischbach, dem Kindergarten Schabenhausen dem Waldkindergarten Wurzelzwerge und der Gemeinschaftsschule

Mehr

Seminar für Ausund Weiterbildung

Seminar für Ausund Weiterbildung Seminar für Ausund Weiterbildung Neben der individuellen Begleitung durch den Lehrer nimmt das Material, mit dem Kinder lernen, eine zentrale Rolle in der Montessori-Pädagogik ein. Warum Montessori? Wir

Mehr

Downloadmaterialien für Kinder zum Buch

Downloadmaterialien für Kinder zum Buch Downloadmaterialien für Kinder zum Buch Cornelia Schinzilarz / Katrin Schläfli Potenziale erkennen und erweitern Mit dem Ressourcenheft Ziele erreichen ISBN 978-3-407-62812-1 2011 Beltz Verlag Weinheim

Mehr

Beratungskonzept. Psychologische Beratung

Beratungskonzept. Psychologische Beratung Beratungskonzept Psychologische Beratung für Einzelpersonen Paartherapie Familientherapie Psychologische Praxis Dr. Alexander Bergert Fasanenweg 35 44269 Dortmund Tel.: 02 31/97 10 10 77 Fax.: 02 31/97

Mehr

Projektidee. Wie Mädchen und Jungen ihren eigenen Körper erleben und be werten, hat grossen Einfluss auf ihr Selbstwert- und Lebensgefühl.

Projektidee. Wie Mädchen und Jungen ihren eigenen Körper erleben und be werten, hat grossen Einfluss auf ihr Selbstwert- und Lebensgefühl. Projektpräsentation Die Zyklus-Show Agenten auf dem Weg Ein sexualpädagogisches Präventionsprojekt für Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren und deren Eltern Inhaltsverzeichnis Projektidee 3

Mehr

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft 10 Schritte die deine Beziehungen zum Erblühen bringen Oft ist weniger mehr und es sind nicht immer nur die großen Worte, die dann Veränderungen bewirken.

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

Eltern kennen Ihr Kind am allerbesten... Geburtsdatum: Religion: Staatsbürgerschaft: Vater, Vor- und Zuname: geboren am:

Eltern kennen Ihr Kind am allerbesten... Geburtsdatum: Religion: Staatsbürgerschaft: Vater, Vor- und Zuname: geboren am: LIEBE ELTERN Er(Be)ziehung Das Zusammenspiel zwischen den Lebenswelten der Kinder in der Familie / im Umfeld und der Lebenswelt in der Kinderbetreuungseinrichtung ist Voraussetzung für qualitätsvolle Betreuungs-

Mehr

Es ist die Kultur, und es wachsen lässt.

Es ist die Kultur, und es wachsen lässt. Es ist die Kultur, die ein Unternehmen nährt und es wachsen lässt. gugler* denkt weiter. In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit der Fragestellung auseinandergesetzt: Was macht uns als Unternehmen

Mehr

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 1. Neid A ich ärgere mich über jemanden 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 3. Trauer C etwas ist einem

Mehr

U. Davatz, www.ganglion.ch

U. Davatz, www.ganglion.ch Weiterbildung Nachdiplomkurs der Hebammen in Geburtsvorbereitung Atelierbewegung, Asylstrasse 144, Zürich Vortrag vom 24.5.02 über Mutterschaft und Krise und Eltern werden Eltern sein U. Davatz, www.ganglion.ch

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz. Fachtagung Familienrecht 20.11.2013, Klagenfurt

Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz. Fachtagung Familienrecht 20.11.2013, Klagenfurt Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz Verpflichtende Beratung ist Schritt in die richtige Richtung Warum? Verhalten der Eltern während/nach der Trennung hat große

Mehr

Pädagogisches. Konzept. Kita Weisslingen

Pädagogisches. Konzept. Kita Weisslingen 1 Pädagogisches Konzept Kita Weisslingen 2 Inhalt 1 Einleitung 3 2 Leitgedanke 3 3 Sozialpädagogische Grundsätze 4 4 Alltagsgestaltung 4-5 5 Team der Einrichtung 5 6 Zusammenarbeit mit den Eltern 5-6 7

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Resonanz pädagogischer Fachkräfte auf ein interaktives Fortbildungsangebot zur Verwirklichung gesundheitlicher Chancengleichheit Grimm Iris,

Mehr

Über (Selbst-) Motivation und Willenskraft Wie geht das?

Über (Selbst-) Motivation und Willenskraft Wie geht das? Über (Selbst-) Motivation und Willenskraft Wie geht das? WebConference 29. September 2015 Dipl.-Psych. Nathalie Demski Inhaberin ND Consult Hamburg 1 (Selbst-) Motivation ein Dauerbrenner 2 Unsere Themen

Mehr

WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE DES KINDERHAUSES WILMA

WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE DES KINDERHAUSES WILMA WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE DES KINDERHAUSES WILMA UND DEM HORT DER 56. GRUNDSCHULE. Beide Einrichtungen liegen im Dresdner Stadtteil Trachau. Unsere Aufgabe ist es, die Eltern bei der Erziehung Ihrer

Mehr

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Vermittlungsstelle (Stempel) Name: Datum: Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Sie überlegen sich, ein Pflegekind aufzunehmen. Damit werden spezielle Fragen auf Sie zukommen, z. B.

Mehr

Sozialpädagogisches Konzept

Sozialpädagogisches Konzept Sozialpädagogisches Konzept Unsere Philosophie Es geht bei Erziehung und Bildung nicht darum, das Gedächtnis wie ein Fass zu füllen, sondern darum, Lichter anzuzünden, die alleine weiterbrennen können.

Mehr

Fragebogen zur Lebensgeschichte

Fragebogen zur Lebensgeschichte Psychologischer Psychotherapeut Hohenstaufenring 8, 50674 Köln Fragebogen zur Lebensgeschichte Anonymisierungscode: Alter: Ausfülldatum dieses Fragebogens: Lieber Patient, Dieser Fragebogen dient mir als

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr

Wünsch dir was entscheide dich!

Wünsch dir was entscheide dich! Wünsch dir was entscheide dich! Augen auf Werbung Vorbemerkung Ziele 52 Wünsche können durch Werbung beeinflusst werden. Wenn Sie ein Kind fragen, ob sich Werbung auf seine Wünsche auswirkt, wird es diese

Mehr

Britta Karstein-Weenen. Heilpraktikerin - Psychotherapie. Kempener Straße 24 47669 Wachtendonk

Britta Karstein-Weenen. Heilpraktikerin - Psychotherapie. Kempener Straße 24 47669 Wachtendonk Britta Karstein-Weenen Heilpraktikerin - Psychotherapie Kempener Straße 24 47669 Wachtendonk Therapeutische Haltung und Arbeitsweise - Was erwartet Sie bei mir? Als Erzieherin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

Mehr

20 Bitten von Kindern. an ihre geschiedenen oder getrennten Eltern

20 Bitten von Kindern. an ihre geschiedenen oder getrennten Eltern 20 Bitten von Kindern an ihre geschiedenen oder getrennten Eltern Dr. Karin Jäckel In Memoriam Dieter Mark Alle Rechte liegen bei der Verfasserin Wenn die Familie zerbricht, reagieren Kinder meist mit

Mehr