Unterstützte Kommunikation (UK) einfach erklärt mit einer

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1 Unterstützte Kommunikation (UK) einfach erklärt mit einer Power Point Präsentation Was ist Unterstützte Kommunikation? Wie kann man das jemandem erklären, der noch nie von diesem Thema gehört hat? Dieser Frage stellten wir uns in unserem Arbeitskreis Stille Post. Daraus entwickelten wir ein Konzept, das einen sinnvollen und überschaubaren Überblick über die Unterstützte Kommunikation (UK) bieten sollte. Es ist empfehlenswert, sich über eine Methode der transparenten Darstellung der UK Gedanken zu machen. Diejenigen, die in diesem Thema nicht sicher sind, sind dankbar über ein Handout oder ein kleines Portfolio, somit erhalten sie eine gute Orientierungshilfe, um den Einstieg in das Thema zu erleichtern. Je nach Tätigkeitsschwerpunkt setzt natürlich jede und jeder von uns andere Akzente in der UK. Doch um das Prinzip der Unterstützten Kommunikation zu verstehen, ist es sinnvoll, das große Ganze zu verstehen. Damit man es an neue Kollegen, Praktikanten oder Angehörige weitergeben kann. Dabei war es uns wichtig, das Basiswissen mit nicht zu vielen Fachbegriffen zu erläutern, sondern mit Beispielen zu arbeiten sowie Material- und Literaturempfehlungen zu bieten. Nachfolgend die Übersicht über die folgende PowerPoint-Präsentation und den Inhalt des Handouts: Vorwort Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK) Verlauf des Antrags für Hilfsmittel Beratungsstellen PC-Symbole Körpereigene Kommunikation (nonverbale Kommunikation) Es kostet Zeit!!!!!!!!!!!!! aber die lohnt sich, also ran an die Arbeit so eine Power Point Präsentation ist nicht schwer!!!!!!!! Viel spaß beim erstellen.

2 Dqs Buslied 1. Die Türen vom Bus gehen auf und zu, auf und zu, auf und zu, die Türen vom Bus gehen auf und zu - immerzu. 2. Die Lichter vom Bus gehen an und aus Die Räder vom Bus drehen rundherum Die Wischer vom Bus gehen hin und her Die Frauen im Bus machen bla, bla, bla Die Kinder im Bus machen bäh, bäh, bäh Die Mütter im Bus sagen psst, psst, psst Die Väter im "Bus sagen,lass sie doch" Der Bus fährt in die Garage und schläft... - die ganze Nacht.

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5 Bericht über die Anbahnung des Littel-Step-by-Step-Talkers mit Lisa (Pseudonym) Lisa ist schwer beeinträchtigt, sowohl körperlich als auch geistig. Sie überschreitet in ihrer Entwicklung in keinem Bereich das Alter eines zweijährigen Kindes und hat selbst ein Alter von sechs Jahren. Daher ist auch ihre Möglichkeit zu kommunizieren auf Lautieren und sehr ungezielte Gebärden und Mimik eingeschränkt. Um sie noch gezielter zu unterstützen, nahmen die Mutter und die Integrationspädagogin die Möglichkeit einer Beratung bei andere Worte (Beratungsstelle für nicht oder kaum sprechende Menschen, Karlsruher Straße Frankfurt) wahr. Bei dem Termin vor Ort, berichteten die Mutter über ihre Tochter und auch die Integrationspädagogin erzählte von ihrer Arbeit und den Erfahrungen in der Kita mit Lisa. Anschließend wurde in einer sehr angenehmen Atmosphäre spielerisch getestet, worauf Lisa anspricht und was sie für Möglichkeiten in Bezug auf Kommunikation hat. Nach einem Besuch einer Mitarbeiterin dort bei uns in der Kita legten wir gemeinsam fest, welche Möglichkeiten wir in der Kita ausprobieren werden. Neben einigen Anregungen zur allgemeinen Förderung (Spielideen, Tipps zur erweiterten Teilhabe am Gruppengeschehen) legten wir fest, dass ein Talker zur Probe für ca. einen Monat zur Verfügung gestellt wird. Das Gerät wurde dann kurze Zeit später an die Kita geschickt und man musste sich erst einmal selbst damit vertraut machen. Die drei Möglichkeiten zur Aufnahme und Wiedergabe von Worten oder Sätzen hatte ich schnell verstanden. Jedoch um mit dem Gerät ein Spielzeug anzusteuern, bedurfte es einiger Anrufe beim Hersteller. (Selbst diese mussten es erst direkt am Gerät ausprobieren. Also nicht ganz so simpel wie in der Anleitung beschrieben). Nun waren alle soweit und das Gerät wurde Lisa und der Gruppe vorgestellt. Gemeinsam mit einer Gruppenerzieherin beschrieben wir den Kindern im Stuhlkreis, was Lisa damit machen kann und das sie so mehr am Gruppengeschehen teilhaben könne. Alle durften einmal auf den Button drücken und wir probierten das Gerät gemeinsam aus. (Z. B. Herzlichen Glückwunsch sagen und so einem anderen Kind gratulieren, etwas vom Wochenende erzählen, ein Lied singen, Zeile aus einem Gedicht sagen, Stopp oder Start sagen u.v.m.). Lisa schaute interessiert zu und freute sich sichtlich über die ganze Aufmerksamkeit der anderen Kinder. Beim Mittagessen hatte Lisa dann zum ersten Mal die Möglichkeit durch das Drücken des Buttons mit der Aufnahme Guten Appetit das Essen selbst einzuleiten. Die sprachlichen Aufnahmen waren sinnvoll, um den anderen Gruppenkindern die Gelegenheit zu geben Lisa besser als Teil der Gruppe wahrnehmen zu können. Das Drücken des Buttons musste in diesen Situationen stark von der Integrationspädagogin gesteuert werden, denn Lisa selbst war damit stark überfordert. Also reduzierte die Integrationspädagogin die Anforderungen an Lisa und versuchte ihr das Gerät, zunächst in Einzelförderung nahe zu bringen. Sie verband den Talker mit einem Blaulicht, welches durch Drücken des Buttons zu leuchten und sich zu drehen anfing. In einen abgedunkelten Raum zeigte sie Lisa was passiert, wenn der Button gedrückt wird. Lisa war sehr interessiert. Beim nächsten Mal konnte Lisa mit Handführung den Button selbst drücken, dass ihr große Freude bereitete. Es brauchte noch eine weitere Einzelförderung, bis Lisa verstanden hatte,

6 sie löst dieses Geschehen selbst und gezielt aus. Später erweiterte die Integrationspädagogin die Situation auf eine Kleingruppe, in der jedes Kind nacheinander den Button drücken durfte, damit Lisa erfährt sie kann dasselbe wie die anderen Kinder. Auch das funktionierte sehr gut. Nach Rücksprache mit einer Mitarbeiterin von andere Worte wurde ein Gutachten erstellt, was eine Anschaffung des Talkers für Lisa befürwortete. Dies wurde dann an die Krankenkasse gesendet und die Familie bekam das Gerät einige Zeit später zugesandt. Gebraucht wurde es dann ausschließlich in der Kindertagesstätte. Im Rahmen von Kleingruppenangeboten benutzen wir den Talker dann sporadisch um verschiedenes Spielzeug anzusteuern und Lisa lernte, dass sie durch das Drücken des Buttons gezielt etwas auslösen kann. Der erweiterte Umgang mit dem Gerät machte zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn. Lisa kennt den Talker, er gehört der Familie und kann weiter in der Schule benutzt werden. Da das Wissen um Selbstwirksamkeit eine Voraussetzung für Kommunikation und Sprache ist, fand ich den Talker und seine Funktionen sehr sinnvoll und gut einsetzbar für Lisa. Er bietet eine Fülle von Möglichkeiten, auch wenn er in diesem Fall sehr eingeschränkt benutzt wurde und er weit mehr zu bieten hat.

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