Kinder- und Jugendhilfe. Hünenburg. Ev.-luth. Stiftung Hünenburg Melle - Riemsloh. Neues von Unterwegs

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kinder- und Jugendhilfe. Hünenburg. Ev.-luth. Stiftung Hünenburg Melle - Riemsloh. Neues von Unterwegs"

Transkript

1 Kinder- und Jugendhilfe Hünenburg Ev.-luth. Stiftung Hünenburg Melle - Riemsloh Neues von Unterwegs Von uns mit uns über uns Ausgabe No. 20 Sommer 2013

2 Editorial 3 Wenn die Tage länger werden..." T. Brodhuhn 1 Jahr Haus Nordblick 4 Zur Bedeutung eines wichtigen Zwischenschritts B. Vogelpohl Klettern inklusive 7 Jeder so, wie er mag (und kann...) R. Propach "Siehste, so einfach ist das!" 8 Geschlechterrollen & der ihnen innewohnende Wert R. Goldhorn 160 Jahre Hünenburg - Erinnerungen 11 Too good not to be mentioned... Impressum Herausgeber: Kinder- und Jugendhilfe Hünenburg Ev.-luth. Stiftung Hünenburg Redaktion & Layout: Thomas Brodhuhn "Haste was, dann biste was: Geld, die geprägte Freiheit? 13 (Schuldner-)Beratung von Kindern und Jugendlichen aus finanziell belasteten Familiensystemen C. Schimmel Happy Birthday! Jahre Mädchenwohngruppe Libellen Team der Wohngruppe Seite 1 Fotos im Heft: Thomas Brodhuhn, Daniel Di Nardo, Andreas Heidemann, Reinhard Kortus, Brigitte Niggemann-Schipper, Kathrin Thiemann, Christian Vakonic, Archiv, privat & fotolia.com Fotos Front: Ausflug in den Kletterpark (s. S. 7) & die JWG am Alfsee (s. S. 24) Burglogo: Heiko Heise-Grunwald Druck: Gemeindebriefdruckerei Martin-Luther-Weg Groß Oesingen Nr. 20 Sommer 2013 Hünenburg 2013 Die nächste Ausgabe erscheint im Winter 2013 Inhalt Unterricht einmal anders 19 Archimedes, Da Vinci und Edison zum Anfassen R. Propach "Rofl, lol, shakes and fidget" 21 Kinder an die (Computer-)Macht? C. Schimmel "Ich will mal wieder wegfliegen!" 24 Erlebnispädagogik im Alltag der JWG Oldendorf M. Heßler "Mädchentag" im Sonnenblick 27 Partizipation - mitmachen und mitgestalten C. Weber Hünenburg Mehr Zeit für die wichtigen Dinge... C. Vakonic Den Rundbrief als download finden Sie unter Spendenkonto: Sparkasse Melle Kto.-Nr BLZ Themen der nächsten Ausgabe u.a.: Mediation in der Kinder- und Jugendhilfe Gedanken zum Thema Inklusion

3 aus dem Inhalt 4 1 Jahr Haus Nordblick Zur Bedeutung eines wichtigen Zwischenschritts "Haste was, dann biste was" Geld - die geprägte Freiheit? 13 "Ich will mal wieder wegfliegen!" Erlebnispädagogik im Alltag der JWG Oldendorf Seite 2 24 Hünenburg 2.0 Neue Software - mehr Zeit für die wichtigen Dinge... 29

4 Editorial "Wenn die Tage länger werden, wachsen auch die Kräfte, sie zu füllen." Liebe Leserinnen und Leser des Rundbriefs, liebe Freunde der Hünenburg, mit dem der Aphoristikerin Waltraud Puzicha zugeschriebenen Zitat möchte ich Sie nicht nur herzlich zur Lektüre des vorliegenden Rundbriefs der Hünenburg einladen, sondern Sie gleichermaßen mit zuversichtlichen Worten grüßen zu einem Sommer, der nun doch noch begann. Einige von Ihnen werden Ihren Urlaub bereits hinter sich haben, wenn Sie diese Zeilen lesen, andere erwarten ihn noch mit gespannter Vorfreude. Erleben auch alle dieselbe Sonne, sind die Gedanken an die wärmste Zeit des Jahres so doch für jeden Menschen unterschiedlich. Seite 3 Nicht anders ist es bei uns in der Hünenburg: Natürlich freuen sich auch hier alle Kinder und Jugendlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem herausfordernden und manches Mal anstrengenden Halbjahr auf die wohlverdienten Ferien, doch ist die Mitte des Jahres angesichts eines in der Hünenburg vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftszeitraums für uns nicht die Halbzeit, sondern quasi der Endpunkt eines Jahres. Zeit, inne zu halten und zu bilanzieren - finanziell, jedoch auch und vor allem sozialetisch. Eine erfolgreiche Zeit liegt hinter uns und die Hünenburg präsentierte sich einmal mehr als innovativer, fachlich kompetenter und zuverlässiger Kooperationspartner, der zum Wohl der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen handelt. Dies verantworten insbesondere Menschen, die grundlegende Leitgedanken und konzeptionelle Überzeugungen übernehmen und ihnen in der täglichen Arbeit ein Gesicht geben. Somit danke ich an dieser Stelle ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung für ihre geleisteten Beiträge! Noch in keinem Jahr haben sich so viele Kolleginnen und Kollegen an der Erstellung des vorliegenden 20. Rundbriefs beteiligt, der - wie stets - dazu dienen soll, nicht nur unsere Arbeit, sondern vor allem die Ideen und Themen zum Jetzt und Morgen zu präsentieren. Ein großer Dank somit auch an diese! Wie auch immer Sie Ihren Sommer erleben mögen - für manche ist es schlicht die miserabelste Zeit zum Schlittenfahren - wünsche ich Ihnen wachsende Kräfte, um nach einer wohlverdienten Pause Neues wagen und lösen zu können. Thomas Brodhuhn Geschäftsführer

5 1 Jahr "Haus Nordblick" Zur Bedeutung eines wichtigen Zwischenschritts Seite 4 Am 20. April feierte das Haus Nordblick sein einjähriges Bestehen und blickt bereits nach dieser noch recht kurzen Zeit auf etliche gemachte Erfahrungen, Veränderungen und Herausforderungen zurück. Das Haus Nordblick ist ein Angebot für junge Erwachsene, die kurz- oder mittelfristig zwar nicht bzw. noch nicht in der Lage sind, sich in der Gesellschaft gänzlich selbständig zu bewegen, im Rahmen ihrer bisherigen Entwicklung jedoch bereits solche Verselbständigungsfortschritte gemacht haben, die den Schritt in das "Haus Nordblick" erlauben: Eine ambulante Nachbetreuungsmaßnahme z.b. in eigenem Wohnraum wäre hinsichtlich der der individuellen Situation erforderlichen Betreuungsintensität noch nicht ausreichend, während dagegen eine vollstationäre Unterbringung eine zu intensive Form der Begleitung darstellen würde. Warum ist dieser Zwischenschritt aus pädagogischer Sicht so wichtig und wertvoll und welche Aspekte spielen eine Rolle im Leben eines Jugendlichen, um ein selbstständiges, eigenverantwortliches Leben führen zu können? Man könnte doch auch argumentieren, dass ein junger Erwachsener alleine wohnen oder im betreuten Einzelwohnen untergebracht werden könnte?

6 Im 34 SGB VIII steht geschrieben: Jugendliche sollen in Fragen der Ausbildung und Beschäftigung sowie der allgemeinen Lebensführung beraten und unterstützt werden. Kinder und Jugendliche, die in problematischen Familienverhältnissen oder Einrichtungen aufgewachsen sind, weisen fast immer defizitäre Entwicklungsverläufe auf. Diese können Lernschwächen, Probleme im Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Verhaltensstörungen u.v.a. beinhalten. Auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrer Sozialisation stehen sie oft hinter Kinder und Jugendlichen zurück, die in ihren Herkunftsfamilien aufwuchsen. Dabei wird von den wenigsten jungen Menschen, die in Familien groß werden, heutzutage noch erwartet, dass sie mit 18 Jahren selbständig sind und das Elternhaus verlassen. Seite 5 Die Entwicklung der meisten Menschen, die bei ihren Eltern aufgewachsen sind, verlief problemloser und konfliktärmer als bei den Jugendlichen, die bei uns leben. Unseren Jugendlichen fehlt es also an einer ganz entscheidenden Lebenserfahrung, nämlich der eines verlässlichen und stabilen Elternhauses. Die Ursachen hierfür können natürlich sehr vielfältig sein. Klar ist aber, dass unsere Jugendlichen dadurch schwierige Startbedingungen in ein selbständiges Leben haben. Das muss zwingend bedeuten, von ihnen zwar nicht weniger, aber auch nicht mehr zu erwarten als von denen, die bessere Grundlagen mit auf ihren Weg bekamen. Insofern ist es wichtig, die Ansprüche realistisch zu halten, am individuellen Hilfebedarf auszurichten und in der Betreuung eine ausgewogene Mischung zu bieten aus Vorbild-Sein, Vorleben, Ratschläge geben, Vorgaben machen, Grenzen setzen und aus eigener Erfahrung lernen.

7 Ich möchte mal alleine sein - aber nicht einsam! Wenn Jugendliche in der Lage sind, morgens selbständig aufzustehen, rechtzeitig zur Arbeit oder zum - hoffentlich erhaltenen - Ausbildungsplatz zu kommen, sich hauswirtschaftlich zu versorgen, wenn sie gelernt haben, sich Hilfe zu holen, wenn sie sie brauchen und auch wissen, wo diese zu bekommen ist, ist ein wesentlicher Schritt in Richtung eines eigenständigen Lebens gegangen. Wenn sie dann auch noch erlernt haben, sich mit dem sich durch ein Leben in eigenem Wohnraum zwangsläufig phasenweise ergebenden Gefühl des Alleinseins 1 zu arrangieren (und ob dieses nicht mit einem Rückgriff auf ältere, unangemessene Denk- und Verhaltensmuster reagieren), sind sie aus unserer Sicht fit für die eigene Wohnung. Um diese Fertigkeiten zu erlangen Macht sich auf den eigenen Weg: "Dann mach's gut, Paul!" ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit erhalten, Fehler machen zu dürfen und aufgefangen zu werden. Genau hierfür ist der Zwischenschritt im Rahmen der Verselbständigung so wertvoll! Seite 6 Konzeptionell haben wir bereits nach nur einem Jahr angesichts der angefragten Bedarfe seitens der uns belegenden Ämter einige Veränderungen vorgenommen, um einem größeren Spektrum an Klientel die Möglichkeiten dieser Wohnform bieten zu können. So wurde nicht nur die Platzzahl von bisher 4 auf nun 6 Plätze erweitert, sondern steht das Haus nun auch jungen Frauen offen. "Haus Nordblick - Auf dem Sprung in die Selbständigkeit" heißt es in unserer Konzeption. Hoffentlich können wir noch viele junge Erwachsenen bei diesem Weg unterstützen. Autorin: Britta Vogelpohl, Gruppenleiterin des "Haus Nordblick" 1 Insbesondere für junge Erwachsene, die aus vollstationären Wohngruppen direkt in eigenen Wohnraum wechseln, stellt dieser Übergang eine herausfordernde Veränderung dar, waren sie es in der Vergangenheit doch gewohnt, den Großteil des eigenen Lebens in einer Gruppe, bestehend aus Gleichaltrigen und stets Rat bietenden Erwachsenen, zu verbringen.

8 Klettern inklusive Jeder so, wie er mag (und kann...) Als vor wenigen Monaten die Eltern der Schüler der vierten Klasse der einrichtungseigenen Ferdinand-Rohde-Schule vor die Wahl gestellt waren, welche Schulform ihre Kinder in der fünften Klasse besuchen sollten, entschieden sich die meisten für den von uns angebotenen Weg einer Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung. Bei dieser Entscheidung erhielten sie Unterstützung durch ein beratendes Fördergutachten und ein Gesprächsangebot im Rahmen der in diesem Verfahren obligatorischen abschließenden Förderkommission. Was das mit einem Besuch im Kletterpark zu tun hat? Seite 7 Dieser fand im Rahmen eines Ausflugs im Mai mit den Schülern des Grundschulbereichs im Kletterpark Bielefeld statt. Hier erhielten die Kinder zunächst auf der weißen Ebene "von erfahrenem Personal eine Einführung plus Beratung, auf welcher der vier Ebenen zwischen Bronze und Gold sie beginnen sollten. Auch die Selbsteinschätzung der Kinder spielte hierbei eine wesentliche Rolle. Diese Rahmenbedingungen waren entscheidend für einen möglichst erfolgreichen Vormittag im Mastenparcours des Kletterparks für jedes Kind. Eine Kletterstrecke für alle hätte dies nicht leisten können. Hier hätten die TrainerInnen zwar durch Hilfestellung und verschiedene Anregungen das Angebot differenzierter gestalten können (dies leisteten sie letztlich jedoch ohnehin), eine Höhe von vier oder acht Metern jedoch wäre für den einen zu hoch, für den anderen zu niedrig gewesen, eine Balancierstrecke zu kurz, die andere zu lang. Was für unsere kleine Gesellschaft von elf Grundschulkindern zu leisten blieb war, dass die Gold -Kletterer den Bronze -Kletterern nicht den Spaß und den Erfolg schmälerten, so dass möglichst alle Kinder stolz und zufrieden nach Hause gehen konnten. An diesem Tag ist das weitgehend gelungen eine Aufgabe, die sich für alle anderen Tage für das Miteinander in unserer Schullandschaft auch stellt. Dabei ist es grundlegend wichtig, solche Voraussetzungen zu schaffen, zu erhalten und zu entwickeln, die die Kinder, die ja alle lernen wollen (!), für einen für sie positiv erlebbaren Schulalltag brauchen. Text: Ralf Propach, Lehrer im Grundschulbereich der Ferdinand-Rohde-Schule

9 "Siehste, so einfach geht das!" Geschlechterrollen und der ihnen innewohnende Wert Der Begriff "Gender" meint das kulturellgesellschaftlich konstruierte Geschlecht, Geschlechterrollen und funktionen. (L. Carole u.a., 2009, S. 17) Mit dieser kurzen Abhandlung zum Thema Genderkonzeption möchte ich an unsere eigenen Fähigkeiten im Umgang mit den Geschlechtern erinnern, daran, wie viel Wert in der Erwartungshaltung gegenüber den auch unserer Klientel bekannten Geschlechterstereotypen liegt. Klaus 1, 16 Jahre alt, hat eine gleichaltrige Freundin Vera, mit der er seit anderthalb Jahren eine Beziehung führt. Da Weihnachten naht, suchte er Beratung bei mir, welches Geschenk passend wäre. Er denkt über einen Mantel nach. Ich stehe mit Klaus auf der Terrasse. Claudia, eine Kollegin, ist im angrenzenden Büro: Klaus: "Meinst Du, dass würde Vera gefallen?" Ich: "Ja Du, ist echt nett." Klaus: "Ja, was würdest du denn schenken?" Ich: "Keine Ahnung, ich weiß ja nicht was ihr gefällt oder was sie sich vielleicht wünscht." Klaus (genervter Tonfall): "Ja, Klamotten und wenn man 'nett' sagt, meint man das ja nicht zwangsläufig. Findest Du, sie sieht in dem Mantel gut aus?" Ich:" Bestimmt." Klaus: "Boah. Claudia, findest Du den Mantel im Prospekt gut als Geschenk für Vera?" Claudia: "Zeig mal! Also wenn man sich Veras Kleidungsstil so anschaut, ist das keine gute Wahl. Der Mantel ist zu lang und dass Rot wie auch das Blau irgendwie blass. Und dass ihr Zwei den gut findet ist halt typisch Mann. Fragt sich nur, wer dann am Ende der Beschenkte ist." Klaus: "Also nicht gut. Siehste, so einfach geht das!" Dies Beispiel verdeutlicht, wie sehr wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rollen und auch Haltungen vertreten, die uns in stereotypischen Genderkonstruktionen zeigen. Klaus weiß, weshalb er schon zu Beginn des Gespräches signalisiert, dass er unsicher ist, aber nicht genau weiß warum. Ihm würde es scheinbar gefallen, wenn seine Freundin den Mantel trüge, ihren Geschmack glaubt er nicht zu treffen, nur warum ist für ihn nicht zu durchschauen. Ich als Mann habe nur wenig Ahnung davon, wie sich Frauen gerne kleiden und widerlege durch mein Handeln seine Erwartung, ihn in seinem Vorhaben zu bestärken. Durch eigene Erfahrung ahne ich, dass Geschenke für eine Frau ein zweischneidiges Schwert sein können, finde den Mantel im Sinne von Klamotten aber angemessen und nicht allzu verfänglich. 1 Alle Namen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert. Seite 8

10 Seite 9 Claudia wird in diesem Gespräch später hinzugezogen, ihr Kleidungsstil ist geschmackvoll und sie hat im Erleben von Klaus einen sehr stilsicheren Blick auf diesen Mantel. Daher misst Klaus Claudias Einlassungen einen höheren Stellenwert ein als meiner Einschätzung, womit er für sich wohl die richtige Entscheidung trifft. Solche und ähnliche Begebenheiten finden im Alltag immer wieder statt und sind Normalität. In den stereotypischen Zuschreibungen von Mann und Frau steckt ja nicht nur ein potentielles Unterdrückungspotenzial (und zwar für Frauen als auch für Männer), es steckt auch ein Funken Wahrheit darin. Erzogen zu "Mann" und "Frau" Wir alle sind in sozialen Umfeldern aufgewachsen, die uns zu "Männern" und "Frauen" werden ließen. Erzogen haben uns männliche und weibliche Vorbilder mit Ideen und Vorstellungen, die bereits in ihnen erwuchsen, als sie selbst noch Peers waren und eine eigene normative Vorstellung vom Junge- bzw. Mädchensein vermittelt bekamen. Produkt einer solchen Erziehung ist - bleiben wir beim o.a. Beispiel - die Haltung eines erwachsenen Menschen, dem klar ist, dass das Urteil einer Frau über das Kleidungsstück einer Frau tendenziell richtig sein kann. Die Ursache hierfür liegt hier aber nicht in ihrem Geschlecht, sondern an ihrer erworbenen Fähigkeit, Kleidungsstile eines Menschen zu analysieren und daraus Rückschlüsse über Passendes oder Unpassendes zu ziehen. Ihre Fähigkeit wird meine Kollegin Claudia erworben haben, weil ihre Eltern sie nach ihren Vorstellungen eines Mädchens erzogen. Neben "klassischen Attributen" erwarb Claudia jedoch auch noch weitere, eher Männern zugeschriebene Fähig- und Fertigkeiten, so beispielsweise die Gabe, "richtig mit anzupacken" und z.b. Renovierungsarbeiten durchzuführen. Ich dagegen wurde als Junge von einer alleinstehenden Mutter erzogen. Ich kümmerte mich als Jugendlicher um meine kleinen Geschwister, hatte viele Haushaltsaspekte zu berücksichtigen und beschäftigte mich mit der Wartung der technischen Geräte im Haushalt. Heute bin ich im Team derjenige, der sich mit der Einführung eines Hygienesystems befasst, von den Jungen als Erster nach Kochtipps gefragt wird und der sich ein gewisses Wissen zu Computern angeeignet hat. Entspräche ich starren stereotypen Genderkonstruktionen, wie sie unsere Klientel häufig vertritt, so würde ich nicht Kochen und Putzen können (bzw. würde dies niemand ernsthaft von mir erwarten) und Claudia nicht das Wohnzimmer renovieren. Sowohl Claudia als auch ich erlebten eine Sozialisation, in der wir zum einen das gesellschaftliche Geschlecht unseres sozialen Nahraumes - mit all

11 seinen Klischees - vermittelt bekamen, wir zum anderen jedoch auch die Möglichkeit erhielten, uns über klassische Männer- und Frauenbilder hinaus Fähigkeiten anzueignen. Bilder nutzen, nicht verdammen Für die Arbeit mit unserer Klientel ist es bedeutsam, dass zunächst eine gewisse Bestätigung der (wenn auch stereotypen) Erwartungshaltungen wichtig zu sein scheint. Kommen die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen id.r. auch aus schwierigen Verhältnissen, haben sie im mitgebrachten Portfolio ihrer Fähigkeiten, mit den verschiedenen Geschlechtern in Kontakt zu kommen, durchaus auch hilfreiche und förderliche Techniken, die insbesondere für den Beginn einer Maßnahme hilfreich sein können. So ist es zu Anfang beispielsweise häufig so, dass neu aufgenommene Kinder nachts nicht gut schlafen können. Hier fällt ihnen leichter, in der Nachtbereitschaft eine Frau um einen Kakao zu bitten und etwas Gesellschaft einzufordern. Im Gegensatz dazu fällt es leichter, klassische "Männerthemen" unter Männern am Lagerfeuer zu führen und in allem ist auch immer wieder eine Prise Humor erlaubt (Komiker füllen mit der Darstellung klassischer Männer- und Frauenthemen ganze Hallen). Die Themen bzw. die hinter ihnen stehenden Emotionen können dieselben sein, wichtig ist allein die Angemessenheit des jeweiligen sozialen Kontextes sowie die Verstärkung vorhandener Handlungsmöglichkeiten, um Zugänge nicht unnötig zu erschweren. Wichtig ist, dass positiv empfundene Kontakte entstehen und bei den Kindern und Jugendlichen die Gewissheit vorhanden ist, dass nicht alles Wissen unnütz ist, das sie mitbringen. Erst in einem zweiten Schritt sollte sich dem Thema klassischer männlicher und weiblicher Attribute kritisch zugewandt und - vor allem bei missbräuchlichem, da zu Diskriminierungszwecken genutztem Denken und Handeln - die ihnen innewohnenden Verengungen der Sichtweisen bearbeitet werden. Es gilt sicherlich, den Rahmen stereotyper Bilder vermeintlicher Weiblichund Männlichkeit nicht zu forcieren, doch dessen Sicherheit und Orientierung bietenden Charakter wie zuvor illustriert zu nutzen und ihn im Laufe der Maßnahme, im Laufe des Entstehens eines stabilen Selbstbildes (welches dann auch eine zweifelnde Betrachtung der eigenen Rolle erlaubt, die es bis dahin statisch zu verteidigen gilt) durch weitere Bilder zu ergänzen. Literatur Leah, Carola Czollek, G.P. (2009); Lehrbuch Gender und Queer Grundlagen, Methoden und Praxisfelder; Weinheim und München; Juventa Verlag. Autor: Ricky Goldhorn Mitarbeiter der Jungenwohngruppe "Südhaus" Seite 10

12 Too good not to be mentioned: 160 Jahre-Feier Erinnerungen an das Hünenburgfest 2012 Seite 11 Kinder- und Jugendhilfe Hünenburg Neues von Unterwegs 20/2013

13 Seite 12

14 "Haste was, dann biste was: Geld, die geprägte Freiheit?" 1 (Schuldner-)Beratung von Kindern und Jugendlichen aus finanziell belasteten Familiensystemen Seite 13 Im Alltag vollstationärer Jugendhilfe haben wir es oft mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die entweder aus einem verschuldeten Milieu stammen finanzielle Sorgen und Nöte, gerade wenn es darum geht, die eigenen Kinder zu unterstützen, sind immer wieder Bestandteil von Gesprächen mit den Eltern - oder keinen adäquaten Umgang mit Geld an den Tag legen. Klienten berichten von bedrückenden Situationen zu Hause und vereinzelt fragen Eltern nach einer Beratungsstelle, die nicht in deren Herkunftsregion liegt, um Beratung annehmen zu können, ohne gleich von Bekannten oder Nachbarn entdeckt zu werden. Scham spielt eine große und übergeordnete Rolle. Vor dem Hintergrund, Kindern im elterlichen Haushalt keinen geordneten Umgang mit Geld und Finanzen vorleben und beibringen zu können, erstaunt es nur wenig, dass diese z.b. das ihnen zustehende Taschengeld wenn es denn nicht altersangemessen eingeteilt wird sofort ausgeben und in Gesprächen zum Aspekt Geld oder Sparen keinen realistischen Bezug zu eben diesen Thematiken herstellen können. Die Bandbreite der Begründungen des eigenen Handelns reicht häufig von Die anderen sind schuld. bis zu Wir brauchen das jetzt aber! Die fachlich fundierte Schuldner- und Insolvenzberatung (übrigens ein rechtlich nicht geschützter Begriff) von Eltern spielt damit eine ebenso große Rolle wie die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, um ihnen hinsichtlich des Themas einen angemessen Zugang zu ermöglichen und sie für die Gefahr von Verschuldung zu sensibilisieren. 1 Nach F. Schillers Gedicht "Das Werthe und das Würdige" & F.M. Dostojewski.

15 Theoretischer Exkurs Die Schuldner geraten in die Ver- oder Überschuldung z.b. beginnend mit der Aufnahme eines Kredites bei einem Finanzinstitut. Dieser Prozess bedeutet noch keine automatische Überschuldung, kann sich jedoch durch eine negative Veränderung (z.b. Verlust der Arbeit, Krankheit oder Scheidung) sehr schnell als eine solche erweisen. Knobloch/Reifner & Laatz (2008) beschreiben den Umstand der Kreditaufnahme wie folgt: Bankkredite können dazu verhelfen, in das spätere Leben in Form von Bildung, Beruf, Hausstand, Familie und Wohnraum zu investieren, obwohl das momentane Einkommen hierfür zu diesem Lebensabschnitt nicht ausreichend ist. Neben dem Einblick in Ver- und Überschuldung sowie deren Ursachen, lohnt auch ein Blick in die Abläufe unseres Finanzsystems (Wie arbeiten Banken? Wie funktioniert Geld? Wer profitiert von Krediten? Was läuft im Hintergrund? Und wie funktioniert damit auch die Marktwirtschaft?) sowie den rechtsverbindlichen Ablauf einer Privatinsolvenz: So kann der gut gedachte finanzielle Vorgriff langfristig schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Viele Schuldner versuchen in dieser Phase, ihr Einkommen zu erhöhen oder ihre Ausgaben zu senken, was jedoch immer nur begrenzt möglich ist und oftmals dauerhaft nicht ausreicht. Dann tritt das in Kraft, was die Bundesregierung in ihrem 3. Armuts- und Reichtumsbericht wie folgt beschreibt: Ein Privathaushalt ist dann überschuldet, wenn Einkommen und Vermögen aller Haushaltsmitglieder über einen längeren Zeitraum trotz Reduzierung des Lebensstandards nicht ausreichen, um fällige Forderungen zu begleichen. Demnach ist die Arbeitslosigkeit auch die statistisch gesehen höchste Einzelursache für Überschuldung. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass 45% der zu Beratenden alleinstehend sind, dass in 36% aller Fälle auch Kinder mit den Konsequenzen leben müssen, dass nur 7% aller aufsuchenden Klienten Migranten sind, dass 57% ein Nettomonatseinkommen von unter 900,-- haben und dass mehr als die Hälfte arbeitslos ist (vgl. Im Rahmen der Durchführung von Insolvenzverfahren ( ) sind drei Verfahrensstadien zu unterscheiden. Zunächst wird grundsätzlich immer ein sogenanntes Insolvenzantragsverfahren durchgeführt. Bei Verbraucherinsolvenzverfahren ist in diesem Zusammenhang auch der sogenannte außergerichtliche Schuldenbereinigungsversuch bzw. das gerichtliche Schuldenbereinigungsplanverfahren zu sehen. Das eigentliche Insolvenzverfahren beginnt mit dem Beschluss des Insolvenzgerichts über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und endet mit einem weiteren insolvenzgerichtlichen Beschluss über die Aufhebung bzw. Einstellung des Insolvenzverfahrens. Das etwaige Restschuldbefreiungsverfahren beginnt nach vorheriger Ankündigung durch das Insolvenzgericht erst mit dem Tage der Rechtskraft des Beschlusses über die Beendigung des Insolvenzverfahrens und endet nach Ablauf einer insgesamt sechsjährigen sogenannten Wohlverhaltensperiode mit einem Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung. (Amend,2004). Seite 14

16 Ein (erdachtes) Beispiel Die Eltern eines 16jährigen leben hochverschuldet in einer dringend renovierungsbedürftigen Immobilie. Die ältere Schwester, aktuell in Ausbildung, ist schwanger, der ältere Bruder, vor einigen Tagen mit seiner Freundin Vater geworden, ist in der Privatinsolvenz. Zum einen schützt der 16jährige schambesetzt seine Eltern, die ihn ihrerseits stets um Stillschweigen Mitschülern und Nachbarn gegenüber baten, zum anderen rechtfertigt er deren Denk- und (stellenweise gar strafrechtlich relevanten) Handlungsmuster, da sie ja keine andere Chance hätten, in Deutschland zu bestehen. Außerdem würden sie sich ja bemühen, ihm so alles zu ermöglichen. Im Sportunterricht verweigert der Jugendliche regelmäßig die Teilnahme oder erhält Entschuldigungsschreiben seiner Eltern, da er wie die Familie so erfolgreich vor allen verbirgt über keine passende Sportbekleidung verfügt. Nach der übergangsweisen Unterbringung in einer Pflegefamilie bekommt der Junge aus für- und vorsorglichen Gründen in dieser sein Taschengeld nicht zur eigenen Verfügung, da er ja aus einer Familie stamme, die nicht mit Geld umgehen könne. Seite 15 Im Rahmen der sich anschließenden vollstat. Jugendhilfemaßnahme muss somit nicht nur behutsam mit der finanziell und inzwischen auch strafrechtlich belasteten Familie Elternarbeit geleistet werden (und deren Zutrauen in den Staat gestärkt werden, der ihnen im eigenen Erleben übel mitspielte, so dass nun von Amtswegen angebotene Hilfen misstrauisch beäugt werden), sondern auch und insbesondere zum Wohle des Jungen gehandelt werden, damit dieser die entstandene Symbiose zu seinen Eltern lösen kann, ohne das Gefühl zu haben, sie verraten zu haben. Ziel ist, dass er lernt, künftig nicht sich und evtl. auch anderen aufgrund gemachter negativer Vorerfahrungen zu schaden und einen sozialverträglichen Umgang mit (Taschen-)Geld von Grund auf zu erlernen. Einsichten Privatpersonen haften für ihre Kredite und Verbindlichkeiten, mitbetroffen sind jedoch auch stets die mit im Haushalt der Person Lebenden. So ist es bereits im ersten Beratungsgespräch wichtig, einen ganzheitlichen Blick auf die Problematik, die sich allen somit eben auch dem Jungen - stellt, zu haben und von Anfang an evtl. auch Schutzmaßnahmen (in finanzieller Hinsicht) und Kriseninterventionen vorzunehmen. Wichtig bleibt jedoch nicht allein die finanzielle Klärung, sondern eine nachhaltige Veränderung der Lebensumstände sowie der Haltungen der Betroffenen im Umgang mit finanziellen Mitteln.

17 Ausgehend von dieser Grundannahme sollte es bei der Arbeit mit dem Klienten, der mit dem Leben in einem Umfeld, in dem niemand seine evtl. Ressentiments schürende Biographie bzw. die seiner Eltern kennt, die Chance auf einen unbeschwerten Neustart erhält, um folgende Aspekte gehen: Klärung der Ausgangslage: Kennenlernen der bisherigen Lebensverhältnisse des Klienten, der Zusammenhänge des kindlichen Werdegangs mit dem der Eltern und dem sozialen Umfeld (z.b. Verspüren sozialen Rückzugs von Freunden, Veränderung der Lebensqualität, Hänseleien im schulischen Kontext o.ä.). Nur unter Berücksichtigung aller Komponenten auch der gesamtgesellschaftlichen - ist eine umfassende und nachhaltige Hilfe möglich. Abklärung der Anteile, ob derer der Klient selbst von der Problematik seiner Eltern betroffen ist bzw. welche Denkmuster und/oder Verhaltensstrategien er übernommen hat. Darbietung verschiedener Hilfsangebote und Interventionsmöglichkeiten, gemessen an den Hoffnungen und Erwartungen des Klienten (ggf. Hinzuziehung weiterer Hilfen wie fachspezifische Beratungsstelle oder therapeutisches Angebot). Hilfeprozess: Problematisierung des elterlichen Verhaltens unter strikter Vermeidung einer negativen Konnotation ihnen gegenüber. Erarbeitung gemeinsamer und erreichbarer Ziele: Formulierung eines gerechten, brauchbaren, dauerhaften und somit für alle Parteien zufriedenstellenden Kompromisses (z.b. behutsames Erlernen eines angemessenen Umgangs mit Geld) und Vermittlung konkreter Vorgehensweisen (z.b. Start eines Taschengeldprojekts, in dessen Rahmen regelmäßig ein vorab vereinbarter Betrag vorzugsweise gut sichtbar in einer Spardose angespart wird, um eine Einlage zu erreichen, die dann nicht nur zur Finanzierung eines größeren Wunsches ausreicht, sondern die auch verdeutlicht, dass größere Anschaffungen eines längeren Vorlaufs bedürfen, um diese ohne Kredite oder Schulden realisieren zu können 2 ). Regelmäßige Reflexion und Evaluation des Vorgehens. Seite 16 Literatur Amend, Rechtsanwälte, Informationsbroschüre zum Insolvenzverfahren über das Vermögen natürlicher Personen (Privatinsolvenzverfahren), 2004 Knobloch, M., Reifner, U., Laatz, W., iff Überschuldungsreport Private Überschuldung in Deutschland, (abgerufen am um 11:53 Uhr) (abgerufen am um 10:13 Uhr) Zimmermann, Gunter E.( 2008) Analyse D. Armut und Überschuldung, Hrsg. Holding AG Autor: Carsten Schimmel, Gruppenleiter der Wohngruppe NOAH 2 So banal diese Haltung anmuten mag, so sehr gibt es auch gesamtgesellschaftliche Widerstände gegen ebendiese Position: Etliche Geschäfte locken mit Ratenkäufen, Finanzinstitute bieten mehr oder weniger seriöse Kredite und selbst Altbundeskanzler Helmut Schmidt soll lt. SPIEGEL während seiner Amtszeit (hier sicherlich aus dem damaligen Zusammenhang gerissen, so doch aber meinungsbildend) gesagt haben: Was Wachstum schafft, darf sehr wohl mit Schulden finanziert werden.

18 Happy Birthday! 10 Jahre Mädchenwohngruppe LIBELLEN Seite 17 Am Sonntag, den , beging die Mädchenwohngruppe Libellen ihren inzwischen zehnjährigen Geburtstag. Familienangehörige, Nachbarn, gegenwärtige und ehemalige Klientinnen (einige inzwischen mit eigenen Kindern, die den Garten des alten Fachwerkhauses im Herzen Melle- Buers zu einem fröhlichen Treff machten), jetzige und frühere Mitarbeiterinnen sowie Kolleginnen und Kollegen ließen sich trotz einiger Regenwolken nicht davon abbringen, gemeinsam einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu verbringen. So manche Erinnerung wurde aufgefrischt und die derzeit in der Wohngruppe Lebenden fanden Gelegenheit, sich in geselliger Runde mit den früheren Bewohnerinnen auszutauschen. Ein geselliger Grillabend rundete den gelungenen Geburtstag ab. In einer kurzen Ansprache dankte Geschäftsführer Thomas Brodhuhn den engagierten Mitarbeiterinnen und betonte insbesondere den trotz aller täglichen Herausforderungen immer wieder seitens des Teams garantierten Faktor empathischer Kontinuität im Rahmen der pädagogischen Beziehungsarbeit, die die Wohngruppe in den letzten Jahren stets zu einem starken Zugpferd der Einrichtung machte. Blumen und Dank: Das Team der Mädchenwohngruppe Libellen am Jubiläumstag (v.l.: Angela Wachholz-Zeller, Janine McCormick, die seit August 2012 für die Libellen zuständige Fachbereichsleiterin Iris Griese, Kathrin Tiemann, die ab dem für die einrichtungsinterne Schule tätig werdende und somit bei den Libellen ausscheidende Gruppenleiterin Dagmar Feller & Grit Wallenhorst).

19 Vorausgegangen waren umfangreiche Renovierungsarbeiten, die bereits im Sommer 2012 begannen. Genoss die Mädchenwohngruppe im Rahmen ihrer damaligen Ferienfreizeit die Sonne, werkelten fleißige Handwerker, koordiniert vom kaufmännischen Leiter der Einrichtung, Christian Vakonic, an vielen Stellen des Hauses und bauten u.a. eine neue und moderne Küche sowie einen Vorratsraum ein. Seit dem Zeitpunkt gehörten Handwerker zum Alltag. Das Büro wurde hell und freundlich mit neuen Büromöbeln und einer einladenden Sitzecke gestaltet, der Flur der Wohnetage im ersten Stock erhielt einen neuen Anstrich und strahlt nun in eine demokratische Entscheidung aller frischen Pinktönen. Nun werden im Anschluss daran nach und nach die Zimmer der Mädchen renoviert neben neuen Möbeln können sie sich auch hier ihre Farben selbst aussuchen. Seite 18 Gemeinsam mit den jüngeren Mädchen der Wohngruppe gestaltete die Praktikantin einen Teil der großzügigen Halle der Wohngruppe um: Pate des Projekts war die Kinderkrippe Hünenburg, die mit einer großen Turnmatte dazu beitrugen, aus der bisherigen Sitz- eine nun gemütliche und zum Entspannen einladende Kuschelecke zu machen. Autorinnen: Team der Mädchenwohngruppe Libellen in Melle-Buer

20 Unterricht einmal anders Archimedes, Da Vinci und Edison zum Anfassen Seite 19 Das Angebot kam mit der Post vom Bildungsbüro Bohmte: PhänomexX, ein außerschulischer Lernstandort für Schulen im Landkreis Osnabrück, bietet zu mittlerweile vier Themen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich ein Stationenlernen für die Schülerinnen und Schüler der 3. bis 7. Klassen. Welt. Drei LehrerInnen und ein Schulsozialpädagoge konnten Schüler der 4. und 6. Klasse auf ihrer Entdeckungsreise durch die phantasievoll erstellten und inhaltlich lehrplanbezogenen Stationen von PhänomexX (Phänomene und Experimente) begleiten. Wie hat der Goldschmied den König betrogen? Warum fällt die Feder auf dem Mond so schnell wie bei uns nur der Hammer? Wie übertrug uns Leonardo da Vinci die Form der Schnecke in nutzbringende Technik? Welchen Schluss zog Archimedes aus einem langen Blick auf das Meer? In der BBS Melle besuchten Schüler der zur Hünenburg gehörenden Ferdinand-Rohde-Schule im Mai den bis zum Herbst dort eingerichteten Lernort Erfinden und Entdecken von der Veränderung der Von Zahnrädern, Brückenbauern, Anziehungskräften, Tönen und Musik: Die Schüler der Ferdinand-Rohde- Schule zeigten sich begeistert von ihrem Ausflug in die Welt naturwissenschaftlicher und technischer Experimente.

Unser medienpädagogisches Konzept

Unser medienpädagogisches Konzept Unser medienpädagogisches Konzept Kinder wachsen in einer Mediengesellschaft auf. Dazu gehört, dass schon die Kinder ihre Medienerfahrungen machen: Sie hören CDs oder MP3s, sehen Filme am Fernseher oder

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Kundenbefragung Private Banking 2012. Ergebnisse und Ziele. Sparkassen-Finanzgruppe. www.nordlb.de

Kundenbefragung Private Banking 2012. Ergebnisse und Ziele. Sparkassen-Finanzgruppe. www.nordlb.de Kundenbefragung Private Banking 2012. Ergebnisse und Ziele. Sparkassen-Finanzgruppe www.nordlb.de Vielen Dank für Ihre Beteiligung. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist der Schlüssel zu unserem Erfolg.

Mehr

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil!

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Einleitung: Laut unserer Erfahrung gibt es doch diverse unagile SCRUM-Teams in freier Wildbahn. Denn SCRUM ist zwar eine tolle Sache, macht aber nicht zwangsläufig

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Dagmar Frühwald. Das Tagebuch

Dagmar Frühwald. Das Tagebuch Dagmar Frühwald Das Tagebuch Die Technik des Schreibens kann helfen sich besser zurechtzufinden. Nicht nur in der Welt der Formulare, die sich oft nicht umgehen lässt, auch in der eigenen in der all die

Mehr

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen Kinder stark machen Unser Ziel ist es, unsere Schüler stark zu machen für eine selbständige Lebensführung. Schüler an Förderschulen haben Versagen und Niederlagen erlebt und dadurch häufig ein beschädigtes

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

- Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten -

- Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten - Schüler-Power - Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten - Dr. Kai Haack Schüler-Power Coaching-Programm Herzlich Willkommen, und Danke für Ihr Interesse an dieser herausfordernden wie belohnenden Aufgabe,

Mehr

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Vermittlungsstelle (Stempel) Name: Datum: Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Sie überlegen sich, ein Pflegekind aufzunehmen. Damit werden spezielle Fragen auf Sie zukommen, z. B.

Mehr

KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT WOHNEN SELBSTBESTIMMT DAS LEBEN GENIESSEN

KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT WOHNEN SELBSTBESTIMMT DAS LEBEN GENIESSEN KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT WOHNEN SELBSTBESTIMMT DAS LEBEN GENIESSEN Mit Lebensfreude selbstbestimmt den Tag geniessen. Im Haus Schönbühl findet man viele gute Momente und Möglichkeiten. SICH

Mehr

Wohnen nach UN-Konvention Angehörigentag BeB Fulda 16. April 2011

Wohnen nach UN-Konvention Angehörigentag BeB Fulda 16. April 2011 Wohnen nach UN-Konvention Angehörigentag BeB Fulda 16. April 2011 Auf Grund von Aussagen während eines Hilfeplangespräches, war ich der Meinung dass das Thema Wohnen nach UN-Konvention ein Vortrag an dem

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Wohnen mittendrin. Heiminterne. Tagesstruktur für. Wohnstätten. Wohntraining. Wohnen. Senioren. Ambulant betreutes

Wohnen mittendrin. Heiminterne. Tagesstruktur für. Wohnstätten. Wohntraining. Wohnen. Senioren. Ambulant betreutes Heiminterne Tagesstruktur für Senioren Ambulant betreutes Wohnen Wohntraining Wohnstätten Wohnen mittendrin Wohnen heißt zu Hause sein... sich wohlfühlen, selbstbestimmt leben und geborgen sein. Wir bieten

Mehr

Heiko und Britta über Jugend und Stress (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes)

Heiko und Britta über Jugend und Stress (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes) (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes) A. Bevor ihr das Interview mit Heiko hört, überlegt bitte: Durch welche Umstände kann man in Stress geraten? B. Hört

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Liebe Teilnehmer(innen) des Fortbildungsangebotes Führungskräftetraining Workshop für Professorinnen und Professoren,

Liebe Teilnehmer(innen) des Fortbildungsangebotes Führungskräftetraining Workshop für Professorinnen und Professoren, Personalentwicklung PRÄ Liebe Teilnehmer(innen) des Fortbildungsangebotes Führungskräftetraining Workshop für Professorinnen und Professoren, die Friedrich Schiller Universität Jena ist bemüht, Ihnen eine

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Power-Child Campus, Kapstadt, Südafrika Alexandra. Rehabilitationswissenschaften Lehramt für Sonderpädagogische Förderung 6.

Power-Child Campus, Kapstadt, Südafrika Alexandra. Rehabilitationswissenschaften Lehramt für Sonderpädagogische Förderung 6. Power-Child Campus, Kapstadt, Südafrika Alexandra Rehabilitationswissenschaften Lehramt für Sonderpädagogische Förderung 6. Semester 28.08.2015 09.10.2015 Power-Child Campus Der Power-Child Campus befindet

Mehr

Selbstcoaching. Der kreative Weg für persönliche Entwicklung und Zielerreichung

Selbstcoaching. Der kreative Weg für persönliche Entwicklung und Zielerreichung Selbstcoaching Der kreative Weg für persönliche Entwicklung und Zielerreichung Wozu dient Selbstcoaching? Um mehr von dem zu erhalten, was Ihnen wirklich wichtig ist. Mehr von dem, was Ihrem Leben Sinn

Mehr

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung newsletter 04 / 2010 Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung Stellen Sie sich vor, es passiert ein Wunder und ihr Problem wurde gelöst, was genau hat sich dann in Ihrem Leben geändert? Die

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

Idee und Geschichte. Vom Schulinternat zum Netzwerk stationärer Jugendhilfe

Idee und Geschichte. Vom Schulinternat zum Netzwerk stationärer Jugendhilfe Vom Schulinternat zum Netzwerk stationärer Jugendhilfe Die Anfänge des Netzwerks Schönfels gehen auf das Jahr 1981 zurück. Das erklärte Ziel der Gründer Liliane und Stephan Oehrli-Würsch war es, Jugendlichen,

Mehr

Material zur Studie. Leitfaden für die Telefoninterviews. 1) Einführung

Material zur Studie. Leitfaden für die Telefoninterviews. 1) Einführung Material zur Studie Persönliche Informationen in aller Öffentlichkeit? Jugendliche und ihre Perspektive auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte in Sozialen Netzwerkdiensten Leitfaden für die Telefoninterviews

Mehr

Studenten helfen Senioren. Senioren Internet - Treff in der Abt. Gummersbach der Fachhochschule Köln

Studenten helfen Senioren. Senioren Internet - Treff in der Abt. Gummersbach der Fachhochschule Köln Studenten helfen Senioren Senioren Internet - Treff in der Abt. Gummersbach der Fachhochschule Köln Entstehung und Ziele der Gruppe Jede Woche treffen sich einige Erwachsene, die an neuen Technologien

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Projekt Verantwortung

Projekt Verantwortung Projekt Verantwortung Spüren, wie es ist, gebraucht zu werden Verantwortung zu tragen heißt an den Aufgaben zu wachsen. Verfasserin: Christiane Huber Stand 13.07.2015 "Unser erzieherisches Ziel ist im

Mehr

Nr. Item Punkte 1. Warum gibt es auf den deutschen Autobahnen das Verkehrschaos?

Nr. Item Punkte 1. Warum gibt es auf den deutschen Autobahnen das Verkehrschaos? a) esen Sie den Text Die Deutschen und ihr Urlaub Kein anderes Volk auf der Welt fährt so oft und so gerne in den Urlaub, wie die Deutschen. Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger verlassen mindestens

Mehr

Quick Guide. The Smart Coach. Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer

Quick Guide. The Smart Coach. Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer Quick Guide The Smart Coach Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer Was macht einen Smart Coach aus? Vor einer Weile habe ich das Buch Smart Business Concepts gelesen, das ich wirklich

Mehr

Meine Stärken und Fähigkeiten

Meine Stärken und Fähigkeiten Meine Stärken und Fähigkeiten Zielsetzung der Methode: Die Jugendlichen benennen Eigenschaften und Fähigkeiten, in denen sie sich stark fühlen. Dabei benennen sie auch Bereiche, in denen sie sich noch

Mehr

Individualpädagogische Betreuung. Erzieherische Hilfe in besonderen Settings

Individualpädagogische Betreuung. Erzieherische Hilfe in besonderen Settings Individualpädagogische Betreuung Erzieherische Hilfe in besonderen Settings Pädagogische Konzeption Individualpädagogische Maßnahmen sind eine besondere Form der Hilfen zur Erziehung gemäß 27 i.v.m. 34,

Mehr

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst 5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst Von LRS - also Lese-Rechtschreib-Schwäche - betroffene Kinder können einen Nachteilsausgleich beanspruchen. Das ist erst einmal gut. Aber wir sollten

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft.

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft. Seite 1 von 5 Text A: Elternzeit A1a Was bedeutet der Begriff Elternzeit? Was meinst du? Kreuze an. 1. Eltern bekommen vom Staat bezahlten Urlaub. Die Kinder sind im Kindergarten oder in der Schule und

Mehr

Auch ohne staatliche Rente.

Auch ohne staatliche Rente. k(l)eine Rente na und? So bauen Sie sicher privaten Wohlstand auf. Auch ohne staatliche Rente. FinanzBuch Verlag KAPITEL 1 Wie hoch ist meine Rente wirklich?»wir leben in einer Zeit, in der das, was wir

Mehr

Meine Lernplanung Wie lerne ich?

Meine Lernplanung Wie lerne ich? Wie lerne ich? Zeitraum Was will ich erreichen? Wie? Bis wann? Kontrolle Weiteres Vorgehen 17_A_1 Wie lerne ich? Wenn du deine gesteckten Ziele nicht erreicht hast, war der gewählte Weg vielleicht nicht

Mehr

LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT WOHNEN

LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT WOHNEN E I N S I E D E L N LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT WOHNEN WÜRDE ACHTEN E I N S I E D E L N LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT ALLMEINDSTRASSE 1 8840 EINSIEDELN 055 418 85 85 TELEFON 055 418 85 86 FAX INFO@LANGRUETI-EINSIEDELN.CH

Mehr

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben!

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! Ausgabe 2/2011 1/2012 Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! (Sirliane, 15 Jahre) Liebe Freunde und Mitglieder

Mehr

empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn

empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn VARICON -Stuttgart / München empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn - die Suche nach leistungsfähigen neuen Mitarbeitern immer aufwendiger

Mehr

FRAGEBOGEN 3 JAHRE AUSBILDUNG IM DIALOGMARKETING

FRAGEBOGEN 3 JAHRE AUSBILDUNG IM DIALOGMARKETING FRAGEBOGEN 3 JAHRE AUSBILDUNG IM DIALOGMARKETING bfkm fingerhut + seidel Drei Jahre Ausbildung im Bereich Dialogmarketing sind Anlass für die Frage, wie es um die Qualität der Ausbildung steht. bfkm fingerhut+seidel

Mehr

Lassen Sie die Sorgen hinter sich. Steineggstrasse 34 Postfach 230 8852 Altendorf Tel. +41 (0)58 9 444 800 office@seniogroup.ch

Lassen Sie die Sorgen hinter sich. Steineggstrasse 34 Postfach 230 8852 Altendorf Tel. +41 (0)58 9 444 800 office@seniogroup.ch Lassen Sie die Sorgen hinter sich Steineggstrasse 34 Postfach 230 8852 Altendorf Tel. +41 (0)58 9 444 800 office@seniogroup.ch «Verstehen heisst dieselbe Sprache sprechen.» Alles wird gut Wir alle werden

Mehr

Ess-Störungen. Pädagogische Betreuung und Behandlung für Mädchen und junge Frauen

Ess-Störungen. Pädagogische Betreuung und Behandlung für Mädchen und junge Frauen Ess-Störungen Pädagogische Betreuung und Behandlung für Mädchen und junge Frauen Unsere Schirmherrin Als Mutter zweier Töchter weiß ich, dass im Jugendalter, vor allem in der Zeit der Pubertät, eine größere

Mehr

In Äthiopien leben unzählige Kinder in einfachsten Verhältnissen auf der Straße. Adoption.

In Äthiopien leben unzählige Kinder in einfachsten Verhältnissen auf der Straße. Adoption. HEIMATAFRIKA HEIMATAFRIKA In Äthiopien leben unzählige Kinder in einfachsten Verhältnissen auf der Straße und haben keine Möglichkeit einer Heimunterbringung oder einer internationalen Adoption. HEIMAT

Mehr

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Lernt ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen, dann ist das eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Leistungen in der

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Unser Handeln wird bestimmt von unserem Leitbild, das unsere Ziele und Werte beschreibt. 1 Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Mehr

Kapitel 5 Mit Wissensmanagement zur lernenden Organisation

Kapitel 5 Mit Wissensmanagement zur lernenden Organisation 70 Teil I Konzepte zum Wissensmanagement: Von der Information zum Wissen Kapitel 5 Mit Wissensmanagement zur lernenden Organisation Die lernende Organisation als Ziel des Wissensmanagements: mit Wissensmanagement

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

VitaProtekt Sicher und unabhängig leben. Ein gutes Gefühl: leben wie ich will. Ein besseres Gefühl: dabei sicher sein.

VitaProtekt Sicher und unabhängig leben. Ein gutes Gefühl: leben wie ich will. Ein besseres Gefühl: dabei sicher sein. Ein gutes Gefühl: leben wie ich will. Ein besseres Gefühl: dabei sicher sein. Wir achten darauf, dass es Ihnen jetzt gut geht. Jeden Tag. Zuhause und unterwegs. VitaProtekt Sicher und unabhängig leben.

Mehr

Verborgene Kompetenzen entdecken

Verborgene Kompetenzen entdecken Verborgene Kompetenzen entdecken am Arbeitsmarkt t überzeugen euge Beschreiben Sie die Rollen Ihres Lebens, entdecken Sie verborgene Kompetenzen, geben Sie Ihren Kompetenzen die persönliche Note, erkennen

Mehr

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST überreicht durch Stadt Soest Abt. Jugend und Soziales -Pflegekinderdienst- Vreithof 8 59494 Soest Tel.: 02921/103-2326 BEWERBERBOGEN

Mehr

Wie wohn ich und wie wohnst du?

Wie wohn ich und wie wohnst du? Wie wohn ich und wie wohnst du? Beschreibe, wie es bei dir zuhause aussieht: (Welche Zimmer gibt es in eurer Wohnung? Wer benutzt die Räume? Welche Räume findest du besonders wichtig? Welche Zimmer findest

Mehr

Einen alten Baum verpflanzt man nicht!

Einen alten Baum verpflanzt man nicht! Wenn Sie Interesse an einer zeitintensiven Betreuung oder Kurzzeitpflege haben, sprechen Sie mit Ihrem Pflegedienst oder wenden Sie sich direkt an uns. Stiftung Innovation & Pflege Obere Vorstadt 16 71063

Mehr

Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben.

Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben. Hilfe zur Selbstentwicklung Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben. Sauberes Wasser, genug zu Essen und eine Schule für die Kinder Familie Mustefa aus Babile erzählt Ich bin heute

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

in offenbach gibt es ca. 20.000 eh

in offenbach gibt es ca. 20.000 eh paten für kindergartenkinder wellco quartiersfamilie freiwilligenzentrum hos schaftsmodell statthaus marktplatz 'g selbsthilfegruppen repair café 36% engagieren sich ehrenamtlich in sportvereinen 11%,

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Offenes Weiterbildungsseminar für DHBW-Studierende - die Führungskräfte von Morgen -

Offenes Weiterbildungsseminar für DHBW-Studierende - die Führungskräfte von Morgen - Offenes Weiterbildungsseminar für DHBW-Studierende - die Führungskräfte von Morgen - Vier Schlüssel zum beruflichen Erfolg Wir legen Wert auf eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten! oder Wir

Mehr

Wie bewerten. LehrerInnen & SchülerInnen. die MindMatters-Materialien?

Wie bewerten. LehrerInnen & SchülerInnen. die MindMatters-Materialien? Wie bewerten LehrerInnen & SchülerInnen die MindMatters-Materialien? Ergebnisse zur Initialtestung Wer hat an der Initialtestung teilgenommen? Befragt wurden 24 LehrerInnen (14 Frauen, 8 Männer) und 400

Mehr

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verhalten Nun hast du das. Schuljahr mit Erfolg abgeschlossen. Dein Verhalten den anderen Kindern gegenüber war sehr rücksichtsvoll und kameradschaftlich.

Mehr

Mit besseren Noten zu einem guten Schulabschluss

Mit besseren Noten zu einem guten Schulabschluss Mit besseren Noten zu einem guten Schulabschluss Bildungs- und Berufschancen von Kindern und Jugendlichen fördern Die Chancenstiftung Bildungspaten für Deutschland Berlin, 31. März 2015 1 Alle Kinder sind

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Im Folgenden sind immer sowohl Schüler als auch Schülerinnen oder Lehrer und Lehrerinnen angesprochen, zur

Mehr

Praktikumsbericht. von Katrin Albert Praktikum von 1. August 2005 bis zum 28. Februar 2006

Praktikumsbericht. von Katrin Albert Praktikum von 1. August 2005 bis zum 28. Februar 2006 Praktikumsbericht von Katrin Albert Praktikum von 1. August 2005 bis zum 28. Februar 2006 Nach sieben Monaten Praktikum ist es Zeit kurz zurück zu blicken. Der folgende Bericht soll daher Antwort auf vier

Mehr

Was sind Transitionen?

Was sind Transitionen? Was sind Transitionen? Als Übergänge oder Transitionen werden Ereignisse bezeichnet, die für die Betroffenen bedeutsame Veränderungen mit sich bringen. Transitionsforscher sprechen auch von verdichteten

Mehr

Selbstständig wohnen, ohne allein zu sein! Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Selbstständig wohnen, ohne allein zu sein! Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung Selbstständig wohnen, ohne allein zu sein! Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung Ich fühle mich wohl im BeWo! Mein Name ist Thomas Dieme. Ich bin 26 Jahre alt. Seit einigen Jahren bin

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

Zur besseren Lesbarkeit haben wir darauf verzichtet, immer die weibliche und männliche Form gleichzeitig zu verwenden. Alle Aussagen gelten

Zur besseren Lesbarkeit haben wir darauf verzichtet, immer die weibliche und männliche Form gleichzeitig zu verwenden. Alle Aussagen gelten Konzept Wohnen Zur besseren Lesbarkeit haben wir darauf verzichtet, immer die weibliche und männliche Form gleichzeitig zu verwenden. Alle Aussagen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Inhaltsverzeichnis

Mehr

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR WEG ZURÜCK IN DIE ARBEIT: BERUFLICHES TRAINING Wenn eine psychische Erkrankung das Leben

Mehr

Olsberger Praxis- und Kompetenztraining

Olsberger Praxis- und Kompetenztraining Olsberger Praxis- und Kompetenztraining Jugendhilfe Olsberg Rutsche 6 59939 Olsberg www.jugendhilfe-olsberg.de Olsberger Kompetenz- und Praxistraining Das neue Projekt der Jugendhilfe Olsberg richtet sich

Mehr

Wohnen in Hannover- zwischen Zooviertel und Vahrenheide

Wohnen in Hannover- zwischen Zooviertel und Vahrenheide Wohnen in Hannover- zwischen Zooviertel und Vahrenheide Von: Steven Ray Jones, Patrick Mischke, Katharina Weimann, Lotte Lindenburger Vahrenheide und Zooviertel in Hannover, wenn Gebäude sprechen könnten!

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Fachkonzept für schulische Nachhilfe vor Ort

Fachkonzept für schulische Nachhilfe vor Ort Fachkonzept für schulische Nachhilfe vor Ort Ein Angebot der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising e.v. Abteilung Ambulante Erziehungshilfen Landkreis München Adlzreiterstr. 22

Mehr

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Anregungen für die Gestaltung der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich beschlossen vom Landesjugendhilfeausschuss Rheinland

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Gründungszuschuss und Einstiegsgeld

Gründungszuschuss und Einstiegsgeld Andreas Lutz Gründungszuschuss und Einstiegsgeld Zuschüsse, Mikrokredite, geförderte Beratung. Erfolgreich selbständig mit Geld vom Staat 4., neu bearbeitete Auflage Investitionen, die durch einen Bankkredit

Mehr

Blatt 3 Ging man in den Pausenhof, traf man sofort einige Leute. Somit waren sehr viele Menschen auf engstem Raum zusammen. Ich war Fahrschüler und

Blatt 3 Ging man in den Pausenhof, traf man sofort einige Leute. Somit waren sehr viele Menschen auf engstem Raum zusammen. Ich war Fahrschüler und Blatt 1 Ich heiße Harald Nitsch, bin 45 Jahre alt und wohne in Korb bei Waiblingen. Meine Hobby`s sind Motorrad fahren, auf Reisen gehen, Freunde besuchen, Sport und vieles mehr. Damals in der Ausbildung

Mehr

Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe)

Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, Ausbildungszeit: 3 Jahre Meine Aufgabe ist es, Menschen täglich die bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten eine sinnvolle Tätigkeit,

Mehr

Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Pearl S. Buck

Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Pearl S. Buck Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Pearl S. Buck Ars Vivendi die Kunst zu leben Das bedeutet nach meinem Verständnis: Die Kunst, das Leben nach eigenen Vorstellungen

Mehr

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Fortbildungsangebote Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. Franka Meinertzhagen Wissen Klarheit Arbeitserleichterung Entlastung

Mehr

gestalten und leiten

gestalten und leiten Das Angebot ist gegliedert in fünf Module: Modul I: Grundlagen der partnerschaftlichen Kommunikation Modul II: Eine Rede gestalten und vortragen. Die Versammlung der Schwerbehinderten gestalten und leiten

Mehr

IS24 Anbietervergleich: Profil von HYPOFACT in Potsdam - Rolf Ziegler

IS24 Anbietervergleich: Profil von HYPOFACT in Potsdam - Rolf Ziegler Seite 1 von 1 HYPOFACT-Partner finden Sie in vielen Regionen in ganz Deutschland. Durch unsere starke Einkaufsgemeinschaft erhalten Sie besonders günstige Konditionen diverser Banken. Mit fundierter persönlicher

Mehr

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben.

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben. 1 FÜRBITTEN 1. Formular 1. Guter Gott, lass N.N. 1 und N.N. stets deine Liebe spüren und lass sie auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung finden. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die

Mehr

Sachbericht. Sachbericht Inhalte:

Sachbericht. Sachbericht Inhalte: Sachbericht Sachbericht Inhalte: Aus- und Fortbildung von Teamer-innen und Jugendleiter-inne-n, speziell für blinde, sehbehinderte und sehende Jugendliche; Durchführung einer integrativen Ferienfreizeit;

Mehr

Dies fällt oft deshalb schwerer, da der Angehörige ja von früher gewohnt war, dass der Demenzkranke funktioniert. Was also kann oder soll man tun?

Dies fällt oft deshalb schwerer, da der Angehörige ja von früher gewohnt war, dass der Demenzkranke funktioniert. Was also kann oder soll man tun? Alle Menschen brauchen einen sinnstiftenden Alltag. Dies gilt auch für Demenz Erkrankte. Oft versuchen sie zum Leidwesen ihrer Umgebung ihren nach ihrer Meinung sinnigen Tätigkeiten nach zu gehen. Von

Mehr

SCHWERPUNKT-KITAS SPRACHE & INTEGRATION. 5. Telefonkonferenz 25.04.2013 Präsentation und Vortrag Udo Smorra - 04/2013 www.kitapartner-smorra.

SCHWERPUNKT-KITAS SPRACHE & INTEGRATION. 5. Telefonkonferenz 25.04.2013 Präsentation und Vortrag Udo Smorra - 04/2013 www.kitapartner-smorra. SCHWERPUNKT-KITAS SPRACHE & INTEGRATION 5. Telefonkonferenz 25.04.2013 Präsentation und Vortrag www.kitapartner-smorra.de 1 Guten Morgen und hallo zusammen! www.kitapartner-smorra.de 2 Man kann über alles

Mehr

»Kinderpatenschaft. Die Patenschaft, die zu mir passt.

»Kinderpatenschaft. Die Patenschaft, die zu mir passt. »Kinderpatenschaft Die Patenschaft, die zu mir passt. 2 » Eine Kinderpatenschaft bewegt Maria, 8 Jahre (Patenkind) Etwas abzugeben und einem Kind ein besseres Leben zu ermöglichen macht mich einfach glücklich.

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR WEG ZURÜCK IN DIE ARBEIT: BERUFLICHES TRAINING Wenn eine psychische Erkrankung das Leben durcheinanderwirft, ändert sich alles:

Mehr

SCHULPRAKTISCHE STUDIEN C O A C H I N G

SCHULPRAKTISCHE STUDIEN C O A C H I N G SPS-COACHING 1 SCHULPRAKTISCHE STUDIEN C O A C H I N G vgl: Tatsachenforschungsprojekt PH Linz-Bund Steuerungsgruppe: Dr.Ganglmair Peter, Pflüglmayr Anneliese, Prammer-Semmler Eva, Schoeller Heidemarie

Mehr

Ausbildungs- und Begleitprogramm der Stephanusschule für Lehramtsanwärterinnen und -wärter der Sonderpädagogik

Ausbildungs- und Begleitprogramm der Stephanusschule für Lehramtsanwärterinnen und -wärter der Sonderpädagogik Ausbildungs- und Begleitprogramm der Stephanusschule für Lehramtsanwärterinnen und -wärter der Sonderpädagogik Nach der neuen OVP beträgt die Dauer der Ausbildungszeit der Lehramtsanwärter 18 Monate. Einstellungstermine

Mehr

Medienführerschein Presse

Medienführerschein Presse 2 Der ist ein integraler Bestandteil des Medienführerschein Bayern der Bayerischen Staatskanzlei. Impressum: mct media consulting team, Dortmund Konzeption: Prof. Dr. Günther Rager, Anke Pidun Inhalt:

Mehr

Fachakademie für Heilpädagogik. HEILPÄDAGOGISCHE FACHPRAXIS I (400 Std.) und II (400 Std.)

Fachakademie für Heilpädagogik. HEILPÄDAGOGISCHE FACHPRAXIS I (400 Std.) und II (400 Std.) HEILPÄDAGOGISCHE FACHPRAXIS I (400 Std.) und II (400 Std.) 1 Vorbemerkungen 2 Formen der heilpädagogischen Fachpraxis 2.1 Hospitationen und Exkursionen 2.2 Projekte und Aktionen 2.3 Unterrichtsbegleitende

Mehr

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Josefstift«in Fürstenfeldbruck Ein Stück Heimat. Die Seniorenzentren der AWO Oberbayern Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße

Mehr

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können.

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Meine berufliche Zukunft In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Welche

Mehr

und Jugendlicher in Sachsen

und Jugendlicher in Sachsen Zusammenfassung der Studie Lebenswelten behinderter Kinder und Jugendlicher in Sachsen in leichter Sprache Zusammenfassung in leichter Sprache Inhalt: 1. Möglichkeiten für behinderte Kinder und Jugendliche

Mehr