AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetzes

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetzes"

Transkript

1 AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetzes Zusammenfassung Die AIFMD ist am 21. Juli 2011 in Kraft getreten. Als Antwort darauf soll in der Schweiz das Kollektivanlagengesetz revidiert werden. Die Vernehmlassungsfrist dazu ist am 7. Oktober 2011 abgelaufen und der Bericht über die Vernehmlassungsergebnisse wurde vom Eidgenössischen Finanzdepartement EFD am 23. Dezember 2011 veröffentlicht. Der Bundesrat hat am 2. März 2012 die Botschaft zur Teilrevision des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen ( Botschaft ) verabschiedet. Die Vorlage soll noch im Jahr 2012 im Parlament beraten werden und anfangs 2013 in Kraft treten. Der Artikel thematisiert die Auswirkungen der AIFMD auf die Schweiz und bespricht die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen des Kollektivanlagengesetzes. Des Weiteren wird auf die im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens eingereichten Stellungnahmen und deren Aufnahme in die Botschaft eingegangen. 1. Die AIFMD was erwartet uns in der Schweiz? Die Geburtsstunde der Alternative Investment Fund Managers Directive 1 ( AIFMD ) liegt in den beginnenden Finanzmarktturbulenzen im Jahr Die daraus entstandene Finanzkrise hat gezeigt, dass die Geschäfte der alternativen Fondsverwalter zu den Risiken im Finanzsystem beitragen. Unkoordinierte nationale Massnahmen haben das globale Risikomanagement erschwert und das politische Bedürfnis nach einer einheitlichen Regelung hervorgerufen. Die Idee der AIFMD wurde geboren. Die AIFMD ist am 21. Juli 2011 in Kraft getreten und mit diesem Datum hat auch die 2jährige Umsetzungsfrist für die EU Mitgliedstaaten begonnen. Art. 1 der AIFMD definiert den Gegenstand der Richtlinie wie folgt: In dieser Richtlinie werden Vorschriften für die Zulassung, die laufende Tätigkeit und die Transparenz der Verwalter alternativer Investmentfonds (alternative investment fund managers AIFM ) festgelegt, die alternative Investmentfonds ( AIF ) in der Union verwalten und/oder vertreiben. Unter den Begriff der AIF werden sämtliche offene und geschlossene kollektive Kapitalanlagen subsumiert, die nicht in den Anwendungsbereich der UCITS Richtlinie 2 fallen. In der Schweiz ansässige Vermögensverwalter, die EU alternative Investmentfonds verwalten und/oder durch sie verwaltete alternative Investmentfonds in der EU vertreiben wollen, sind von dieser sogenannten Drittstaatenregelung unmittelbar betroffen. Die Drittstaatenregelung bedeutet, dass im Grundsatz für EU-AIFM und Nicht-EU-AIFM die gleichen Regeln gelten. 3 Ist die Einhaltung der AIFMD jedoch mit den lokalen Rechtsgrundlagen, denen der Nicht-EU-AIFM unterliegt, unvereinbar, so gelten die entsprechenden lokalen Bestimmungen. Diese werden als ausreichend anerkannt, wenn sie als gleichwertig angesehen werden. Das lokale Recht muss denselben Regelzweck und das gleiche Schutzniveau für die Anleger des betreffenden AIF enthalten wie die AIFMD. Werden Portfolio- und Risikomanagement-Aktivitäten an Dritte ausgelagert, hat die European Securities and Markets Authority ( ESMA ) 4 in ihrem Konsultationspapier davon abgesehen, die Gleichwertigkeit der Bestimmungen zu empfehlen. Für den Fall, dass diese Aktivitäten an einen Vermögensverwalter, beispielsweise mit Sitz in der Schweiz, delegiert werden, ist jedoch wichtig, dass der in der EU ansässige AIFM keine Letter Box Entity darstellt. Das heisst, die Substanzfrage wird an Bedeutung gewinnen. Wirtschaftsprüfung. Steuerberatung. Consulting. Corporate Finance.

2 Vor diesem Hintergrund wird zur Zeit in der Schweiz das Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen ( KAG ) 5 revidiert; eine Anpassung auf Verordnungsstufe wird folgen, wobei deren Umfang und Ausgestaltung noch offen sind. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass Aspekte der AIFMD ebenfalls in die Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen ( KKV ) 6 einfliessen werden. Die AIFMD kann in folgende Themenbereiche eingeteilt werden: Themenbereiche Zulassungsbestimmungen Organisationsvoraussetzungen Transparenzvorschriften auf Gesellschafts- und Fondsebene Hebelfinanzierte Alternative Investment Fonds ( AIF ) Kernpunkte Guter Ruf, Ausbildung, qualifizierte Aktionäre, Organisation, Eigenmittel, Fondsinformationen Vergütung, Conflict of Interest, Risikomanagement, Liquiditätsmanagement, Bewertung, Delegation und Überwachung, Depotbank Jahresbericht, Prüfpflicht, Anerkannte Rechnungslegungsstandards, Informationspflichten an Investoren, Meldepflichten an Behörden Nutzung der Informationen durch die zuständigen Behörden, aufsichtsrechtliche Zusammenarbeit und Beschränkung der Hebelfinanzierung Private Equity Fonds Meldepflichten bei 10%, 20%, 30%, 50% und 75%, Offenlegungspflichten bei Erlangung der Kontrolle, 2 Jahresfristen Vertrieb von EU Fonds innerhalb der EU durch EU Vermögensverwalter Drittstaatenregelung Zuständige Behörden, Inhalt des Anzeigeschreibens Zusammenarbeitsvereinbarung; EU Vermögensverwalter, welche Non-EU Fonds verwalten; Non-EU Vermögensverwalter, welche EU Fonds verwalten; Non-EU Vermögensverwalter, welche Fonds (EU und/oder Non-EU) in der EU vertreiben; Funktion und Aufgabe eines gesetzlichen Vertreters innerhalb der EU (Korrespondenzsstelle, Compliance Funktion) Die bedeutendsten, bereits im Vernehmlassungsentwurf ( VE-KAG ) 7 erkennbaren Änderungen, erwarten wir in den Bereichen Verwaltung, Verwahrung und Vertrieb. Auf die im VE-KAG vorgeschlagenen Änderungen werden wir unter Ziffer 2 eingehen. Zuvor wird jedoch auf ausgewählte Aspekte der AIFMD (inkl. die Vorschläge der ESMA) eingegangen, die möglicherweise einen Handlungsbedarf bei Vermögensverwaltern mit Sitz in der Schweiz auslösen. Risikomanagement 8 ESMA schlägt vor, auf Fondsebene die qualitativen und quantitativen Risikolimiten (Marktrisiko, Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Gegenparteirisiko, Operationelle Risiken) periodisch einem Stresstest auszusetzen. Die Ergebnisse sind den zuständigen Behörden zu melden. Die Hauptmerkmale der Risikosysteme sind den Investoren offen zu legen. Liquiditätsmanagement 9 ESMA schlägt vor, Stresstests für die Liquiditätssituation im Markt sowie bezüglich der Fondsanteilsrücknahmen durchzuführen. Bei den Stresstests soll die Situation der Zielfonds entsprechend mitberücksichtigt werden. Gates, Side Pockets oder andere Arrangements sind zu berücksichtigen. Die Ergebnisse sind den zuständigen Behörden zu melden. Transparenzvorschriften auf Fondsebene 10 Die AIFMD bzw. die ESMA Vorschläge sehen sehr detaillierte Informationsvorschriften vor. Für die Berechnung des Verschuldungsgrads wird auch die Berechnungsmethode vorgegeben. Informationen, die bisher in der Praxis fehlten, sind beispielsweise die Folgenden: Vergütung an den Vermögensverwalter, unterteilt in fixe und variable Vergütung. Anzahl Mitarbeiter, die in der Verwaltung des AIF tätig sind. Vermögensanteil, dessen Liquidität beeinträchtigt ist. Sensitivitäten der Risiken. Hebelfinanzierung (Verschuldungsgrad). Die Informationspflichten sollen neu durch diese Punkte erweitert werden. 2

3 2. Revision des Kollektivanlagengesetzes 2.1 Ausgangslage Als Antwort auf die europäische Entwicklung, insbesondere der Einführung der AIFMD, hat der Bundesrat im Juli 2011 das Eidgenössische Finanzdepartement EFD mit der Durchführung des Vernehmlassungsverfahren zur Änderung des KAG beauftragt. Die Vernehmlassungsfrist ist am 7. Oktober 2011 abgelaufen. Das Eidgenössische Finanzdepartement EFD hat seinen Bericht über die Vernehmlassungsergebnisse am 23. Dezember 2011 veröffentlicht. 2.2 Vorgeschlagene Änderungen gemäss Botschaft Die in der Botschaft vorgeschlagenen Änderungen des KAG haben zum Ziel, Regulierungslücken im Bereich Verwaltung, Verwahrung und Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen zu schliessen. Neben der Verbesserung des Anlegerschutzes 11 sollen insbesondere auch die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Vermögensverwaltungstätigkeit erhalten werden Verwaltung Die wohl wichtigste vorgeschlagene Neuregelung ist die zwingende Unterstellung unter das KAG all jener Vermögensverwalter mit Sitz in der Schweiz, die ausländische kollektive Kapitalanlagen verwalten. 12 Das heisst, diese Vermögensverwalter müssen zukünftig gewisse Mindestanforderungen betreffend ihrer Organisation (beispielsweise Aufbau und Unterhalt eines angemessenen Internen Kontrollsystems, eines Risikomanagements, einer Compliance-Organisation, angemessener Prozesse, um die Verhaltensvorschriften dauernd einzuhalten), der Eigenmittelvorschriften sowie betreffend der mit der Verwaltung und Geschäftsführung betrauten Personen erfüllen. In Anlehnung an die AIFMD soll der Bundesrat die Kompetenz erhalten, kleine Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen von den Bestimmungen des KAG teilweise zu befreien, sofern der Schutzzweck des KAG nicht beeinträchtigt wird und die verwalteten Vermögenswerte gewisse Schwellenwerte nicht überschreiten. 13 Neben der Streichung natürlicher Personen als Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen soll dies unter strengen Voraussetzungen in Zukunft schweizerischen Zweigniederlassungen ausländischer Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen erlaubt werden. 14 Neben der delegierten Vermögensverwaltung sollen Schweizer Fondsleitungen und Schweizer Vermögensverwalter nach der Revision des KAG auch die originäre Vermögensverwaltungstätigkeit (Vermögensverwalter ist direkt für die Ausübung der Vermögensverwaltung und die Administration verantwortlich; keine vorgängige Delegation notwendig) für ausländische kollektive Kapitalanlagen ausüben können. Bewilligungsträger mit Sitz in der Schweiz sollen jederzeit über eine ihrer Tätigkeit angemessene Organisation verfügen und die notwendigen Massnahmen für die Einhaltung der Verhaltensregeln treffen. Infolge der in Zukunft möglichen Vornahme des Fondsgeschäfts für ausländische kollektive Kapitalanlagen durch Schweizer Vermögensverwalter und Fondsleitungen, entsteht ein verstärkter Koordinationsbedarf zwischen den Aufsichtsbehörden. Das Bestehen entsprechender technischer Vereinbarungen zwischen der FINMA und sämtlichen relevanten ausländischen Aufsichtsbehörden, wird so zur Voraussetzung für die Vornahme dieses grenzüberschreitenden Fondsgeschäfts. 15 Für die Investmentgesellschaft mit festem Kapital SICAF sollen Eigenmittelanforderungen eingeführt werden, deren Höhe dem Schutzbedürfnis des Anlegers entsprechend angepasst werden kann. 16 Bewilligungsträger mit Sitz in der Schweiz sollen jederzeit über eine ihrer Tätigkeit angemessene Organisation verfügen und die notwendigen Massnahmen für die Einhaltung der Verhaltensregeln treffen müssen Verwahrung Aktuell kann die Aufbewahrung des Fondsvermögens an Dritt- und Sammelverwahrer im In- und Ausland übertragen werden und die Haftung der Depotbank ist auf die gehörige Sorgfalt bei der Wahl und Instruktion des Dritten sowie bei der Überwachung der dauernden Einhaltung der Auswahlkriterien beschränkt. 18 Künftig soll die Verwahrung des Vermögens schweizerischer kollektiver Kapitalanlagen nur noch an beaufsichtigte Dritt- und Sammelverwahrer delegiert werden können und soweit dies im Interesse einer sachgerechten Verwahrung liegt. Die Haftung soll dahingehend verschärft werden, als dass die Depotbank für den vom Dritten verursachten Schaden haftet, sofern sie nicht nachweist, dass sie bei der Auswahl, Instruktion und Überwachung die nach den Umständen gebotene Sorgfalt angewendet hat. 19 In Zukunft soll die SICAF über eine eigene Depotbank verfügen müssen. Heute besteht nur die Pflicht, dass die SICAF eine Depot- und Zahlstelle zu bezeichnen hat. 20 SICAV für qualifizierte Anleger sollen auf den Beizug einer Depotbank verzichten und stattdessen einen oder mehrere Prime Broker beauftragen können. AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetz 3

4 Zukünftig soll jeder, der Anteile einer kollektiven Kapitalanlage nicht ausschliesslich an beaufsichtigte Finanzintermediäre gemäss Art. 10 Abs. 3 lit. a E-KAG und/oder beaufsichtigte Versicherungseinrichtungen gemäss Art. 10 Abs. 3 lit. b KAG vertreibt, einer Bewilligung der FINMA bedürfen. 29 Gemäss geltender Regelung ist diese Pflicht nur für diejenigen Personen vorgesehen, welche öffentlich Anteile einer kollektiven Kapitalanlage anbieten oder vertreiben Aktueller Stand Vertrieb Der Begriff der öffentlichen Werbung gemäss Art. 3 KAG soll durch den Begriff Vertrieb ersetzt werden. 21 Dadurch soll grundsätzlich jedes Anbieten von kollektiven Kapitalanlagen und jedes Werben für kollektive Kapitalanlagen zukünftig dem KAG unterliegen. 22 Der Erwerb kollektiver Kapitalanlagen, der a) ausschliesslich auf Eigeninitiative des Anlegers, b) im Rahmen eines schriftlichen Vermögensverwaltungsvertrages mit beaufsichtigten Finanzintermediären 23 oder c) im Rahmen eines schriftlichen Vermögensverwaltungsvertrages mit einem unabhängigen Vermögensverwalter erfolgt, soll jedoch (unter anderem) vom Begriff des Vertriebes ausgenommen werden. 24 Der Begriff des qualifizierten Anlegers soll neu definiert werden. Zurzeit gelten vermögende Privatpersonen und Anleger, welche mit einem Finanzintermediär einen schriftlichen Vermögensverwaltungsvertrag abgeschlossen haben, als qualifizierte Anleger. 25 In Anlehnung an die europäischen Vorschriften und im Sinne einer konsequenten Trennung der Kategorie der qualifizierten Anleger und der Kategorie der Publikumsanleger, sollen diese Anleger vom Begriff des qualifizierten Anlegers gemäss Art. 10 Abs. 3 KAG ausgenommen werden. Vermögenden Privatpersonen soll jedoch die Möglichkeit gegeben werden, schriftlich zu erklären, dass sie als qualifizierte Anleger gelten wollen. Dem Bundesrat soll die Kompetenz geben werden, die Eignung dieser Personen als qualifizierte Personen von zusätzlichen Bedingungen, wie fachliche Qualifikationen, abhängig zu machen. 26 Ausländische kollektive Kapitalanlagen, welche in oder von der Schweiz aus öffentlich vertrieben werden, müssen gemäss Art. 123 Abs. 1 KAG vorgängig einen Vertreter mit der Wahrnehmung der Pflichten nach Art. 124 KAG beauftragen. 27 Diese Pflicht soll gemäss Art. 123 Abs. 1 lit. b E-KAG auf alle ausländischen kollektiven Kapitalanlagen ausgedehnt werden, welche in oder von der Schweiz aus vertrieben werden. Somit soll auch der Vertrieb einer ausländischen kollektiven Kapitalanlage in oder von der Schweiz aus an qualifizierte Anleger eine Beauftragung eines Vertreters voraussetzen Vernehmlassungsergebnisse Das EFD hat seinen Bericht über die Vernehmlassungsergebnisse zur Änderung des KAG am 23. Dezember 2011 veröffentlicht. Insgesamt haben 81 Vernehmlassungsteilnehmer Stellungnahmen eingereicht. Von den Vernehmlassungsteilnehmer haben 14 der Vorlage zugestimmt (2 davon mit zusätzlichen Vorschlägen), 36 die Änderung des KAG und deren Zielsetzung begrüsst, jedoch Vorbehalte angebracht, 27 sich skeptisch bis ablehnend zur vorgeschlagenen Gesetzesänderung geäussert und 4 die Vorlage ausdrücklich abgelehnt. 31 Die meisten Vernehmlassungsteilnehmer haben grundsätzlich die Ziele und Stossrichtung des vorgelegten Vernehmlassungsentwurfs begrüsst und die dringliche Behandlung der schweizerischen Gesetzgebung aufgrund der fortschreitenden Rechtsentwicklung im europäischen Raum unterstützt. Unter den wichtigsten Vorbehalten war die Ausdehnung des Geltungsbereichs des KAG auf alle Vermögensverwalter von kollektiven Kapitalanlagen. Damit würden auch Vermögensverwalter dem KAG unterstellt werden, welche keine Verbindung zum europäischen Raum haben. 32 Im Ergebnis würde dies zu einem Swiss Finish führen, welcher dem Fondsplatz Schweiz keinen erkennbaren Vorteil bringen würde. 33 Zusätzlich wurde bemängelt, dass die Ausnahmeregelung, wie sie in der AIFMD vorgesehen ist, nicht übernommen wurde. 34 Damit würde viel Innovationskraft in der Schweiz zerstört, da gerade kleine Private Equity Vermögensverwalter aufgrund der hohen regulatorischen (und damit verbunden finanziellen) Hürden scheitern und ins Ausland abwandern würden. 35 Weitere wichtige Kritikpunkte waren die Streichung von Vermögensverwaltungskunden mit Vermögensverwaltungsvertrag aus dem Katalog der qualifizierten Anleger, der weit gefasste Vertriebsbegriff sowie die Einschränkung der zulässigen Rechtsformen für Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen. 36 Hinsichtlich der erhöhten Anforderungen an den Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen wurde geltend gemacht, dass die jederzeitige Sicherstellung der unter Art. 124 Abs. 3 VE-KAG aufgeführten Punkte in der Praxis gar nicht umsetzbar wären bzw. zu einem erheblichen Mehraufwand für die entsprechenden Vertreter führen würden. 37 4

5 3.2 Botschaft und weiteres Verfahren Der Bundesrat hat am 11. Januar 2012 vom Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung für eine Teilrevision des KAG Kenntnis genommen. Basierend auf der grundsätzlichen Zustimmung zum Vernehmlassungsentwurf hat der Bundesrat das EFD beauftragt, die Botschaft mit dem entsprechenden Gesetztesentwurf unter Berücksichtigung der hauptsächlichen Anliegen der Vernehmlassungsteilnehmenden zu erarbeiten. Die Botschaft wurde am 2. März 2012 vom Bundesrat verabschiedet, womit eine zeitnahe Behandlung des Gesetzesentwurfs möglich ist Stellungnahme Seit dem Inkrafttreten des KAG hat sich die Fondsgesetzgebung auf internationaler Ebene und insbesondere auf europäischer Ebene verändert. Der Druck einer verstärkten Regulierung im Bereich des Anlegerschutzes und der Aufsicht über die beteiligten Marktteilnehmer hat stetig zugenommen und wird auch in Zukunft nicht abnehmen. Um den Anschluss an die europäischen Märkte und insbesondere den Zugang zu den europäischen Investoren nicht zu verlieren, kann sich die Schweiz ohne in Kauf nehmen von Nachteilen diesen regulatorischen Entwicklungen nicht entziehen. Wir begrüssen deshalb grundsätzlich die Hauptziele der Teilrevision des KAG. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass kein erneuter Swiss Finish produziert wird, welcher zu keinem erkennbaren Vorteil für das schweizerische Fondsgeschäft führt. Bei einer Regelung, welche über die Vorgaben der AIFMD hinausgeht, wäre dies der Fall. Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Ausnahmekatalog der AIFMD gelegt werden, insbesondere bezüglich der Nicht-Unterstellung kleiner Vermögensverwalter. 39 Die Attraktivität und Innovationskraft der Schweiz gilt es zu verteidigen. Cornelia Herzog Director Deloitte AG Corsin Derungs Senior Manager Deloitte AG Richtlinie 2011/61/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/ Richtlinie 2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren. 3 Vgl. Art. 37 Abs. 2 lit. b AIFMD. 4 ESMA hat in ihrem Konsultationspapier (Consultation paper; ESMA s draft technical advice to the European Commission on possible implementing measures of the Alternative Investment Fund Managers Directive in relation to supervision and third countries; ESMA Consultation paper ), aufgrund der zahlreich eingegangenen Bedenken auf die Voraussetzung der Gleichwertigkeit wieder verzichtet; S. 121, Pkt SR SR Entwurf zur Änderung des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen. 8 ESMA Consultation paper, S. 60ff. 9 ESMA Consultation paper, S. 73ff. 10 ESMA Consultation paper, S. 217ff. 11 Die Schweiz wäre nach Inkraftsetzen der Umsetzungsvorschriften der AIFMD das einzige europäische Land, welches nicht regulierten Marktteilnehmern erlauben würde, ohne aufsichtsrechtliche Vorgaben, kollektive Kapitalanlagen an qualifizierte Anleger zu vertreiben; Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG); Erläuternder Bericht zur Vernehmlassungsvorlage, S. 2f. Siehe auch Botschaft, S Art. 18 Abs. 1 des Gesetzesentwurfs gemäss Botschaft ( E-KAG ). 13 Art. 18 Abs. 3 E-KAG; sog. de minimis Regel. Die Vermögensverwalter dürfen a) Vermögenswerte von höchstens 100 Millionen Franken verwalten, oder b) nicht hebelfinanzierte Vermögenswerte von 500 Millionen verwalten und während fünf Jahren keine Rücknahmerechte ausüben. 14 Art. 18 Abs. 1 lit. c E-KAG. 15 Siehe zum Ganzen Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG); Erläuternder Bericht zur Vernehmlassungsvorlage, S. 10, sowie Botschaft, S Der E-KAG sieht in Art. 110 Abs. 2 vor, dass bei der SICAF ein angemessenes Verhältnis zwischen den eigenen Mitteln und dem Gesamtvermögen besteht, wobei der Bundesrat die Einzelheiten noch zu konkretisieren hat. 17 Die Auswirkungen dieser Anpassung an internationale Standards dürften noch offen sein, da die neuen Bestimmungen in der KKV und der Verordnung der FINMA über die kollektiven Kapitalanlagen ( KKV-FINMA ) zu konkretisieren sein werden; Botschaft, S.14. Bislang wird erst in Art. 72 Abs. 1 E-KAG explizit eine angemessene Organisation verlangt. 18 Art. 73 Abs. 2 KAG. 19 Art. 145 Abs. 3 E-KAG. AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetz 5

6 20 Aus rechtlicher Sicht ist die Auswirkung vor allem darin zu sehen, dass die Depotstelle im Gegensatz zur Depotbank keine Kontrollaufgaben wahrzunehmen hat. Ihre Aufgabe ist im Wesentlichen die Aufbewahrung des Anlagevermögens sowie die Abwicklung der Effektengeschäfte der SICAF und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen der SICAF und den Anlegern (Daniel Haeberli, Basler Kommentar, Art. 114 N 3). Art. 13 KAG sieht eine Bewilligung nur für die Depotbank vor; die Depot- und Zahlstelle wird nicht erwähnt. 21 Siehe Art. 3 Abs. 1 E-KAG. 22 Diese Anpassung ist das Ergebnis des Urteils vom 10. Februar 2011 der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts, 2C 92/2010 (BGE 137 II 284). Das Bundesgericht hatte sich im zu beurteilenden Fall mit der Frage der Definition der öffentlichen Werbung, insbesondere des Publikumsbegriffs, zu befassen und führte aus, dass der Kreis der Beworbenen entweder qualitativ aufgrund bestimmter Beziehungen oder aber quantitativ beschränkt sein könne, wobei jeweils die Umstände des konkreten Einzelfalls den Ausschlag gäben (BGE 137 II 294). Mit der vorgeschlagenen Änderung soll die nötige Rechtssicherheit beim Vertrieb von ausländischen kollektiven Kapitalanlagen geschaffen und für alle Publikumsanleger der gleiche Schutz gewährleistet werden; Botschaft S Der Begriff des beaufsichtigten Finanzintermediärs soll gemäss Art. 10 Abs. 3 lit. a E-KAG neben Banken, Effektenhändler und Fondsleitungen neu auch Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen sowie Zentralbanken umfassen. 24 Art. 3 Abs. 2 lit. a-c E-KAG. 25 Art. 10 Abs. 3 lit. e und f KAG; für die Definition des Finanzintermediärs siehe Art. 10 Abs. 3 lit. a KAG. 26 Art. 10 Abs. 3bis E-KAG. 27 Der Vertreter vertritt die ausländische kollektive Kapitalanlage gegenüber Anlegerinnen und Anlegern und der FINMA. Er hält die gesetzlichen Melde-, Publikations- und Informationspflichten sowie die Verhaltensregeln von Branchenorganisationen ein, die von der FINMA zum Mindeststandard erklärt worden sind; Art. 124 KAG. 28 Botschaft, S Gemäss Art. 8 Abs. 1 KKV besteht eine Ausnahme der Bewilligungspflicht für diejenigen Personen und Institutionen, welche eine Bewilligung als Fondsleitung, als Bank im Sinne des Bankengesetzes, als Effektenhändler im Sinne des Börsengesetzes oder als Versicherungseinrichtung im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes haben. Art. 8 Abs. 2 und 3 KKV sehen eine solche Ausnahme ebenfalls für die Vermögensverwalter gemäss KAG, die Schweizerische Post und Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen vor. Agenten von Versicherungseinrichtungen, die aufgrund des Agenturvertrages rechtlich und faktisch in die Organisation der Versicherungseinrichtung eingebunden sind, unterstehen der Bewilligungspflicht für Vertriebsträger nicht (Art. 8 Abs. 4 KKV). Eine Änderung dieses Ausnahmekatalogs ist nicht vorgesehen. 30 Art. 19 Abs. 1 KAG. Siehe auch FN Bericht des EFD über die Vernehmlassungsergebnisse zur Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG), S Z.B. Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen, welche ihr Geschäft auf institutionelle und professionelle Anleger im asiatischen und Nord- und Südamerikanischen Markt ausgerichtet haben. Bericht des EFD über die Vernehmlassungsergebnisse zur Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG), S Bericht des EFD über die Vernehmlassungsergebnisse zur Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG), S. 8f.. 34 Sog. de-minimis -Regelung; Vermögensverwalter, deren Assets under Management einen gewissen Grenzwert unterschreiten, sind vom Anwendungsbereich der AIFMD ausgenommen. 35 Zum Ganzen: SECA Medienmitteilung vom 2. Februar Siehe FN Siehe FN 31; Gemäss Art. 124 Abs. 2 VE-KAG hätte der Vertreter jederzeit sicherstellen müssen, dass a) die Vermögensverwaltung und die Verwahrung hinsichtlich Organisation und Anlegerrechte den Bestimmungen des KAG entsprechen und b) die Bezeichnung der kollektiven Kapitalanlage nicht zu Täuschung oder Verwechslung Anlass geben. Im E-KAG wurde diese Regelung abgeschwächt. 38 Mitteilung des Bundesrats vom 2. März 2012 zur Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes. 39 Vgl. FN 34. Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited ( DTTL ), eine UK private company limited by guarantee (eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht) und ihren Mitgliedsunternehmen, die rechtlich selbständig und unabhängig sind. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von DTTL und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie auf unserer Webseite unter Deloitte AG ist eine Tochtergesellschaft von Deloitte LLP, dem Mitgliedsunternehmen in Grossbritannien von DTTL. Deloitte AG ist von der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) als anerkannter Wirtschaftsprüfer zugelassen. Diese Publikation ist allgemein abgefasst und kann deshalb in konkreten Fällen nicht als Referenzgrundlage herangezogen werden. Die Anwendung der hier aufgeführten Grundsätze hängt von den jeweiligen Umständen ab und wir empfehlen Ihnen, sich professionell beraten zu lassen, bevor Sie gestützt auf den Inhalt dieser Publikation Handlungen vornehmen oder unterlassen. Deloitte AG berät Sie gerne, wie Sie die Grundsätze in dieser Publikation bei speziellen Umständen anwenden können. Deloitte AG übernimmt keine Verantwortung und lehnt jegliche Haftung für Verluste ab, die sich ergeben, wenn eine Person aufgrund der Informationen in dieser Publikation eine Handlung vornimmt oder unterlässt. Deloitte AG Alle Rechte vorbehalten. Design und Produktion durch das Deloitte Creative Studio, Zürich A Member of Deloitte Touche Tohmatsu Limited

Rundschreiben 2013/xy Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen

Rundschreiben 2013/xy Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen 15. April 2013 Rundschreiben 2013/xy Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen Erläuterungsbericht Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.ch A225844/00097/1046297

Mehr

Abkürzungsverzeichnis. Literaturverzeichnis. I. Einleitung 1

Abkürzungsverzeichnis. Literaturverzeichnis. I. Einleitung 1 Inhaltsübersicht Vorwort Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Materialien- und Quellenverzeichnis XV XXI XXIX I. Einleitung 1 II. Erster Teil: Alternative Anlagen 3 A. Begriff der alternativen Anlagen

Mehr

Regulierung und. Kapitalanlagen. Aufsicht über kollektive. für alternative Anlagen. Schweizer Schriften. Schulthess.

Regulierung und. Kapitalanlagen. Aufsicht über kollektive. für alternative Anlagen. Schweizer Schriften. Schulthess. Band 104 Schweizer Schriften zum Finanzmarktrecht Herausgegeben von Prof. Dr. Dieter Zobl Prof. Dr. Mario Giovanoli Prof. Dr. Rolf H. Weber Dr. iur. Lukas Lezzi Regulierung und Aufsicht über kollektive

Mehr

Informations- und Merkblatt

Informations- und Merkblatt Informations- und Merkblatt Dekotierung der Inhaberaktien der, St.Gallen A. Ausgangslage Am 26. Juni 2012 hat die Generalversammlung der, St.Gallen ( Gesellschaft oder MSA ), den Verwaltungsrat der Gesellschaft

Mehr

Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie)

Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie) Richtlinie Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie) 22. Mai 2014 I Zielsetzungen und Geltungsbereich

Mehr

Botschaft über die Änderung des Kollektivanlagengesetzes

Botschaft über die Änderung des Kollektivanlagengesetzes 12.037 Botschaft über die Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG) vom 2. März 2012 Sehr geehrter Herr Nationalratspräsident Sehr geehrter Herr Ständeratspräsident Sehr geehrte Damen und Herren Mit

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Delegation von Aufgaben durch die Fondsleitung und die SICAV

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Delegation von Aufgaben durch die Fondsleitung und die SICAV EBK-RS 07/xxx Delegation durch Fondsleitung / SICAV Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Delegation von Aufgaben durch die Fondsleitung und die SICAV (Delegation durch Fondsleitung / SICAV)

Mehr

Newsletter 05/21/2012

Newsletter 05/21/2012 Newsletter 05/21/2012 Revision KAG: Erste Kontouren des neuen Gesetzes Der Bundesrat hat am 2. März 2012 die Botschaft zur Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes (KAG) verabschiedet. Der vorliegende

Mehr

Kapitalmarktrecht. Kollektivanlagen: Einführung und Überblick. Tizian Troxler. Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.1

Kapitalmarktrecht. Kollektivanlagen: Einführung und Überblick. Tizian Troxler. Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.1 Kapitalmarktrecht Kollektivanlagen: Einführung und Überblick Tizian Troxler Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.1 Tizian Troxler Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.2 HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG DES

Mehr

Fondsvertrieb Europa Teil 3

Fondsvertrieb Europa Teil 3 1741 Fund Letter 4/2015 Fondsvertrieb Europa Teil 3 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Partner

Mehr

Richtlinie für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen

Richtlinie für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen Richtlinie Richtlinie für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen 22. Mai 2014 I Grundlagen, Zielsetzungen und Verbindlichkeit Die nachstehende Richtlinie soll am schweizerischen Markt für kollektive Kapitalanlagen

Mehr

KAG Revision: Was ändert sich für den gesetzlichen Vertreter?

KAG Revision: Was ändert sich für den gesetzlichen Vertreter? KAG Revision: Was ändert sich für den gesetzlichen Vertreter? KAG Revision / AIFM Umsetzung 2013 Academy for best execution, 30. Januar 2013 Dr. Dominik Oberholzer LL.M. Dienstag, 5. Februar 2013 1 Einleitung:

Mehr

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Seite i Inhaltsverzeichnis 1 EU-Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds...1 2 Ziel der AIFM-Richtlinie...1 3 Ansatz der Regulierung: Der Fondsmanager...2

Mehr

Q&A zum Vertrieb ausländischer Fonds an qualifizierte Anleger

Q&A zum Vertrieb ausländischer Fonds an qualifizierte Anleger SECA Private Equity & Corporate Finance Conference 2015 Q&A zum Vertrieb ausländischer Fonds an qualifizierte Anleger von Christian Koller Rechtsanwalt, LL.M. Q: Müssen ausl. Kollektivanlagen für den Vertrieb

Mehr

Anlagereglement. der [ ] SICAF. [allenfalls Warnklausel (Art. 102 KKV)]

Anlagereglement. der [ ] SICAF. [allenfalls Warnklausel (Art. 102 KKV)] Anlagereglement der [ ] SICAF [allenfalls Warnklausel (Art. 102 KKV)] Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit wird im vorliegenden Anlagereglement nur die männliche Form verwendet. Selbstverständlich

Mehr

FINMA-Mitteilung 55 (2014) 6. Januar 2014. Märkte. Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.

FINMA-Mitteilung 55 (2014) 6. Januar 2014. Märkte. Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma. FINMA-Mitteilung 55 (2014) 6. Januar 2014 Märkte Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.ch /A58690 Inhaltsverzeichnis Vereinbarung zwischen der FINMA und

Mehr

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens:

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens: 1 von 6 Vorblatt Ziel(e) - Einschränkung des übermäßigen Rückgriffs auf Ratings Inhalt Das Vorhaben umfasst hauptsächlich folgende Maßnahme(n): - Adaptierung des Risikomanagementprozesses In den Wirkungsdimensionen

Mehr

Teilrevision der Kollektivanlagenverordnung (KKV)

Teilrevision der Kollektivanlagenverordnung (KKV) CH-3003 Bern A-Post Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Generalsekretariat Rechtsdienst 3003 Bern Referenz: A311871/114980/5413287 Kontakt: Ehrensperger Claude Bern, 7. Januar 2013 Teilrevision der Kollektivanlagenverordnung

Mehr

Vermögensverwaltung V

Vermögensverwaltung V Sonderdruck aus Europa Institut Zürich Band 130 Vermögensverwaltung V Herausgeber: Peter R. Isler, Romeo Cerutti Die unabhängigen Vermögensverwalter vor grossen Veränderungen Elemente der KAG-Teilrevision

Mehr

Rundschreiben 2008/10 Selbstregulierung als Mindeststandard. Von der Eidg. Finanzmarktaufsicht als Mindeststandard anerkannte Selbstregulierung

Rundschreiben 2008/10 Selbstregulierung als Mindeststandard. Von der Eidg. Finanzmarktaufsicht als Mindeststandard anerkannte Selbstregulierung Banken Finanzgruppen und - kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und - Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter

Mehr

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung Banken Finanzgruppen und -kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und -Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter

Mehr

Richtlinie für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen

Richtlinie für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen Richtlinie Richtlinie für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen 22. Mai 2014 I Grundlagen, Zielsetzungen und Verbindlichkeit Die nachstehende Richtlinie soll am schweizerischen Markt für kollektive Kapitalanlagen

Mehr

Ausschuss für Wirtschaft und Währung ARBEITSDOKUMENT. über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds

Ausschuss für Wirtschaft und Währung ARBEITSDOKUMENT. über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds EUROPÄISCHES PARLAMENT 2009-2014 Ausschuss für Wirtschaft und Währung 23.9.2009 ARBEITSDOKUMENT über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds Ausschuss für Wirtschaft

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Kollektive Kapitalanlagen Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen (Öffentliche

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Kollektive Kapitalanlagen Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen (Öffentliche

Mehr

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung Banken Finanzgruppen und -kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und -Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter

Mehr

ALTERNATIVE INVESTMENT FUND MANAGERS RICHTLINIE

ALTERNATIVE INVESTMENT FUND MANAGERS RICHTLINIE ALTERNATIVE INVESTMENT FUND MANAGERS RICHTLINIE AKTUELLER STAND UND ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN DI Ursula Federsel, CAIA Aufsicht über Veranlagungsgemeinschaften Finanzmarktaufsicht FMA Aufsichtskonferenz

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München 3. Funds Forum Frankfurt 14. Mai 2009 Patricia Volhard EU-RICHTLINIE ZUR REGULIERUNG VON MANAGERN ALTERNATIVER INVESTMENT FONDS

Mehr

Richtlinie zur Berechnung und Offenlegung der Total Expense Ratio (TER) von kollektiven Kapitalanlagen

Richtlinie zur Berechnung und Offenlegung der Total Expense Ratio (TER) von kollektiven Kapitalanlagen Richtlinie Richtlinie zur Berechnung und Offenlegung der Total Expense Ratio (TER) von kollektiven Kapitalanlagen 16. Mai 2008 (Stand: 20. April 2015) I Grundlagen, Zielsetzungen und Verbindlichkeit Gemäss

Mehr

Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie)

Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie) Richtlinie Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie) 22. Mai 2014 I Zielsetzungen und Geltungsbereich

Mehr

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament November 2010 Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament Das Europäische Parlament hat am 11. November die Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (Directive

Mehr

Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen

Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen Rundschreiben 2008/8 Öffentliche Werbung kollektive Kapitalanlagen Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen Referenz: FINMA-RS 08/8 Öffentliche Werbung kollektive

Mehr

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung Banken Finanzgruppen und -kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und -Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter

Mehr

5. Fonds Forum Frankfurt

5. Fonds Forum Frankfurt 5. Fonds Forum Frankfurt Wie geht es mit der AIFM RL weiter? Uwe Wewel, Berlin 25. Jan.2011 Frankfurt 1 Hinweis Der Vortrag entspricht meiner fachlichen Einschätzung und ist keine Darstellung der Haltung

Mehr

Stellungnahme der AVCO zum Entwurf Alternative Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG)

Stellungnahme der AVCO zum Entwurf Alternative Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG) Stellungnahme der AVCO zum Entwurf Alternative Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG) Die vorliegende Stellungnahme zum Alternative Investmentfonds Manager Gesetz AIFMG gibt die Position der AVCO als Österreichischer

Mehr

Mitteilung an die Anleger

Mitteilung an die Anleger Publikation für die Schweiz: S. 1 Publikation für Liechtenstein: S. 8 Publikation für die Schweiz Mitteilung an die Anleger Swisscanto Asset Management AG (neu: Swisscanto Fondsleitung AG), als Fondsleitung,

Mehr

Management Private-Equity-Strukturen in und aus Liechtenstein. Dr. Marcel Lötscher Leiter Bereich Wertpapiere, Mitglied der Geschäftsleitung

Management Private-Equity-Strukturen in und aus Liechtenstein. Dr. Marcel Lötscher Leiter Bereich Wertpapiere, Mitglied der Geschäftsleitung Management Private-Equity-Strukturen in und aus Liechtenstein Dr. Marcel Lötscher Leiter Bereich Wertpapiere, Mitglied der Geschäftsleitung 03. Juli 2013 Inhalt 1 Fondsstandort und Anzahl Fonds in Liechtenstein

Mehr

SIST Frühlingsgespräche 2015. Mehrwertsteuer für einmal einfach?!

SIST Frühlingsgespräche 2015. Mehrwertsteuer für einmal einfach?! SIST Frühlingsgespräche 2015 Mehrwertsteuer für einmal einfach?! Agenda A MWST und kollektive Kapitalanlagen B MWST-Ausnahme - Wirkung - Anwendungsbereich C Systembrüche Chancen und Risiken D Quintessenz

Mehr

Die neue Transparenz im Schweizer Versicherungsmarkt. 30. September 2015

Die neue Transparenz im Schweizer Versicherungsmarkt. 30. September 2015 Die neue Transparenz im Schweizer Versicherungsmarkt 30. September 2015 Chancen und Herausforderungen des FINMA RS 2016/xx Offenlegung Versicherer (Public Disclosure) Diese Publikation ist Teil unserer

Mehr

Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen

Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz, KAG) 951.31 vom 23. Juni 2006 (Stand am 1. Juli 2015) Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf

Mehr

Teil F: FINMA-Rundschreiben

Teil F: FINMA-Rundschreiben Teil F: FINMA-Rundschreiben I. Rundschreiben 2008/8: Öffentliche Werbung kollektive Kapitalanlagen I. Zweck des Rundschreibens Zweck dieses Rundschreibens ist es, den Begriff der «öffentlichen Werbung»

Mehr

Rundschreiben 1/2014 über die interne Qualitätssicherung in Revisionsunternehmen (RS 1/2014)

Rundschreiben 1/2014 über die interne Qualitätssicherung in Revisionsunternehmen (RS 1/2014) Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde RAB Rundschreiben 1/2014 über in Revisionsunternehmen (RS 1/2014) vom 24. November 2014 Inhaltsverzeichnis I. Ausgangslage Rz 1-2 II. Revisionsunternehmen mit der

Mehr

Mitteilung an die Anleger

Mitteilung an die Anleger Mitteilung an die Anleger Swisscanto Asset Management AG (neu: Swisscanto Fondsleitung AG), als Fondsleitung, und die Zürcher Kantonalbank, als Depotbank, beabsichtigen die Fondsverträge der nachfolgend

Mehr

Registrierungs- und Konzessionsverfahren gemäß AIFMG

Registrierungs- und Konzessionsverfahren gemäß AIFMG Registrierungs- und Konzessionsverfahren gemäß AIFMG Dr. Othmar Berger Aufsicht über Veranlagungsgemeinschaften Finanzmarktaufsicht Symposium AIFMG Universität Wien 3. Oktober 2013 Agenda I. Rechtsquellen

Mehr

Umfrage zum Werkplatz Schweiz Positiver Ausblick und Wachstum im Fokus

Umfrage zum Werkplatz Schweiz Positiver Ausblick und Wachstum im Fokus Umfrage zum Werkplatz Schweiz Positiver Ausblick und Wachstum im Fokus Compliance Finanzierung Produktivität Reorganisation Neue Produkte Flexibilität und Agilität Innovation Wechselkurs Globale Beschaffungskette

Mehr

Dr. iur. Pascal Buschor, CAIA. Rechtliche Rahmenbedingungen für Hedge Funds in der Schweiz

Dr. iur. Pascal Buschor, CAIA. Rechtliche Rahmenbedingungen für Hedge Funds in der Schweiz Dr. iur. Pascal Buschor, CAIA Rechtliche Rahmenbedingungen für Hedge Funds in der Schweiz VII Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis... IX Abkürzungsverzeichnis...XV Abbildungsverzeichnis... XXI Literaturverzeichnis...

Mehr

Konsolidierte Aufsicht von Banken und Effektenhändlern

Konsolidierte Aufsicht von Banken und Effektenhändlern Häufig gestellte Fragen (FAQ) Konsolidierte Aufsicht von Banken und Effektenhändlern (Letzte Änderung vom 31. März 2015) Die FINMA beaufsichtigt über hundert Banken- und Effektenhändler-Gruppen auf konsolidierter

Mehr

Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA

Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA Göttinger Schriften zum Wirtschaftsrecht 8 Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA Bearbeitet von Sara Tancredi 1. Auflage 2016. Buch. L, 260 S. Hardcover ISBN 978 3 631

Mehr

VERNEHMLASSUNGSBERICHT DER REGIERUNG BETREFFEND DAS GESETZ ÜBER DIE ABÄNDERUNG DES GESETZES ÜBER DIE BANKEN UND FINANZGESELLSCHAFTEN (BANKENGESETZ)

VERNEHMLASSUNGSBERICHT DER REGIERUNG BETREFFEND DAS GESETZ ÜBER DIE ABÄNDERUNG DES GESETZES ÜBER DIE BANKEN UND FINANZGESELLSCHAFTEN (BANKENGESETZ) VERNEHMLASSUNGSBERICHT DER REGIERUNG BETREFFEND DAS GESETZ ÜBER DIE ABÄNDERUNG DES GESETZES ÜBER DIE BANKEN UND FINANZGESELLSCHAFTEN (BANKENGESETZ) Ressort Finanzen Vernehmlassungsfrist: 19. Mai 2006 1

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München 4. Funds Forum Frankfurt 29. April 2010 Dr. Andreas Rodin AKTUELLE ENTWICKLUNGEN DER RAHMENBEDINGUNGEN FÜR REAL ESTATE PRIVATE

Mehr

Checkliste zum Vermögensverwaltungsvertrag. 25. Oktober 2001

Checkliste zum Vermögensverwaltungsvertrag. 25. Oktober 2001 Checkliste zum Vermögensverwaltungsvertrag 25. Oktober 2001 Grundlagen Gemäss Ziff. 2 der Verhaltensregeln für die schweizerische Fondswirtschaft vom 30. August 2000 hält die Fondsleitung die an Dritte

Mehr

Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken

Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken Vaduz, 24. September 2013 Annette von Osten Herausforderungen im derzeitigen Umfeld Neuer Wettbewerb zwischen europäischen Fondsstandorten Neue Gesetzgebungen

Mehr

Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der TER und PTR von kollektiven Kapitalanlagen

Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der TER und PTR von kollektiven Kapitalanlagen Swiss Funds Association Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der TER und PTR von kollektiven Kapitalanlagen Vom : 16.05.2008 Stand : 12.08.2008 Die FINMA anerkennt diese Selbstregulierung als Mindeststandard

Mehr

WEGLEITUNG. Zweck. Geltungsbereich. für den Vertrieb (Anzeigeverfahren)

WEGLEITUNG. Zweck. Geltungsbereich. für den Vertrieb (Anzeigeverfahren) WEGLEITUNG für den Vertrieb (Anzeigeverfahren) von Anteilen deutscher kollektiver Kapitalanlagen, welche der Richtlinie 2009/65/EG (UCITS IV) entsprechen, in oder von der Schweiz aus Ausgabe vom 6. Januar

Mehr

Vom alten Anlagefonds- zum neuen Kollektivanlagegesetz

Vom alten Anlagefonds- zum neuen Kollektivanlagegesetz Vom alten Anlagefonds- zum neuen Kollektivanlagegesetz Hauptthema: Swiss LP bzw. Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanalagen und Investmentgesellschaft Themenübersicht: Übersicht KAG KgKK und

Mehr

Die Revision des Kollektivanlagengesetzes und andere Sorgen unabhängiger Vermögensverwalter

Die Revision des Kollektivanlagengesetzes und andere Sorgen unabhängiger Vermögensverwalter Sonderdruck aus Europa Institut Zürich Band 141 Vermögensverwaltung VI Herausgegeben von: Peter R. Isler / Romeo Cerutti Die Revision des Kollektivanlagengesetzes und andere Sorgen unabhängiger Vermögensverwalter

Mehr

KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT. Antworten auf regulatorische Herausforderungen für Vermögensverwalter

KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT. Antworten auf regulatorische Herausforderungen für Vermögensverwalter KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT Antworten auf regulatorische Herausforderungen für Vermögensverwalter KONGRESSHAUS ZÜRICH, 29. MÄRZ 2012 KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT Antworten auf regulatorische Herausforderungen

Mehr

ishares plc (eine Umbrella-Investmentgesellschaft mit veränderlichem Kapital und getrennter Haftung zwischen den Teilfonds)

ishares plc (eine Umbrella-Investmentgesellschaft mit veränderlichem Kapital und getrennter Haftung zwischen den Teilfonds) ishares plc (eine Umbrella-Investmentgesellschaft mit veränderlichem Kapital und getrennter Haftung zwischen den Teilfonds) Kotierung der Anteile der folgenden Teilfonds: ishares FTSE 250 UCITS ETF ishares

Mehr

Swiss Banking Journalistenseminar 2013 FIDLEG. Marcel Schmocker, Credit Suisse 4. Juni 2013

Swiss Banking Journalistenseminar 2013 FIDLEG. Marcel Schmocker, Credit Suisse 4. Juni 2013 Swiss Banking Journalistenseminar 2013 FIDLEG Marcel Schmocker, Credit Suisse 4. Juni 2013 Generelle Bemerkungen Swiss Banking und CS unterstützen ein schweizerisches Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG)

Mehr

AIFM Liechtenstein bietet Lösungen. Fund Services

AIFM Liechtenstein bietet Lösungen. Fund Services AIFM Liechtenstein bietet Lösungen Fund Services Agenda 2 Der Finanzplatz Liechtenstein Liechtenstein ein erstklassiger Fondsstandort Kurzportrait LLB Fund Services Kurzportrait LLB AG Ihr Mehrwert eine

Mehr

Entwurf für eine Teilrevision des Obligationenrechts (Haftung für gefährliche Hunde) Vernehmlassung

Entwurf für eine Teilrevision des Obligationenrechts (Haftung für gefährliche Hunde) Vernehmlassung Der Regierungsrat des Kantons Thurgau.Staatskanzlei, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld Eidgenössisches Justizund Polizeidepartement Herr Christoph Blocher Bundesrat 3003 Bern Frauenfeld, 4. September

Mehr

Fondsvertrieb Europa Teil 2

Fondsvertrieb Europa Teil 2 1741 Fund Letter 3/2014 Fondsvertrieb Europa Teil 2 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Partner

Mehr

Erläuterungsbericht zur Revision der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die FINMA (FINMA-GebV) per 1.

Erläuterungsbericht zur Revision der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die FINMA (FINMA-GebV) per 1. Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Generalsekretariat EFD Rechtsdienst EFD Regulierung 9. November 2012 Erläuterungsbericht zur Revision der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch

Mehr

Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken

Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken Häufig gestellte Fragen (FAQ) Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken (Letzte Änderung vom 6. Februar 2015) 1. Nach welchen Kriterien beurteilt sich die Anwendbarkeit des Rundschreibens 2008/7? Ein Outsourcing

Mehr

12.503. Parlamentarische Initiative Anpassung des VAG für Genossenschaftsversicherungen

12.503. Parlamentarische Initiative Anpassung des VAG für Genossenschaftsversicherungen 12.503 Parlamentarische Initiative Anpassung des VAG für Genossenschaftsversicherungen Bericht der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates vom 23. Juni 2014 Sehr geehrter Herr Präsident,

Mehr

Verhaltensregeln. der. Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung. des. VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen.

Verhaltensregeln. der. Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung. des. VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen. Verhaltensregeln der Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung des VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen in Sachen Ausübung der Vermögensverwaltung Inhaltsverzeichnis Präambel:....

Mehr

Verhaltensregeln. der. Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung. des. VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen.

Verhaltensregeln. der. Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung. des. VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen. Verhaltensregeln der Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung des VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen in Sachen Ausübung der Vermögensverwaltung Inhaltsverzeichnis Präambel:....

Mehr

Verhaltensregeln für Vermögensverwalter von kollektiven Kapitalanlagen

Verhaltensregeln für Vermögensverwalter von kollektiven Kapitalanlagen Verhaltensregeln für Vermögensverwalter von kollektiven Kapitalanlagen 3. März 009 I Zielsetzungen Die nachstehenden Verhaltensregeln sind im Bestreben erlassen worden, gestützt auf das FINMA-RS 09/ Eckwerte

Mehr

NEWS 01/13. Vorwort zum ersten Newsletter. In eigener Sache. Inhalt. Vorwort zum ersten Newsletter. In eigener Sache

NEWS 01/13. Vorwort zum ersten Newsletter. In eigener Sache. Inhalt. Vorwort zum ersten Newsletter. In eigener Sache NEWS 01/13 Inhalt Vorwort zum ersten Newsletter In eigener Sache Neues im Bereich Compliance und Risk Management Erweitertes Leistungsangebot B2B: Ihre Rubrik Vorwort zum ersten Newsletter Wir freuen uns,

Mehr

AIFMD-Studie. Zusammenfassung

AIFMD-Studie. Zusammenfassung In Zusammenarbeit mit Kepler Partners LLP Zusammenfassung Die Umsetzung der Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) ist in vollem Gange. Die Richtlinie stellt organisatorische Prozesse und

Mehr

Aktualitäten zur Berichterstattung 2014

Aktualitäten zur Berichterstattung 2014 Aktualitäten zur A. Merkblatt für Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischer Vorsorge B. Merkblatt für Wohlfahrtsfonds C. Der Aufsichtsbehörde einzureichende Unterlagen Januar 2015 A. Merkblatt für Vorsorgeeinrichtungen

Mehr

Leitlinien. Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08.

Leitlinien. Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08. Leitlinien Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08.2013 ESMA/2013/611 Datum: 13.08.2013 ESMA/2013/611 Inhalt I. Anwendungsbereich 3

Mehr

VERNEHMLASSUNGSBERICHT DER REGIERUNG BETREFFEND DIE ABÄNDERUNG DES BANKENGESETZES (BANKG), DES E

VERNEHMLASSUNGSBERICHT DER REGIERUNG BETREFFEND DIE ABÄNDERUNG DES BANKENGESETZES (BANKG), DES E VERNEHMLASSUNGSBERICHT DER REGIERUNG BETREFFEND DIE ABÄNDERUNG DES BANKENGESETZES (BANKG), DES E GELDGESETZES (EGG), DES ZAHLUNGSDIENSTEGESETZES (ZDG), DES INVESTMENTUNTERNEHMENSGESETZES (IUG), DES VERMÖGENSVERWALTUNGSGESETZES

Mehr

Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht 12.12.2012

Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht 12.12.2012 Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht 12.12.2012 Das Bundeskabinett hat am 12.12.2012 den mit Spannung erwarteten Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der AIFM-Richtlinie beschlossen. Dabei hat das Kabinett

Mehr

Legal Update Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions

Legal Update Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions Legal Update Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions AIFM-Richtlinie Dr. Karla Gubalke, Dr. Oliver Zander Berlin, 04.07.2011 Am 11. November 2010 hat das Europäische Parlament die AIFM-Richtlinie verabschiedet.

Mehr

Der Vertrieb von Private Equity-Fonds unter dem revidierten Kollektivanlagengesetz

Der Vertrieb von Private Equity-Fonds unter dem revidierten Kollektivanlagengesetz Der Vertrieb von Private Equity-Fonds unter dem revidierten Kollektivanlagengesetz Patrick Schleiffer/Urs Reinwald/Patrick Schärli Inhalt I. Einführung... 135 1. Einleitung... 135 2. Begriffliches und

Mehr

Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006. IPConcept (Schweiz) AG In Gassen 6 8022 Zürich

Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006. IPConcept (Schweiz) AG In Gassen 6 8022 Zürich Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006 IPConcept (Schweiz) AG In Gassen 6 8022 Zürich Mitteilung an die Anteilinhaber des DZP (CH) Investment Style Umbrella-Fonds schweizerischen

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Anlagefondsgesetzgebung

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Anlagefondsgesetzgebung EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Anlagefonds Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Anlagefondsgesetzgebung (Öffentliche Werbung / Anlagefonds) vom 28. Mai

Mehr

Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz

Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz (Auslandbankenverordnung, ABV) vom 21. Oktober 1996 (Stand am 14. Januar 1997) Die Eidgenössische Bankenkommission (Bankenkommission), gestützt

Mehr

Verordnung über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft

Verordnung über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft Verordnung über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft (VBVV) vom 4. Juli 2012 Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 408 Absatz 3 des Zivilgesetzbuches 1,

Mehr

3. In dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck "Mitgliedstaat" die Mitgliedstaaten mit Ausnahme Dänemarks.

3. In dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck Mitgliedstaat die Mitgliedstaaten mit Ausnahme Dänemarks. EU-Richtlinie zur Mediation vom 28.02.2008 Artikel 1 Ziel und Anwendungsbereich 1. Ziel dieser Richtlinie ist es, den Zugang zur alternativen Streitbeilegung zu erleichtern und die gütliche Beilegung von

Mehr

Konsumentenschutz FIDLEG und Versicherungen Hans-Peter Conrad, Generalsekretär Swiss Life 15.04.2015

Konsumentenschutz FIDLEG und Versicherungen Hans-Peter Conrad, Generalsekretär Swiss Life 15.04.2015 Konsumentenschutz FIDLEG und Versicherungen Hans-Peter Conrad, Generalsekretär Swiss Life 15.04.2015 Agenda: Konsumentenschutz / Fidleg Ausgangslage Fahrplan Positionen und Fazit: Vernehmlassungsvorlage

Mehr

* (Zitate stammen aus dem Finma-Anhörungsbericht, siehe Link am Schluss dieses Abschnitts)

* (Zitate stammen aus dem Finma-Anhörungsbericht, siehe Link am Schluss dieses Abschnitts) Tel. +41 44 444 37 08 Fax +41 44 444 35 35 www.bdo.ch franco.straub@bdo.ch matthaeus.denotter@bdo.ch BDO AG Fabrikstrasse 50 8031 Zürich KAG-News Nr. 2/2014 A. News von der FINMA Totalrevidierte KKV-FINMA

Mehr

Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE

Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE Zulassung von Effekten SIX Exchange Regulation 06/ Inhaltsverzeichnis

Mehr

Die Delegationvon Aufgaben beioffenenkollektiven Kapitalanlagengemäss KAG

Die Delegationvon Aufgaben beioffenenkollektiven Kapitalanlagengemäss KAG St. Galler Schriften zum Finanzmarktrecht Herausgegeben von Prof. Urs Bertschinger FabioPelli Band 7 Die Delegationvon Aufgaben beioffenenkollektiven Kapitalanlagengemäss KAG Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht...

Mehr

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts zum 01.07.2012 BaFin-Workshop 04. und 05.06.2012 Dr. Kerstin Henningsen und Dr. Marcus Assion Überblick Änderung von Schwellenwerten Neuregelungen zum qualifizierten

Mehr

CSSF Fragen und Antworten

CSSF Fragen und Antworten www.pwc.lu/securitisation CSSF Fragen und Antworten Welche Auswirkungen hat das Gesetz vom 12. Juli 2013 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Gesetz) auf die Verbriefungsorganismen im

Mehr

EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Anlagefonds Seite 1

EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Anlagefonds Seite 1 EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Anlagefonds Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Anlagefondsgesetzgebung (Öffentliche Werbung / Anlagefonds) vom 28. Mai

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

EUROPÄISCHE ZENTRALBANK

EUROPÄISCHE ZENTRALBANK 19.2.2013 Amtsblatt der Europäischen Union C 47/1 III (Vorbereitende Rechtsakte) EUROPÄISCHE ZENTRALBANK STELLUNGNAHME DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 24. Mai 2012 zu dem Entwurf einer delegierten Verordnung

Mehr

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art.

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art. Richtlinie Rechnungslegung Richtlinie betr. Rechnungslegung (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) Vom Regl. Grundlage. März 05 Art. 49 bis 5 KR I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. Zweck Diese Richtlinie bezweckt,

Mehr

TAXeNEWS. Financial Services. Neue Gesetzgebung zur Umsatzabgabe

TAXeNEWS. Financial Services. Neue Gesetzgebung zur Umsatzabgabe Neue Gesetzgebung zur Umsatzabgabe TAXeNEWS Financial Services Mit der Gesetzesänderung vom 15. Dezember 2000 hat das Schweizer Parlament wichtige Erleichterungen bei der Umsatzabgabe beschlossen. Dies

Mehr

Mitteilung betreffend Anerkennung und Umsetzung der Verhaltensregeln (Standesregeln) der Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung des VQF

Mitteilung betreffend Anerkennung und Umsetzung der Verhaltensregeln (Standesregeln) der Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung des VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen Baarerstrasse 112 Postfach 6302 Zug Telefon 041 763 28 20 Telefax 041 763 28 23 e-mail info@vqf.ch Internet www.vqf.ch An die Mitglieder des VQF

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU)

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU) 16.12.2014 L 359/155 DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS R KOMMISSION vom 12. Dezember 2014 über die Gleichwertigkeit der aufsichtlichen und rechtlichen Anforderungen bestimmter Drittländer und Gebiete für die Zwecke

Mehr

Teilrevision KAG und FATCA quo vadis?

Teilrevision KAG und FATCA quo vadis? Teilrevision KAG und FATCA quo vadis? Hotel Baur au Lac, Dienstag, 5. März 2013 Agenda 16.30h Begrüssung und Einführung Markus Schunk, Partner, Head Investment Management, KPMG 17.45h Q&A Die KAG-Teilrevision:

Mehr

Fondsvertrieb Europa Teil 1

Fondsvertrieb Europa Teil 1 1741 Fund Letter 2/2014 Fondsvertrieb Europa Teil 1 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 SFAMA: Die «Transparenzrichtlinie» im Zusammenspiel

Mehr

Zertifizierung eines datenschutzbezogenen Compliance Management Systems. Daniel Wolff, Deloitte & Touche GmbH

Zertifizierung eines datenschutzbezogenen Compliance Management Systems. Daniel Wolff, Deloitte & Touche GmbH Zertifizierung eines datenschutzbezogenen Compliance Management Systems Daniel Wolff, Deloitte & Touche GmbH 9. Security Forum der FH Brandenburg, 22.01.2015 Audit & Enterprise Risk Services Tax & Legal

Mehr

Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen

Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen FINMA-Mitteilung 34 (2012), 23. Januar 2012 Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen Märkte Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.ch Inhaltsverzeichnis

Mehr

Die Delegation von Aufgaben bei offenen kollektiven Kapitalanlagen gemäss KAG

Die Delegation von Aufgaben bei offenen kollektiven Kapitalanlagen gemäss KAG Die Delegation von Aufgaben bei offenen kollektiven Kapitalanlagen gemäss KAG Dissertation der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) zur Erlangung

Mehr