Altersschwerhörigkeit

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Altersschwerhörigkeit"

Transkript

1 Altersschwerhörigkeit Symptome Ursachen Folgen Diagnostik Therapie Fachinformation In Kooperation mit

2 Inhalt 1 Die alternde Gesellschaft und der schwer hörige Mensch: (K)ein neuzeitliches Problem 4 2 Pathophysiologie der Altersschwer hörigkeit (Presbyakusis) 6 3 Diagnostik der Altersschwer hörigkeit 8 4 Therapie der Altersschwer hörigkeit 9 Erkennen der Schwerhörigkeit 9 Hörgeräte 9 Audiotherapie 10 Hörimplantate 11 Cochleaimplantate 12 5 Literatur 14 2 Altersschwerhörigkeit

3 Vorwort Prof. Dr. med. Arneborg Ernst Direktor der HNO-Klinik UKB Berlin Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, ältere Menschen treten mit ihren spezifischen Gesundheitsbedürfnissen und unterschiedlichen Krankheitszuständen zunehmend in den Vordergrund unserer ärztlichen Bemühungen. Sie bleiben bis ins hohe Alter aktiv und wollen auch weiterhin aktiv am sozialen und familiären Alltag teilnehmen. Dabei sollten wir ihnen helfen. In dieser Broschüre möchten wir Ihnen die spezifischen neuen Erkenntnisse zu Hör- und Kommunikationsstörungen beim älteren Menschen nahebringen. Wir wissen seit wenigen Jahren, dass nicht nur das Sinnesorgan (das Innenohr) altert, sondern auch zentrale Verarbeitungszentren neurodegenerativen Veränderungen unterliegen, die vor allem das Verständnis komplexer Signale (z. B. Sprache, Musik) beeinträchtigen. Die hier zusammengetragenen Erkenntnisse sind nicht nur für HNO-Fachkollegen von Interesse kompetenten Rat und entsprechende Ansprechpartner finden auch ärztliche Kollegen aus der Allgemeinmedizin oder Geriatrie, die ältere Patienten betreuen. Wir freuen uns über jede Anregung zur Verbesserung und wünschen unserer Broschüre möglichst große Verbreitung im Interesse unserer älteren Patientinnen und Patienten! Mit kollegialen Grüßen, Ihr Prof. Dr. med. Arneborg Ernst Altersschwerhörigkeit 3

4 Phänomen 1 Die alternde Gesellschaft und der schwerhörige Mensch: (K)ein neuzeitliches Phänomen Die westlichen Zivilisationen haben dank einer hoch entwickelten Medizin, verbesserter Lebensbedingungen und eines zunehmend ausgeprägten Gesundheitsbewusstseins einen immer größer werdenden Anteil an älteren Menschen. Bei gleichzeitiger Abnahme der Geburtenrate führt dies zu einer Umkehrung der Bevölkerungspyramide. Mit der Alterung des Menschen geht eine Abnahme des Hörvermögens einher, die sowohl degenerativ als auch exogen getriggert ist (Baur et al. 2009). Im Alter schlechter zu hören heißt nicht nur, weniger oder unzureichend zu kommunizieren, sondern auch, aufgrund mangelnder Orientierung schneller zu stürzen als Gleichaltrige und Gefahrensituationen verspätet wahrzunehmen und/oder aufgrund frustraner Kommunikation in den gesellschaftlichen Rückzug zu gehen (Cacciatore et al. 1999, Chia et al. 2007). Da die zwischenmenschliche Kommunikation für den älteren Menschen eine überragende Rolle spielt (denn er hat traditionell weniger berufsbedingt verpflichtende Kommunikation als junge Menschen), liegt darin ein echtes Lebensproblem beim alten Menschen, das zu einer wesentlichen Reduktion der Lebensqualität führt und der Demenz Vorschub leisten kann (Dalton et al. 2003, Hesse und Laubert 2005). Erst im zwischenmenschlichen Austausch wird sich der Mensch seiner selbst bewusst. Da alle sozialen Begegnungen in kommunikativen Kontakten gründen, dient jede Art der Kommunikation nicht nur der Aufnahme oder dem Austausch von Informationen, der Weitergabe bestimmter Bewusstseinsinhalte und der Organisation menschlichen Verhaltens und/oder sozialer Beziehungen, sondern auch dem Individualerhalt der Persönlichkeitsstruktur (Dalton et al. 2003). Unsere alternden westlichen Gesellschaften sind zunehmend auf den individuellen Input der älter werdenden Menschen angewiesen, um alle 4 Altersschwerhörigkeit

5 Demografischer Wandel Kommunikation Lebensqualität Facetten sozialen Zusammenlebens so gestalten zu können, dass auch ältere Menschen weiterhin in der Mitte der Gesellschaft verankert bleiben und als Vermittler definierter Rollen, Normen und Werte für jüngere Menschen auftreten können. Hesse und Laubert (2005) zeigten in einer deutschen Übersichtsarbeit, dass neben der Prophylaxe von Hörschäden vor allem eine frühzeitige Diagnostik und entsprechende Versorgung der Hörgeschädigten vorrangig sind. Dabei stellen sich zwei zentrale Fragen, die es in diesem Zusammenhang zu beantworten gilt: Wie gelingt es der Gesellschaft, Verständnis für die Belange von älteren Menschen zu wecken, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind? Und wie schafft man es, die Betroffenen davon zu überzeugen, dass sich der Gang zum HNO-Arzt für sie, ihre Partner und ihre Lebensqualität außerordentlich lohnt? Die ersten Hörhilfen gab es bereits im 17. Jahrhundert. Auch Ludwig van Beethoven, der infolge einer unerkannten Mittelohrentzündung taub wurde, war auf solche Hörrohre angewiesen. Allerdings funktionierten die Oldtimer unter den Hörgeräten nach dem einfachen Prinzip Hauptsache laut!. Moderne Hörsysteme und Implantate hingegen verstärken leise Töne, unterdrücken Lärm und eröffnen den Betroffenen völlig neue Klangwelten. Altersschwerhörigkeit 5

6 Pathophysiologie 2 Pathophysiologie der Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) Die Altersschwerhörigkeit umfasst einen gut dokumentierten Anteil an peripherem Hörverlust (= Innenohrhörverlust durch Verlust von Haarsinneszellen) und einen bislang noch nicht umfassend aufgeklärten zentralen Hörverlust (= Verlust an komplexen Verarbeitungsstrategien in den höheren Zentren der Hörbahn durch Verlust an Synapsen, veränderter Zeitauflösung, verlängerter Laufzeit usw.) (Mazelova et al. 2003, Freigang et al. 2010). Es gibt sogar tierexperimentelle Hinweise, dass übermäßiger Lärmeinfluss (als einer der wichtigsten exogenen Einflussfaktoren) nicht nur das Innenohr, sondern direkt höhere auditorische Zentren entlang der Hörbahn schädigt (durch Neurodegeneration) (Basta et al. 2005). Dabei wird die Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) zum kommunikationsbehindernden Problem mit einer Prävalenz von etwa 37 Prozent bereits im Alter von 61 bis 70 Jahren, was auf 60 Prozent in der Altersgruppe der 71- bis 80-Jährigen ansteigt (Baur et al. 2009). Männer sind überrepräsentiert, da hier die exogenen Faktoren wie zum Beispiel Nikotin und Lärm dominieren. Genetische Faktoren spielen eine Rolle (als erstes Suszeptibilitätsgen wurde NAT2 für die Altersschwerhörigkeit identifiziert), sind aber bislang noch nicht umfänglich untersucht (Baur et al. 2009). Altersschwerhörigkeit beeinflusst die Kognition Cacciatore et al. (1999) untersuchten bereits frühzeitig den Einfluss der Altersschwerhörigkeit auf die Kognition, den psychischen Status oder andere Einschränkungen bei einer Population von Landbewohnern in Süditalien (n = 1.332, mittleres Alter 75 Jahre). Das Ausmaß der Schwerhörigkeit war signifikant korreliert mit einer reduzierten Kognition (altersund geschlechtsunabhängig) und einer erhöhten Erkrankungshäufigkeit 6 Altersschwerhörigkeit

7 Peripherer Hörverlust Kognition Depression Demenz für Altersdepression. Dalton et al. (2003) untersuchten den Einfluss der Altersschwerhörigkeit auf die Lebensqualität in einer Fünf-Jahres-Längsschnittstudie bei Senioren (53 bis 97 Jahre, mittleres Alter: 69). Auch hier zeigte sich wieder, dass ein mittel- bis hochgradiger Hörverlust mit einem erhöhten Auftreten von Altersdepression verknüpft ist und dass die Lebensqualität (mental und physisch) mit Zunahme des Hörverlustes deutlich sinkt. Die australische Blue Mountain hearing study (Chia et al. 2007) untersuchte Senioren (mittleres Alter: 67 Jahre) hinsichtlich der Korrelation von Hörverlust und Lebensqualität. Bilaterale Hörverluste führten zu einer deutlichen Abnahme der Lebensqualität im Vergleich zu einseitigen Hörverlusten oder solchen allein im Hochfrequenzbereich. Da die Altersschwerhörigkeit nachweislich auch andere Gesundheitszustände negativ beeinflusst (z. B. Entstehung von Depression und Einsamkeit, Somatisierung, Beeinträchtigung der räumlichen Orientierung und Sehverlust) und der Entstehung einer Altersdemenz Vorschub leistet, ist eine frühzeitige Diagnostik sehr bedeutsam (Chisolm et al. 2004). Mehr als 14 Millionen Deutsche leiden unter Schwerhörigkeit. Wer akustisch von der Außenwelt abgeschnitten ist, verlernt nicht nur das Hören, sondern gerät auch sozial und geistig in die Isolation. Je weniger Reize das Gehirn empfängt, desto stärker nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Altersschwerhörigkeit 7

8 Diagnostik 3 Diagnostik der Altersschwerhörigkeit Die Diagnostik der Altersschwerhörigkeit richtet sich nach den Möglichkeiten, die vor Ort für den jeweiligen Patienten verfügbar sind. Sie beginnt traditionell mit der Durchführung eines sogenannten Tonaudiogramms, um zu prüfen, ob der Hörverlust altersentsprechend ist. Dies ist jedoch in den meisten Fällen nicht ausreichend, um die Spezifik der altersentsprechenden Veränderungen des Hörsystems zu erfassen (Mazelova et al. 2003). Dazu zählen vorrangig das schlechtere Verstehen von Sprache (vor allem im Störschall, d. h. bei Umgebungslärm), das verlangsamte Hören (durch die verzögerte synaptische Übertragung werden schnell dargebotene akustische Reize schlechter verstanden) sowie das eingeschränkte Richtungshören (Hesse und Laubert 2005). Um diese Veränderungen zu erfassen, sollten andere, in ihrer Komplexität abgestufte Hörtests zur Anwendung kommen. Dazu zählen die Durchführung eines Sprachtests (möglichst im Störschall) und sofern möglich eines spezialisierten, möglichst sprachfreien Tests zur Untersuchung der auditorischen Verarbeitung in den zentralen Anteilen der Hörbahn (Bungert-Kahl et al. 2004, Freigang et al. 2010). Da erhebliche neurodegenerative Veränderungen im ZNS (z. B. beginnende Demenz, M. Alzheimer, Zelluntergang nach Stroke/Ischämie) den Testausfall dieser spezialisierten Hörtests beeinflussen können, sollte man bei Verdacht auf eine neurodegenerative Erkrankung einen Screeningtest (z. B. Mini-Mental-Test) vorschalten (Freigang et al. 2010). Wenn man dann die Tests ausgewertet hat, sollte klar sein, ob es sich in erster Linie um einen (altersbedingten oder degenerativen) Schaden im Innenohr (peripher) oder um eine komplexe Störung im (zentralen) Teil der Hörbahn (aufgrund verlängerter synaptischer Übertragungszeiten, kortikaler Degeneration o. a. pathophysiologischer Prozesse) handelt. Natürlich sind Kombinationen beider Schadensmuster möglich. 8 Altersschwerhörigkeit

9 Tonaudiogramm Sprachtest Gesellschaft Hörgeräte 4 Therapie der Altersschwerhörigkeit Da der Hörvorgang und besonders das Verstehen komplexer Tonsignale (Sprache, Musik) ein hochgradig redundanter Vorgang ist, spielen eine hohe Intelligenz und ein hohes Assoziationsvermögen im Alter eine wichtige Rolle bei der Kompensation peripherer Hörschäden (Hesse 2004). Die Kompensation zentraler Hörschäden gelingt schlechter. Was kann man nun tun, wenn eine Altersschwerhörigkeit vorliegt? Erkennen der Schwerhörigkeit Die einfachste Möglichkeit des Umgangs mit der Altersschwerhörigkeit ist zunächst einmal das Bekenntnis zum problematischen Hören. Damit können Betroffene ihrer Umgebung signalisieren, dass sie auf ihre Hör- und Kommunikationsbedürfnisse im Gespräch mehr Rücksicht nehmen müssen (z. B. langsamer und lauter sprechen). Darüber hinaus sollten ältere Menschen eine Beratung über technische Hilfsmittel im Alltag (z. B. FM-Anlage fürs Fernsehen) erwägen. Hörgeräte Die medizinisch-ärztlichen Möglichkeiten, den Betroffenen zu helfen, sind vielfältig. Handelt es sich in erster Linie um eine periphere Schwerhörigkeit, sollte als erstes die Versorgung mit einem Hörgerät vorgeschlagen werden (Hesse 2004). Dabei wird nach Ausstellen einer Ohrenärztlichen Verordnung einer Hörhilfe durch den HNO-Arzt der Patient von einem Hörgeräteakustiker mit einem für seinen Hörverlust angepassten Hörgerät versorgt. Dabei sollten mehrere Hörgeräte ausprobiert werden ( Probetragephase für 6 bis 8 Wochen), um einen optimalen Hörerfolg zu garantieren. Das Anpassergebnis wird nachfolgend vom HNO-Arzt überprüft und die Sinnhaftigkeit der Verordnung durch Unterschrift bestätigt, so dass diese an die Kostenerstattungsstellen weitergereicht werden kann. Altersschwerhörigkeit 9

10 Therapie Soweit zur Theorie. In der Praxis zeigt sich hingegen leider, dass sowohl die Akzeptanz von Hörgeräten als auch der spezifische Hörgewinn von Hörgeräten geringer ist als allgemein erwartet (Neuman 2005). Woran liegt das? In einer größeren Untersuchung berichtet Hesse (2004), dass nur zehn Prozent der Menschen, die ein Hörgerät benötigen, in Deutschland auch wirklich mit einem solchen versorgt sind. Neben der immer noch geringen sozialen Akzeptanz (Stigmatisierung) und der vom älteren Patienten gern selbst eingeführten Bagatellisierung seines Hörverlustes (Hesse und Laubert 2005) spielt der unzureichende individuell erlebte subjektive Nutzen von Hörgeräten die entscheidende Rolle. Das hat seine Ursache vor allem darin, dass Hörgeräte auf einen Ausgleich des peripheren (cochleären) Hörverlustes abzielen, aber die zentralen Komponenten der Altersschwerhörigkeit (s. o.) dabei nicht ausreichend technisch kompensiert werden können. Audiotherapie Hier gibt es international zwei Hauptansätze, um diesem Dilemma zu entkommen. Zum einen wird dem älteren Menschen eine Hörtherapie (Synonyme: aural rehabilitation bzw. auditiv-verbale Therapie ) angeboten, im Rahmen derer das Hören und repetitive Sprechen/Erkennen von Klang- und Schallmustern geübt wird (Moore et al. 2001, Kramer et al. 2005). Dies ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Damit soll die neuronale Plastizität angeregt werden, um die vor der Hörgeräteversorgung unzureichend genutzten afferenten Eingänge in die zentralen Anteile des Hörsystems wiederzubeleben und die assoziativen Fähigkeiten der Großhirnrinde und den Wortschatz zu trainieren (Hesse 2004). Damit lässt sich die Akzeptanz und der Erfolg einer Hörgeräteversorgung deutlich verbessern (Sweetow und Sabes 2006). Es gibt jedoch einige, vor allem über 70-jährige Menschen, bei denen der Anteil an peripherer oder zentraler Hörstörung so ausgeprägt ist, dass diese Maßnahmen nur unzureichend zu einer verbesserten Hör- und Kommunikationsfähigkeit beitragen. 10 Altersschwerhörigkeit

11 Akzeptanz Neuronale Plastizität Mittelohrimplantate Hörimplantate Hier kommen moderne Hörimplantate zum Einsatz, die durch einen kleinen ohrchirurgischen Eingriff ins Mittel- oder Innenohr eingepflanzt werden und eine direkte mechanische Stimulation des Innenohres oder eine elektrische Stimulation der Hörnerven ermöglichen, so dass Übertragungsverluste (wie durch Hörgeräte) vermieden werden und eine direkte Reizung der Hörbahn gewährleistet ist. In den letzten Jahren haben sich im klinischen Alltag die implantierbaren Mittelohrsysteme für den mittleren bis starken Hörverlust (Vibrant Soundbridge) gut durchgesetzt. Tausende Patienten sind bislang (2010) weltweit damit erfolgreich versorgt worden, wobei traditionell eine deutlich bessere funktionelle Hörverstärkung auch in der Langzeitbeobachtung und damit ein Vielfaches an subjektivem Hörgewinn erzielt werden kann, wenn man diese Hörergebnisse mit denen einer konventionellen Hörgeräteversorgung vergleicht (Todt et al. 2005, Truy et al. 2008). Die Hörimplantateversorgung auf einer Seite kann auch mit einem Hörgerät auf der anderen Vibrant Soundbridge: Der externe Teil der Vibrant Soundbridge, der Audioprozessor, überträgt elektrische Signale zum Implantat. Dort werden sie in mechanische Schwingungen umgewandelt. Der Frequenzbereich beträgt bis zu Hz. Altersschwerhörigkeit 11

12 Therapie Seite gut kombiniert werden, um das Richtungshören zu verbessern (Saliba et al. 2005). Bei der Hörimplantateversorgung heben die Patienten im Vergleich zu ihren eigenen Erfahrungen mit konventionellen Hörgeräten als entscheidende Vorteile die natürliche Klangqualität ( high fidelity ) von Sprache und Musik, das bessere Unterscheiden von Einzeltönen (vor allem im Störschall, also bei Umgebungslärm) und verbessertes Richtungshören, kein Rückkopplungspfeifen und einen offenen Gehörgang hervor (Mosnier et al. 2008). Diese deutlich verbesserte Akustik lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die im Gegensatz zum konventionellen Hörgerät direkte Ankopplung der Hörimplantate an das Innenohr zurückführen. Da mit den Hörimplantaten im Mittelohr auch Patienten mit Ohrerkrankungen (z. B. nach Cholesteatomen, chronischer Mittelohrentzündung, zu engen Gehörgängen mit chronischer Otitis externa, Otosklerose) gut behandelt werden können (durch eine sogenannte alternative Ankopplung im Mittelohr), ist auch in der Zukunft hier noch ein ganz erheblicher Fortschritt für mittel bis stark schwerhörige ältere Patienten zu erwarten (Wagner et al. 2009). Cochleaimplantate Wenn ältere Menschen hochgradig schwerhörig sind und insbesondere wenn ihre zentralen Hörleistungen nachlassen, sind Cochleaimplantate empfehlenswert. Bei diesen sogenannten Innenohrprothesen wird eine Elektrode in das Innenohr vorgeschoben und der Hörnerv direkt elektrisch gereizt (Ernst et al. 2009). Damit muss man sich nicht auf die beim älteren Menschen teilweise veränderten neuronalen Mikrostrukturen (Innenohr, Hörnerv und deren synaptische Verknüpfungen) verlassen, sondern kann direkt die in elektrische Impulse umcodierte akustische Information in die zentrale Hörbahn einspeisen. Auch ein Resthörvermögen des Innenohres kann ebenso erhalten werden wie die Gleichgewichtsfunktion, was für ältere Menschen hochgradig bedeutsam ist (Todt et al. 2008, Basta in: Ernst et al. 12 Altersschwerhörigkeit

13 Natürliche Klangqualität Elektrode im Innenohr Impulse 2009). Mit diesen Cochleaimplantaten können die Patienten heute mehr als 90 Prozent offenes Wortverstehen erreichen, d. h., der Patient versteht den Sprecher perfekt, ohne ihn (oder seine Lippen) zu sehen. Auch das Musikverstehen wurde in den letzten Jahren erheblich verbessert, so dass insgesamt die Lebensqualität der älteren Patienten dadurch dramatisch verbessert werden konnte (Ernst et al. 2009). In Deutschland wurden bisher mehr als und weltweit mehr als solcher Cochleaimplantate eingesetzt. Zusammengefasst lassen sich mit modernen Rehabilitationsstrategien unter Einbeziehung modernster Diagnostik durch den HNO-Arzt oder ggf. ein entsprechendes Zentrum individualisierte Lösungen für den altersschwerhörigen Menschen erzielen, die ihn wieder in die Welt der Hörenden (und Sprechenden) zurückführen und ihm auch eine gute räumliche Orientierung und einen hohen Musikgenuss garantieren. Opus-Audioprozessoren: Die mit modernem Mikrochipdesign ausgestatteten Opus- Prozessoren bieten Cochleaimplantat-Nutzern noch mehr Klangdetails und Klarheit das ist besonders wichtig für das Hören von Musik und das Sprachverstehen. Sehr laute und sehr leise Töne werden dem angenehm hörbaren Bereich angepasst. Dank dieser neuen Technologie können nun neben der Einhüllenden auch die Feinstruktur bzw. die Feinfrequenzinformation übertragen werden. Altersschwerhörigkeit 13

14 Literatur Basta D, Tzschentke B, Ernst A (2005): Noise-induced cell death in the mouse MGB and primary auditory cortex. Neurosci Lett 381: Baur M et al. (2009): Einfluss exogener Faktoren auf die Altersschwerhörigkeit. HNO 57: Bungert-Kahl P, Biedermann F, Dörrscheidt GJ et al. (2004): Psychoacoustic test tools for the detection of deficits in central audotory processing: Normative data. Z Audiol 43: Cacciatore F, Napoli C, Abete P et al. (1999): Quality of life determinants and hearing function in an elderly population: Osservatorio Geriatrico Campano Study Group. Gerontology 45: Chia EM, Wang JJ, Rochtchina A et al. (2007): Hearing impairment and healthrelated quality of life: The Blue Mountains hearing study. Ear and Hearing 25: Chisolm TH, Abrams HB, McArdle R (2004): Short- and long-term outcomes of adult audiological rehabilitation. Ear Hear 25: Dalton DS, Cruickshanks KJ, Klein DEK et al. (2003): The impact of hearing loss on quality of life in older adults. Gerontologist 43: Ernst A, Todt I, Battmer R (2009): Cochlear Implant Heute. Springer, Berlin Heidelberg. Freigang C, Schmidt L, Ernst A, Rübsamen R (2010): Evaluation of central auditory discrimination in the elderly. Gerontology (im Druck). Hesse G (2004): Hörgeräte im Alter. HNO 52: Hesse G, Laubert A (2005): Hörminderung im Alter. Dt. Ärzteblatt 42: A Kramer SE, Allessie GHM, Dondorp AW et al. (2005): A home education program for older adults with hearing impairment and their significant others: a randomized trial evaluating short- and long-term effects. Int J Audiol 44: Altersschwerhörigkeit

15 Mazelova J, Popelar J, Syka J (2003): Auditory function in presbyacusis. Peripheral vs. central changes. Exp Gerontol 38: Moore DR, Hogan SC, Kacelnik O et al. (2001): Auditory learning as a cause and treatment of central dysfunction. Audiol Neurootol 6: Mosnier I, Sterkers O, Bouccara D et al. (2008): Benefit of the Vibrant Soundbridge device in patients implanted for 5 8 yrs. Ear Hearing 29: Neuman AC (2005): Central auditory system and aural rehabilitation of adults. J Rehabil Res Dev 42: Noble W, Tyler RS, Dunn CC et al. (2009): Younger and older age adults with unilateral and bilateral cochlear implants: speech and spatial hearing self-ratings and performance. Otol Neurotol (im Druck). Saliba I, Calmels MN, Wanna G et al. (2005): Binaurality in middle ear implant recipients using contralateral digital hearing aids. Otol Neurotol 26: Sweetow RW, Sabes JH (2006): The need for and development of an adaptive Listening and communication Enhancement (LACE) Program. Am Acad Audiol 17: Todt I, Basta D, Ernst A (2008): Does the surgical approach in cochlear implantation influence the occurrence of postoperative vertigo? Otolaryngol Head Neck Surg 138: Todt I, Seidl RO, Ernst A (2005): Hearing benefit of patients after Vibrant Soundbridge implantation. ORL J Otorhinolaryngol Relat Spec 67: Truy E, Philibert B, Vesson JF et al. (2008): Vibrant Soundbridge versus conventional hearing aids in sensorineural high-frequency hearing loss. Otol Neurotol 29: Wagner F, Todt I, Ernst A (2009): Neue Indikationen für die Vibrant Soundbridge. HNO kompakt 17: Altersschwerhörigkeit 15

16 Deutsche Seniorenliga e.v. Heilsbachstraße Bonn Impressum In Kooperation mit Herausgeber und V. i. S. d. P.: RA Erhard Hackler Geschäftsführender Vorstand Deutsche Seniorenliga e.v. Text: Prof. Dr. med. Arneborg Ernst Ausgabe 2010 Bildnachweis: fancy/modern Boomers: Seite 1 Beethoven-Haus Bonn: Seite 5 Photodisc/Life after 40: Seite 7 Med-El: Seiten 11 und 13 Verbreitung, Übersetzung und jegliche Wiedergabe auch von Teilen dieser Broschüre nur mit Genehmigung des Herausgebers

Wie funktioniert Hören?

Wie funktioniert Hören? Wie funktioniert Hören? Schnell und spannend zu den Hintergründen informiert! RENOVA-HOERTRAINING.DE RENOVA HÖRTRAINING Natürlich besser hören Wie funktioniert Hören? Übersicht 1 Das Hörzentrum Erst im

Mehr

mit Cochlea-Implantat

mit Cochlea-Implantat mit Cochlea-Implantat Wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen Weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter: www.dgk.de/cochlea-implantat Weiterführende Links: www.dcig.de www.ich-will-hoeren.de

Mehr

Indikationskriterien für implantierbare Hörgeräte

Indikationskriterien für implantierbare Hörgeräte Indikationskriterien für implantierbare Hörgeräte Eine vereinfachte Übersicht für praktizierende ORL-Kollegen von Thomas Linder, Marcel Gärtner und Peter Oppermann, Stand 2010 1. BAHA (Bone Anchored Hearing

Mehr

Cochlea-Implantat-Therapie bei ertaubten oder hochgradig schwerhörigen Erwachsenen und Kindern

Cochlea-Implantat-Therapie bei ertaubten oder hochgradig schwerhörigen Erwachsenen und Kindern Cochlea-Implantat-Therapie bei ertaubten oder hochgradig schwerhörigen Erwachsenen und Kindern Diese Informationsschrift soll Sie über die Möglichkeiten und den Ablauf einer Cochlear Implantation informieren.

Mehr

Hören mit High-Tech. HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover Hörzentrum Hannover. Direktor: Prof. Dr. Th. Lenarz

Hören mit High-Tech. HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover Hörzentrum Hannover. Direktor: Prof. Dr. Th. Lenarz Hören mit High-Tech HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover Hörzentrum Hannover Direktor: Prof. Dr. Th. Lenarz Mitarbeiter im Ideenpark: Prof. Dr. med. A. Lesinski-Schiedat, Dr. A. Büchner, S.

Mehr

Das Cochlea-Implantat in Zürich. Information zur Versorgung mit dem Cochlea-Implantat (CI) am CI-Zentrum Zürich

Das Cochlea-Implantat in Zürich. Information zur Versorgung mit dem Cochlea-Implantat (CI) am CI-Zentrum Zürich Das Cochlea-Implantat in Zürich Information zur Versorgung mit dem Cochlea-Implantat (CI) am CI-Zentrum Zürich Liebe Patientin, lieber Patient, liebe Eltern und Angehörige Es gibt Hörstörungen, die so

Mehr

Mit zwei Ohren hört man besser: Behandlung einer einseitigen Taubheit mit einem Cochlea-Implantat

Mit zwei Ohren hört man besser: Behandlung einer einseitigen Taubheit mit einem Cochlea-Implantat Mit zwei Ohren hört man besser: Behandlung einer einseitigen Taubheit mit einem Cochlea-Implantat Stefanie Günther, Thomas Wesarg, Antje Aschendorff, Roland Laszig, Susan Arndt HNO-Klinik, Universitätsklinikum

Mehr

Technische Möglichkeiten bei Mittelohrimplantaten (MOI) und Cochlea Implantaten (CI)

Technische Möglichkeiten bei Mittelohrimplantaten (MOI) und Cochlea Implantaten (CI) 3. Iffland Hörmesse, 01. Juli 2011 in Stuttgart Technische Möglichkeiten bei Mittelohrimplantaten (MOI) und Cochlea Implantaten (CI) Markus Binzer Dipl.-Ing. (FH) MED-EL Deutschland GmbH Wenn Hörgeräte

Mehr

Auditorische Neuropathie / Auditorische Synaptopathie - Elterninformation

Auditorische Neuropathie / Auditorische Synaptopathie - Elterninformation KLINIK UND POLIKLINIK FÜR HALS-, NASEN-, OHRENHEILKUNDE AM KLINIKUM DER UNIVERSITÄT ZU KÖLN Anstalt des öffentlichen Rechts Direktor: Universitätsprofessor Dr. med. Dr. h.c. K.- B. Hüttenbrink Computeraudiometrie

Mehr

Hören eines der wichtigsten Sinnesorgane

Hören eines der wichtigsten Sinnesorgane Amplifon AG Sihlbruggstrasse 109 CH-6340 Baar Hören eines der wichtigsten Sinnesorgane Nicht sehen trennt uns von den Dingen. Nicht hören trennt uns von den Menschen!, lautet ein berühmter Ausspruch von

Mehr

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter ist normal und führt

Mehr

Sehbehinderung und Blindheit: 10 Fragen und Antworten. 1. Wer gilt als seh-, wer als hörsehbehindert?

Sehbehinderung und Blindheit: 10 Fragen und Antworten. 1. Wer gilt als seh-, wer als hörsehbehindert? Sehbehinderung und Blindheit: 10 Fragen und Antworten Inhaltsverzeichnis 1. Wer gilt als seh-, wer als hörsehbehindert?... 1 2. Wie viele blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte Menschen gibt es in

Mehr

Implantate. Modernste Zahnmedizin für perfekte Ästhetik. Lust auf schöne Zähne

Implantate. Modernste Zahnmedizin für perfekte Ästhetik. Lust auf schöne Zähne Implantate Modernste Zahnmedizin für perfekte Ästhetik. Lust auf schöne Zähne Implantate Künstliche Zahnwurzeln Von den meisten Patienten wird festsitzender Zahnersatz gegenüber herausnehmbaren Versorgungen

Mehr

Knochenverankerte Hörgeräte

Knochenverankerte Hörgeräte Manche Schwerhörigen können keine Hörgeräte tragen, zum Beispiel weil ihre Gehörgänge chronisch entzündet sind oder weil der äußere Gehörgang durch eine angeborene Fehlbildung verschlossen ist. Auch Folgeerscheinungen

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie

Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie Neurologische Klinik Das Angebot der Logopädie Individuelle Behandlung und persönliche Betreuung Liebe Patientin, lieber Patient, liebe Angehörige Die Logopädie befasst sich mit Störungen der gesprochenen

Mehr

Freie Vorträge. Bad Hersfelder Erfahrungen mit der Cochlear Implant Versorgung

Freie Vorträge. Bad Hersfelder Erfahrungen mit der Cochlear Implant Versorgung Bad Hersfelder Erfahrungen mit der Cochlear Implant Versorgung *P. R. Issing 1, M. Spreng 1, T. Köhler 1, H. Tebben 1, J. J. Hammersen 1 1 Klinikum Bad Hersfeld, HNO-Klinik, Bad Hersfeld, Deutschland Einleitung:

Mehr

Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Kennzahlen im Geschäftsjahr 2014. siemens.com

Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Kennzahlen im Geschäftsjahr 2014. siemens.com Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung Kennzahlen im Geschäftsjahr siemens.com Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeiten wir daran, die Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern. Unsere Fortschritte

Mehr

Die HIT ist keine Allergie! Da die von ihr ausgelösten. Krankheitsbild. Was ist eine Histamin- Intoleranz?

Die HIT ist keine Allergie! Da die von ihr ausgelösten. Krankheitsbild. Was ist eine Histamin- Intoleranz? Was ist eine Histamin- Intoleranz? Die Histamin-Intoleranz ist eine Pseudoallergie. Die HIT ist keine Allergie! Da die von ihr ausgelösten Gesundheitsstörungen jedoch von allergiebedingten Beschwerden

Mehr

IGeL Informationen aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher

IGeL Informationen aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher IGeL Informationen aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher Berlin, 25.06.2013 RA Wolfgang Schuldzinski Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Wie erleben Verbraucher IGeL? Ergebnisse einer Umfrage

Mehr

Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten

Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten Rainer Wirth Klinik für Geriatrie, St. Marien-Hospital Borken Arbeitsgruppe Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie Lehrstuhl

Mehr

Workshop 2011: Cochlear Quiz

Workshop 2011: Cochlear Quiz Workshop 2011: Cochlear Quiz Die häufigsten Fragen im Alltag - Gabriele Thierbach Cochlear AG - HNO-Klinik, Luzerner Kantonsspital Kann man sich beim Zahnarzt röntgen lassen? Ja, Träger eines CI s können

Mehr

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen Osteoporose Osteoporose 9 Osteoporose Ein echtes Volksleiden Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen in den entwickelten Ländern zu den häufigsten Erkrankungen

Mehr

Fragebogen zur Erhebung der Situation altgewordener psychisch erkrankter Menschen in den Angeboten der Sozialpsychiatrie in Mecklenburg-Vorpommern

Fragebogen zur Erhebung der Situation altgewordener psychisch erkrankter Menschen in den Angeboten der Sozialpsychiatrie in Mecklenburg-Vorpommern Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.v. Fragebogen zur Erhebung der Situation altgewordener psychisch erkrankter Menschen in den Angeboten der Sozialpsychiatrie in Mecklenburg-Vorpommern

Mehr

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk München, 15. Februar 2008. Bis zu sechs Monate müssen Patienten auf einen Termin bei einem Psychotherapeuten warten; dabei ist es gerade bei Krankheiten wie Depressionen

Mehr

ATOSnews. ATOS Kliniken: Ihr Vorteil Unsere Spezialisten. Schwerpunkt Osteotomien. Bei posttraumatischer Fehlstellung. Potential nicht ausgeschöpft

ATOSnews. ATOS Kliniken: Ihr Vorteil Unsere Spezialisten. Schwerpunkt Osteotomien. Bei posttraumatischer Fehlstellung. Potential nicht ausgeschöpft Schwerpunkt Osteotomien ::... am Humerus: Bei posttraumatischer Fehlstellung ::... hüftgelenknah: Potential nicht ausgeschöpft ::... an der Tibia: Vorteilhaft für Knorpel- und Meniskusersatz ::... am Sprunggelenk:

Mehr

Ambulatorium Heilende Bewegung im Alltag erfahren

Ambulatorium Heilende Bewegung im Alltag erfahren Ambulatorium Heilende Bewegung im Alltag erfahren I n h a l t Medizinische Abklärung und Behandlung Osteoporose-Sprechstunde 4 Rheumatologische Sprechstunde 6 Interventionelle Schmerztherapie 7 Ambulante

Mehr

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin Mai 2015 Verantwortlich: PD Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J. Prott, Prof. J. Büntzel, Prof. V. Hanf, Dr. C. Stoll

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Die vielen Möglichkeiten der Versorgung bei einseitiger Taubheit

Die vielen Möglichkeiten der Versorgung bei einseitiger Taubheit Die vielen Möglichkeiten der Versorgung bei einseitiger Taubheit Prof. Dr. Dr. M. Kompis Leitender Arzt Audiologie Universitäts-HNO Klinik, Inselspital, Bern Vorteile von 2 Ohren gegenüber nur 1 Ohr Besseres

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Implantierbare Hörsysteme. Dr. med. M. Gärtner Leitender Arzt HNO Klinik Luzern

Implantierbare Hörsysteme. Dr. med. M. Gärtner Leitender Arzt HNO Klinik Luzern Implantierbare Hörsysteme Dr. med. M. Gärtner Leitender Arzt HNO Klinik Luzern Implantierbare Hörsysteme Ponto Cochlea-Implantat Implantierbare Hörsysteme Wann werden sie eingesetzt? Implantierbare Hörsysteme

Mehr

Alzheimer Demenz. Demenz - Definition. - Neueste Forschungsergebnisse - Neuropathologie der Demenz n=1050. Alzheimer Krankheit: Neuropathologie

Alzheimer Demenz. Demenz - Definition. - Neueste Forschungsergebnisse - Neuropathologie der Demenz n=1050. Alzheimer Krankheit: Neuropathologie Demenz - Definition Alzheimer Demenz - Neueste Forschungsergebnisse - Beeinträchtigung von geistigen (kognitiven) Funktionen (z.b. Gedächtnis, Sprache, Orientierung) dadurch bedingte deutliche Beeinträchtigung

Mehr

Kulturelle Evolution 12

Kulturelle Evolution 12 3.3 Kulturelle Evolution Kulturelle Evolution Kulturelle Evolution 12 Seit die Menschen Erfindungen machen wie z.b. das Rad oder den Pflug, haben sie sich im Körperbau kaum mehr verändert. Dafür war einfach

Mehr

HÖRGESUNDHEIT KOMPAKT ERKLÄRT

HÖRGESUNDHEIT KOMPAKT ERKLÄRT HÖRGESUNDHEIT KOMPAKT ERKLÄRT DER WEG ZUR HÖRGESUNDHEIT BEGINNT MIT NuEar. INHALT Hören und Wohlfühlen ein Überblick...4 Arten von Hörverlusten...8 Gründe für Hörverluste...10 Risikofaktoren...12 Folgen

Mehr

SCHÖNE ZÄHNE. Lebensqualität mit Zahnimplantaten 1

SCHÖNE ZÄHNE. Lebensqualität mit Zahnimplantaten 1 SCHÖNE ZÄHNE Lebensqualität mit Zahnimplantaten 1 1 Lebensqualität mit Zahnimplantaten bezieht sich auf eine höhere Lebensqualität mit einem Zahnimplantat im Vergleich zu keiner Behandlung. Awad M.A et

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Fact Sheet. Hören und Schwerhörigkeit Daten, Fakten und Zahlen

Fact Sheet. Hören und Schwerhörigkeit Daten, Fakten und Zahlen Fact Sheet Hören und Schwerhörigkeit Daten, Fakten und Zahlen Schwerhörigkeit Hörverlust tritt über alle Altersklassen auf, wobei mit zunehmendem Alter die Hörfähigkeit typischerweise abnimmt. Es ist dabei

Mehr

E-Interview mit Herrn Dr. Streng, geschäftsführender Gesellschafter der parameta Projektberatung und Gründer der paragroup

E-Interview mit Herrn Dr. Streng, geschäftsführender Gesellschafter der parameta Projektberatung und Gründer der paragroup E-Interview mit Herrn Dr. Streng, geschäftsführender Gesellschafter der parameta Projektberatung und Gründer der paragroup Warum Projektmanagement strategisch angehen? Erfolgreiche Ansätze und Methoden

Mehr

Dorothea Senf. Cochlea-Implantat mit dem CI leben, hören und sprechen Ein Ratgeber für Eltern

Dorothea Senf. Cochlea-Implantat mit dem CI leben, hören und sprechen Ein Ratgeber für Eltern Dorothea Senf Cochlea-Implantat mit dem CI leben, hören und sprechen Ein Ratgeber für Eltern Die Autorin Dorothea Senf Mutter von drei Kindern, Audiologie-Phoniatrie-Assistentin und Logopädin, tätig in

Mehr

MHH-Podcast November08 Podcast: Cochlea-Implantate Voraussichtliche Länge: 9 min

MHH-Podcast November08 Podcast: Cochlea-Implantate Voraussichtliche Länge: 9 min MHH-Podcast November08 Podcast: Cochlea-Implantate Voraussichtliche Länge: 9 min Intro: MHH Forschung für Ihre Gesundheit Spitzenmedizin aus der Medizinischen Hochschule Hannover Musik setzt ein Was sie

Mehr

Patienteninformation. Grauer Star. Version 1 Stand 07/12. www.augenzentrum-muenchen.de

Patienteninformation. Grauer Star. Version 1 Stand 07/12. www.augenzentrum-muenchen.de Patienteninformation Grauer Star Version 1 Stand 07/12 www.augenzentrum-muenchen.de Dr. A.-M. Parasta Ärztlicher Leiter des AZM München Sehr verehrte Patienten, Das Augenzentrum München hat sich als eines

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

Inhalt Vorwort Besser telefonieren warum eigentlich? Rhetorik am Telefon

Inhalt Vorwort Besser telefonieren warum eigentlich? Rhetorik am Telefon 4 Inhalt 6 Vorwort 7 Besser telefonieren - warum eigentlich? 8 Testen Sie Ihre Telefonkompetenz! 12 Das sind die Ziele 17 Welche Erfolgsfaktoren gibt es? 23 Rhetorik am Telefon 24 Positiv formulieren und

Mehr

Gesunde Belegschaft für ein starkes Unternehmen!

Gesunde Belegschaft für ein starkes Unternehmen! Ihr Partner für Betriebliches Gesundheitsmanagement Ihr Plus: Gesunde Belegschaft für ein starkes Unternehmen! Ihr Plus: Ganzheitliches, lanfristiges Konzept. Im Mittelpunkt: Das Individuum Gemeinsam für

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung Leitbild der Bertelsmann Stiftung Für eine zukunftsfähige Gesellschaft BertelsmannStiftung Mission Statement Leitbild der Bertelsmann Stiftung Vorwort Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich in der Tradition

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Ziele des Workshops Begriffsklärungen Austausch zum aktuellen Stand Vorstellung verschiedener Möglichkeiten

Mehr

Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit?

Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit? Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit? Prof. Dr. med. Ralf Baron, Kiel Berlin (21. Oktober 2009) - Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Sehr oft ist

Mehr

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Dieser immer stärker werdende Druck... Starke Kopfschmerzen? Bei HAE kann auch ein Hirnödem die Ursache sein. 2 Ein kaum beachteter Zusammenhang Verspannungen,

Mehr

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hat der Patient eine Depression? { Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hintergrund und Auswirkung von Depression Screening Diagnostische Instrumente Bewertung der diagnostischen Instrumente

Mehr

Implantate. Modernste Zahnmedizin für perfekte Ästhetik. Lust auf schöne Zähne

Implantate. Modernste Zahnmedizin für perfekte Ästhetik. Lust auf schöne Zähne Implantate Modernste Zahnmedizin für perfekte Ästhetik. Lust auf schöne Zähne Implantate Künstliche Zahnwurzeln Implantate sind heute in vielen Fällen geeignet, den Traum eigener, fest verankerter Zähne

Mehr

COPD. Chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem besser mit der Krankheit leben. Der Patientenratgeber zur COPD-Leitlinie

COPD. Chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem besser mit der Krankheit leben. Der Patientenratgeber zur COPD-Leitlinie k COPD Chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem besser mit der Krankheit leben COPD: Ein Patientenratgeber Der Patientenratgeber zur COPD-Leitlinie Deutsche Atemwegsliga e.v. COPD Chronisch

Mehr

1.3.5 Clinical Decision Support Systems

1.3.5 Clinical Decision Support Systems Arzneimitteltherapie Thieme Verlag 1.3.5 Clinical Decision Support Systems Marco Egbring, Stefan Russmann, Gerd A. Kullak-Ublick Im Allgemeinen wird unter dem Begriff Clinical Decision Support System (CDSS)

Mehr

Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil. 28. März 2014

Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil. 28. März 2014 Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil 28. März 2014 4 Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil 28. März 2014 Irmgard und Siegfried Heimer, Stifter

Mehr

MARKT- FORSCHUNG BRAUCHT ZUVERLÄSSIGE INTERVIEWER

MARKT- FORSCHUNG BRAUCHT ZUVERLÄSSIGE INTERVIEWER MARKT- FORSCHUNG BRAUCHT ZUVERLÄSSIGE INTERVIEWER strixcode / Fotolia.com Über Ipsos: Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Dienstleistungsunternehmen, das weltweit Services rund um die Markt- und

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

Innovationszentren in der GKV-Versorgung -

Innovationszentren in der GKV-Versorgung - Innovationszentren in der GKV-Versorgung Patientenwohl als Wettbewerbsvorteil Derzeit wenden Krankenhäuser neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an, ohne dass vorab Nutzen und Schaden geprüft werden.

Mehr

Zahnimplantate. und digitale Volumentomographie

Zahnimplantate. und digitale Volumentomographie Zahnimplantate und digitale Volumentomographie Wie eine natürliche Zahnwurzel. Implantate sind in der modernen Zahnheilkunde unverzichtbar, da sie verlorene Zähne ersetzen und die Nachbarzähne schonen.

Mehr

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie Netzhautkomplikationen Diabetische Netzhautkomplikationen sind krankhafte Veränderungen in den Augen, die durch einen Diabetes mellitus verursacht werden können. Es handelt sich um die diabetische Retinopathie

Mehr

Klinik für Kinder und Jugendliche

Klinik für Kinder und Jugendliche Klinik für Kinder und Jugendliche Mehr als gute Medizin. Krankenhaus Schweinfurt V om extremen Frühgeborenen bis hin zum jungen Erwachsenen behandelt die Klinik interdisziplinär alle pädiatrischen Patienten

Mehr

Prostatakrebszentrum. Die Ärzte und Forscher der Martini-Klinik sind international

Prostatakrebszentrum. Die Ärzte und Forscher der Martini-Klinik sind international Daten & Fakten 2 3 Prostatakrebszentrum Die Ärzte und Forscher der Martini-Klinik sind international sehr gut vernetzt und haben durch die jahrzehntelange konzentrierte Erforschung des Prostatakarzinoms

Mehr

Altern ohne Alzheimer: Herausforderung für die Gesundheitsforschung. Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB,

Altern ohne Alzheimer: Herausforderung für die Gesundheitsforschung. Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB, Altern ohne Alzheimer: Herausforderung für die Gesundheitsforschung Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich des Welt-Alzheimertags Jung und Alt gegen das

Mehr

Totalprothetik. Natürliche Ästhetik auch bei den Dritten. Lust auf schöne Zähne

Totalprothetik. Natürliche Ästhetik auch bei den Dritten. Lust auf schöne Zähne Totalprothetik Natürliche Ästhetik auch bei den Dritten. Lust auf schöne Zähne Totalprothetik Die Dritten für mehr Lebensqualität Die Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten, erreicht heute jedoch leider

Mehr

Entwicklung einer Krankenversicherung in ländlichen Gebieten Chinas

Entwicklung einer Krankenversicherung in ländlichen Gebieten Chinas Entwicklung einer Krankenversicherung in ländlichen Gebieten Chinas Dr. Thomas Uhlemann, Bonn, 18. Juni 05 Hintergrund Seit Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts befindet sich China im Übergang

Mehr

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als

Mehr

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Ihre Unfallversicherung informiert Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Weshalb Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte? 1 Als Sicherheitsbeauftragter haben Sie

Mehr

Demenz: Kognitives Screeningund Behandlung. Prof. Dr. phil Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost, Neurologie Universität Oldenburg, Psychologie

Demenz: Kognitives Screeningund Behandlung. Prof. Dr. phil Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost, Neurologie Universität Oldenburg, Psychologie Demenz: Kognitives Screeningund Behandlung Prof. Dr. phil Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost, Neurologie Universität Oldenburg, Psychologie Demenzen nach DSM IV/ICD10 Definiert durch erheblichen und

Mehr

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Evaluation Ihrer Coachingausbildung im Frühjahr 2014 Name der Ausbildung L32 Überreicht an Dr. Alexander Der

Mehr

Prophylaxe. Zähne lebenslang gesund erhalten. Lust auf schöne Zähne

Prophylaxe. Zähne lebenslang gesund erhalten. Lust auf schöne Zähne Prophylaxe Zähne lebenslang gesund erhalten. Lust auf schöne Zähne Prophylaxe Prophylaxe ein Leben lang Gepflegte natürliche Zähne sind der schönste Schmuck eines Gesichts, sie verleihen einem Lächeln

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Gesundheits-Landesrätin Dr. in Silvia Stöger am 18. September 2009 zum Thema "Ausbau der Brustgesundheitszentren in OÖ" LR Dr. in Silvia Stöger Seite 2 LR

Mehr

Ambulante gynäkologische Operationen

Ambulante gynäkologische Operationen Altona-neu 28.02.2005 16:21 Uhr Seite 1 Integrierte Versorgung Ambulante gynäkologische Operationen Ihre Partner für Qualität. Altona-neu 28.02.2005 16:21 Uhr Seite 2 DAK: Schrittmacher für innovative

Mehr

Kognition, Bewegung und Demenz: Was wissen wir bis heute? Auguste Deter, 51

Kognition, Bewegung und Demenz: Was wissen wir bis heute? Auguste Deter, 51 Kognition, Bewegung und Demenz: Was wissen wir bis heute? Brigitte Stemmer Centre de Recherche, Institut universitaire de gériatrie de Montréal, Psychology, Brock University, St. Catharines, & McGill Center

Mehr

Der Weg zum besseren HörenH

Der Weg zum besseren HörenH Der Weg zum besseren HörenH Herzlich Willkommen 2007-09-25 Ing. Alfred Sturma Über das Hören H.... und die sich daraus ergebenden Konsequenzen Das Ohr Die Entwicklung des Ohrs Bereits am 20. Schwangerschaftstag

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Lebensqualität bei Demenzerkrankung Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg 19. Mai 2008

Lebensqualität bei Demenzerkrankung Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg 19. Mai 2008 Die Lebensqualität demenzkranker Menschen aus der Perspektive des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen Dr. Peter Pick Geschäftsführer Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der

Mehr

Führung und Gesundheit. Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können

Führung und Gesundheit. Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können Führung und Gesundheit Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können Was ist gesundheitsförderliche Führung? Haben denn Führung und Gesundheit der Mitarbeiter etwas miteinander zu tun?

Mehr

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungsziel Zielgruppe Zeitrahmen Schulungsinhalt Teilnehmer kennen die Bedeutung der Kommunikation mit Demenzkranken und wissen, wie Sie

Mehr

Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen.

Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen. Unsere EinkommensSicherung schützt während des gesamten Berufslebens und passt sich an neue Lebenssituationen an. Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen. Meine Arbeit sichert meinen Lebensstandard.

Mehr

Liebe Freunde, Mit diesem Brief stelle ich euch die neuen Kinder vor:

Liebe Freunde, Mit diesem Brief stelle ich euch die neuen Kinder vor: Liebe Freunde, Nun beginnt schon der 4. Monat des Jahres. Im Namen aller Kinder wünschen wir euch ein schönes Fest der Auferstehung und damit verbunden möchten wir euch mitteilen, was wir Neues erreichen

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Biologische Sicherheitsprüfungen nach DIN EN ISO 10993

Biologische Sicherheitsprüfungen nach DIN EN ISO 10993 Biologische Sicherheitsprüfungen nach DIN EN ISO 10993 Referentin: Kontakt: Mirjam Ruess Mirjam.Ruess@dqs.de Seite 1/ 10-2009 Inhalt 1. Klassifizierung von Medizinprodukten 2. Regulatorische Vorgaben 3.

Mehr

Weil: Weil: Kommunikationstraining praktisch Reden mit dem Patienten und mit dem Angehörigen

Weil: Weil: Kommunikationstraining praktisch Reden mit dem Patienten und mit dem Angehörigen Kommunikationstraining praktisch Reden mit dem Patienten und mit dem Angehörigen Prof. Wolf Langewitz Psychosomatik/Innere Medizin Universitätsspital Basel Weil: 8 von Defiziten, die Patienten im Spital

Mehr

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg Lechstraße 5 86899 Landsberg am Lech Tel. 08191 9195-0 Fax 08191 9195-33 E-Mail: info@sz-ll.awo-obb.de www.sz-ll.awo-obb-senioren.de Ein Stück Heimat. Die Seniorenzentren

Mehr

07.072. Forschung am Menschen. Verfassungsbestimmung ARGUMENTARIEN CONTRA

07.072. Forschung am Menschen. Verfassungsbestimmung ARGUMENTARIEN CONTRA 07.072 Forschung am Menschen. Verfassungsbestimmung ARGUMENTARIEN CONTRA Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen Art. 118b Hauptkritikpunkt: Abs 2,Bst c «Fremdnützige Forschung an urteilsunfähigen

Mehr

Intelligenz und Hochleistung

Intelligenz und Hochleistung Intelligenz und Hochleistung Rainer Gerhards rgerhards@adiscon.com Worum geht es? Zusammenfassung des Artikels Hochbegabtenförderung im Jahr 2006 in Deutschland von Prof. Dr. Albert Ziegler (Uni Ulm) in

Mehr

Beiden Patientinnen wurde von ihrem behandelnden Arzt vorgeschlagen, einem spezialisierten Chirurgen vorzustellen.

Beiden Patientinnen wurde von ihrem behandelnden Arzt vorgeschlagen, einem spezialisierten Chirurgen vorzustellen. Vor Jahren fiel bei meiner Routineuntersuchung ein kleiner Knoten in der Schilddrüse auf. Einige Zeit veränderte er sich nicht, jetzt ist er plötzlich gewachsen, wie nun weiter? Ich habe Angst vor den

Mehr

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können.

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können. Aufklärung über die Weiterverwendung/Nutzung von biologischem Material und/oder gesundheitsbezogen Daten für die biomedizinische Forschung. (Version V-2.0 vom 16.07.2014, Biobanken) Sehr geehrte Patientin,

Mehr

Dr. med. Andrej Pauls

Dr. med. Andrej Pauls Alzheimer-Krankheit eine Einführung Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz: Beinahe zwei Drittel aller Demenzkranken sind von dieser Diagnose betroffen. Die Patientinnen und Patienten

Mehr

Prophylaxe MANGELERNÄHRUNG

Prophylaxe MANGELERNÄHRUNG Klienten und Angehörigenberatung Prophylaxe MANGELERNÄHRUNG Ein kostenloser Beratungsservice der Pflege Direkt GmbH Ambulanter Pflegedienst Nürnberger Straße 8 90613 Großhabersdorf Tel.: 09105-9081 Fax:

Mehr

Blickwechsel Nebendiagnose Demenz im Krankenhaus Wahrnehmen, annehmen, handeln

Blickwechsel Nebendiagnose Demenz im Krankenhaus Wahrnehmen, annehmen, handeln Blickwechsel Nebendiagnose Demenz im Krankenhaus Wahrnehmen, annehmen, handeln Ein Projekt zur patientenorientierten Versorgung demenzkranker älterer Menschen Wahrnehmen Viele ältere Patienten kommen nicht

Mehr

Steigern Sie die Leistung Ihrer Hörgeräte. Drahtlose Zubehörlösungen von Phonak

Steigern Sie die Leistung Ihrer Hörgeräte. Drahtlose Zubehörlösungen von Phonak Steigern Sie die Leistung Ihrer Hörgeräte Drahtlose Zubehörlösungen von Phonak Moderne Hörgeräte ermöglichen in den meisten Hörumgebungen bestes Hören und Verstehen. Am Telefon, beim Fernsehen oder in

Mehr

Der Gesetzgeber hat den Begriff der Pflegbedürftigkeit

Der Gesetzgeber hat den Begriff der Pflegbedürftigkeit Pflegebedürftigkeit Der Gesetzgeber hat den Begriff der Pflegbedürftigkeit im Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) definiert. Pflegebedürftig sind danach Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder

Mehr

Dies fällt oft deshalb schwerer, da der Angehörige ja von früher gewohnt war, dass der Demenzkranke funktioniert. Was also kann oder soll man tun?

Dies fällt oft deshalb schwerer, da der Angehörige ja von früher gewohnt war, dass der Demenzkranke funktioniert. Was also kann oder soll man tun? Alle Menschen brauchen einen sinnstiftenden Alltag. Dies gilt auch für Demenz Erkrankte. Oft versuchen sie zum Leidwesen ihrer Umgebung ihren nach ihrer Meinung sinnigen Tätigkeiten nach zu gehen. Von

Mehr

Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten

Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten Vera F. Birkenbihl KOMMUNIKATIONS- TRAINING Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten Inhalt Vorwort.............................. 7 Teil I: Theorie 1. Das Selbstwertgefühl (SWG).................

Mehr

COACHING ist. KERNAUFGABE von Führungskräften

COACHING ist. KERNAUFGABE von Führungskräften COACHING ist KERNAUFGABE von Führungskräften von Dr. Reiner Czichos Wenn man die Pressemeldungen über neueste Umfrageergebnisse zum Thema Führung verfolgt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es Ziel

Mehr

Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

Strategie 1.1. Positive Einstellung in der Gesellschaft zu Bewegung und Sport durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes Ausgangslage: Rückenleiden zählen in Deutschland, wie in den meisten Industrienationen, zu den häufigsten Beschwerdebildern in der Bevölkerung.

Mehr

Das Leben ist schön. Grauer Star jetzt behandeln mit neuer Lasertechnologie. Diagnose Katarakt. Augen Zentrum Nordwest

Das Leben ist schön. Grauer Star jetzt behandeln mit neuer Lasertechnologie. Diagnose Katarakt. Augen Zentrum Nordwest Das Leben ist schön. Genießen Sie es mit jedem Detail. Grauer Star jetzt behandeln mit neuer Lasertechnologie. Diagnose Katarakt Viele Menschen kennen das: Die Umwelt wird wie durch einen Schleier wahrgenommen,

Mehr