MessePROGRAMM Samstag 13. Oktober :30 17:00 Uhr bcc berlin am Alexanderplatz. + alle Aussteller mit Standplan (S.

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1 MessePROGRAMM 2012 Samstag 13. Oktober :30 17:00 Uhr bcc berlin am Alexanderplatz + alle Aussteller mit plan (S. 42/43) + alle Vorträge und Seminare (S. 44/45) Hauptsponsor Veranstalter Partner

2 bücher für ihr geld. Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen und so geht s! Jim McTague: GLÜCKSSPIEL BÖRSE? Michael Sincere: SO WERDEN SIE ZUM DAYTRADER 24,90, 256 Seiten, gebunden ISBN: auch als ebook erhältlich Sebastian Steyer: RISIKO- UND MONEY-MANAGEMENT 34,90, 176 Seiten, gebunden ISBN: auch als ebook erhältlich 24,90, 304 Seiten, gebunden mit SU ISBN: auch als ebook erhältlich BÖRSENBUCHVERLAG. Am Eulenhof Kulmbach. Tel: +49(0) Fax: +49(0)

3 IINHALT / IMPRESSUM boersentag-berlin.de Inhalt Seite 4 Grußworte Seite 7 Börse Berlin zwischen Tradition und Moderne Seite Jahre die Börse Berlin blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seite 11 Seite 12 Seite 14 Seite 15 Seite 16 Seite 17 Seite 21 Seite 22 Seite 23 Seite 42 Seite 43 Europäische Ratingagentur in Berlin Erfolgsfaktor Risikound Moneymanagement Geldpolitik in der Schuldenkrise Vorsicht, Marktmanipulation! Berliner Handelsgesellschaft Wir fördern den Mittelstand. Anlageklasse Devisen für Privatanleger Ausstellerverzeichnis von A Z Aussteller A Z Saalplan (Erdgeschoss) Saalplan Ebene A (Untergeschoss) Seite 15 Vorsicht geboten mit dem automatisierten Handel wartet bereits die nächste Herausforderung auf die BaFin. Seite 44 Vortragsprogramm Seite 45 Vortragsprogramm Ebene A Seite 46 Partner Börsentag Berlin 2012 Seite 17 Interview mit Dr. Guido Sandler, CEO von Bergfürst, dem Online-Marktplatz für Eigenkapitalbeteiligungen. Gleich vormerken! Nächster Börsentag Berlin: Samstag, 19. Oktober 2013 Mehr Infos unter: IMPRESSUM Herausgeber: Börsentag Berlin 2012 c/o B2MS GmbH Westendstraße Dresden Telefon: 0351/ Telefax: 0351/ Quadriga Communication GmbH Potsdamer Platz Berlin Telefon: 030/ Telefax: 030/ Verantwortlich: Kent Gaertner, Geschäftsführer Quadriga Communication GmbH Dirk Mahnert, Geschäftsführer B2MS GmbH Redaktion: Thorsten Cmiel Layout: WORKS Büro für Gestaltung und Konzeption / Druck: LASERLINE / Fotos: Berliner Börse (Seiten: 3, 7, 8, 9) und BHF Bank (Seite 16) 3

4 G GRUSSWORT Grußwort des Staatssekretärs für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin anlässlich des Berliner Börsentags 2012 Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Berliner Börsentages 2012, Tradition und Veränderung sind die Zeichen, in denen der Berliner Börsentag 2012 erstmals im Berliner Congress Center (BCC) am Alexanderplatz in der deutschen Hauptstadt als Finanzplatz steht. Vermögensbildung und Trading, Strategien zur Kapitalanlage und -sicherung, aber auch Formen der Altersvorsorge und ein effektiver Anlegerschutz sind Themen, die aktuell diskutiert werden. Angesichts der Entwicklungen rund um den Euro, aber auch der Erfahrungen der globalen Finanzkrise stehen Überlegungen für einen neues Verhältnis von Finanzbranche und Kunden, aber auch des Staates mit der Finanzbranche auf der Tagesordnung. Die Politik hat in den letzten Monaten bereits eine Vielzahl an Gesetzesinitiativen zur stärkeren Regulierung und Neuordnung der Finanzbranche auf den Weg gebracht oder bereits umgesetzt, um verlorengegangenes Vertrauen bei Kapitalanlegern und anderen Marktteilnehmern in Folge der Finanzmarktkrise zurück zu gewinnen. Vor allem die Rechte von Investoren und Bankkunden wurden gestärkt. Publikum diese Angebote macht. Die Tatsache, dass Berlin gleich zwei innovative Marktplätze Equiduct, mit seiner elektronischen paneuropäischen Handelsplattform ETS, als Teil der Börse Berlin und Tradegate Exchange, als neue erfolgreiche Privatanlegerbörse zu bieten hat, verdeutlicht, dass der Finanzplatz Berlin nach wie vor eine wichtige Rolle im deutschen Börsengeschehen spielt. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass diese stark frequentierte Finanzmesse auch in diesem Jahr dem Finanzplatz Berlin treu bleibt und dennoch mit den neuen Veranstaltern, der Quadriga Communication GmbH sowie die B2MS GmbH, an neuem Ort neue Akzente setzen will. Dafür wünsche ich dem Berliner Börsentag großen Erfolg, viele interessierte Besucherinnen und Besucher und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen informationsreichen Tag im BCC. Verständliche Informationen, seriöse Beratung und Aufklärung von anerkannten und renommierten Experten, die diese Entwicklung begleiten, sind gefragter und notwendiger denn je. Der Berliner Börsentag, der am Finanzplatz Berlin eine lange Tradition hat, ist dafür eine hervorragende Plattform. Mehr als 60 Aussteller aus dem Finanzbereich, 30 interessante Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion und drei Trading Workshops mit hochkarätigen Referenten bieten Gelegenheit zur vertieften Information. 4 Als Staatssekretär, der für den Finanzplatz Berlin zuständigen Senatsverwaltung, freue ich mich, dass auch 2012 wieder ein Berliner Börsentag dem interessierten NICOLAS ZIMMER Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin

5 G Grußwort der Geschäftsführer der Quadriga Communication GmbH und der B2MS GmbH GRUSSWORT Verehrte Leserinnen und Leser, liebe Besucherinnen und Besucher, es freut uns, Sie auf dem Börsentag Berlin 2012 begrüßen zu können. Es ist uns gelungen, zahlreiche namhafte Unternehmen der Finanzbranche für diesen Tag zu gewinnen. Wir sind uns sicher, dass der Börsentag für jeden Interessenten spannende Inhalte zu bieten hat. Sie sollten nach unserer Einschätzung nicht nur die zahlreichen Informationsangebote an den Ständen der Aussteller nutzen, sondern auch an möglichst vielen Veranstaltungen teilnehmen. Unser umfangreiches Seminarprogramm und unsere Referenten garantieren erstklassige Vorträge. Dieses Heft soll Ihnen ein wenig bei der Orientierung und der Auswahl der für Sie interessanten Veranstaltungen helfen. Finanzstandort Berlin Bei der Vorbereitung waren wir selbst etwas überrascht: Berlin ist als Hauptstadt natürlich ein Anziehungspunkt für Unternehmen der Branche, aber wir hatten diese Dichte an Unternehmen der Finanzbranche eher in Frankfurt vermutet. Was uns ebenfalls vor der Planung der Veranstaltung noch gar nicht bewusst war, ist die große Historie von Berlin als Finanzstandort. Insofern lag es für uns nahe, dass wir als Hauptthema dieser Broschüre den Finanzstandort Berlin in den Mittelpunkt gestellt haben. Vor etwa 140 Jahren war Berlin schon einmal die Gründerhauptstadt schlechthin. Diese Entwicklung könnte sich jetzt wiederholen. Berlin gilt unter Gründern längst als Hauptstadt Europas. Die Bedingungen sind für junge Unternehmen und Arbeitnehmer offenbar besonders attraktiv. In Kürze wird zudem in Berlin die Finanzierungslandschaft für Gründer auf professionellere Füße gestellt. Guido Sandler, erläuterte uns im Interview, weshalb die Berliner Handelsgesellschaft sein unternehmerisches Vorbild ist. Die Berliner Handelsgesellschaft hatte Gründerunternehmen wie AEG und Siemens finanziert. Eine Institution mit noch mehr Tradition in Berlin ist die Berliner Börse. Die jüngere Geschichte des Unternehmens ist geprägt von einer beeindruckenden Innovationskraft. Mehr dazu können Sie auf den folgenden Seiten nachlesen. Zudem bietet dieses Heft weitere spannende Beiträge, die wir Ihnen zur Lektüre empfehlen. Börsentage liegen im Trend Unter Anlegern sind zurzeit zweierlei Trends relevant: Zum einen gibt es die unerfreuliche Entwicklung, dass sichere Geldanlagen nur geringe Renditen unter der erwartbaren Preissteigerung abwerfen. Geldanleger benötigen also attraktive Alternativen und vor allem Informationen darüber. Der andere Trend, den wir derzeit ausmachen, hat unmittelbar mit dem Vertrauensverlust der letzten Jahre zu tun: Immer mehr Privatanleger wollen ihre Geldentscheidungen selbst treffen. Auch dafür muss man sich auskennen und verstärkt informieren. Wir sind uns sicher, dass die Besucher des Börsentags Berlin 2012 die wichtigste Entscheidung, nämlich die eigene Teilnahme, bereits getroffen haben. Wir wünschen Ihnen einen abwechslungsreichen Börsentag Berlin Das Unternehmen Bergfürst will Privatanlegern als Online-Marktplatz Beteiligungsmöglichkeiten an jungen Unternehmen eröffnen. Der CEO des Unternehmens, KENT GAERTNER Geschäftsführer Quadriga Communication GmbH DIRK MAHNERT Geschäftsführer B2MS GmbH 5

6 INVESTOR VERLAG Damit aus Geld Vermögen wird INVESTOR VERLAG Damit aus Geld Vermögen wird INVESTOR VERLAG Damit aus Geld Vermögen wird INVESTOR VERLAG Damit aus Geld Vermögen wird INVESTOR VERLAG Damit aus Geld Vermögen wird INVESTOR VERLAG Der Investor Verlag stellt sich vor Damit aus Geld Vermögen wird Damit INVESTOR aus VERLAG Geld Vermögen wird. INVESTOR VERLAG Damit aus Geld Vermögen wird Besuchen sie uns am stand a09 Damit aus Geld Vermögen wird Der Investor Verlag gibt rund 30 Finanzpublikationen heraus, die in mehrfacher Hinsicht einzigartig sind. Alle haben eins gemeinsam: Unsere Publikationen passen sich Ihrer Anlagestrategie und Ihrer Risikoneigung an... und nicht umgekehrt. FID Verlag GmbH Koblenzer Straße Bonn Telefon: / Internet:

7 R REDAKTIONELL Die Alte Börse an der Burgstraße (zeitgenössischer Kupferstich) Börse Berlin zwischen Tradition und Moderne 327 Jahre die Börse Berlin blickt auf eine lange Geschichte zurück, die immer auch eng mit dem Schicksal der Stadt Berlin verknüpft war. So erlebte sie ihre erste Blütezeit mit Beginn der Industrialisierung um 1820, die auch Berlin einen entscheidenden Entwicklungsschub gab. Einen regelrechten Boom erfuhr man dann nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 durch Otto von Bismarck. Berlin wurde die Hauptstadt des neuen Staates und gewann schnell an Attraktivität. Davon profitierte auch die Börse Berlin. Zusammen erreichte man Bedeutung über die deutschen Grenzen hinaus; als internationales Handelszentrum, als einer der größten Industriestandorte der Welt und als weltweit anerkannter Finanzplatz. So wählten in den 1930er Jahre rund ein Viertel aller deutschen Aktiengesellschaften Berlin als ihren Hauptsitz. Die gewerblichen Niederlassungen in der Stadt machten rund ein Zwölftel aller deutschen Unternehmen aus. Rund um die nördliche Friedrichstadt (Jägerstraße/Unter den Linden) und um das Brandenburger Tor siedelten sich die Zentralen vieler deutscher Banken und Finanzdienstleister an. Mitunter verzeichnete man hier die Adressen von mehr als 100 Bankhäusern und ihren Filialen. An der Burgstraße zählte die Börse Berlin in ihren drei Abteilungen Wertpapier-, Produktenund Metallbörse täglich mehr als Besucher. Damit beherbergte Berlin im Bezirk Mitte bis 1945 das deutsche Finanzzentrum. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieben von den eleganten Bankgebäuden und den imposanten Handelssälen der Börse wenig mehr als Ruinen. Die nachfolgende Teilung Berlins führte dazu, dass das historische Bankenviertel in Berlin-Mitte vollständig auf dem Gebiet der neu entstandenen Hauptstadt der DDR lag. Eine Wiederansiedlung von Banken und Börse an alter Stelle wurde damit unmöglich. Auf Seiten der Banken und der Industrie bestand wohl auch nur wenig Interesse an einer Rückkehr. Die Teilung Berlins machte die einstige Finanz-, Handels- und Industriemetropole zu einer Insel, die für den Rest der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland nur schwer erreichbar war und auf Subventionen aus Westdeutschland angewiesen blieb. Für Unternehmen und Banken war Berlin damit unattraktiv geworden. Trotz dieser schwierigen Umstände eröffnete die Börse Berlin am 11. März 1952 wieder ihre Pforten und bezog 1955 an der Fasanenstraße ihr neues Gebäude. Während Berlins wirtschaftliche Entwicklung unter der Teilung massiv litt, entstand in der Bundesrepublik Deutschland ein neues Finanzzentrum in Frankfurt. Die Grundlage dafür bildete die Entscheidung der Westalliierten, die Deutsche Zentralbank in der hessischen Hauptstadt anzusiedeln. In Folge verlegten viele Banken ihre Zentralen ebenfalls an den Main. Spätestens mit der Internationalisierung des Finanzwesens in den 1960er Jahren stieg Frankfurt zur Finanzmetropole auf. Ähnlich wie die Börse Berlin vor dem 7

8 R REDAKTIONELL Die zerstörte Berliner Börse Zweiten Weltkrieg, profitierte und profitiert nun auch die Frankfurter Börse vom Aufstieg ihrer Stadt und wurde so zur wichtigsten deutschen Börse. Diese neue Ordnung scheint bis heute fest verankert, trotz Mauerfall, Wiedervereinigung und der Entscheidung für Berlin als Hauptstadt und Regierungssitz des wiedervereinigten Deutschlands. Denn nach einem ersten Berlin-Boom, der vor allem auf dem Immobilienmarkt spürbar war, schwächelte die Entwicklung der neuen, alten Hauptstadt schnell. Vom Umzugsbeschluss der Bundesregierung am 20. Juni 1991 dauerte es noch fast acht Jahre bis am 19. April 1999 die erste Sitzung des Deutschen Bundestages im frisch renovierten Reichstagsgebäude stattfand. Das neue Bundeskanzleramt wurde schließlich im Mai 2001 bezogen. Zehn Jahre nach der Entscheidung für Berlin waren Bundestag und Bundesregierung in Berlin angekommen. Während dieser Zeit verlegten zahlreiche Verbände und Institutionen, auch aus der Finanzbranche, ihre Hauptsitze nach Berlin. Und auch Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister aus Deutschland und dem Rest der Welt eröffneten wieder Niederlassungen und Filialen in Berlin. Das historische Bankenviertel erlebte eine Renaissance, denn die Banken suchen die Nähe zum Regierungsviertel und zum Finanz- und Wirtschaftsministerium. Von einer Rückkehr Berlins zum wichtigsten deutschen Finanzplatz zu sprechen wäre sicher falsch, aber Berlins Bedeutung als prestigeträchtiger ort für die Finanzbranche steigt kontinuierlich an. So arbeiten inzwischen zahlreiche Berlinerinnen und Berliner im Kredit- und Versicherungsgewerbe. Von den wichtigsten europäischen Kreditinstituten haben sieben ihren Hauptsitz hier, insgesamt beherbergt die Hauptstadt die Niederlassungen von 20 Banken und auch alle großen Versicherungen verfügen über eine Vertretung in Berlin. Hinzu kommt eine große Anzahl spezialisierter Wirtschaftsprüfer, Anwaltskanzleien und Unternehmensberatungen, denn Berlin entwickelt sich für Risikokapitalgeber gerade zum Silicon Valley von Europa. Neben London ist Berlin inzwischen eines der wichtigsten Technologiezentren Europas und zudem ein führender Wissenschaftsstandort mit einer Reihe von innovativen Unternehmen in der Bio- und Medizintechnik sowie in vielen Schlüsselindustrien. Venture Capital Unternehmen bescheinigen den Akteuren eine ausgeprägte Gründerkultur. So gehört Berlin inzwischen zu den Top 3-orten für Risikokapital in Deutschland mit viel Luft nach oben. Denn der Bedarf an Risikokapital ist hoch und Investoren sind in diesem boomenden Markt jederzeit willkommen. Berlin kommt die Hauptstadt ist auf dem besten Weg, sich ihre vormals herausragende Stellung wieder zu erarbeiten. Und die Börse Berlin? Die Verknüpfung mit dem Schicksal der Stadt ist nicht mehr ganz so eng wie früher. Wichtiger ist es für eine Börse heute, sich auf die rasant Neubau der Berliner Börse in der Fasanenstraße Anfang der 1960er Jahre 8

9 wachsenden Veränderungen am Finanzmarkt einstellen. Mut zur Innovation ist gefragt, und so hat Berlin immer neue Initiativen gestartet. Ob es die Handelszeiten waren, die wir als erste Börse 1995 den Bedürfnissen der Privatanleger folgend verlängerten, die Einführung neuer Produkte, die Aufhebung der Präsenzpflicht der Skontroführer oder die Implementierung innovativer Handelssysteme, die Börse Berlin war oft Vorreiter. Die Einführung eines neuen Handelssystems hat dazu geführt, dass die Börse Berlin heute die einzige Regionalbörse ist, die zwei Marktplätze betreibt. In Ergänzung zu dem auf inländische Privatanleger ausgerichteten Handelssystem Xontro, das bis heute das wirtschaftliche Rückgrat der Börse Berlin bildet, wurde das Ziel einer Ausweitung des Dienstleistungsangebotes hin zu einem paneuropäischen Ansatz 2008 mit dem Start des Marktplatzes Equiduct erfolgreich umgesetzt. Equiduct ist eine europaweit agierende Plattform für den Handel europäischer Blue Chips. Der Transaktionsservice für das System wird von London aus betrieben. Das Marktmodell orientiert sich an den Prinzipien der europäischen Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Mi- FID). Hier wurde unter anderem 2007 der Grundsatz des besten Preises verankert. Nicht mehr durch Konzentration der Liquidität auf einen Börsenplatz, sondern durch mehr Wettbewerb und damit geringere Kosten, durch höhere Ausführungsqualität und damit mehr Anlegerschutz sollte die Handelsqualität dauerhaft verbessert werden. Diesem Anliegen trägt Equiduct durch die Berechnung des volumengewichteten besten Preises (VBBO) Rechnung mit Erfolg. Der Umsatz auf Equiduct erreichte von Januar bis August 2012 ein Volumen von rd. 22 Mrd. Euro, Tendenz steigend. Der Vorteil für die Anleger in Frankreich, Italien und den Benelux-Staaten liegt klar auf der Hand: Sie sparten allein von Januar bis August 2012 durch Equiducts VBBO über Euro. Allerdings profitieren bisher nur die Anleger im europäischen Ausland von diesem Angebot. Deutsche Banken sind bis dato noch nicht an Equiduct angeschlossen, was wohl auch auf die besondere Situation in Deutschland zurückzuführen ist. Anders als in anderen europäischen Staaten haben Anleger hier bereits die Wahl zwischen mehreren Regionalbörsen, weshalb den Banken der Anschluss an weitere Handelsplätze aus unserer Sicht zu Unrecht - zweitrangig erscheinen mag. Durch den europaweiten Vertrieb und den Anschluss an diverse Clearinghäuser (LCH Clearnet SA, LCH Clearnet Ltd., Six-x-clear AG und Euro CCP) ist die Börse Berlin mit Equiduct dennoch für die Zukunft gut aufgestellt. Der maklergestützte Xontro-Handel bietet für den privaten, inländischen Anleger das gesamte Spektrum an Wertpapieren mit den Schwerpunkten internationale Aktien und Anleihen. Das zugrunde liegende Marktmodell gewährleistet, dass Anleger auch in weniger liquiden Werten stets einen marktgerechten Preis bei der Ausführung ihrer Order erhalten. Der Skontroführer spendet Liquidität bei wenig gehandelten Titeln, sorgt über ein Limit Control System für das Auslösen von Stopp-Loss-Orders bei fehlender Gegenseite und verhindert wirtschaftlich nicht sinnvolle Teilausführungen, um die Gebühren für den Privatanleger möglichst niedrig zu halten. Informierte und risikobereite Anleger finden neben Werten aus den großen Indizes vor allem Papiere aus der zweiten und dritten Reihe. Gerade beim Handel in den letztgenannten Instrumenten profitieren Anleger von den strengen Liquiditätsverpflichtungen, die Skontroführer einhalten müssen. So ist eine hohe Handelsqualität auch für diese Titel gewährleistet und das börsentäglich von 08:00 bis 20:00 Uhr. Berlin kommt, und, mit zwei Marktplätzen und neuen Initiativen, auch die Börse Berlin. So lassen sich doch wieder Synergien finden zwischen der Börse und ihrer Stadt. Berlin, als lebenswerte Stadt mit großer Anziehungskraft für junge, gut ausgebildete Menschen, erfährt gerade einen Wachstumsschub als Kulturmetropole, Wissenschaftsstandort und Venture Capital Markt. Die Stadt ist für die unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen und Unternehmen attraktiv. Davon wird auch die Börse Berlin nachhaltig profitieren. Aufgeregter Handel ohne Computer in den Sechzigern R REDAKTIONELL DR. JÖRG WALTER Joint CEO ARTUR FISCHER Joint CEO 9

10 DER AKTIONÄR SCHON AM FREITAG LESEN Direkt nach Redaktionsschluss die App-Ausgabe für Abonnenten kostenlos! DER AKTIONÄR 3 in 1: Printausgabe + epaper + App-Ausgabe Jetzt vier Wochen testen für nur 14,90 EUR

11 Europäische Ratingagentur in Berlin D ie Scope Group ist die führende bankenunabhängige Ratingagentur in Europa. Das Unternehmen setzt den Fokus auf die systematische Analyse und Bewertung von Unternehmen und deren Anleihen, dem Rating nationaler und internationaler Kapitalanlagen und ihren Managementgesellschaften. Derzeit analysiert Scope Vermögenswerte im Umfang von mehr als 1,2 Billionen Euro. Zielgruppe der Analysen von Scope sind vor allem Kredit- und Allfinanzinstitute sowie Vermögensverwalter, Vertriebe und andere institutionelle Intermediäre. Die Dienstleistungen von Scope nutzen aktuell über 900 institutionelle Investoren und Finanzinstitute aus 18 Ländern bei der Auswahl, der Prüfung und dem Controlling ihrer Investments und bei Kapitalmarkttransaktionen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt heute über 70 Analysten und Mitarbeiter an den orten Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Amsterdam und Luxemburg. Credit Rating Scope Credit Rating ist eine nach EU-Verordnung Nr. 1060/2009 registrierte europäische Ratingagentur. Im Bereich Credit Rating bewertet Scope die wirtschaftliche Stabilität bzw. die Ausfallrisiken von Unternehmen und deren Finanzierungsvehikel. Die Scope-Analysen dienen als fundierte Entscheidungsgrundlage bei der Umsetzung von Finanzierungsvorhaben, bei M&A-Projekten sowie bei der Bonitätsprüfung von Geschäftspartnern im Rahmen von Risikomanagement-Aktivitäten. Scope Credit Ratings eröffnen den Zugang zu zahlreichen Kapitalmarktsegmenten, dies insbesondere im Bereich der börsennotierten Anleihen. Als erste konzernunabhängige Ratingagentur im EURO- Raum hat Scope Credit Rating das Registrierungsverfahren gemäß der EU-Verordnung Nr. 1060/2009 erfolgreich abgeschlossen. Scope hält damit den Status einer EU-weit registrierten Credit Rating Agency (CRA). Investment Rating Das Geschäftsfeld Investment Rating deckt die Qualitätsanalyse von Investmentprodukten und ihren Managementgesellschaften ab. In den Sektoren Investmentfonds, Offene Immobilienfonds, Geschlossene Fonds und Zertifikate bewertet Scope jährlich über Kapitalanlagen. Das Investment Rating bewertet die Qualität einer Kapitalanlage. Entsprechend dem jeweiligen Anlagevehikel werden neben quantitativen Kriterien wie der Risiko-Rendite-Relation auch qualitative Faktoren wie die Management Qualität mit einbezogen. Die Analysen werden von institutionellen Intermediären und Investoren bei der Auswahl, Prüfung und Beobachtung ihrer Investmentportfolien genutzt. Das Management Rating bewertet die Qualität eines Unternehmens in seiner Funktion als Dienstleister gegenüber seinen Vertragspartnern. Bei der Bewertung stehen neben der Beurteilung der Unternehmensstruktur auch die Kompetenz des Managements und die historische Performance im Vordergrund. Derzeit unterzieht Scope mehr als 50 Managementgesellschaften einem Rating, das kontinuierlich überprüft wird. Analyse-Plattformen Scope stellt seinen Institutionellen Kunden und Intermediären in den jeweiligen Investmentsektoren internetbasierte Analysesysteme zur Verfügung. Die Plattformen beinhalten neben den einzelnen Analysen und Bewertungen auch zahlreiche Selektions- und Controlling-Tools. Die Systeme unterstützen Investoren und Intermediäre dabei, ihre Auswahl-, Prüf- und Überwachungsprozesse für Kapitalanlagen effizienter zu gestalten und die aus diesen Arbeiten entstehenden Risiken systematisch zu reduzieren. Hoher Transparenz-ard Scope ist von Banken und staatlichen Institutionen unabhängig und verfügt über eine breite und diversifizierte Kundenbasis. Damit ist die Unabhängigkeit und Objektivität der Ratings sichergestellt. Scope ist sowohl bei den angewendeten Analysemethodiken als auch bei der Darstellung der Ratingergebnisse transparent, nachvollziehbar und systematisch. Der Ratingkodex von Scope setzt die ards der von der International Organization of Securities Commissions (IOSCO) in den Statement of Principles Regarding the Activities of Credit Rating Agencies formulierten Vorgaben um. Ratings werden durch Scope grundsätzlich veröffentlicht. Anbieter und Rating-Objekte können ausschließlich Mitveröffentlichungsrechte erwerben. Die Möglichkeit, Ratingergebnisse zu unterdrücken, ist dadurch ausgeschlossen. Alle Scope-Ratings können auf eingesehen werden. R REDAKTIONELL THOMAS MORGENSTERN Geschäftsführer Scope Credit Rating 11

12 R REDAKTIONELL Erfolgsfaktor Risikound Moneymanagement A nleger und Trader sind naturgemäß immer auf der Suche nach lukrativen Handelsideen. Dieses Vorhaben ist wegen der Vielzahl an Anlageklassen und Basiswerten schon schwierig genug. Aber selbst gute Ideen können bei schlechter Strukturierung des Handelsgeschäfts scheitern. Denn planloses Handeln ist das Gefährlichste, was Anleger tun können gerade im Kurzfrist-Handel. Der erfahrene Trader setzt daher auf übergeordnete Regeln, die man als Risiko- und Moneymanagement kennt. Dabei bezeichnet man Regeln, die einzelne Trades betreffen, als Moneymanagement. Dagegen hat das Risikomanagement Strukturregeln im Auge, die das gesamte Kapital des Anlegers betreffen. Warum man einen Trade strukturieren sollte Kein Anleger oder Trader sollte davon ausgehen, dass jedes seiner Handelsgeschäfte sich für ihn lohnt. Das Gegenteil dürfte die Realität vermutlich besser beschreiben: Fehlerhafte Kursprognosen und sich daraus ergebende Positionierungen sowie Verlust-Trades gehören zum Tagesgeschäft. Erfolgreiche Trader beschäftigen sich zunächst mit der Frage, wie sie mit solchen Verlusten umgehen sollen. Das ergibt Sinn, da der Trader zwar nicht den Markt, aber die eigenen Aktionen kontrollieren kann. In diesem planerischen Prozess ist typischerweise das Erfolgsgeheimnis der meisten Trader zu entdecken. Noch bevor der Trader sich für einen Einstieg entscheidet, legt er sich eine Exit-Strategie zurecht. Diese definiert einen Ausstiegskurs und umfasst die Bestimmung sowohl eines Gewinnziels (Take Profit) als auch der Verlustgrenze (Stop Loss). Verzichtet der Trader auf diese Vorüberlegungen, dann kann es ihm passieren, dass ein Handelsgeschäft so stark in die Verlustzone dreht, dass er in eine subjektiv ausweglose Situation gerät. Wer dann nicht weiß, wie er sich im Verlustfalle verhalten soll, der lässt die eingegangene Position möglicherweise gegen sich laufen. So ist schon oft aus ordentlichen Kursgewinnen am Ende noch ein herber Verlust geworden. Es geht natürlich vor allem darum, Gewinne systematisch mitzunehmen und Verluste zu begrenzen. Verlustrisiko vom sogenannten Chance-Risiko-Verhältnis (CRV). Ein CRV von mindestens 2 zu 1 lässt sich mit dem entsprechenden Platzieren der Stoppmarken punktgenau umsetzen. Welche Kurse der Trader für seine Stoppmarken konkret wählt, hängt wesentlich von der individuellen Handelsstrategie, technischen Signalen und der persönlichen Risikoneigung ab. Dabei ist zu beachten, dass der Abstand des Stopps zum Einstiegskurs groß genug sein sollte: Mit sehr engen Stoppkursen wird der Trader möglicherweise bei der kleinsten Gegenbewegung ausgestoppt und kann nicht mehr an einer weiteren positiven Entwicklung partizipieren. Es gilt: Je nervöser die Marktteilnehmer sind, desto eher ist mit dynamischen Kursbewegungen, ständigen Richtungswechseln und hoher Marktschwankung (Volatilität) zu rechnen. Besonders die aktuellen politischen Börsen, die von Euro-Krisengipfeln und Interventionen beherrscht sind, können als ein Paradebeispiel für stark schwankende Märkte herangezogen werden. Risiken durch garantierte Stopps vermeiden Wer vor diesem Hintergrund auf der sicheren Seite sein möchte, der nutzt garantierte Stop-Orders, die wie der Name schon sagt eine Ausführung zum gewählten Stoppkurs zu 100 Prozent garantieren. Damit sind Anleger sogar vor Worst-Case-Szenarien geschützt. Bei schnellen Marktbewegungen oder Kurslücken (Gaps) kann es vorkommen, dass normale Stopps erst zum nächsten gehandelten Kurs ausgeführt werden. Dadurch kann ein unkalkulierbarer Verlust auftreten, der höher ausfällt als das ursprünglich geplante Risiko. Daher sind vor der Veröffentlichung marktbewegender Konjunkturdaten garantierte Stopps die bestmögliche Absicherung. Der Chart stellt Kurslücken dar in diesem Fall Overnight Gaps, also Kursabstände zwischen zwei Handelstagen. Je nach eigener Positionierung können solche Gaps hohe Risiken bedeuten. Wie man Stoppmarken richtig setzt 12 Eine erste sinnvolle Regel legt das Gewinnpotenzial zum Verlustrisiko fest. Falls ein Anleger dann gezielt nach Handelsgelegenheiten sucht, bei denen der angestrebte Gewinn doppelt so hoch ist wie das mögliche Verlustrisiko, dann genügt ihm schon eine Trefferquote von 50 Prozent zu einem ordentlichen Gewinn. Trader sprechen übrigens bei dem Verhältnis von Gewinnchance und Overnight Gaps Deutsche Bank (Sept. 2011)/Quelle: PureDeal IG Markets

13 Optimieren mit Stopps Aber auch auf der Gewinnerseite lässt sich das Handling eines Trades oft verbessern. Wer beispielsweise seine Gewinnchancen nicht begrenzen möchte, der nutzt einen Trailing Stop als Alternative zum Take Profit, der meist als Limit-Order eingesetzt wird. Ein Trailing Stop läuft automatisch und dynamisch in dem vom Trader festgelegten Abstand mit dem Kurs mit. Auch hier kann es allerdings passieren, dass Anleger bei größeren Kursschwankungen ausgestoppt werden. Neben zusätzlichen Risiken durch plötzlich einsetzende Kursschwankungen ist es entscheidend für den Erfolg, dass der Trader an einer einmal gewählten Stop-Loss- Marke festhält. Andernfalls wären die gesamten Planungen im Vorfeld letztlich überflüssig. Ein Stoppkurs wird also, wenn überhaupt, nur nachgezogen, um das Risiko sukzessive zu reduzieren oder Gewinne abzusichern. Niemals darf das Risiko eines Trades nachträglich steigen. Die Höhe des Einsatzes Prozent in einem Trade auszugleichen, wäre beim nächsten Versuch bereits eine Performance von 100 Prozent erforderlich. Trader sollten daher immer ihr verfügbares Anlagevermögen im Auge behalten. Die Summe, die der Trader für ein Geschäft aufwenden und maximal riskieren sollte, hängt vom Depotguthaben und der eigenen Risikoneigung ab. Bei erfahrenen CFD-Tradern hat sich ein maximales Risiko je Trade in Höhe von etwa 3 Prozent der Depotkapitalisierung als hilfreich erwiesen. Weniger erfahrene Trader sollten geringere Risiken eingehen. Fazit: Nicht nur die Suche nach den aussichtsreichen Handelsgelegenheiten gehört zum erfolgreichen Agieren an den Börsen, sondern auch ein diszipliniertes Risiko- und Moneymanagement. Wer auf sinnvolle Regeln zum Strukturieren der eigenen Handelsaktivitäten verzichtet, der wird auf Dauer kaum an den Kapitalmärkten erfolgreich sein. R REDAKTIONELL Zum Risikomanagement gehört die Frage, wie viel Geld ein Anleger pro Trade maximal einsetzen sollte. Geschicktes Agieren hierbei ist nicht zuletzt deshalb notwendig, weil ein bestimmter Kapitalverlust immer nur durch einen entsprechend höheren Gewinn wieder ausgeglichen werden kann. Um beispielsweise einen Depotverlust von 50 GREGOR KUHN Head of Public Relations Kostenlos und nur bei OnVista.de: Das MyOnVista Musterdepot wird mobil. WP7 Ab sofort können Sie auf jedem Handy oder Smartphone das Musterdepot einsehen und bearbeiten. iphone Die Musterdepot-Daten werden automatisch abgeglichen. So haben Sie Ihr aktuelles Musterdepot immer im Griff. MyOnVista Jetzt auch über iphone, Mobile Webseite und Windows Phone 7 Noch nicht bei MyOnVista? Mehr Informationen zum Musterdepot und weiteren Services finden Sie auf 13

14 R REDAKTIONELL Geldpolitik in der Schuldenkrise D ie Kernaufgabe des Eurosystems, also der Europäischen Zentralbank (EZB) und der nationalen Notenbanken der Mitgliedsländer des Euro-Raums, ist die Sicherung der Preisstabilität. Weil die Zentralbanken vieler Industrieländer in den vergangenen Jahrzehnten die Inflation erfolgreich bekämpft haben, wird diese Aufgabe von vielen als selbstverständlich erachtet. Gleichwohl wäre es ein Fehler, die Inflation ein für allemal für besiegt zu erklären. Der Erhalt der Geldwertstabilität ist eine Daueraufgabe. Darum ist es so wichtig, dass die Rahmenbedingungen für eine stabilitätsorientierte Geldpolitik richtig gesetzt sind. Das gilt insbesondere für die Europäische Währungsunion, deren 17 Mitgliedsländer nach wie vor eine eigenständige Finanzpolitik verfolgen. Deswegen wurde bei Ihrer Gründung auch besonderer Wert auf den Schutz der gemeinsamen Währung vor einer allzu laxen Finanzpolitik gelegt: Die Geldpolitik wurde einer unabhängigen Notenbank anvertraut, und die Mitgliedsstaaten verpflichteten sich zu einer soliden Haushaltsführung. Ausdrücklich ausgeschlossen wurde die gegenseitige Haftung für nationale Schulden. Es sollte auf diese Weise verhindert werden, dass angesichts hoher Staatsverschuldung Risiken vergemeinschaftet werden oder Druck auf die Währungshüter ausgeübt wird, Schulden mittels der Notenpresse zu bezahlen. Bedauerlicherweise haben die Mitgliedsstaaten nach der Einführung des Euro gegen die gemeinsamen Regeln für die Finanzpolitik verstoßen, und diese Verstöße wurden nur sehr lax geahndet. Vor allem jene Länder, denen derzeit das Vertrauen an den Finanzmärkten fehlt, haben zudem zu wenig auf Ihre Wettbewerbsfähigkeit geachtet. Reformen, die zu flexibleren Arbeits-, Güter- und Dienstleistungsmärkten hätten beitragen können, wurden hinaus gezögert. Hartnäckige Defizite in der Leistungsbilanz und im Staatshaushalt machten diese Länder verwundbar. Finanziert wurden diese Defizite nicht zuletzt durch Finanzinstitute aus anderen europäischen Ländern, denen es attraktiv erschien, in Ländern mit derselben Währung, aber mit höheren Wachstumsraten zu investieren. Dabei wurden Risiken mitunter sträflich vernachlässigt. dann konsequent für grundlegende Reformen zu nutzen gilt. Auch für die Deutsche Bundesbank ist klar, dass die Schuldenkrise im Euro-Raum außer-gewöhnliche Maßnahmen erfordert. Allerdings müssen stets auch die Risiken und Nebenwirkungen der geld- und finanzpolitischen Krisenoperationen bedacht werden. Eine rein kurzfristig orientierte Krisenpolitik nach dem Motto Not kennt kein Gebot ist der falsche Weg. Der Zweck heiligt in diesem Sinne nicht jedes Mittel. Die Deutsche Bundesbank steht hinter dem Euro. Gerade deshalb setzt sie sich dafür ein, dass die Währungsunion eine Stabilitätsunion und der Euro eine stabile Währung bleibt. Es gibt verschiedene Wege, um dieses Ziel zu erreichen. Die europäische Geldpolitik darf aber nicht für Zwecke eingespannt werden, die ihrem Mandat nicht entsprechen. Bis zu einem gewissen Grad mag die Verwischung von Geld- und Finanzpolitik in der Krise unvermeidlich sein. Unbegrenzte Käufe von Staatsanleihen oder eine Zentralbankfinanzierung der Rettungsschirme sind mit dem Mandat der Europäischen Zentralbank nach Ansicht der Bundesbank aber nicht zu vereinbaren. Sie würden gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung verstoßen. Das Eurosystem ist unabhängig gemacht worden, damit es die Preisstabilität sichern kann. Diese Unabhängigkeit darf nicht dazu dienen, die demokratische Legitimierung finanzpolitischer Entscheidungen zu umgehen. Die Geldpolitik kann die Krise nicht lösen. Die Krise ist eine Vertrauenskrise. Vertrauen kann man mit Geld nicht kaufen. Es muss mühsam erarbeitet werden durch Strukturreformen. Das ist Sache der Wirtschafts- und Finanzpolitik. 14 Die Finanzhilfen, die die europäischen Partner in Form von Rettungsschirmen aufgespannt haben, können nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank unter bestimmten Bedingungen durchaus sinnvoll sein. Der Krisenverlauf hat aber auch gezeigt, dass sich die Krise nicht mit immer mehr Geld bekämpfen lässt. Diese Strategie stößt an verschiedene Grenzen: die der politischen Akzeptanz, der finanziellen Möglichkeiten und damit auch der Glaubwürdigkeit. Als besonders problematisch ist zu sehen, dass die Anreize zu soliden Staatsfinan-zen verloren zu gehen drohen. Finanzhilfen setzen nicht an den Ursachen der Krise an. Sie können nur Zeit kaufen, die es CLAUS TIGGES Präsident der Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg, Deutsche Bundesbank

15 Vorsicht, Marktmanipulation! S eit zehn Jahren verfolgt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Marktmanipulationen in Deutschland. Beim Vorgehen der Täter und der Verfolgungsbehörden hat sich seit 2002 vieles geändert. Mit dem automatisierten Handel wartet bereits die nächste Herausforderung auf die BaFin. Telefon-Marketing und Spam-Kampagnen Vor allem das sogenannte Scalping beschäftigt die Ba- Fin seit einigen Jahren. Dabei werden meist relativ unbekannte Unternehmen beworben. Mit Empfehlungen in Börsenbriefen, durch Telefon-Marketing (Cold Calling), aber auch durch Spam-Kampagnen via und Fax wird versucht, Interesse und Nachfrage bei potenziellen Anlegern zu wecken und die Kurse nach oben zu treiben. Oft läuft diese Art der Marktmanipulation über arbeitsteilig organisierte Netzwerke ab. Vermeintlich unabhängig agierende Börsenbriefe bewerben konzertiert die Wertpapiere. Bei Anlegern entsteht dadurch der fälschliche Eindruck, es handele sich um ein attraktives Investment. Tatsächlich nutzen die Täter aber gezielt das Anlegerinteresse, um eigene Bestände zu künstlich überhöhten Kursen abzustoßen. Wenn das Medienfeuerwerk erlischt, stürzen die Börsenpreise der Aktien ins Bodenlose. Häufig merken die Käufer zu spät, dass die Firmen über ein zumindest zweifelhaftes Geschäftsmodell oder überhaupt kein operatives Geschäft verfügten. Besonders häufig waren diese dubiosen Emittenten im Freiverkehr anzutreffen, insbesondere im First Quotation Board der Frankfurter Wertpapierbörse. Dieses Segment wird zum Jahresende 2012 geschlossen. Abzuwarten bleibt, ob dadurch die Fallzahlen zurückgehen oder ob die Täter Ausweichstrategien entwickeln und beispielweise an anderen Börsen auftreten. Vorsicht vor unbefugten Ordererteilungen Ein weiteres Phänomen, das bundesweit auftritt, ist der Marktmissbrauch durch unbefugte Telefonorders. Dabei verschaffen sich die Täter zunächst Informationen über ein Wertpapierdepot sowie die entsprechenden Zugangsbzw. Identifizierungsdaten, wie zum Beispiel Depotnummer oder Geburtsdatum des Depotinhabers. Bisweilen sind es die Depotinhaber selbst, die leichtgläubig ihre Kontodaten an Dritte weitergeben. Anschließend geben sich die Täter im telefonischen Kontakt mit dem Kreditinstitut als Depotinhaber aus und erteilen zu Lasten von dessen Konto großvolumige Kaufaufträge für Aktien, die regelmäßig wenig bekannt sind und im Freiverkehr gehandelt werden. neue Aktien Gegenstand solcher unbefugten Telefonorders werden. Kreditinstitute nehmen diese Werte regelmäßig auf interne Beobachtungslisten und überprüfen entsprechende Ordererteilungen, so dass die Taten immer häufiger im Versuch steckenbleiben. Dadurch konnte bereits ein potenzieller Schaden von mehr als 3,5 Mio. Euro vermieden werden. Parallel zu diesen präventiven Maßnahmen laufen strafrechtliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Auch wenn die Ermittlungen über Landesgrenzen hinweg aufwändiger und langwieriger sind, so ist es in der Regel doch möglich, auch in solchen Fällen die Täter zu identifizieren. Erste Verurteilungen wegen Scalpings mit empfindlichen Freiheitstrafen nach mehr als einem Jahr Untersuchungshaft zeigen, dass auch die Justiz dieser Form der Wirtschaftskriminalität heute eine große Bedeutung beimisst. Marktmanipulation wird mittlerweile als das wahrgenommen, was sie häufig ist: schwere bzw. organisierte Kriminalität. Algo-Trading Neue Entwicklungen an den Märkten verändern auch die Verfolgung von Missbrauch. So rückt der automatisierte bzw. algorithmische Handel zunehmend ins Visier der Aufsicht. Auf europäischer Ebene wird derzeit die Marktmissbrauchsrichtlinie als das maßgebliche Regelwerk für Marktmissbrauch überarbeitet, um unter anderem auch manipulative Strategien in diesem Bereich zu erfassen. Die Aufklärung derartiger Fälle, bei denen große Datenmengen auszuwerten sein werden, stellt eine der aktuellen Herausforderungen bei der Überwachung von Marktmanipulation dar. R REDAKTIONELL Bislang sind 42 überwiegend ausländische Emittenten betroffen. Der entstandene Schaden beträgt knapp 7 Mio. Euro. Die BaFin warnt auf ihrer Internetseite, wenn REGINA SCHIERHORN Leiterin Marktmanipulationsüberwachung 15

16 Berliner Handelsgesellschaft R REDAKTIONELL Die Berliner Handelsgesellschaft in der Französischen Straße 42 in Mitte um D ie Berliner Handelsgesellschaft wurde am 2. Juli 1856 gegründet. Seit ihrer Gründung residierte die Bank an der Französischen Straße Nr. 42 im Zentrum Berlins. Unter den Gründern waren mit Paul Hermann Mendelssohn-Bartholdy, Gerson Bleichröder und Abraham Oppenheim drei der bedeutendsten preußischen Privatbankiers. Die Bank wurde als Kommanditgesellschaft auf Aktien gegründet und erhielt den ungewöhnlichen Namen Handels-Gesellschaft. Die Gründung des Instituts fällt in die Zeit der beginnenden Industrialisierung in Deutschland. Das Bankhaus engagierte sich zunächst bei der Finanzierung des Eisenbahnbaus in Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland. Einige Jahre später gewann das Finanzieren der Industrie an Bedeutung. Binnen eines Jahrzehnts rückte die Berliner Handelsgesellschaft in die Spitzengruppe der deutschen Banken auf. Das Berliner Institut profitierte vom Erfolg Preußens. Berlin dominierte als Bankenstandort im Deutschen Reich. Den Boomjahren nach der Reichsgründung von 1871 folgte bald eine tiefe Rezession: die als Gründerkrach in die Geschichte einging. Die Berliner Handelsgesellschaft überstand diese Zeit hektischer Gründungsaktivitäten, da die Banker selbst hafteten und sich daher von gewagten Spekulationen und Börsentransaktionen fernhielten. Die Bank überstand die Krise zwar nicht ohne Blessuren, aber ohne Substanzverlust. In den 1880er-Jahren bis zum ersten Weltkrieg entwickelte sich die Berliner Handelsgesellschaft zu einer der führenden Investmentbanken Deutschlands. Der Erfolg der Bank war eng mit Carl Fürstenberg ( ) verbunden. Dieser übernahm 1883 die Leitung des Instituts. Unter Fürstenberg wurde die Bank zu einer Industrie- und Investmentbank. Von Anfang an finanzierte die Berliner Handelsgesellschaft die 1983 gegründete Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Electricität, die kurz darauf in die Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft kurz AEG umbenannt wurde. Bei der Zusammenarbeit mit dem späteren Weltkonzern AEG half die persönliche Bekanntschaft Fürstenbergs mit Emil Rathenau, dessen Sohn Walther später deutscher Außenminister wurde. Die Nähe zur Industrie war nicht selbstverständlich für Banker der damaligen Zeit. Zudem verzichtete die Bank auf den Aufbau eines Filialnetzes. Fürstenberg spezialisierte sich lieber und bediente seine Nische. Dabei half der eigene Ansatz der Bank, Partnerbanken unter den Provinzbanken zu finden. Nach der Hochzeit des Eisenbahnwesen und der Montanindustrie, folgten neue Industrien wie die Elektrotechnik, die Chemie sowie der Maschinen- und Fahrzeugbau. Deutsche Unternehmen expandierten stark damals. Die Berliner Handels-Gesellschaft stieg zu einem der wichtigsten Bankpartner bei der Finanzierung des Kapazitätsausbaus und neuer Industrieanlagen auf. Das Institut erarbeitete sich den Ruf, bei der Emission von Aktien und Anleihen innovativ und ideenreich zu sein. Neben dem Industriegeschäft war die Berliner Handelsgesellschaft schon früh im Geschäft mit Staatsanleihen ausländischer Emittenten tätig. So kamen bereits 1889 Geschäftskontakte nach China zustande. Bis nach dem zweiten Weltkrieg folgten schwierige, aber auch bewegte Jahre für das Bankhaus. So waren die 1920er-Jahre von zahlreichen Zusammenschlüssen von Unternehmen geprägt und ein Übernahmeversuch durch den Industriellen Hugo Stinnes konnte abgewehrt werden. Selbst die Weltwirtschaftskrise 1929 überstand das Bankhaus gut. In der dunklen Zeit des Nationalsozialismus gaben drei der vier Geschäftsinhaber wegen ihrer jüdischen Abstammung ihre Position auf und flohen rechtzeitig aus dem Land. Zu ihnen gehörte Hans Fürstenberg, der Sohn von Carl Fürstenberg der prägenden Führungspersönlichkeit der Bank. Nach Kriegsende wurde der Name der Bank zwar beibehalten, aber der Sitz des Unternehmens wurde nach Frankfurt verlagert, da der sowjetische Stadtkommandant Bankgeschäfte untersagte. Die ZEIT schrieb am 5. Juli 1956 über die Berliner Handelsgesellschaft: Ein Jahrhundert ständiger Mitarbeit an hervorragender Stelle des öffentlichen Lebens ist eine Leistung, auf die nur wenige deutsche Großunternehmen zu verweisen vermögen. Sie besagt, daß man von Anfang an, seit dem Einbruch der industriellen Revolution in die alte ständische Wirtschaft, dabei war. Das aber vermag die Berliner Handelsgesellschaft, die am 2. Juli das Fest ihres hundertjährigen Bestehens feierte, von sich mit allem Recht zu behaupten. Inzwischen ist die Berliner Handelsgesellschaft mit der Frankfurter Bank in die BHF-Bank überführt worden. THORSTEN CMIEL

17 DR. GUIDO SANDLER CEO von Bergfürst (www.bergfuerst.com) R REDAKTIONELL Wir fördern den Mittelstand. D as Berliner Unternehmen BERGFÜRST gibt durch das Prinzip des Crowdinvesting einer großen Zahl von privaten Investoren (crowd) erstmals die Chance, als Aktionäre vom dynamischen Wachstum innovativer Unternehmen in einer frühen Phase zu profitieren. Das Unternehmen startet seinen Geschäftsbetrieb im Herbst Im Gespräch erläutert Guido Sandler, CEO von Bergfürst, die Notwendigkeit von Eigenkapitalfinanzierungen für den Mittelstand, die Vorteile von Social Marketing und das Konzept seines Unternehmens. BörsenTAG: Crowdfunding und Crowdinvesting sind noch recht unbekannte Finanzierungsformen, was ist der Unterschied? DR. GUIDO SANDLER: Crowdfunding ist mehr der kulturelle, gemeinnützige Teil. Bei Crowdinvesting geht es um Unternehmensfinanzierung. Wir sind im Bereich Crowdinvesting tätig. In Deutschland gibt es verschiedene Plattformen, die Beteiligungsmodelle anbieten. Wie sehen diese Beteiligungen aus? Höchst unterschiedlich. Die meisten Plattformen vermitteln Fremdkapital. Ein weiterer Unterschied betrifft die Beaufsichtigung: Man fällt unter Bagatellgrenzen, wenn man nur Fremdkapital vermittelt und einen Betrag von Euro nicht überschreitet. Die Vermittlung von Finanzbeteiligungen ist in Deutschland zum Glück reguliert. Wir werden daher von der BaFin reguliert sein und setzen ausschließlich auf die Finanzierung mit Aktien. Warum setzen Sie ausschließlich auf Eigenkapitalfinanzierungen? Wir haben in Deutschland bei der Unternehmensfinanzierung eine Fremdkapitalkultur. Gleichzeitig ist bei Banken das Interesse zur Eigenkapitalfinanzierung für Unternehmen mit einem Wert unter 25 Millionen recht gering ausgeprägt. Das führt zu einer Lücke bei den Eigenkapitalfinanzierungen. Übrigens auch aus Anlegersicht sitzt man bei Fremdkapitalanlagen nur im Beifahrersitz. Fremdkapital ist oft aus Sicht des Unternehmens, aber auch aus der Perspektive eines Anlegers nicht das richtige Produkt. Die falsche Finanzierung behindert letztlich das Wachstum von Unternehmen. Für Sie steht der realwirtschaftliche Aspekt im Vordergrund? Genau. Wir fördern den Mittelstand, indem wir Eigenkapital einsammeln. Nur so entstehen dauerhaft neue Arbeitsplätze. Lassen Sie uns konkreter werden. Welche Leistungen bietet Bergfürst? Unsere Kernaufgaben sind zunächst Emissionen und Platzierungen für Emittenten. Nach einem Bookbuilding, also der Preisfindung, und der Platzierung betreiben wir bei Bergfürst den Handel mit vinkulierten Namensaktien 17

18 R REDAKTIONELL 18 auf einer elektronischen Handelsplattform. Schließlich decken wir über unsere Plattform de Kommunikation zwischen Emittent und Investor dauerhaft ab. Wie funktioniert das Bookbuilding? Wie ermitteln sie bei einer Platzierung den Preis für Aktien? Wir erlauben den Investoren während der dafür vorgesehenen Frist Zeichnungen abzugeben. Juristisch formuliert handelt es sich dabei um ein Angebot und das kann jederzeit geändert werden. Während der Bookbuilding- Phase können die Investoren ihre Preis- und Mengenangebote also anpassen. Der Interessent kann auch seinen Auftrag komplett streichen. Wenn wir die Zeichnung allerdings schließen, dann wird es verbindlich. Wir schauen dann, wie groß ist die Nachfrage zu welchem Preis. Das Hauptinteresse des Emittenten ist eine möglichst große Verbreitung. Daher werden wir bei deutlichen Überzeichnungen die Aktien ratierlich zuteilen, damit wir möglichst viele Investoren gewinnen können. Wie schätzen Sie den Markt für direkte Beteiligungen ein? Historisch betrachtet gab es wohl noch nie so viel Geld und Vermögen in Deutschland. Die notwendige Risikobereitschaft für eine Eigenkapitalbeteiligung ist ebenfalls vorhanden. Ein anderer Aspekt scheint mir noch Wir bieten Investoren die Möglichkeit sich direkter zu informieren als das bei herkömmlichen Börsengängen der Fall ist. wichtig zu sein: Es gibt Beteiligungsgesellschaften, aber Privatanleger können an dem Geschäft oft gar nicht teilnehmen. Ab welcher Summe kann ein Anleger sich über die Bergfürst- Plattform beteiligen? Ab 250 Euro. Bezogen auf einzelne Aktien kennen wir die Preise natürlich noch nicht, ich vermute, dass diese zu Beginn zwischen zehn und 20 Euro liegen werden. Wie kommen Sie an neue Emittenten? Nach den ersten Erfahrungen gibt es zwei unterschiedliche Wege. Wir sind natürlich unterwegs und schreiben auch mögliche Kandidatenunternehmen an, aber inzwischen ist es so, dass wir mit der steigenden Bekanntheit in der Gründerszene jeden Tag Anfragen erhalten. Das sind Unternehmen, die Interesse haben. Diese schauen wir uns dann genau an und prüfen eine Zusammenarbeit. Welche Unternehmen können Anleger auf der Plattform erwarten? In der ersten Phase dürften Unternehmen die Plattform nutzen, die in der Phase der Markterschließung und Marktdurchdringung sind und die bereits die Funktionstüchtigkeit ihres Geschäftsmodells bewiesen haben. Es handelt sich vermutlich um Unternehmen mit einer Bewertung von zehn bis 20 Millionen Euro, welche diese Kapitalmaßnahme zur Finanzierung des weiteren Wachstums durchführen. Kann man Bergfürst mit einer Börse vergleichen? Wir sehen uns als ein vorbörsliches Segment. Wir peilen in der Anfangsphase Emissionsvolumina in der Größenordnung von zwei bis fünf Millionen Euro je Unternehmen an. Das sind Größenordnungen, die Banken nicht so richtig interessieren. Wie unterscheidet sich das Bergfürst-Konzept von bekannten Börsen? Formulieren wir es so: Eine Aktie ist wie ein Geldschein. Wer ihn hat, der hat ihn. Das ist auch ein Problem, denn durch die Depotverwahrung der Banken kennen Unternehmen ihre Aktionäre nicht mehr. Bei der vinkulierten Namenaktie ist das anders. Eine rechtswirksame Übertragung erfordert zwingend, dass Namen und Anschrift der Aktionäre der Gesellschaft bekannt gegeben werden. Es geht darum, dass die Gesellschaft immer weiß, wer die Aktionäre sind. Mit den technischen Möglichkeiten von heute und der vinkulierten Namenaktie können wir den Gesellschafter in die Unternehmensentwicklung aktiv mit einbinden. Da wir auch die -adressen der Aktionäre haben, können Unternehmen über uns diese jederzeit erreichen. Sie organisieren einen Teil des Marketings für die Unternehmen? Genau. Unternehmen nutzen Social Marketing. Beispielsweise wird eine Mail an die Aktionäre versandt, in der für die nächste Woche eine Aktion angekündigt wird. Die Aktionäre aktivieren dann die eigenen sozialen Netzwerke mit der Nachricht. Angenommen ein Unternehmen hat 2000 Aktionäre und jeder von denen hat 100 Facebook-Freunde, dann haben sie Zugang zu Kontakten ohne einen Euro dafür bezahlt zu haben. Social Marketing hat eine hohe Qualität, denn die Informationen gehen von privat zu privat. Für viele Unternehmen handelt sich daher um einen echten geldwerten Vorteil. Erhalten Anleger auf ihrer Plattform die bekannten Informationen wie an einer Börse? Wir gehen sogar deutlich darüber hinaus. Natürlich gibt es Prospekte wie bei anderen Emissionen von Wertpapieren auch. So wird es Unternehmensstudien geben, in denen der Markt, seine Dynamik, die Wettbewerbssituation und die Unternehmensplanung untersucht werden. Zudem bieten wir Investoren die Möglichkeit sich direkter zu informieren als das bei herkömmlichen Börsengängen der Fall ist. Wie wollen Sie das erreichen? Früher sind wir in einem gewissen Stadium mit den Unternehmen nach Frankfurt getigert und haben uns Analysten vorgestellt und das war es. Es wurde quasi stille Post gespielt, bis der Anleger etwas von dem Emittenten

19 R REDAKTIONELL gehört hat. Und dann kamen die Informationen gefiltert an. Die Anleger hatten jedenfalls nie die Möglichkeit, das Management-Team direkt zu erreichen. Gerade bei jungen Wachstumsunternehmen ist genau dieses Team jedoch entscheidend für das Vertrauen und die Chancenbeurteilung. Können die Unternehmer ihre Idee präsentieren? Brennen sie für ihre Idee? Wie werden Fragen beantwortet? Wir transportieren diese Informationen mit Hilfe von Webinaren der Unternehmen, also Online-Videokonferenzen. In diesen Veranstaltungen gibt es dann beispielsweise Unternehmenspräsentationen, die der Interessent direkt sieht. Dort können schriftlich Fragen eingereicht werden. Die Fragen werden dann von einem Moderator nach Themenbereichen gebündelt und von den Unternehmern beantwortet. Neben der Papierdokumentation bekommt man also bei uns als Investor einen wertvollen Eindruck vom Management-Team. Wie sehen regelmäßige Informationen der Unternehmen bei Bergfürst aus? Wir verpflichten die Emittenten zu Quartalsberichten, zu Halbjahresberichten, Geschäftsberichten und wir verdichten diese Informationen zu ad-hoc-mitteilungen. Ferner bieten wir Investoren in Foren auf unserer Plattform die Möglichkeit, den Unternehmen Fragen zu stellen. Das ist ein weiteres attraktives Angebot für Anleger, denn diese müssen nicht ständig zwanzig Webseiten absurfen, um Informationen zu ihren Beteiligungen zu suchen. Jedes Unternehmen wird zu Teilnahme am Forum auf der Plattform verpflichtet? Ja. Wir managen dieses Forum und gehen bei Nichtbeantwortung von Investoren-Fragen dem auch selbst nach. Denn wir haben genau wie Investoren ein Interesse daran, dass relevante Informationen eingestellt werden. Eine transparente Informationspolitik im Forum ist auch von Emittenten gewollt. Denn solange Fragen nicht einzeln, sondern öffentlich beantwortet werden, entsteht auch keine Insider-Thematik. Sie legen offenkundig viel Wert auf Transparenz. Warum? Dauerhaftes Vertrauen entsteht nur mit einer offenen, transparenten Informationspolitik. Unternehmen und Unternehmer müssen lernen, dass die Finanzmärkte genauso Märkte sind, wie die eigenen Produkt- oder Dienstleistungsmärkte. Egal welche Information es ist, sie muss raus. Wenn Emittenten anfangen zu schweigen, dann wäre das eine Katastrophe, weil letztlich der Markt das Zutrauen verliert in den Wert. Auch für die Hauptversammlungen haben Sie sich etwas einfallen lassen Wir veranstalten einmal im Jahr an einem oder zwei Tagen zentral hintereinander oder parallel die Hauptversammlung für alle Unternehmen. Das ist ein Novum, das für die Unternehmen, aber auch für die Anleger 19

20 Lexikon Termine Per PDF abonnieren Download boersentag-berlin.de R REDAKTIONELL Sinn macht. Man kann schließlich nicht erwarten, dass ein Privatinvestor für 1000 Euro am Montag nach Kiel fährt und danach nach München. Bei einer zentralen Veranstaltung haben Investoren einen Anreiz, sich beispielsweise fünf Hauptversammlungen von eigenen Beteiligungen live anzuschauen. Zudem gewinnen andere Unternehmen dadurch neue Interessenten bei der Veranstaltung. Es kommt zu echter Kommunikation mit dem Management, aber auch der Investoren untereinander. Dann macht man abends eine Flasche Bier auf und legt ein Würstchen auf den Grill und hat ein Event in der echten Welt. Bergfürst begleitet Unternehmen in einer bestimmten, frühen Phase des Wachstums. Wie kann der Exit erfolgreicher Unternehmen aussehen? Das ist natürlich begrüßenswert. Wenn ein Unternehmen Kapitalmarkt und Investor Relations gelernt hat, dann ist eine Kapitalerhöhung auf unserer Plattform jederzeit möglich. Es kann darüber hinaus durchaus sein, dass das Unternehmen Appetit bekommt und einen regulären Börsengang durchführen will. Genauso ist ein Trade Sale möglich, dabei tritt meist ein Branchenunternehmen als möglicher Käufer auf den Plan. Kapitalerhöhungen für strategische Partner oder institutionelle Investoren sind natürlich auch denkbar unter Ausschluss des Bezugsrechts. Sie haben den ort Berlin gewählt. Wie kam es dazu? Die Gründerszene Berlin ist sehr kreativ und dafür gibt es genügend Belege. Vor einigen Wochen war ein Gründer von Google hier in der Stadt und der bezeichnete Berlin als den ort in Europa. Zudem bin ich bin ein alter BHF-Bankler und ich habe eine große Verbundenheit zur Stadt Berlin. Ich bin der Auffassung, dass was hier in Berlin gerade passiert, das hatten wir schon mal vor mehr als 100 Jahren. Als Fürstenberg und Rathenau mit der Berliner Handelsgesellschaft angefangen haben und Startup-Unternehmen wie AEG und Siemens finanzierten. Es handelte sich damals um neue Technologien. Ich sehe in der modernen Zeit von heute eine vergleichbare Entwicklung. In der Tradition der Berliner Handelsgesellschaft stehen wir hier. Das Gespräch führte Thorsten Cmiel, Chefredakteur Investment Alternativen. Das Interview finden Sie auch unter: BÖRSE am Sonntag Deutschlands großes Online-Finanzmagazin Lesen Sie jede Woche hochwertige Analysen, Trends, News und Hintergrundinformationen zu den Themen Aktien, Fonds, Zertifikate und Rohstoffe. Aktien & Märkte 20 Jetzt kostenfrei abonnieren Wertvolle Informationen für Ihre Anlageentscheidungen jetzt auch als iphone und ipad App. Spezial Unternehmen Fonds Zertifikate CFDs ETFs Rohstoffe

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