Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb

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1 Zum Verbleib beim Bewerber bestimmt! Nicht mit dem Teilnahmeantrag zurückgeben! Gemeinde Immenstaad am Bodensee KEV 160 (T) A Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb Dr.-Zimmermann-Straße Immenstaad (Ausschreibende Stelle) (Datum) Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 Vergabeart Öffentlicher Teilnahmewettbewerb vor Beschränkter Ausschreibung Freihändiger Vergabe Nicht offenem Verfahren Verhandlungsverfahren Wettbewerblichem Dialog Einzureichen bis: Datum: Uhrzeit: 14:00 Einzureichen bei: Gemeinde Immenstaad am Bodensee Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb PLZ: Ort: Immenstaad Straße: Dr.-Zimmermann-Straße 1 Zimmer: Voraussichtliche Angebotsaufforderung am: Baumaßnahme: Neubau Seewasserentnahme in Immenstaad in: Immenstaad am Bodensee Teilnahmeantrag für: Spezialtiefbau und Rohrleitungsbau Anlagen: Teilnahmebedingungen Teilnahmeantrag **) - KEV 162 (T) TB - - KEV 165 (T) Antr - (1-fach) (2-fach) Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /230.0 Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - Oktober Allgemeine Beschreibung der Leistungen (Seite Besondere Vertragsbedingungen LTMG-BW ¹) **) Verpflichtungserklärung Mindestlohn LTMG-BW ¹) **) Eigenerklärungen zur Eignung **) Pläne, Zeichnungen, Skizzen Nr. bis - KEV 179 AngErg Eignung - (2-fach) (2-fach) bis / Seite bis (je 1-fach) Kenn- und Hinweiszettel für Teilnahmeantrag **) - KEV (T) Kenn (CertiFORM) - Nicht beigefügte Unterlagen: 1) Hier ankreuzen, falls der Vertrag unter das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für Baden-Württemberg (LTMG) fällt, vgl. 2 LTMG. *) Vom Arbeitgeber auszufüllen **) Vom Bewerber einzureichende Unterlagen nur 1-fach vorhandene Unterlagen verbleiben beim Bewerber ): *) - KEV (B) BVB Tariftreue/Mindestlohn - - KEV AngErg Tariftreue/Mindestlohn - ( (2-fach) (2-fach) (je 1-fach) -fach) ( -fach) (1-fach) Seite 1 von 3

2 KEV 160 (T) A 1. Verfahren Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 Es ist beabsichtigt, zunächst einen Öffentlichen Teilnahmewettbewerb durchzuführen (1. Vergabestufe). Danach erfolgt die "Aufforderung zur Angebotsabgabe" an ausgewählte Bewerber (2. Vergabestufe) und ggf. Vergabe der Leistungen im Namen und auf Rechnung der Gemeinde 2. Immenstaad am Bodensee Die Vergabestelle verfährt nach Abschnitt 1 VOB/A Abschnitt 2 VOB/A Auskünfte werden erteilt, nicht beigefügte Vertragsunterlagen können eingesehen werden bei/beim Name Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, Herr Müller, Anschrift Kornblumenstraße 7/1, Friedrichshafen Telefon Fax Nicht beigefügte Unterlagen sind: SektVO. 3. Teilnahmebedingungen 3.1 Es gelten die beigefügten Teilnahmebedingungen - KEV 162 (T) TB Abweichend von diesen Teilnahmebedingungen gilt Folgendes: Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /230.0 Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - Oktober Unterlagen, Erklärungen und Nachweise Vom Bewerber sind vorzulegen: 4.1 Eignung des Bewerbers Angaben nach 6 bzw. 6 EG Abs. 3 Nr. 2 VOB/A Angaben nach 6 bzw. 6 EG Abs. 3 Nr. 3 VOB/A *) 4.2 Bewerbergemeinschaft haben die 5. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit Präqualifizierte Unternehmen müssen zum Nachweis ihrer Eignung in Nr. 4.3 des Teilnahmeantrags - KEV 165 (T) Antr - die Nummer angeben, unter der das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen eingetragen ist. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen zum Nachweis ihrer Eignung die im Vordruck - KEV 179 AngErg Eignung - verlangten Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag abgeben. Auf Verlangen sind die Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Ab einer Auftragssumme von Euro (netto) wird die Vergabestelle für den Bewerber, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. zu: - - Verpflichtungserklärung Mindestlohn ²) Vordruck AngErg Tariftreue - ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. sind Bescheinigungen unabhängiger Qualitätsstellen, dass der Bewerber bestimmte Qualitätsnormen erfüllt (z. B. Zertifizierungen nach DIN ISO 9001 bzw. EN 29001). Angabe der Umweltmanagementverfahren, die der Bewerber bei der Ausführung des Auftrags ggf. anwenden will (z. B. EMAS). mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Aufgabenteilung bzw. Auftragsanteile kurz zu beschreiben und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. in Nr. 4.1 geforderten Nachweise, Erklärungen und Bescheinigungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zu den dort genannt Bedingungen einzureichen. Leistungen von Nachunternehmen / Andere Unternehmen Beabsichtigt der Bewerber, Teilleistungen an Nachunternehmen zu übertragen, dann sind diese Leistungen im Teilnahmeantrag - KEV 165 Antr - unter Nr. 4.1 anzugeben. *) vom Auftraggeber auszufüllen ²) Hier ankreuzen, falls der Vertrag unter das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für Baden-Württemberg (LTMG) fällt, vgl. 2 LTMG. Seite 2 von 3

3 KEV 160 (T) A Vergabe/Projekt Nr.: LV01 Die Leistung wird in Lose aufgeteilt *) ja Die Bewerber haben grundsätzlich die Möglichkeit, Teilnahmeanträge nicht für alle Lose einzureichen. nein Auswahl der Bewerber ³) *) Die Auswahl der Bewerber erfolgt entsprechend den nachfolgenden Eignungskriterien ( 6, 6 EG VOB/A oder 20 auf der Grundlage des Teilnahmeantrags (einschl. der vorgelegten Nachweise, Bescheinigungen, Erklärungen usw.). Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit, Erfahrungen. Spezielle Erfahrungen mit vergleichbaren Bauleistungen Personelle Besetzung Technische Ausstattung Weitervergabe an Nachunternehmer Referenzen Zuverlässigkeit Tariftreue und Mindestlohn Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Umsätze 8. Weitere Angaben nach 8 bzw. 8 EG Abs. 2 Nr. 1 VOB/A *) 8.1 Elektronischer Teilnahmeantrag ( 13 bzw. 13 EG Abs. 1 Nr. 1 VOB/A) ist zugelassen. nicht zugelassen. 8.2 Nachprüfung behaupteter Verstöße durch Nachprüfungsstelle gemäß 21 VOB/A 4) Landratsamt Bodenseekreis Nachprüfungsbehörde gemäß 21 EG VOB/A bzw. Vergabekammer 12 Abs. 5 SektVO. Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /230.0 Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - Oktober Zur Abgabe Ihres Teilnahmeantrages bitte den beiliegenden Teilnahmeantrag ausfüllen und unterschreiben. Zusammen mit allen Anlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zum Einreichungstermin an die auf Seite 1 des Teilnahmeantrags - KEV 165 (T) Antr - bezeichnete Stelle einsenden oder dort abgeben. Den Umschlag mit anliegendem Kenn- und Hinweiszettel - KEV (T) Kenn - versehen. Er muss Ihren Firmennamen, Ihre Anschrift und - soweit nicht vorgedruckt - die Angabe "Baumaßnahme..." und "Teilnahmeantrag für..." (entspr. Angaben auf Seite 1) enthalten. Bei elektronischer Abgabe ist der Teilnahmeantrag - KEV 165 (T) Antr - wie vorgegeben digital zu signieren und zusammen mit den dort unter Nr. 1. angekreuzten Vertragsbestandteilen und Anlagen, sowie den Nachweisen, Erklärungen usw. bis zum Einreichungstermin über die Vergabeplattform bei der Vergabestelle einzureichen. (Unterschrift) *) vom Auftraggeber auszufüllen 3) Ab Schwellenwert zwingend/unterhalb Schwellenwert zweckmäßig, siehe KVHB-Bau Teil 0, Hinweise Nr ) siehe KVHB-Bau Teil 0, Hinweise Nr. 1.3 Seite 3 von 3

4 Zum Verbleib beim Bewerber bestimmt! Nicht mit dem Teilnahmeantrag zurückgeben! Hinweis KEV 162 (T) TB Teilnahmebedingungen nach VOB/A bzw. SektVO Teilnahmebedingungen für Öffentliche Teilnahmewettbewerbe Aufruf zum Wettbewerb für die Vergabe von Bauleistungen nach VOB/A Abschnitt 1 und 2 bzw. SektVO Der Auftraggeber verfährt nach der "Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen", Teil A "Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen" (VOB/A bzw. SektVO). Das Vergabeverfahren ist zweistufig. Zunächst erfolgt ein Teilnahmewettbewerb bzw. ein Bewerbungs-/Auswahlverfahren nach festgelegten Eignungskriterien und danach die Aufforderung zur Angebotsabgabe an ausgewählte Bewerber. 1. Mitteilungen von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich den Auftraggeber vor Abgabe des Teilnahmeantrags schriftlich per Brief, Fax oder darauf hinzuweisen. 2. Unlautere und wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen 3.1 Unlautere und wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen sind unzulässig. Bewerber, die eine Einzelbewerbung einreichen und zugleich mit anderen Bewerbern eine Bewerbergemeinschaft bilden, werden als Einzelbewerber ausgeschlossen. 3. Form und Inhalt des Teilnahmeantrags (1) (2) Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. (3) Der Teilnahmeantrag muss die geforderten Erklärungen enthalten. (4) (5) Der Teilnahmeantrag muss schriftlich im verschlossenen Umschlag (auf direktem Weg oder per Post) eingereicht werden und an der dafür vorgesehenen Stelle unterschrieben sein. Digitale Teilnahmeanträge mit Signatur im Sinne des Signaturgesetzes dürfen nur abgegeben werden, wenn dies in der Bekanntmachung oder in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb KEV 160 (T) A -ausdrücklich zugelassen ist. Andere auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Alle Eintragungen des Bewerbers müssen zweifelsfrei und dokumentenecht sein. Fehlen geforderte Erklärungen, Unterlagen oder Nachweise sind diese auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb der vom Auftraggeber festgelegten Frist vorzulegen. 4. Frist für die Teilnahmeanträge Es gilt der in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - KEV 160 (T) A - genannte Einreichungstermin. Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /231.0 Teilnahmebedingungen für Öffentlichen Teilnahmewettbewerbe - Oktober Vorwegausschluss von Teilnahmeanträgen Ausgeschlossen werden Teilnahmeanträge von Bewerbern, die - die Voraussetzungen des Nr. 2 der Bewerbungsbedingungen erfüllen Eignungsprüfung im Auswahlverfahren; Nachweise, Bescheinigungen, Erklärungen Im Auswahlverfahren erfolgt ggf. ein Vorwegausschluss nach Nr. 5 der Teilnahmebedingungen. Bei genügender Anzahl geeigneter Bewerber erfolgt eine Endauswahl gemäß den in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - KEV 160 (T) A - genannten Eignungskriterien. Zum Zwecke der Eignungsprüfung (betr. Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) sind die in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - KEV 160 (T) A verlangten Nachweise, Bescheinigungen oder Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag vollständig zu übergeben (dies gilt nicht, wenn sie durch eine Präqualifikation ersetzt werden). In diesem Fall hat der Bewerber unter Nr. 4.4 des Teilnahmeantrags - KEV 165 (T) Antr -. die Nummer anzugeben unter der er im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen eingetragen ist. 6.3 Mit dem Teilnahmeantrag können von den Bewerbern Auskünfte entsprechend Nr. 4 in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb - KEV 160 (T) A verlangt werden. 6.4 Bei beabsichtigter Weitervergabe von (Teil-)Leistungen an Nachunternehmen/andere Unternehmen hat der Bewerber außerdem anzugeben, für welche Teile der Leistung er Nachunternehmer einsetzen will. 7. Kosten die im Teilnahmeantrag (KEV 165) geforderten Erklärungen auch nach Nachforderungen durch den Auftraggeber nicht fristgerecht vorgelegt haben. - im Falle des 21 Abs. 4 SektVO. Für das Bearbeiten und Einreichen des Teilnahmeantrages wird eine Entschädigung nur gewährt, wenn dies in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb ausdrücklich angegeben ist. Seite 1 von 1

5 KEV 165 (T) Antr Teilnahmeantrag nach VOB/A (Name und Anschrift des Bewerbers) **) Einreichung bei der Vergabestelle: *) (Anschrift) Gemeinde Immenstaad am Bodensee Zimmer: Dr.-Zimmermann-Straße Immenstaad Vergabe-/Projekt Nr.: *) LV01 Vergabeart *) Öffentlicher Teilnahmewettbewerb vor Beschränkter Ausschreibung Freihändiger Vergabe Nicht offenem Verfahren Verhandlungsverfahren Wettbewerblichem Dialog Einzureichen bis: *) Datum: Uhrzeit: 14:00 Teilnahmeantrag Baumaßnahme: Neubau Seewasserentnahme in Immenstaad *) in: Immenstaad am Bodensee Teilnahmeantrag für: Spezialtiefbau und Rohrleitungsbau *) *) (Platz für Sicherungs- und Prüfvermerke des Auftraggebers) Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /232.0 Teilnahmeantrag nach VOB/A - Oktober *) Zutreffendes vom Auftraggeber anzukreuzen bzw. auszufüllen. **) Zutreffendes vom Bewerber anzukreuzen bzw. auszufüllen. Seite 1 von 3

6 KEV 165 (T) Antr Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 1. Ich bewerbe mich/wir bewerben uns um die Teilnahme am Wettbewerb bzw. am späteren Verfahren. Meinem/Unserem Teilnahmeantrag liegen die nachstehend angekreuzten Anlagen zu Grunde: *) Eigenerklärungen zur Eignung - KEV 179 AngErg Eignung - Liste über aktuelle personelle Besetzung Beschreibung der technischen Ausrüstung Bescheinigung einer unabhängigen Qualitätsstelle Angaben zum Umweltmanagementverfahren 2. Wir sind eine Bewerbergemeinschaft. **) Die Bewerbergemeinschaft besteht aus folgenden Unternehmen: Die geforderten Nachweise, Bescheinigungen und Erklärungen (im Verzeichnis der Anlagen angekreuzt) sind von allen Beteiligten der Bewerbergemeinschaft beigefügt. Beschreibung der Aufgabenteilung Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /232.0 Teilnahmeantrag nach VOB/A - Oktober Das verantwortliche federführende Unternehmen ist: Nachweise **) Ich bin/wir sind bevorzugter Bewerber laut Ich bin/wir sind ein ausländisches Unternehmen aus einem EU-Staat anderem Staat Nationalität beigefügtem/ vorliegendem Nachweis. (Bitte internationales Kfz-Kennzeichen eintragen) Wir sind eine Bietergemeinschaft, Angaben zur Nationalität der Unternehmen sind in Vordruck - KEV 175 AngErg Bietergem - gemacht. *) Zutreffendes vom AG anzukreuzen und vom Bewerber vorzulegen **) Zutreffendes vom Bewerber anzukreuzen bzw. auszufüllen Seite 2 von 3

7 KEV 165 (T) Antr 4. Erklärungen **) Vergabe-/Projekt Nr.: LV Einsatz von Nachunternehmen / Anderen Unternehmen / Unterauftragnehmer Ich beabsichtige/wir beabsichtigen sämtliche Leistungen im eigenen Betrieb zu erbringen. für die nachfolgend genannten Teile der Leistung Unternehmen einzusetzen. Kurzbeschreibung der Leistung: 4.2 Ich erkläre, dass ich/wir erklären, dass wir wirtschaftlich mit anderen Unternehmen nicht verknüpft bin/sind wie folgt verknüpft bin/sind Weitergehende Angaben sind auf separater Anlage gemacht und diesem Teilnahmeantrag beigefügt) 4.3 Nachweis über die Eignung Ich bin/wir sind präqualifiziert und im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen unter der Nummer Ich bin/wir sind nicht präqualifiziert und gebe(n) die im Vordruck - KEV 179 AngErg Eignung - verlangten Eigenerklärungen ab. Wir sind eine Bewerbergemeinschaft und haben folgende Präqualifikation präqualifiziert Nummer Nummer Nummer nicht präqualifiziert Eigenerklärung liegt bei Eigenerklärung liegt bei Eigenerklärung liegt bei 4.4 Ich bin mir/wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Angebot meinen/unseren Ausschluss von weiteren Auftragserteilungen zur Folge haben kann. Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /232.0 Teilnahmeantrag nach VOB/A - Oktober Ort, Datum, Stempel und Unterschrift Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterschriften aller Mitglieder erforderlich. Wird der Teilnahmeantrag an dieser Stelle n i c h t unterschrieben, dann gilt er als nicht abgegeben. **) Zutreffendes vom Bewerber anzukreuzen bzw. auszufüllen Seite 3 von 3

8 KEV 179 AngErg Eignung Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 1 und 2 Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 Baumaßnahme: Neubau Seewasserentnahme in Immenstaad *) in: Leistung: Immenstaad am Bodensee Spezialtiefbau und Rohrleitungsbau *) *) Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 1 und 2 **) entsprechend 6 bzw. 6 EG Abs 3 Nr. 2 VOB/A bzw. 20 Abs. 3 und 4 SektVO Ich/Wir: bin/sind Name, Anschrift Bewerber Bieter Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft Nachunternehmer anderes Unternehmen und gebe/geben folgende Eigenerklärungen ab: a) Umsatz des Unternehmens Mein/unser Unternehmen hatte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren folgende Umsätze, die Bauleistungen betreffen, welche mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und den Anteil bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen einschließen: Jahr Umsatz davon Eigenleistung Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorlegen. Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /079.0 Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 1 und 2 - Oktober b) Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind / Referenzen c) Ich erkläre/wir erklären, dass ich/wir in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren Leistungen ausgeführt habe/haben, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Beachte: Wenn diese Erklärung angekreuzt wurde, sind Angaben für mindestens drei Referenzen auf den Seiten 3 und 4 zu machen! Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir zu den benannten Referenzen je eine schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers vorlegen, dass ich/wir die Leistungen auftragsgemäß erbracht habe/haben. Arbeitskräfte In den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren habe ich/haben wir jahresdurchschnittlich beschäftigt: ***) 1. Arbeitskräfte (gegliedert nach Lohngruppen) 1. Jahr: 2. Jahr: 3. Jahr: 2. Leitungspersonal (gegliedert nach Funktion) *) Vom Auftraggeber auszufüllen oder anzukreuzen **) sämtliche nachfolgenden Erklärungen sind vom Bewerber/Bieter/Nachunternehmer/anderen Unternehmen anzukreuzen ***) Zahl der Arbeitskräfte angeben Seite 1 von 4

9 KEV 179 AngErg Eignung d) Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes Ich bin/wir sind im Handelsregister eingetragen. Ich bin/wir sind nicht zur Eintragung in das Handelsregister verpflichtet. Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir zur Bestätigung meiner/unserer Erklärung vorlegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer. e) Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation Ich/Wir erkläre(n), dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet. Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, auf Verlangen werde ich/werden wir ihn vorlegen. f) Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt Ich/Wir erkläre(n), dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z.b. wirksames Berufsverbot ( 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot ( 132a STPO), wirksame Gewerbeuntersagung ( 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen mich/uns oder Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ( 129 StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung ( 334 StGB), Vorteilsgewährung ( 333 StGB), Diebstahl ( 242 StGB), Unterschlagung ( 246 StGB), Erpressung ( 253 StGB), Betrug ( 263 StGB), Subventionsbetrug ( 264 StGB), Kreditbetrug ( 265b StGB), Untreue ( 266 StGB), Urkundenfälschung ( 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen ( 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren ( 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen ( 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr ( 299 StGB), Brandstiftung ( 306 StGB), Baugefährdung ( 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung ( 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde. Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i.v.m. 8 Abs. 1 Nr. 2, 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, 15, 15a 16 Abs.1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als belegt worden bin/sind oder gem. 21 Abs. 1 i.v.m. 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens Euro belegt worden bin/sind. Ab einer Auftragssumme von Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /079.0 Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 1 und 2 - Oktober g) Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung h) Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt habe/haben. Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse *), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen **) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach 48b EStG vorlegen. Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft Ich bin/wir sind Mitglied der Berufsgenossenschaft. Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für mich zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorlegen. Mir/Uns ist bekannt, dass die jeweils genannten Bestätigungen/Nachweise zu den Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt werden müssen und mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag ausgeschlossen wird, wenn die Unterlagen auch nach nochmaliger Anforderung nicht vollständig innerhalb der Nachfrist von 6 Kalendertagen vorgelegt werden. Ort, Datum Unterschriften (Ort, Datum und Unterschrift sind nur erforderlich, wenn diese Eigenerklärung nicht Bestandteil eines unterschriebenen Angebots ist.) *) soweit mein Betrieb beitragspflichtig ist **) soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt Seite 2 von 4

10 Ergänzende Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 3 und 4 Zu Buchstabe b) In den letzten 3 Geschäftsjahren habe ich/haben wir Leistungen ausgeführt, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. *) 1. Baumaßnahme: in: Bauherr, Auftraggeber: Anschrift: Leistung: Ort der Ausführung: Ausführungszeit: Ich war/wir waren: Leistung von: Hauptauftragnehmer und habe/haben mit eigenem Betrieb folgende Leistungen ausgeführt: bis: ARGE-Partner Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 Nachunternehmen Menge, Einheit KEV 179 AngErg Eignung Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 3 und 4 Auftragswert der gesamten Leistung: eigenen Leistung: Hierfür waren durchschnittlich eingesetzt: Arbeitnehmer: (Anzahl) Leitungskräfte: (Anzahl). Es gab folgende besonderen technische / gerätespezifische / zeitliche / sonstige Anforderungen: Zur Bestätigung unserer Erklärung benenne ich/benennen wir als Referenzgeber / Ansprechpartner: Name: Telefon / -Adresse / Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /079.0 Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 3 und 4 - Oktober Baumaßnahme: in: Bauherr, Auftraggeber: Anschrift: Leistung: Ort der Ausführung: Ausführungszeit: von: bis: Ich war/wir waren: Hauptauftragnehmer ARGE-Partner Nachunternehmen und habe/haben mit eigenem Betrieb folgende Leistungen ausgeführt: Leistung Menge, Einheit Auftragswert der gesamten Leistung: eigenen Leistung: Hierfür waren durchschnittlich eingesetzt: Arbeitnehmer: (Anzahl) Leitungskräfte: Es gab folgende besonderen technische / gerätespezifische / zeitliche / sonstige Anforderungen: Zur Bestätigung unserer Erklärung benenne ich/benennen wir als Referenzgeber / Ansprechpartner: Name: Telefon / -Adresse / *) Vom Bieter ausfüllen oder ankreuzen (Anzahl). Seite 3 von 4

11 KEV 179 AngErg Eignung Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 3. Baumaßnahme: in: Bauherr, Auftraggeber: Anschrift: Leistung: Ort der Ausführung: Ausführungszeit: von: bis: Ich war/wir waren: Hauptauftragnehmer ARGE-Partner und habe/haben mit eigenem Betrieb folgende Leistungen ausgeführt: Leistung Nachunternehmen Menge, Einheit Auftragswert der gesamten Leistung: eigenen Leistung: Hierfür waren durchschnittlich eingesetzt: Arbeitnehmer: (Anzahl) Leitungskräfte: (Anzahl). Es gab folgende besonderen technische / gerätespezifische / zeitliche / sonstige Anforderungen: Zur Bestätigung unserer Erklärung benenne ich/benennen wir als Referenzgeber / Ansprechpartner: Name: Telefon / -Adresse / Urheberrechtlich geschützt - Nachahmung verboten! Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG /079.0 Eigenerklärungen zur Eignung - Seite 3 und 4 - Oktober Baumaßnahme: in: Bauherr, Auftraggeber: Anschrift: Leistung: Ort der Ausführung: Ausführungszeit: von: bis: Ich war/wir waren: Hauptauftragnehmer ARGE-Partner Nachunternehmen und habe/haben mit eigenem Betrieb folgende Leistungen ausgeführt: Leistung Menge, Einheit Auftragswert der gesamten Leistung: eigenen Leistung: Hierfür waren durchschnittlich eingesetzt: Arbeitnehmer: (Anzahl) Leitungskräfte: Es gab folgende besonderen technische / gerätespezifische / zeitliche / sonstige Anforderungen: Zur Bestätigung unserer Erklärung benenne ich/benennen wir als Referenzgeber / Ansprechpartner: Name: Telefon / -Adresse / (Anzahl). Seite 4 von 4

12 Vom Bieter ausfüllen! KEV (T) Kenn CertiFORM Kennzettel für Umschlag des Teilnahmeantrags Umschlag bitte nicht öffnen! Teilnahmeantrag bitte sofort an die Vergabestelle weiterleiten! Absender (Bewerber) Einzureichen bis: Datum: Uhrzeit: 14:00 Ort: Immenstaad Baumaßnahme: Neubau Seewasserentnahme in Immenstaad in: Teilnahmeantrag für: Immenstaad am Bodensee Spezialtiefbau und Rohrleitungsbau Vergabestelle: Gemeinde Immenstaad am Bodensee Straße: PLZ: Dr.-Zimmermann-Straße Ort: Immenstaad Zimmer: Vergabe-/Projekt Nr.: LV01 Eingang des Teilnahmeantrags: Beim Eingang des Teilnahmeantrags von der Vergabestelle auszufüllen! Datum: Uhrzeit: Laufende Nummer des Teilnahmeantrags:

13 Seite 1 von 15 Beschreibung der Baumaßnahme 1. ALLGEMEINES Veranlassung LAGE DER BAUSTELLE, ZUFAHRTSTRAßEN UND VERKEHRSFÜHRUNG3 3. GEPLANTE MAßNAHME PLANUNG Planungsgrundsätze Beschreibung der Maßnahme Pumpwerk Spülbohrung Umschluss 20 kv-kabel HINWEISE FÜR DIE BAUDURCHFÜHRUNG Kostenteilung: Bauablauf Bauzeitenplan Beweissicherung Baugrundgutachten Wasserhaltung Versorgungsleitungen Lagerflächen Verbau Beton- und Stahlbetonarbeiten Baustoffe Aufmaß und Abrechnung Stundenlohnarbeiten Nachträge Reinhaltung der Baustelle Verunreinigung von Straßen... 13

14 Seite 2 von Bestandsaufnahme von erdverlegten Leitungen Zusammenarbeit mit Versorgungsträgern und anderen Firmen Sicherheit und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKo) VERGABE NEBENLEISTUNGEN... 15

15 Seite 3 von 15 Beschreibung der Baumaßnahme 1. Allgemeines Die Gemeinde Immenstaad am Bodensee plant den Neubau der Seewasserentnahmeleitung in Immenstaad am Bodensee. 1.1 Veranlassung Derzeit erfolgt die Seewasserentnahme über eine Entnahmeleitung DN 250. Das Seewasser wird hierbei über zwei Pumpen angesaugt und der Aufbereitungsanlage (1. Stufe: Mikrotrommelsieb) zugeführt. Die Seewasserentnahmeleitung ist ca. 40 Jahre alt. Insbesondere dem Alter geschuldet, traten in der Vergangenheit vermehrt Undichtigkeiten auf. Der Eintrag von Verunreinigungen wurde dadurch immer größer. Die Verunreinigungen (Kies und Sand) haben letztlich zu einer Beschädigung des Mikrosiebs sowie der Pumpen der Aufbereitungsanlage geführt. Die Investition weiterer Kosten in Fehlersuche / Lecksuche erscheint nicht wirtschaftlich, da auch nach Reparaturen von Fehlstellen aufgrund des Alters der Leitung weitere, neue Fehlstellen zu erwarten sind. 2. Lage der Baustelle, Zufahrtstraßen und Verkehrsführung Die Baustelle befindet sich am westlichen Ortsrand von Immenstaad in der Straße Kippenhorn 33 und ist über den Fahrradweg entlang des Ufers erreichbar. Die Seewasserentnahmeleitung hat eine Länge von ca. 780 m. Die Entnahme liegt ca. 43 m unter dem Wasserspiegel des Bodensees. Abbildung 1: Übersichtslageplan

16 Seite 4 von 15 Sämtliche Maßnahmen zur Beschilderung für innerörtliche Umleitungen und zur Verkehrssicherung erfolgen durch den Auftragnehmer. Die Einholung der ggf. erforderlichen verkehrsrechtlichen Anordnungen ist Sache des Auftragnehmers und ist bei der Kalkulation durch Einrechnung in die Einheitspreise entsprechend zu berücksichtigen. Hierzu zählt auch die Einholung einer Sondergenehmigung beim Schifffahrtsamt des Bodenseekreises für Tätigkeiten im Uferbereich (bis ca. 800m) des Bodensees. Behinderungen für den Anliegerverkehr sind auf ein absolutes Mindestmaß zu beschränken. Er ist im Wesentlichen über die gesamte Bauzeit zu ermöglichen. Insbesondere am Wochenende und nach Feierabend müssen die Grundstücke problemlos und sicher zu Fuß und mit Fahrzeugen zu erreichen sein. Die Kosten hierfür sind, sofern im LV keine Einzelpositionen vorgesehen sind, ebenfalls bei der Bildung der Einheitspreise zu berücksichtigen. Positionen für Stahlplatten oder Fußgängerbrücken sind, falls erforderlich, im Leistungsverzeichnis enthalten. 3. Geplante Maßnahme 4. Planung Die Seewasserentnahmeleitung wird auf neuer Trasse komplett neu hergestellt. Für die Entnahme ist ein Pumpenschacht mit Unterwassermotorpumpen vorgesehen. 4.1 Planungsgrundsätze - Die Tiefenlage ist aus Sicht des Betreibers gut. - Die Leitung wird auf dem Seegrund verlegt. Als Material wird PE100 RC eingesetzt. - Ziel ist es die Leitung einschließlich Hauseinführung zu erneuern. Eine Molchschleuse soll für die Reinigung, insbesondere im Hinblick auf die Ansiedlung der Quagga-Muschel montiert werden können. - Die Förderung erfolgt pegelabhängig (HB Hochberg). - Die Forderleistung beträgt ca. 180 m³/h. - Je nach Bedarf ergeben sich Pumpzeiten von ca. 8 Stunden. - Die Aufbereitungsanlage ist für einen Durchsatz von 180 m³/h ausgelegt. - Es wird ein Vorschacht Bzw. Pumpenschacht hergestellt. 4.2 Beschreibung der Maßnahme Nachfolgend ist die geplante Ausführungsvariante stichpunktartig beschrieben: - Die bestehende Leitung bleibt bis zur Fertigstellung der neuen Leitung bestehen. - Südlich vom Gebäude wird ein Entnahmeschacht mit Unterwassermotorpumpen hergestellt. Das Bodenseewasser läuft diesem Schacht im Freispiegel zu. - Die Leitungsverlegung vom Pumpwerk bis zum geplanten Entnahmeschacht (PE100 DA250x22,7 PN16 SDR11 DI=204,6 mm) erfolgt in offener Bauweise mit einer Regelüberdeckung von ca. 1,9 m. - Für das Steuerkabel und den Stromanschluss der beiden Pumpen wird jeweils ein Leerrohr DN100 verlegt. - Der Anschluss vom Entnahmeschacht durch den Uferbereich (Schutzgebiet) erfolgt mittels einer Spülbohrung.

17 Seite 5 von 15 - Vom Entnahmeschacht bis zum Entnahmekopf am Seegrund ist eine PE-Leitung DA400 x 36,3 erforderlich. Südlich des Wasserwerks, im Bereich der bestehenden Kneippbecken wird ein Entnahmeschacht mit Unterwassermotorpumpen hergestellt. Die Entnahme erfolgt also künftig nicht durch Saugen sondern durch Drücken. Da die Leitung in einer Tiefe von etwa 6 m im Pumpenschacht mündet, müssen etwa 230 m der Bodenseeleitung mit einem Grabenlosen Bohrverfahren (Horizontalbohrung) hergestellt werden. Nach Ersten Abstimmungen mit Bohrunternehmen ist dies bei den festgestellten Bodenverhältnissen (siehe Geotechnischer Untersuchungsbericht vom ) möglich. Die Verbindung vom Pumpenschacht bis zur bestehenden Seewasserentnahmeleitung am Gebäude erfolgt mit einer Leitung PE 100, DA 250 x 22,7 mm. Die Leitungsverlegung erfolgt in offener Bauweise mit einer Überdeckung von ca. 1,90 m. Es ist eine neue Wanddurchführung und der Umbau bzw. Umschluss auf die bestehende Leitung im Gebäude erforderlich. Der Anschluss ins Gebäude ist im Bereich des Aktiv-Kohleraums angedacht. Innerhalb des Gebäudes muss die Leitung verschwenkt werden, um auf den bestehenden Anschlussflansch anzuschließen. Der Pumpenschacht kann nicht in der Straße liegen, da dieser hochwasserfrei hergestellt werden muss und somit die Oberkante der Abdeckung (Lüftungsdom) ca. 0,5 m über das Gelände ragt. Die geplante Lage des Schachtes befindet sich auf dem gemeindeeigenen Flst. 714/3, auf Höhe des bestehenden Kneippbeckens (siehe Lageplan). Für die Stromversorgung und Steuerung der Pumpen werden vom bestehenden Pumpengebäude bis zum Pumpenschacht die Leitungen mit verlegt FFH Gebiet / Naturschutzgebiet / Biotop Das Pumpwerk und die Aufbereitungsanlage befinden sich in einem Landschaftsschutzgebiet. Der Uferbereich des Bodensees ist als FFH-Gebiet und Biotop ausgewiesen. Mit dem Bau der Leitung vom Pumpenschacht bis zum bestehenden Pumpwerk wird lediglich in das Landschaftsschutzgebiet eingegriffen. Die Leitung vom Bodensee bis zum Pumpenschacht liegt im FFH-Gebiet und Biotop Flachwasserzone Kirchberg bis Kippenhorn Dimensionierung Um die gewünschten 180 m³/h im Freispiegel in den Pumpenschacht zu leiten, muss die Leitung mindestens in DN300 hergestellt werden. Bei einer PE-Leitung DA400 x 36,3 ergibt sich ein Druckverlust von 1,13 m (bei 780 m Länge und k=1,0 mm). 4.3 Pumpwerk Das geplante Pumpwerk befindet sich südlich des Wasserwerks im Bereich des bestehenden Kneippbeckens auf Flurstück Nr. 714/3. Es ist geplant, einen Stahlbeton-Fertigteilschacht mit einem Innendurchmesser von 2,0 m mit Tauchmotorpumpen zu installieren. Die Pumpen mit einem Gewicht von jeweils ca. 150 kg werden mit Hilfe eines Krans oder Dreibocks im Pumpenschacht montiert. Die Montage erfolgt wie bei einem Tiefbrunnen mit Brunnenkopf und Steigleitungen. Der Brunnenkopf befindet sich auf einer Gitterrostbühne, die auf einer Höhe von ca. 395,70 mnn also ca. 2,4 m unterhalb der Abdeckplatte liegt. Als Zulaufleitung im Schacht wird vom Bodensee eine PE-Leitung DA400 x 36,3 mit Absperrschieber in den Pumpenschacht geführt. Der Absperrschieber wird in DN350 ausgeführt, um zu gewährleisten, dass der Querschnitt hinsichtlich des Molchens nicht verringert wird. Der geplante Losflansch für die Montage des Schiebers ist daher mit Sonderbohrungen auszuführen. Die Oberkante des Stahlbeton-Fertigteilschachtes befindet sich ca. 50 cm über dem Hochwasserspiegel des Bodensees, die Schachtsohle liegt ca. 3,00 m unter dem Niedrigwasserspiegel. Die Auftriebssicherheit ist durch das Eigengewicht des Pumpenschachts nicht gewährleistet (h=1,04, h erf =1,10). Im oberen Drittel des Schachtbauwerks wird daher ein umlaufender Auftriebskranz in Ortbeton hergestellt (Abmessungen B=1,00 m, H=0,5m). In die Schachtwand werden hierfür Bewehrungsanschlüsse gesetzt.

18 Seite 6 von Schachtbauwerk Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der eingeschränkten Zufahrt ist die zunächst geplante Herstellung einer Spundwandbaugrube nur schwer möglich und mit hohen Kosten verbunden. Der Schacht wird deshalb im Abteufverfahren hergestellt. Es werden Schachtringe nach DIN 4034 Teil 1 (neue DIN) eingesetzt. Durch die Bauteilverbindung mit Dichtringen aus Elastomeren als Kompressionsdichtung ist die Dichtigkeit zwischen den Schachtringen gewährleistet. Um ein Verkeilen bzw. Abrutschen einzelner Schachtringe beim Abteufen zu vermeiden, werden außenseitig je Schachtringverbindung 4 Stahllaschen zur Zugsicherung angedübelt. Der unterste Schachtring wird schräg angefast und zusätzlich mit einem außen liegenden Schneidring (Stahlblech) ausgestattet. Um den Schacht möglichst lotrecht abzuteufen werden die ersten Schachtringe in einer ca. 3 m tiefen Voraushubgrube gesetzt. Die Baugrube wird dann verfüllt und im Anschluss der Schacht abgeteuft. Der Aushub erfolgt mittels Bagger und Polypgreifer. Im Bereich der festeren Böden sind voraussichtlich Lockerungsbohrungen mit einem Spiralbohrer erforderlich. Auch dieser wird als Anbaugerät an einem Bagger eingesetzt. Die Schachtsohle wird zunächst mit einer ca. 1m dicken Unterwasserbetonsohle hergestellt. Nachdem die Unterwasserbetonsohle hergestellt ist, wird das Wasser abgepumpt und eine Stahlbetonbodenplatte (WU-Beton) mit einer Stärke von ca. 35 cm hergestellt. In die Schachtwand werden hierfür Bewehrungsanschlüsse gesetzt. Mittig ist eine Vertiefung als Pumpensumpf vorgesehen. Um einen dichten Anschluss zur Fertigteilschachtwand zu erreichen wird zum einen, werksseitig, eine Nute in den Fertigteilschachtring gefräst und zum anderen ein Verpressschlauch mit eingelegt. Sollte der Anschluss undicht sein, kann dieser mit Trinkwasserzulässigem PU-Harz verpresst werden. Für die Spülbohrung bzw. den Einzug der Rohrleitung werden 2 Kernbohrungen DN600 hergestellt die anschließend mit Pressdichtungen verschlossen werden. Je nach Wasserandrang in den Schacht können die Bohrungen auch unter Wasser, durch Taucher hergestellt werden. Die Schachtabdeckung (Einstieg) besteht aus einem abschließbaren Edelstahldeckel DN800 mit Gasfederstäben als Öffnungshilfe und einem Dunsthut DN 150 zur Be- und Entlüftung. Für das ziehen der Pumpen sind 2 abschließbare Edelstahldeckel DN600 vorgesehen. Der Einstieg in den Pumpenschacht erfolgt über eine ausziehbare Edelstahlleiter auf die Gitterrostbühne. Von der Gitterrostbühne nach unten führt eine weitere Edelstahlleiter mit Fallschutzscheine. Dadurch können Wartungsarbeiten auch auf dem Schachtboden durchgeführt werden (beispielsweise für die Befahrung/Molchen der Leitung). 4.4 Spülbohrung Wie oben bereits beschrieben muss die Bohrung in 2 Teilabschnitten ausgeführt werden. Es wird zunächst bis zum geplanten Pumpenschacht gebohrt. Anschließend wird der Bohrkopf geortet und damit die genaue Lage des Schachts festgelegt. Bis der Schacht abgeteuft ist (ca. 1 Woche) verbleibt der Bohrkopf in der Bohrung. Erst dann können die Kernbohrungen hergestellt werden und die Spülbohrung fortgesetzt werden Bohranlage Für die Bohrung ist eine Bohranlage mit einer Zugkraft von ca. 80 t erforderlich. Überdeckung: fachen Bohrlochdurchmesser (4m) Bei der geplanten Bohrung ist ein Eintrittswinkel von 16,7 bzw. 30 % geplant. Der Radius der Bohrung beträgt nach dem Einstich R=110 m.

19 Seite 7 von Start- und Zielgrube Um die geplante Tiefe beim Pumpenschacht zu erreichen, muss die Startgrube ca. 20 m nördlich des Pumpwerks bei Station ca hergestellt werden. Der Austritt ist bei Station ca nach dem Geländebruch des Seegrunds geplant. Insgesamt hat die Spülbohrung somit eine Länge von ca. 323 m Zulassungsvoraussetzungen Mit dem Angebot sind folgende Nachweise vorzulegen: - Zulassung im Bereich Rohrbau nach DVGW GW 301 W1 - Zulassung im Bereich Spülbohren nach DVGW GW GW 321/329 A+ggfls.B Nach Auftragserteilung vorzulegen: - Ausarbeitung eines umfangreichen Spülungskonzeptes und Spülungsentsorgungskonzeptes (wegen Bodensee) 4.5 Umschluss 20 kv-kabel Im Zuge der Maßnahme wird das 20 KV Kabel (Anschluss Wasserwerk) umgelegt. Abbildung 2: Umlegung 20 kv Kabel (Auszug Planung Netze BW) 5. Hinweise für die Baudurchführung Die gesamten Bauarbeiten untergliedern sich in verschiedene Teile. LV 01 LV02 Spezieltiefbau und Rohrleitungsbau Elektrisch- hydraulische Installation (Pumpen Steigleitung etc.) LV 01 und LV02 werden getrennt ausgeschrieben und vergeben.

20 Seite 8 von Kostenteilung: Im Zuge der Baumaßnahme ist es erforderlich, Kosten für verschiedene Erschließungsbereiche getrennt zu erfassen, der entstehende Mehraufwand bei Rechnungsstellung und Aufmaß ist in die Einheitspreise einzurechnen. Voraussichtliche Rechnungsaufteilung im LV 01 gemäß Abschnitte LV. Die genaue Unterteilung der Abrechnung erfolgt in Absprache mit der Bauleitung. 5.2 Bauablauf Ein grobes Gerüst für Bauablauf und die geplante Bauzeit ist aus dem beiliegenden Bauzeitenplan ersichtlich. Die einzelnen, fixierten Termine sind in Fettdruck hervorgehoben. Sie werden Vertragsbestandteil. Die einzelnen Schritte des vorgesehenen Bauablaufs sind nachfolgende stichpunktartig beschrieben: Arbeiten an Land (inkl. Spülbohrung in See) 1. Baustelleneinrichtung (Herstellung Zufahrten und Lagerplätze) 2. Rückbau Kneippanlage, Baugelände freimachen 3. Herstellung Spülbohrung bis kurz vor Schacht 4. Ortung des Bohrkopfes in Lage und Höhe zur Festlegung der Schachtachse 5. Voraushub für Schachtabteufung 6. Abteufen des Schachts 7. Schacht für Herstellung des Auftriebskranzes freilegen, Auftriebskranz betonieren und Schacht bis OK Gelände anfüllen 8. Herstellung der Unterwasserbetonsohle 9. Wasserhaltung im Schacht 10. Herstellung von Kernbohrungen DN600 in der Schachtwand (in der Achse der Spülbohrung). Im Schacht ist der Wasserspiegel auf ein Minimum abgesenkt. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass zumindest die Standfläche unter Wasser steht. Es dürfen daher nur pneumatisch oder hydraulisch betriebene Bohrgeräte zum Einsatz kommen. Bei starkem Wasserandrang müssen die Arbeiten unter Wasser (Tauchereinsatz) ausgeführt werden. 11. Vorbereitung für den späteren Verschluss der später nicht mehr benötigten Kernbohrung (Blindverschluss Typ S600 von Variozell o. glw.) 12. Rückbau Wasserhaltung 13. Spülbohrung herstellen (Wasserspiegel im Schacht = GW- Spiegel) 14. Vorgeschweißtes PE Rohr wird ohne Ballastierung und Verschluss mit Booten auf den See gezogen. Am Seeende wird ein Flansch mit Vorschweißbund angeschweißt. Für den Anschluss der Rohrleitung an das Bohrgestänge wird die Rohrleitung mittels einer schweren Stahlkette abgesenkt. Das Rohr wird durch die Stahlkette eingezogen. Der Einzug wird von einem Taucher überwacht. 15. Einzug Rohr DA 400 bis ca. 0,5 m in Schacht hinein; Taucher hängt das Bohrgestänge aus 16. Verschluss des Rohrs im See mit einem Blindflansch (Tauchereinsatz) 17. Tauchereinsatz (Wasserspiegel im Schacht = GW- Spiegel). a. Der Taucher setzt im Rohr eine Blase. Zulauf vom Bodensee ist damit dicht. b. Taucher setzt Ringraumdichtung in die Wanddurchführung c. Taucher montiert Blindverschluss in der Schachtwand. Der Schacht ist nun nach außen abgedichtet.

21 Seite 9 von Wasserhaltung im Schacht (Schacht wird leer gepumpt) 19. Herstellung der Stahlbetonbodenplatte mit Pumpensumpf (Bohrung Bewehrungsanschlüsse, Verpressschlauch verlegen etc.). 20. Ggf. nachverpressen 21. PE-Flansch auf Rohrleitung aufschweißen, Zulaufschieber montieren 22. Schacht reinigen, Wasser abpumpen 23. Installation Gitterrostboden 24. Abdeckplatte setzen. 25. Anschlussleitung ins Gebäude verlegen 26. Kabelleerrohre ins Gebäude verlegen 27. Oberflächen herstellen (Kiestragschicht Bereich Kneippanlage) Arbeiten zu Wasser bzw. unter Wasser 1. PE-Leitung wird an Land vorgeschweißt und abgedrückt. An den Rohrenden werden Schieber zum kontrollierten Befüllen bzw. Absenken der Leitung montiert. 2. Rohrballastierungen anbringen 3. Leitung wird mit Booten auf den See gezogen und grob ausgerichtet 4. Der Entnahmeturm wird an die Rohrleitung montiert mit der Rohrleitung abgesenkt 5. Verbindung Spülbohrabschnitt mit Absenkabschnitt. Um die Leitungsenden besser zusammen ziehen zu können werden Gewindestangen mit ca. 1,5 m Länge verwendet (Stahl schwarz) 6. Montage Entnahmekorb und Abweiser 5.3 Bauzeitenplan Der Auftragnehmer hat unmittelbar nach Zuschlagserteilung für sein Gewerk auf Grundlage der angegebenen Ausführungsfristen einen verbindlichen Bauzeitenplan auszuarbeiten und der Bauüberwachung vorzulegen. Bei wesentlichen Änderungen oder Terminverschiebungen ist er umgehend zu überarbeiten und erneut vorzulegen. 5.4 Beweissicherung Im Vorfeld der Baumaßnahme werden vom AG Beweissicherungsmaßnahmen durchgeführt. Erkennt der AN während der Bauausführung weitergehenden Bedarf zur Beweissicherung an vorhandenen Strassen, Entwässerungseinrichtungen oder Bauwerken, so hat er dies dem AG umgehend mitzuteilen. 5.5 Baugrundgutachten Es liegt ein ingenieurgeologisches Gutachten von baugrund süd, vom bei der Ingenieurgesellschaft Aßfalg Gaspard Partner zur Einsichtnahme vor. 5.6 Wasserhaltung Sowohl für die Spülbohrung als auch für die Herstellung des Absenkschachts ist eine Wasserhaltung erforderlich. 5.7 Versorgungsleitungen

22 Seite 10 von 15 Im Baubereich ist mit Versorgungsleitungen zu rechnen. Die Lage, Anzahl und Art der Versorgungsleitungen ist vom AN zu erkunden. Nach Zuschlagserteilung hat sich der Auftragnehmer bei den einzelnen Versorgungsträgern über die genaue Lage der Leitungen zusätzlich zu erkundigen und ggf. erforderliche Bestandspläne zu besorgen. Dafür anfallende Kosten sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. 5.8 Lagerflächen Lagerflächen stehen nur in geringem Umfang zur Verfügung. Öffentliche Flächen und Flächen im Eigentum des AG können in Absprache mit der Bauleitung genutzt werden. Das Abklären der Nutzbarkeit privater Flächen ist Sache des AN. Kosten für evtl. Pachtaufwand oder Wiederherstellungskosten sind in die Einheitspreise einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet. Das Material ist soweit möglich just in time anzuliefern. 5.9 Verbau Sämtliche Leitungsgräben und Baugruben sind, soweit im Leistungsverzeichnis nicht anders angegeben, mit Verbau auszuführen. Der Verbau wird entsprechend den ausgeschriebenen Positionen vergütet. Die Abrechnungsmehrbreite für den Verbau beträgt 2 x 0,15m. Beim Verbau der Leitungsgräben mit Verbaukörben ist darauf zu achten, dass der Spindelabstand eine Verlegung von Rohren mit 6m-Stangen zulässt Beton- und Stahlbetonarbeiten Gegebenenfalls zur Produktion und Montage notwendig werdende Elementpläne, Montagepläne und Übersichtszeichnungen einschl. Stücklisten sind durch den Auftragnehmer selbst zu fertigen. Werden vom Auftragnehmer alternativ Fertigteile anstelle von Ortbeton zur Ausführung vorgeschlagen, so ist die bautechnische Bearbeitung, sowie Anfertigung produktionsgerechter Elementpläne, Montagepläne, Übersichtszeichnungen usw. Aufgabe des Auftragnehmers. Vor dem Herstellen der Gründung ist der Baugrund abzunehmen. Das hierfür zuständige Büro ist davon rechtzeitig zu unterrichten. Ergibt sich außerdem an Ort und Stelle, dass der vorgefundene Baugrund von den getroffenen Annahmen für die Fundamentierung und Gründung abweicht, so ist die Bauleitung des Ingenieurbüros umgehend zu benachrichtigen. Die Bewehrungen der Stahlbetonteile sind bei der zuständigen Stelle mindestens 24 Std. vorher zur Abnahme anzumelden. Es ist grundsätzlich untersagt, Stahlbetonteile ohne Bewehrungsabnahme zu betonieren. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, jedes tragende Konstruktionsteil der zuständigen Abnahmestelle zu melden, wobei es dem Abzunehmenden freigestellt ist, eine Freigabe ohne Abnahme zu gestatten. In die Einheitspreise für den Betonstahl sind auch Aufwendungen für statisch und/oder konstruktiv notwendige regelgerechte Ab- bzw. Aufbiegungen von einbetonierten Betonstählen (z.b. bei Eckbewehrung von Rahmen und Wände o. ä.) sowie örtliches Schneiden von Betonstahl (Randbereiche, Aussparungen u. ä.) einzurechnen. Ergänzungsbewehrungen bzw. Zusatzbewehrungen, die sich bei der Abnahme der Bewehrung ergeben bzw. die nachträglich durch den Statiker oder Prüfstatiker angeordnet werden, werden zum gleichen Preis wie die jeweiligen Betonstahlpositionen vergütet. Der Auftragnehmer muss dafür Sorge tragen, dass eine Schneide- und Biegemaschine und entsprechende Stahlvorräte an der Baustelle lagern. Die Abrechnung der Bewehrungseisen erfolgt nach tatsächlich eingebauten erforderlichen Matten und Stäben. Der Verschnitt wird nicht besonders vergütet. Eventueller Verschnitt ist in die Einheitspreise einzurechnen. Der Auftragnehmer muss Vorkehrungen zum Schutz der Baukörper vor eindringendem Wasser, z. B. bei Aussparungen und Durchbrüchen treffen und die notwendigen Maßnahmen in die Einheitspreise einkalkulieren.

23 Seite 11 von 15 Geeignete Maßnahmen zum Schutz von Schalung, Bewehrung und Beton, z. B. Nachbehandlung des jungen Betons, sind durchzuführen und bei der Kalkulation der entsprechenden Einheitspreise zu berücksichtigen. Bei Lufttemperaturen unter-5 C werden die Vorsorge- und Schutzmaßnahmen für das Betonieren gesondert vergütet. Für alle Beton- und Stahlbetonarbeiten gelten die Mindestanforderungen nach den Maßtoleranzen DIN bzw. DIN , sofern in den Leistungspositionen keine anderen Angaben gemacht werden. Entsprechend dem DBV-Merkblatt "Sichtbeton", Ausgabe August 2004, sind alle Betonoberflächen mindestens in SB2 auszuführen sofern in den Leistungspositionen keine anderen Angaben gemacht werden. Die Art der einzusetzenden Schalung und Schalhaut ist mit dem AG abzustimmen. Alle Kanten sind durch Einlegen von Dreikantleisten (15/15 mm) zu brechen. Der Aufwand ist in die Einheitspreise einzurechnen. Gegen Beschädigung des Betons und sonstiger Anlagen durch Frost hat der Auftragnehmer entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Evtl. Kosten für Winter- und Frostsicherung sind in die Einheitspreise einzurechnen. Als Schalöle dürfen nur Stoffe verwendet werden, welche die Oberfläche des Betons keinesfalls schädigend beeinflussen und keine negativen Auswirkungen auf die Haftung von Anstrichen und Beschichtungen haben. Abstandshalter aus Faserzement sind in die Bewehrungspositionen einzurechnen. Unterstützungskörbe für waagerechte Betonteile im Innenbereich sind mit aufgesteckten Kunststoffkappen zu liefern und einzubauen. Alle aus den Betonflächen herausragenden Eisenteile sind 3 cm tief herauszuschneiden und die Ausbrüche mit PCC-Material 2- bis 3-lagig dauerhaft zu schließen. Für alle Zusatzmittel sind Prüfberichte von anerkannten Baustoffprüfstellen vorzulegen. Bei Ausführung von Bauteilen in WU-Beton als sog. weiße Wanne sind hieraus resultiernde Erschwernisse bei Schalung, Bewehrung und Beton durch die Einheitspreise abgegolten. Dies beinhaltet u. a. auch folgende Leistungen: - Beratung, Planung u. Ausführungsüberwachung - 10-jährige Garantie mit Versicherungsschutz - Anpassung der Betone auf die zum Einsatz kommenden Expositionsklassen. Der Versicherungsschein ist dem Auftraggeber vorzulegen. Alle Leistungen für Anmeldung, Überwachung etc. zum Einbau von Beton der Überwachungsklassen 2 und 3 sind in die Einheitspreise einzurechnen Baustoffe Es dürfen nur genormte oder güteüberwachte Baustoffe und Bauteile eingebaut werden. Die Zulässigkeit der Materialien ist stets mit der Bauleitung abzustimmen. Grundsätzlich sind für alle eingebauten Materialien Lieferscheinnachweise zu führen (unabhängig von der ausgeschriebenen Abrechnungseinheit) und täglich, spätestens mit der Schlussrechnung, dem AG oder dessen Vertreter vorzulegen, sonst hat der AN keinen Anspruch auf Vergütung. In diesem Zusammenhang wird besonders auf die Bestimmungen der VOB/B 14, 1. hingewiesen Aufmaß und Abrechnung Das Aufmessen der Leistungen erfolgt grundsätzlich nach den Ausführungszeichnungen gemeinsam mit der Bauleitung. Soweit Leistungen später nicht mehr zugänglich und messbar sind, hat der Auftragnehmer rechtzeitig die Bauleitung zu verständigen. Aufmassblätter müssen beiderseits anerkannt werden. Aufmassformulare des AN sind dem Ingenieurbüro AGP zur Freigabe beim Baustellenstart vorzulegen.