Sparkassenüberlieferung im Kommunalarchiv

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1 Sparkassenüberlieferung im Kommunalarchiv m Altbestände Akquise Archivwürdigkeitx Michael Schütz der Stadt Hildesheim 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel; November 2015 StadtA Hildesheim Best. 951 Nr / 107

2 Errichtung von Leihhaus und Sparkasse der Stadt Hildesheim 1831 Reglement für das Leihhaus und die Spar-Casse der Stadt Hildesheim - Hannover, (StadtA Hildesheim Best. 514 Nr. 17) 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 2

3 Altbestände im Stadtarchiv Hildesheim I II. DD. Verwaltung der Leih-, Spar- und Zentralkasse ( , ) 1.a. Leih- und Sparkasse; allgemein - Errichtung einer Leih- und Sparkasse - Leihhaus-Ordnungen - Leihhaus-Lokale - Leih- und Sparkassen-Reglements - Instruktionen für die Beamten und Bürostunden - Erweiterung der Sparkasse und Erhöhung des Zinsfußes - Bauliche Veränderungen und Verlegung von Sparkasse und Leihhaus - Veranlagungen zur Gewerbesteuer - Übersichten der Sparkassengeschäfte - Erlasse von Sparkassen-Statuten - Bestellung eines Schätzers für Geld- und Silbersachen - Versicherung des Pfandlagers 1.b. Verhandlungen der Leih- und Sparkassen-Kommission; Verschiedenes - Bestellung von Mitgliedern - Protokolle mit Anlagen - Akten der Kommission - Errichtung einer Kreditkasse 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 3

4 Standorte der Stadtsparkasse Hildesheim Knochenhauer-Amtshaus, zweites Domizil der Stadtparkasse (StadtA Hildesheim Best. 957 Nr. 254) Wedekindhaus (rechts), seit 1900 drittes Domizil der Stadtsparkasse und heute Standort der Sparkasse Hildesheim (StadtA Hildesheim Best. 952 Nr. 57 / 38-2) 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 4

5 Altbestände im Stadtarchiv Hildesheim II II. DD. Verwaltung der Leih-; Spar- und Zentralkasse ( , ) 1.c. Rechnungsführung - Rechnungen - Rechnungsauszüge und Kassenrevisionen - Kassierer der Leih- und Sparkasse Wilhelm Süstermann - Veränderte Rechnungsführung - Anstellungen und Dienstinstruktionen der Leihhaus-Taxatoren - Anstellung der Kassierer - Wertpapiere der Leihkasse - Erhöhung und Herabsetzung des Zinsfußes - Ausgabe von Sparkassenbüchern, Obligationen und Pfandbriefen - Verkauf der versetzten und nicht eingelösten Pfänder - Anmeldungen von Hypotheken - Rückzahlung gekündigter Sparkasseneinlagen - Abgelieferte Gelder aus der Sparkasse in die Zentralkasse - Ausgeliehene Kapitalien aus der Zentralkasse - Belegung von Kapitalien in Wertpapieren - Verfahren bei Darlehen und Bewilligung von Geldern aus der Kreditkasse - Belege zur Jahresrechnung der Kapitalienkasse ( ) 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 5

6 Schriftgutverluste im Zweiten Weltkrieg Hildesheim im März/April 1945 (StadtA Hildesheim Best. 951 Nr. 6574) 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 6

7 Festschriften 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 7

8 Sensibilität des Sparkassenschriftguts Es handelt sich bei dem Sparkassenschriftgut dem Wesen nach um Unternehmensakten, die in der Regel schon bei ihrer Entstehung und Verwendung im laufenden Geschäftsgang, nicht zuletzt auch aus Wettbewerbsgründen, einer gewissen Geheimhaltung (unterliegen), somit (wird) der Zugang zu diesen Unterlagen sogar innerbetrieblich ziemlich restriktiv gehandhabt. Bei externer Benutzung (kommt) erschwerend hinzu, daß wegen der dauernd sich verschärfenden Wettbewerbslage im Bankgewerbe äußerste Diskretion sowie Sensibilität im Umgang mit bankamtlichem Schriftgut unabdingbar (ist). Josef Walter, Der 46. Westfälische Archivtag in Paderborn, in: Der Archivar 48 (1995), Sp , hier Sp Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 8

9 Depositalvertrag von Das Stadtarchiv hat von der Übergabe an ebenso wie der Eigentümer die schutzwürdigen Belange Betroffener zu berücksichtigen; insbesondere hat es bei Unterlagen mit personenbezogenen Daten bei der Erfüllung seiner Aufgaben auch die Vorschriften über die Verarbeitung und Sicherung dieser Unterlagen zu beachten, die für den Eigentümer gelten. 6. Bestimmungen für die Nutzung des Archivguts durch Dritte: Das Archivgut darf erst 60 Jahre nach der letzten inhaltlichen Bearbeitung benutzt werden. Diese Schutzfrist gilt nicht für Unterlagen aus der Zeit vor dem 23. Mai 1949, deren Benutzung für die Durchführung bestimmter wissenschaftlicher Forschungsarbeiten oder zur Wahrnehmung berechtigter Belange erforderlich ist. Schriftgut, das sich auf natürliche Personen bezieht, darf frühestens 30 Jahre nach dem Tod der Person oder, falls das Sterbedatum nicht oder nur mit unvertretbarem Aufwand festzustellen ist, 110 Jahre nach deren Geburt benutzt werden. Die Benutzung des Archivguts für wissenschaftliche und sonstige Zwecke ist ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch den Vorstand der Sparkasse Hildesheim gestattet. 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 9

10 Stader Bewertungsmodell Zehn Jahre nach ihrer letzten inhaltlichen Bearbeitung die Protokolle und Beschlüsse der Vorstands-/Hauptvorstands- bzw. Verwaltungsratssitzungen sowie der Kreditausschusssitzungen. Jährlich die komprimierten Bilanzunterlagen. Nach Schließung einer Geschäftsstelle oder bei Anlage eines neuen Aktenbandes die Organisationsakten für die einzelnen Geschäftsstellen. Wesentliche Teile aus Grundstücks- und Bauakten verkaufter, abgerissener oder sonst nicht mehr genutzter Sparkassengebäude. Vorstandspersonalakten, wenn sie zu Versorgungsleistungen nicht mehr gebraucht werden. Jährlich einige wenige Firmen-Kreditakten. Alle 15 Jahre unabhängig von der vorgenannten gezielten Auswahl eine Zufallsstichprobe von 0,5 % aller Firmenkreditakten. Wenige ausgewählte Fälle von Sondersparformen. Die jährlich angelegten Pressemappen sowie die wesentlichen Unterlagen für die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung der Kreissparkasse. Wesentliche Unterlagen über die betriebene Kulturförderung. 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 10

11 Stammbaum der Sparkasse Hildesheim Sparkasse Hildesheim 2005 Stadtsparkasse Hildesheim Kreissparkasse Hildesheim Kreissparkasse Hildesheim- Marienburg Kreissparkasse Alfeld Sparkasse des Amtes Hildesheim Sparkasse des Amtes Bockenem Kreissparkasse Bockenem Sparkasse des Amtes Wohldenberg Städtische Sparkasse Alfeld Stadtsparkasse Gronau Stadtsparkasse Elze Fleckensparkasse Lamspringe Kreissparkasse Gronau I Sparkasse des früheren Kreises Gronau zu Gronau Sparkasse des Kreises Gronau Sparkasse des Amtes Gronau Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 11

12 Gliederung des Bestandes 612 Sparkasse Hildesheim 01 Kreissparkasse Hildesheim (1864/1974 bis zur Fusion zur SK Hildesheim 2004) Satzungen Protokolle und Niederschriften Vorstandsprotokolle Niederschriften der Verwaltungsrats- und Kreditausschusssitzungen Niederschriften der Kredit- und Organkreditausschusssitzungen Geschäftsberichte; Abschlüsse; Bilanzen und Denkschriften Personal Gebäude in Hildesheim Angeschlossene Institute Sarstedt und Elze Holle; Hoheneggelsen und Eime Kreditwesen Gemeinden Landkreise Kirchengemeinden in Hildesheim Firmen und Privatkunden Sparformen und Konten Kundenverkehr Werbematerial und Öffentlichkeitsarbeit Veranstaltungen Chroniken Fotografien Zeitungen und Zeitungsausschnitte Alte Banknoten. 02 Kreissparkasse Bockenem (bis zur Fusion mit der KSK Hildesheim 1969). 03 Kreissparkasse Alfeld (bis zur Fusion mit der KSK Hildesheim 1997). 04 Kreissparkasse Gronau (bis zur Fusion mit der KSK Alfeld 1937). 05 Stadtsparkasse Hildesheim (bis zur Fusion zur SK Hildesheim 2004). 10 Sparkasse Hildesheim (ab 2005) 24. Fortbildungsseminar der BKK in Kassel 2015 Michael Schütz Sparkassenüberlieferung 12

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