UNO-Tag der Gewaltfreiheit am 2. Oktober 2008

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1 Der Weg ist das Ziel 2. Oktober An die Mitglieder des NGO-Kollektivs des Internationalen Tags am 2. Oktober (neu: IG gewaltfrei. Schweizer Koordination) Zürich, 28. April 2008 UNO-Tag am 2. Oktober 2008 Protokoll der dritten Sitzung vom 26. März 2008 und Einladung zu einer vierten vorbereitenden Sitzung vom Montag, 26. Mai 2008 von ca Uhr beim Christlichen Friedensdienst cfd am Falkenhöheweg in Bern Liebe Freundinnen und Freunde Am 26. März 2008 sind wir zum dritten Mal beim cfd Bern zusammengekommen, um darüber zu beraten, wie der von der UNO-Generalversammlung am vergangenen 15. Juni beschlossene Internationale Tag vom 2. Oktober auch in der Schweiz eine Bedeutung bekommt und wie wir den zweiten Tag am 2. Oktober 2008 gestalten wollen. In der Beilage findet Ihr ein kurzes Protokoll dieser Sitzung, das durch einige Ideen einer Untergruppe für den 2. Oktober ergänzt wird. Ausserdem findet Ihr einen überarbeiteten Briefkopf in deutsch und französisch zur definitiven Begutachtung. Wir möchten uns am Montag, 26. Mai 2008 zu einer vierten Sitzung treffen, um den zweiten Internationalen Tag der Gewaltfreiheit vom 2. Oktober 2008 gut vorzubereiten. Wir laden Euch deshalb herzlich zu diesem Treffen beim cfd in Bern ein, der uns wieder ein Sitzungszimmer reserviert hat. Diesmal beginnen wir um 18 Uhr in der Hoffnung, dass dann bisher verhinderte Leute dabeisein können. Die Traktanden dieser Zusammenkunft bestehen 1. in der Information über die seit unserem letzten Treffen am 26. März 2008 erfolgten regionalen Aktivitäten wie dem Peace-Zeichen vom 29. März oder der Martin Luther King-Gedenkveranstaltung vom 4. April in Zürich; 2. im Beschluss um den überarbeiteten öffentlichen Auftritt, dem neuen «Gesicht» unseres Zusammenschlusses; 3. in der Diskussion der vorgeschlagenen Ideen für unsere Arbeit dieses Jahres (siehe Beilage). Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, bitten um allfällige Absenz-Entschuldigungen per mail und freuen uns, euch am 26. Mai in Bern zu sehen. Mit herzlichen Grüssen Für die Koordinationsgruppe: Schweizerischer Friedensrat SFR, Zürich, Peter Weishaupt Centre pour l action non-violente CENAC, Lausanne, Pascale Schuetz IG gewaltfrei. Schweizerischer Friedensrat SFR. Centre pour l action non-violente CENAC. Forum für Friedenserziehung IFOR. Christlicher Friedensdienst cfd. Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA. Verein Friedensdorf Broc. Frauen für den Frieden Schweiz. Quäker Schweiz. Peace Brigades International PBI. Gemeinschaft Schweizerischer Zivildienstleistender GSZ. Humanistische Bewegung Schweiz. Verein Friedenskunst. Europa für den Frieden. NCBI Schweiz. Stimme der Migrantenvereine St. Gallen. Gruppo ticinese per il servizio civile. Eirene. Mouvement International de la Reconciliation MIR-romand.

2 Der Weg ist das Ziel 2. Oktober IG gewaltfrei. Schweizerischer Friedensrat SFR. Centre pour l action non-violente CENAC. Forum für Friedenserziehung IFOR. Christlicher Friedensdienst cfd. Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA. Verein Friedensdorf Broc. Frauen für den Frieden Schweiz. Quäker Schweiz. Peace Brigades International PBI. Gemeinschaft Schweizerischer Zivildienstleistender GSZ. Humanistische Bewegung Schweiz. Verein Friedenskunst. Europa für den Frieden. NCBI Schweiz. Stimme der Migrantenvereine St. Gallen. Gruppo ticinese per il servizio civile. Eirene. Mouvement International de la Reconciliation MIR-romand. Le chemin est déjà le but! 2 Octobre Journée internationale de la non-violence Collectif suisse des ONG, coordination suisse. Rue de Genève 52, 1004 Lausanne. Tél , Collectif suisse des ONG, coordination suisse. Centre pour l action non-violente CENAC. Schweizerischer Friedensrat SFR. Forum für Friedenserziehung IFOR. Christlicher Friedensdienst cfd. Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA. Verein Friedensdorf Broc. Frauen für den Frieden Schweiz. Quäker Schweiz. Peace Brigades International PBI. Gemeinschaft Schweizerischer Zivildienstleistender GSZ. Humanistische Bewegung Schweiz. Verein Friedenskunst. Europa für den Frieden. NCBI Schweiz. Stimme der Migrantenvereine St. Gallen. Gruppo ticinese per il servizio civile. Eirene. Mouvement International de la Reconciliation MIR-romand.

3 2. Oktober Der Weg ist das Ziel Ideen für 2. Oktober 2008, Thema: Zivilcourage 1. Idee: Militarismus / Waffen Dezentrale Aktionen mit Bildern und Blitztheatern in Städten, zb: Bilder, die Gegensätze aufzeigen oder Absurdität von Krieg verdeutlichen verwenden, um Aufmerksamkeit zu erregen: Vergleich Kosten von Waffen und Schulen oder Impfungen usw: 1 Pilatus-Porter = kostet gleichviel wie x1000 Schulen (Leute als Schulklasse), 1 Bührle-Flugabwehrkanone kostet gleich viel wie x100 Spitäler (Ärzte verkleidet) Ölproblematik in Kriegsgebieten: Panzer, der Ölfass frisst Krieg um Wasser, Biodiesel/Palmöl Pilatus-Flugzeuge, allgemein Kampfjets Fluchtgeld Blitztheater aufführen, die eine Alternative zu eskalierenden Konflikten aufzeigen: Z.B Kurze Interventionsszene in Gewaltsituation. Blitztheater bedeutet, dass ein paar Leute improvisiert eine Gewaltszene spielen, und eine Drittpartei greift ein. Da dies nur ca 1 Min. dauert, kann das Blitztheater mit Minimalaufwand ohne Bewilligung z.b. bei Tramstationen mehrmals gespielt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen. Flugis erklären dann, worums geht. Diese Theater könnten auch gefilmt und auf youtube gestellt werden, als positive Beispiele. Mahnwachen an Orten, wo Menschen Opfer von Militärwaffen oder Jugendgewalt wurden, um aktuellen politischen Bezug herzustellen. Ev Alternative durch kurzes Theater (gewaltfrei Eingreifen, siehe Blitztheater) aufzeigen. Ev mit Bezug zur Initiative Schutz vor Waffengewalt» oder verbunden mit Verlautbarung gegen Gewalt auf der Strasse (?Wir schauen nicht weg!) 2. Idee: Mediengewalt Zivilcourage-Theater in verschiedenen Städten. Bekannte Filmszenen in denen Gewalt eine wichtige Rolle spielt, nachspielen und verändern durch gewaltfreie Intervention. Z.B. Superman vs. Gandhi. (s.o. Blitztheater) Comic mit ähnlichem Inhalt in Medien bringen. 3. Idee: Aktuellen Konflikt aufgreifen Tibet als aktuellen Konflikt aufgreifen, da dies evt. nach der Olympiade noch nicht in Vergessenheit geraten ist. Mit dem Dalai Lama und seinen Aufrufen an Tibeter, wie auch Chinesen stellt effektiven Bezug mit Gewaltfreiheit her. Ev in Zusammenarbeit mit Exil-TibeterInnen. Verschiedene, dezentrale Anlässe, wie auch ein zentraler Anlass wäre möglich. Von der Form her sehr offen. Vortrag o.ä. in Zusammenarbeit mit Uni Öffentliche Diskussion mit Fachleuten zu Konflikt und zu Gewaltfreiheit Filmabend Kleines Fest mit tibetanischem Essen, usw. und Info über gelebte Gewaltfreiheit Strassentheater und Info 4. Weitere Ideen, die beliebig mit obigen kombiniert werden könnten: Prix Courage (Beobachter) auf verlegen Mutmacherbeispiele in Medien bringen Eigener Wettbewerb oder Zusatzkategorie für Prix Courage für gewaltfreie Intervention von Schulklassen. Mögliche Bewertung nach bestem Beschützer oder nach am besten präsentierter Mutmacher-Geschichte. Statements von Behörden zu Zivilcourage sammeln. Plakate mit Bildern von Konflikten und Stichworten zu Zivilcourage. Podiumsdiskussion zu Zivilcourage. Einfaches Computerspiel lancieren, wo Zivilcourage gefragt ist. David Brockhaus und Ueli Wildberger, 3. April 2008

4 2. Oktober Der Weg ist das Ziel Kurzprotokoll der Sitzung vom Mittwoch, 26. März 2008 von Uhr beim Christlichen Friedensdienst cfd in Bern Anwesend: Ueli Wildberger, Forum für Friedenserziehung; Pascale Schuetz, Cenac; Catherine Meyland, MIRromand; Sait Uzun, Stimme der Migrantenvereine des Kantons St. Gallen; David Brockhaus, GSZ; Ruedi Tobler, SFR; Peter Weishaupt, SFR (Leitung). Entschuldigt: die Gastgeberin Amanda Weibel, cfd; Johannes Bircher, Quäker; Stefano Giamboni, Gruppo ticinesi per il servizio civile, Sandra Clavijo Kleiner, Europe for Peace; Reto Moosmann, GSoA 1. Regionale Aktivitäten a) Lausanne: Das Cenac hat zum 60. Todestag Mahatma Gandhis am 30. Januar sowie zum 40. Todestag Martin Luther Kings am 4. April beide wurden an diesen Tagen ermordet ein Communiqué veröffentlicht. Es fanden in der Welschschweiz dazu auch verschiedene Radio- und Fernsehsendungen statt. Das Cenac teilt mit, dass zu seinem 40-jährigen Bestehen (ursprünglich Centre Martin Luther King) am 1. November 2008 in Lausanne ein Jubiläumsfest stattfindet. Das Projekt des Cenac, eine DVD über Mahatma Gandhi für Jugendliche zu produzieren, stösst auf eine schwierige Finanzierung. b) Zürich: Der Verein Friedenskunst und die Humanistische Bewegung organisieren am 29. März ab 19 Uhr auf dem Helvetiaplatz im Rahmen eines weltweiten Events am Jahrestag des Irakkriegs ein grosses Peace-Zeichen Leute sollen mit Fackeln auf dem Platz ein Friedenssymbol bilden. Der Schweizerische Friedensrat, das Cevi Zürich, die Humanistische Friedenskunst sowie das Forum für Friedenserziehung organisieren zum 40. Todestag Martin Luther Kings am Freitag, 4. April im Gloggenhof um Uhr einen Filmabend zum Leben von M.L. King mit Ausschnitten gewaltfreier Kampagnen aus der damaligen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Die IG gewaltfrei hat dazu wie bereits auch bei Gandhi einen alten Videofilm zur DVD aufbereitet. Ueli Wildberger wird den Abend begleiten. 2. Gesamtschweizerische Aktivitäten / Neuer öffentlicher Auftritt a) Die IG gewaltfrei hat zum 40. Todestag von M.L. King am einen ausführlichen Hintergrundtext von Ueli Wildberger verbreitet, der u.a. im St. Galler Tagblatt und im Friedensmagazin friz verwendet wurde. Selbstverständlich wurde gleichzeitig auch auf die regionalen Veranstaltungen hingewiesen. Ebenso hat Nicolas Zogg wie immer die Informationen und Texte auf unsere Website geschaltet. b) Am 22. Januar hat eine kleine Vorbereitungsgruppe in Zürich über ein neues «Gesicht» unserer gewaltfreien Koordination gebrütet und Vorschläge ausgearbeitet. Der Logo-Vorschlag mit dem Gandhi-Kopf, dem Spruch «Der Weg ist das Ziel» wurde grundsätzlich begrüsst, allerdings ales etwas zu schwarz dominierend empfunden. Anstatt dem neuen Namen «IG Gewaltfreiheit bewegt» wird neu «IG gewaltfrei» bevorzugt. Die welsche Variante harrt noch der Vollendung. Auf die nächste Sitzung hin wird ein definitiver Vorschlag vorliegen. 3. Abklärungen über Zusammenarbeit mit Organisationen a) Neu angefragt für eine Mitgliedschaft in unserem Zusammenschluss werden die Mennoniten (Ueli Wildberger), die Peace Brigades International (David Brockhaus), der Service Civil International, Peace Watch Switzerland sowie die OeMe Bern (alle von Peter Weishaupt). b) Ruedi Tobler und Peter Weishaupt haben sich mit dem neuen Geschäftsleiter der Stiftung Bildung und Entwicklung getroffen und ihm über unseren Zusammenschluss und seine Ziele referiert. Er ist sehr interessiert an einer Zusammenarbeit und unterbreitet jetzt seinem Team unsere Vorschläge. Ebenfalls gesprochen wurde mit Jonathan Sisson vom Kompetenzzentrum Friedensförderung KOFF, der am Thema sehr interessiert ist und auch eine Schwerpunktnummer des KOFF-Newsletters initiieren wird. Über eine weitere Zusammenarbeit bleiben wir

5 mit dem KOFF in Kontakt. Zudem wird sich das KOFF mit dem Versöhnungsjahr 2009 der UNO beschäftigen und eine entsprechende Tagung organisieren, die uns interessiert. weiterremonie, eine Burma-Schweigeminute sowie ein Gewaltfreiheitsfilm wurden durchgeführt. c )Wir beschliessen, zwei Organisationen beizutreten. Einerseits dem KOFF (siehe oben), einer gesamtschweizerischen Koordinationsgruppe für Friedensarbeit. Am 20. Mai wird deren Jahresversammlung in Bern sein, dann wird Ruedi Tobler unseren Zusammenschluss vorstellen und Pascale Schuetz wird zusätzlich den Beitritt des Cenac beantragen. Zweitens wollen wir uns auf Anregung von Catherine Meyland sogar auf internationaler Ebene anschliessen, und zwar bei der «Internationalen Koordination für die Dekade zur Förderung einer Kultur und des Friedens für die Kinder dieser Welt ( )» in Paris, die u.a. den «Salon International des Initiatives de Paix», der zum 3. Mal am 30. Mai 1. Juni in Paris stattfindet, organisiert. (Infos: www. nvpdecade.org/deutsch/index.html). 4. Ideen für Schwerpunkte unserer Arbeit im 2008 Aus Zeitgründen können wir nicht ausführlich über unsere Planung für den nächsten 2. Oktober diskutieren. Ueli Wildberger, David Brockhaus, Sait Uzun und Peter Weishaupt werden sich deshalb am 3. April in Zürich am Gartenhof treffen, um zuhanden unserer nächsten Sitzung Vorschläge zu unterbreiten (siehe Beilage zu diesem Versand). 5. Die nächste gesamtschweizerische Vorbereitungssitzung des Gewaltfreiheitstages findet am Montag, 26. Mai 2008 um bis ca Uhr wiederum beim cfd, Falkenhöheweg 8, Bern statt Peter Weishaupt

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