Materialien zum Grundkurs 1 Wintersemester 2012/13

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1 Universität Augsburg Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Philologisch-Historische Fakultät Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Materialien zum Grundkurs 1 Wintersemester 2012/13 Prof. Dr. Klaus Maiwald Bitte beachten Sie: Die Materialien, die Sie hiermit und im Semesterverlauf erhalten, sind ausschließlich für den Grundkurs 1 Fachdidaktik Deutsch im WS 12/13 bestimmt. Sie sind geistiges Eigentum von Prof. Dr. Klaus Maiwald; jegliche Vervielfältigung und Verbreitung bedarf seiner vorherigen Zustimmung. Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 1

2 Universität Augsburg Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Allgemeine Informationen zum Kurs (WS 2012/13) Fach: Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Dozent(in): Prof. Dr. Klaus Maiwald Titel der Lehrveranstaltung: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 (alle Lehrämter) Zeit: Mi Ort: HS I Modulzuweisung: Fachdidaktik Deutsch Basismodul GyD 04 DID, Nr. 1 (2 Leistungspunkte) GsHsD 03 DID, Nr. 1 (2 Leistungspunkte) RsD 03 DID, Nr. 1 (2 Leistungspunkte) GsD 01 DF, Nr. 1 (2 Leistungspunkte) HsD 01 DF, Nr. 1 (2 Leistungspunkte) MaFD 01B/02B-D, Nr. 1 (3 Leistungspunkte) MaFVW 011B-D / MaFVW 021B-D (7 Leistungspunkte) BacGer 31 (2 Leistungspunkte) Der Kurs ist verpflichtend für alle Lehramtsstudierenden mit Fach Deutsch (vertieft, Unterrichtsfach, Didaktikfach). Er führt ein in übergreifende Fragestellungen und Inhalte der Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Leistungsnachweis / Modulprüfung: Grundkurs 1 (2 LP) und Grundkurs 2 (4 LP) (in der Regel im folgenden Semester zu belegen) bilden das Basismodul Fachdidaktik Deutsch. Die Inhalte des Grundkurses 1 werden im Grundkurs 2 vorausgesetzt (nicht erneut besprochen). Nach dem Grundkurs 2 erfolgt die Modulprüfung in Form einer benoteten Klausur. Dabei werden die Inhalte aus dem Grundkurs 1 mit abgeprüft. Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten Für den Erwerb von Leistungspunkten (neue LPO, mod.) müssen Sie spätestens am (= dritter Termin) zum ersten Mal im Kurs erschienen, in die Anwesenheitsliste eingetragen UND bis spätestens , Uhr, in Digicampus für den Kurs registriert sein; sich innerhalb der gegebenen Frist später in STUDIS für Leistungspunkte registrieren (Frist wird rechtzeitig bekanntgegeben). Von diesen beiden Vorgaben gibt es definitiv KEINE Ausnahme! NB: Der Erwerb eines Teilnahmescheines für nicht-mod. Stud. / alte LPO erfordert regelmäßige Anwesenheit (max. 3 Absenzen, Anwesenheitsliste)! Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 2

3 Universität Augsburg Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Hinweis und Bitte: Studieren im Sinne der Bologna-Reform sieht einen eigenverantwortlichen Kompetenzerwerb vor. Daher gibt es in diesem Kurs (nach dem ) keine Anwesenheitspflicht. Ich gehe davon aus und freue mich, dass bzw. wenn Sie zu den Sitzungen kommen. Bitte zeigen Sie im Gegenzug den Respekt, rechtzeitig und ausgeschlafen zu erscheinen, dem Geschehen konzentriert und aktiv zu folgen, nicht zu essen und Telekommunikation ruhen zu lassen. Semesterübersicht Termin Thema 1 / Organisatorisches Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien 2 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (1) 3 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (2) Deadline für die Teilnahme! 4 / Lernbereich Schreiben (1) 5 / Lernbereich Schreiben (2) Infos über die Modulprüfung / Vorausschau auf die Staatsexamensklausur 6 / Lernteilbereich Richtig schreiben 7 / Lernbereich Sprache untersuchen 8 / entfällt - 9 / (Vertretung durch Dr. Kammerer) Lernbereich Lesen: Gebrauchstexte / Lesekompetenz (1) 10 / Lernbereich Lesen: Gebrauchstexte / Lesekompetenz (2) 11 / Lernbereich Lesen: Umgang mit literarischen Texten (1) Lektüregrundlage: Erich Kästner: Emil und die Detektive 12 / Lernbereich Lesen: Umgang mit literarischen Texten (2) 13 / Puffer - 14 / Lernbereich Medien: Medienintegration im Deutschunterricht 15 / Zs.fassung / Fachdidaktische Positionen: historisch und aktuell Hinweis: Im WS 12/13 gibt es keine grundlegende Änderung des Gk1, aber Aktualisierungen und Anpassungen (z. B. die Lektüre von Kästners Emil). Diese entnehmen Sie den sukzessive für jedes Thema im Semesterverlauf herausgegeben Materialien (Digicampus). Für die Basismodulprüfung im/ab SoSe 2013 sind diese Materialien grundlegend. Für Studierende, die den Gk1 bereits besucht haben und die Basismodulprüfung am Ende des WS 12/13 ablegen, gilt das alte Gk1-Skript vom SoSe 2012! Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 3

4 Universität Augsburg Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 (1) Organisation Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien Impulse: Ich soll die Fabel Vom Raben und Fuchs mit meiner Klasse machen. Was heißt das? Was mache ich jetzt? Was muss passieren, bevor Unterricht passieren kann? 1. Text Martin Luther ( ) Vom Raben und Fuchs Bildquelle: Holzschnitt von Joh. Zainer, Augsburg, 1475 Aus: "Alte deutsche Tierfabeln", Eugen Diederichs, Jena, 1926 Bild- und Textquelle: aufgerufen am (1) Ein Rab hatte einen Käse gestohlen und setzte sich auf einen hohen Baum und wollte zehren; als er aber seiner Art nach nicht schweigen kann, wenn er isset, höret ihn ein Fuchs über dem Käse kecken und lief zu und sprach: (2) "O Rab, nun hab ich mein Lebtag nicht schönern Vogel gesehen von Federn und Gestalt, denn du bist. Und wenn du auch so eine schöne Stimme hättest zu singen, so sollt man dich zum König krönen über alle Vögel." (3) Den Raben kitzelte solch Lob und Schmeicheln; fing an, wollt seinen schönen Gesang hören lassen, und als er den Schnabel auftut, entfiel ihm der Käse; den nahm der Fuchs behänd, fraß ihn und lachet des törichten Rabens. Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 4

5 Universität Augsburg Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 2. Begründungsangebote 1. Man kann erörtern, was die Lehre dieser Fabel ist und ob diese Lehre eine Bedeutung für unsere Alltagserfahrungen hat. 2. Diese Geschichte zu verstehen und Merkmale epischer Kleinformen zu kennen gehört zu den Kompetenzen, die ein Mensch haben sollte. 3. Luther und die Epoche der Reformation zu kennen gehört zur literarischen Bildung. 4. Anhand des Textes lässt sich erkennen, dass und wie Sprache sich wandelt. 5. In einer szenischen Darstellung kann man die Charaktere der Figuren zum Ausdruck bringen und Freude am Spielen von Rollen entwickeln. 3. Didaktische Kategorien von Lehr-/Lernprozessen (Bitte noch einmal ausdrucken und ausschneiden, zum Herumschieben!) Weshalb und wozu? Wer? Was? Wie? 4. Folgerungen Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 5

6 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprechen Materialien zum Grundkurs 1 Fachdidaktik Deutsch Termine 2+3 Termin Thema 1 / Organisatorisches Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien 2 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (1) 3 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (2) Deadline für die Teilnahme! (2+3) Lernbereich Sprechen Mündlichkeit Impulse: Ist hier frei? Wieso weiß man, was gemeint ist? Warum legen manche Menschen zuerst auf, wenn sie einen AB an der Strippe haben? Jemand sagt Es zieht! Antwort: Das ist der Herbstwind. Wieso ist diese Antwort unwahrscheinlich? Hallo Herr Maiwald (wann) äußert man das (nicht)? Sprich bitte im ganzen Satz! Soll man das als Lehrer(in) verlangen? Er spricht druckreif! / Sie drückt sich so gewählt aus! Sind dies sinnvolle Ziele von Unterricht? 0. Ein Beispiel Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 1

7 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprechen 1. Besonderheiten von Mündlichkeit und Schriftlichkeit Kriterium: Welche Art(en) von Zeichen werden verwendet? Mündlichkeit Das hat er doch gesagt, also, dass wir uns unbedingt in dem Digidingens, in dem System da eintragen müssen, wenn wir da teilnehmen, also, dass wir uns da registrieren, bis zum ersten Elften. Schriftlichkeit Hinweis: Für die Teilnahme am Grundkurs Fachdidaktik Deutsch im WS 12/13 ist eine Eintragung in Digicampus bis unbedingt (!) erforderlich. Wann gebraucht man eher das eine, wann eher das andere? Wie ist die jeweilige Situation beschaffen? Was unterscheidet einen mündlichen Text von einem schriftlichen? angelehnt an: Feilke, Helmuth (2003): Entwicklung schriftlich-konzeptualer Fähigkeiten. In: Bredel, Ursula u.a. (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache (Bd. 1). Paderborn: Schöningh, S vgl. auch: Beisbart, Ortwin: Mündlichkeit und Schriftlichkeit (= Baustein 4). In: Beisbart, Ortwin / Marenbach Dieter (2009): Bausteine der Deutschdidaktik (3. Aufl.). Donauwörth: Auer, S Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 2

8 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprechen 2. Überlagerungen von Mündlichkeit und Schriftlichkeit Mündlichkeit Schriftlichkeit medial und konzeptionell medial und konzeptionell Vgl. Koch, Peter / Österreicher, Wulf (1985): Sprache der Nähe Sprache der Distanz. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spannungsfeld von Sprachtheorie und Sprachgeschichte. In: Romanistisches Jahrbuch, Bd. 36, S Modelle der Kommunikation a) Lineares Sender Empfänger Modell: b) Reflexiv-konstruktivistisches Modell: Sprache als neutrales Transportmittel Kommunikation als Informationsübertragung - Sprache konstruktives Reservoir von Metaphern (vgl. Lakoff / Johnson) und Ausdrucksgestalten (vgl. H. Feilke) - Kommunikation als Bedeutungsherstellung (vgl. S.J. Schmidt)... dann kann Kommunikation [...] nicht als Übertragung von Information modelliert werden [...]. Vielmehr ist es plausibel, Kommunikation als [...] als einen reflexiven Prozess, in dem Kommunikationspartner sich gegenseitig Orientierungsangebote machen, [zu verstehen]. Schmidt, Siegfried J. (2003): Geschichten&Diskurse. Abschied vom Konstruktivismus. Reinbek: rororo, S. 69. Bsp.: Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 3

9 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprechen 4. Beispiel: Das Kommunikationsmodell von F. Schulz v. Thun ( Vier Ohren ) Aspekte gesendeter / empfangener Nachrichten Beispiele: Es zieht. / Du, da vorne ist grün. / Klaus hat seinen Tisch vollgeschmiert! Vgl. Schulz v. Thun, Friedemann (1981): Miteinander reden. Störungen und Klärungen (Bd. 1). Reinbek: Rowohlt. 5. Historische Entwicklung des Lernbereichs Sprecherziehung (Helmers, 1960er) soziales Sprachhandeln (Schlotthaus, 1970er) Mündlicher Sprachgebrauch (Schuster, 1990er) 6. Teilbereiche des Lernbereichs a) Nach der Funktion des Sprechaktes b) Nach der Handlungsverteilung der Kommunikationspartner c) Nach dem Formalisierungsgrad der Situation d) Nach der Wissensart Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 4

10 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprechen Häufige Binnengliederung: Sprechen Gespräche führen informell-ungebunden formell-gebunden Z u h ö r e n 7. Fördermaßnahmen produktiv rezeptiv-reflektierend 8. Weiterführende Literatur Abraham Ulf (2008): Sprechen als reflexive Praxis. Freiburg: Fillibach. Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 5

11 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben Materialien zum Grundkurs 1 Fachdidaktik Deutsch Termine 4+5 Termin Thema 1 / Organisatorisches Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien 2 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (1) 3 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (2) Deadline für die Teilnahme! 4 / Lernbereich Schreiben (1) 5 / Lernbereich Schreiben (2) Infos über die Modulprüfung / Vorausschau auf die Staatsexamensklausur (4+5) Lernbereich Schreiben Impulse: Was haben Liebe und totaler Krieg mit Schrift zu tun? Was heißt Aufsatzunterricht und warum heißt der Lernbereich nicht mehr so? Was heißt Prozessorientierung im Schreibunterricht? Warum ist der fantastische Lebenslauf eine gute Schreibaufgabe? 0. Ein Experiment Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 1

12 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben 1. Mentalitäts- und kulturgeschichtliche Effekte der Schriftlichkeit Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 2

13 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben Effekte der Schriftlichkeit Mündliche Kultur Schriftkultur Wissen Denken Gesellschaftlicher Differenzierungsgrad Teilhabe Typische Erscheinungen Internet: Fortschritt der Schriftlichkeit oder Rückschritt in die Mündlichkeit? Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 3

14 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben 2. Funktionsrichtungen des Schreibens 3. Historische Entwicklungen der Schreibdidaktik Sprachgestaltender Aufsatz (Seidenmann 1927) und traditioneller Aufsatzunterricht (1950er/60er) Kommunikatives Schreiben (1970er) Kreatives Schreiben (1980er / 1990er) Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 4

15 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben 4. Heutige schreibdidaktische Akzentsetzungen 4.1 Orientierung an allg. Schreibkompetenzen (statt Aufsätzen ) (nach Fix 2008, 26ff.) Was schreibe ich? Weltwissen / Bereichswissen Warum und für wen schreibe ich? Schreibmotivation, Schreibziel, Adressatenorientierung Schreiben Wie formuliere und überarbeite ich? Bewältigung von Orthographie, Morphologie, Lexik, Syntax, Kohäsion und Kohärenz, Layout Durchführung von Revisionen Wie baue ich den Text auf? Umsetzung von Textmustern bzw. Textsorten, z. B. Lebenslauf, Erzählung 4.2 Verknüpfung von Schreibförderung und Schreiberziehung (statt Vermittlung von Aufsatzarten ) Schreibförderung Anregung, Motivation zum Schreiben Freies Schreiben, Schreibspiele Kreatives Schreiben: Schreiberziehung Einführung in konzeptionelle Schriftlichkeit Erarbeitung von Textmustern und Textsorten Funktional-pragmatisches Schreiben: Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 5

16 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben 4.3 Orientierung auf den Schreibprozess (statt Schreiben in einem Zug ) Planen: z. B. Zielsetzung und Adressatenbezug, Informationsbeschaffung, Notate, Schreibplan Formulieren Evaluieren: z. B. Textlupe, Schreibkonferenz Überarbeiten: Schreiben integrativ (statt isolierter Aufsatzerziehung ) Lernbereichs- und fächerübergreifend (z.b. im Umgang mit Sach- oder literarischen Texten) Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 6

17 Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Schreiben 5. Konkretisierung am Lehrplanbeispiel: Der (fantastische) Lebenslauf (Hs 8. Jggst.) 6. Literatur Zur Schreibdidaktik Abraham, Ulf / Kupfer-Schreiner, Claudia / Maiwald, Klaus (Hrsg.) (2005): Schreibförderung und Schreiberziehung. Ein Handbuch für Schule und Hochschule. Donauwörth: Auer. Baurmann, Jürgen (2002): Schreiben Überarbeiten - Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik. Seelze: Kallmeyer. Fix, Martin (2008): Texte schreiben. Schreibprozesse im Deutschunterricht. 2. Aufl. Paderborn: Schöningh. Zur kulturellen Bedeutung der Schriftlichkeit Elsner, Monika / Gumbrecht, Hans Ulrich / Müller, Thomas / Spangenberg, Peter M. Spangenberg (1994): Zur Kulturgeschichte der Medien. In: Merten, K. / Schmidt, S.J. / Weischenberg S. (Hrsg.): Die Wirklichkeit der Medien. Eine Einführung in die Kommunikationswissenschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag, S Ong, Walter J. (1982): Orality and Literacy. The Technologizing of the Word. London / New York: Methuen. Spahr, Angela/Kloock, Daniela (Hrsg.) (1997): Medientheorien. Eine Einführung. München: Fink (= UTB 1986). Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 7

18 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernteilbereich Richtig Schreiben Materialien zum Grundkurs 1 Fachdidaktik Deutsch Termin 6 Termin Thema 1 / Organisatorisches Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien 2 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (1) 3 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (2) Deadline für die Teilnahme! 4 / Lernbereich Schreiben (1) 5 / Lernbereich Schreiben (2) Infos über die Modulprüfung / Vorausschau auf die Staatsexamensklausur 6 / Lernteilbereich Richtig schreiben (6) Lernteilbereich Rechtschreiben / richtig Schreiben Impulse: Schreibe das falsche Wort 10x richtig! Warum ist das (allein) kein guter Rat? Warum sollte der Tiger im Rechtschreiblernen erst einmal nicht vorkommen. Warum spielt das Diktat heute keine Rolle mehr? Wie kann man sich die Schreibung Konzigwensen erklären? 0. Ein Experiment Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 1

19 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernteilbereich Richtig Schreiben 1. Wichtige Prinzipien der Orthographie a) Lautprinzip (phonologisch, phonematisch, alphabetisch) Laut-Graphem-Korrespondenz (idealiter 1:1) z. B.: b) Silbisches Prinzip Regelhafter Aufbau des prototypischen Zweisilbers 1. Silbe: offen / geschlossen 2. Silbe: oft: K + e (+ l/n/r): tie-len; hal-ten, Stu-fen Erklärungswerte: z. B.: c) Stammprinzip / Morphemkonstanz Konstanz über Aussprache-, Flexions- und Wortbildungsvarianten hinweg z. B.: d) grammatisches Prinzip wortübergreifende Phänomene, z. B.: 2. Entwicklung des Erwerbs der Schriftsprache (Hauptphasen) logographisch: alphabetisch: - rudimentär - entwickelt orthographisch: ich war nicht mt wlichkhfgd Hat. RAMONA vata kam gesdan dsurük Vater kam gestern zurück. Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 2

20 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernteilbereich Richtig Schreiben 3. Wichtige Prinzipien heutiger Rechtschreibdidaktik Betonung eigenen Schreibens / eigener Texte Organisation nicht isoliert in Rechtschreibstunden, sondern lernbereichsintegrierend mit Schreiben und Reflexion über Sprache Konzentration auf Regelhaftes (Zentrum); von da aus Erarbeitung von Sonderfällen (Peripherie) Selbsttätiges Lernen; Betonung regel- und strategieorientierter Ansatz Differenzierung und Vielfalt von Lern- und Übungsformen 1. Stein, Stufe, Stelle, Stimme, Stoff Schwein, schweigen, Schwips, schwenken 2. Ro-se - Ros-se; Hü-te Hüt-te; Maße Masse; ver-rückt ver-zückt 3. Nase, Hase, Blase Masse, Klasse, fasse 4. DASISTDASHAUSVOMNIKOLAUS / WIRWERDENMORGENWIEDERKOMMEN Wichtigkeit von phonologischer Bewusstheit = 5. verlegt, verzweigt, vergeigt; Mannschaftsbus, Belegschaftsverkauf, Gewerkschaftssekretär 6. Maler, malen, Malerei, Gemälde, malerisch 7. war wahr; Abfrackprämie Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 3

21 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernteilbereich Richtig Schreiben Sichtweise des Fehlers als Hinweis auf Entwicklungsstand und Diagnoseinstrument *Oper *Zalbe 4. Literatur zur Einführung Huneke, Hans-Werner (2010): Schrifterwerb und Rechtschreibunterricht. In: Ders. (Hrsg.): Taschenbuch des Deutschunterrichts (Band 1: Sprach- und Mediendidaktik). Baltmannsweiler: Schneider, S Marenbach, Dieter (2009): Rechtschreiben. In: Abraham, Ulf / Beisbart, Ortwin / Koß, Gerhard / Marenbach, Dieter: Praxis des Deutschunterrichts. Donauwörth: Auer (6. Aufl.), S Spiegel, Ute (2005): Richtig Schreiben. Grundlagen und Strategien. Übungen für die Klasse. Berlin: Cornelsen Scriptor. Steinig, Wolfgang / Huneke, Hans-Werner (2011): Sprachdidaktik Deutsch. Eine Einführung (6. Aufl.). Berlin: Erich Schmidt (hier: Kap. 6: Rechtschreibunterricht, S ). Bildquelle: Valtin, Renate (1994): Vom Kritzelbrief zur verschrifteten Mitteilung. In: Valtin, Renate / Naegele, Ingrid (Hrsg.): Schreiben ist wichtig! Grundlagen und Beispiele für kommunikatives Schreiben(lernen) (4. Aufl.). Frankfurt / Main: Arbeitskreis Grundschule e.v., S Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 4

22 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprachbetrachtung Materialien zum Grundkurs 1 Fachdidaktik Deutsch Termin 7 Termin Thema 1 / Organisatorisches Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien 2 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (1) 3 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (2) Deadline für die Teilnahme! 4 / Lernbereich Schreiben (1) 5 / Lernbereich Schreiben (2) Infos über die Modulprüfung / Vorausschau auf die Staatsexamensklausur 6 / Lernteilbereich Richtig schreiben 7 / Lernbereich Sprache untersuchen 8 / entfällt - (7) Lernbereich Sprache untersuchen / Sprachbetrachtung Impulse: Was hat der Mensch davon, wenn er das Passiv kennt und kann? Die Suppe wird von der Kellnerin gebracht. Sollten Ihre Schüler einen solchen Satz in ihr Heft schreiben? Das ist dem Hans sein Kuli! Sprich richtig! Es heißt: Das ist Hansens Kuli! Aber jeder hat es doch verstanden! - Wer hat hier Recht? Warum kommt die Bezeichnung Grammatikunterricht in Lehrplänen nicht mehr vor? [Vorgezogen:] Literatur zur Einführung Andresen, Helga / Funke, Reinhold (2003): Entwicklung sprachlichen Wissens und sprachlicher Bewusstheit. In: Bredel, Ursula u.a. (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache (Bd. 1). Paderborn: Schöningh, S Gornik, Hildegard (2010): Über Sprache reflektieren: Sprachthematisierung und Sprachbewusstheit. In: Huneke, Hans-Werner (Hrsg.): Taschenbuch des Deutschunterrichts (Band 1: Sprach- und Mediendidaktik). Baltmannsweiler: Schneider, S Menzel, Wolfgang (1999): Grammatik-Werkstatt. Seelze: Kallmeyer. Steinig, Wolfgang / Huneke, Hans-Werner (2011): Sprachdidaktik Deutsch. Eine Einführung (6. Aufl.). Berlin: Erich Schmidt (Kap. 7: Über Sprache reflektieren, S ). Wieland, Regina (2010): Sprache gebrauchen, Sprache thematisieren Grammatikunterricht. In: Huneke, Hans-Werner (Hrsg.): Taschenbuch des Deutschunterrichts (Band 1). Baltmannsweiler: Schneider, S Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 1

23 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprachbetrachtung 1. Vergleich zweier Herangehensweisen Ansatz A) (adaptiert aus: SZ, 8./ , S. 6) 1) In der halben Republik wurde nach einer mysteriösen Täterin gefahndet. 2) Am Ende stellte sich heraus: Die an 40 Tatorten gefundene DNS stammte von einer Frau, die die eingesetzten Wattestäbchen verpackt hatte. 3) Mit der DNS-Analyse konnten schon viele Straftaten aufgeklärt werden. 4) Deshalb wurde 1998 eine Gen-Datenbank eingerichtet. 5) Der Triumph des Sachbeweises schien damit unerschütterlich. 6) Begonnen hatte er mit der RAF. 7) Zum ersten Mal in der Kriminalgeschichte wurden Täter überführt, ohne dass Zeugen eine Rolle gespielt hätten. 8) Am Beginn der gerichtlichen Wahrheitsfindung standen abergläubische Beweismittel: das Gottesurteil oder der Zweikampf. 9) In der Inquisition sollten diese durch vernünftige ersetzt werden: 10) Nach der Peinlichen Halsgerichtsordnung von 1532 wurde ein Beschuldigter nur dann verurteilt, wenn er ein Geständnis abgelegt hatte oder seine Täterschaft bezeugt worden war. 11) Die Folter wurde angewendet, wenn bei klarer Beweislage der Täter leugnete. 12) Die klassischen Beweismittel sind und bleiben der richterliche Augenschein, der Zeuge, der Sachverständige, die Urkunde und das Geständnis. 13) Der Sachbeweis wird geführt, indem Gegenstände und Befunde in die Beweisaufnahme eingebracht werden. 14) In letzter Konsequenz entscheidet die subjektive Gewissheit des Gerichts, die jedoch im Zweifelsfall von anderen Richtern nachvollzogen können werden muss. 1. Wo in diesem Text bleiben Menschen unerwähnt, die bei der Wahrheitsfindung einiges tun? [ unterrichtliche Auswertung / Reflexion] 2. Schreibe die Sätze 1, 3, 11 und 13 so um, dass diese Menschen genannt werden. Vergleiche den Satzbau der neuen mit dem der ursprünglichen Sätze. [ unterrichtliche Auswertung / Reflexion] 3. In welchen Sätzen wird das Passiv noch verwendet? Warum verwendet der Autor des Textes häufig das Passiv? Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 2

24 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprachbetrachtung Ansatz B) Aktiv und Passiv: Beispiele Der Mann liest ein Buch. Die Kellnerin bringt die Suppe. Das Buch wird vom Mann gelesen. Die Suppe wird von der Kellnerin gebracht. Merke: Beim Aktiv steht der Handelnde im Mittelpunkt, beim Passiv das Geschehen. Das Vorgangspassiv wird mit einer Form von werden + Partizip II gebildet. Das Objekt des Aktivsatzes wird zum Subjekt des Passivsatzes. Übung: Setze die folgenden Sätze ins Passiv: 1. Der Hund jagt die Katze. 2. Das Gericht befragte den Zeugen ausführlich. 3. Viele Menschen haben das Endspiel gesehen. 2. Kategorien der didaktischen Beschreibung der beiden Ansätze formal funktional systematisch situationsorientiert deduktiv (normativ) induktiv (deskriptiv) Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 3

25 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Sprachbetrachtung 3. Repräsentative Positionen Boettcher u.a.: Situativer Grammatikunterricht (späte 1970er) Wilhelm Köller: Funktionaler Grammatikunterricht (1980er) Wolfgang Menzel: Grammatikwerkstatt (1999) z. B. Helga Andresen, Peter Klotz, Susanne Riegler: Betonung von Sprachwissen und Sprachbewusstheit (seit 1990er) 4. Didaktische Grundprinzipien: Sprachbetrachtung Sprache zum Abenteuer machen einige Beispiele Morgen war Weihnachten. Wenn ich einmal reich wär... / Kästner: Der 13. Monat Clausthaler. Nicht immer. Aber immer öfter. Zwei Bier! Nicht wegen dem Schölde, sondern wegen des Schöldes! Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 4

26 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz Materialien zum Grundkurs 1 Fachdidaktik Deutsch Termin (8) 9+10 Termin Thema 1 / Organisatorisches Überblick Einstieg: Didaktische Kategorien 2 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (1) 3 / Lernbereich Sprechen Mündlichkeit (2) Deadline für die Teilnahme! 4 / Lernbereich Schreiben (1) 5 / Lernbereich Schreiben (2) Infos über die Modulprüfung / Vorausschau auf die Staatsexamensklausur 6 / Lernteilbereich Richtig schreiben 7 / Lernbereich Sprache untersuchen 8 / entfällt - 9 / (Vertretung durch Dr. Kammerer) Lernbereich Lesen: Gebrauchstexte / Lesekompetenz (1) 10 / Lernbereich Lesen: Gebrauchstexte / Lesekompetenz (2) (8-10) Lernbereich Lesen / Gebrauchstexte / Lesekompetenz Impulse: Was war eigentlich der PISA-Schock? Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Ich habe euch einen Text mitgebracht. Warum ist das kein optimaler Einstieg? Unterstreiche im Text! Warum ist das kein guter Arbeitsauftrag? Warum kann es einen Leser demotivieren, wenn er zum Lesen motiviert wird? Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 1

27 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz 0. Textbeispiel Quelle: Badische Zeitung Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 2

28 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz 1. Was ist ein Text? Was ist ein Gebrauchstext? 1.1 Alltäglicher und prototypischer Textbegriff 1.2 Grenzfälle / Streitfragen 1.3 Mögliche Definitionsrichtungen textstrukturell: funktional / handlungsorientiert / kommunikativ: 1.4 Was sind Gebrauchstexte? Begriff und Synonyme: Spezifische Merkmale: strukturell: funktional-kommunikativ: Typologie: Problematik der Abgrenzung funktionale Definition: Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 3

29 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz 2. Was heißt Textverstehen, was heißt Lesekompetenz gemäß PISA? 2.1 Allgemeines zur PISA-Studie (2000) Untersuchung der Leseleistung 15-jähriger, v.a. bezogen auf Sachtexte (inkl. so genannter nichtkontinuierlicher Texte wie Tabellen und Diagramme) 2.2 Lesekompetenz: kognitivistische Orientierung + funktionalistische Orientierung 2.3 Konstruktivistischer Verstehensbegriff Lesen konzept- und datengeleiteter Prozess = Zusammenspiel von Vorwissen / Konzepten (top down) und eingehenden Informationen / Textdaten (bottom up) Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 4

30 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz Lesen: von hierarchieniedrigen zu hierarchiehohen Prozessen / Verstehen: Aufbau von mentalen Modellen Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 5

31 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz 2.4 Dimensionen des Textverstehens (nach PISA) am Bsp. Warum die Wale stranden 1. Informationen ermitteln 2. Textbezogenes Interpretieren 3. Reflektieren und Bewerten 3. Was sind didaktische Prinzipien für den Umgang mit Gebrauchstexten? Erkenntnisziel / Interesse / Motivation schaffen Vorwissen aktivieren Textrezeption durch Lesestrategien aktiv unterstützen reduktiv-organisierende Strategien elaborierende Strategien Text und Textrezeption reflektieren und bewerten Selbst Texte schreiben Sachtextlektüre in größere Text- und Unterrichtszusammenhänge einbetten Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 6

32 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz 4. Wie könnte man (in der Sek.) an den Text methodisch herangehen? 4.1 Aufgabe: Halten Sie auf der Grundlage des Zeitungsartikels ein Kurzreferat: A) B) 4.2 Vorteile des Ansatzes: 5. Was bedeutet Leseförderung? 5.1 Definition allgemein: Leseförderung = 5.2 Ebenen der Leseförderung nach Rosebrock / Nix 2008: Prozessebene: Subjektebene: Soziale Ebene: Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 7

33 Didaktik der deutschen Sprache und Lit. Grundkurs 1 WS 12/13 Lernbereich Lesen / Lesekompetenz 5.3 Kritik der Lesesozialisationsforschung am PISA-Lesemodell und Ergänzung: Literatur Abraham, Ulf / Bremerich-Vos, Albert / Frederking, Volker / Wieler, Petra (Hrsg.) (2003): Deutschunterricht und Deutschdidaktik nach PISA. Freiburg: Fillibach. Brinker, Klaus (2005): Linguistische Textanalyse (6. Aufl.). Berlin: Erich Schmidt. Deutsches Pisakonsortium (Hrsg.) (2001): PISA Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich. Opladen: Leske + Budrich. Fix, Martin / Jost, Roland (Hrsg.) (2005): Sachtexte im Deutschunterricht. Baltmannsweiler: Schneider. Garbe, Christine / Holle, Karl / Jesch, Tatjana (2009): Texte lesen. Textverstehen Lesedidaktik Lesesozialisation. Paderborn: Schöningh. Hurrelmann, Bettina (2007): Modelle und Merkmale der Lesekompetenz. In: Bertschi-Kaufmann, Andrea (Hrsg.): Lesekompetenz - Leseleistung - Leseförderung. Grundlagen, Modelle und Materialien. Seelze-Velber: Klett und Balmer, S Maiwald, Klaus (2010a): Didaktik der Gebrauchstexte. In: Frederking, Volker / Krommer, Axel / Meier, Christel: Taschenbuch des Deutschunterrichts (Bd. 2: Literatur- und Mediendidaktik). Baltmannsweiler: Schneider, S Maiwald, Klaus (2010b): Gebrauchstexte nicht nur print- und monomedial. In: Frederking, Volker / Krommer, Axel / Meier, Christel: Taschenbuch des Deutschunterrichts (Bd. 2: Literatur- und Mediendidaktik). Baltmannsweiler: Schneider, S Rosebrock, Cornelia (2007): Anforderungen von Sach- und Informationstexten. Anforderungen literarischer Texte. In: Bertschi-Kaufmann, Andrea (Hrsg.): Lesekompetenz - Leseleistung - Leseförderung. Grundlagen, Modelle und Materialien. Seelze-Velber: Klett und Balmer, S Rosebrock, Cornelia / Nix, Daniel (2008): Grundlagen der Lesedidaktik. Baltmannsweiler: Schneider. Prof. Dr. Klaus Maiwald / Uni Augsburg 8

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