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1 Columbus Software Management Grundlagen Version 6.12 Stand: / 01 / deu 1/186

2 Copyright Brainware Consulting & Development AG All rights reserved Das vorliegende Werk ist in all seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht der Übersetzung, des Vortrags, der Reproduktion, der Vervielfältigung auf fotomechanischem oder anderen Wegen und der Speicherung in elektronischen Medien. Ungeachtet der Sorgfalt, die auf die Erstellung von Text, Abbildungen und Programmen verwendet wurde, können weder Brainware Consulting & Development AG, noch Autor, Herausgeber oder Übersetzer für mögliche Fehler und deren Folgen eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung übernehmen. Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen / 01 / deu Brainware Consulting & Development AG Sumpfstr. 15 CH-6300 Zug / / 01 / deu

3 Inhalt 0 Allgemeines Ergänzende Dokumente Typografische Konventionen Hilfestellungen Abkürzungen Lizenzierung Produktbeschreibung Funktionsweise Datenbank Server Infrastruktur Server Columbus Management Console Columbus Client Windows Dienste Columbus Agenten Columbus Base Agent Columbus 5 Compatibility Agent Database Backup Agent Indexing Agent LDAP Synchronisation Agent COM Interface Agent Reporting and Cleanup Agent OS Deployment Agent Preboot Services Agent Inventory Collection Agent Software Deployment Agent Patch Deploy Agent Benutzeroberflächen Columbus Management Console NavigationPanel WorkPanel Columbus Client Ergänzende Produkte Verwendete Begriffe Brainware.log Columbus Installation Voraussetzungen Accounts und Sourcen Anforderungen Infrastruktur Server Columbus Management Console Columbus Client Preboot Funktionalität Installationsdateien beschaffen Download ID beantragen Lizenz beantragen Columbus herunterladen / 01 / deu 3/186

4 2.3 Installationsablauf Lizenzvereinbarung Readme Lizenzdatei Zielverzeichnis für Programmdateien Zielverzeichnis für Datenbank und Depots Startmenügruppe Komponenten Columbus DB-Account Columbus-Account OSDeploy Dialog Installationszusammenfassung Installationsvorgang Setup abschliessen Installation überprüfen Columbus Systembenutzer prüfen Am System anmelden Infrastrukturdienste überprüfen Konfiguration Administrator Passwort ändern Agenten konfigurieren Allgemeine Konfigurationsschritte Agent aktivieren und zuweisen Agent konfigurieren Ausführungsintervall festlegen Columbus Base Agent konfigurieren OTB Server Configuration Impersonation Guardian Configuration Patch Deploy Agent konfigurieren Patch-Depot Einstellungen für den Brainware Download Server Notifikationen Abonnieren von Patches Verbindung zum Software Update Server Inventory Collection Agent konfigurieren Inventory-Depot Netzwerk-Zugriff einstellen Betrieb Am System anmelden Sicherheitshinweis Anmeldung mit Domänen Konto Firmenstruktur einrichten Die Firma Neue Firma erstellen Firma umbenennen Löschen einer Firma Die Site Site erstellen Editieren einer Site Verschieben einer Site in der Firmenstruktur Löschen einer Site Computer erfassen In OSDeploy integriert Manuelle Erfassung / / 01 / deu

5 Computer manuell erfassen Computer aus Textdatei importieren Bestehender Computer kopieren Automatische Erfassung Computer über PXE einbinden Computer über PXE einbinden Importieren von Benutzern und Computern aus Verzeichnisdiensten Columbus Client rollouten Wichtige Hinweise Computer aktivieren Computer kategorisieren Kategorien (Types) verwalten Hinzufügen oder Bearbeiten von Typen Benutzer einrichten Automatische Registrierung von Benutzern Löschen eines Benutzers Benutzer aktivieren Suche und AdHoc Abfragen Suche nach Benutzern und Computern Advanced Search Condition Ad Hoc Abfragen Search Package Assignments Search Group Assignments Asset Data Anzeige der Ergebnisse Selection View Erweiterte Konfiguration Agenten konfigurieren Reporting and Cleanup Agent konfigurieren Verzeichnisse Auditing Cleanup LDAP Synchronisation Agent konfigurieren Verzeichnisdienst wählen Wichtige Hinweise Ausführungsintervall festlegen COM Interface Agent konfigurieren Webserver aktivieren HTML-Reports publizieren Database Backup Agent konfigurieren Backup-Generationen Benachrichtigungen Columbus Datenbank Auditing Datenbank Ausführungsintervall festlegen Columbus Management Console konfigurieren Konsolen Optionen konfigurieren Software Package Coloring Computer/User coloring Auto Registration Patch Scanning Performance Options Konsolen Optionen zurücksetzen Eigene Befehle im Kontext Menü einbinden Betrieb der Konsole in anderen Sprachen Datenbank-Verbindungsparameter editieren Columbus Datenbank Auditing Datenbank / 01 / deu 5/186

6 5.4 Columbus Client konfigurieren Client-Template erstellen Client Configuration Templates Database connection information Login Accounts Client Defaults Startup Options Local Paths Client Visibility Options Bandbreite Client Menus Installation Options More Installation Options OTB configuration SMS Feedback Software On Demand Timers Helpdesk Patch scanning options Client-Template löschen Template-Zuweisung überprüfen Template-Zuweisung auswerten Zeitintervalle des Infrastruktur Dienst Refresh Aktionen Andere Aktionen Startverzögerung OTB konfigurieren Sicherheit Einleitung Rechte und Rollen Benutzer- und Standortsicherheit Datenbankbenutzer columbusrw Standortsicherheit setzen Benutzer autorisieren Benutzersicherheit setzen User Security managen Security Rollen managen Sicherheitsrolle hinzufügen Rechte hinzufügen oder löschen Auditing Auditing aktivieren Auditing einrichten Reports auswerten Anhang Hilfestellungen Realtime Monitor ausführen Infrastruktur Dienst Agenten reagieren nicht Agenten werden nicht automatisch registriert Datenbank-Verbindungsparameter korrigieren Agenten Zuweisungen überprüfen Langsamer Konsolenaufbau beim Login Datenmanagement Sicherung und Wiederherstellung der Columbus Datenbank / / 01 / deu

7 Database Backup Agent Datenbank Wiederherstellen Performance Optimierung Datenbank Tuning Massnahmen Sicherung mit anschliessender Wiederherstellung Verwendung von Search Conditions Bearbeiten von Search Conditions Inventardaten in der Konsole managen Eigene Inventardaten erfassen Re-Deliver /Delete & Re-Deliver Inventory Erstellen von Auswertungen Verfügbare Auswertungen Anpassen von Reports Daten exportieren Einleitung Anforderungen Neuer Datenexport erstellen Daten exportieren Datenexport bearbeiten oder löschen Connecting Users Lizenzüberprüfung Zusätzliche Infrastruktur Server installieren Systemmeldungen Database busy No Companies defined / 01 / deu 7/186

8 Allgemeines 0 Allgemeines Es freut uns, dass Sie sich für Brainware und Columbus entschieden haben. Mit Columbus steht Ihnen ein mächtiges integriertes Software- und Lifecycle Management Werkzeug zur Verfügung. Dieses Handbuch unterstützt Sie dabei, die vielfältigen Möglichkeiten von Columbus gewinnbringend in Ihrem Unternehmen einzusetzen. 0.1 Ergänzende Dokumente Für zusätzliche Informationen zu den beschriebenen Themen verweisen wir auf folgende Handbücher: Installation Ausführliche Installations- und Migrationsanleitung. Columbus OSDeploy Beschreibt die Einrichtung und Bedienung von OSDeploy und die PXE Funktionalität. Columbus Imaging Beschreibt die Einrichtung, Betrieb und Vorgehensweisen der Disk Imaging Lösung. Columbus SWDeploy Beschreibt die Softwareverteilung, Einrichtung und Bedienung von SWDeploy, Bedienung des Columbus Clients und Paketierung von Software. Columbus PatchDeploy Beschreibt die Einrichtung, den Betrieb und die Vorgehensweise beim Patch Management. Columbus Inventory Beschreibt die Möglichkeiten von Inventarisierungen wie Basisinventar, Inventory Jobs und Inventory Scanner. Columbus PackageStudio Beschreibt die Paketbearbeitung und Konfiguration von PackageStudio. Columbus Technical Reference Beschreibung der Scriptbefehle und Variablen sowie eine Übersicht der Konfigurationsparameter der Columbus Management Console (nur in englischer Sprache verfügbar). Folgende OEM-Dokumentationen liefern wir mit Columbus aus. RemotelyAnywhere Ausführliche Dokumentationen zur Bedienung und Konfiguration von RemotelyAnywhere. ReportBuilder Technische Dokumentation über den in der Columbus Management Console eingebauten Report Generator, falls man die eingebauten Reports von Columbus anpassen möchte (nur Englisch). Paragon_Manual_HDM_deu Benutzerdokumentation für die Bedienung der Benutzeroberfläche. Paragon_Script_Manual Beschreibung der Scriptbefehle für die vollautomatisierte Ausführung. Columbus kommt mit bereits vorgefertigten und getesteten Scripts. 8/ / 01 / deu

9 Allgemeines 0.2 Typografische Konventionen In diesem Handbuch werden verschiedene Formatierungen verwendet um bestimmte Begriffe und Aktionen hervorzuheben. Spezielle Hinweise und Tipps werden je nach Gewichtung mit einer anderen Hintergrundfarbe dargestellt. Formatierung Fette Schrift Kursivschrift Dreieck Symbol " " Spitze Klammer ">" Systemschrift GROSSBUCHSTABEN TASTE+TASTE Beschreibung Elemente in der Software oder im Betriebssystem, wie Menüpunkte, Buttons oder Elemente einer Auswahlliste Hervorhebungen (wichtige Details) und Verweise auf andere Kapitel oder Dokumente Schritt einer Handlungsanweisungen Befehlsmenüabläufe, z.b. Datei > Öffnen Verzeichnisse, Code- und Scriptbeispiele Tastenbezeichnungen, z.b. SHIFT, STRG, oder ALT Tastenkombinationen, bei welchen der Benutzer eine Taste gedrückt halten muss und eine weitere Taste drückt, z.b. STRG+P oder ALT+F4. Hinweis Wichtig Achtung Wird für Hinweise oder Tipps verwendet, welche die Arbeit erleichtern oder für zusätzliche Informationen die das Verständnis für das Produkt fördern. Informationen die der Benutzer beachten sollte da sonst Probleme oder Mehraufwand im Betrieb entstehen können. Informationen die der Benutzer beachten muss um Fehlfunktionen des Systems (Abstürze, Datenverluste, Systemausfall) zu verhindern. 0.3 Hilfestellungen Für zusätzliche Informationen und Unterstützung empfehlen wir unsere Website Hier finden Sie sämtliche Columbus Dokumentationen, eine Knowledgebase und ein Supportformular für Fragen an unsere Spezialisten. Support Auf der Supportseite finden Sie den Link zur Knowledgebase, das Supportformular und Informationen zu unserem Kundendienst. Navigieren Sie in ihrem Browser zu und klicken Sie auf der rechten Seite auf Support. Beginnen Sie ihre Suche in der Knowledgebase wo die häufigsten Supportfälle aufgeführt sind / 01 / deu 9/186

10 Allgemeines Falls Sie nicht fündig werden, können Sie das Supportformular für weiterführende Informationen benutzen. Beschreiben Sie ausführlich ihr Anliegen, damit ihnen unsere Spezialisten so rasch wie möglich helfen können. Klicken Sie auf Supportformular. Füllen Sie mindestens die mit * markierten Felder aus und klicken Sie auf Anfrage absenden. l Sie erhalten eine Bestätigung, dass ihre Anfrage im System aufgenommen wurde. Für telefonischen Kontakt finden Sie auf der Supportseite die entsprechenden Telefonnummern. Dokumentation Für die aktuellen Dokumentationen steht auf unserer Website ein eigener Downloadbereich zur Verfügung. Dieser enthält alle Handbücher im PDF und CHM Format in deutscher und englischer Sprache. Einige technische Handbücher sind derzeit nur in Englisch verfügbar. Navigieren Sie in ihrem Browser zu und wählen Sie auf der rechten Seite Downloads + Lizenzen. Klicken Sie auf Login, melden Sie sich mit ihrem Benutzernamen und Kennwort an und klicken Sie auf Anmelden. Wählen Sie beim Downloadtyp Dokumentation, das gewünschte Produkt und klicken Sie dann auf Suchen. l Eine Übersicht aller zur Verfügung stehenden Dokumentationen wird angezeigt. Klicken Sie auf das gewünschte Format und Sprache, um die PDF/CHM-Datei in der jeweiligen Form zu downloaden. Den Acrobat Reader finden Sie auf der Supportseite oder direkt unter Hinweis Bei der Installation werden die Dokumente standardmässig in das Verzeichnis [C:\Program Files]\Columbus kopiert. Um die Konsolen-Hilfe in Deutsch anzuzeigen, muss im Unterverzeichnis \Console die Datei CMC_de.chm in CMC.chm umbenennt werden. Schulungsinformationen Brainware hat grosses Interesse daran, dass unsere Produkte und Lösungen fachgerecht, qualifiziert und sachgemäss eingesetzt und betrieben werden. Aus diesem Grund bieten wir eine Reihe verschiedener Kurse an. Sämtliche Informationen über Kursarten und Daten finden Sie unter dem Menüpunkt Schulung. 10/ / 01 / deu

11 Allgemeines 0.4 Abkürzungen Zum besseren Verständnis werden die verwendeten Abkürzungen in diesem Kapitel ausgeschrieben. DC DHCP DNS FQDN LAN LDAP MAC OU PXE SMTP UNC WoL Domain Controller Dynamic Host Configuration Protocol Domain Name System Full Qualified Domain Name Local Area Network Lightweight Directory Protocol Media Access Control (MAC-Adresse) Organizational Unit Preboot Execution Environment Simple Message Transport Protocol Universal Naming Convention Wake on Lan 0.5 Lizenzierung Columbus ist in Funktionsmodule für unterschiedlichste Anwendungen unterteilt die frei nach den Anforderungen des Kunden kombiniert werden können. Für jedes Modul werden beim Kauf ein oder mehrere Lizenzfeatures ausgestellt welche die gewünschten Funktionen aktivieren. Eine Übersicht der aktuell verfügbaren Module ist unter ersichtlich. Zur Findung der bestmöglichen Kombination - oder auch um Preise und Spezialangebote zu erfahren - empfehlen wir einen autorisierten Columbus Partner oder unseren Direktverkauf zu kontaktieren. Die Liste der aktuellen Columbus Partner und deren Kontaktinformationen finden Sie unter Um direkt mit einem Brainware Berater zu sprechen, wenden Sie sich bitte per Mail an oder telefonisch Lizenzregeln Die Lizenzierung von Columbus erfolgt auf Basis der Anzahl Computer für die Columbus eine Leistung erbringt. Eine solche Leistung kann z.b. die Installation des Betriebssystems, die Inventarisierung oder die Verteilung von Software-Patches sein. Die vom Kunden gewünschte Leistung bestimmt wiederum die zu lizenzierenden Module. Eine Lizenz ist grundsätzlich an einen Computer gebunden, unabhängig davon ob die Lizenz nur einmalig oder kontinuierlich genutzt wird. Im Rahmen einer Ersatzbeschaffung ist jedoch die Übertragung auf einen neuen Computer möglich. Dieser kurzzeitige Parallelbetrieb des alten und neuen Computers ist während maximal 1 Monat erlaubt. Als technische Lösung hierzu erlaubt das Columbus System eine Übernutzung der gekauften Lizenzen um ca. 10%. Die kontinuierliche Übernutzung der Lizenz ist nicht gestattet. Neben Computern ist Columbus in der Lage Daten von zusätzlichen Netzwerkgeräten (Router, Switches, Printer usw.) aufzunehmen welche als so genannte Not Managed Devices verwaltet / 01 / deu 11/186

12 Allgemeines werden. Diese Geräte erfordern keine Columbus Lizenz solange sie im Status Not Managed belassen werden, sind aber in der Anzahl auf maximal 200% der erworbenen Columbus Lizenzen begrenzt. Beispiel Ein Kunde betreibt ein Netzwerk mit 250 Computern und erwirbt hierfür eine entsprechende Lizenz von Columbus. In diesem Falle erlaubt das System die zusätzliche Erfassung von maximal 500 Not Managed Devices. Columbus verfügt über einen aktiven Lizenzcheck für alle Columbus-Module. Überschreitungen werden sowohl an der Konsole als auch in der Protokolldatei gemeldet. Eine grobe Überschreitung (>10%) führt zu einer Deaktivierung bestimmter Dienste und fordert den Benutzer der Konsole dazu auf die Datenbasis zu bereinigen oder Lizenzen zu beschaffen. Zusammenfassung Die Brainware Lizenzregeln beinhalten folgende Punkte: Jeder mit Columbus bediente Computer benötigt eine Lizenz. Die Übertragung der Lizenz auf einen anderen Computer ist begrenzt auf Ersatzbeschaffungen. Die Anzahl der Not Managed Geräte ist auf 200% der erworbenen Lizenzmenge beschränkt. Für eine Migration ist eine kurzfristige Lizenz-Überschreitung gestattet. Diese beträgt 10% bis zu einer Kundengrösse von 20'000 Geräten, darüber sind es konstant 2'000 Geräte. Bei einer Lizenz-Überschreitung erscheint beim Start oder während der Arbeit mit der Konsole ein Hinweis, erlaubt die Konsole noch eine 10 minütige Arbeitssitzung (bei gravierender Überschreitung), verweigern alle Komponenten die Aufnahme weiterer Geräte. Wichtig Wird ein Gerät von Managed auf Not Managed gesetzt löscht Columbus die zugehörigen Konfigurations- und Inventardaten. Eine Lizenz umfasst zeitlich unbegrenzt das nicht exklusive Nutzungsrecht der Software für die aktuelle Version einschliesslich sämtlicher Hotfixes für ein Jahr ab Rechnungsdatum. 12/ / 01 / deu

13 Produktbeschreibung K A P I T E L 1 1 Produktbeschreibung In diesem Kapitel Funktionsweise Benutzeroberflächen Ergänzende Produkte Verwendete Begriffe Mit einem Columbus System lassen sich Windows Systeme vom Notebook bis hin zum Server, unternehmensweit erkennen, installieren, konfigurieren und mit Sicherheits-Patches aktualisieren. Die Grundfunktionen werden von der zentralen Columbus Management Console gesteuert. Im Hintergrund verwaltet der Datenbank Server alle Daten. Der Infrastruktur Server verteilt die Betriebssysteme, Software-Pakete und Sicherheits-Patches und sammelt Inventardaten ein. Der Columbus Client läuft auf den zu verwaltenden Computern und ist für alle administrativen Arbeiten zuständig. Diese müssten sonst vor Ort und manuell auf den Computern durchgeführt werden. Columbus OSDeploy sorgt für eine automatische Verteilung von Windows Betriebssystemen auf einzelne Systeme oder definierte Gruppen von Systemen. Columbus SWDeploy ermöglicht die Verteilung von Software auf Systeme ohne dass der angemeldete Benutzer über besondere Rechte verfügen muss. Columbus PatchDeploy nutzt die von Microsoft und anderen Herstellern publizierten Sicherheits-Patches und schütz so Systeme vor Bedrohungen durch Schwachstellen. Ein massgeblicher Unterschied zu anderen Lösungen in diesem Bereich ist der intensive Vortest den Brainware in den eigenen Labors durchführt. Columbus InventoryScanner erfasst tausende von Werten über Hardware und Software eines Systems und dessen Nutzung. Diese Basis kann dann effizient für Helpdesk, Budgetierung und Lizenzwesen genutzt werden um nur einige zu nennen. Mit Hilfe von Columbus Imaging können z.b. Festplatten von Computern gesichert und wiederhergestellt werden. Diese Technik ist damit mehrheitlich für Recovery oder beschleunigte Rollouts interessant. Columbus RemotelyAnywhere ermöglicht Supportmitarbeitern den Bildschirm eines Computers zu übernehmen und so vor Ort Besuche zu reduzieren und Benutzern schneller zu helfen. Solche Hilfe kann kleinere manuelle Aktionen wie z.b. eine Druckerinstallation beinhalten aber auch eine komplette Benutzerschulung / 01 / deu 13/186

14 Produktbeschreibung 1.1 Funktionsweise Datenbank Server Der Datenbank Server ist das Herzstück eines Columbus Systems über das alle Komponenten miteinander kommunizieren. In der Columbus Datenbank werden alle benötigten Informationen gesammelt und stehen so auch für ein umfassendes Reporting zur Verfügung. Dies sind z.b.: Organisationsstruktur mit Computern und Benutzern Betriebssysteme Software und Patches Konfigurationseinstellungen Bestehende Zuweisungen Inventarinformationen der verwalteten Clients Infrastruktur Server Der Infrastruktur Server stellt verschiedene Agenten für den Unterhalt des Columbus Systems zur Verfügung. Mit diesen Agenten verteilt der Infrastruktur Server Software-Pakete und Sicherheits-Patches und sammelt Inventardaten von den verschiedenen Computern ein. Die Agenten verwalten die Depots (Verzeichnisse) welche z.b. die Software-Pakete und Disk Images für die Betriebssysteminstallation enthalten. Der Agent liest alle zur Verfügung stehenden Pakete aus dem Depot in die Datenbank ein von wo aus diese auf die Computer verteilt werden. 14/ / 01 / deu

15 Produktbeschreibung Columbus Management Console Das zentrale Verwaltungsinstrument von Columbus ist die Columbus Management Console (CMC) in der sämtliche Funktionen konfiguriert und verwaltet werden. Die Konsole dient auch zur Anzeige und Auswertung der gesammelten Inventardaten, für die manuelle Erfassung von Asset-Daten, welche nicht automatisch festgestellt werden oder zum verwalten der Produkt-Definitionen. In der Konsole weist der Administrator den Computern und Benutzern ihre Rechte und Rollen und die Software in Form von Paketen zu Columbus Client Der Columbus Client ist auf den Zielcomputern installiert und überprüft bei jedem Start oder je nach Konfiguration in der Columbus Datenbank ob zugewiesene Pakete vorhanden sind. Nach jeder Installation erfolgt eine Statusmeldung zurück an die Columbus Datenbank. Bei einem Fehler wird der Computer in der Konsole durch ein spezielles Icon gekennzeichnet, damit der Administrator aufgetretene Fehler sofort erkennen und reparieren kann. Zusammen mit der Statusmeldung wird immer auch ein Basisinventar mitgeliefert, um dem Administrator wichtige Systeminformationen über die Computer (wie z.b. freier Festplattenspeicher) zu liefern. Der Columbus Client wird mit dem Betriebssystem vom OSDeploy auf neuen Computern installiert oder nachträglich über einen Client Rollout zentral von der Columbus Management Console aus auf alle Computer verteilt, auf welchen Software automatisiert installiert werden soll Windows Dienste Werden auf einem Computer alle Columbus Komponenten installiert, so sind auf diesem System die folgenden Windows Dienste eingerichtet und gestartet: Infrastruktur Dienst Der Infrastruktur Dienst stellt die Columbus Agenten zur Verfügung. Hauptsächliche Funktionen sind: Agenten starten und stoppen Agenten zyklisch abfragen und die anstehenden Aktionen auslösen Protokolldatei Brainware.log überwachen (z.b. Einträge löschen wenn diese zu gross ist) Der Infrastruktur Guardian Dienst überwacht die Verfügbarkeit des Infrastruktur Diensts. Firebird ColDB Dienst Dies ist der Firebird Datenbankdienst welcher vom Firebird Guardian ColDB Dienst überwacht wird. Der Guardian startet den Firebird ColDB Dienst neu, sollte dieser nicht mehr reagieren oder abgestürzt sein. Columbus Dienst Der Columbus Dienst läuft auf jedem Columbus Client und ist für folgende Aufgabe zuständig: administrative Scripts (Installation/Konfiguration) auf den Columbus Clients ausführen Kommunikation über OTB/NetBIOS zur Columbus Datenbank und den Depots herstellen Benutzeroberfläche für Zusatzfunktionen zur Verfügung stellen / 01 / deu 15/186

16 Produktbeschreibung Columbus Agenten Die Columbus Agenten laufen auf dem Infrastruktur Server und erledigen Aufgaben zeitgesteuert oder auf Anfrage. Die Agenten werden in der Konsole konfiguriert und bieten die Dienste für die ganze Firma oder auch nur für gewisse Sites an. Hauptsächliche Aufgaben der Agenten sind: Anbindung und Verwaltung von Depots Kommunikation zwischen den verschiedenen Komponenten Datenbewirtschaftung Datensicherung/Aufräumen Columbus Base Agent Der Columbus Base Agent stellt diverse interne Funktionen zur Verfügung, führt alle terminierten Aktionen aus und ist für die Aufrechterhaltung der Kommunikation zuständig. Columbus 5 Compatibility Agent Der Columbus 5 Compatibility Agent stellt den Datenabgleich zwischen der Columbus 6 Datenbank und einer oder mehreren Columbus 5 SWAdmin Areas sicher. Über den Columbus 5 Compatibility Agent können Columbus 5 Clients aus einer Columbus 6 Umgebung heraus administriert und verwaltet werden. Hinweis Die Einrichtung und Bedienung des Columbus 5 Compatibility Agent wird nicht mehr beschrieben. Unterstützung zu diesem Thema erhalten Sie von unserem Support (auf Seite 9). Database Backup Agent Der Database Backup Agent ist für die periodische Datensicherung der Columbus Datenbankdateien verantwortlich. Der Agent erstellt gemäss Konfiguration einen konsistenten Datenbank-Snapshot in mehreren Generationen. Diese Backup-Dateien können mit der normalen Datensicherung gesichert werden. 16/ / 01 / deu

17 Produktbeschreibung Indexing Agent Der Indexing Agent ist für die Anbindung und Verwaltung von Image-Depots zuständig. In diesen Depots liegen die Images für die Betriebssystem-Installation mit Columbus. Ebenfalls ist der Agent für das Scannen von AMT und Netzwerk zuständig. LDAP Synchronisation Agent Der LDAP Synchronisation Agent ist für den Datenabgleich mit einem Verzeichnisdienst wie z.b. Microsoft Active Directory oder einem Novell NDS zuständig. Der Datenabgleich beschränkt sich in der aktuellen Version auf den Import von Objekten und deren Struktur in die Columbus Datenbank. Eine echte Synchronisation wird in einer späteren Columbus Version implementiert sein. Der LDAP Synchronisation Agent ist in der Lage, entweder den gesamten Verzeichnisdienst (Domäne) oder nur Substrukturen zu importieren. COM Interface Agent Der COM Interface Agent stellt eine auf Webservices basierte Kommunikationsschnittstelle zu Drittsystemen bereit. Diese Schnittstelle dient dem automatisierten Datenaustausch zwischen Columbus PRM und Columbus LCM. Reporting and Cleanup Agent Der Reporting and Cleanup Agent ist für die Reorganisation der Datenbanken zuständig und führt wichtige interne Cleanup-Aufgaben durch. Ebenso laufen alle automatisierten Reports über diesen Agent. OS Deployment Agent Der OS Deployment Agent ist für die Anbindung und Verwaltung von OS-Depots zuständig. In diesen Depots liegen die Installationsdateien für die Betriebssystem-Installation mit Columbus. Preboot Services Agent Der Preboot Services Agent aktiviert den in Columbus integrierten PXE Server. Dieser ist für die Behandlung aller PXE Requests zuständig. Dazu müssen auch die Preboot Komponenten vom Setup auf diesem Infrastruktur Server installiert worden sein. Inventory Collection Agent Der Inventory Collection Agent ist für die Anbindung und Verwaltung von Inventory-Depots zuständig. In diesen Depots liegen die Inventardaten (Scan Resultate) der Clients. Zusätzlich verfügt der Agent über einen eigenständigen Importer für den Import von Inventardaten, die vom InventoryScanner übermittelt worden sind. Der Importer überträgt die Scan-Resultate vom Client über das OTB-Protokoll an den Infrastruktur Server. Software Deployment Agent Der Software Deployment Agent ist für die Anbindung und Verwaltung von SW-Depots zuständig. In diesen Depots liegen die MSI-Dateien, Setuproutinen und Software-Pakete für die Softwareinstallation mit Columbus / 01 / deu 17/186

18 Produktbeschreibung Patch Deploy Agent Der Agent ist für die Anbindung und Bewirtschaftung von Patch-Depots zuständig. In einem Patch-Depot liegen die Sicherheits-Patches und Software-Updates, welche von Columbus auf den Zielcomputern installiert werden können. 1.2 Benutzeroberflächen Columbus Management Console Die Columbus Management Console besteht aus verschiedenen Teilbereichen, welche die Daten zum gewählten Objekt darstellen. Zentrale Elemente für die Verwaltung der Computer und Benutzer sind das NavigationPanel (2) mit dem hierarchischen Strukturbaum und das WorkPanel (4) mit den erfassten Daten. Die RibbonBar (1) enthält je nach gewähltem Objekt verschiedene Menüfelder (5) mit zusätzlichen Aktionen. Bereich Beschreibung 1 RibbonBar Enthält Menüfelder (5) mit zusätzlichen Funktionen wie z.b. das Erstellen von Reports oder Suchanfragen. 2 NavigationPanel Anzeige der verwalteten Computer und Benutzer in einem hierarchischen Strukturbaum. 3 Ansichtsregister Die Ansichtsregister bestimmen den Inhalt des WorkPanels und sind in die Bereiche Devices, Users, Site Management und Infrastructure aufgeteilt. 4 WorkPanel Arbeitsbereich für die Erfassung und Verwaltung der Computer, Benutzer, Sites sowie Agenten. Die Detailregister (7) zeigen je nach Funktion zusätzliche Informationen an. 18/ / 01 / deu

19 Produktbeschreibung NavigationPanel Im NavigationPanel werden die durch Columbus verwalteten Computer und Benutzer in einem hierarchischen Strukturbaum dargestellt. Dadurch wird vor allem in grösseren Umgebungen mit zahlreichen Objekten eine logische Ordnung eingeführt. Der Strukturbaum unterstützt das Prinzip der Vererbung bezüglich Zugriffsrechten, zugeteilter Software und Variablen. Nach der Installation besteht der Strukturbaum im Minimum aus der Top-Site (Organisations) und aus dem bei der Installation definierten Firmenname. Unterhalb dieser Firma können beliebige hierarchische Unterstrukturen (Sites) nach organisatorischen, geographischen oder anderen Kriterien definiert werden. WorkPanel Der Inhalt des in der Mitte liegenden Arbeitsbereichs wird durch die Tabs Devices, Users, Site Management und Infrastructure definiert. Workplace Dies ist der meistverwendete Administrationsbereich der Columbus Management Console. In dieser Ansicht werden die Computer- und Benutzer Objekte verwaltet, Betriebssysteme und deren Konfiguration sowie Software zugeteilt. Die Ansicht Devices listet die in Columbus erfassten Computer und anderen Geräte auf und die Ansicht Users zeigt alle in Columbus erfassten Benutzer. Die Detailansichten listen die Informationen zum markierten Gerät oder Benutzer auf. Registerkarte Inventory OS Software Security Patches Variables Documents Disk Management Scheduled Actions Beschreibung Inventory/Asset Daten Betriebssystem Release Zugeteilte Software Zugeteilte Security Patches Variablen des gewählten Computers. Angehängte Dateien, spezifische Informationen zum Objekt. Diskmanagement Funktionen wie Backup/Restore von gesamten Festplatten oder einzelnen Partitionen, Defragmentierungen usw. Pendente Aufträge / 01 / deu 19/186

20 Produktbeschreibung Site Management Das Site Management dient der Verwaltung der Sites (Knoten im NavigationPanel). Im Site Management werden folgende Tätigkeiten erledigt: Zuweisen von Zugriffsrechten auf die Firma und die unterhalb liegenden Sites, zuteilen von Software auf die Firma und die unterhalb liegenden Sites, interne Columbus Benutzerverwaltung und Definition und Verwaltung von Security Rollen. Die Ansicht setzt sich aus drei Bereichen zusammen: Bereich Site Configuration Site User Security Ressourcen Beschreibung Zeigt Informationen zur markierten Site. Diese sind: Software, welche der Site zugeteilt ist. Security, Sicherheits-Einstellungen. Infrastructure, für die Site zuständige Infrastruktur Agents. Variables, für Deployment Funktionen. In diesem Bereich werden die internen Columbus Benutzer mit dem Recht Console Logon aufgelistet. Der untere Bereich listet die verfügbaren Ressourcen auf. Infrastructure Im Register Infrastructure werden die Columbus Services und Agenten konfiguriert und verwaltet. Jeder Infrastruktur Server registriert sich bei der Columbus Datenbank als Infrastruktur Server. Auf jedem Server stehen verschiedene Dienste zur Verfügung. Diese werden Agenten genannt. Wenn Sie einen Server anwählen, dann erscheinen in der Tabellenübersicht alle auf diesem Server verfügbaren Agenten. In der Spalte Agent sehen Sie die Bezeichnung des jeweiligen Agenten. Im unteren Bereich der Ansicht werden Zusatzinformationen zum ausgewählten Agent angezeigt. Diese Anzeige ist wiederum auf zwei Register verteilt: Register Data Scheduled Actions Beschreibung Agenten abhängige Daten wie z.b.: Software Liste Betriebssystem Release Pendente Aufträge des ausgewählten Agents. RibbonBar Entsprechend der gewählten Datenansicht werden in der RibbonBar verschiedene Menüfelder angezeigt. 20/ / 01 / deu

21 Produktbeschreibung Columbus Client Die Menüeinträge und das Aussehen von Columbus Client können an die firmeninternen Bedürfnisse angepasst werden. Deshalb ist es möglich, dass nicht alle Einträge sichtbar sind. Menüeintrag Current Activities Inventory (Optional) Updates (Optional) Order (Optional) Helpdesk (Optional) System Hide Terminate (Optional) Visit us at (Optional) Beschreibung Zeigt die aktuelle Tätigkeit des Columbus Clients an. Zeigt Informationen über die Konfiguration Ihres Computers sowie die installierte Pakete an. Prüft, ob aktualisierte Softwarezuweisungen vorhanden sind. Stellt eine Liste verfügbarer Software für die Installation auf Ihren Computer zur Verfügung. Zeigt Informationen des internen Helpdesk an. Ermöglicht das Erscheinungsbild des Columbus Client zu verändern. Schliesst das Fenster, der Client bleibt aber weiterhin aktiv. Beendet den Client um keine weiteren SW-Pakete zu installieren. Individueller Menüpunkt. In diesem Beispiel ein Link zu der Website von Brainware Consulting & Development AG für weitere Informationen über das Produkt. 1.3 Ergänzende Produkte Das Columbus System wird durch Lifecycle Management Module wie Columbus Asset Enterprise, Licence Enterprise und Contract Enterprise ergänzt. Der Columbus OperationsManager automatisiert Prozesse und enthält mit IncidentManagement eine professionelle Helpdesk-Lösung / 01 / deu 21/186

22 Produktbeschreibung 1.4 Verwendete Begriffe Im Folgenden werden einige Begriffe erklärt, die für das Verständnis der folgenden Kapitel wichtig sind Brainware.log Alle Columbus Komponenten führen eine zentrale Protokolldatei Brainware.log welche im Systemverzeichnis C:\Windows gespeichert wird. In dieser Datei werden sämtliche Aktionen protokolliert welche von der Columbus Infrastruktur und dem Client ausgeführt werden. Der Inhalt der Datei wird regelmässig abgeschnitten (max. 2 MB) und kann in jedem gebräuchlichen Texteditor geöffnet werden Columbus In diesem Handbuch bezieht sich der Begriff Columbus auf verschiedene Produkte von Brainware. Columbus = Software Management Columbus LCM = Lifecycle Management Enterprise Columbus LCM+ = Lifecycle Management Plus Columbus PRM = Prozess Management 22/ / 01 / deu

23 Installation K A P I T E L 2 2 Installation In diesem Kapitel Voraussetzungen Installationsablauf Installation überprüfen In diesem Kapitel beschreiben wir die vollständige Installation von Columbus. Je nach Lizenzierung kann es sein, dass gewisse Module nicht zur Verfügung stehen. Spezielle Optionen werden im jeweiligen Handbuch beschrieben. Hinweis Columbus ist eine 32-Bit Applikation welche aber auch auf 64-Bit lauffähig ist. OperationsManager Die Installation des in der Columbus Enterprise Suite enthaltenen OperationsManager erfolgt über einen separaten Setup. Dieser wird als eigener Download auf unserer Website zur Verfügung gestellt. Die Installation und Konfiguration wird im Handbuch OperationsManager beschrieben. 2.2 Voraussetzungen Voraussetzungen für die Installation sind: Administratorenrechte Windows Server (2003/2008) und Windows XP, Windows Vista und Windows 7 DHCP-Server Active Directory (empfohlen wegen einfacherer Konfiguration, Workgroup ist aber auch möglich) Setup- und Lizenzdatei (siehe Seite 26) Hinweis Das Setup muss von einem Laufwerk mit Laufwerksbuchstaben ausgeführt werden. UNC-Pfade werden für die Basisinstallation nicht unterstützt / 01 / deu 23/186

24 Installation Accounts und Sourcen Während der Installation benötigt der Setup-Assistent einige Angaben. Columbus DB-Account Columbus benötigt zum Zugriff auf die Datenbank einen speziellen Account. Dieser ist in der Datenbank definiert. Während dem Setup kann das Passwort geändert werden. Tipp Für eine Demoinstallation empfehlen wir den Defaultwert brainware zu übernehmen. Columbus-Account Für die Installation des Betriebssystems und/oder von Software und bei der Inventarisierung benötigt Columbus einen Windows-Account. Für diesen Columbus-Account benötigt das Setup Name und Passwort. Existiert der Benutzer nicht, wird dieser automatisch angelegt. Der Benutzer benötigt Zugriffsrechte auf die Software- und Betriebssystemsourcen am Infrastruktur Server und das Recht Computer zur Domäne hinzuzufügen. OSDeploy Für den Gebrauch von OSDeploy werden die Setup-Dateien für das gewünschte Betriebssystem inkl. einem gültigen Lizenzschlüssel benötigt. Dies ist das i386-verzeichnis der entsprechenden Installations CD, welches nicht Bestandteil von Columbus ist. Halten Sie die Windows CD bereit oder kopieren Sie das i386-verzeichnis auf den Infrastruktur Server. Hinweis Hinweis Sie benötigen einen gültigen Volume License Key für das Betriebssystem. OEM oder Retail Versionen benötigen eine Aktivierung und lassen sich daher nur bedingt vollautomatisiert aufsetzen. Das Setup benötigt das Passwort für den lokalen Administrator. Dies wird beim Aufsetzen von neuen Computern verwendet. Für Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 wird der gesamte Inhalt der Installations CD benötigt. Für die Installation auf 64-Bit Umgebungen beachten Sie die Zusatzangaben im Handbuch Deployment. PatchDeploy Die benötigten Patch-Definitionen werden vom Patch Deploy Agent von der Brainware Webseite auf das System heruntergeladen. Für die Konfiguration des Patch Deploy Agent werden folgenden Angaben benötigt: Pfad zum Brainware Patch-Katalog UserID und Passwort für den Zugriff auf den Patch-Katalog 24/ / 01 / deu

25 Installation Anforderungen Im Folgenden werden die Anforderungen und Empfehlungen für Columbus Systeme aufgelistet. Bei den Anforderungen handelt es sich um grundlegende Empfehlungen, die eine optimale Ausführung der installierten Komponenten ermöglichen. Infrastruktur Server Prozessor Intel Pentium III, 1 GHz oder höher Windows Server 2003 oder 2008 Mindestens 512 MB RAM, empfohlen sind 1GB RAM Mindestens 1 GB verfügbarer Festplattenspeicher Netzwerkanschluss Nicht empfohlen, aber grundsätzlich möglich ist auch der Einsatz von Windows 2000/XP Workstation als Infrastruktur Server. Einsatzmöglichkeiten dafür sind Testumgebungen oder kleine Aussenstellen, wo ein leistungsfähiger Computer ohne weiteres zusätzlich die Aufgaben des Infrastruktur Servers übernehmen kann. So reduziert sich der Hardwareaufwand beträchtlich. Hinweis Ein Infrastruktur Server benötigt zusätzlichen Festplattenspeicher für Betriebssystemsourcen und Software-Pakete. Die Columbus Datenbank und SW-Depots können auch auf anderen Systemen wie z.b. Linux eingerichtet werden. Voraussetzung ist eine Zugriffsmöglichkeit über eine UNC Netzwerkverbindung aus Windows. Hinweis Bei grösseren Umgebungen (>1000 Computer) ist es sinnvoll, die Datenbank und die Aktivitäten der Columbus Agenten zu trennen. Columbus Management Console Prozessor Intel Pentium III, 1 GHz oder höher Windows Server 2003 oder 2008, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 Mindestens 128 MB freier Hauptspeicher Netzwerkanschluss Empfohlene Bildschirmauflösung 1280 x 1024 Columbus Client Prozessor Intel Pentium III, 1 GHz oder höher Windows Server 2003 oder 2008, Windows XP, Windows Vista und Windows 7, Terminal Server Mindestens 128 MB freier Hauptspeicher Preboot Funktionalität Die Preboot Funktionalität (PXE) setzt einen DHCP-Server voraus. Die Netzwerkadapter der Clients müssen PXE-fähig/aktiviert sein und die eingesetzten Computer benötigen die neuste BIOS-Version, da PXE auf älteren Computern oft schlecht implementiert ist. Tipp Verwenden Sie ein separiertes Netzwerk, wenn Sie diese Tests durchführen. PXE kann einen bereits produktiven PXE-Server stören / 01 / deu 25/186

26 Installation Installationsdateien beschaffen Für die Installation benötigen Sie die Setup-Datei Columbus 6.12.exe und die Lizenz-Datei Columbus.key. Diese Dateien erhalten Sie auf unserer Website > Downloads + Lizenzen (siehe "Installationsdateien beschaffen" auf Seite 26). Download ID beantragen Für die Benutzung der Downloadseite benötigen Sie eine Benutzer ID. So erhalten Sie eine Benutzer ID Gehen Sie auf die Webseite und wählen Sie im Menü auf der rechten Seite den Punkt Downloads + Lizenzen. Wählen Sie Benutzer ID / Trial ID beantragen. l Der Link bringt Sie zum Formular Benutzer ID beantragen. Geben Sie einen Benutzernamen und ein Passwort für Ihre Benutzer ID an. Markieren Sie Kunden ID, geben Sie ihre Personalien ein und klicken Sie auf Weiter. Überprüfen Sie ihre Angaben und klicken Sie auf Weiter um die Eingaben zu bestätigen. Hinweis Der Antrag wird manuell überprüft. Eine schnelle Beantwortung ist deshalb nur während den üblichen Bürozeiten gewährleistet. Nach Prüfung der Anfrage erhalten Sie als Bestätigung eine . Danach haben Sie Zugriff auf die Downloaddateien. Lizenz beantragen Mit der bestätigten Benutzer-ID können Sie auf der Downloadseite den Lizenzschlüssel für Columbus beantragen. So beantragen Sie eine Lizenz Gehen Sie auf die Webseite und wählen Sie im Menü auf der rechten Seite den Punkt Downloads + Lizenzen. Klicken Sie auf Login und geben Sie ihr Benutzernamen und Passwort ein und klicken Sie auf Anmelden. Klicken Sie auf Lizenzschlüssel anfordern. Wählen Sie im Listenfeld Vollversion das gewünschte Produkt und geben Sie im Feld Anzahl Lizenzen die Lizenzmenge ein. Klicken Sie auf Absenden um die Anfrage abzuschliessen. Columbus herunterladen So laden Sie Columbus herunter Wählen Sie im Feld Downloadtyp die Option Full Version. Klicken Sie auf Suchen, die verfügbaren Versionen werden angezeigt. Wählen Sie das gewünschte Produkt, weitere Informationen zum Download werden angezeigt. Klicken Sie auf Datei herunterladen. 26/ / 01 / deu

27 Installation 2.3 Installationsablauf Dieser Ablauf beschreibt die Arbeitsschritte mit den vom Setup-Assistent vorgegebenen Standardwerten. Wir gehen auch davon aus, dass sämtliche Komponenten auf einem einzelnen Server installiert werden. Tipp Bei der Installation empfehlen wir die vom Setup-Assistent vorgegebenen Standardwerte zu übernehmen. Eine abgeschlossene Installation kann nachträglich modifiziert und angepasst werden. So starten Sie den Setup-Assistent Doppelklicken Sie die Setup-Datei Columbus 6.12.exe. Wählen Sie im Willkommensfenster die Sprache für den Installationsablauf und klicken Sie auf Next. l Die Sprachwahl betrifft nur den Setup-Assistent. Columbus selbst ist zurzeit nur in Englisch und Japanisch verfügbar / 01 / deu 27/186

28 Installation Lizenzvereinbarung Lesen Sie die Lizenzvereinbarung, aktivieren Sie die Checkbox und klicken Sie auf Next Readme Lesen Sie die Informationen und klicken Sie auf Next. Hinweis Die Readme-Datei kann aktuellere Informationen enthalten, als die Dokumentation. 28/ / 01 / deu

29 Installation Lizenzdatei Geben Sie den Pfad zu der Lizenzdatei Columbus.key an und klicken Sie auf Next. l Ohne gültige Lizenzdatei kann die Installation nicht fortgesetzt werden. l Dieses Dialogfenster erscheint nicht, wenn die Lizenzdatei im Installationsverzeichnis ist Zielverzeichnis für Programmdateien In diesem Dialogfenster wird das Installationsverzeichnis für Columbus definiert. Übernehmen Sie das Installationsverzeichnis und klicken Sie auf Next / 01 / deu 29/186

30 Installation Zielverzeichnis für Datenbank und Depots In diesem Dialogfenster wird definiert, an welcher Stelle die Columbus Datenbank sowie die Strukturen für die Depots (z.b. OS-Depot, SW-Depot und Inventory-Depot) angelegt werden. Wichtig Wir empfehlen ein anderes Laufwerk oder eine separate Harddisk zu verwenden. Bestätigen Sie die vorgegebenen Werte und klicken Sie auf Weiter. Hinweis Die Pfade und Einstellungen für die Datenbank und Depots können nachträglich geändert werden. 30/ / 01 / deu

31 Installation Startmenügruppe In diesem Dialogfenster wird definiert, welche Programmgruppe für die Columbus Verknüpfung im Startmenü verwendet wird. Übernehmen Sie die Vorgabe und klicken Sie auf Next / 01 / deu 31/186

32 Installation Komponenten In diesem Dialogfenster wird definiert, welche Module und Komponenten installiert werden. Wählen Sie im Minimum die auf dem PrintScreen dargestellten Komponenten. Hinweis Es können alle Komponenten markiert werden, stehen aber nach der Installation je nach Lizenzierung nicht zur Verfügung. Wählen Sie zusätzlich die gewünschten, resp. lizenzierten Module und klicken Sie auf Next. l Je nach Auswahl erscheinen mehrere Dialoge, welche zusätzliche Konfigurationseinstellungen zu den gewählten Optionen abfragen. Die folgenden Komponenten müssen für jedes Columbus System mindestens einmal im Netzwerk installiert werden. Komponente Database Server Beschreibung Der Datenbank Server wird benötigt, damit die Applikationen auf die Daten zugreifen können. Die Columbus Datenbank besteht aus zwei Datenbankdateien und speichert alle benötigten für die Verwaltung der Computer. Infrastructure Server Der Infrastruktur Server stellt verschiedene Agenten für die Verwaltung des Columbus Systems zur Verfügung. Es muss mindestens ein Infrastruktur Server eingerichtet werden. Dieser kann auch zusammen mit dem Datenbank Server auf einem Computer installiert sein. Management Console Mit der Columbus Management Console wird das Columbus System unternehmensweit verwaltet. Die Konsole kann sowohl auf einem Server als auch auf einer Workstation installiert sein. Hinweis Wir empfehlen die Konsole auf dem zentralen Datenbank Server zu installieren und konfigurieren und von dort aus über Kopieren des Verzeichnisses oder ein Software-Paket auf weitere Computer zu verteilen. Shared Components Gemeinsame Komponenten wie der Datenbank-Client und Hilfsdateien für das Setup müssen auf jedem System installiert sein. 32/ / 01 / deu

33 Installation Columbus DB-Account Während der Installation der Firebird Datenbank wird der interne Columbus DB-Account columbusrw mit Lese- und Schreibrechten erstellt. Dieser Account wird von allen Columbus Server Komponenten und vom Columbus Client für den Zugriff auf die Columbus Datenbank verwendet. Übernehmen Sie das Passwort brainware oder geben Sie ein eigenes Passwort ein und klicken Sie auf Next. l Da das Passwort nicht durch eine nochmalige Eingabe überprüft wird, wird es im Klartext angezeigt. Für die Weiterverarbeitung wird es aber im Hintergrund verschlüsselt eingetragen und angezeigt. l Firebird prüft nur die ersten 8 Zeichen eines Passwortes, weitere Zeichen werden ignoriert. Hinweis Das Passwort von columbusrw kann nach der Installation in der Columbus Management Console angepasst werden / 01 / deu 33/186

34 Installation Columbus-Account Oberstes Element in einer Columbus Struktur (siehe "Firmenstruktur einrichten" auf Seite 64) ist die Firma. Geben Sie den Namen der Firma an, die Sie mit Columbus managen wollen. Das Setup wird diese Firma im Strukturbaum anlegen. Diverse Columbus Komponenten benötigen spezielle Zugriffsrechte und Berechtigungen z.b. für den Zugriff auf die Betriebssystem Sourcen, Software-Pakete, für die Einbindung eines neuen Computers ins Active Directory oder für die Installation von Software. Das Setup richtet zu diesen Zwecken den Benutzer-Account Columbus ein. Geben Sie einen Firmennamen ein. Geben Sie die Domäne ein und ein Benutzername und Passwort für den Columbus-Account und klicken Sie auf Next. l Vermeiden Sie '.' (Punkte) im Firmennamen. l Existiert schon ein Benutzer-Account mit passenden Berechtigungen, kann auch dieser verwendet werden. Tipp Wir empfehlen, diesen Account immer zu überprüfen und sicherzustellen, dass es über die nötigen Berechtigungen verfügt. 34/ / 01 / deu

35 Installation OSDeploy Dialog Wurde unter der Komponente OSDeploy ein Betriebssystem gewählt, erscheint für jedes gewählte Betriebssystem ein eigener Dialog. Geben Sie die notwendigen Angaben ein und klicken Sie auf Next. l Für jedes gewählte Betriebssystem wird eine eigene Seite gestartet. Verfügen Sie über eine spezielle Windows 2000 Volume-license Version, brauchen Sie keine Windows Lizenz-Nummer anzugeben. Haben Sie die Windows Sourcen (z.b. das i386 Verzeichnis für Windows XP, 2003) nicht, können Sie diese auch später in das entsprechende Release-Verzeichnis ins Unterverzeichnis OS kopieren. Wichtig Das Setup legt für Windows XP und 2003 Server ein i386 Verzeichnis mit einer modifizierten OOBINFO.in_ und OOBINFO.ini Datei an. Überschreiben Sie diese Datei nicht, wenn Sie die Windows Dateien manuell kopieren, sonst können Sie einen Computer mit OSDeploy nicht vollständig automatisch aufsetzen / 01 / deu 35/186

36 Installation Installationszusammenfassung Vor der Installation werden die gewählten Optionen nochmals zur Überprüfung aufgelistet. Mit Zurück besteht die Möglichkeit die gewählten Optionen zu korrigieren. Überprüfen Sie die Installationszusammenfassung. Klicken Sie auf Installieren um die Installation zu starten Installationsvorgang Nach Eingabe aller Informationen beginnt der Setup-Assistent mit der Installation und Konfiguration der selektierten Komponenten. Nachdem alle erforderlichen Dateien kopiert sind, werden die Dienste und Agenten installiert und konfiguriert. 36/ / 01 / deu

37 Installation Hinweis Wird bei der OSDeploy Konfiguration der Pfad zu den Windows Sourcen angegeben, werden nun die entsprechenden i386-verzeichnisse kopiert. Der Balken zeigt nicht den Fortschritt an, sondern nur, dass das Setup Befehle abarbeitet Setup abschliessen Zum Abschluss wird die Systemkonfiguration gestartet welche das Columbus System konfiguriert und die Datenbank-Tabellen und -Benutzer einrichtet. Klicken Sie auf OK um die Systemkonfiguration zu beenden. Klicken Sie auf Beenden um den Setup-Assistent zu beenden. Wenn die Option Programm jetzt starten aktiviert bleibt, wird die Columbus Management Console automatisch gestartet. 2.4 Installation überprüfen Nach erfolgreicher Installation oder dem Update des Columbus Systems empfehlen wir die Installation mit folgenden Schritten zu überprüfen: Columbus Systembenutzer prüfen Am System anmelden Agenten prüfen Columbus Systembenutzer prüfen Während der Installation verlangt das Columbus System die Eingabe eines Benutzernamens und Passwortes für den Columbus Benutzer-Account (siehe Seite 33) welchen der Columbus Client und die Agenten später zur Verbindung auf Betriebssystem Sourcen, Software-Pakete usw. verwendet. Je nachdem mit welchen Rechten Sie bei der Installation angemeldet sind, kann das Anlegen dieses Benutzers fehlschlagen. Das Anlegen kann auch dann fehlschlagen, wenn das angegebene Passwort nicht den eingestellten Komplexitätsrichtlinien des Domänencontrollers entspricht. Überprüfen Sie, dass der Account in der Domäne angelegt wurde und auch Zugriff auf die Depotverzeichnisse wie OSDepot oder SWDepot hat / 01 / deu 37/186

38 Installation Am System anmelden Im Rahmen der Installation wurde die Columbus Management Console (CMC.exe) auf ihrem Computer installiert und eine Verknüpfung im Menü angelegt. Starten Sie die Columbus Management Console über Start > Programme > Columbus > Management Console. Geben Sie Ihren Benutzernamen und das Passwort ein und klicken Sie auf Login. l Verwenden Sie für die Anmeldung die während der Installation eingerichteten Benuzterdaten (siehe "Columbus DB-Account" auf Seite 33) (columbusrw / brainware). l Bei bestehenden (migrierten) Systemen können Sie sich mit der gleichen ID wie vor der Migration anmelden. 38/ / 01 / deu

39 Installation Infrastrukturdienste überprüfen Wechseln Sie in der Konsole in die Ansicht Infrastructure. l In der Tabellenübersicht sehen Sie alle auf dem Infrastruktur Server registrierten Agenten. Wie im PrintScreen dargestellt, sollten bei einem Teil der Agenten aufgrund ihrer Aktivitäten/Startups unter in der Spalten Last Contact ein aktuelles Datum erscheinen und damit ersichtlich sein, dass die Agenten gestartet wurden. Wenn alle Optionen installiert wurden, sollten die Agenten für Inventory Collection Agent, OS Deployment Agent, Software Deployment Agent, Preboot Services Agent und Columbus Base Agent bereits eingerichtet und einer Firma zugewiesen sein. Zur Überprüfung, ob die Agenten funktionieren, empfehlen wir einen Refresh der einzelnen Agenten. Markieren Sie z.b. den Software Deployment Agent und führen Sie über die Funktion Schedule einen Refresh aus. Es kann bis zu 5 Minuten dauern, bis sich der Agent bei der Datenbank meldet. Anschliessend sehen Sie hinter dem Software Deployment Agent die Statusmeldung Last refresh completed mit der aktuellen Zeit / 01 / deu 39/186

40 Konfiguration K A P I T E L 3 3 Konfiguration In diesem Kapitel Administrator Passwort ändern Agenten konfigurieren Dieses Kapitel beschreibt die notwendigen Konfigurationsschritte, welche für die Bereitstellung von einem Columbus System nötig sind. 3.1 Administrator Passwort ändern Was der Administrator auf einem Windows-System, das ist der SYSDBA für die Columbus zugrunde liegende Firebird SQL Datenbank. Es handelt sich dabei um den so genannten Master User mit uneingeschränkten Rechten im Datenbanksystem. Der SYSDBA-Account wird z.b. für die Sicherung und Wiederherstellung der Columbus Datenbanken benötigt. Hinweis Solange das Passwort des SYSDBA-Accounts nicht geändert wird, erscheint bei jedem Öffnen der Konsole ein Hinweisfenster zur empfohlenen Änderung des SYSDBA-Account Passwortes. So ändern Sie das SYSDBA-Passwort Wählen Sie in der RibbonBar Security > System User. Geben Sie im Feld Passwort das alte Passwort ein. Geben Sie im Feld Enter new password das neue Passwort ein und bestätigen Sie dieses im Feld Confirm Password. Klicken Sie auf Set Password um das neue Passwort zu aktivieren. 40/ / 01 / deu

41 Konfiguration l Ist der Button Set Password nicht aktiv, wurde das neue Passwort nicht zweimal identisch eingegeben. Feld Connect as Password Enter new password Confirm password Beschreibung Vorgegebener Wert: sysdba Aktuelles Passwort, Standardwert nach der Installation: brainware Neues Passwort Wiederholen Sie das neue Passwort zur Überprüfung 3.2 Agenten konfigurieren In diesem Kapitel wird nur die Konfiguration der Agenten beschrieben, welche für die Bereitstellung von einem Columbus System nötig sind. Columbus Base Agent (siehe Seite 44) Patch Deploy Agent (siehe Seite 46) Inventory Collection Agent (siehe Seite 59) Die restlichen und bei allen Modulen zur Verfügung stehenden Agenten werden im Kapitel Erweiterte Konfiguration (siehe Seite 94) beschrieben. Die spezifischen, vom Modul abhängigen Agenten werden in den jeweiligen Handbüchern beschrieben / 01 / deu 41/186

42 Konfiguration Allgemeine Konfigurationsschritte Die verfügbaren Columbus Agenten müssen einer Site oder Firma zugewiesen, aktiviert und konfiguriert werden. Bei den verschiedenen Konfigurationsschritten wird zwischen Aktionen unterschieden, die für jeden Agenten identisch sind und Aktionen, die sich für jeden Agenten individuell gestalten. In diesem Kapitel werden die allgemeinen Arbeitsschritte beschrieben. Schritt Identische Aktionen Individuelle Aktionen 1 Agent einer Firma zuweisen 2 Agent aktivieren 3 Agent einer funktionalen Einheit (Firma/Site) zuweisen 4 Agent konfigurieren 5 Ausführungsintervall festlegen Agent aktivieren und zuweisen Bevor ein Agent konfiguriert werden kann, muss dieser aktiviert werden. Mit der Aktivierung wird ein Agent vom entsprechenden Infrastruktur Dienst geladen und seine Funktion eingeschaltet. Der Agent lädt danach die Standardkonfiguration und nimmt seinen Dienst auf. So aktivieren Sie den Agenten Wechseln Sie in der Konsole in die Ansicht Infrastructure und markieren Sie den Infrastruktur Server. l In der Liste unterhalb erscheinen alle auf diesem Server verfügbaren Agenten. Markieren Sie den Agent. l In der RibbonBar werden alle zur Verfügung stehenden Funktionen angezeigt. Wählen Sie im Menüfeld General die Funktion Assign. Wählen Sie aus dem Listenfeld die Firma und klicken Sie auf Apply. l In der Liste wird vor dem Agent die zugewiesene Firma in der Spalte Company eingeblendet. Wählen Sie dann in der RibbonBar die Funktion Activate. l In der Tabellenübersicht wechselt in der ersten Spalte das Agent aktiviert worden ist. -Icon und zeigt an, dass der l Es kann bis zu 5 Minuten dauern, bis sich der Agent bei der Datenbank meldet. In der Spalte Last Contact wird anschliessend Datum und Uhrzeit der letzten Verbindung protokolliert. Um festzulegen für welche Teile der Organisation der Agent seine Dienste anbieten soll, muss eine funktionale Zuweisung per Drag&Drop im Strukturbaum erfolgen. So weisen Sie den Agenten einer Firma oder Site zu Markieren Sie den Agent. Ziehen Sie den Agent per Drag&Drop auf eine Firma oder Site im Strukturbaum. 42/ / 01 / deu

43 Konfiguration Agent konfigurieren Alle Agenten benötigen spezielle Konfigurationseinstellungen, damit sie ihre Funktion ausführen können. Die Funktion Configure agent ist immer im TaskPanel angeordnet und führt mit einem Assistenten durch den Konfigurationsprozess. So konfigurieren Sie einen Agent Wechseln Sie in der Konsole in die Ansicht Infrastructure und markieren Sie den Infrastruktur Server. l In der Liste unterhalb erscheinen alle auf diesem Server verfügbaren Agenten. Markieren Sie den Agent. l In der RibbonBar werden alle zur Verfügung stehenden Menüfelder angezeigt. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure. l Der Konfigurationsdialog öffnet sich. Je nach Agent gibt es ein oder mehrere Register. Nehmen Sie in jedem Register die Konfigurationen vor und klicken Sie auf Apply. Klicken Sie auf Close um die Konfiguration abzuschliessen. Ausführungsintervall festlegen Einige Agenten haben zeitgesteuerte Aufgaben zu erledigen, wie z.b. Daten zu aktualisieren oder die Datensicherung durchzuführen. Bei diesen Agenten kann der Zeitpunkt für die Aktualisierung oder bei Bedarf auch ein Wiederholungsintervall gesetzt werden. So terminieren Sie einen Agent Wechseln Sie in der Konsole in die Ansicht Infrastructure und markieren Sie den Infrastruktur Server. l In der Liste unterhalb erscheinen alle auf diesem Server verfügbaren Agenten. Markieren Sie den Agent. l In der RibbonBar werden alle zur Verfügung stehenden Menüfelder angezeigt. Wählen Sie in der RibbonBar die jeweilige Funktion. l Der Konfigurationsdialog öffnet sich. Je nach Agent gibt es ein oder mehrere Register. Tragen Sie das Datum und die Startzeit für die erste Aktualisierung ein. l Lassen Sie den Timer unverändert auf 00:00:00, um die Aktualisierung sofort auszulösen. Markieren Sie bei Bedarf die Option Job is executed repeatedly für eine regelmässige Aktualisierung. l Ansonsten wird die Aktualisierung nur einmal ausgeführt. Klicken Sie auf Apply und anschliessend auf Close um die Aktualisierung abzuschliessen. Objekt Date / Time Job is executed repeatedly, repeating interval is... minutes Beschreibung Datum und Zeit der ersten Aktualisierung (Format entspricht dem eingestellten Betriebssystemformat, z.b. dd.mm.jjjj) Zeitintervall für eine wiederholende Aktualisierung (1440 Minuten = 1 Tag) Hinweis Wenn bereits ein regelmässiges Aktualisierungsintervall konfiguriert ist, können Sie jederzeit eine zusätzliche einmalige Aktualisierung durchführen. Das wiederkehrende Intervall wird dadurch nicht überschrieben / 01 / deu 43/186

44 Konfiguration Columbus Base Agent konfigurieren Der Columbus Base Agent stellt diverse interne Funktionen zur Verfügung, führt alle terminierten Aktionen aus und ist für die Aufrechterhaltung der Kommunikation zuständig. Versand des Wake on LAN Signals Verarbeitung von UDP Meldungen Kommunikation über den Object Transfer Bus (OTB) Konfiguration des Infrastruktur Guardian Diensts Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure. OTB Server Configuration Der Object Transfer Bus (OTB) ist eine auf TCP/IP basierende Kommunikationsschnittstelle und ersetzt den früheren, direkten Zugriff auf die Datenbank. Diese Technologie ermöglicht einen effizienten Datenaustausch und reduziert die benötigte Bandbreite zwischen dem Client und dem Infrastruktur Dienst. Wechseln Sie in das Register OTB Server configuration. Markieren Sie die Option Activate OTB Server und klicken Sie auf Apply. Feld Activate OTB Server Incoming Port Beschreibung OTB wird auf dem Infrastruktur Server aktiviert. Anschliessend muss OTB auch auf den Clients aktiviert werden. Verwendeter Port 44/ / 01 / deu

45 Konfiguration Feld Max Bandwidth Encrypt communication Beschreibung Bandbreiten-Limitierung für OTB. Wir empfehlen diese Option nur bei Problemen mit Netzüberlastung zu setzen. Gesamter Datenaustausch wird (mit RSA-Kryptosystem) verschlüsselt. Impersonation Der Rollout des Columbus Client (siehe "Columbus Client rollouten" auf Seite 79), InventoryScanner oder Infrastruktur Server kann auch dem Columbus Base Agent übertragen werden. Dadurch erfolgt die Verteilung automatisch im Hintergrund und über einen längeren Zeitraum hinweg. Zu diesem Zweck benötigt der Agent ein Benutzer-Account mit dem er sich lokal auf dem Infrastruktur Server selbst anmelden kann. Wechseln Sie in das Register Impersonation settings. Geben Sie die Verbindungsparameter ein und klicken Sie auf Apply. Guardian Configuration Der Infrastruktur Guardian Dienst ist ein Windows Dienst, der mit dem Infrastruktur Dienst installiert wurde und diesen überwacht. Um einen stabilen unbeaufsichtigten Betrieb sicherzustellen, wird der Infrastruktur Dienst in regelmässigen Abständen frisch gestartet. Dabei stehen für etwa eine Minute gewisse Dienste wie PXE nicht zur Verfügung. Deshalb kann das Zeitfenster des Neustarts definiert werden. Wechseln Sie in das Register Infrastructure guardian. Geben Sie das Zeitfenster ein und klicken Sie auf Apply. l Es können mehrere Intervalle durch ein Koma getrennt angegeben werden können / 01 / deu 45/186

46 Konfiguration Klicken Sie auf Close um die Konfiguration abzuschliessen Patch Deploy Agent konfigurieren Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure. Patch-Depot In diesem Verzeichnis werden die Speicherorte für vorhandene und neue Patches angegeben und in welchem Verzeichnis die Patch-Katalogdateien abgelegt sind. Wechseln Sie in das Register Locations. Wählen Sie eine JobID aus und geben Sie im Feld Source den Pfad zum Basisverzeichnis \PatchDepot an. l Der Pfad kann manuell eingegeben oder über den -Button gesucht werden. l Für Verzeichnisse auf anderen Servern wird die UNC-Notation (\\servername\freigabe\verzeichnis) benötigt. Die notwendigen Verbindungsparameter werden im Bereich Access Parameters (siehe "Verbindungsparameter" auf Seite 48) erfasst. Befindet sich das Depot auf dem gleichen Server, sind keine Verbindungsparameter erforderlich. Geben Sie im Feld Target directory den Pfad zum Patch-Downloadverzeichnis \Incoming an. 46/ / 01 / deu

47 Konfiguration Hinweis Neue Patches können auch direkt in das Patch-Depot heruntergeladen werden. In diesem Fall wird das gleiche Verzeichnis wie im Feld Sources angegeben. Der Nachteil dieser Variante ist, dass nicht ersichtlich ist, welche Patches neu hinzugekommen sind. Jedoch ermöglicht dieser Weg eine automatische Patchverteilung, weil diese Patches nicht erst manuell ins Patch-Depot verschoben werden müssen. Geben Sie im Feld Catalog location die Katalogdatei an. Markieren Sie die Option This is the Brainware download page und klicken Sie auf Apply. l Diese Option muss aktiviert werden, wenn die Patch-Liste vom Brainware Server bezogen wird. Feld Job # Source Beschreibung Für jedes zu scannende Verzeichnis wird eine eigene ID (0-9) verwendet. In diesem Verzeichnis sucht der Agent nach vorhandenen Patches. Der Brainware Update Server lädt nur neue oder geänderte Patches herunter. Tipp Der Agent durchsucht das angegebene Verzeichnis inkl. aller Unterverzeichnisse. Wir empfehlen deshalb, eine mögliche Strukturierung als Unterverzeichnisse im Patch-Depot anzulegen. Dann ist die Angabe des Verzeichnisses \PatchDepot ausreichend / 01 / deu 47/186

48 Konfiguration Target Directory Catalog location In dieses Verzeichnis werden vom Patch Deploy Agent neu hinzugekommene Patch-Definitionen heruntergeladen. Webadresse oder FTP-Pfad zur Patch-Katalogdatei. Die Standard-Katalogdatei für Server und Client ist Über den Button Job können Sie bis zu 3 Adressen für Patch-Kataloge angeben. Hinweis Wenn Sie ein Server und Client Abonnement gelöst haben, können Sie die vorkonfigurierten Standardeinstellungen übernehmen. Patch-Katalogdateien Die Patch-Katalogdatei enthält die Informationen, welche Patch-Definitionen zum Download bereitstehen und von wo sie heruntergeladen werden können. Nachdem der Patch Deploy Agent das Basisverzeichnis (Feld Source) durchsucht hat, verfügt er über eine Liste aller bereits heruntergeladenen Patches. Diese vergleicht er mit den Informationen in der Katalogdatei und ist Aufgrund dieser Angaben in der Lage festzustellen, welche Patch-Definitionen neu hinzugekommen oder aktualisiert worden sind und kann die entsprechenden Patch-Definitionen herunterladen. Weitere Kataloge hinzufügen Wenn Brainware das Patch-Angebot erweitert oder bestimmte Lizenzierungen vorliegen, werden mehrere Locations benötigt. Wählen Sie eine Job-ID. Geben Sie die Katalogdatei an und klicken Sie auf Apply. Abonnement Server und Clients Nur Server Nur Clients Katalogdatei /BWPatchCatalog.txt /BWPatchCatalogServer.txt /BWPatchCatalogClient.txt Wird eine falsche Katalogdatei angeben oder eine, für welche keine Berechtigung besteht, enthält die Log-Datei den folgenden Eintrag: PatchMgr: Failed to download /.../BWPatchCatalog.txt: Get from <http://www.brainwaregroup.com /.../BWPatchCatalog.txt> failed with error 401 Die Log-Datei kann auch in der Konsole im TaskPanel über den Menüpunkt Show log file angezeigt werden. Verbindungsparameter Falls sich ein angegebenes Verzeichnis auf einem anderen Datenserver befindet als der Agent, müssen zusätzlich die für einen Netzwerkzugriff notwendigen Benutzerdaten erfasst werden. Feld Domain User / Password Beschreibung Domänenname Benutzername und Passwort des Benutzers 48/ / 01 / deu

49 Konfiguration Einstellungen für den Brainware Download Server In diesem Register werden die Verbindungsparameter für den Download der Patch-Definitionen und Patch-Katalogdateien definiert. Wechseln Sie in das Register Connection settings. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein. Falls für die Internetverbindung ein Proxy-Server verwendet wird, Markieren Sie die Option Use a proxy server und geben Sie die notwendigen Verbindungsinformationen ein. Die Bandbreite für den Download der Patch-Definitionen und der Software-Updates kann limitiert. Beim Download der Patch-Definitionen ist kein hohes Datenvolumen zu erwarten, da diese sehr klein sind. Jedoch beim Download der Software-Updates (z.b. Windows Service- Packs) kann es zu hohen Datenvolumen kommen. Geben Sie die maximal zu verwendende Bandbreite ein und klicken Sie auf Next. l Der Wert Null (0) bedeutet kein Limitierung. Tipp Mögliche Beeinträchtigungen des produktiven Betriebs können auch durch die Verlegung auf Randzeiten umgangen werden / 01 / deu 49/186

50 Konfiguration Feld User / Password Server Name Port User / Password Beschreibung Benutzername und Passwort für die Autorisierung gegenüber dem Brainware Download Server (gemäss Angaben des Serviceabonnements). Name des Proxy-Servers. Die weiteren Angaben müssen nur konfiguriert werden, wenn sie für den Zugriff auf den Proxy-Server nötig sind. Port-Nummer des Proxy-Server Benutzername und Passwort für die Autorisierung gegenüber dem Proxy-Server Hinweis Bei Ablauf des Service Abonnement erlischt die Zugriffsberechtigung. Für Fragen zu Ihrem Vertrag und Benutzer-Account kontaktieren Sie Notifikationen Um im Falle einer Bedrohung rasch reagieren zu können, ist es wichtig, rechtzeitig über das Vorhandensein neuer Patches informiert zu sein. Wir empfehlen deshalb, dass die verantwortlichen Personen die Microsoft Security Notifications erhalten, die über die Verfügbarkeit von Microsoft Software-Updates informieren. In einem weiteren Schritt, sollten diese Personen informiert sein, wann die dazugehörigen Patch-Definitionen heruntergeladen worden sind um die Test- und Verteilprozesse zu beginnen. Um eine rasche Reaktion zu gewährleisten, empfehlen wir von dieser Möglichkeit der Benachrichtigung Gebrauch zu machen. Wechseln Sie in das Register settings und geben Sie die notwendigen Angaben ein. 50/ / 01 / deu

51 Konfiguration Markieren Sie die gewünschten Ereignisse und klicken Sie auf Apply. Feld Mail server Mail recipient(s) User / Password Mail sender Beschreibung Name des SMTP -Servers, über den die Benachrichtigung versendet wird. -Adresse der Person oder Gruppe, an welche eine Benachrichtigung versendet wird. Mehrere Adressen werden durch ein Semikolon ';' getrennt. Benutzername und Passwort eines berechtigten -Kontos. Absenderadresse für -Benachrichtigungen. Hinweis s welche nicht zugestellt werden können, weil z.b. der Mailserver nicht läuft, werden im Applikationsverzeichnis des Patch Deploy Agents (in der Regel \Columbus\Infrastructure\Temp) in einem Unterverzeichnis $UnsentMails$ gespeichert / 01 / deu 51/186

52 Konfiguration Abonnieren von Patches In den folgenden Verzeichnissen wird definiert, welche Patches abonniert und heruntergeladen werden. Tipp Da die Anzahl der verfügbaren Patches sehr hoch ist, empfehlen wir nur die für das System relevanten Patches herunterzuladen. Der Columbus Client liefert automatisch Inventardaten von den Zielcomputern, wie z.b. Betriebssystemversion und Sprache, die es ermöglichen, festzustellen welche Patches benötigt werden. Sprachversionen Wechseln Sie in das Verzeichnis Languages und markieren Sie die benötigten Sprachen. Markieren Sie zusätzlich Universal (sprachunabhängigen Patches) und klicken Sie auf Apply. Beispiel Ist auf allen Computern ein englisches Windows XP installiert, müssen nur die Englischen und Universal Patches ausgewählt werden. 52/ / 01 / deu

53 Konfiguration Schweregrade Das Microsoft Security Response Center (MSRC) verwendet eine Klassifikation von Schweregraden, mit der die Dringlichkeit der Softwareupdates ermittelt wird. Markieren Sie im Verzeichnis Severity die gewünschten Schweregrade und klicken Sie auf Apply. Tipp Wir empfehlen grundsätzlich Updates für alle Schweregrade zu abonnieren. Sie können später Patches auf Grund bestimmter Schweregrade für die Verteilung auswählen, falls Sie nicht alle installieren wollen / 01 / deu 53/186

54 Konfiguration Produkte In diesem Verzeichnis alle Produkte aufgelistet, für welche Softwareupdates angeboten werden. Markieren Sie im Verzeichnis Products die gewünschten Produkte und klicken Sie auf Apply. 54/ / 01 / deu

55 Konfiguration Unterstützte ServicePacks Im Verzeichnis Service Packs werden die gewählten Produkte mit den verfügbaren Service Packs aufgeführt. Markieren Sie die gewünschten Service Packs und klicken Sie auf Apply. Verbindung zum Software Update Server Wird für die Internetverbindung zum Softwareupdate Server ein eigener Proxy-Server verwendet, werden in diesem Dialogfenster die notwendigen Angaben erfasst. Markieren Sie die Option Use a proxy server und geben Sie die notwendigen Angaben ein. - oder - Belassen Sie die Felder leer wenn Sie kein Proxy Server verwenden. Markieren Sie die Optionen (A) für den Download der Patch-Definitionen. Hinweis Mit diesen Einstellungen werden die Patch-Definitionen beim erstmaligen Download modifiziert. Will man bestehende Patches anpassen, muss man sie aus dem Patch-Depot löschen und noch einmal herunterladen. diesem Dialogfenster wird die Anpassung der Patch-Definitionen beim Download definiert. Nehmen Sie die Einstellungen (B) für die Anpassung der Patch-Definitionen beim Download vor. l Die Optionen werden in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben. Hinweis Die Option PatchDeploy.dll hat ab Version 6.10 keine Funktion mehr / 01 / deu 55/186

56 Konfiguration Klicken Sie auf Apply und anschliessen auf Close um die Konfiguration abzuschliessen. Feld Server Name Port User / Password Backup old patches Automatically activate System Restore Beschreibung Name des Proxy-Servers. Die weiteren Angaben müssen nur konfiguriert werden, wenn sie für den Zugriff auf den Proxy-Server nötig sind. Port-Nummer des Proxy-Server Benutzername und Passwort für die Autorisierung gegenüber dem Proxy-Server Bestehende Patches können in ein Archiv-Verzeichnis verschoben werden, sobald neue Patches heruntergeladen werden. Mit dieser Option wird ein Patch nach dem Download standardmässig als aktiviert in der Patch-Liste aufgeführt. Diese Option wird für die Automatisierte Verteilung von Patches benötigt. Mit dieser Option wird vor der Patch-Installation ein so genannter System Restore Point gesetzt. Dies ermöglicht einen einfachen Rollback auf den ursprünglichen Systemzustand, falls ein Patch nicht erfolgreich installiert werden kann. Diese Funktion muss vom Betriebssystem unterstützt werden (z.b. Windows XP und Windows 2003 Server). 56/ / 01 / deu

57 Konfiguration Automatically create patch distribution groups by platform Hinweis Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie eine gruppenbasierte Patchverteilung vornehmen wollen. Wenn Sie diesen Eintrag aktivieren, wird automatisch für jede Plattform eine eigene Softwaregruppe in Columbus erzeugt und den Patch automatisch der entsprechenden Gruppe hinzufügt. Wenn Sie diese Gruppe an bestimmte Computer zuweisen, werden neue Patches automatisch auf diese Computer verteilt, ohne dass sie eine Zuweisung machen müssen. Im Feld Group prefix, können Sie einen Präfix für den Gruppennamen angeben. Dies hilft Ihnen die Softwaregruppen für Patches von denen für Software zu unterscheiden. Zum Präfix werden automatisch Bezeichnungen für die Plattform und Sprache hinzugefügt. Package description Die Package Description ist ein Eintrag in der Konfigurationsdatei Package.ini des jeweiligen Patches und definiert den Namen des Patches. Unter diesem Namen erscheint der Patch in der Konsole. Das Feld Package Description erlaubt Ihnen den Namen des Patches an Ihre Namenskonventionen anzupassen. Es stehen diverse Felder mit Platzhaltern für die Eigenschaften des Patches wie zugehöriger Knowledgebase Artikel, Produkt usw. zur Verfügung, aus denen Sie selbst ein Namensschema für die Patches zusammenstellen können. Die folgenden Felder können Sie durch Doppelklick in das Feld Package Description übernehmen. Zwischen den einzelnen Feldern können noch beliebige Zeichen hinzugefügt werden. Eintrag Beschreibung #KBID# Entsprechende Knowledge Base Nummer z.b #BULLETIN# #PRODUCT# #PRODUCTID# #STARTINGSP# #ENDINGSP# #STARTINGSPSHORT# #ENDINGSPSHORT# #STARTINGSPID# #ENDINGSPID# #PATCHTITLE# Dieses Feld sollte Bestandteil des Namens sein. Entsprechendes Microsoft Security Bulletin, z.b. MS Name des Produktes, welches upgedated wird, z.b. Windows XP Professional Interne Brainware ProdukteID, z.b. BWP Voller Name des ServicePacks ab dem der Update gültig ist, z.b. Windows XP Service Pack 1 Voller Name des ServicePacks bis zu dem der Update gültig ist, z.b. Windows XP Service Pack 2 Kurzbezeichnung des ServicePacks ab dem der Update gültig ist, z.b. SP1 Kurzbezeichnung des ServicePacks bis zu dem der Update gültig ist, z.b. SP2 Interne Brainware ID des ServicePacks ab dem der Update gültig ist, z.b. BWS Interne Brainware ID des ServicePacks bis zu dem der Update gültig ist, z.b. BWS Beschreibung des Updates, wie er bei Microsoft verwendet wird, z.b. Vulnerability in PNG Processing Could Lead to Buffer Overrun (890261) Dieses Feld sollte unbedingt Bestandteil des Namens sein. #SEVERITY# Schweregrad des Updates, z.b. 4 #LANGUAGE# #PLATFORM# Sprache für die der Update gültig ist, z.b. ENU Plattform, für die der Update gültig ist, z.b. XP / 01 / deu 57/186

58 Konfiguration Automatically select new products / Service packs for downloads Mit diesen beiden Optionen werden entweder neue Produkte oder Service Packs nach einer Aktualisierung des Brainware Patch-Katalogs automatisch zum Herunterladen ausgewählt. Dadurch entfällt die regelmässige Konfiguration der abonnierten Produkte (auf Seite 53). Hinweis Bedenken Sie, dass wenn die automatische Aktivierung verwendet wird neue Service Packs oder Produkt-Patches sofort nach ihrem Erscheinen heruntergeladen und verteilt werden. Update PatchDeploy.DLL Der Client verwendet für die Patches Variablen aus PatchDeploy. Für die Erkennung eines neuen Service-Packs kann es vorkommen, dass diese Variablen nicht mehr korrekt gesetzt sind. Dies erfordert eine Anpassung der Variablen welche in der PatchDeploy.dll definiert sind. Eintrag No update Manually Automatically Beschreibung Der Agent prüft nicht, ob auf dem PatchServer eine DLL zum Download angeboten wird. Die Einstellung wird direkt in der Registry des jeweiligen Agents (Servers) verwaltet und dient dazu, einen Update einmalig auszuführen. HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Brainware\Columbus\7\PatchMgr\ImportPat chdeploydll=1. Der Wert wird nach ausgeführtem Update wieder auf '0' gesetzt (No update). Der Agent prüft bei jedem Patch-Download ob eine neuere DLL-Version vorhanden ist bereitsteht und pflegt diese automatisch in die DB ein. Clientseitig ist keine Konfiguration notwendig. Sobald der Patch Deploy Agent, welcher für den betroffenen Computer zuständig ist, einen Eintrag in der DB hat, wird diese DLL auf dem Client installiert. In der Registry kann dieses Vorgehen deaktiviert werden. HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Brainware\Columbus\7\Client\Config\ AutoUpdatePatchDeployDLL=0 Beispiel KB MS05-009: Vulnerability in PNG Processing Could Lead to Buffer Overrun (DEU, SP1-SP2) Für die Anzeige dieses Namens, muss im Feld Package description der folgende Eintrag erstellt werden. Die hervorgehobenen Zeichen werden manuell eingefügt. KB #KBID# - #BULLETIN#: #PATCHTITLE# (#LANGUAGE#, #STARTINGSPSHORT# - #ENDINGSPSHORT#) Die Werte Severity, Language und Platform stehen zudem in der Patch-Liste als eigene Spalten zur Verfügung. Sie sind aber als Bestandteil des Namens evtl. sinnvoll, da z.b. bei einigen Abfragen wie z.b. Who requires this patch nur die Spalte mit dem Namen in der Abfrageliste angezeigt wird. Standard-Eintrag: #KBID#: #PRODUCT# #STARTINGSPSHORT#-#ENDINGSPSHORT#; #PATCHTITLE# 58/ / 01 / deu

59 Konfiguration Anpassung der Patch Definitionen Die Struktur der Patch-Definition kann während des Downloads noch weiter beeinflusst werden. Hinweis Beachten Sie, dass unsachgemässe oder fehlerhafte Modifikationen an der Standardstruktur ein Nichfunktionieren der heruntergeladenen Patches bewirkt. Patch-Definition Templates Sind im Arbeitsverzeichnis des Patch Deploy Agent (\Columbus\Infrastructure) die Dateien Default_Package.ini und/oder Default_Info.rtf vorhanden, so werden diese als Template für die Generierung der Patch-Definition verwendet und übersteuern die Originaldateien. Für die Platzhalter darin können alle Felder, wie bei der Package Description (auf Seite 57) verwendet werden. Zusätzlich stehen noch folgende Felder zur Verfügung: Eintrag #IDENTIFIER#, #SUMMARY#, #MSNOTES# #BWNOTES# Beschreibung Anmerkungen von Microsoft Anmerkungen von Brainware Patch-Status Text Wird ein Software-Update heruntergeladen, passt der Patch Deploy Agent den Statustext in der Datei Package.ini an. Der Default ist Ready for QA oder Ready for Production, je nachdem ob die automatische Aktivierung gesetzt ist. Der Standardtext kann über einen Registry-Eintrag geändert werden: Key Eintrag Wert HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Brainware\Columbus\6\PatchMgr PackageReadyText z.b. Productive Hinweis Sämtliche Anpassungen durch Templates oder bei der Bezeichnung werden nur beim erstmaligen Download eines Patches vorgenommen. Änderungen an der Bezeichnung oder den Templates wirken sich nur auf neue Patches aus. Will man bestehende Patches anpassen, muss man diese löschen und erneut herunterladen oder direkt in Package.ini anpassen / 01 / deu 59/186

60 Konfiguration Inventory Collection Agent konfigurieren Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Jobs. Inventory-Depot Verbindungsparameter Falls sich ein angegebenes Verzeichnis auf einem anderen Datenserver befindet als der Agent, müssen zusätzlich die für einen Netzwerkzugriff notwendigen Benutzerdaten erfasst werden. Feld Domain User / Password Beschreibung Domänenname Benutzername und Passwort des Benutzers 60/ / 01 / deu

61 Konfiguration Netzwerk-Zugriff einstellen In der Regel greift der Agent mit dem angegebenen Account oder als Systembenutzer auf das als SW-Depot konfigurierte Verzeichnis zu. Wenn sich aber z.b. das Verzeichnis auf einem Novell Netware oder Linux Server befindet, muss für den Netzwerkzugriff ein anderer Account angegeben werden, als für die lokale Windowsanmeldung. Markieren Sie die Option Use the same account to access the network und klicken Sie auf Apply. - oder - Deaktivieren Sie die Checkbox und definieren Sie den Account für den Netzwerkzugriff / 01 / deu 61/186

62 Betrieb K A P I T E L 4 4 Betrieb In diesem Kapitel Am System anmelden Firmenstruktur einrichten Computer erfassen Computer kategorisieren Benutzer einrichten Suche und AdHoc Abfragen Dieses Kapitel beschreibt die grundlegenden Funktionen, um ein Columbus System zu betreiben. 4.1 Am System anmelden Verwenden Sie für die Anmeldung die während der Installation eingerichteten Benutzerdaten oder die Standardwerte: Benutzer columbusrw Passwort brainware Hinweis Die erste Anmeldung muss zwingend über den während der Installation eingerichtete DB-Account columbusrw (siehe "Columbus DB-Account" auf Seite 33) erfolgen. So starten Sie die Columbus Management Console Starten Sie die Columbus Management Console über Start > Programme > Columbus > Management Console. Geben Sie Ihren Benutzernamen und das Passwort ein und klicken Sie auf Login. 62/ / 01 / deu

63 Betrieb Feld Database Domain User / Password Eingabe Alias-Name der zu verwendenden Columbus Datenbank. Die Verbindungsparameter werden über die Schaltfläche Config konfiguriert. Geben Sie die Domäne ein, falls die Authentifizierung über ein Domänen-Account (siehe "Anmeldung mit Domänen Konto" auf Seite 63) erfolgen soll. Benutzername und Passwort des Benutzers Sicherheitshinweis Bei der Anmeldung überprüft Columbus, ob das Passwort des SYSDBA-Account geändert wurde. Entspricht das Passwort immer noch dem Standardwert, erscheint folgende Sicherheitswarnung: Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung mit OK und ändern Sie das Passwort. Hinweis Während einer Testphase ist es nicht nötig das Passwort zu ändern. Für die produktive Arbeit empfehlen wir aber, das Passwort des SYSDBA-Account zu ändern (siehe "Administrator Passwort ändern" auf Seite 40) Anmeldung mit Domänen Konto Für eine Anmeldung mit einem Domänen-Account, muss dieser Benutzer vorgängig in der Columbus Datenbank erfasst und entsprechend autorisiert sein. Dies erreicht man bei einem neu eingerichteten System, indem man sich erst mit dem mitgelieferten Columbus DB-Account anmeldet. Anschliessend erfasst man den gewünschten Benutzer in der Workplace Ansicht oder erzeugt diesen durch Synchronisation mit einem Directory Service wie z.b. Microsoft Active Directory. Anschliessend muss dem Benutzer noch das Console Logon Right erteilt werden / 01 / deu 63/186

64 Betrieb 4.2 Firmenstruktur einrichten Im NavigationPanel werden die durch Columbus verwalteten Computer und Benutzer in einem hierarchischen Strukturbaum dargestellt. Dadurch wird vor allem in grösseren Umgebungen mit zahlreichen Objekten eine logische Ordnung eingeführt. Der Strukturbaum unterstützt das Prinzip der Vererbung bezüglich Zugriffsrechten, zugeteilter Software und Variablen. Nach der Installation besteht der Strukturbaum im Minimum aus der Top-Site (Organisations) und aus dem bei der Installation definierten Firmenname. Unterhalb dieser Firma können beliebige hierarchische Unterstrukturen (Sites) nach organisatorischen, geographischen oder anderen Kriterien definiert werden. Standardansichten Jede Firma enthält standardmässig folgende Ansichten (Views), die nicht gelöscht werden können. Diese Ansichten ermöglichen einen Gesamtüberblick über alle Objekte in dieser Firma. Icon All All inactive Computers Selection Users Beschreibung Zeigt alle aktiven Computer und Benutzer an. Zeigt alle inaktiven Computer und Benutzer an. Zeigt alle Computer an. Zeigt alle Objekte einer Suche an. Zeigt alle Benutzer an. Strukturierung Durch die Strukturierung wird eine äusserst effiziente Arbeitsweise bezüglich der Auswahl zu verwaltender Objekte erreicht. Eine Strukturierung kann nachgeographischen (z.b. Länder, Niederlassungen, Standorte), organisatorischen (z.b. Holdingstrukturen, Divisionen, Abteilungen), Software relevanten oder beliebig weiteren Kriterien erfolgen. Die hierarchische Strukturierung dient aber auch der Anwendung und Kontrolle von Zugriffsrechten. Security-Einstellungen werden hierarchisch von oben nach unten vererbt. Ein weiterer Aspekt ist ferner die Möglichkeit, einer Firma und darunter liegenden Sites direkt Software zuteilen zu können. Dadurch können z.b. beliebige Softwarestandards firmen- oder abteilungsweit definiert werden. Auch besteht die Möglichkeit, Sites Variablen zuzuordnen, die während der Softwareverteilung verarbeitet werden. 64/ / 01 / deu

65 Betrieb Hinweis Im Unterschied zur Strukturierung eines Active Directories sollten unbedingt auch geografische Kriterien berücksichtigt werden. Das ermöglicht später die Zuweisung von lokalen Infrastruktur Servern, um die Netzwerkbelastung zu optimieren Die Firma Oberstes Element im Columbus Strukturbaum ist die Firma (Top-Site). Die Firma dient als Ankerpunkt für alle darunter liegenden Strukturen und Objekte wie Sites, Computer und Benutzer. Neue Firma erstellen Vor der Arbeit mit Columbus muss eine Firmenstruktur, bestehend aus mindestens einer Firma, eingerichtet werden. Der Add/Edit Company Wizard wird automatisch gestartet, wenn beim Aufruf der Konsole keine Firma existiert. So erstellen Sie eine neue Firma Wählen Sie in der RibbonBar Organisation > New. Geben Sie der Firma einen Namen und klicken Sie auf Next / 01 / deu 65/186

66 Betrieb Geben Sie weitere (optionale) Angaben zu der Firma ein und klicken Sie auf Finish um die Firma zu erstellen. Firma umbenennen Bei der Installation wird in der Datenbank eine Firma mit dem bei der Installation angegebenen Namen eingerichtet. Diesen Namen können sie jederzeit wieder ändern. So ändern Sie den Firmennamen Markieren Sie die Firma und wählen Sie in der RibbonBar Properties. Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung mit OK. Überschreiben Sie den bestehenden Namen und klicken Sie auf Next. Passen Sie die weiteren Angaben an und klicken Sie auf Finish um die Anpassung zu übernehmen. 66/ / 01 / deu

67 Betrieb Löschen einer Firma Hinweis Beim Löschen einer Firma werden sämtliche mit dieser Firma in Zusammenhang stehenden Daten unwiderruflich aus der Columbus Datenbank entfernt. So löschen Sie eine Firma Markieren Sie im Strukturbaum die Firma und wählen Sie im Kontextmenü Delete. Bestätigen Sie beide Sicherheitsmeldungen mit OK / 01 / deu 67/186

68 Betrieb Die Site Eine Site ist ein logischer Container für weitere Sites und/oder Computer- und Benutzer Objekte. Die neue Site wird direkt unter der aktuell markierten Firma oder Site erstellt. Auf diese Weise können Sie beliebig verschachtelte Hierarchien erstellen, um Ihre Computer- und Benutzer-Objekte abzulegen. Site erstellen So erstellen Sie eine neue Site Markieren Sie nun die zu strukturierende Firma im Baum oder die Site, welche Sie weiter untergliedern wollen. Wählen Sie New im Kontextmenü um den Define New Site Wizard zu starten. Geben Sie den Titel/Namen der neu anzulegenden Site sowie deren Typ an. 68/ / 01 / deu

69 Betrieb Klicken Sie Apply, um die neue Site zu erstellen. l Wiederholen Sie diese Schritte für jedes Strukturelement innerhalb Ihres Firmenstrukturbaumes. Das Feld Existing site, where the new site will be placed in zeigt in welcher übergeordneten Site, die neue Site angelegt wird. Dieser Eintrag kann hier nicht editiert werden, das ist nur beim Umbenennen einer Site möglich. Geben Sie im Feld Title den Namen der neu zu erstellen Site ein. Standardmässig erscheint der Name unknown. Im Feld Symbol stehen die folgenden Sitetypen zur Auswahl: Icon Organisation Unit Location/Building Beschreibung Organisatorische Firmeneinheit, Division, Abteilung, Gruppe, Team oder ähnliche Gruppierungen Standort, Firmenniederlassung Users and Computers Container für Computer- und Benutzer Objekte Users Container für Benutzer Objekte. Hinweis Im Ansichtsregister Workplace wird nur das Users-Fenster angezeigt. Computers Container für Computer Objekte Hinweis Im Ansichtsregister Workplace wird nur das Devices-Fenster angezeigt. Server Farm File/Database Server Infrastructure Container für Terminalserver und Server Farmen Container für Serverinfrastruktur Beliebige Infrastruktur Objekte (EDV, Kommunikation, Mobiliar, etc.) Editieren einer Site Markieren Sie nun die zu strukturierende Firma im Baum oder die Site, welche Sie weiter editieren wollen. Wählen Sie Edit im Kontextmenü um den Edit Site Dialog zu öffnen. Geben Sie den neuen Titel/Namen der Site an oder ändern Sie deren Typ. Klicken Sie Apply, um die neuen Eingaben zu speichern. Verschieben einer Site in der Firmenstruktur Sie haben die Möglichkeit eine Site per Drag&Drop im Strukturbaum zu verschieben / 01 / deu 69/186

70 Betrieb Löschen einer Site Hinweis Computer- und Benutzerobjekte aus der gelöschten Site werden als inaktiv markiert und nur noch in den Standard Views Ihrer Firma aufgelistet. Alle anderen mit der gelöschten Site in Verbindung stehenden Daten werden aus der Columbus Datenbank entfernt. Dies betrifft beispielsweise zugeordnete Packages, untergeordnete Ordner, etc. Die Daten werden unwiderruflich gelöscht. So löschen Sie eine Site Markieren Sie im Strukturbaum die Site und wählen Sie im Kontextmenü Delete. Bestätigen Sie beide Sicherheitsmeldungen mit OK. 4.3 Computer erfassen Das Columbus System ist nun eingerichtet und konfiguriert. Für eine funktionierende Softwareverteilung fehlen noch die zu verwaltenden Computer und Benutzer. In diesem Kapitel beschreiben wir die Erfassung von Computer-Objekten. Unter Computer-Objekten verstehen wir jegliche Microsoft Windows Systeme, welche über Columbus verwaltet und administriert werden. Computer-Objekte können sein: Notebook Desktop Server Terminal Server Bevor ein Computer mit Columbus verwaltet werden kann, muss der Computer in der Columbus Management Console erfasst sein, und der Columbus Client auf dem Computer installiert und gestartet werden. Die genaue Reihenfolge der erwähnten Phasen ist abhängig von der gewählten Technologie des Client Rollouts. Manuelle Erfassung Computer manuell erfassen (auf Seite 71) Computer aus Textdatei importieren (auf Seite 73) Bestehender Computer kopieren (auf Seite 75) Automatische Erfassung Computer über PXE einbinden (auf Seite 77) Computer aus Verzeichnisdienst importieren (LDAP Synchronisation Agent) Erfassung über NetworkScanner 70/ / 01 / deu

71 Betrieb In OSDeploy integriert Mit der Einführung einer Software Management Lösung werden die Computer in der Regel vollständig neu installiert. Das ist die Aufgabe von Columbus OSDeploy. Im verteilten Betriebssystem Release ist bereits ein konfigurierter Columbus Client integriert. Nach erfolgter Installation registriert sich der Columbus Client selbständig beim Columbus System und wird daraufhin - ohne manuelle Eingriffe - in der Columbus Management Console angezeigt. Die Client Komponenten (Service und Konfiguration) werden während der Betriebssysteminstallation auf dem Computer eingerichtet und gestartet. Die Erstellung einer Client Konfigurationsdatei wird im Abschnitt Client Konfiguration (siehe "Client Configuration Templates" auf Seite 120) ausführlich besprochen Manuelle Erfassung Computer manuell erfassen Bei der manuellen Erfassung wird der aktive Client (Computer) unter einer Firma (spezifische Site) angelegt. So erfassen Sie einen Computer manuell Wechseln Sie in das Ansichtsregister Devices. Markieren Sie im Strukturbaum die Firma in welcher Sie den Computer erfassen möchten und markieren sie das Objekt Views > All. Wählen Sie in der RibbonBar New. - oder - Klicken Sie im Fenster Computers mit der rechten Maustaste und wählen aus dem Kontextmenü New. Geben Sie den Computernamen ein und wenn bekannt die Domäne. Klicken Sie bei MAC address auf detect. l Die MAC-Adresse des Computers wird erfasst. Wählen Sie den Hardware Typ des erfassten Computers (z.b. Virtual Machine). Klicken Sie auf Add und falls Sie keine weiteren Computer erfassen möchten auf Close / 01 / deu 71/186

72 Betrieb l Der erfasste Computer wird unter Devices aufgeführt. Feld Name Domain Suffix Type Support Intel AMT MAC address Create Inactive Beschreibung NetBIOS-Name NetBIOS Domain Name des neuen Systems. Computertyp des neuen Systems. Die MAC-Adresse wird von Columbus für den Betrieb mit PXE verwendet. Wird diese Option aktiviert, versucht Columbus den Computer über den NetBIOS-Namen zu finden und die MAC-Adresse herauszufinden. Mit dieser Option wird der Computer in der Columbus Datenbank als inaktiv erfasst. Hinweis MAC-Adresse Das Dialogfenster bleibt geöffnet und erlaubt somit die einfache Erfassung weiterer Computer, bis der Dialog mit Close geschlossen wird. Die Erfassung der MAC-Adresse ist dann zu empfehlen, wenn Sie die Verwendung von PXE für das Staging Ihrer Clients in Erwägung ziehen. Die manuelle Erfassung und Konfiguration neuer Clients in der Columbus Management Console bietet z.b. den Vorteil, dass sämtliche Konfigurationsschritte eines System-Rollouts (z.b. Festlegen von Computername, Domain, Client Config, Zuteilung von Betriebssystem Release, Software, usw.) vorgängig erledigt und der Rollout manuell oder mittels Scheduler gestartet werden kann. Werden die neuen Systeme nun über Wake on LAN und PXE gestartet, können diese von Columbus mittels der vorgängig erfassten MAC-Adresse identifiziert und entsprechend den geplanten Operationen installiert werden. Siehe auch Rollout über PXE (siehe "Computer über PXE einbinden" auf Seite 76). 72/ / 01 / deu

73 Betrieb Die Columbus Management Console unterstützt auch Barcode Scanner zur Eingabe neuer Benutzer und Computer. Etliche Computer haben z.b. die MAC-Adresse in Barcode Form auf der Verpackung oder am Gehäuse angebracht. Computer aus Textdatei importieren Computer können auch über eine Komma separierte Textdatei in die Konsole importiert werden. Eine solche Datei kann auch von anderen Anwendungen generiert werden und ermöglicht es z.b. Computer, welche in anderen Systemen bereits erfasst sind, nach Columbus zu migrieren. Hinweis Soll eine grössere Anzahl von neuen Computern frisch aufgesetzt werden, so ist das Kopieren von einem bestehenden Computer (siehe "Bestehender Computer kopieren" auf Seite 75) der bessere Weg, weil die Konfigurationseinstellungen mit übergeben werden. Ausführen eines Imports Es können nur neue Computer importiert werden. Existiert ein Computer bereits in der Columbus Datenbank, weist der Wizard einen Error aus. Wenn Sie den Import fortsetzen, werden alle anderen Computer bis auf den schon existierenden importiert. So importieren Sie Computer aus einer Textdatei Klicken Sie im Fenster Computers mit der rechten Maustaste und wählen aus dem Kontextmenü New. Klicken Sie im Fenster Add Computer auf Import from CSV file. Geben Sie im Feld Source den Namen der Importdatei ein und klicken Sie auf Next / 01 / deu 73/186

74 Betrieb l Der Pfad kann manuell eingegeben oder über den -Button gesucht werden. Kontrollieren Sie die Daten und klicken Sie auf Next. l Entsprechen die Daten nicht dem erwarteten Ergebnis, klicken Sie auf Cancel und passen die Importdatei an. Die Statusanzeige informiert über den Fortschritt des Imports und zeigt die gerade importierten Computer an. Das Bestätigungsfenster zeigt die Anzahl der erfolgreich importierten Computer an. Klicken Sie im Bestätigungsfenster auf Finish um den Wizard zu beenden. 74/ / 01 / deu

75 Betrieb Struktur der Importdatei Eine Importdatei mit der korrekten Struktur erhält man am einfachsten, wenn man einen Datenexport von Computern ohne Paketinformationen und Inventardaten durchführt. Siehe Exportieren von Daten (siehe "Daten exportieren" auf Seite 167). Beispiel Summary Companyname,Tree,Objectname,Objectdomain,Inactiveflag,MAC,,,,,,,,,, MyCompany,MyCompany.Views.All,myclient31,doku,0,000C29AD8360,,,,,,,,,, MyCompany,MyCompany.Views.All,myclient32,doku,0,000C296437DE,,,,,,,,,, MyCompany,MyCompany.Views.All,myserver36,doku,0,000C294327FF,,,,,,,,,,, Feld Companyname Tree Objectname Objectdomain Inactiveflag MAC Beschreibung Name der Firma, der der Computer zugewiesen wird. Der Name muss exakt der Schreibweise in der Konsole entsprechen. Pfad zur Site, in welche die Computer importiert werden sollen. Wenn dieser Wert leer ist, werden sie im View All angelegt. Name des Computers Name der Domäne oder Workgroup, in welcher sich der Computer befindet. Flag, ob der Computer als Aktiv (0) oder Inaktiv (1) importiert werden soll. Ist bereits ein Columbus Client auf diesen Computern installiert, empfiehlt sich die Computer als inaktiv zu importieren, um etwaige sofortige Paket Installationen oder Deinstallationen zu vermeiden. MAC Adresse des Computers, kann auch leer sein. Wird für PXE Funktionen benötigt.,,, Weitere Spalten und Textabschnitte, die der Exporter generiert, werden bei einem Import ignoriert. Das Trennzeichen kann sowohl beim Export, wie auch beim Import definiert werden. Bestehender Computer kopieren Bei der manuellen Erfassung eines Computers kann es hilfreich sein, die Konfiguration eines bestehenden Computers zu übernehmen. Dies ist vor allem dann zu empfehlen, wenn mehrere Computer über eine identische Konfiguration verfügen sollen. Hier erspart man sich z.b. auch die Zuweisung von Paketen. So kopieren Sie einen bestehenden Computer Wählen Sie im Strukturbaum die Ansicht Views > All und markieren Sie den Computer Markieren Sie im Fenster Devices den Computer und wählen Sie im Kontextmenü All Tasks > Clone Computer. Geben Sie im Dialogfenster den Namen des neuen Computers ein. l Es können beliebig viele Computer angeben. Eine Liste von vordefinierten Computernamen kann auch mit Copy&Paste in das Erfassungsfeld übernommen werden. Markieren Sie die Daten die Sie vom bestehenden Computer übernehmen möchten und klicken Sie auf Copy / 01 / deu 75/186

76 Betrieb l Die Neuen Objekte werden in der aktuell gewählten Site angelegt. Option Properties Software assignments Operating System configuration Manual added Asset data Daten die übernommen werden Objekt-Eigenschaften wie Kostenstelle, Domäne und der Aktivierungsstatus des Computers. Alle direkt zugewiesenen Pakete und Gruppen. Vererbte Pakete werden sowieso übernommen, da die neuen Computer in der gleichen Site angelegt werden. Alle OSDeploy Einstellungen die im Register OS konfiguriert wurden. Alle zusätzlich manuell definierten Inventareinträge Automatische Erfassung Computer über PXE einbinden Eine praktische Möglichkeit, einen Computer in die Verwaltung mit Columbus einzubinden, ist der Rollout über PXE. Um Computer mit OSDeploy frisch aufzusetzen, schalten Sie auf diesen Computern PXE ein und führen einen PXE Bootvorgang aus. Sofern Ihr Computer den PXE Standard unterstützt, konfigurieren Sie das BIOS des Computers dahingehend, dass der Computer beim Startvorgang PXE Requests aussendet und die Netzwerkkarte in der Bootreihenfolge als erstes kommt. Sie können diese Funktion auch nur einmal ausprobieren. Drücken Sie dazu während dem Bootvorgang die F12 Taste, um direkt von der Netzkarte zu booten. Beachten Sie die Meldung auf dem Bildschirm, evtl. müssen Sie eine andere Taste wählen oder PXE zuerst im BIOS einschalten. Bei allen empfangenen PXE Requests überprüft Columbus, ob in der Columbus Datenbank bereits ein System mit fraglicher MAC-Adresse erfasst ist. An dieser Stelle sind nun grundsätzlich zwei Szenarien möglich: Das System ist nicht in der Columbus Datenbank erfasst 76/ / 01 / deu

77 Betrieb Columbus stellt fest, dass kein System mit fraglicher MAC-Adresse erfasst ist. Dem Computer wird ein spezielles PXE Image geschickt, welches Konfigurationsdetails zum System aus dem BIOS ausliest und das neue System automatisch in der Columbus Datenbank erfasst und die ermittelten Hardwareinformationen wie Computermodell, Netzwerk- und Videokarte usw. übertragen. Danach wird das System wieder ausgeschaltet. In der Columbus Management Console erscheint das neue System standardmässig unter Views All inactive. Als Systemname wird die MAC-Adresse verwendet, mehr ist beim PXE Bootvorgang nicht bekannt. Der Columbus Administrator muss das neue System nun entsprechend umbenennen und konfigurieren. Danach kann der Computer mit OSDeploy frisch aufgesetzt werden. Das System wurde in der Columbus Datenbank vorerfasst Columbus stellt fest, dass bereits ein System mit fraglicher MAC-Adresse in der Columbus Datenbank erfasst ist. Columbus prüft sodann nach allfällig anstehenden Actions wie PowerON, Betriebssystem Installation, Software Zuteilung, usw. und führt diese wie definiert aus. Bei einem neuen System mit anstehender Betriebssystem-Installation wird nun mittels PXE das entsprechende Bootimage und damit die Installation des Betriebssystems gestartet. Computer über PXE einbinden Eine weitere Möglichkeit, einen Computer in die Verwaltung mit Columbus einzubinden, ist die automatische Erkennung über PXE (Preboot execution Environment). So erfassen Sie einen Computer über PXE Aktivieren Sie im BIOS des Computers die Option PXE oder Netzwerkboot und ändern Sie die Bootreihenfolge so, dass der Netzwerkboot an erster Stelle steht. Starten Sie den Computer neu. l Beim ersten PXE Boot stellt Columbus fest dass der Computer (MAC-Adresse) in der Datenbank noch nicht existiert. Der Computer wird sich nun selbständig mit Inventarangaben registrieren. l Der Computer schaltet sich danach selbstständig wieder aus. Damit dieser später bei Bedarf über WOL (WakeOnLan) wieder aktiviert werden kann. Wechseln Sie in die Columbus Management Console. l Der neue Computer wird in der entsprechenden Company unter Views All inactive mit der MAC-Adresse aufgeführt. Markieren Sie den Computer und wählen Sie im Kontextmenü Rename / 01 / deu 77/186

78 Betrieb Ersetzen Sie die MAC-Adresse mit einem Namen und klicken Sie auf Apply. Markieren Sie den Computer und wählen Sie im Kontextmenü Activation > All services. l Das Icon wechselt auf Aktiviert werden. und der Computer kann jetzt mit Software versorgt Importieren von Benutzern und Computern aus Verzeichnisdiensten Mit Columbus werden die verwalteten Computer und Benutzer in der Columbus Management Console analog zur geografischen und organisatorischen Struktur der Firma abgebildet. Alle Objekte wie Computer und Benutzer werden analog zu den Verzeichnisdiensten wie Microsofts Active Directory in einem Strukturbaum abgelegt und verwaltet. Wenn die Computer und Benutzer einer Firma bereits in einem Verzeichnisdienst sinnvoll strukturiert wurden, kann Columbus diese Struktur übernehmen. Columbus unterstützt den Import folgender Verzeichnisdienste: NT 4 Server Active Directory NDS (Novell Netware) Der Datenimport wird über den LDAP Synchronisation Agent als Hintergrundaufgabe sichergestellt. Der LDAP Synchronisation Agent ist für den Datenabgleich mit einem Verzeichnisdienst wie z.b. Microsoft Active Directory oder einem Novell NDS zuständig. Der Datenabgleich beschränkt sich in der aktuellen Version auf den Import von Objekten und deren Struktur in die Columbus Datenbank. Eine echte Synchronisation wird in einer späteren Columbus Version implementiert sein. Der LDAP Synchronisation Agent ist in der Lage, entweder den gesamten Verzeichnisdienst (Domäne) oder nur Substrukturen zu importieren. Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. 78/ / 01 / deu

79 Betrieb So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure Columbus Client rollouten Auf bestehenden Computer, welche nicht neu mit OSDeploy aufgesetzt wurden, muss der Columbus Client nachträglich installiert werden. Für vernetzte Computer bietet Columbus dazu die Funktion Rollout an. Die Computer müssen dazu bereits in der Columbus Datenbank erfasst sein. Während der Columbus Installation wurde bereits ein Rollout-Verzeichnisse mit den Standard-Konfigurationseinstellungen erstellt. So rollouten Sie den Columbus Client Markieren Sie im Fenster Devices den Computer und wählen Sie im Kontextmenü Rollout > Management Client. Markieren Sie die gewünschte Version. Geben Sie notwendigen Angaben ein und klicken Sie auf Rollout. Feld Versions available for rollout Beschreibung Verfügbare Versionen für den Rollout. Remote Admin Share Netzlaufwerk zum Windows-Verzeichnis, z.b. C:\Windows. Standard / 01 / deu 79/186

80 Betrieb Domain / User Password Agent based Rollout Allow configuration update with delivered Columbus.cfg mässig ist dieses Verzeichnis als ADMIN$ freigegeben. Domain und Benutzername mit lokalen Administratorenrechten für den Zugriff auf ADMIN$. Wird hier kein Benutzer spezifiziert, stellt die Konsole die Verbindung mit dem Windows Benutzer-Account, unter dem Sie aktuell angemeldet sind, her. Wenn die Verbindung mit dem angegebenen Account nicht gelingt werden von der Konsole alle unter Connecting Users erfasste Konten der Reihe nach ausprobiert, bis eine Verbindung hergestellt werden kann. Passwort des angegebenen Benutzers für die Installation. Der Rollout kann auch dem <AgtBas> auf dem zugeordneten Infrastruktur Server übertragen werden. Dadurch erfolgt die Verteilung automatisch im Hintergrund und über einen längeren Zeitraum hinweg. Dies minimiert den Aufwand beträchtlich, falls gewisse Computer nicht eingeschaltet sein sollten. Mit dieser Option wird die mit dem Rollout mitgelieferte Standard Konfiguration wiederhergestellt. Standardmässig ist diese Option nicht gesetzt. Hinweis Damit können Sie falsch konfigurierte und somit nicht mehr funktionierende Columbus Clients wieder reparieren. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, um die markierten Komponenten auf den ausgewählten Computer zu installieren. Im Feld Rollout Progress wird der Fortschritt des Rollouts angezeigt und eventuelle Fehler angezeigt. Wenn alle Computer upgedatet worden sind, ist der Rollout abgeschlossen. Wichtige Hinweise Hinweis Hinweis Tipp Damit können Sie falsch konfigurierte und somit nicht mehr funktionierende Columbus Clients wieder reparieren. Verfügen Sie selbst über Administrationsrechte auf den Zielsystemen, brauchen Sie keinen speziellen Benutzer angeben. Stellen Sie sicher, dass die administrativen Netzlaufwerke (ADMIN$) Ihrer Clients nicht durch Group Policy Einstellungen deaktiviert und daher nicht zugreifbar sind. Beachten Sie vor allem die restriktive Windows XP Standardeinstellung. Überprüfen Sie die Statusanzeigen in der Sektion Rollout Progress. Dort werden die aktuellen Schritte sowie der Fortschritt des Gesamtrollouts angezeigt. Überprüfen Sie vor allem den Eintrag Machines failed updating, dort werden die fehlgeschlagenen Rollouts angezeigt. Bevor Sie den Rollout durchführen, können Sie auch mit der Funktion All Tasks > Check Online Status auf dem Kontextmenü zuerst überprüfen, ob diese Computer auch eingeschalten sind. Wenn nicht können Sie sie entweder mit der Kontextmenüfunktion Power On die Computer zuerst einschalten oder den Rollout einem Agent übertragen, damit dieser über einen Zeitraum von einer Woche, versucht die Computer zu erreichen. Haben Sie die Option Agent based rollout angewählt, dann übernimmt der Agent die Verteilung um auch Computer zu erreichen, welche im Moment nicht online sind. In diesem Falle wird der Dialog automatisch geschlossen. Bei den betroffenen Computern wird im Regster Scheduled Actions eine Verteilaktion eingetragen. 80/ / 01 / deu

81 Betrieb Computer aktivieren Damit ein Computer mit Columbus verwaltet werden kann, muss dieser in der Konsole aktiviert sein. Markieren Sie den Computer und wählen Sie in der RibbonBar oder im Kontextmenü Activation > All Services. Icon All Services Inventory and OSDeploy Device not Managed Beschreibung Der Computer kann komplett verwaltet werden. OSDeploy und Inventory funktionieren, dem Computer können aber keine Pakete zugewiesen werden. Der Computer kann nicht verwaltet werden. Hinweis Automatisch generierte oder importierte Computer haben standardmässig den Status, um zu verhindern, dass der Columbus Client ohne vorhergehende Kontrolle durch einen Administrator bereits irgendwelche vererbte Pakete installiert oder entfernt. Wird ein bestehender Computer auf Not Managed gesetzt, werden alle Konfigurationen, Softwarezuweisungen und Inventardaten unwiderruflich gelöscht. Ein nicht verwalteter Computer benötigt keine Columbus Lizenz und wird von der Konsole bei der Lizenzprüfung nicht gezählt / 01 / deu 81/186

82 Betrieb 4.4 Computer kategorisieren Wenn man die Computer in der Konsole eingelesen hat, kann man sie kategorisieren und bestimmten Hardware und Software Typen zuordnen. Damit schafft man mehr Übersichtlichkeit, weil jedem Typ ein eigenes Icon zugeordnet ist. So lassen sich Desktops von Notebooks oder Servern auf den ersten Blick unterscheiden. Wichtig werden die verschiedenen Typen bei den diversen Abfragen, Report- und Exportfunktionen, wo man nach bestimmten Typen auswählen kann. Markieren Sie den (oder die) entsprechenden Computer im Computers-Fenster in der Ansicht Devices. Wählen Sie in der RibbonBar MDevice Class und je nachdem welche Kategorisierung Sie vornehmen wollen Change Hardware Type oder Change Software Type. Ein Computer kann genau einem Hardware und einem Software Typ zugeordnet werden. Nicht kategorisierte Computer erscheinen mit einem Fragezeichen. 82/ / 01 / deu

83 Betrieb Kategorien (Types) verwalten Sie können die verschiedenen Kategorien jederzeit erweitern und an Ihre Bedürfnisse anpassen. Wählen Sie dazu im Hauptmenü der Konsole die Funktion Tools > HW+OS Types. Dies öffnet den folgenden Dialog. Auf der linken Navigation bar sehen Sie die verfügbaren Bearbeitungsfunktionen Funktion Add Delete Edit Copy from other Company Beschreibung Fügt einen neuen Typ hinzu Löscht einen bestehenden Typ. Dies ist nur möglich, wenn der Typ keinem Computer mehr zugewiesen ist. Sie müssten zuerst alle Computer einem anderen Typ zuordnen oder aber den bestehenden Typ ändern anstatt zu löschen. Erlaubt das nachträgliche Bearbeiten von bestehenden Typen, wie umbenennen oder andere Icons zuweisen. Da die Typen immer pro Firma definiert werden, kann man die Typen auch von einer Firma zu einer anderen kopieren, damit dort die gleichen Typen verfügbar sind / 01 / deu 83/186

84 Betrieb Hinzufügen oder Bearbeiten von Typen Beim Hinzufügen oder nachträglichen Bearbeiten erscheint der folgende Dialog. Feld Type Name Image from DB Load from file Reset Remove from DB Beschreibung Name der Kategorie oder des Typs In der Auswahlliste kann ein in der DB konfiguriertes Icon gewählt werden. Finden Sie kein passendes Icon, so können Sie beliebige Icons in die Datenbank laden, danach steht es ebenfalls zur Auswahl. Setzt den ursprünglichen Stand wieder her und löscht eigene Icons auch aus der DB. Entfernt das selektierte Icon wieder aus der Datenbank. 84/ / 01 / deu

85 Betrieb 4.5 Benutzer einrichten Wenn Sie Ihre Softwareverteilung u.a. Benutzerbasierend betreiben wollen, dann müssen Sie neben den Computer Objekten auch Benutzer erfassen und dieser Software zuweisen bzw. die Benutzer an Sites zuweisen. Wechseln Sie dazu in der Columbus Management Console auf die Ansicht Workplace. Markieren Sie im Strukturbaum die Firma oder Site, in welcher der neue Benutzer angelegt werden soll. Wählen Sie aus dem Menü Action die Funktion New User oder klicken Sie in einen leeren Bereich des Fensters Users und wählen aus dem Kontextmenü die Aktion New. Geben Sie im folgenden Fenster die Informationen zum neuen Benutzer ein: Feld Login Name Domain Fullname Create Inactive Beschreibung Benutzername des neuen Benutzers NetBIOS Name der Domain, welcher der neue Benutzer auf Seite Windows Domäne zugehört. Vollständiger Name (Vorname, Nachname) -Adresse des Benutzers für Benachrichtigungen (z.b. bei Software Order) Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn der fragliche Benutzer in der Columbus Datenbank als inaktiv markiert werden soll. Inaktiv markierte Benutzer werden von Columbus bei der Softwareverteilung nicht verarbeitet. Durch die Zuteilung eines Benutzers zu einer Site per Drag&Drop erbt dieser die Softwarezuteilungen und Variablen dieser Site / 01 / deu 85/186

86 Betrieb Automatische Registrierung von Benutzern Benutzer können über verschiedene Mechanismen auch automatisch in der Datenbank angelegt werden. Über die AutoRegister Funktion des Columbus Client. Auf Computern, wo der Client läuft werden eingeloggte Benutzer, die noch nicht in der Datenbank existieren automatisch angelegt. Mit der Client Konfigurationseinstellung UserHomePath, kann man bereits die Firma und Site vordefinieren, in der neue Benutzer erstellt werden sollen. Über die LDAP Synchronisation aus einem Active Directory oder Novell NDS werden auch Benutzerobjekte erstellt und synchronisiert. Bei einer Migration einer Columbus 5 Umgebung werden auch die Benutzer übernommen Löschen eines Benutzers Zum Löschen eines oder mehrerer Benutzer(s) wählen Sie den/die entsprechenden Benutzer im Fenster Users in der Ansicht Workplace aus und wählen im Kontextmenü die Funktion Delete. Hinweis Es werden alle im Zusammenhang mit dem/den gelöschten User aus der Columbus Datenbank Datenbank entfernt. Dies betrifft z.b. zugeordnete Packages, Zugehörigkeit zu Sites, usw. Die Daten werden unwiderruflich gelöscht Benutzer aktivieren Damit ein Benutzer mit Columbus verwaltet werden kann, muss dieser in der Konsole aktiviert sein. Markieren Sie den Benutzer und wählen Sie im Kontextmenü Activation > All Services. Icon All Services Inventory only Not Managed Beschreibung Der Benutzer kann komplett verwaltet werden. Inventory funktioniert, dem Benutzer können aber keine Pakete zugewiesen werden. Der Benutzer kann nicht verwaltet werden. 86/ / 01 / deu

87 Betrieb 4.6 Suche und AdHoc Abfragen Für die Suche nach Objekten in der Datenbank und zur Erstellen von AdHoc-Auswertungen müssen Sie die TaskPanel auf der linken Seite aktivieren und im Kontextmenü die TaskPanel Search auswählen. Sie können das TaskPanel auch aus dem Menü View > Task Panes > Search aufrufen Suche nach Benutzern und Computern Geben Sie unter Search Users den Namen des Benutzers ein oder unter Search Computers den Namen des Computers ein, welchen Sie suchen wollen. Solange Sie nicht die Option exact only anwählen, finden Sie das entsprechende Objekt auch, wenn Sie nur einen Teil des Namens angeben. Jedes Objekt, welches diese Zeichenfolge enthält wird gefunden. Ihre Computer heissen zum Beispiel alle DZHWXP und eine Nummer xxxx. Suchen Sie nun den Computer DZHWXP1234, brauchen Sie nicht den ganzen Namen sondern nur 1234 einzugeben und Columbus selektiert diesen Computer Advanced Search Condition Bei der Benutzer und Computer Suche werden in der jeweiligen Auswahlliste die verfügbaren Advanced Search Conditions angezeigt. Das sind eigene vordefinierte SQL-Datenbankabfragen. Diese können sie selbst erstellen oder editieren, siehe Verwendung von Search Conditions (auf Seite 162) / 01 / deu 87/186

88 Betrieb Ad Hoc Abfragen Unter der Menügruppe Search by stehen ihnen je nach installierten Modulen diverse vorbereitete Suchabfragen zur Verfügung. Abfrage Beschreibung Modul Package Assignments Group assignments Asset Data Missing patches Sucht nach Objekten, welche gewisse Software zugewiesen haben Sucht nach Objekten, welche gewisse Software Gruppen zugewiesen haben Sucht nach Objekten, die gewissen Kriterien entsprechen. Als Kriterium können alle Inventarwerte verwendet werden SWDeploy SWDeploy Allgemein Search Package Assignments Sie haben die Möglichkeit nach Computern und Benutzern zu suchen, die ein bestimmtes Paket zugewiesen haben. Sie wollen beispielsweise wissen, auf welchen Computern das Columbus Proxy Host Paket installiert ist. Auf der Task Pane Search wählen Sie die Option Search by Package Assignments Im folgenden Dialog wählen Sie das gewünschte Paket aus und definieren Ihre Suchkriterien. Wenn Sie die Option Resolve inheritance and groups deaktivieren, werden nur Objekte gesucht, die das Paket direkt zugewiesen haben. Zuweisungen über eine Site durch Vererbung oder über eine Gruppe werden dann ignoriert. Sie können mehrere Abragen hintereinander durchführen und die Ergebnisse kombinieren. 88/ / 01 / deu

89 Betrieb Verknüpfung Für die erste Abfrage ist immer die Option New Query selektiert. Wenn Sie anschliessend weitere Abfragen durchführen, können Sie diese Suchabfragen kombinieren. Verknüpfung New Query AND OR but NOT Zeigt alle Objekte die nur der aktuellen Abfrage entsprechen. Vorhergegangene Resultate werden gelöscht. welche der Abfrage 1 und der Abfrage 2 entsprechen welche entweder der Abfrage 1 oder 2 entsprechen welche zwar der Abfrage 1 aber nicht 2 entsprechen Ausgabe Option Search in all companies Create Report Beschreibung Sucht in der gesamten Datenbank (firmenübergreifend). Erstellt zusätzlich ein Bericht der ausgedruckt oder gespeichert werden kann. Wählen Sie die gewünschten Optionen und klicken Sie Query, um die Suche auszuführen, oder Close, um Abzubrechen. Die Konsole wechselt automatisch im Baum unter Views > Selection und zeigt dort die Ergebnisse der Abfrage an. Die Objekte, welcher der Suchabfrage entsprechen, können dort weiterbearbeitet werden / 01 / deu 89/186

90 Betrieb Search Group Assignments Sie haben die Möglichkeit nach Computern und Benutzern zu suchen, die eine bestimmte Gruppe zugewiesen haben. Sie wollen beispielsweise wissen, welche Computer und Benutzer Mitglied der Gruppe Accounting sind. Auf der Task Pane Search wählen Sie die Option Search by group assignments Im folgenden Dialog wählen Sie die gewünschte Gruppe aus und definieren Ihre Suchkriterien. Wenn Sie die Option Resolve inheritance deaktivieren, werden nur Objekte gesucht, die die Gruppe direkt zugewiesen haben. Zuweisungen über eine Site durch Vererbung werden dann ignoriert. Sie können mehrere Abfragen hintereinander durchführen und die Ergebnisse kombinieren. Verknüpfung Für die erste Abfrage ist immer die Option New Query selektiert. Wenn Sie anschliessend weitere Abfragen durchführen, können Sie diese Suchabfragen kombinieren. Verknüpfung New Query AND OR but NOT Zeigt alle Objekte die nur der aktuellen Abfrage entsprechen. Vorhergegangene Resultate werden gelöscht. welche der Abfrage 1 und der Abfrage 2 entsprechen welche entweder der Abfrage 1 oder 2 entsprechen welche zwar der Abfrage 1 aber nicht 2 entsprechen Ausgabe Option Search in all companies Beschreibung Sucht in der gesamten Datenbank (firmenübergreifend). 90/ / 01 / deu

91 Betrieb Create Report Erstellt zusätzlich ein Bericht der ausgedruckt oder gespeichert werden kann. Wählen Sie die gewünschten Optionen und klicken Sie Query, um die Suche auszuführen, oder Close, um Abzubrechen. Die Konsole wechselt automatisch im Baum unter Views > Selection und zeigt dort die Ergebnisse der Abfrage an. Die Objekte, welcher der Suchabfrage entsprechen, können dort weiterbearbeitet werden. Asset Data Sie haben die Möglichkeit nach Objekten zu suchen, die gewissen Kriterien entsprechen. Sie wollen beispielsweise wissen, welche Computer haben weniger als 100 MB freien Platz auf der Festplatte, oder Sie suchen alle Computer, die eine bestimmte Grafikkarte haben, weil Sie einen Treiberupdate durchführen wollen. Auf der Task Pane Search wählen Sie die Option Search by > Asset Data Im folgenden Dialog definieren Sie Ihre Suchkriterien. Unter Item stehen Ihnen alle im Inventar verfügbaren Einträge als Suchkriterium zur Verfügung. Wählen Sie unter Item das Suchkriterium aus. Es können sämtlich als Assets definierten Einträge gesucht werden, hingegen keine Objekteigenschaften wie Kostenstelle, Status von Packages usw. Hinweis Wenn sie auf ein Item z.b. Components.Display.Adapter doppelklicken, dann werden unter Value in der Auswahlliste alle in der Datenbank vorhandenen Einträge angezeigt, also in unserem Beispiel alle vorhandenen Displayadapter / 01 / deu 91/186

92 Betrieb Operator Im Feld Value geben Sie den Wert ein, den das Item erfüllen soll und dazu geben Sie die Bedingung ein, die erfüllt sein muss. Bei einem Doppelklick auf das Item werden sämtliche abgespeicherten Werte zu dem Item aus der Datenbank ausgelesen. Diese Werte können einfach durch Selektion ausgewählt werden, wenn Sie das Eingabefeld Value aufklappen. Zur Wahl stehen folgende logische Operatoren: Operator Contains does not contain is equal to is not greater smaller Beschreibung Der Wert muss den angegebenen Wert enthalten Mit dieser Option erhält man bei der Suche nach Textwerten die besten Ergebnisse Der Wert darf den angegebenen Wert nicht enthalten Der Wert muss genau gleich wie der angegebene sein Der Wert muss ungleich dem angegebenen sein Der Wert muss grösser als der angegebene sein Der Wert muss kleiner als der angegebene sein Hinweis Die Vergleichsoperatoren greater und smaller sortieren textbasiert! Der Windows Sortierreihenfolge entsprechend, wird nur auf dem ersten Zeichen sortiert, also 1, 12, 134 sind allesamt kleiner als 2 oder 5. Greater und smaller können notfalls auf numerischer Basis verwendet werden, dies ist allerdings mit Vorsicht zu verwenden, denn damit werden zunächst alle Daten aus der Datenbank geholt und dann lokal verarbeitet. Daraus resultieren eine höhere Belastung des Datenbank-Servers und mehr Netzwerkverkehr. Um eine numerische Verarbeitung zu erhalten, muss beim Klicken auf Query die Shift-Taste gedrückt sein. Verknüpfung Für die erste Abfrage ist immer die Option New Query selektiert. Wenn Sie anschliessend weitere Abfragen durchführen, können Sie diese Suchabfragen kombinieren. Verknüpfung New Query AND OR but NOT Zeigt alle Objekte die nur der aktuellen Abfrage entsprechen. Vorhergegangene Resultate werden gelöscht. welche der Abfrage 1 und der Abfrage 2 entsprechen welche entweder der Abfrage 1 oder 2 entsprechen welche zwar der Abfrage 1 aber nicht 2 entsprechen Ausgabe Option Search in all companies Create Report Beschreibung Sucht in der gesamten Datenbank (firmenübergreifend). Erstellt zusätzlich ein Bericht der ausgedruckt oder gespeichert werden kann. Wählen Sie die gewünschten Optionen und klicken Sie Query, um die Suche auszuführen, oder Close, um Abzubrechen. 92/ / 01 / deu

93 Betrieb Die Konsole wechselt automatisch im Baum unter Views > Selection und zeigt dort die Ergebnisse der Abfrage an. Die Objekte, welcher der Suchabfrage entsprechen, können dort weiterbearbeitet werden Anzeige der Ergebnisse Die Ergebnisse, also die gefundenen Computer werden in der View Selection abgelegt Selection View Wollen Sie die gefundenen Objekte auch bearbeiten, ihnen Software zuweisen oder ähnliches, dann selektieren Sie im Baum unter der Firma den Eintrag Views > Selection. Im Fenster Computers oder Users finden Sie immer die Resultate der letzen Abfrage. Dort stehen also alle gefunden Objekte zur weiteren Bearbeitung bereit / 01 / deu 93/186

94 Erweiterte Konfiguration K A P I T E L 5 5 Erweiterte Konfiguration In diesem Kapitel Agenten konfigurieren Columbus Management Console konfigurieren Datenbank-Verbindungsparameter editieren Columbus Client konfigurieren Zeitintervalle des Infrastruktur Dienst OTB konfigurieren Agenten konfigurieren In diesem Kapitel wird die Konfiguration der allgemeinen, bei allen Modulen zur Verfügung stehenden Agenten beschrieben. Columbus Base Agent (siehe Seite 44) Reporting and Cleanup Agent (siehe Seite 95) LDAP Synchronisation Agent (siehe Seite 97) COM Interface Agent (siehe Seite 103) Database Backup Agent (siehe Seite 105) Hinweis Die spezifischen, vom Modul abhängigen Agenten werden in den jeweiligen Handbüchern beschrieben. Im Ansichtsregister Infrastructure werden alle auf dem Infrastruktur Server verfügbaren Agenten aufgelistet. Für den markierten Agenten stehen im TaskPanel im Menüfeld General oder im Kontextmenü diverse Funktionen zur Verfügung. Funktion Assign to Company Beschreibung Weist den Agent einer Firma zu 94/ / 01 / deu

95 Erweiterte Konfiguration Activate selected agent(s) Deactivate selected agent(s) Deaktiviert den Agent View Reports Delete single agent Aktiviert den Agent. Dieser muss bereits einer Firma zugewiesen sein. Zeigt entweder alle oder nur die aktiven Agenten an. Erstellt einen Report mit den Einstellungen aller Agents. Löscht sämtliche Konfigurationseinstellungen des Agenten. Ist der entsprechende Infrastruktur Server noch in Betrieb, wird der Agent nach ca. 2 Minuten wieder neu registriert werden, verfügt aber über keinerlei Konfiguration Reporting and Cleanup Agent konfigurieren Der Reporting and Cleanup Agent ist für die Reorganisation der Datenbanken zuständig und führt wichtige interne Cleanup-Aufgaben durch. Ebenso laufen alle automatisierten Reports über diesen Agent. Hinweis Dieser Agent muss nur auf einem Infrastruktur Server aktiviert werden. Diese eine Instanz muss aber eingerichtet werden, um eine optimale Performance des Datenbank Servers zu gewährleisten. Der Reporting and Cleanup Agent löscht alte Einträge in der Auditing Datenbank. Im Reporting and Cleanup Agent ist eine Asset Garbage Collection implementiert, welche im 7 Tage Rhythmus veraltete Daten löscht. Darunter fallen vor allem Inventarwerte aus dem Feedback der Clients, welche aus Gründen der Performance nicht bereits beim Erzeugen geprüft werden. Der Agent prüft neben der "7 Tage" Regel, welche eventuell die Reorganisation an einem Montagmorgen anlaufen lassen könnte, auch noch ob es "Sonntag ist". Hiermit wird die Reorganisation das erste Mal gleich nach der Installation anlaufen (sobald Reporting Agent aktiv ist), und danach immer jeden Sonntag laufen. Der Agent löscht von dem Standardreport erzeugte temporäre Dateien aus dem Konsolenverzeichnis. Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure. Hinweis Die Funktion Define Export wird im Kapitel Neuer Datenexport erstellen (siehe Kapitel "Neuer Datenexport erstellen", Seite 169) beschrieben / 01 / deu 95/186

96 Erweiterte Konfiguration Verzeichnisse Erfassen Sie hier alle für das Reporting notwendigen Daten wie Verzeichnisse und Benutzerinformationen für den Netzwerkzugriff. Überprüfen Sie die Verzeichnisse und Zugriffsparameter und wechseln Sie in das Register CleanUp. Feld Reports input directory Beschreibung Verzeichnis, welches die Vorlagen für die zu erstellenden Berichte, Statistiken, usw. enthält. Für Verzeichnisse auf anderen Servern wird die UNC-Notation (\\servername\freigabe\verzeichnis) benötigt. Die notwendigen Verbindungsparameter werden über Access Parameters (siehe "Verbindungsparameter" auf Seite 48) erfasst. Hinweis Wird momentan noch nicht verwendet. Reports output directory Verzeichnis, in das der Reporting Server die Berichte, usw. generiert. Hinweis Wird momentan nur für temporäre Dateien verwendet. Auditing Cleanup In diesem Dialogfenster wird definiert, für wie viele Tage Auditing-Ereignisse in der Auditing Datenbank aufbewahrt werden sollen. Ältere Einträge werden gelöscht. Wenn Sie ein umfassendes Auditing (siehe "Auditing" auf Seite 150) aktiviert haben, ist diese Funktion wichtig, um das unkontrollierte Anwachsen der Auditing Datenbank und somit Performanceeinbussen zu verhindern. Geben Sie die Anzahl Tage ein. 96/ / 01 / deu

97 Erweiterte Konfiguration Klicken Sie auf Next und anschliessen auf Finish um die Konfiguration abzuschliessen LDAP Synchronisation Agent konfigurieren Der LDAP Synchronisation Agent ist für den Datenabgleich mit einem Verzeichnisdienst wie z.b. Microsoft Active Directory oder einem Novell NDS zuständig. Der Datenabgleich beschränkt sich in der aktuellen Version auf den Import von Objekten und deren Struktur in die Columbus Datenbank. Eine echte Synchronisation wird in einer späteren Columbus Version implementiert sein. Der LDAP Synchronisation Agent ist in der Lage, entweder den gesamten Verzeichnisdienst (Domäne) oder nur Substrukturen zu importieren. Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure / 01 / deu 97/186

98 Erweiterte Konfiguration Verzeichnisdienst wählen Mit dem LDAP Synchronisation Agent können Sie insgesamt drei unterschiedliche Imports aufsetzen. Führen Sie den LDAP Data Import Wizard bei Bedarf mehrmals aus und konfigurieren Sie den entsprechenden Import Job. Wählen Sie eine JobID. Markieren Sie den Verzeichnisdienst und klicken Sie auf Configure. l Der weitere Verlauf des Konfigurations-Wizard ist vom gewählten Verzeichnisdienst abhängig. Feld Job # NT4 Server Active Directory NDS (Novell Netware) Import objects as active Beschreibung Maximal drei unterschiedliche Imports können konfiguriert werden welche über die JobID 0-2 identifiziert werden. SAM eines NT4 Servers oder einer NT4 Domäne Siehe NT 4 Server / Domäne (auf Seite 98) Active Directory Windows 2000 oder höher Siehe Active Directory (auf Seite 99) Verzeichnisdienst einer Novell Netware Umgebung Siehe Novell NDS (auf Seite 100) Wählen Sie diese Checkbox, wenn Columbus die importierten Objekte auf aktiv setzen soll. Standardmässig sind alle importierten Objekte auf inaktiv gesetzt. 98/ / 01 / deu

99 Erweiterte Konfiguration NT 4 Server / Domäne Wenn Sie eine NT4 SAM bzw. eine NT4 Domäne importieren wollen, dann geben Sie an dieser Stelle den gewünschten Windows NT4 Server bzw. Windows NT4 Domänen Controller an. Geben Sie die notwendigen Werte ein und klicken Sie auf Next. Klicken Sie im Hauptfenster auf Next und anschliessend auf Finish um die Konfiguration abzuschliessen. Eintrag Domain name Beschreibung NetBIOS Domain Name oder NT4 Servername Hinweis Die importierten Computer und Benutzer Objekte werden in der Firmenstruktur unter Views All inactive abgelegt. Es wird keine Struktur erstellt. Active Directory Wenn Sie einen Import aus Active Directory konfigurieren wollen, dann stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Import einer gesamten Domäne: In diesem Fall werden alle in der Domäne enthaltenen Computer, Gruppen und Benutzerobjekte in die Columbus Struktur importiert. Angabe einer Substruktur mittels LDAP Syntax, welche dann an eine spezifische Stelle in der Columbus Firmenstruktur importiert wird. Geben Sie die notwendigen Werte ein und klicken Sie auf Next. Feld Domain name / LDAP string NetBIOS domain name Beschreibung FQDN der vollständig zu importierenden Domäne, z.b. mycompany.ch. Alternativ können Sie über einen LDAP string eine Substruktur ihres Active Directories importieren (siehe Beispiele). Sobald Sie nur gewisse OUs importieren wollen, müssen Sie zwingend die LDAP Syntax verwenden. NetBIOS Domänenname. Dieser wird u.a. nach dem Import für die Identifikation von Columbus Clients sowie Funktionen wie Net Send, usw. benötigt / 01 / deu 99/186

100 Erweiterte Konfiguration Beispiele Computer: LDAP://MyServer/OU=Sales,CN=Computers,DC=company,DC=com User: LDAP://MyServer/OU=Sales,OU=Users,OU=city,DC=company,DC=com Beachten Sie, dass der Standardspeicherort für Computer Computers ein Container (CN) ist und keine Organisational Unit (OU). Sollten die zu importierenden Objekte und Ihr Infrastruktur Server nicht aus der gleichen Domäne stammen, dann besteht die Möglichkeit, dass der Import mangels Zugriffsrechten fehlschlägt. Tragen Sie daher im unten abgebildeten Dialog einen Domänenbenutzer mit den entsprechenden Rechten für den Zugriff auf die fragliche Domäne ein. Stammen die zu importierenden Objekte und Ihr Infrastruktur Server aus der gleichen Domäne, können die Felder leer belassen werden. Feld User Password Beschreibung Benutzer aus der Domäne, aus welcher die zu importierenden Objekte stammen. Verwenden Sie ausschliesslich folgende Notation: Passwort des angegebenen Benutzers Geben Sie nun an, wohin die Objekte aus dem Active Directory importiert werden sollen. Zur Auswahl stehen die in Ihrer Firmenstruktur erfassten Sites sowie Ihre Firma. Der LDAP Data Import Wizard verarbeitet nun Ihre Eingaben, stellt den Import Job zusammen und schliesst danach ab. 100/ / 01 / deu

101 Erweiterte Konfiguration Novell NDS Wenn Ihre Objekte aus Novell NDS importiert werden sollen, werden Sie aufgefordert, folgende Maske auszufüllen. Geben Sie die notwendigen Werte ein und klicken Sie auf Next. Klicken Sie im Hauptfenster auf Next und anschliessend auf Finish um die Konfiguration abzuschliessen. Feld Netware server Novell NDS tree name Beschreibung Geben Sie hier den Namen Ihres Netware Servers ein. Name des zu importierenden NDS Trees. Der LDAP Data Import Wizard erstellt nun den Import Job und beendet schliesslich / 01 / deu 101/186

102 Erweiterte Konfiguration Wichtige Hinweise Hinweis Um die Datenkonsistenz sicherzustellen und Deadlocks zu vermeiden, darf der Import nur auf einem Infrastruktur Server eingerichtet werden. Für den Import werden folgende Datenfelder verwendet: Objekt NT4 Active Directory Novel NDS Abbildung in Konsole als Struktur (OU Strukturen) Computer User Gruppen SID Name SID Name SID Full Name SID Name SID Name SID Name SID Username Full Name Adresse SID Name Name Name Username Full Name Adresse Name Beim Datenimport mittels LDAP sind folgende Punkte zu beachten: Site Computer Objekt User Objekt Wird nicht unterstützt In der Columbus Datenbank werden nicht existierende oder gelöschte Objekte durch einen weiteren Import Wizard neu angelegt. In Columbus manuell modifizierte Datenfelder eines importierten Objektes werden durch den Import mit den Werten aus dem Verzeichnisdienst überschrieben. Im Verzeichnisdienst gelöschte Objekte werden in der Columbus Datenbank nicht gelöscht. Die durch den LDAP Import eingefügten Objekte werden direkt unter der Firma resp. unterhalb der allenfalls importierten Sites angelegt. Hinweis Die Synchronisation erfolgt unidirektional vom Verzeichnisdienst in Richtung Columbus Datenbank. Auf Seite des Verzeichnisdienstes werden keine Daten modifiziert. Ausführungsintervall festlegen Um die gewünschten Objekte in die Datenbank zu importieren, wird der Import entweder manuell oder in regelmässigen Abständen durchgeführt. So legen Sie den Ausführungsintervall fest Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Scan. Tragen Sie das Datum und die Startzeit für die erste Aktualisierung ein. l Lassen Sie den Timer unverändert auf 00:00:00, um die Aktualisierung sofort auszulösen. Markieren Sie bei Bedarf die Option Job is executed repeatedly für eine regelmässige Aktualisierung. l Ansonsten wird die Aktualisierung nur einmal ausgeführt. Klicken Sie auf Apply und anschliessend auf Close um die Aktualisierung abzuschliessen. 102/ / 01 / deu

103 Erweiterte Konfiguration Objekt Date / Time Job is executed repeatedly, repeating interval is... minutes Beschreibung Datum und Zeit der ersten Aktualisierung (Format entspricht dem eingestellten Betriebssystemformat, z.b. dd.mm.jjjj) Zeitintervall für eine wiederholende Aktualisierung (1440 Minuten = 1 Tag) Der pendente Job erscheint bis zur Erledigung im Register Scheduled Actions COM Interface Agent konfigurieren Der COM Interface Agent stellt eine auf Webservices basierte Kommunikationsschnittstelle zu Drittsystemen bereit. Diese Schnittstelle dient dem automatisierten Datenaustausch zwischen Columbus PRM und Columbus LCM. Hinweis Dieser Agent muss nur dann eingerichtet werden, wenn eine Schnittstelle für den Datenaustausch zum Columbus PRM oder zu Columbus LCM benötigt wird. Der Agent benötigt die Datei ColumbusServer.exe im Verzeichnis \WWWRoot. Diese existiert nur, wenn im Setup die Option COM Interface zur Installation angewählt wurde. Wenn diese Datei auf Ihrem Infrastruktur Server nicht existiert, führen Sie das Setup noch einmal aus und wählen Sie dabei nur die Funktion Infrastructure Server > Com Interface aus. Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure / 01 / deu 103/186

104 Erweiterte Konfiguration Webserver aktivieren Markieren Sie die Option Activate Web server. Feld Beschreibung Activate Web Server Aktivieren Sie die Checkbox, um den Webserver einzuschalten und die restlichen Einstellungen vornehmen zu können. Root Dir Pfad zum Verzeichnis \WWWRoot wo sich die Datei ColumbusServer.exe befindet. Port Activate SW order interface OperationsManager WSDL URL IP-Port unter dem der Webserver erreichbar ist. Dieser Port sollte freigeschalten sein und nicht durch Firewalls usw. blockiert werden. Beachten Sie, dass dieser Port auch auf dem Operatonsmanager und in der Asset Exportdefinition eingestellt ist und mit dem hier definierten Port übereinstimmen muss. Wenn Se den Webserver eingeschalten haben, können Sie auch noch zusätzlich das Interface zum OperationsManager für den Softwarebestellprozess aktivieren, indem Sie die Checkbox aktivieren. Die Adresse der Webserviceschnittstelle (WSDL = Webservice Description Language) ist standardmässig voreingestellt. Ersetzen Sie den Eintrag localhost mit dem Servernamen des OM-Servers, wenn der OperationsManager auf einem anderen Server installiert ist. HTML-Reports publizieren Wenn diese Schnittstelle aktiviert wird, fungiert sie auch als einfacher Webserver, der die Kommunikation zu Columbus Asset sicherstellt. Dieser Webserver kann durchaus auch dazu benutzt werden xml oder html Reports zu publizieren. Dazu müssen die Reports ins Verzeichnis [Programmverzeichnis]\Columbus\wwwroot kopiert werden. Danach kann von einem Webbrowser auf diese Dateien zugegriffen werden. Als Webadresse gibt man den Namen des betreffenden Infrastruktur Servers inklusive Portnummer und den Namen der Datei an wie folgt: or xml file] 104/ / 01 / deu

105 Erweiterte Konfiguration Database Backup Agent konfigurieren Der Database Backup Agent ist für die periodische Datensicherung der Columbus Datenbankdateien verantwortlich. Der Agent erstellt gemäss Konfiguration einen konsistenten Datenbank-Snapshot in mehreren Generationen. Diese Backup-Dateien können mit der normalen Datensicherung gesichert werden. Die Datenbank-Snapshots werden ohne Unterbrechung des Betriebes erstellt, allerdings muss mit kurzfristigen Performance-Einbussen gerechnet werden. Die folgenden Datenbanken können automatisch gesichert werden: Columbus Datenbank (Columbus.fdb) Auditing Datenbank (Bwlogging.fdb) OM-Datenbank (fb2.worknavigator.fdb, fb2.applicationdata.fdb) Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Configure. Hinweis Die Funktion Scheduled backup with restore im Kapitel Sicherung mit gleichzeitiger Wiederherstellung (siehe "Sicherung mit anschliessender Wiederherstellung" auf Seite 161) beschrieben / 01 / deu 105/186

106 Erweiterte Konfiguration Backup-Generationen Im ersten Dialogfenster wird definiert, wie viele Generationen von Sicherungsdateien angelegt werden sollen, bevor die Sicherungsdatei wieder überschrieben wird. Diese Einstellung gilt für alle konfigurierten Datenbanken. Geben Sie die Anzahl der Backup-Generationen an und klicken Sie auf Next. Beispiel Wenn 3 Generationen gespeichert werden und die Sicherungsdatei Columbus.fbk heisst, legt der Agent im ersten Durchgang die Datei Columbus1.fbk an, beim zweiten Mal Columbus2.fbk und beim dritten Mal Columbus3.fbk. Beim vierten Mal wird Columbus1.fbk wieder überschrieben. 106/ / 01 / deu

107 Erweiterte Konfiguration Benachrichtigungen In diesem Dialogfenster wird definiert, an wen Columbus eine -Benachrichtigung versendet. Diese Benachrichtigungen sind nur gültig, wenn eine Datensicherung mit gleichzeitiger Wiederherstellung durchgeführt wird. Geben Sie die notwendigen Angaben ein und klicken Sie auf Apply. Feld Send mail on successful restore operation Send mail on failed restore operation Beschreibung Das System versendet bei erfolgreicher Wiederherstelllung der Datenbank ein . Das System versendet bei fehlgeschlagener Wiederherstelllung der Datenbank ein . Achtung In diesem Fall muss unbedingt eine manuelle Wiederherstellung erfolgen, ansonsten funktioniert das Columbus System nicht mehr. Mail recipient(s) Mail server User / Password -Adresse der Person oder Gruppe, an welche eine Benachrichtigung versendet wird. Mehrere Adressen werden durch ein Semikolon ';' getrennt. Name des SMTP -Servers, über den die Benachrichtigung versendet wird. Benutzername und Passwort eines berechtigten -Accounts / 01 / deu 107/186

108 Erweiterte Konfiguration Columbus Datenbank In diesem Dialogfenster werden die Informationen für die Columbus Datenbank abgefragt. Diese Datei muss auf alle Fälle gesichert werden, da die darin enthaltenen Informationen, wie Firmenstrukturen, Softwarezuweisungen usw. sonst nicht wieder automatisch hergestellt werden können und ein Datenverlust somit einen immensen manuellen Aufwand bedeuten würde. Geben Sie die notwendigen Angaben ein und klicken Sie auf Apply. Standardpfad für die Columbus Datenbank: D:\Columbus\Database\Columbus.fdb Feld Beschreibung Database server Database file Destination file Name des Datenbank Servers, auf welchem die Columbus Datenbank installiert ist. Lokaler Pfad und Name der Datenbankdatei. Eine Pfadangabe in UNC-Notation wird vom Firebird DBMS nicht unterstützt. Pfad und Name der Sicherungsdatei. Der Name der Datei und das Verzeichnis können frei gewählt werden. Database username Benutzername und Passwort des Datenbankbenutzers, der die notwendigen Privilegien für die Datensicherung besitzt. Hinweis Für den Firebird Datenbankserver muss dazu der eingebaute Firebird Master User SYSDBA verwendet werden. 108/ / 01 / deu

109 Erweiterte Konfiguration Auditing Datenbank Die Auditing Datenbank sollten sie sichern, wenn sie Auditing aktiviert haben und die Informationen auch auswerten. Geben Sie die notwendigen Angaben ein und klicken Sie auf Next. l Der Standardpfad für die Auditing Datenbank ist D:\Columbus\Database\Bwlogging.fdb. Feld Beschreibung Database server Database file Destination file Name des Datenbank Servers, auf welchem die Columbus Datenbank installiert ist. Lokaler Pfad und Name der Datenbankdatei. Eine Pfadangabe in UNC-Notation wird vom Firebird DBMS nicht unterstützt. Pfad und Name der Sicherungsdatei. Der Name der Datei und das Verzeichnis können frei gewählt werden. Database username Benutzername und Passwort des Datenbankbenutzers, der die notwendigen Privilegien für die Datensicherung besitzt. Hinweis Für den Firebird Datenbankserver muss dazu der eingebaute Firebird Master User SYSDBA verwendet werden / 01 / deu 109/186

110 Erweiterte Konfiguration Ausführungsintervall festlegen Die Datensicherung der Columbus Datenbanken kann jederzeit während des Betriebs von Columbus durchgeführt werden. Das Firebird DBMS stellt diese Funktionalität standardmässig zur Verfügung. Es ist aber davon auszugehen, dass sich das Antwortzeitverhalten des Datenbankservers während der Datensicherung verschlechtert. Wir empfehlen daher, die Datensicherung in Randzeiten zu terminieren.die Sicherung einer durchschnittlichen Columbus Datenbank dauert nur wenige Sekunden. Eine 80 MB Datenbank mit ca. 1'500 erfassten Objekten beispielsweise dauert weniger als 15 Sekunden. Über die Funktion Schedule execution im TaskPanel lösen Sie die Datensicherung zu einem bestimmten Zeitpunkt aus - und auf Wunsch in regelmässigem Intervall. Schedule execution startet den Schedule Wizard. Hinweis Wir empfehlen, den Zeitpunkt der Datensicherung auf die Zeiten Ihrer regulären Datensicherung abzustimmen, damit die Columbus Datensicherung vor dem regulären Backup erfolgt. So legen Sie den Ausführungsintervall fest Markieren Sie den <AgtBackupLDAP> in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie im TaskPanel die Funktion Schedule database objects. Klicken Sie im Willkommensfenster auf Next. Tragen Sie das Datum und die Startzeit für die erste Aktualisierung ein. l Lassen Sie den Timer unverändert auf 00:00:00, um die Aktualisierung sofort auszulösen. Markieren Sie bei Bedarf die Option Job is executed repeatedly für eine regelmässige Aktualisierung. l Ansonsten wird die Aktualisierung nur einmal ausgeführt. Klicken Sie auf Apply und anschliessend auf Close um die Aktualisierung abzuschliessen. Objekt Date / Time Job is executed repeatedly, repeating interval is... minutes Beschreibung Datum und Zeit der ersten Aktualisierung (Format entspricht dem eingestellten Betriebssystemformat, z.b. dd.mm.jjjj) Zeitintervall für eine wiederholende Aktualisierung (1440 Minuten = 1 Tag) Der pendente Job erscheint bis zur Erledigung im Register Scheduled Actions. 110/ / 01 / deu

111 Erweiterte Konfiguration 5.2 Columbus Management Console konfigurieren Konsolen Optionen konfigurieren Im Optionen Dialog finden Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für die Konsole. Wählen Sie den RibbonTab Tools und die Funktion Options. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor und klicken Sie auf OK um die Änderungen zu übernehmen. Software Package Coloring In der Softwareliste lassen sich Pakete je nach ihrem Status in verschiedenen Farben anzeigen. Sinn dieser Option ist es, Pakete, die noch nicht generell freigegeben sind und somit noch nicht den Status Productive haben, optisch hervorzuheben, damit diese nicht versehentlich auf eine grosse Anzahl Computer installiert werden. Wählen Sie das Register Software Package Coloring. Definieren Sie für jeden verfügbaren Status die Schriftfarbe und die Hintergrundfarbe und klicken Sie auf Apply. Für jedes Source ist in der Konfigurationsdatei Package.ini ein Status gesetzt. Mit PackageMaker erstellte Pakete haben immer den Status Raw Snapshot. Mit PackageStudio setzt man in der Regel einen neuen Status entsprechend dem Bearbeitungsstand des Pakets. Die Status Beschreibungen entsprechen den standardmässig im PackageStudio zur Verfügung stehenden Statusdefinitionen / 01 / deu 111/186

112 Erweiterte Konfiguration Der besondere Status <Various> wird für Pakete verwendet, wo das Hauptpaket und ein dazugehöriger Patch nicht den gleichen Status haben. Das Hauptpaket hat zum Beispiel bereits den Status Productive, während der Patch 01 noch auf Ready for Pilot steht. Die Einstellungen im Feld Status Other wird für Pakete verwendet, deren Status keinem der hier definierten entspricht. Computer/User coloring Im Register Computer/User Coloring können für spezifische Error Status verschiendene Farben definiert werden. Diese Funktion steht für die Module OSDeploy, SWDeploy und PatchDeploy zur Verfügung. Wählen Sie das Register Computer/User Coloring. Definieren Sie für jeden verfügbaren Status die Schriftfarbe und die Hintergrundfarbe und klicken Sie auf Apply. 112/ / 01 / deu

113 Erweiterte Konfiguration Auto Registration In diesem Register wird definiert, wie neue Computer und Benutzer vom Columbus Client in der registriert werden. Dies kann der Fall sein, wenn der Client nachträglich auf bestehende Computer installiert wird oder wenn Computer mit OS Deployment nicht über PXE sondern unter Verwendung von Bootdisketten aufgesetzt werden. Tipp Mit deaktivierten Optionen wird ein Computer oder Benutzer als aktives Objekt angelegt und die zugewiesene Software automatisch installiert. Auf Grund von Vererbungen kann dies unerwartete Aktionen auf dem Computer auslösen. Deshalb empfehlen wir, diese Optionen zu aktivieren damit der Administrator die Zuweisungen kontrollieren kann. Wählen Sie das Register Auto Registration. Markieren Sie die Optionen und klicken Sie auf Apply. Option Add new users that were added from Columbus Client as inactive Add new machines that were added from Columbus Client as inactive Beschreibung Ein neuer, in der Datenbank noch nicht registrierter Benutzer, wird als inaktives Objekt angelegt. Ein neuer Computer wird als inaktives Objekt angelegt. Es wird somit keine Software automatisch installiert oder deinstalliert. Hinweis Aktivieren Sie diese Option, wenn nur neu installierte Computer automatisch hinzugefügt werden und diesen bereits beim ersten Durchgang über Vererbung zugewiesene Paket installiert werden sollen. Wenn mehr als eine Firma definiert ist, muss auf dem Client im Konfigurationseintrag Company der Name der Firma konfiguriert sein (Gross-/Kleinschreibung beachten), zu welcher der Computer hinzugefügt werden soll. Bei Verwendung des Konfigurationseintrags Computerhome kann man sogar die Site vordefinieren, zu welcher der Computer hinzugefügt wird / 01 / deu 113/186

114 Erweiterte Konfiguration Bei Verwendung des Konfigurationseintrags Userhome kann man die Site vordefinieren, zu welcher der Benutzer hinzugefügt wird. Patch Scanning Ein Patch-Status-Scan ist die Grundlage für jede Auswertung und die Zuweisung fehlender Patches. Damit auch neue Computer automatisch auf fehlende Patches gescannt werden, kann diese Funktion in der Konsole aktiviert werden. Wählen Sie im Menü File > Configuration options und wechseln Sie in das Register Patch Scanning. Markieren Sie die Option Automatically schedule patch scan for computers that are added to the database. Wählen Sie Process once für einen einmaligen Scan oder wählen Sie Repeat processing und geben Sie das Intervall für die periodische Aktualisierung an. Klicken Sie auf OK. Option Show patch scan options Automatically schedule patch scan Beschreibung Ab Version 6.11 wird die Verwaltung der Patches vom Client selber übernommen. Aus diesem Grund werden diverse Funktionen (z.b. automatisiertes Entfernen/Hinzufügen) nicht mehr in der Konsole aufgeführt. Diese Option ist nur dann zu verwenden, wenn noch ältere Clients im Einsatz sind. Wird als Intervall 0 Tage definiert, erfolgt der Scan bei jedem Durchlauf des Clients. Neustart des Computers Anmelden des Benutzers 114/ / 01 / deu

115 Erweiterte Konfiguration Performance Options Bei Kunden mit einer grossen Anzahl an Paketen kann in der Konsole beim wechseln der Ansicht im Strukturbaum eine Verlangsamung auftreten. Bei den Performance Optionen gibt es Möglichkeiten, Geschwindigkeit wieder herzustellen. Wählen Sie das Register Performance Options und markieren Sie die Optionen. Klicken Sie auf Apply. und anschliessend auf Close um die Konfiguration abzuschliessen. Option Do not autosort Software Package List Beschreibung Software-/Paketliste wird beim Starten der Konsole nicht sortiert. Do not list Security Patches Sicherheits-Patches werden nicht angezeigt. Do not list MSUninstall items in Asset Editor MSUnistall Informationen werden im Inventory-Editor nicht angezeigt Konsolen Optionen zurücksetzen Durch korrupte Registry-Schlüssel kann es vorkommen, das die Konsole die Liste der Infrastruktur Server nicht mehr anzeigt. Ein automatischer Reset wurde in die Konsole eingebaut um diese Registry-Keys zurückzusetzen. Wählen Sie in der Tools-RibbonBar die Funktion Reset Console Configuration und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit OK. l Sämtliche Anpassungen werden zurückgesetzt / 01 / deu 115/186

116 Erweiterte Konfiguration Eigene Befehle im Kontext Menü einbinden Die Columbus Management Console bietet die Möglichkeit eigene Befehle dem Kontextmenü des Devices- und Users-Fensters hinzuzufügen. Damit können Spezialwerkzeuge und Befehle für allgemeine administrative Aufgaben in die Konsole integriert werden, z.b. eine Meldungen senden. So fügen Sie dem Devices-Fenster einen Befehl hinzu Öffnen Sie die Datei cmc.ini im Konsolenverzeichnis. Erstellen Sie eine Sektion [MachineContextX]. l Es werden max. 9 Einträge unterstützt. X kann somit eine Nummer zwischen 1 und 9 sein. Erstellen Sie in der Sektion einen Eintrag Display (Anzeigetext) und Run (Befehl oder Anwendung zum Ausführen). l Standardmässig sind zwei Einträge vorhanden. Nehmen Sie diese als Beispiel. Beispiel [MachineContext1] Display=Send Message to Computer... Hint=Send a message to a selected computer Run=net send %Machine% "%ASKFORINPUT%" Dieses Beispiel zeigt den folgenden Menübefehl an, wenn Sie auf einem Computer das Kontextmenü mit der rechten Maustaste öffnen: Hinweis Die Namen der ausgewählten Computer oder Benutzer stehen als Variablen %machine% oder %user% zur Verfügung. Die Variable %ASKFORINPUT% öffnet ein Texteingabefeld. Die gemachte Eingabe wird als Parameter an den Befehl weitergeleitet. Wenn die Variable %user% im Devices-Fenster verwendet wird, wird der zuletzt angemeldete Benutzer aus den Inventarinformationen genommen. Wenn die Variable %machine% im Users-Fenster verwendet wird, wird der zuletzt verwendete Computer des Benutzers aus den Inventarinformationen genommen. Dies ermöglicht dem Helpdesk zum Beispiel eine Fernwartungsverbindung zum Computer vom Benutzernamen aus zu starten. 116/ / 01 / deu

117 Erweiterte Konfiguration Betrieb der Konsole in anderen Sprachen Die aktuell genutzte Übersetzungstechnik erlaubt ab Columbus 6.11 einen Grossteil der Dialoge in der Konsole in anderen Sprachen anzuzeigen. Dies ermöglicht Benutzern mit wenig Englischkenntnissen die wichtigsten Gebiete der Konsole in der gewohnten Sprache zu gebrauchen. Ab Columbus 6.11 wird die japanische Sprachdatei CMC_JP.ini ausgeliefert. Weitere Sprachen werden derzeit nicht von Brainware erstellt, sondern liegen in der Verantwortung des Kunden. So aktivieren Sie die japanische Oberfläche Öffnen Sie im Verzeichnis C:\Program Files\Columbus\Console die Datei CMC.ini. Erstellen Sie die Sektion [International] mit folgendem Inhalt: [International] Language=JP Font=MS UIGothic Charset=SHIFTJIS_CHARSET UseDoubleByte=1 Der Schlüssel Language definiert die zu verwendende Sprachdatei, in diesem Beispiel CMC_JP.ini. Die Unterstützung von asiatischen Sprachen benötigt zusätzlich noch die Angabe der zu verwendenden Zeichensätze. Diese Angaben sind für westliche Sprachen nicht notwendig. Hinweis Die japanischen Benutzeroberfläche kann aber nur auf einem japanischen Windows genutzt werden. Es ist technisch auch möglich, weitere Sprachen selber im Lernmodus zu erstellen. In diesem Beispiel wird die Sprache Deutsch erstellt. So erstellen Sie eine weitere Sprache im Lernmodus Öffnen Sie im Verzeichnis C:\Program Files\Columbus\Console die Datei CMC.ini. Erstellen Sie die Sektion [International] mit folgendem Inhalt: [International] Language=GE LearnTranslations=1 Starten Sie die Konsole neu. l Im Konsolenverzeichnis wird die Sprachdatei CMC_GE.ini erstellt. l Mit jedem Dialog der aufgerufen wird, werden die Sprachressourcen des Dialoges in der neuen Sprachdatei gespeichert. Übersetzen Sie die Texte hinter dem Gleichheitszeichen =. &File=&Datei Starten Sie die Konsole neu um die Übersetzung zu testen. Hinweis Columbus wird ab Version 7 mit multilingualer Oberfläche ausgeliefert / 01 / deu 117/186

118 Erweiterte Konfiguration 5.3 Datenbank-Verbindungsparameter editieren Klicken Sie dazu auf der Anmeldemaske auf den Button Config. Hier geben Sie die Verbindungsparameter für den Zugriff auf die Columbus Datenbank (Registerkarte Columbus Database) und die Auditing Datenbank (Registerkarte Auditing) an. Hinweis Geben Sie die Parameter für Auditing Datenbank auch dann an, wenn Sie das Auditing nicht verwenden wollen Columbus Datenbank Wählen Sie das Register Columbus Database und nehmen Sie die Anpassungen vor. Klicken Sie auf Save um das Dialogfenster zu schliessen und die Änderungen übernehmen. Feld Alias Server Path User / Password Beschreibung Beschreibender Alias-Namen für die Datenbankverbindung NetBIOS-Name des Datenbank Server Lokaler Pfad und Name der Columbus Datenbank Geben Sie hier den Namen eines internen Columbus Benutzers an, welcher Lese- und Schreib Rechte auf den Columbus Datenbanken besitzt. Dieser Benutzer-Account wird für interne Datenbankzugriffe verwendet. Hinweis Als Standard wird der Benutzer-Account columbusrw vorgeben. Wir empfehlen, diesen Wert zu akzeptieren. 118/ / 01 / deu

119 Erweiterte Konfiguration Auditing Datenbank Die Angabe der Verbindungsparameter der Auditing Datenbank sind optional. Hinweis Geben Sie die Parameter für Auditing Datenbank auch dann an, wenn Sie das Auditing nicht verwenden wollen. Wählen Sie das Register Auditing und nehmen Sie die Anpassungen vor. Klicken Sie auf Save um das Dialogfenster zu schliessen und die Änderungen übernehmen. Feld Server Path Beschreibung Windows-Name des Datenbank Server Lokaler Pfad und Name der Columbus Datenbank / 01 / deu 119/186

120 Erweiterte Konfiguration 5.4 Columbus Client konfigurieren Die Konfigurationen wird den Clients während dem Client Rollout übermittelt. Tipp Wir empfehlen, zuerst die Templates zu erstellen und den Firmen und Sites zuzuweisen bevor die Computer in der Konsole erfasst und die Clients gerolloutet werden. Konfigurationsvorlagen können auch direkt dem Computer zugewiesen werden. So öffnen Sie das Fenster Client Configuration Template Wählen Sie in der Devices-RibbonBar die Funktion Config Templates Client-Template erstellen So erstellen Sie ein neues Client-Template Wählen Sie im NavigationPanel die Funktion Add new template. l Ist das Fenster Manage client configuration template nicht sichtbar, können Sie dieses in der Devices-RibbonBar über die Funktion Config Templates öffnen. Geben Sie dem Template einen Namen und klicken Sie auf Add. l Das neue Template wird in der Liste angezeigt. So weisen Sie ein Client-Template zu Markieren Sie das Template im Menüfeld Client config. Ziehen Sie das Template per Drag&Drop auf eine Site oder einen Computer. 120/ / 01 / deu

121 Erweiterte Konfiguration Client Configuration Templates Wichtig Wenn Sie ein bestehendes Template verändern, werden die Änderungen auf allen betroffenen Columbus Clients autmatisch aktualisiert. So bearbeiten Sie ein Client-Template Wählen Sie in der Devices-RibbonBar die Funktion Config Templates. Markieren Sie im Menüfeld das Client-Template und nehmen Sie die gewünschten Anpassungen vor. Klicken Sie auf Save current um das aktuelle Register zu speichern. Save all um alle Template Einstellungen zu speichern. Database connection information Geben Sie hier die Parameter für die Verbindung des Agents zur Columbus Datenbank und zur Auditing Datenbank an. Verwenden Sie dabei die während der Installation angegebenen Benutzerangaben für den Zugriff auf die Datenbanken. Geben Sie die notwendigen Angaben und klicken Sie auf Save current. Feld Beschreibung Connect to database Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn sich der Agent selbständig an der angegebenen Columbus Datenbank anmelden soll. Bei deaktivierter Checkbox bleibt der Client inaktiv. Host Database Name des Datenbank Servers Dateiname und absoluter Pfad zur Columbus Datenbank / Auditing Datenbank / 01 / deu 121/186

122 Erweiterte Konfiguration User / Password Benutzername und Passwort des Benutzers, wir empfehlen den standardmässig in der Datenbank eingerichtete Benutzer coumbusrw zu verwenden. Login Accounts Der Columbus Client benötigt spezielle Zugriffsrechte und Berechtigungen für den Zugriff auf die Sources und für die Installation von Software. Dazu verwendet der Client einen eigenen Benutzer-Account. Im Normalfall verwendet man dafür einen Domänenbenutzer. In Spezialfällen kann es vorkommen, dass man die Columbus Aufgaben auf zwei Systembenutzer aufteilt. Wenn Sie die Option Use the same settings for the network connection deaktivieren, wird der obere Account nur für die Installation von Software auf dem lokalen Computer verwendet, während ein zusätzlicher Netzwerk Account für sämtliche Netzverbindungen verwendet wird. Diese Option wird benötigt, wenn z.b. die Sources auf einem Novell Netware Server gelagert werden und mit einem NDS Account mit typischer NDS Syntax (columbus.site.company.com) darauf zugegriffen werden muss. Einen NDS Account mit dieser Syntax, kann man aber nicht unter Windows der lokalen Administrationsgruppe hinzufügen. In diesem Fall macht es auch Sinn, einen lokalen Account dafür zu verwenden. Zum Verwenden eines lokalen Accounts, lassen Sie beim oberen Account das Feld Domain leer. Sie können hier ein Passwort eingeben, welches für alle Computer gleich ist. Der Columbus Client verfügt aber über eine Konfigurationseinstellung AutomatedPassword- Change. Wird dieser Eintrag auf dem lokalen Computer gesetzt, generiert der Columbus Client Dienst ein Passwort nach dem Zufallsprinzip. Mehr dazu im Handbuch Configuration Reference. Dies erhöht die Sicherheit in sensitiven Umgebungen, da das Passwort niemanden bekannt ist und auf jedem Computer ein anderes Passwort definiert ist. Als zusätzlichen Netzwerk Account definieren Sie nun einen Domänen Account, der über die nötigen Berechtigungen auf dem Netzwerk verfügt. Die Option Use this account also for connections in the user environment hat in einer Columbus 6 Umgebung keine Auswirkungen. Im Columbus 5 Kompatibilitätsmodus würde der Zu- 122/ / 01 / deu

123 Erweiterte Konfiguration griff auf die Administrations- und Feedbackdaten der Benutzer ebenfalls mit diesem Account erfolgen und nicht mit dem jeweiligen Windows-Benutzer. Eigenschaften des Columbus System Accounts Dieses Benutzerkonto zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Verfügt über Lese-Zugriff auf das von Ihnen angegebene Datenverzeichnis auf dem Columbus Server Für gewisse OSDeploy Funktionen wie DiskImaging verfügt er über Schreibrechte in einzelnen Verzeichnissen im OS-Depot. Ist in der Lage, Computer in die Domäne aufzunehmen Wird auf allen Computern wo Columbus installiert ist, automatisch der lokalen Administratorengruppe hinzugefügt, damit der Columbus Client über die nötigen Rechte zur Softwareinstallation verfügt. In der Regel wird dafür einen Domänen Account verwendet. Dieser muss auf \\server\columbus\patchdepot über Schreibrechte verfügen. Aus Sicherheitsgründen sollte der Columbus Account nicht über Domänen Administrator Rechte verfügen / 01 / deu 123/186

124 Erweiterte Konfiguration Client Defaults Die folgenden Einträge beeinflussen die Autoregistrierung von neuen Computern und bei bestehenden Computern die Autoregistrierung von neuen Benutzern, welche sich zum ersten Mal auf einem Computer anmelden und noch nicht in der Columbus Management Console erfasst sind. Diese Einträge sind vor allem wichtig für die Generierung einer Columbus Konfigurationsdatei (Columbus.cfg) für den Columbus Job im OSDeploy. Hinweis Existiert nur eine Firma, ist diese Option inaktiv. Feld Company Beschreibung In dieser Firma werden neue Benutzer an diesem Computer registriert. Ohne diesen Eintrag können neue Benutzer nicht automatisch registriert werden. Verwenden Sie diesen Eintrag für das Columbus.cfg für den Columbus Job im OSDeploy. Computer homepath Site in welcher der Computer bei einer Erstregistrierung angelegt wird. User homepath Network share Site in welcher der Benutzer bei einer Erstregistrierung angelegt wird. Columbus 6 unterstützt weiterhin die Columbus 5 Software Administration. Wird im Register Database die Option Connect to Database deaktiviert, dann funktioniert ein Columbus 5 Client gleich wie wie in Version 6, bezieht aber seine Administrationsdaten aus einer Columbus 5 Datenstruktur. Wichtig Die Eingabe einer Data Area kann auch nötig werden, wenn bestehende Pakete die Variablen _AdminPath oder _AdminServer verwenden. Hinweis Die Variable muss auf ein bestehendes Verzeichnis gesetzt werden (z.b.: \\MyColumbusServer\Columbus), wenn sich das SW-Depot auf einem Novell Netware Server befindet. 124/ / 01 / deu

125 Erweiterte Konfiguration Setzen der Variablen _AdminPath und _AdminServer Die Columbus Variablen _AdminPath und _AdminServer sind nur gesetzt, wenn eine Data Area auf dem Client eingestellt ist. Häufig wurden diese Variablen verwendet, um auf Konfigurationsdateien für Pakete zuzugreifen. Tipp Wir empfehlen in diesem Fall die Variablen _AdminPath und _AdminServer in der Columbus Management Console zu setzen. Startup Options Die Startup Options definieren das Startverhalten des Columbus Clients. Speichern Sie gegebenenfalls die auf dem aktuellen Registerkarte erfassten Informationen mittels Save current. Feld Launch Columbus Client at User Logon Start Software Installation at Client startup Start Software Installation at Service startup Beschreibung Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn sich der Agent selbständig an der angegebenen Columbus Datenbank anmelden soll [default]. Bei deaktivierter Checkbox bleibt der Columbus Client inaktiv. Die Softwareverteilung wird nach dem Start des Columbus Client gestartet. Die Softwareverteilung wird nach dem Start des Columbus Dienst gestartet / 01 / deu 125/186

126 Erweiterte Konfiguration Local Paths Mit diesen Einstellungen definieren Sie den Standard Installationspfad Ihrer Applikationen.Software Pakete. Der angegebene Wert wird während der Paketverarbeitung als Columbus Variable %_PkgTarget% ausgewertet. Die Angabe eines Installationspfades stellt sicher, dass Applikationen auf allen Computern im entsprechenden Programmverzeichnis (C:\Program Files, C:\Programme, C:\Apps, C:\Progs,...) installiert werden, ohne die Columbus Pakete modifizieren zu müssen. Ferner haben Sie dadurch die Möglichkeit, bei der Applikationsinstallation MS-DOS 8.3 Dateinamen zu unterstützen. Zahlreiche 16 bit Applikationen unterstützen keine langen Dateinamen. Feld Application Path Client Cache Location Beschreibung Programmverzeichnis für die Installation von Applikationen. Default: %_ProgramFiles% Verzeichnis, in welchem Columbus Installationsdaten für die Reinstallation zwischenspeichert. 126/ / 01 / deu

127 Erweiterte Konfiguration Client Visibility Options Die Client Visibility Optionen geben das optische Aussehen und Verhalten des Columbus Clients vor. Der Columbus Client kann über so genannte Skins und Menüfarbeinstellungen individuell auf Ihr Corporate Design eingestellt werden. Unter Client Visibility Options 2 wird das Verhalten des Columbus Clients bei aktiver Softwareverteilung definiert. Feld Path of graphic files Automatically show Columbus Client windows if Columbus is active Do not minimize client window during processing Terminate Columbus user windows after run Client Language Beschreibung Verzeichnis, in welchem die Columbus Skin Dateien abgelegt sind. Der Client erscheint sobald Columbus auf dem Computer aktiv wird (z.b. bei anlaufender Softwareverteilung). Diese Einstellung ist empfohlen. Default: Aktiviert Der Client wird während einem Prozess nicht minimiert. Der Client wird nach erfolgter Softwareinstallation automatisch beendet. Eine weitere Installation wird erst nach einem Neustart des Clients wieder möglich. Der Client kann in anderen Sprachen angezeigt werden. Wird ein anderer Sprachcode (XX) angeben, muss die entsprechende Datei Columbus_XX.ini während dem Client Rollout mitverteilt werden. Im Moment stehen folgende Sprachdateien zur Verfügung: Deutsch (GE), Französisch (FR) und Japanisch (JP). So erstellen Sie eine neue Client-Sprache Geben Sie einen Sprachcode XX ein. Kopieren Sie im Verzeichnis \Console\ClientRollout eine bestehende Sprachdatei. Benennen Sie diese in Columbus_XX.ini um und passen Sie diese an / 01 / deu 127/186

128 Erweiterte Konfiguration die neue Sprache an. Bandbreite Bandbreite ist im Zusammenhang mit Softwareverteilung eine kritische Grösse. Die heutigen Applikationen wachsen ständig und beanspruchen immer mehr Diskplatz. Die Übertragung derart grosser Datenmengen kann schnell zu einem Netzwerkproblem führen. Columbus bietet daher die Möglichkeit, die maximal verfügbare Transferrate (KBit/Sekunde) des Columbus COPY Befehls anzugeben. Der anzugebende Wert hängt von Ihrem Netzwerk ab und muss mit Hilfe von Netzwerkmonitortools und Performancetests individuell optimiert werden. Bei temporären Netzwerküberlastungen empfehlen wir die Verwendung der temporären Bandbreitenlimitierung in der Columbus Management Console. Diese limitiert die verfügbare Bandbreite sofort und auf allen markierten Computern. Option KBit/Second Beschreibung Spezifizieren Sie die maximal verfügbare Bandbreite über den Schieberegler oder im Eingabefeld. Die Anzeige erfolgt in KB/Sekunde. Default: 0 (=Keine Limitation) Client Menus In diesem Dialogfenster wird definiert, welche Menüeintrage im Columbus Client dem Endbenutzer zur Verfügung stehen. Feld Inventory Process Software Updates Beschreibung Zeigt Informationen über die Konfiguration des Computers sowie die installierte Pakete an. Prüft auf dem Columbusserver, ob für den lokalen Computer Aktivitäten (Inventarscript, Softwareinstallation, usw.) anstehen und führt diese 128/ / 01 / deu

129 Erweiterte Konfiguration Software Order gegebenenfalls aus. Default: Aktiviert Diese Funktion ermöglicht dem Benutzer, ausgewählte Anwendungen nach dem Prinzip "Selbstbedienung" (Software on Demand) oder über eine Software Bestellung (Software Order) zu installieren bzw. installieren zu lassen. Hinweis Die Funktion Software Order benötigt Columbus OperationsManager mit dem Software Order Prozess. Helpdesk System Die Funktion Helpdesk bietet die Möglichkeit, über den Helpdesk Wizard des Columbus Clients auf einfachste Weise einen Helpdesk Call zu erfassen und an ein Helpdesk System zu senden. Default: Aktiviert Zeigt zusätzliche Funktionen für den Systemtechniker an. Hier können ferner Skins für den Columbus Client gewählt werden. Default: Deaktiviert Terminate Columbus Beendet den Client auf dem Computer. Default: Deaktiviert Link to web page Allow Package Reinstall Weblink text Weblink hint Definiert, ob der Web Page Link angezeigt werden soll. Default: Aktiviert Wenn diese Option aktiviert ist, hat der Benutzer die Möglichkeit, für bereits installierte Software Pakete einen Reinstall auszulösen (Self repair). Default: Aktiviert Text, der als Link auf eine Webseite angezeigt werden soll. Die Eingabe muss mit korrekter HTML Syntax erfolgen, z.b. visit us at:<br><ahref="http://www.brainwaregroup.com /"><FONT color="#004080">www.brainwaregroup.com </FONT></a> Text, der angezeigt werden soll, wenn der Benutzer mit der Maus über den Weblink fährt / 01 / deu 129/186

130 Erweiterte Konfiguration Installation Options In diesem Dialogfenster kann das Verhalten des Columbus Clients während einer Installation definiert werden. Option No 'ClientRemove' for lower permissioned user Beschreibung Normalerweise wird der Client-Teil eines installierten Sources vom Computer deinstalliert, wenn sich ein Benutzer, dem die fragliche Software nicht zugewiesen ist, an diesem Computer anmeldet. Dieses Verhalten ist aus technischer Sicht korrekt, so werden z.b. die Programm Verknüpfungen von Dateitypen gelöscht. Meldet sich danach wieder ein Benutzer an, dem die fragliche Software zugewiesen ist, werden die zuvor deinstallierten Komponenten wieder installiert. Dies führt dazu, dass für die fragliche Anwendung wieder die Standardeinstellungen gesetzt werden, was bei gewissen Anwendungen zu Problemen führen kann. Zusätzlich wird bei etlichen Paketen im Client-Teil auch noch ein Reboot des Computers ausgelöst. Ist diese Option aktiviert ist, erfolgt keine Deinstallation des Client-Teils. Hinweis Default: Aktiviert Wir empfehlen, diese Option zu aktivieren. Do not allow Columbus to reboot the tialisieren. Dieses Verhalten ist für reguläre Benutzer auf Terminal Ser- Wenn diese Option aktiviert ist, dann kann Columbus keinen Reboot ini- machine vern zwingend. Friendly Reboot Default: Deaktiviert Wenn diese Option aktiviert ist, kann der Benutzer wählen, ob ein notwendiger Neustart des Computers sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden darf. Bei deaktivierter Option kann der Neustart des Computers nicht abgebrochen werden. Geben Sie in diesem Fall den Countdown in Sekunden bis zum Neustart ein. Default: Deaktiviert / Countdown = / / 01 / deu

131 Erweiterte Konfiguration Friendly Install Refresh package list before installation starts Diese Option definiert das Verhalten bei einer anstehenden Softwareinstallation. Bei aktivierter Option kann die Softwareinstallation durch den Benutzer des Computers mehrmals verschoben werden. Wie oft die Softwareinstallation maximal verschoben werden darf wird über das Feld Friendly Countdown angegeben. Bei deaktivierter Option wird eine anstehende Softwareinstallation sofort gestartet. Default: Deaktiviert Diese Funktionalität ist interessant für die automatische Softwareverteilung bei Offline-Umgebungen (z.b. Laptops, Notebooks). Bei aktivierter Option wird die Paketliste beim Start des Columbus Clients automatisch aktualisiert. Default: Deaktiviert Assign all available Bei aktivierter Option weist Columbus beim Start dem Computer automatisch alle in der Paketliste aufgeführten Pakete zu. Diese Funktiona- packages to machine lität ist interessant für die automatische Softwareverteilung bei Offline-Umgebungen (z.b. Laptops, Notebooks). Alle Pakete in einem geschützten Datenbereich auf dem Computer werden automatisch installiert. In Verbindung mit der Einstellung AutoRefreshPackageList=1 wird nur noch eine Paketquelle (CD, FTP, Floppy,...) benötigt. Default: Deaktiviert Accept packages Wir empfehlen, aus Sicherheitsgründen die Paket Management Funktionen von Columbus 6 zu verwenden. Darin enthalten ist die Berechnung von CRC Checksummen der Columbus Pakete durch Columbus PackageStudio. Wenn in einem CRC geschützten Columbus Paket eine Datei verändert wird, stimmt die CRC Checksumme nicht mehr. Auf diese Weise sind Replikationsfehler, Virusattacken oder Modifikationen durch Mitarbeiter sofort ersichtlich und grösserer Schaden kann verhindert werden. Solche Pakete können in der Konsole automatisch auf inaktiv gesetzt, sprich deaktiviert werden. Standardmässig werden Pakete mit fehlerhafter CRC Checksumme nicht verarbeitet. Verwenden Sie PackageStudio um fehlende oder inkompatible Checksummen (Columbus 3.5 Pakete) neu zu berechnen. Columbus PackageStudio kann mit einem Befehl die Checksummen mehrerer Pakete berechnen. Mit den folgenden Optionen können Sie einzelne Computer so konfigurieren, dass sie auch inaktive Pakete und/oder Sources akzeptieren. Dies ist vor allem für Test- oder Pilotsysteme sehr nützlich. Option Enabled packages only Disabled packages (e.g. wrong CRC) Sources for testing Sources for testing and disabled packages Beschreibung Damit installiert der Columbus Client nur aktive Pakete und Sources mit korrekter Checksumme. Damit akzeptiert der Computer zwar inaktive Pakete, aber nur aktivierte Sources mit korrekter Checksumme.. Damit akzeptiert der Computer einerseits nur aktivierte Pakete mit korrekter Checksumme., aber auch inaktive Sources. Eignet sich für einen produktiven Computer, der als Test- oder Pilotsystem für Patch Management verwendet wird. Mit dieser Option akzeptiert der Computer sowohl inaktive Sources, wie auch inaktive Pakete. Das eignet sich besonders für Test- oder Entwicklungssysteme oder wenn man keine Checksummen verwenden möchte. Default: enabled packages only / 01 / deu 131/186

132 Erweiterte Konfiguration More Installation Options In diesem Dialogfenster können weitere Optionen für das Verhalten des Columbus Clients während einer Installation definiert werden. Option Do not process packages when connected over RAS Do not check, if the columbus account is member of the local administrators group Process Repeating Packages in Offline Mode Allow Writing Protected Registry Entries Beschreibung Mit aktivierter Option kann verhindert werden, dass über eine aktive RAS Verbindung Pakete installiert werden. Über die Option Process Repeating Packages in Offline Mode können repetitive Paket davon ausgeschlossen werden. Default: Deaktiviert Wenn der Columbus Account nicht Mitglied der lokalen Administratorengruppe ist, versucht Columbus standardmässig diese Gruppenmitgliedschaft einzurichten. Aktivieren Sie die Option, wenn dieses Verhalten unterbunden werden soll. Default: Deaktiviert Bei aktivierter Option wird die Repeating Section von Columbus Paketen auch dann ausgeführt, wenn der Columbus Client nicht in der Lage ist, eine Netzwerkverbinung herzustellen oder - in Verbindung mit der Option Do not process packages when connected over RAS - wenn eine RAS Verbindung aktiv ist. Default: Deaktiviert Mit aktivierter Option ist es möglich, im Benutzerteil eines Columbus Pakets, geschützte Registryeinträge wie Gruppenrichtlinien oder HKEY_LOCAL_MACHINE zu modifizieren. Unter Windows 2000/XP kann so auch ohne Active Directory auf die Funktionalität von Gruppenrichtlinen zurückgegriffen werden. Um den Speicherbedarf zu optimieren, ist die Länge solcher Einträge auf 2000 Zeichen beschränkt. Default: Deaktiviert 132/ / 01 / deu

133 Erweiterte Konfiguration Do not update/delete files under SystemFileProtection Standardmässig ist Columbus in der Lage, Systemdateien, die unter SystemFileProtection stehen, auszutauschen. Aktivieren Sie diese Option, wenn auf diese Funktionalität verzichtet werden soll. Default: Deaktiviert Disable Enhanced Inventory Wenn dieses Setting aktiviert ist, führt der Columbus Client keine Inventarjobs aus und übermittelt auch keine Inventardaten an den Columbus Server. Nur das eingebaute Basisinventar und Installationsfeedback werden geliefert. Dies ist für eine korrekte Verwaltung und Statusmeldungen unumgänglich. Verwenden Sie dieses Setting, falls die Übermittlung der Inventardaten Performanceprobleme verursacht. Do nor read fullname of user Default: Deaktiviert Standardmässig lädt Columbus den vollen Namen des angemeldeten Benutzers vom Domänenkontroller. Falls das in Ihrer Umgebung zu lange dauert und Sie die Variable _userfullname nicht benötigen, kann diese Funktion abgeschalten werden. Default: Deaktiviert Verify after copy Columbus verwendet spezielle Prüfmechanismen, um die Konsistenz von kopierten Dateien auch unter schlechten Netzwerkbedingungen sicherzustellen. Diverse Betriebssysteme wie beispielsweise Linux werten Datei Attribute und Zeitstempel im Gegensatz zu Microsoft Windows unterschiedlich aus. Columbus Sources, die auf einem Samba Server unter Linux abgelegt sind, generieren bei der Installation folgende Fehlermeldung: "Verify after copy failed". Die Sicherheitsmechanismen von Columbus können wie folgt angepasst/ausgeschaltet werden: Option 0=size and attributes (Default) 1=size only 2=no verification Beschreibung Columbus führt alle Überprüfungen durch (Datum & Attribute). Columbus überprüft nach dem Copy/Expand Befehl nur die Dateigrösse. Es findet keine Überprüfung statt. Cleanup Microsofts file rename queue upon Der Columbus Client kann auch diverse Sources ohne Reboot hintereinander installieren. Unter Windows besteht dabei das Problem, das gewisse Systemdateien, welche in Benutzung sind, nicht korrekt überschrieben werden können. Microsoft stellt zur Behebung dieses Problems das Programm QCHAIN.EXE zur Verfügung, welches auch von einigen Patch Management Tools verwendet wird. Columbus hat diese Funktion bereits im Client eingebaut und benötigt daher die Datei QCHAIN.EXE nicht. Diese Funktionalität analog QChain ist aber nicht per Default aktiviert. Dementsprechend muss entweder QChain verteilt werden oder der Columbus Client entsprechend konfiguriert werden. Eine Aktivierung dieser Funktionalität ist sehr empfohlen. Option 0=never 1=Columbus reboot operation 2=Columbus service shutdown Beschreibung Kein Cleanup Wenn Columbus eine Reboot-Aktion ausführt Beim Shutdown des Columbus Dienst 3=Columbus reboot operation and Bei Fall 1 und 2. Dies ist die empfohlene Einstellung, / 01 / deu 133/186

134 Erweiterte Konfiguration Columbus service shutdown wenn man PatchDeploy einsetzt. Default: 0=never Übrigens, QChain funktioniert nicht mit Dateien, die keine Versionsinfo beinhalten. Do not execute patch scan if How to process packages with "No requirements met" Wert Exit the script with an error Continue script (installing the package) Exit the script (marking it as installed) Beschreibung Der Patch wird nicht installiert. Das Script wird mit dem Fehler No requirements met abgebrochen. Der Fehler wird ignoriert. Die Verarbeitung des Pakets wird forgesetzt (ausführung des Patches wird gestartet). Das Script bricht ab. Das Paket wird aber als installiert ausgewiesen. 134/ / 01 / deu

135 Erweiterte Konfiguration OTB configuration Feld Activate OTB OTB server / port Encrypt data Compress data Bandwith limitation Beschreibung OTB wird aktiviert Name und Port des OTB-Servers Gesamter Datenaustausch wird (mit RSA-Kryptosystem) verschlüsselt Daten werden komprimiert Bandbreiten-Limitierung für OTB. Wir empfehlen diese Option nur bei Problemen mit Netzüberlastung zu setzen / 01 / deu 135/186

136 Erweiterte Konfiguration SMS Feedback Standardmässig verwendet Columbus nur Loggingmechanismen für die Verwendung in der Columbus Management Console. Wenn Sie diese Option aktivieren, protokolliert Columbus Informationen in Form von SMS MIF Dateien. Feld Provide SMS Feedback Location of feedback file Beschreibung Aktiviert/Deaktiviert SMS Feedback. Verzeichnis, in welches Columbus die SMS MIF Datei abspeichert. Der Pfad muss mit Ihrer SMS Installation korrespondieren. 136/ / 01 / deu

137 Erweiterte Konfiguration Software On Demand Software on Demand erlaubt dem Benutzer, aus einer Liste speziell bereitgestellter Columbus Sources einige - oder auch alle Applikationen - auf seinem Computer zu installieren. Der Benutzer hat dabei die vollständige Kontrolle über den Umfang der zu installierenden Anwendungen als auch über den Zeitpunkt der Installation. Feld Enable Software on Demand Allowed Sources Allow Select All Update Assingments in CMC Beschreibung Aktiviert/Deaktiviert die SOD Funktionalität von Columbus Definiert, welche Quellen für SOD verwendet werden dürfen. Wenn aktiviert, erscheint auf dem Software on Demand Benutzerdialog die Checkbox Select all zur schnellen Auswahl aller per SOD freigegebenen Applikationen. Path to package area Explizit angegebene, zentrale Software Ablagen für SOD. Allowed Network Sources und die entsprechenden SourcePfade sind nur im Columbus 5 Kompatibilitätsmode gültig. Im Columbus 6 Modus werden Pakete für Software on Demand direkt in der Konsole freigegeben. Der nötige Befehl findet sich im Kontextmenü auf der Packageliste und lautet Distribution Method / 01 / deu 137/186

138 Erweiterte Konfiguration Timers Columbus erlaubt, die Softwareverteilung zu vordefinierten Zeiten zu starten. Dies ermöglicht beispielsweise, die Verteilung von grossen Paketen wegen der starken Netzwerkbelastung während der Nacht durchzuführen. Die Computer müssen eingeschaltet sein. Es ist aber nicht nötig, dass ein Benutzer eingeloggt ist. Columbus kennt zwei Timer-Typen: Einmalige Ausführung mit Angabe von Datum und Uhrzeit Wiederholte Ausführung mit Angabe von Tag(en) und Uhrzeit (Es werden nur volle Stunden unterstützt). Auf jedem Computer können insgesamt 9 unterschiedliche Timer konfiguriert werden. Helpdesk In diesem Dialogfenster werden die Angaben im Menüeintrag Helpdesk des Columbus Clients definiert Feld Service Time Voice / Facsimile Web Beschreibung Öffnungszeiten des Helpdesk Telefon- unf Faxnummer des Helpdesks Webadresse (URL) der Firma oder des Supportformulars 138/ / 01 / deu

139 Erweiterte Konfiguration Server -Adresse des Helpdesks Name des SMTP -Servers Patch scanning options In diesem Dialogfenster wird das Verhalten bei einem Patch Scan definiert. Option Do not add nor remove patches automatically Add and Remove patches as required Add missing patches only Remove wrong patch assignments only Beschreibung Patches werden nicht automatisch hinzugefügt oder entfernt. Patches werden automatisch hinzugefügt oder entfernt. Nur fehlende Patches werden automatisch installiert. Nur fehlerhafte Patches werden automatisch entfernt / 01 / deu 139/186

140 Erweiterte Konfiguration Client-Template löschen Zum Entfernen eines zugewiesenen Client Config Templates wählen Sie den Computer im Computers Fenster aus und wählen im Kontextmenü Properties. Klicken Sie Remove, um das Template zu entfernen Hinweis Diese Remove-Funktion ist nur dann aktiv, wenn diesem Computer das Template direkt zugewiesen wurde. Vererbte Template-Zuweisungen über eine Site können momentan nicht gelöscht werden. Um ein vererbtes Template zu entfernen, kann man es löschen. Man kann auch ein leeres Template erstellen und dieses zuweisen, damit wird die erste Zuweisung überschrieben Template-Zuweisung überprüfen Um eine Liste zu erhalten, welche Computer ein bestimmtes Template zugewiesen haben, selektieren Sie auf der Navigation Bar unter ClientConfig den entsprechenden Template und wählen Sie die Funktion Who has this Template Diese Funktion erstellt eine Liste, welchen Sites im Baum und welchen Computern diese Templates zugewiesen wurden. Bei den Computern werden nur mehr die direkten Zuweisungen angezeigt. 140/ / 01 / deu

141 Erweiterte Konfiguration Template-Zuweisung auswerten Sie haben auch die Möglichkeit einen Report über die Config Template-Zuweisungen zu erstellen. Zum Erstellen von Auswertungen muss im TaskPanel die Menügruppe Reporting aktiviert werden. Die Menügruppe kann auch über das Menü View > Task Panes > Reports aufgerufen werden. Wählen Sie in der Gruppe Miscellaneous die Option Client config templates assignments. Diese Option erstellt einen Report analog der Funktion Who has this template, jedoch für alle vorhandenen Templates. Dabei können Sie noch wählen, ob die Ergebnisse nach Template o- der Objekt sortiert werden sollen. Siehe auch Erstellen von Auswertungen (auf Seite 166) 5.5 Zeitintervalle des Infrastruktur Dienst Aus Performancegründen ist der Infrastruktur Dienst nicht permanent aktiv. Er verfügt über verschiedene Zeitintervalle in denen er anstehende Aktionen ausführt Refresh Aktionen Alle Refresh-Operationen wie z.b. Scan for new software, Backups und Exporte werden in einem Abstand von 5 Minuten überprüft. Das Zeitintervall kann über folgenden Registry-Eintrag gesteuert werden: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\BrainWare\Columbus\6\Columbus Base: WaitAfter=3000 (REG_SZ, Eintrag in Sekunden). Das einstellbare Minimum ist 120 Sekunden, Defaultwert ist 5 Minuten. In grossen, produktiven Umgebungen oder beim Einsatz vieler, verteilter Infrastruktur Server, wird man den Eintrag wesentlich höher setzen, um die Datenbank und Netzbelastung zu minimieren. Im Testlabor wird man das Minimum einstellen, damit der Infrastruktur Server schneller reagiert Andere Aktionen Der Base Agent führt alle Aktionen die externe Clients steuern (wie z. B. OTB, Process SW Updates, Poweron, Shutdown usw.) in einem Intervall von 2 Minuten aus. Das Zeitintervall kann über folgenden Registry-Eintrag gesteuert werden: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\BrainWare\Columbus\6\Columbus Base: WaitAfterCommonActions=120 (REG_SZ, Eintrag in Sekunden). Das einstellbare Minimum ist 60, der Default ist 2 Minuten / 01 / deu 141/186

142 Erweiterte Konfiguration Startverzögerung Auf langsamen Servern kann der Startup des Infrastruktur-Dienstes verzögert werden, damit z.b. sichergestellt ist, dass der Datenbankserver bereits läuft, dass der DHCP Dienst von Windows vor dem PXE Dienst gestartet wird u.ä. Die Zeitverzögerung kann über folgenden Registry-Eintrag gesteuert werden: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\BrainWare\Columbus\6\Columbus Base: Wait1st=30 (REG_SZ, Eintrag in Sekunden). Das einstellbare Minimum ist 30 Sekunden, Defaultwert ist 30 Sekunden. 5.6 OTB konfigurieren OTB Connection Der Infrastruktur Dienst prüft ob er verlorene OTB- und DB-Verbindungen finden kann. Diese Überprüfung dient der Stabilität des Systems welche per Default aktiviert ist. Um diese Überprüfung zu deaktivieren, muss der folgenden Wert geändert werden: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Brainware\Columbus\6\Columbus Base\OTBDBConnectionCheck=1 Dieser Wert wird nur beim starten des Service abgefragt. Um die Änderung zu aktivieren, muss der Infrastruktur Dienst neu gestartet werden. OTB Logging Durch das ändern des Registry-Wert LogOTBTraffic von '0' auf '1' kann der gesamte OTB Traffic in eine Datei geschrieben werden (in C:\OTBLog). HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Brainware\Columbus\6\Columbus Base\LogOTBTraffic=1 Damit der Switch wirksam wird muss der Infrastruktur Server neu gestartet werden. Hinweis Bei grossen Umgebungen kann das zu Problemen führen, da sehr viele Dateien in kurzer Zeit geschrieben werden. 142/ / 01 / deu

143 Sicherheit K A P I T E L 6 6 Sicherheit In diesem Kapitel Einleitung Standortsicherheit setzen Benutzer autorisieren Benutzersicherheit setzen Security Rollen managen Auditing In diesem Kapitel wird das Sicherheitskonzept von Columbus und der empfohlene Umgang mit Rechten und Rollen beschrieben. 6.1 Einleitung Beim Thema Sicherheit geht es nicht nur um externe Angreifer, sondern auch um Fehlbedienungen oder Computerfehler wie Hardwareausfälle, Netzunterbrüche usw. gegen die ein System geschützt werden muss. Gegen fehlerhafte Softwarepakete die ungetestet verteilt werden, ist Columbus machtlos, aber gegen nachträgliche Manipulation sind sie durch Checksummen geschützt und können bei einer Veränderung automatisch gesperrt werden. Nur Personen mit der nötigen Autorisierung dürfen Aktionen im System auslösen und sichere, verschlüsselte Kommunikationswege sorgen für eine garantierte, rasche und zuverlässige Umsetzung der notwendigen Aktionen. Die Konsole bietet einem Administrator mit der Darstellung der gesamten Firmenstruktur in einem Strukturbaum und den eingebauten Vererbungsmechanismen enorm mächtige Werkzeuge, wo z.b. mit nur einem Klick Software firmenweit verteilt werden kann. So effizient dieses Vorgehen auch ist, muss man sich bewusst sein, welch grosse Risiken diese Möglichkeiten im Falle einer Fehlbedienung in sich bergen. Ein verantwortungsbewusster Manager wird daher besorgt sein, dass nicht jedermann mit diesem Werkzeug hantieren kann und auch nicht jeder Administrator einfach alles machen kann Rechte und Rollen Die Columbus Management Console erlaubt die Zuteilung oder den Entzug von Rechten für die Benutzer der Konsole. Dies ermöglicht eine detaillierte Definition, wer welche administrativen Aktivitäten ausführen darf. Um die Rechte einfacher zu verwalten stehen Sicherheitsrollen zur Verfügung. Eine Rolle ist eine Gruppe mit verschiedenen Rechten womit sich Tätigkeitsprofile bilden lassen. Columbus wird mit einer Reihe bestehender Rollen ausgeliefert, welche auch beliebig angepasst werden können. Grant und Deny / 01 / deu 143/186

144 Sicherheit Columbus verfolgt mit den Berechtigungen einen anderen Ansatz wie z.b. im Active Directory, wo diese entweder hinzugefügt oder entfernt werden. Jede Rolle und jedes Recht ist in jeder Site und bei jedem Benutzer grundsätzlich vorhanden und hat einen bestimmten Status. Rollen und Rechte sind entweder zugeteilt (engl. granted) oder entzogen (engl. denied). Hinweis Standardmässig sind alle Rechte und Rollen über die ganze Struktur entzogen. Vererbung von Rechten und Rollen Rechte und Rollen sind in Columbus nicht nur an einen Benutzer gebunden, sondern werden auch über den Strukturbaum in der Konsole auf alle darunterliegenden Sites vererbt. Natürlich können für darunterliegende Sites die Rechte und Rollen auch neu gesetzt werden was die Vererbung dann übersteuert. Hierarchie der Berechtigungen Sobald Berechtigungen vererbt werden, stellt sich die Frage nach der Hierarchie. In Columbus kommen folgende Prioritäten zur Anwendung: Benutzer-Berechtigungen übersteuern Site-Berechtigungen. Eine direkte Zuteilung übersteuert eine vererbte. Zuteilung von einzelnen Rechten übersteuert eine Rolle Benutzer- und Standortsicherheit Die Anforderung an ein Sicherheitskonzept ist in den verschiedenen Branchen und Firmen sehr unterschiedlich. Deshalb verfügt Columbus über ein zweistufiges Rechtemodell, bestehend aus Standort- und Benutzersicherheit. Während grosse Firmen die ausgeklügelte Rechteverteilung schätzen können kleinere Firmen mit wenigen Arbeitsschritten ohne Sicherheit weiterarbeiten. Benutzersicherheit Damit sich Benutzer überhaupt an der Konsole anmelden dürfen, muss man sie zuerst in der Konsole autorisieren. Man kann jeden in der Konsole bestehenden Benutzer autorisieren oder eigens dafür Benutzer in der Konsole anlegen. Name und Domäne müssen dem Windows-Account entsprechen. Diese Benutzer können sich dann mit ihrem Windows Anmeldenamen und Passwort auch an der Columbus Management Console anmelden. Es ist also keine zusätzliche Passwortverwaltung nötig. Standortsicherheit In der Site Security werden die Standardberechtigungen für eine ganze Site und alle ihre Subsites gesetzt. Jeder Benutzer, welcher sich an der Konsole anmelden darf, verfügt im Minimum über diese Berechtigungen, ganz unabhängig davon, welche speziellen Berechtigungen er als Benutzer hat. Diese kommen zu den Site Berechtigungen noch dazu. Somit kann ein Benutzer in einer Site mehr als die Standardrechte haben, wenn er eigene Benutzerberechtigungen zugewiesen hat, niemals aber weniger Rechte Datenbankbenutzer columbusrw Bei all diesen Berechtigungen kann es vorkommen, dass Sie jedem das Recht wegnehmen oder sich selbst versehentlich aus der Konsole aussperren. Mit dem eingebauten Datenbankbenutzer columbusrw können Sie sich immer anmelden. Diesem Benutzer können Sie auch keine 144/ / 01 / deu

145 Sicherheit Berechtigungen setzen. Er hat immer die vollen Rechte und kann daher verwendet werden, die Berechtigungen der anderen Benutzer wieder zu reparieren. 6.2 Standortsicherheit setzen Diese Berechtigungen gelten firmenweit oder sogar firmenübergreifend, wenn die Berechtigung auf der obersten Stufe gesetzt wird. Wählen Sie die Ansicht Site Management und markieren Sie im Strukturbaum die Site. Wechseln Sie im Fenster Site Configuration in das Register Security. Markieren Sie die gewünschte Rolle(n) oder Rechte und wählen im Kontextmenü die gewünschte Aktion. Funktion Grant selected Rights Beschreibung Die selektierten Rechte/Rollen sind allen Benutzern über Vererbung zugewiesen, unabhängig von der effektiven Berechtigung. Deny selected Rights Die selektierten Rechte/Rollen stehen Benutzern ohne explizite Berechtigungen nicht zur Verfügung. Inheritance > Inherit from previous levels Die selektierten Rechte/Rollen werden von der übergeordneten Site übernommen. 6.3 Benutzer autorisieren Wechseln Sie in die Ansicht Workplace. Markieren Sie im User Fenster den Benutzer und wählen Sie im Kontextmenü Security > Grant Console Logon Right / 01 / deu 145/186

146 Sicherheit l Der Benutzer kann sich nun mit seinem Windows-Account an der Konsole anmelden. Funktion Grant Console Logon Right Deny Console Logon Right Beschreibung Dem Benutzer das Recht für den Konsolen-Login zuweisen. Dem Benutzer das Recht für den Konsolen-Login entziehen. 6.4 Benutzersicherheit setzen Wenn der Benutzer für die ganze Firma einer Standard Sicherheitsrolle zugewiesen werden soll, dann können Sie dies nun tun. Selektieren Sie die Rolle(n) und bestätigen Ihre Auswahl mit Apply. Tipp Wenn Sie für diesen Benutzer besondere Berechtigungen setzen wollen, brauchen Sie hier noch keine Rolle zu definieren. Klicken Sie einfach auf Apply. Der Benutzer erscheint ab nun auch im Fenster Site User Security in der Ansicht Site Management. Dort können Sie die Benutzer Rechte und Rollen verwalten. Mehr dazu unter User Security managen (auf Seite 146). 146/ / 01 / deu

147 Sicherheit User Security managen Danach wechseln Sie in die Ansicht Site Management. Im Baum selektieren Sie die Site, für die Sie den Benutzer berechtigen wollen. Wenn Sie dem Benutzer firmenweite Rechte zuweisen wollen, selektieren Sie die Firma. Die Berechtigungen werden auf alle darunterliegende Sites vererbt. Im Fenster Site User Security selektieren Sie den gewünschten Konsolenbenutzer. Im Register Security werden die effektiven Rechte des Benutzers in der aktuellen Site angezeigt. Selektieren Sie die gewünschte Rolle(n) oder Rechte und öffnen das Kontextmenü. Sie haben nun die folgende Auswahl: Menü Grant Right Deny Right Beschreibung Die selektierten Rechte/Rollen werden dem Benutzer explizit zugewiesen. Die selektierten Rechte/Rollen werden dem Benutzer entzogen. Inherit from previous levels Die selektierten Rechte/Rollen werden von der übergeordneten Site übernommen / 01 / deu 147/186

148 Sicherheit 6.5 Security Rollen managen Wählen Sie im Menü Tools > Security > Manage Rights and Roles. Das Fenster mit allen verfügbaren Rechten und bestehenden Sicherheitsrollen wird geöffnet. Im Menüfeld Description wird das jeweilige Recht kurz beschrieben und das Menüfeld Commands enthält die Funktionen für die Verwaltung der Sicherheitsrollen. 148/ / 01 / deu

149 Sicherheit Sicherheitsrolle hinzufügen Klicken Sie im Menüfeld Commands auf Add Role. Geben Sie der Sicherheitsrolle einen Namen und klicken Sie auf Apply / 01 / deu 149/186

150 Sicherheit Rechte hinzufügen oder löschen Es besteht auch die Möglichkeit, einzelne Rechte zu bestehenden Sicherheitsrollen hinzuzufügen oder zu löschen. So fügen Sie ein Recht einer Sicherheitsrolle hinzu Markieren Sie das gewünschte Recht. Klicken Sie im Menüfeld Commands auf Add Rights to Role. Wählen Sie die Sicherheitsrolle und klicken Sie auf Apply. So entfernen Sie ein Recht von einer Sicherheitsrolle Markieren Sie das gewünschte Recht. Klicken Sie im Menüfeld Commands auf Del Rights from Role. Wählen Sie die Sicherheitsrolle und klicken Sie auf Apply. 150/ / 01 / deu

151 Sicherheit 6.6 Auditing Beim Auditing fallen sehr schnell viele Daten an und je mehr protokolliert wird, desto langsamer wird das Columbus System. Bei der Konsole kann es sinnvoll sein, viel zu protokollieren um einen genauen Überblick zu erhalten. Sie können Auswertungen erstellen, wie viele Pakete sie pro Monat installieren, wie viele Computer sie frisch aufsetzen müssen, ob Fehlbedienungen erfolgt sind usw. Bei den Agents und Clients empfiehlt sich das Auditing nur in kritischen Umgebungen oder temporär, um Probleme (z.b. Package Errors) ausfindig zu machen Auditing aktivieren Standardmässig ist das Auditing deaktiviert und muss in der Konsole aktiviert werden. So aktivieren Sie das Auditing Wählen Sie im Menü Tools > Manage Auditing. Klicken Sie im Menüfeld Commands auf Activate Client Auditing. Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung mit OK. Hinweis Damit die Funktionalität von Auditing geladen wird, muss die Konsole neu gestartet werden Auditing einrichten Im Auditing-Fenster werden die Ereignisse aufgelistet, welche für die Konsole, Agents und Clients protokolliert werden können. Wählen Sie im Menü Tools > Manage Auditing. Wählen Sie die Ereignisse welche Sie protokollieren möchten und klicken Sie auf Save / 01 / deu 151/186

152 Sicherheit Reports auswerten Für die Auswertung der protokollierten Ereignisse steht im TaskPanel ein eigener Report zur Verfügung. Wählen Sie im Menü View > Task Panes > Reports. - oder - Wählen Sie im TaskPanel im Kontextmenü Reporting. Wählen Sie im Menüfeld Miscellaneous den Report Auditing Results. Definieren Sie die Abfragekriterien und klicken Sie auf Report. Hinweis Standardmässig werden alle Ereignisse des aktuellen Tages rapportiert. 152/ / 01 / deu

153 Anhang K A P I T E L 7 7 Anhang In diesem Kapitel Hilfestellungen Datenmanagement Connecting Users Lizenzüberprüfung Zusätzliche Infrastruktur Server installieren Systemmeldungen Dieses Kapitel beschreibt eventuelle Spezialfunktionen, eher selten benötigten und fortgeschrittene Funktionen welche bereits grundlegende Columbus Kenntnisse voraussetzen. 7.1 Hilfestellungen In diesem Abschnitt werden Methoden und Vorgehensweisen beschrieben, wie die Funktionsweise des Columbus Systems überprüft werden kann. Diese Anleitungen können auch bei der Problembehebung und -suche angewandt werden / 01 / deu 153/186

154 Anhang Realtime Monitor ausführen Die Funktion Realtime Monitor bietet die Möglichkeit sich online auf einen Computer zu verbinden, um Informationen direkt auszulesen oder den Computer für Debugging Zwecke zu überwachen. Markieren Sie einen Computer und wählen Sie im Kontextmenü All Tasks > Realtime Monitor. Option Script Processing Configuration Equipment Software Logfiles Beschreibung Erlaubt den Ablauf eines Scripts zu verfolgen. Zeigt die Konfigurationseinträge des Clients an. Zeigt die Inventardaten des Computers an. Die Hardware-Werte (z.b. Festplattenspeicher) werden online gelesen und entsprechen dem aktuellen Stand. Zeigt die installierten Software-Pakete. Zeigt die Protokolldatei Brainware.log des markierten Computers an Infrastruktur Dienst Agenten reagieren nicht Sollte hier ein Problem bestehen, versuchen Sie die beiden Infrastruktur Server Dienste zu stoppen und wieder zu starten. Sie können dazu im Windows Startmenü die Menüpunkte Programme Columbus Tools Stop Infrastructure Server und Start Infrastructure Server ausführen. - oder - Sie können auch direkt in der Windows Systemsteuerung unter Administrative Tools Dienste überprüfen, ob die folgenden Infrastrukur Dienste überhaupt gestartet worden sind und gegebenenfalls einen Restart durchführen. - Columbus Infrastructure Guardian - Columbus Infrastructure Server - oder - 154/ / 01 / deu

155 Anhang Wir empfehlen Ihnen in so einem Fall, wenn es möglich ist, einen Reboot des Servers durchzuführen. Besteht die Möglichkeit, dass die Konfiguration des Servers geändert wurde, überprüfen Sie diese, wie im nächsten Punkt beschrieben. Wenn das Problem weiterhin besteht, führen Sie einen Reinstall des Infrastruktur Servers aus. Prüfen Sie bei der Gelegenheit auch, ob mittlerweile Updates oder Hotfixes für den Infrastruktur Server verfügbar sind. Sie finden solche auf unserer Webseite im Downloadbereich. Agenten werden nicht automatisch registriert Stellen Sie wie im obigen Punkt beschrieben sicher, dass die Infrastruktur Dienste gestartet sind. Nach ca. zwei Minuten (je nach Netzverbindungen) sollte der Server in der Ansicht Infrastructure angezeigt werden. Wenn der Server auch dann nicht in der Liste erscheint, führen Sie in der Konsole einen manuellen Refresh der Anzeige durch. Klicken Sie in der Ansicht Infrastructure in das Fenster und drücken Sie F5. Wenn weiterhin nichts passiert, dann stimmt die Konfiguration des Infrastruktur Servers nicht. Die Agenten beziehen die Datenbankzugangsparameter aus der Windows Registry. Überprüfen Sie diese Einträge direkt in der Registry unter HKey_Local_Machine\Software\Brainware\Columbus\6\Database Bei fehlerhaften Konfigurationseinstellungen wie z.b. bei einem falschen Passwort finden Sie auch eine entsprechende Fehlermeldung in der Protokolldatei. Öffnen Sie dazu auf dem Infrastruktur Server im Windowsverzeichnis die Datei BrainWare.log. Suchen Sie nach Einträgen Error connecting to database. Datenbank-Verbindungsparameter korrigieren Wenn der Infrastruktur Dienst sich nicht zur Datenbank verbinden kann, müssen die Verbindungsparameter in der Registry korrigiert werden unter HKey_Local_Machine\Software\Brainware\Columbus\6\Database Sie exportieren den entsprechenden Registry Key auf einem funktionierendem Columbus System, entweder dem Datenbankserver selbst oder einem beliebigen Client - die Verbindungsparameter sind auf jedem Columbus System konfiguriert. Importieren Sie diese.reg-datei auf dem Infrastruktur Server. Folgende Einträge sind vor allem zu überprüfen: Servername Pfad wo die Datenbankdatei lokal am Datenbankserver liegt (keine UNC Notation) Benuternamen und Passwörter (sind in der Regel für die Columbus Datenbank und die Auditing Datenbank identisch) Windows Registry Editor Version 5.00[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\BrainWare\Columbus\6\Database] "AuditDBPassword"="H#..." "AuditDBPath"="D:\\Columbus\\Database\\bwlogging.fdb" "AuditDBServer"="MyDatabaseServer" "AuditDBUser"="columbusrw" "Database"="D:\\Columbus\\Database\\Columbus.fdb" "Host"="MyDatabaseServer" "User"="columbusrw" "Password"="H#..." / 01 / deu 155/186

156 Anhang Agenten Zuweisungen überprüfen Sie haben verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, welche Agenten welcher Site/Firma nun effektiv zugewiesen sind. TaskPanel Wechseln Sie in die Ansicht Infrastructure und markieren Sie den Agent. Klicken Sie im TaskPanel auf Locations served by this agent. l Eine Auswertung wird angezeigt mit allen Sites, denen dieser Agent direkt zugewiesen ist. Hinweis Dieser Menüpunkt erscheint nur bei Agenten, wo eine Zuordnung zu einer Site sinnvoll ist. Site Information Wechseln Sie in die Ansicht Site Management und markieren Sie im Strukturbaum die Firma/Site. Wählen Sie im Fenster Site Configuration das Register Infrastructure. l Alle für die markierte Firma/Site zuständigen Agenten werden aufgelistet. Spalte Computer Service Beschreibung Name des Infrastruktur Servers, auf dem der Agent läuft. Das Icon zeigt an, ob der Agent über Vererbung oder direkt zugewiesen wird. Explicit assignment Inherited assignment Zugewiesener Agent Der Site zugewiesener Agent. Der Site zugewiesener, aus übergeordneter Struktur vererbter Agent. 156/ / 01 / deu

157 Anhang Company/Site Properties Die zuständigen OS Deployment Agent und Software Deployment Agent sind auch über die Eigenschaften der Firma oder Site ersichtlich. Markieren Sie die Firma oder Site und wählen Sie im Kontextmenü Properties Langsamer Konsolenaufbau beim Login Der Aufbau des Strukturbaums kann bei grossen Umgebungen für Benutzer mit eingeschränkten Rechten sehr langsam sein. Um dieses Verhalten zu eliminieren, gibt es ein spezielles Recht welches die Anzeige des gesamten Strukturbaums erlaubt ohne damit die Sicherheit der einzelnen Computer und Benutzer zu verändern. So aktivieren Sie dieses Recht Logon an der Konsole mit dem Benutzer COLUMBUSRW Wechseln Sie in die Ansicht SITE MANAGEMENT Selektieren sie im Tree die oberste Site ORGANISATIONS Nun teilt man allen Konsolenbenutzern das Recht "CO_LISTTREEALL" zu Der Effekt ist, dass beim Aufbau des Strukturbaums nicht mehr verifiziert wird, ob ein Mitarbeiter in diesem Bereich überhaupt Rechte hat. Der Mitarbeiter kann also den gesamten Strukturbaum unabhängig seiner Rechte sehen. Die anderen Security Einstellungen (also was er in einem solchen Tree oder mit Objekten machen kann) werden davon nicht beeinflusst - der Mitarbeiter kann deshalb also keine neuen Berechtigungen erlangen sondern lediglich die ganze Struktur sehen / 01 / deu 157/186

158 Anhang 7.2 Datenmanagement Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit wichtigen Aspekten der Datenhaltung, wie dem Betrieb und Tuning des Datenbankservers, Pflege der Datenbank und Möglichkeiten der Datenauswertung und des Datenexports Sicherung und Wiederherstellung der Columbus Datenbank Die Columbus Datenbank enthält alle relevanten Daten für den Betrieb eines Columbus Systems. Darunter fallen Konfigurationsdaten der Infrastruktur, Paketzuweisungen und Betriebssystemkonfigurationen. Wenn die Datenbank aus irgendeinem Grund zerstört wird, etwa im Falle eines Hardwareausfalls oder auch durch Fehlbedienung können die Daten nicht wieder automatisiert generiert werden. Hinweis Um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten ist es unumgänglich, dass sie die Datenbank regelmässig sichern Die Datenbank muss in regelmässigen Intervallen reorganisiert werden, damit die Performance aufrecht erhalten werden kann. Die Reorganisation der Datenbank erfolgt bei einer Firebird Datenbank nur bei der Wiederherstellung. Hinweis Die Datenbank muss in regelmässigen Abständen nicht nur gesichert, sondern auch wiederhergestellt werden. Database Backup Agent Der Database Backup Agent ist für die periodische Datensicherung der Columbus Datenbankdateien verantwortlich. Der Agent erstellt gemäss Konfiguration einen konsistenten Datenbank-Snapshot in mehreren Generationen. Diese Backup-Dateien können mit der normalen Datensicherung gesichert werden. Datenbank Wiederherstellen Hinweis Nur mit den SYSDBA-Account kann eine Datenbank gesichert und wiederhergestellt werden. Zum Zurückladen der Datenbank benötigen sie also das Passwort vom SYSDBA. Beim Restore muss der Datenbankserver kurzfristig gestoppt werden. Dabei verlieren alle Clients ihre Verbindung, es tritt dabei aber kein Fehlverhalten auf. Eventuell wird bei diesem Durchgang keine Software installiert oder kein Feedback zurück geschrieben. Das wird der Client beim nächsten Durchlauf nachholen. Sie können für einen kombinierten Backup/Restore zu Performance-Optimierungszwecken auch das Columbus Database Update Tool verwenden. Siehe Performance Optimierung (siehe "Datenbank Tuning Massnahmen" auf Seite 160) So stellen sie die Datenbank wieder her Stoppen sie den Datenbankserver Entfernen sie die Datenbankdatei [D:\Columbus\Database\]Columbus.fdb l Wir empfehlen, die Datei nicht sofort zu löschen, sondern sie umzubenennen. Wenn alles wieder korrekt läuft, können sie die Datei löschen. Starten sie den Datenbankserver wieder. 158/ / 01 / deu

159 Anhang Wenn sie nun die Konsole starten, erscheint beim Einloggen die Meldung, dass die Datenbankdatei nicht gefunden werden konnte und sie werden gefragt, ob sie eine Sicherungsdatei zurückladen wollen. Wählen sie OK. Sicherungsdatei auswählen Im folgenden Dialog bestimmen sie, welche Datei zurückgeladen wird. Geben sie das Passwort vom Datenbankadministrator SYSDBA im Feld Password an. Im Feld Backup file to be restored geben sie den Pfad zur Sicherungsdatei an. Im Feld Target database file ist der Pfad zur Columbus Datenbank bereits ausgefüllt. Es handelt sich dabei um die in der Konsole konfigurierte Datenbank. Klicken sie Restore, um die Datei wiederherzustellen / 01 / deu 159/186

160 Anhang Nach der Meldung, dass der Restore erfolgreich ausgeführt worden ist, können sie sich wieder normal an der Konsole anmelden Performance Optimierung Besonders in grossen Umgebungen hat sich gezeigt, dass eine optimale Konfiguration und Pflege der Datenbank nötig ist, um eine ausreichende Performance des Columbus Systems sicherzustellen. Dazu gehören Massnahmen wie internes Caching des Datenbankservers Multiprozessorausnutzung und ein regelmässiges Sichern und Wiederherstellen der Datenbank. Hinweis Bei Firebird wird nur bei einer Wiederherstellung (restore) die Datenbank optimiert und reorganisiert. Wir empfehlen deshalb, bei einer Umgebung bis 1000 Computer jeden Monat und bei grösseren Umgebungen jede Woche eine eine Sicherung mit anschliessender Wiederherstellung (auf Seite 161) über den Database Backup Agent durchzuführen. Datenbank Tuning Massnahmen Hinweis Für diesen Update muss die Datenbank gestoppt werden. Falls dies im Moment nicht möglich ist, führen Sie die Optimierung zu einem späteren Zeitpunkt durch. So optimieren Sie die Datenbankleistung Wählen Sie im Startmenü Columbus > Tools > Manage Database. l Die Programmdatei ColDBManager.exe aus dem Verzeichnis \Columbus\Firebird wird gestartet. Geben Sie das Passwort des SYSDBA-Benutzers ein und klicken Sie auf Connect. l Wird im Feld Database Config der Pfad zum Firebird Verzeichnis nicht automatisch übernommen, klicken sie auf das [...]-Icon und wählen Sie die Datei firebird.conf aus dem Programmverzeichnis (Standardmässig C:\Program Files\Columbus\Firebird). Sobald Sie an der <C_DB_> angemeldet sind, werden alle verfügbaren Optionen eingeblendet. Markieren Sie die gewünschten Jobs und klicken Sie auf Apply Job. Hinweis Für den Update muss die Datenbank gestoppt werden. Falls dies im Moment nicht möglich ist, brechen Sie den Vorgang ab und führen Sie die Optimierung zu einem späteren Zeitpunkt durch. 160/ / 01 / deu

161 Anhang Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung mit Yes. Job Apply database cache Beschreibung Erhöht die Anzahl der Cache Pages auf dem Server. In der Datei firebird.conf. wird folgender Eintrag geschrieben: DefaultDbCachePages = Diese Option ist ab Version 6.6 standardmässig aktiviert. Use 2 CPU on Server Auf einem Multiprozessorsystem wird die Verwendung des zweiten Prozessors aktiviert. Dies erhöht die Performance des Datenbankservers bei gewissen Operationen, wie z.b.dem Verarbeiten von Inventardaten. In der Datei firebird.conf. wird folgender Eintrag geschrieben: Insert Index Again Remove unnecessary asset Backup and restore database CpuAffinityMask = 3 Diese Option wird ab Version 6.6 nicht mehr benötigt. Entfernt veraltete Einträge (obsolete) aus der Asset-Tabelle. Dies reduziert die Datenbankgrösse und erhöht die Performance. Erstellt eine Sicherung der Columbus Datenbank und führt auch eine Wiederherstellung durch. Dabei wird reservierter Platz von gelöschten Einträgen freigegeben und die Transaktionszähler zurückgesetzt. Sicherung mit anschliessender Wiederherstellung Eine Wiederherstellung der Datenbank ist der einzige Weg diese zu optimieren und reorganisieren. Der Database Backup Agent bietet die Möglichkeit, eine Datensicherung mit anschliessender Wiederherstellung automatisch durchzuführen. So erstellen Sie eine Sicherung mit anschliessender Wiederherstellung Markieren Sie den Database Backup Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie im TaskPanel die Funktion Schedule backup with restore. Es erscheint ein Sicherheitshinweis, der Sie darauf aufmerksam macht, dass bei diesem Vorgang der Datenbank Server kurzzeitig gestoppt wird. Dabei verlieren alle Konsoleen, Agenten und Clients ihre Verbindung. Laufende Prozesse (z.b. Refresh des SW-Depots) können unterbrochen werden und geöffnete Konsole müssen evtl. frisch gestartet werden, weil die angemeldeten Benutzer ihre Autorisierung verloren haben. Hinweis Wir empfehlen die Backup&Restore Operation nur in Randzeiten vorzunehmen, wo keine weiteren Operationen stattfinden oder terminiert sind. Bestätigen Sie die Systemmeldung mit OK. Tragen Sie das Datum und die Startzeit für das Backup / 01 / deu 161/186

162 Anhang Markieren Sie bei Bedarf die Option Job is executed repeatedly für ein regelmässiges Backup. l Ansonsten wird das Backup nur einmal ausgeführt. Klicken Sie auf Next und auf der Abschluss-Seite auf Finish um das Backup auszuführen. Objekt Date / Time Job is executed repeatedly, repeating interval is... minutes Beschreibung Datum und Zeit des ersten Backups (Format entspricht dem eingestellten Betriebssystemformat, z.b. dd.mm.jjjj) Zeitintervall für ein wiederholendes Backup (1440 Minuten = 1 Tag) Verwendung von Search Conditions Bei der täglichen Arbeit tauchen häufig Wünsche nach besonderen Abfragen auf, die mit den Standardreports oder den Ad hoc Abfragemöglichkeiten nicht oder nur schwer durchgeführt werden können. Mit dem nötigen Wissen um Datenbankstrukturen und SQL Abfragen ausgestattet, können in Columbus eigene Abfragen erstellt und für die weitere Verwendung gespeichert werden. Zum leichteren Einstieg werden drei Beispiele mitgeliefert. Weitere Abfragen werden in unserer Knowledgebase veröffentlicht werden. Unser Helpdesk nimmt auch gerne Anregungen für weitere Abfragen entgegen oder hilft bei der Erstellung. Folgende Abfragen sind standardmässig enthalten Computers / Users offline since... Computers oder Benutzer, die sich seit einem bestimmten Datum nicht mehr an der Datenbank gemeldet haben. Da der Columbus Client normalerweise jeden Tag anläuft, kann man annehmen, das Computer oder Benutzer, welche sich seit z.b. drei Monaten nicht mehr ge- 162/ / 01 / deu

163 Anhang meldet haben, nicht mehr aktiv sind und dementsprechend aus dem System gelöscht werden können. Detected in PreBoot... Neue Computer werden beim ersten aufstarten automatisch vom PXE Server in der Columbus Datenbank registriert. Da der Computer zu diesem Zeitpunkt keinen Namen hat, wird er mit der MAC-Adresse registriert. Mit diesem Query findet man unter allen inaktiven Computern die heraus, die nur mit der MAC-Adresse registriert sind. Bearbeiten von Search Conditions Folgende Bearbeitungsmöglichkeiten stehen ihnen auf der Navigation bar zur Verfügung. Funktion Add Condition Edit Condition Delete Condition Undelete Condition Beschreibung Öffnet den Edit Search-Condition Dialog zum Hinzufügen eigener Search Conditions Öffnet den Edit Search-Condition Dialog zum Editieren bestehender Conditions Löschen von Conditions Wiederherstellen von gelöschten Conditions, solange die Datenbank nicht gesichert und wiederhergestellt wurde. Feld Type Name Condition Beschreibung Computer oder Benutzer, je nach Auswahl erscheint die Abfrage bei der Computer- oder der Benutzersuche. Bezeichnung für die Suchbedingung. Dieser Name wird in der Dropdown Box angezeigt. SQL Abfrage. Durch Verwendung von '{Anzeigetext}' wird ein Abfgragefenster geöffnet, in welchem der Benutzer eine Eingabe machen kann. Hinweis Die Abfrage ist auf 256 Zeichen begrenzt / 01 / deu 163/186

164 Anhang Description Detaillierte Beschreibung der Suchbedingungen. Öffnen eines Eingabefensters Durch die Verwendung von '{}' wird ein Fenster geöffnet, welches den angegebenen Text und ein Eingabefeld anzeigt. Der Benutzer kann hier einen Wert angeben, welcher der Sucheabfrage übergeben wird. In diesem Beispiel können sie das Datum eingeben, ab welchem sich die Benutzer nicht mehr gemeldet haben. Dieses Datum muss so eingegben werden, wie es in der Datenbank abgelegt ist, also in der Form yyyymmddhhmmss Inventardaten in der Konsole managen Eigene Inventardaten erfassen Die einfachste aber auch aufwendigste und fehleranfälligste Art Inventardaten zu erfassen, ist sie manuell einzugeben und zu pflegen. Zusätzlich zu den automatischen Funktionen technische Inventardaten zu erheben besteht die Möglichkeit, in der Konsole manuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Asset Daten zu erfassen, zuzuweisen und zu verwalten. Markieren Sie im Fenster Devices bzw. Users einen oder mehrere Computer oder Benutzer. Wählen sie im Kontextmenu All Tasks > Inventory. Im erscheinenden Untermenu wählen Sie die Funktion Edit manual asset data. 164/ / 01 / deu

165 Anhang Dies öffnet den Dialog Edit manual Asset Data. Über das Kontextmenü können Sie eine Datenstruktur aufbauen, um die zu erfassenden Daten übersichtlich anzulegen. Dazu stehen ihnen die Befehle Add Item to current tree, Add Main tree item und Remove item zur Verfügung. Haben Sie die gewünschte Struktur erstellt, können Sie ein Element auswählen und im Feld Value den gewünschten Wert eintragen. Früher manuell erfasste Werte können auch in der Drop Down Box ausgewählt werden, was den Erfassungsaufwand reduziert und eine einheitlichere Datenerfassung ermöglicht. Wenn zu einem Eintrag in der Struktur ein Wert erfasst worden ist, wird dies unter der Registerkarte Asset/Parameters des entsprechenden Computers bzw. Benutzers angezeigt. Struktureinträge ohne Werte erscheinen in dieser Liste nicht. Alle erfassten Werte stehen - wie die automatisch gelieferten Werte - für Auswertungen, wie z.b. das Reporting oder den Export zur Verfügung / 01 / deu 165/186

166 Anhang Re-Deliver /Delete & Re-Deliver Inventory Mit der Funktion Re-Deliver Inventory haben Sie die Möglichkeit, unabhängig der Job Intervalle (daily, weekly usw.) das Inventory der selektierten Computer oder Benutzer neu zu generieren und in die Datenbank einzutragen. Selektieren Sie den oder die gewünschten Computer/Benutzer. Wählen Sie im Kontextmenü entweder die Option Re-Deliver Inventory, um eine Neulieferung zu erzwingen. - oder - Delete & Re-Deliver Inventory, um sämtliche bestehende Inventareinträge zu löschen und eine Neulieferung zu erzwingen. Vor dem Ausführen dieser Aktion erscheint eine Sicherheitsabfrage, bestätigen Sie diese mit OK. Die Funktion Delete & Re-Deliver Inventory löscht vorgängig alle Einträge, auch die manuell erfassten Asset Daten, und ruft dann die Inventory Daten der selektieren Computer/Benutzer neu ab. Diese Funktion ist nützlich, falls sich z.b. Änderungen in der Struktur der Inventardaten ergeben haben und man alle alten Einträge loswerden will. Hinweis Für beide Funktionen ist ein Durchlauf des Columbus Client auf dem Computer notwendig um neue Inventarwerte zu liefern. Dieser kann im Kontextmenu mit Process SW Update (CTRL+S) erzwungen werden. Dies funktioniert allerdings nur für Inventory Daten die durch den Columbus Client angeliefert werden, die Inventory Daten die durch den InventoryScanner ermittelt wurden, bleiben erhalten Erstellen von Auswertungen Zum Erstellen von Auswertungen wechseln Sie in der RibbonBar in die Ansicht Reporting. Verfügbare Auswertungen Die Reports werden in Kategorien gegliedert, Wählen Sie Software Licenses, können Sie Lizenzstatistiken erstellen, sowie Reports für die Softwareverteilung und diverse Spezialreports. Unter Users and Machines erstellen Sie Auswertung über die Inventardaten. Bevor Sie einen dieser Reports ausführen, müssen Sie im Computer, respektive Users Fenster die Computer und Benutzer auswählen, über die Sie Auswertungen erstellen wollen. Unter Software Availability finden sie Reports zu Verfügbarkeit und Status von Software Paketen. Unter Miscellaneous finden sie weitere spezielle Reports wie Auditing Auswertungen und Zuweisungen von Client Config Templates. 166/ / 01 / deu

167 Anhang Anpassen von Reports Reports werden in Form einer Grid View dargestellt. Diese Anzeige kann einerseits nach belieben modifiziert werden indem Zeilen oder Spalten gelöscht oder verschoben werden, andererseits kann das Resultat in verschiedene Ausgabeformate übergeben werden Daten exportieren Einleitung Da mit Columbus sämtliche Computer in einem Unternehmen aufgesetzt, Software darauf verteilt und Inventardaten gesammelt werden, finden sich in der Columbus Datenbank schon bald unzählige Daten, welche wichtige und wertvolle Informationen für einen effizienten IT-Betrieb enthalten. Es besteht daher ein grosses Bedürfnis, auf diese Daten für betriebliche Auswertungen oder als technische Datenbasis für weitere Applikationen zugreifen zu können. Columbus verfügt über eine universelle Schnittstelle zum Datenexport und Datenaustausch mit anderen Applikationen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der einfachen Erstellung von Inventarlisten in Microsoft Excel bis zur Bereitstellung der Daten in Helpdesk Managementsystemen wie dem Columbus OperationsManager oder der Weiterverarbeitung der Daten in Asset Managementsystemen wie Columbus Asset Enterprise / 01 / deu 167/186

168 Anhang Fenster Data Export Im rechten Teil werden die verfügbaren Exporte aufgelistet. Sie sehen den Namen, den Typ und wann der Export das letzte Mal ausgeführt worden ist. Im TaskPanel auf der linken Seite stehen ihnen die möglichen Funktionen zur Verfügung. Wenn Sie den Export über den Reporting and Cleanup Agent starten, finden Sie zusätzlich die Option Time Scheduler (siehe "Datenexport automatisch ausführen" auf Seite 180). Welche Daten können exportiert werden Zur Zeit können folgende Daten exportiert werden: Computerdaten Von einem oder mehreren Computern können sämtliche Inventardaten, wie installierte Software und erkannte Hardware sowie die zugewiesenen Sourcee exportiert werden. Software- und Paketinformationen Von einzelnen Software-Depots lassen sich sämtliche Informationen zu den verfügbaren Sourceen exportieren. Benutzerdaten Welche Exportformate stehen zur Verfügung Je nach dem weiteren Verwendungszweck ist es wichtig in welchem Format die Daten ausgegeben werden können. Zur Zeit stehen folgende Ausgabeformate zur Verfügung: Excel Export Excel Export with Template (siehe "Microsoft Excel" auf Seite 173) XML Export Columbus Asset Export (siehe "Datenexport für Columbus Asset" auf Seite 177) XSL Export CSV Comma seperated 168/ / 01 / deu

169 Anhang Anforderungen Die Datenexporte können nicht bloss als Datei gespeichert werden sondern auch direkt als an verschiedene Empfänger verschickt werden. Voraussetzung für diese Funktion ist die Konfiguration der Zugriffsparameter zu einem -Server. -Server konfigurieren Um Datenexporte als zu versenden, muss die Verbindung zu einem -Server konfiguriert werden. Dazu müssen folgende Einstellungen in der Registry auf dem Infrastruktur Server erstellt werden: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\BrainWare\Columbus\6\Export] "SMTPServer"="mail.myserver.com" "SMTPPort"="25" "SMTPUsername"="myusername" "SMTPPassword"="mypassword" Eintrag SMTPServer SendAccount SMTPPort SMTPUsername SMTPPassword Beschreibung DNS Name des Mailservers, über den die s verschickt werden sollen. Adresse unter der die s verschickt werden sollen Angabe des Ports für den Zugriff auf den Mailservers. Standardmässig wird Port 25 verwendet. Benutzername, welcher für die Authentifizerung am Mailserver verwendet werden soll. Passwort des Mail-Benutzers für die Konsole konfigurieren Es besteht auch die Möglichkeit Exporte nicht nur über den Agent zu terminieren sondern auch direkt von der Konsole auszuführen. Aus diesem Grund muss die Konsole ebenfalls auf diese Einstellungen zugreifen können. Diese können alternativ auch in der Konfigurationsdatei der Konsole, cmc.ini konfiguriert werden. Dadurch stehen diese Einträge auch zur Verfügung falls man die Konsole auf einen anderen Computer kopiert, oder sie über eine Freigabe direkt vom Server startet. Fügen Sie die folgende Sektion der cmc.ini Datei hinzu: [ Server] SMTPServer=mail.myserver.com SMTPPort=25 SMTPUsername=myusername SMTPPassword=mypassword Zuerst wird ein Eintrag in der Registry gesucht. Ist dort kein Host angegeben, wird in der cmc.ini nachgeschaut. So kann die Konsole von Remote gestartet werden, ohne Konfigurationseinstellungen in der Registry vornehmen zu müssen / 01 / deu 169/186

170 Anhang Neuer Datenexport erstellen Ein neuer Report kann auf verschiedene Arten erstellt werden. In diesem Kapitel wird der Export von Computerdaten beschrieben. So erstellen Sie einen neuen Datenexport Wählen Sie im Menü Tools > Data Exports. - oder - Wählen Sie die Ansicht Workplace, markieren Sie im Fenster Devices die Computer und wählen Sie im Kontextmenü Export Data. - oder - Wählen Sie die Ansicht Infrastructure, markieren Sie den Reporting and Cleanup Agent und wählen Sie im TaskPanel die Funktion Define Export. Hinweis Nur der Weg über den Reporting and Cleanup Agent bietet die Möglichkeit, den Export automatisiert zu bestimmten Zeiten ausführen zu lassen. Klicken Sie im Menüfeld Data Export auf Define new. Datentyp auswählen Im ersten Dialogfenster wird definiert, welcher Datentyp exportiert werden soll. Hinweis In diesem Kapitel wird der Export von Computerdaten beschrieben. Je nach gewähltem Datentyp erscheinen andere Folgeseiten. Geben Sie im Feld Export Title dem Export einen sprechenden Namen. Wählen Sie die Option Machines und klicken Sie auf Next. Option Export Title Machines Packages Beschreibung Bezeichnung für den Datenexport. Listet Computer mit ihren Inventardaten auf. Listet die verfügbaren Pakete eines SW-Depots auf. 170/ / 01 / deu

171 Anhang Software User Synchronization to Columbus <ASX> or Spider Listet die verfügbare Software eines SW-Depots auf. Exportiert die Benutzerdaten. Gleicht Computer-, Inventar- und Benutzerdaten mit dem Columbus LCM <ASX> ab und liefert technische Daten und Auswertungen über die Softwarenutzung. Computer definieren In diesem Dialogfenster wird definiert, welche Computerdaten exportiert werden sollen. Markieren Sie die gewünschte Option und klicken Sie auf Next. Feld Export all machines selected in the Console Export all machines Define the machines for this Export Machine of type Beschreibung Exportiert die Daten der in der Konsole markierten Computer. Für diese Option muss der Export über das Kontextmenü im Fenster Devices gestartet/aufgerufen werden. Exportiert die Daten von allen Computer-Objekten. Wählen sie diese Option, wenn sie bestimmte Computer für einen Export selektieren wollen. Es erscheint später eien Seite, wo Sie die Selektion vornehmen können. Wenn Sie die Computer kategorisiert haben (Computer kategorisieren (auf Seite 81)) können Sie nur einen bestimmten Typ für den Export auswählen, z.b. zum Erstellen einer Liste aller Notebooks / 01 / deu 171/186

172 Anhang Export Format In diesem Dialogfenster wird das Ausgabeformat bestimmt und definiert. Je nach gewähltem Format erscheinen zusätzliche Folgeseiten für den Export. Wählen Sie das Format für den Export. Wählen Sie die Ausgabe und klicken Sie auf Next. Hinweis Befindet sich die Datei auf dem gleichen Server sind im Fenster Security keine Verbindungsparameter erforderlich. Feld Export Format Send to Parameters Beschreibung Hier bestimmen sie das Ausgabeformat. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung: Excel Export Excel Export with Template XML Export Columbus Asset Export (siehe "Datenexport für Columbus Asset" auf Seite 177) XSL Export CSV Comma seperated Hier bestimmen sie, was mit den Daten geschehen soll File, Sie können den Export als eine Datei speichern , Sie können diese Datei auch sofort als verschicken. Je nach gewählten Optionen müssen sie noch weitere Parameter angeben. Die zu definierenden Werte der Parameterliste verändern sich je nach oben ausgewählten Einstellungen. Filename of export, Für den Excel Export müssen sie hier die Ausgabedatei inklusive dem Pfad angeben. Die Datei sollte die Erweiterung.xls haben. Template for Export, Name der Template Datei. Diese Datei muss 172/ / 01 / deu

173 Anhang Include inventory items Include detected software Include Ppackage Assignments and Status Microsoft Excel bereits existieren. XML desination file, Für den XML Export müssen sie hier die Ausgabedatei inklusive dem Pfad angeben. Die Datei sollte die Erweiterung.xml haben. Destination address, Wenn sie die Datei als versenden wollen, geben sie hier die Adresse des gewünschte Empfängers an Separation Tag, Beim CSV Export können sie hier das zu verwendende Trennzeichen definieren. Übliche Zeichen sind "," oder ";" Es werden auche vorhandene Inventarwerte exportiert. Wenn Sie diese Option anwählen, dann kann auf einer Folgeseite ausgewählt werden, welche Inventarwerte exportiert werden sollen. Inventarwerte können manuell erfasst, vom Columbus Client, von Inventory Scripts und vom Inventory Scanner geliefert worden sein. Es werden vom Inventory Scanner auf der Festplatte gefundenen Software Produkte exportiert. Wenn Sie diese Option anwählen, dann kann auf einer Folgeseite ausgewählt werden, welche Software Produkte exportiert werden sollen. Es werden auch Informationen über die installierten Software Pakete exportiert. Export in Excel kann auf zwei verschiedene Arten geschehen. Bei der einfacheren Variante wird für den Export eine neue Excel Datei angelegt. Diese enthält zwei Worksheets mit den jeweiligen Daten Columbus_Inventory enthält die einzelnen Inventory Werte Columbus_Software enthält die installierte Software zur jeweiligen Maschine Will man speziell formatierte Listen, Diagramme usw. erstellen, empfiehlt sich die zweite Möglichkeit des Excel Exports mit einem Template. Hinweis Durch die maximale Breite eines Worksheets von 250 Spalten, ist die Anzahl von möglichen Werte sowohl bei der Software als auch bei Inventory Werten auf 250 begrenzt. Werden mehr Werte für den Report definiert, wird der Report bei 250 Werten abgeschnitten / 01 / deu 173/186

174 Anhang Export über ein Excel-Template Im Konsolenverzeichnis \Columbus\Console\Export befindet sich die Template-Datei OverviewTemplate.xls. In die Register Columbus_Inventory und Columbus_Software werden alle ausgewählten Inventardaten abgefüllt. Über Zellverweise lassen sich mit diesen Daten beliebige Auswertungen erstellen. Das Register Summary enthält eine Übersicht, die als Stammblatt für die Computer benutzt werden kann. Im Register Software lässt sich über die Gruppierung und Summierung eine Lizenzstatistik erstellen. DataExport_Abhängige Einstellungen Auswählen des Software Depots Haben Sie die auf der Startseite die Option Packages angewählt, müssen sie noch angeben von welchem Software Depot sie die Paketinformationen exportieren wollen. Wählen sie in der Dropdown Box den Infrastrukturserver aus, welcher das gewünschte Software Depot enthält. Klicken sie Finish, um die Erstellung der Exportdefinition abzuschliessen. Damit ist die Konfiguration bereits beendet. Bei den anderen Exporttypen, geht die Konfiguration jetzt erst richtig los. Inventory Items Haben Sie Inventarwerte für den Export angewählt, dann erscheint das Fenster Inventory Items Selection. Bestimmen sie die Inventardaten, welche sie exportieren wollen, indem sie das entsprechende Kontrollkästchen bei den gewünschten Einträgen selektieren. Nur die selektierten Inventarwerte werden exportiert. Wenn Sie ein Kontrollkästchen selektieren, werden auch alle darunterliegenden Einträge mitselektiert. 174/ / 01 / deu

175 Anhang Wollen Sie nur einzelne Werte auswählen, öffnen Sie zuerst den Strukturbaum und selektieren Sie nur die gewünschten Werte. Bei den darüberliegenden Werten erscheint ein gefülltes Kontrollkästchen. Das zeigt, dass nur einzelne Werte im darunterliegenden Strukturbaum ausgewählt worden sind. Hinweis Damit Berichte mit dem Excel-Template korrekt funktionieren, muss im Minimum der Ast Asset.Summary ausgewählt werden / 01 / deu 175/186

176 Anhang Software Haben Sie erkannte Software Produkte für den Export angewählt, dann erscheint das Fenster Software Selection und zeigt alle in der Datenbank vorhandenen Produktdefinitionen an. Sie können entweder alle Software Produkte exportieren, indem Sie die Option Export all Software anwählen - oder - Bestimmen Sie die Software Produkte, welche sie exportieren wollen, indem sie die gewünschten Einträge im oberen Fenster selektieren und durch Klick auf die Pfeil nach Unten Taste ins untere Auswahlfenster übernehmen. Die Schaltfläche Pfeil nach Oben entfernt selektierte Einträge aus dem Auswahlfenster. 176/ / 01 / deu

177 Anhang Computer auswählen Hat man definiert, dass man für einen Export die Maschinen vordefinieren möchte, kann dies im Menu Select Machines gemacht werden. Selektieren sie die gewünschten Computer für den Export, durch Anwählen des entsprechenden Kontrollkästchens. Möchte man hingegen jeweils immer alle Maschinen exportieren muss auf der Computer-Auswahlseite die Option Export all Machines selektiert werden. Datenexport für Columbus Asset Für den Export muss vor allem die Schnittstelle von Columbus Asset korrekt konfiguriert und sinnvolle Optionen ausgewählt werden. Sie benötigen in Columbus Asset in der Regel zwar alle Computer, aber pro Computer nur die Inventarwerte und die Software Produkte, welche sie auch effektiv in Columbus Asset managen. Zum Erstellen eines Asset Exports, wählen sie im Define Export Assistenten die Option Synchronisation to Columbus Asset und konfigurieren die weiteren Parameter wie folgt / 01 / deu 177/186

178 Anhang Konfiguration der Schnittstelle Auf der ersten Seite geben Sie die Verbindungsparameter der Columbus Asset-Schnittstelle an. Die Felder sind mit Standardwerten gefüllt, die korrekt sind, wenn die Schnittstelle auf demselben Computer installiert ist. Wenn dies nicht der Fall ist, muss statt localhost der Name des Computers eingetragen werden, auf dem die Schnittstelle installiert ist. Feld Webservice URL Username Password Beschreibung HTTP Adresse des Columbus Asset Webservice. Wenn die Schnittstelle nicht lokal installiert ist, ist statt localhost der Name oder die IP Adresse des Webservers einzutragen, auf dem die Schnittstelle läuft. Für die Schnittstelle konfigurierter Benutzer zum Datenbankzugriff auf Columbus Asset. Sie finden diese Angaben in der KonfiguratWeb Passwort des Benutzers. Dieses Passwort wird verschlüsselt in der Datenbank abgelegt. Hinweis Zur Überprüfung der Schnittstelle klicken Sie die Schaltfläche Check Connection. Im Fenster Result... erscheint darauf eine entsprechende Meldung, ob die Verbindung erfolgreich war oder nicht. Use the default settings for Columbus Asset+ Wenn Sie zu Columbus noch eine Standardinstallation von Asset+ installiert haben, dann können Sie diese Option anwählen. Die folgenden Seiten sind dann nicht nötig, da die Standardwerte verwendet werden können. 178/ / 01 / deu

179 Anhang Festlegen der Optionen Damit die Computer sinnvoll ins Asset System übertragen werden können müssen die beiden Systeme aufeinander abgestimmt werden. Wählen Sie die Schaltfläche Get Asset Types, um die in Asset definierten Assetklassen und Statusangaben auszulesen. Dies kann einige Sekunden dauern. Danach stehen die in Asset verwendeten Typen und Status in Drop Down Boxen zur Auswahl. In der oberen Liste definieren Sie die Zuordnung der in Columbus verwendeten Hardware Typen auf die entsprechenden Assetklassen. Selektieren Sie das Kontrollkästchen in der Spalte Export für die Columbus Hardware Typen, welche exportiert werden sollen. Klicken Sie danach ins entsprechende Feld in der Spalte Asset Type. Sie können nun in einer Drop Down Box den passenden Asset Type zuordnen. In der unteren Liste ordnen Sie den in Columbus verwendeten Status den entsprechenden Status in Asset zu. Dieser wird als Initialstatus beim Anlegen des Assets gesetzt. Wählen Sie für jeden Columbus Status den gewünschten Initialstatus für Asset aus. Sie müssen für jeden Status eine Zuordnung vornehmen, auch wenn er nicht verwendet wird. Bei den Stati Not Managed und für Computer, welche in Columbus gelöscht wurden, kann man nur inaktive Archivstati aus Asset zuordnen. Bei diesen Status wird der entsprechende Computer in Asset von der Funktionseinheit gelöst! Zu guter Letzt legen Sie noch Zusätzliche Einstellungen fest. Selektieren Sie die Option Export Users to Asset, um auch alle Benutzerdaten zu übertragen. Selektieren Sie die Option Export the Software list, um die Software Produktdefinitionen zu übertragen, Diese werden in Asset als Software eingetragen. Damit werden Auswertungen über installierte Software und Lizenzauswertungen ermöglicht. Die Liste muss einmal übertragen werden und danach nur mehr nach Änderungen der Produktdefinitionen. Sie können diese Option nach dem Erstexport wieder deselektieren, um bei den regelmässigen Exports Zeit zu sparen / 01 / deu 179/186

180 Anhang Select Inventory items Nun erscheint das Fenster Inventory Items Selection. Wenn Sie alle Inventarwerte anwählen, werden auch wirklich alle Inventardaten exportiert. Dies kann mitunter eine riesige Datenmenge und eine hohe Systembelastung generieren. Es ist dringend empfohlen, nur die wirklich benötigten Inventardaten zu exportieren. Ein gewisser Grundstock an Inventarwerten, welcher zur Anzeige benötigt wird, ist bereits in Asset vordefiniert und wird automatisch von der Schnittstelle übertragen, dies betrifft vor allem Werte unter Asset.Summary. Sie können also auch einmal starten, ohne zusätzliche Werte auszuwählen. Hinweis Wählen sie nicht alle Inventar Einträge aus, damit überfluten sie Columbus Asset unnötig mit Daten, welche sie nachher nicht benötigen. Die Datenbank wird unnötig aufgeblasen und die Verarbeitung des Exports kann ihren Server für Stunden lahmlegen! Technische Voraussetzungen Columbus Asset muss funktionsfähig installiert und für die Kommunikation mit Columbus konfiguriert sein. Zu diesem Zweck wird ein eigener Webservice eingerichtet. Für die Datenbank Anbindung des Exporters muss die Datei midas.dll im Systemverzeichnis installiert sein. Ohne diese Datei ist eine Datenbank Kommunikation nicht möglich. Das Columbus Setup installiert diese Datei im Systemverzeichnis des Infrastruktur Servers und im Verzeichnis der Konsole, für den Fall dass sie die Konsole von einem anderen Computer aus starten, wo diese DLL nicht installiert ist. Daten exportieren Datenexport automatisch ausführen Zum Bearbeiten einer Exportdefinition wechseln sie in die Infrastruktur Ansicht. Wählen sie nun auf dem betreffenden Server den Reporting and Cleanup Agent aus. Zum Öffnen des Export Dialogs wählen sie auf der Task Pane in der Infrastructure Ansicht die Funktion Define Export. 180/ / 01 / deu

181 Anhang Selektieren sie die gewünschte Exportdefinition Bestimmen sie im Scheduler, wann der Export ausgeführt werden soll. Wählen sie Apply as Agent, um die automatische Ausführung des Exports durch den Reporting Agent zu veranlassen. Time Scheduler einstellen Auf der linken Taskpane unter dem Menü Time Scheduler können sie bestimmen, wann der Export ausgeführt werden soll. Feld Date / Time Job is executed repeatedly Beschreibung Datum und Startzeit der ersten Aktualisierung. Mit aktivierter Checkbox wird die Aktualisierung der Liste im angegebenen Intervall (in Minuten) wiederholt. Ansonsten wird der Refresh einmalig ausgeführt. Wenn sie die Standardeinstellungen belassen, wird der Export einmalig innerhalb der nächsten zwei Minuten vom Infrastruktur Dienst ausgeführt. Soll der Export zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeführt werden, geben sie das gewünschte Datum und Uhrzeit ein. Soll der Export regelmässig ausgeführt werden, selektieren sie die Checkbox Job is executed repeatedly und geben sie die Startzeit der ersten Aktualisierung und das gewünschte Intervall an. Wichtige Hinweise Der Export wird auf dem Infrastruktur Server durchgeführt. Die Zeit, die der Agent für den Export benötigt, ist direkt von der Anzahl gewählter Exportobjekte und vor allem Inventardaten abhängig. Wir empfehlen Ihnen eine Beschränkung auf unbedingt benötigte Daten. Das Verhalten des Exporters kann in Problemfällen über Konfigurationseinträge in der Registry beeinflusst werden. Die eingestellten Optionen werden in der Registry auf dem entsprechenden Infrastruktur Server unter dem folgenden Key gespeichert: HKLM\SOFTWARE\Brainware\6\Exporter Konfigurationsparameter Mit folgenden Einstellungen, kann das Verhalten des Agenten an spezielle Verhältnisse angepasst werden. Diese Einstellungen sollen nur auf Anraten von Brainware oder einem autorisierten Partner abgeändert werden und haben direkt in der Registry zu erfolgen. Wichtig Eine unsachgemässe Modifikation kann die Performance des gesamten Columbus Systems beeinträchtigen. CoffeeBreak Wert <Zeit in Millisekunden> Typ: Reg_Dword Reduziert die Prozessorlast, verlängert aber die Ausführungszeit. CoffeeBreak=0 ImportTimeout Wert <Timeout in Millisekunden> Typ: Reg_Dword Definiert die Zeit bis der Agent als nicht mehr aktiv angenommen wird. In so einem Fall wird der Thread durch den Infrastruktur Server beendet. Damit wird ein automatischer Neustart des Agenten im Fehlerfall erreicht. ImportTimeout= / 01 / deu 181/186

182 Anhang MaxFilesPerRound Wert <Anzahl Dateien> Standard=200 Typ: Reg_Dword Definiert die Anzahl der Dateien, die der Agent während seinem Ausführungsintervall von 5 Minuten verarbeiten soll. ImportTimeout=0x (Hex) ImportTimeout=50 (Dezimal) Datenexport bearbeiten oder löschen Zum Bearbeiten einer Exportdefinition wechseln Sie in die Ansicht Infrastructure. Wechseln Sie in die Ansicht Infrastructure und markieren Sie den Infrastruktur Server. Markieren Sie den Reporting and Cleanup Agent und wählen Sie im TaskPanel Define Export. Markieren Sie im Fenster Select the Export den gewünschten Export und wählen Sie im Kontextmenü Edit Selected. - oder - Wählen Sie im Kontextmenü Delete. 7.3 Connecting Users Die Columbus Management Console verfügt über einige Funktionen, wo eine Verbindung zu externen Computern aufgebaut werden muss, wie z.b. den Client Rollout. Standardmässig versucht die Konsole sich mit der Kennung des angemeldeten Windows Benutzers gegenüber dem entfernten Computer zu authentifizieren. Wenn sie als angemeldeter Benutzer nicht über die nötigen Berechtigungen verfügen, um auf den gewünschten Computer zugreifen zu können, müssen sie ein anderen Benutzer-Account angeben. Damit sie diese Daten nicht jedesmal wieder eingeben müssen, können sie unter Connecting Users bereits einige Benutzer-Accounts vordefinieren, die automatisch von der Konsole verwendet werden, falls eine Authentifizierung fehlschlägt. Connecting Users definieren Hier können sie Windows Benutzerkonten definieren, welche die Konsole für den Zugriff auf entfernte Computer bei bestimmten Management Funktionen verwenden soll. Solche Funktionen sind z.b. der Client Rollout oder das Anzeigen der Log Datei. Auf diese Konten wird dann zurückgegriffen, wenn der aktuelle Benutzer zuwenig Rechte für die gewählte Funktion hat. 182/ / 01 / deu

183 Anhang Zum Bearbeiten der Connecting Users wählen sie im Hauptmenü View > Connecting Users Sie können mit Add user neue Benutzerkonten hinzufügen. Wenn sie einen Benutzer selektieren, können sie die Angaben mit Update User ändern oder den Benutzer mit Remove user wieder löschen. 7.4 Lizenzüberprüfung Stellt die Columbus Management Console bei Programmstart eine Überschreitung der lizenzierten Anzahl Systeme/Benutzer von mehr als 10% fest, erscheint eine Warnmeldung mit dem Hinweis, dass die Konsole nach fünf Minuten automatisch beendet wird. Columbus stellt in dieser Situation sicher, dass Sie während jeweils fünf Minuten wichtige Arbeiten an der Konsole erledigen können. Wieviele Computer und Benutzer enthält meine Firma? / 01 / deu 183/186

184 Anhang Wenn Sie wissen wollen, wie viele Computer- und Benutzerobjekte eine bestimmte Site oder Firma enthält, dann markieren Sie die Firma oder Site in der Strukturbaum und rufen im Kontextmenü Properties auf. Auf der Registerkarte General sind die Anzahl Computer und Benutzer aufgeführt. 7.5 Zusätzliche Infrastruktur Server installieren Die Anzahl der benötigten Infrastruktur Server und die Verteilung der Agenten auf einen oder mehrere Server ist von den eingesetzten Funktionsmodulen und Faktoren wie Anzahl Standorte, Netzwerkdesign, Sicherheit, abhängig. Die Einrichtung und Administration von Infrastruktur Server ist sehr flexibel. Sie können jederzeit einfach die Konfiguration anpassen oder bei Performanceengpässen weitere Infrastruktur Server hinzufügen. So installieren Sie einen weiteren Infrastruktur Server Markieren Sie den gewünschten Computer in der Ansicht Workplace und wählen Sie im Kontextmenü z.b. Rollout > Management Client. Wählen Sie den Infrastruktur Server. 184/ / 01 / deu

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