Deutsche Börse Smart Trading Anlageprodukte: Anlagezertifikate und Aktienanleihen

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1 Deutsche Börse Smart Trading Anlageprodukte: Anlagezertifikate und Aktienanleihen 1

2 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Die Zeit ist reif für Innovationen. Die Deutsche Börse eröffnet eine neue Dimension im Wertpapierhandel: Deutsche Börse Smart Trading. Steigen Sie ein, und profitieren Sie vom Know-how einer der führenden Börsenorganisationen weltweit.

3 03 Deutsche Börse Smart Trading für flexible Anlagestrategien Deutsche Börse Smart Trading am Börsenplatz Frankfurt ist die clevere Wahl für Privatanleger, die flexible Anlagestrategien bevorzugen. Wer in Zertifikate, Aktienanleihen und Optionsscheine investieren möchte, hat mit Deutsche Börse Smart Trading eine attraktive Alternative zu den bestehenden Handelsplätzen. Die Deutsche Börse hat die Anforderungen der Investoren analysiert und ihre Standards konsequent daran ausgerichtet. Eine klare Marktstruktur, Neutralität des Marktbetreibers, Transparenz durch höchste Anforderungen und Fairness bei Handel und Preisbildung sind die wichtigsten Vorteile des neuen Smart Trading.

4 04 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Flexible Anlagestrategien WACHSTUM FAIRNESS Beste Chancen in einem wachsenden Markt Der Markt ist bereit In den 90er Jahren haben viele Privatanleger die Aktie als Kapitalanlage entdeckt und hauptsächlich in Einzelaktien investiert. Heute werden strukturierte Anlagen immer wichtiger; der Markt für Zertifikate und Optionsscheine wächst. Wachstumstreiber sind überwiegend private Investoren. Die Vorteile strukturierter Anlagen liegen auf der Hand: Mit Zertifikaten und Optionsscheinen können Anleger auch kleinere Portfolios nach Risiko-Rendite-Gesichtspunkten ausrichten. Sie können von verschiedenen Marktsituationen von steigenden und fallenden Kursen, aber auch von Seitwärtsbewegungen profitieren und individuelle Anlagestrategien verfolgen. Die Gebühren, die beim Handel von Zertifikaten und Optionsscheinen anfallen, sind vergleichsweise gering. Innovative Produkte für jedes Anlegerprofil Auf die starke Nachfrage hat der Finanzmarkt mit der Emission verschiedenster neuer Produkte reagiert. Im Sprachgebrauch unterscheidet man zwischen Zertifikaten, Aktienanleihen, Optionsscheinen und Knock-outs. Zertifikate können eine vorteilhafte Ergänzung zum Investment in Einzelaktien sein. Für Zertifikate entscheiden sich Anleger mit einem eher sicherheitsorientierten Chance-Risiko-Profil. Index-Zertifikate zum Beispiel streuen das Risiko: Mit dem Kauf eines einzigen Zertifikats investiert man gleichzeitig in alle Aktien des zugrunde liegenden Index. Mit Discount-Zertifikaten erwirbt man Aktien günstiger als zum aktuellen Börsenpreis und partizipiert an einem möglichen Kursanstieg bis zu einer vorher festgelegten Höchstgrenze. Basket-Zertifikate ähneln thematisch zusammengestellten Aktienfonds; mit ihnen kann man kurzfristig auf aktuelle Markttrends reagieren. Aktienanleihen sind ebenfalls Wertpapiere für eher sicherheitsorientierte Anleger. Wie Anleihen besitzen sie einen Kupon, der Zinszahlungen garantiert. Am Ende der Laufzeit kann der Emittent den Nominalbetrag plus Zinsen oder eine zuvor festgelegte Zahl von Aktien plus Zinsen auszahlen.

5 05 Optionsscheine und Knock-outs sind für erfahrene und eher spekulativ orientierte Anleger interessant. Je nach individueller Ausgestaltung werden die Knock-outs von den Emittenten z.b. als Turbo oder Wave bezeichnet. Der eingebaute Hebeleffekt eröffnet die Chance, mit geringem Einsatz überproportional von Marktbewegungen zu profitieren. Bei gegenläufiger Kursentwicklung ist allerdings auch ein Totalverlust des Investments möglich. Welches Produkt ist das richtige für den Anleger? Aktuell stehen am Börsenplatz Frankfurt mehr als verschiedene Zertifikate, Aktienanleihen, Optionsscheine und Knock-outs zur Auswahl weniger erfahrene Investoren verlieren da schnell die Übersicht. Welches ist das geeignete Produkt für mich? Was muss ich tun, um es zum günstigsten Preis zu kaufen und wieder zu verkaufen? Wie kommt ein fairer Börsenpreis überhaupt zustande? Wie und wo kann ich die Wertentwicklung verfolgen? Die Lösung: Deutsche Börse Smart Trading Die Antwort der Deutschen Börse auf diese Fragen lautet: Deutsche Börse Smart Trading. Der neue Standard unterscheidet klar nach Risikoprofil zwischen Anlageprodukten (Anlagezertifikate und Aktienanleihen) und Hebelprodukten (Optionsscheine und Knock-outs) und macht durch seine besonders hohen Anforderungen den Markt für Privatanleger transparent. Die unabhängige Handelsüberwachungsstelle der FWB Frankfurter Wertpapierbörse gewährleistet, dass die Anforderungen der FWB eingehalten werden. Und sie garantiert die Fairness von Preisfeststellung und Handel. Am Börsenplatz Frankfurt sind Marktorganisation und Handelsteilnahme strikt getrennt. Die neutrale Stellung der Deutsche Börse AG als reiner Marktorganisator schließt jeden Interessenkonflikt z.b. das Erzielen von Handelsgewinnen aus. Anleger profitieren langfristig von besseren Preisen.

6 06 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Flexible Anlagestrategien Die Vorteile des führenden deutschen Börsenplatzes nutzen Starke Partner für eine neue Idee Die Deutsche Börse, Emittenten und Skontroführer waren an der Entwicklung von Deutsche Börse Smart Trading beteiligt. Gemeinsam haben sie die Anforderungen der Investoren nach Transparenz und Fairness am Börsenplatz Frankfurt in den Mittelpunkt gerückt. Emittenten sind die Herausgeber von Wertpapieren und stehen für alle damit verbundenen Pflichten ein. Aktien werden in der Regel von Unternehmen emittiert, Emittenten von Zertifikaten, Aktienanleihen, Optionsscheinen und Knock-outs sind Banken und andere Kreditinstitute oder Finanzdienstleister. Die Deutsche Börse organisiert den Markt für Wertpapiere seit gut 400 Jahren; heute betreibt sie den mit Abstand umsatzstärksten Kassamarkt Deutschlands. Die Frankfurter Wertpapierbörse hat aktuell einen Anteil von 99 Prozent beim Handel in den DAX -Werten und von 98 Prozent bei allen deutschen Aktien. Einen Markt für Finanzderivate wie Futures und Optionen betreibt Eurex, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse. Mit mehr als 800 Millionen gehandelten Kontrakten im Jahr 2002 ist sie weltweit die Nummer 1 in diesem Geschäft. Die Technologiesparte der Deutschen Börse entwickelt die für Handel und Abwicklung nötige elektronische Infrastruktur. Auf ihre Kompetenz vertrauen 16 Börsen weltweit, deren Handelssysteme in Frankfurt gebaut oder von hier aus gesteuert werden. Deutsche Börse Smart Trading verpflichtet die Emittenten, während der Handelszeiten für ihre Wertpapiere verbindliche Kauf- und Verkaufspreise (Quotes) für Mindesthandelsvolumina ( Euro für Anlageprodukte, Euro für Hebelprodukte) zu stellen und den definierten Spread die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis einzuhalten. Diese Regel macht Zertifikate und Optionsscheine jederzeit handelbar und stellt sicher, dass Orders schnell ausgeführt werden. Informationen über Realtime-Quotes und historische Quotes gibt es auf der Website Unabhängige Skontroführer stellen die Preise fest. Sie führen ein so genanntes Skontro, eine Bestandsliste mit allen Ankauf- und Verkaufsaufträgen. Mit diesen Orders und den Emittentenquotes ermitteln die Skontroführer für die Anleger einen fairen Kurs.

7 07 NEUTRALITÄT Ein wichtiges Element von Deutsche Börse Smart Trading ist der ständige Wettbewerb der Skontroführer um die Emittenten. Preisqualität und Service bleiben am Börsenplatz Frankfurt auf konstant hohem Niveau. Vom Trading zum Smart Trading Wer komplexe Situationen kontrollieren will, muss sich auf das Wesentliche konzentrieren. Die Deutsche Börse hilft Ihnen, Ihre Investmententscheidungen so einfach und vorteilhaft wie möglich zu treffen. Mit Deutsche Börse Smart Trading sichern Sie sich die Professionalität des Marktführers. Und alle Vorteile eines international führenden Börsenplatzes. Deutsche Börse Smart Trading Vorteile auf einen Blick Klare Marktstruktur Neutraler Marktplatzbetreiber Preistransparenz Mindestquotierungsvolumina Orderausführung innerhalb von 30 Sekunden Limit-Kontroll-System Mistrade-Regel Liquider Handel Realtime-Quotes und historische Quotes Aktuelle Marktinformationen im Internet

8 08 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Zertifikate Zertifikate Zertifikate haben viele Namen. Sie werden auch als Partizipationsscheine bezeichnet schließlich verbrieft ein Zertifikat die Teilnahme an der Kursentwicklung bestimmter Wertpapiere oder Wertpapierkonstrukte. Der Inhaber eines Zertifikats partizipiert zum Beispiel direkt an der Kursentwicklung eines Index (Index-Zertifikat) oder eines speziell zusammengestellten Aktienkorbs (Basket-Zertifikat). Zertifikattypen Index-Zertifikate Basket-Zertifikate Discount-Zertifikate Garantie-Zertifikate Bandbreiten-Zertifikate Revers-Index-Zertifikate Zunächst waren Zertifikate institutionellen Investoren vorbehalten, die den Wunsch hatten, an der Entwicklung ganzer Börsenindizes teilzuhaben ohne aufwändige Umschichtungen und hohe Transaktionskosten. Seit Mitte der 90er Jahre können auch Privatanleger die Wertentwicklung von DAX und Co. mit Index-Zertifikaten bequem in ihr eigenes Depot übertragen. Heute zählen Zertifikate zu den umsatzstärksten Kapitalmarktprodukten, und das Angebot der Emittenten zumeist Banken, Finanzdienstleister und Sparkassen erstreckt sich schon längst nicht mehr auf Index-Zertifikate allein. Beinahe täglich werden neue Papiere aufgelegt. Zu den bekanntesten zählen Index-, Basket- und Discount-Zertifikate. Der Anleger ist Gläubiger Auch wenn Zertifikate sich zumeist auf Aktien oder Aktienindizes beziehen, sind sie rein rechtlich gesehen Anleihen und verbriefen keinerlei Eigentums- oder Aktionärsrechte an den entsprechenden Unternehmen. Der Anleger erhält ein Schuldrecht gegenüber dem Emittenten, dem er vorübergehend sein Geld überlässt. Zwar ist das Risiko sehr gering, dass ein Emittent insolvent wird. Dennoch sollten sich Anleger bewusst sein, dass finanzielle Probleme des Emittenten die Rückzahlung gefährden können. Laufzeit: Am besten unbegrenzt Zertifikate haben üblicherweise eine feste, zumeist mehrjährige Laufzeit. Inzwischen gibt es allerdings eine Reihe von Zertifikaten, die ähnlich einer ewigen Anleihe keinen festen Rückzahlungstermin haben. Der Vorteil: Langfristig orientierte Anleger ersparen sich Aufwand und Kosten für den Erwerb von Folgezertifikaten.

9 09 TRANSPARENZ Bezugsverhältnis Ein einziges Zertifikat, etwa ein Index-Zertifikat auf den DAX, wäre natürlich sehr teuer, würde es den vollen Index im Verhältnis 1 Indexpunkt zu 1 Euro abbilden. Daher wählt der Emittent häufig kleinere Bezugsverhältnisse etwa von 1:10 oder 1:100. Ein Beispiel: Ein Index-Zertifikat bildet den DAX im Verhältnis 1:100 nach. Notiert der DAX bei Punkten, hat das Papier einen Wert, auch Fair Value genannt, von 35 Euro. Der Anleger kann also schon mit geringen Beträgen an der Kursentwicklung des gesamten Index teilhaben und hat jederzeit Transparenz über den Wert seiner Anlage. Der Spread entscheidet Der Emittent eines Zertifikats stellt in der Regel permanent Kauf- und Verkaufs-Quotes, die so genannten Geld- und Briefkurse. Dadurch lassen sich die Anteile jederzeit zum aktuellen Marktpreis kaufen und verkaufen. Die Spanne zwischen Geldund Briefkurs (Spread) ist ein wichtiger Kostenfaktor für den Anleger. Ein Beispiel: Der DAX steht bei Punkten, und ein Anleger möchte ein Index-Zertifikat mit dem Bezugsverhältnis 1:100 kaufen. Der Emittent wird das Zertifikat für etwa 33,75 Euro zum Kauf anbieten, das Rückkaufangebot liegt gleichzeitig bei 33,71 Euro. Der Spread beträgt also 4 Cent oder relativ ausgedrückt 0,12 Prozent des Kaufkurses. Stehen verschiedene Zertifikate mit gleicher Ausstattung (Basiswert, Laufzeit, Bezugsverhältnis) zur Auswahl, ist die relative Handelsspanne zwischen An- und Verkaufskurs ein wesentliches Kriterium beim Kauf. Die wichtigsten Vorteile von Zertifikaten im Überblick Bei Kauf und Verkauf fallen nur die börsenüblichen Transaktionskosten an. Der Anleger zahlt in der Regel keine oder nur geringe Ausgabeaufschläge und Managementgebühren was sich wiederum positiv auf die Gesamtperformance des Zertifikats auswirkt. Selbst komplexe Depotstrukturen lassen sich schon mit kleinen Beträgen kostengünstig nachvollziehen. Zertifikate sind börsentäglich handelbar. Die Emittenten stellen permanent verbindliche Kauf- und Verkaufs-Quotes. Zertifikate sind transparent. Der Anleger weiß jederzeit, in welche Werte er investiert ist. Häufig genügt ein Blick auf den zugrunde liegenden Index, um den aktuellen Wert des Zertifikats zu bestimmen. Mit besonderen Zertifikaten, etwa Discount- Zertifikaten, können Anleger nicht nur von steigenden, sondern auch von seitwärts tendierenden Märkten profitieren. Einige Zertifikate, z.b. Reverse-Index-Zertifikate, setzen sogar auf fallende Kurse.

10 10 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Zertifikate Index-Zertifikate Zertifikate: mit einem Papier den ganzen Markt kaufen Ganze Märkte im Depot Don t try to beat the market, be the market. Auf diese einfache Formel lässt sich die Idee von Index-Zertifikaten bringen. Tatsache ist, dass es nur den wenigsten aktiv gemanagten Fonds gelingt, ihren Vergleichsindex langfristig zu schlagen. Sinnvoller erscheint es da, die Wertentwicklung eines Index direkt nachzuvollziehen. Doch wie kauft man einen kompletten Index? Index-Zertifikate sind so konzipiert, dass Anleger eins zu eins an der Entwicklung eines Börsenindex teilhaben ohne die zugrunde liegenden Aktien tatsächlich gekauft zu haben. Jedes Index-Zertifikat weist ein Bezugsverhältnis aus (z.b. 1:10 oder 1:100), das den Wert des Zertifikats im Verhältnis zum Indexstand definiert. Der Anleger kann mit minimalem Aufwand auch kleinere Beträge breit diversifiziert und transparent investieren; er muss nicht länger nach einer einzigen, besonders erfolgreichen Aktie suchen. Das Prinzip ist einfach: Steigt der zugrunde liegende Basiswert, das so genannte Underlying, erhöht sich parallel dazu auch der Wert des Zertifikats, mit jedem Rückgang sinkt er entsprechend. Ein Blick auf den jeweiligen Index genügt, um jederzeit über den aktuellen Wert des Zertifikats informiert zu sein. Gebräuchliche Basiswerte sind DAX, MDAX, TecDAX, Dow Jones EURO STOXX 50 SM, Dow Jones Industrial Average, Nasdaq 100 sowie Nikkei 225. Bei Index-Zertifikaten, die sich auf einen Aktienindex außerhalb des Euro-Raums beziehen, sollten Anleger das Währungsrisiko bedenken. So könnte sich ein Index-Zertifikat auf den Dow Jones für einen deutschen Anleger trotz eines Anstiegs des US-Aktienindex als Verlustgeschäft erweisen, wenn der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert verliert. Umgehen lässt sich dieses Risiko mit so genannten Quanto-Zertifikaten, bei denen der Umrechnungskurs zuvor schon festgelegt ist. Performance- oder Kursindex? Anleger sollten darauf achten, ob es sich beim Underlying um einen Performance- oder einen Kursindex handelt. Bei einem Performance-Index fließen sämtliche Dividenden und Erlöse aus Bezugsrechten in den Indexstand mit ein. Prominentes Beispiel für einen Performance-Index ist der DAX. Im Gegensatz dazu zeichnen Kursindizes die reine Entwicklung der Aktien und somit auch die nach Dividendenzahlungen üblichen Kursabschläge nach. Beispiel für einen Kursindex ist der amerikanische Dow Jones.

11 11 PARTNERSCHAFT FLEXIBILITÄT Index-Fonds oder Index-Zertifikat? Worin liegen die Unterschiede zwischen Index- Zertifikaten und Index-Fonds? Index-Zertifikate weisen in der Regel deutlich geringere Management- und Verwaltungskosten als Index-Fonds auf. Auf der anderen Seite fließen bei Index- Fonds dem Anleger auch dann Dividenden zu, wenn der Bezugsindex ein Kursindex ist. Ein weiterer Unterschied: Index-Fonds sind Sondervermögen, auf die ein Konkursverwalter keinen Zugriff hat. Gerät hingegen der Emittent eines Zertifikats in finanzielle Probleme, ist die Rückzahlung gefährdet. Für welchen Anlegertyp eignen sich Index-Zertifikate? Ähnlich wie Investment-Fonds sind Index- Zertifikate besonders für Investoren interessant, die von positiven Entwicklungen an den Kapitalmärkten profitieren, sich aber nicht täglich mit der Kursentwicklung mehrerer Einzelaktien befassen wollen. Idee eines Index-Zertifikats ist es, längerfristig am Aufschwung einer ganzen Volkswirtschaft teilzuhaben. Für risikofreudige Anleger ist ein Index-Zertifikat weniger geeignet; sie streben überdurchschnittliche Gewinne an und sind bereit, auch einmal herbe Verluste hinzunehmen.

12 12 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Zertifikate Basket-Zertifikate Ein Korb voller Werte Das englische Wort Basket deutet es an: Dieser Zertifikat-Typ ist eine Art Wertpapierkorb. Mit dem Kauf eines Basket-Zertifikats erwirbt der Anleger entsprechend dem Bezugsverhältnis einen Bruchteil eines Wertpapierkorbs. Die Zusammenstellung des Korbs bestimmt der Emittent vor der Notierung des Zertifikats. Grundsätzlich eignen sich für das Portfolio alle Wertpapiere mit regelmäßiger, zumindest täglicher Kursfeststellung. Aktien als Basis Sehr verbreitet sind Zertifikate auf Aktienkörbe, die in ihrer Zusammenstellung Aktienfonds ähneln. Doch anders als bei Aktienfonds weiß der Käufer eines Basket-Zertifikats immer, welche Wertpapiere sich im Korb befinden. Ein intensives, aktives Management durch einen Experten, wie es bei Fonds üblich ist, findet bei Basket-Zertifikaten in der Regel nicht statt. Die Auswahlkriterien für die enthaltenen Aktien oder Wertpapiere sind in den Emissionsbedingungen festgelegt und bleiben während der Laufzeit unverändert. Dennoch kann sich die Zusammensetzung des Aktienkorbs mit der Zeit ändern. Verfolgt der Emittent mit dem Zertifikat eine gezielte Strategie, wie etwa die Aktien der fünf größten Unternehmen der Automobilbranche abzubilden, muss er den Korb zu bestimmten Stichtagen anpassen sofern sich die Marktführer ändern. In einem solchen Fall spricht man von einem aktiven Basket. Für die regelmäßige Anpassung des Aktienkorbs erhebt der Emittent mitunter eine Management- Gebühr, die zumeist unterhalb von einem Prozent liegt. Bleibt die Zusammensetzung eines Aktienkorbs hingegen klar definiert wie bei einem Index-Zertifikat, ist von einem passiven Basket die Rede. Ziel: Den Index schlagen Der Erfolg eines Basket-Zertifikats misst sich daran, ob es einen Vergleichsindex oder -fonds, die so genannte Benchmark, übertrumpfen kann. Das Autohersteller-Zertifikat etwa wäre dann erfolgreich, wenn es sich besser als der Branchenindex für die Automobilbranche entwickeln würde. Basket-Zertifikate lassen sich entsprechend der Kriterien für die Wertpapierauswahl grob in drei Kategorien unterteilen: Branchen-Zertifikate, Länder- und Regionen-Zertifikate sowie Strategieund Themen-Zertifikate. Gleichgültig, welchen Ansatz der Emittent wählt, das Verlustrisiko ist aufgrund der breiten Streuung jedenfalls geringer als bei der Direktanlage in Aktien. Für welchen Anlegertyp eignen sich Basket-Zertifikate? Basket-Zertifikate sind dann sinnvoll, wenn der Anleger von der Dynamik einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region überzeugt ist, dabei aber das Risiko scheut, in einzelne Wertpapiere zu investieren. Zudem spart der Anleger Zeit und Geld und profitiert von professionellem Analyse-Know-how. Da das Zertifikat höhere Kursgewinne als der Vergleichsindex erzielen soll, enthält der Aktienkorb in der Regel weniger Wertpapiere als der Vergleichsindex. Üblicherweise besteht ein Korb aus vier bis zwanzig Erfolg versprechenden Aktien. Dadurch erhöht sich das Gewinnpotenzial, aber auch das Verlustrisiko steigt im Vergleich zum Index. Zwar besitzen Basket-Zertifikate im Gegensatz zu Aktien keinen Anspruch auf eine Dividende. Jedoch werden die Dividenden der dem Basket zugrunde liegenden Aktien oftmals in den Basket reinvestiert. Auch die begrenzte Laufzeit sollte beachtet werden.

13 13 SICHERHEIT Discount-Zertifikate Zertifikate günstiger kaufen Discount-Zertifikate zählen zu den Zertifikaten mit geringerem Risiko. In Anlehnung an den Grundsatz dieser Anlageform Buy low or cash werden sie auch BLOC-Zertifikate genannt. Emittenten bieten Discount-Zertifikate auf Indizes, Einzelaktien aber auch auf eigens zusammengestellte Aktienkörbe an. Der Anleger erhält das Zertifikat stets zu einem Preis, der unter dem aktuellen Preis des Basiswerts liegt. Dieser Abschlag wird als Discount bezeichnet. Im Gegenzug wird der mögliche Gewinn nach oben durch ein so genanntes Cap begrenzt. Am Ende der Laufzeit kommt es zum Kassensturz: Ist der Preis des Basiswerts am Stichtag höher als der maximale Auszahlungsbetrag oder mit diesem identisch, zahlt der Emittent den Höchstbetrag aus. Dabei kann der Kurs des Referenzwerts deutlich über dem festgelegten Höchstbetrag liegen. In diesem Fall hat der Anleger aber den Maximalgewinn des Discount-Zertifikats erreicht. Der Emittent hat das Wahlrecht Liegt der Kurs des Referenzwerts unterhalb des Cap, zahlt der Emittent entweder den aktuellen Preis des Zertifikats in bar aus oder er liefert dem Anleger den Referenzwert, etwa eine Aktie, zum aktuellen Kurs. Das Wahlrecht hat der Emittent. Bei Discount-Zertifikaten auf Indizes, Währungen oder Zinsen ist die Barauszahlung obligatorisch. Der maximale Gewinn, den Anleger mit einem Discount-Zertifikat erzielen können, errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem festgelegten Höchstbetrag des Referenzwerts. Verluste hingegen werden durch den Discount gedämpft. Der Anleger erleidet nur dann einen Verlust, wenn der Kurs des Basiswerts zur Fälligkeit so weit gefallen ist, dass der Discount aufgebraucht ist. Insofern wirkt der Discount wie ein Risikopuffer. Für welchen Anlegertyp eignen sich Discount-Zertifikate? Discount-Zertifikate sind ideal für sicherheitsorientierte Anleger, die sich vor Börsenschwankungen schützen wollen und mittelfristig eher seitwärts tendierende Kurse erwarten. Da der Käufer eines Discount-Zertifikats nicht von den Kursgewinnen profitiert, die über den Höchstbetrag hinausgehen, eignet sich diese Anlageform eher als mittelfristiges Engagement. Neben den klassischen Discount-Zertifikaten gibt es inzwischen eine Reihe unterschiedlich ausgestatteter Variationen wie etwa Knock-in-, Partial-Time-Barrier-, Two-Asset- oder Rolling- Discount-Zertifikate.

14 14 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Aktienanleihen VERTRAUEN Sonstige Zertifikate Unbegrenzte Produktvielfalt: für jeden Investor das Richtige Grenzenlose Auswahl Die Vielfalt an Zertifikaten ist für den Anleger inzwischen kaum mehr zu überblicken. Und beinahe täglich kommen neue Konstrukte hinzu, unterlegt mit Aktien, Fonds, Indizes oder auch innovativen Handelsstrategien. Angesichts dieser Fülle an Zertifikaten und der oft unterschiedlichen Definitionen durch die Emittenten empfiehlt sich beim Kauf eines Zertifikats stets der Blick in den Verkaufsprospekt. Die folgende Liste gibt einen Überblick über die häufigsten Varianten. Garantie-Zertifikate Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf Garantie-Zertifikate setzen. Diese Produkte sichern die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals und erlauben dem Anleger, an Kursgewinnen zu partizipieren. Allerdings erkauft sich der Anleger die gewonnene Sicherheit mit geringeren Gewinnen. Zudem gilt die Kapitalgarantie nur zum Laufzeitende. Möchte der Anleger vorher über sein investiertes Geld verfügen, können Verluste auftreten. Bandbreiten-Zertifikate Bei einem Bandbreiten-Zertifikat definiert der Emittent eine Spanne, die durch eine Ober- und eine Untergrenze limitiert ist. Liegt der Kurs der zugrunde liegenden Aktie zur Fälligkeit des Zertifikats innerhalb der Bandbreite, bekommt der Anleger die Aktie plus einen Barausgleich in Höhe der Differenz zwischen Kurs und Untergrenze. Liegt der Kurs unterhalb der Bandbreite, erhält er nur die Aktie, oberhalb der Bandbreite freut er sich über einen Barausgleich in Höhe der Obergrenze plus der Differenz zwischen Oberund Untergrenze. Bandbreiten-Zertifikate lohnen sich vor allem dann, wenn der Anleger bis zur Fälligkeit weder starke Kursanstiege noch dramatische Kursverluste des Basiswerts erwartet. Reverse-Index-Zertifikate Index-Zertifikate folgen eins zu eins der Entwicklung eines zugrunde liegenden Index sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen. Im Gegensatz dazu setzen Anleger bei einem Investment in Reverse-Index-Zertifikate, auch Shortoder Bear-Zertifikate genannt, explizit auf sinkende Aktienkurse. Fällt also der zugrunde liegende Index, gewinnt das Zertifikat an Wert.

15 15 Aktienanleihen Aktien-Artistik mit Risikobremse Aktienanleihen sind mit einem hohen Zinssatz (Kupon) ausgestattete Anleihen, deren Anlageerfolg an die Kursentwicklung eines Basiswerts gekoppelt ist. Obwohl dieser Produkttyp auch Reverse Convertible oder Equity-linked Bond genannt wird, handelt es sich genau genommen um ein Aktieninvestment mit reduzierten Risiken und moderateren Gewinnmöglichkeiten. Basisoder Bezugswert eines Reverse Convertibles ist eine Aktie oder ein Index. Das Prinzip der Aktienanleihe: Der Emittent hat das Recht, statt der Rückzahlung der Anleihe zum Nominalbetrag eine zuvor festgelegte Stückzahl der zugrunde liegenden Aktie zu liefern. Für die Lieferung der Aktien wird sich der Emittent entscheiden, wenn deren Wert geringer ist als der Nominalwert der zu tilgenden Anleihe. Zinsen als Sicherheitsnetz Die Funktionsweise lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären: Ein Emittent begibt eine Aktienanleihe mit einem Nominalbetrag von Euro und einem Basispreis von 25 Euro. Die Verzinsung liegt bei 10 Prozent, die Laufzeit beträgt ein Jahr. Nach Ablauf des Jahres kann der Emittent wählen: Notiert die zugrunde liegende Aktie unter dem Kurs von 25 Euro, ist er berechtigt, dem Anleger statt des Nennbetrags von Euro 200 der zugrunde liegenden Aktien zum aktuellen Marktpreis zu liefern. Die Verzinsung in Höhe von 10 Prozent des Nominalwerts ist davon unabhängig. Notiert die Aktie bei Fälligkeit über 25 Euro, wird der Emittent hingegen den Nominalbetrag (5.000 Euro) plus 10 Prozent Zinsen zurückzahlen. Ein Verlust für den Anleger entsteht also nur, wenn die Aktie um mehr als 10 Prozent, also unter 22,50 Euro fällt. Höhere Gewinne nur bei vorzeitigem Verkauf Allgemein gilt die Formel: Je stärker der Kurs einer Aktie schwankt, umso höhere Zinsen bietet der Emittent. Inhaber von Aktienanleihen können durch einen Verkauf vor Laufzeitende den Kursgewinn realisieren. Lohnend ist dies, wenn der Kurs deutlich über dem vereinbarten Zinssatz liegt. Allerdings sollten Anleger dabei die geltenden Steuersätze beachten. Für welchen Anlegertyp eignen sich Aktienanleihen? Ähnlich wie Discount-Zertifikate besitzen klassische Aktienanleihen einen Risikopuffer, der Verluste in fallenden Märkten mindert: den Kupon. Sie eignen sich daher vor allem für sicherheitsorientierte Anleger, die sich vor Börsenschwankungen schützen wollen und mittelfristig eher seitwärts tendierende Kurse erwarten.

16 16 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Fragen und Antworten Fragen und Antworten Deutsche Börse Smart Trading gibt Ihnen Orientierung Was sollte ich vor dem Kauf bedenken? Der Wert von Anlagen unterliegt Schwankungen. Erfahrungen aus der Vergangenheit sind nur vage Anhaltspunkte für künftige Entwicklungen. Wer mit Wertpapieren handelt, sollte sich deshalb vor der Kaufentscheidung folgende grundsätzlichen Fragen stellen. Wie viel Kapital möchte ich für welchen Zeitraum investieren? Welche Chancen will ich mir eröffnen, und welches Risiko bin ich bereit dafür einzugehen? Wie schätze ich die Entwicklung der Märkte ein? Mit welchen Produkten kann ich optimal an der von mir erwarteten Marktentwicklung teilhaben? Welcher Emittent bietet mir die attraktivste Ausgestaltung, z.b. hinsichtlich Basiswert, Laufzeit, Managementgebühr, Spread, Discount? An welchem Börsenplatz bekomme ich die besten Konditionen in Bezug auf Fairness, Transparenz, schnelle Ausführung und Preis? Welches Produkt ist für mich geeignet? Anlegen, Absichern oder Spekulieren ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Damit die Anleger die vielen verschiedenen Produkte, die an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, besser beurteilen können, unterscheidet Deutsche Börse Smart Trading klar zwischen Anlageprodukten und Hebelprodukten. Zu den Anlageprodukten zählen neben Aktienanleihen klassische Zertifikate, wie etwa Index-, Basket- und Discount-Zertifikate. Statt einer einzelnen Aktie oder Anleihe erwirbt der Anleger mit Index- und Basket-Zertifikaten einen Anteil an einem Wertpapierkorb. Zum Beispiel partizipiert man mit einem Indexzertifikat an der Wertentwicklung des ganzen zugrunde liegenden Index; dadurch sinkt das Risiko im Vergleich zu einem Investment in eine Einzelaktie. Im Unterschied dazu erwirbt man ein Discount-Zertifikat zu einem Preis unter dem aktuellen Preis des Basiswerts. Der Abschlag wird als Discount bezeichnet und wirkt wie ein Risikopuffer; allerdings ist der maximale Gewinn auch begrenzt. Unter den Hebelprodukten finden sich hauptsächlich Optionsscheine und so genannte Knock-out-Produkte wie Waves, Turbo-, Mini-Turbo- oder Bear-Scheine. Durch ihren Hebeleffekt eröffnen Optionsscheine und Knock-outs die Chance, mit geringem Einsatz überproportional von Marktbewegungen zu profitieren; bei gegenläufiger Kursentwicklung drohen allerdings entsprechend hohe Verluste. Woher bekomme ich die nötigen Marktinformationen? Umfassende Informationen über Produkte, Emittenten und das Geschehen an den Finanzmärkten bietet die Website smart-trading Hier finden Deutsche-Börse-Smart-Trader: eine Suchmaschine für Zertifikate, Aktienanleihen und Optionsscheine kostenlose Realtime-Quotes der Emittenten, die den aktuellen Wert angeben

17 17 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING historische Quotes, die den Wertverlauf der Vergangenheit abbilden eine Übersicht der Neuemissionen Most-active-Listen mit den am häufigsten gehandelten Wertpapieren Monatsberichte mit Umsatzstatistiken Links zu den Emittenten. Welche Risiken gehe ich ein? Chance und Risiko sind die zwei Seiten der sprichwörtlichen Medaille. Das trifft auf den Handel mit Wertpapieren generell zu. Wer z.b. einen Optionsschein erwirbt, setzt entweder auf steigende oder fallende Kurse. Der Chance auf überproportionale Kursgewinne steht das Risiko entsprechender Verluste gegenüber. Im ungünstigsten Fall droht bei Hebelprodukten ein Totalverlust. Anleger sollten noch ein weiteres Risiko bedenken: Rein rechtlich gesehen funktionieren Zertifikate und Optionsscheine wie Anleihen. Mit dem Kauf dieser Wertpapiere treten Emittent und Anleger in ein Schuldverhältnis. Für einen Betrag X erhält der Anleger vom Emittenten ein Papier, das er zu einem späteren Zeitpunkt zum Betrag Y an ihn zurückverkauft. Das Risiko, dass eine Bank insolvent wird, ist zwar gering. Dennoch sollten Anleger besonders auf die Bonität eines Emittenten achten, also auf seine Zahlungsfähigkeit und -bereitschaft. Über Gebühren, Dividenden und Risiken informieren detailliert die jeweiligen Verkaufsprospekte der Emittenten. In ihrem Smart-Trading-Standard arbeitet die Deutsche Börse mit erfahrenen Emissionshäusern zusammen. In jedem Fall sollten Anleger vor dem Erwerb von Zertifikaten und Optionsscheinen eine eigene Risikoanalyse anstellen und sich von Fachleuten beraten lassen. Wer stellt den Preis fest? Im Rahmen von Deutsche Börse Smart Trading stellen die Emittenten fortlaufende Kauf- und Verkaufskurse für ihre Produkte. Die Deutsche Börse schreibt einheitliche Mindestquotierungsvolumina vor, von Euro bei Anlageprodukten und Euro bei Hebelprodukten. Das macht die Werte jederzeit handelbar und beschleunigt die Ausführung. Orders werden innerhalb von 30 Sekunden bei Deutsche Börse Smart Trading ausgeführt. Außerdem spielen unabhängige Skontroführer (Makler) eine wichtige Rolle bei der Preisbildung, indem sie Kauf- und Verkaufs-Orders zusammenführen. Die Skontroführer garantieren die regelgerechte Ausführung der Orders zu einem marktgerechten Preis. Der Wettbewerb unter ihnen um die Produkte der Emittenten sorgt für gleichbleibend hohe Servicequalität. Überwacht werden sämtliche Aktivitäten von der Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) der Frankfurter Wertpapierbörse. Für Deutsche Börse Smart Trader bedeutet das eine Garantie bei Preisfeststellung und Handel. Hotline:

18 18 DEUTSCHE BÖRSE SMART TRADING Fragen und Antworten Welche weiteren Vorteile bietet Deutsche Börse Smart Trading? Eine Reihe von Regeln und Qualitätsanforderungen machen Deutsche Börse Smart Trading besonders attraktiv. Mistrade-Regel: Sie schützt vor fehlerhaften Eingaben und falschen Kursen. Kommt ein Trade zu einem Preis zustande, der nicht dem üblichen Marktkurs entspricht, kann das Geschäft storniert werden. Zu Mistrades kommt es z.b. durch fehlerhafte Eingaben bei der Hausbank, beim Skontroführer oder durch technische Probleme beim Emittenten oder bei der Börse. Die Mistrade-Regel bringt Privatanlegern ein Plus an Sicherheit und Transparenz. Limit-Kontroll-System: Alle Skontroführer, die Kurse stellen, verpflichten sich im Rahmen von Deutsche Börse Smart Trading zum Einsatz eines Limit-Kontroll-Systems. Den Skontroführern ermöglicht es die sofortige Anzeige von Market-Orders, den dazugehörigen Kursen der Emittenten sowie der ausführbaren Limitund Stop-Orders. Grundliquidität: Emittenten, die ihre Produkte über Deutsche Börse Smart Trading handeln, verpflichten sich, Grundliquidität bereitzustellen. Ähnlich einem Market Maker im Aktienhandel springt der Emittent als Gegenpart ein, wenn sich am Markt kein passender Käufer oder Verkäufer findet. Das garantiert eine schnelle Orderausführung. Wie und wo verfolge ich die Wertentwicklung meines Investments? Die Website der Deutschen Börse bietet Smart- Tradern ein Höchstmaß an Information und Transparenz. Echtzeitkurse erlauben jederzeit, den aktuellen Wert eines Papiers zu bestimmen. Außerdem lässt sich genau verfolgen, ob und wann ein Auftrag ausgeführt werden konnte. Mit den ebenfalls dort abrufbaren historischen Quotes kann man die Wertentwicklung verfolgen.

19 Deutsche Börse Smart Trading Emittenten von Zertifikaten, Aktienanleihen und Optionsscheinen ab Januar

20 Herausgeber: Deutsche Börse AG Frankfurt am Main Hotline: September 2003 Bestellnummer: DAX, FWB Frankfurter Wertpapierbörse, MDAX und TecDAX sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Dow Jones EURO STOXX 50 SM ist eine eingetragene Marke der STOXX Ltd.

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