Fallstudie zur Finanzbuchhaltung am Beispiel der Zubehör GmbH. Musterlösung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fallstudie zur Finanzbuchhaltung am Beispiel der Zubehör GmbH. Musterlösung"

Transkript

1 Fallstudie zur Finanzbuchhaltung am Beispiel der Zubehör GmbH Musterlösung

2 Inhalt Seite Inhalt... I 1 Gründung der Zubehör GmbH Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung Zusammenhänge zwischen Buchführung, Bilanz und Gewinn- und... 3 Verlustrechnung Begriffsdefinitionen Geschäftsvorfälle des Jahres Geschäftsvorfälle im September Geschäftsvorfälle im Oktober Geschäftsvorfälle im November Geschäftsvorfälle im Dezember Vorbereitende Jahresabschlussarbeiten Eröffnungsbuchungen des Jahres Anhang Anhang A: Übersicht über den Verkauf von fertigen Erzeugnissen Anhang B: Übersicht über den Verkauf von Waren Anhang C: Lösung der T-Konten für das Geschäftsjahr Anhang D: Übungskontenplan (Industriekontenrahmen) Inhalt I

3 1 Gründung der Zubehör GmbH Der innovative Hochschulabsolvent Felix Schmalspur möchte mit seinen ehemaligen Kommilitonen Thomas C. Maulheld und Victoria Kaufmann nach dem Abschluss ihres Studiums ein eigenes Unternehmen gründen. Aufgrund ihres gemeinsamen Hobbys planen sie, ganz groß in das Motorradzubehörgeschäft einsteigen. Von einem befreundeten Juristen erfahren die drei, dass es für sie empfehlenswert sei, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) zu gründen, obwohl das Aufbringen der nötigen Stammeinlage ihre gesamten Ersparnisse und das Wohlwollen ihrer Eltern erfordert. Schließlich gelingt es ihnen, am 01. September 2010 die Zubehör GmbH zu gründen, wobei die drei in ihrem notariell beurkundeten Gesellschaftervertrag festlegen, dass jeder von ihnen zur Geschäftsführung befugt ist. Auf die Aufstellung einer Gründungsbilanz soll an dieser Stelle verzichtet werden. Felix, der Tüftler unter den Freunden, plant, sich vor allem um den Einkauf, die Produktion und um die Entwicklung zu kümmern. Die Durchführung der laufenden Finanzbuchhaltung und die Erstellung des Jahresabschlusses soll Thomas übernehmen, da er während seines Studiums meist die besten Noten bei Klausuren aus den Bereichen des Rechnungswesens geschrieben hat, wohingegen Victoria besonderen Spaß an den vertiefenden Marketingvorlesungen gehabt hat, sodass sie fortan für Marketing und Vertrieb zuständig ist. Gründung der Zubehör GmbH 1

4 2 Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung Obwohl Thomas gute Noten in Finanzbuchhaltung und Finanzberichterstattung erzielt hat, sind ihm nach der intensiven Abschlussarbeit und den mindestens genauso intensiven Feiern danach die Einzelheiten der Buchhaltung und der externen Rechnungslegung nicht mehr ganz präsent. Mit Hilfe des Lehrbuches Grundlagen Fibu Eine Wiederholung, das er speziell zur Auffrischung von dem Privatvermögen seiner Eltern neu erworben hat, da er in der Zeitung gelesen hat, dass sich durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) Änderungen im Gesetzestext im Vergleich zu demjenigen, der den Veranstaltungen, die er besucht hat, zugrunde gelegen hat, ergeben haben, macht er sich mit den grundlegenden Begrifflichkeiten zunächst wieder vertraut. Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 2

5 2.1 Zusammenhänge zwischen Buchführung, Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Schnell merkt Thomas, dass die ersten Kapitel ausschließlich einen Überblick über die verschiedenen Teilbereiche des Rechnungswesens behandeln. Besonders wichtig erscheint ihm der Zusammenhang zwischen der laufenden Buchführung auf der einen Seite und der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auf der anderen Seite, da er vermutet, dass er als Verantwortlicher für die Buchhaltung und die Erstellung des Jahresabschlusses damit vertraut sein muss. Aufgabe: In welchem Zusammenhang stehen die laufende Buchführung einerseits und die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung andererseits? Die laufende Buchführung dient der laufenden Erfassung sämtlicher Geschäftsvorfälle während eines Geschäftsjahres. Die Bilanz und die GuV gehören zum Abschluss eines Geschäftsjahres und werden folglich am Ende des Geschäftsjahres zu einem bestimmten Stichtag aufgestellt. Die laufende Buchführung erfolgt nach dem Prinzip der doppelten Buchführung, d.h. jeder Geschäftsvorfall betrifft mindestens zwei Bilanzpositionen und kann erfolgsneutral oder erfolgswirksam sein. Die Verbuchung der Geschäftsvorfälle erfolgt auf Konten und folgt immer dem Schema Soll an Haben. Ein Geschäftsvorfall ist erfolgswirksam, wenn durch ihn eine Eigenkapitalveränderung eintritt. Dann ist er auch relevant für die GuV. Folgende Übersicht zeigt noch einmal schematisch die Zusammenhänge: Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 3

6 Die Eröffnungsbilanz bzw. das Eröffnungsbilanzkonto bildet den Ausgangspunkt für die Bildung der Bestands- und Erfolgskonten, auf denen die Geschäftsvorfälle eines Geschäftsjahres laufend verbucht werden. Die Bestands- und Erfolgskonten sind Aktiv- und Passivkonten. Die Erfolgskonten gliedern sich auf in Aufwands- und Ertragskonten und werden (nach der Korrektur von Inventurdifferenzen) über das GuV-Konto abgeschlossen. Dieses GuV-Konto wird über das Eigenkapitalkonto abgeschlossen, woraus sich ein Jahresüberschuss oder auch ein Jahresfehlbetrag ergibt. Zum Schluss erfolgt schließlich der Abschluss aller Aktiv- und Passivkonten (inklusive Eigenkapitalkonto) über das Schlussbilanzkonto. Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 4

7 2.2 Begriffsdefinitionen Als er schon fast am Ende des Lehrbuches angekommen ist, wird Thomas bewusst, dass er häufig die vielen verschiedenen teilweise sehr ähnlich klingenden Begrifflichkeiten gedanklich durcheinander wirft. Aufgabe: Was versteht man unter einem Geschäftsvorfall? Erläutern Sie die vier Arten von Geschäftsvorfällen und gehen Sie auf den Unterschied zwischen erfolgwirksamen und erfolgsneutralen Geschäftsvorfällen ein. Als Geschäftsvorfall werden alle Vorgänge bezeichnet, die die Bilanz verändern. Diese müssen den GoB entsprechend erfasst werden. Ein Geschäftsvorfall ist dementsprechend ein Vorgang, der die Struktur oder die Höhe von Vermögen oder Kapital beeinflusst, der Aktiv- oder Passivseite oder beides bei einer Unternehmung verändert. Zunächst kann man grob zwischen externen und internen Geschäftsvorfällen unterscheiden. Externe Geschäftsvorfälle liegen vor, wenn etwas passiert, was über die Unternehmensgrenze hinausgeht (z.b. Rohstoffkauf bei einem Lieferanten). Sie sind typischerweise dadurch gekennzeichnet, dass in irgendeiner Form eine Rechnung existiert. Dies muss nicht immer sein, aber in den meisten Fällen wird dies der Fall sein. Interne Geschäftsvorfälle betreffen den Einsatz von Produktionsfaktoren (z.b. Material, Personal oder Maschinen werden eingesetzt, um eine Leistung zu erstellen). Des Weiteren kann man eine Untergliederung der Geschäftsvorfälle nach der Art und Weise, wie sie die Bilanz verändern, vornehmen. Möglich sind hierbei vier Fälle: Aktivtausch: Lediglich die Struktur der Aktivseite ist betroffen. Dort werden zwei Positionen gegeneinander ausgetauscht (z.b. Kauf von Vorräten gegen Barzahlung). Passivtausch: Lediglich die Struktur der Passivseite ist betroffen. Auch hier werden zwei Positionen gegeneinander ausgetauscht (z.b. Ablösung einer Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen durch einen Bankkredit). Aktiv-Passiv-Mehrung: Sowohl die Aktiv- als auch die Passivseite sind betroffen (z.b. Kauf von Vorräten nicht gegen Barzahlung, sondern auf Kredit). Aktiv- und Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 5

8 Passivposition haben in gleichem Maße zugenommen, deshalb spricht man von einer Aktiv-Passiv-Mehrung bzw. auch von einer Bilanzverlängerung, da hierdurch auch die Bilanzsumme größer wird. Aktiv-Passiv-Minderung: Ebenfalls sind beide Seiten der Bilanz betroffen (z.b. Begleichung einer Lieferantenschuld durch Überweisung vom Girokonto). Da beide Seiten weniger werden, die Aktiv- und die Passivposition, spricht man daher von einer Aktiv-Passiv-Minderung oder einer Bilanzverkürzung. Die Geschäftsvorfälle müssen sich schließlich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen. Dies bedeutet, dass das Ganze dokumentiert werden muss, d.h. es reicht nicht aus, dass einfach in der Bilanz entsprechende Veränderungen vorgenommen werden, sondern es muss eine Dokumentation geführt werden, was wiederum zur Folge hat, dass Buchungen grundsätzlich nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn auch entsprechende Belege vorhanden sind. Aufgabe: Grenzen Sie die Begriffspaare Einzahlung bzw. Auszahlung, Einnahmen bzw. Ausgaben und Ertrag bzw. Aufwand voneinander ab. Stellen Sie einen Bezug zwischen den aufgeführten Begriffspaaren einerseits und der Bilanz und GuV andererseits her. Einzahlungen und Auszahlungen stellen Zahlungsmittelzuflüsse bzw. Zahlungsmittelabflüsse dar. Sie bewirken eine Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln und sind Gegenstand der Finanzrechnung. Einnahmen und Ausgaben sind Erhöhungen bzw. Minderungen des Geldvermögens bei gleichzeitigem Erhalt oder gleichzeitiger Abgabe eines Gegenwertes (in Form von Sachvermögen, Leistung). Sie sind Gegenstand der Finanzierungsrechnung. Ertrag und Aufwand führen zu einer Erhöhung bzw. Minderung des Reinvermögens. Die Veränderung erfolgt zu Gunsten bzw. Lasten des Eigenkapitals. Ertrag und Aufwand sind nicht zu verwechseln mit Eigenkapitaleinlagen bzw. -entnahmen. In der Bilanz werden liquide Mittel, Geldvermögen und Reinvermögen (I und II) ausgewiesen. In der GuV werden ausschließlich Geschäftsvorfälle ausgewiesen, die zu Ertrag und Aufwand, d.h. zu einer Veränderung des Reinvermögens II, führen. Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 6

9 Grafisch kann man die unterschiedlichen Begriffspaare folgendermaßen gegeneinander abgrenzen: Aufgabe: Skizzieren Sie, in welchem Bezug die Begriffe Bilanz, Aktivseite, Passivseite, Anlagevermögen (AV), Umlaufvermögen (UV), Eigenkapital, Fremdkapital, Jahresabschluss, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht zueinander stehen. Folgende Grafik zeigt schematisch die Zusammenhänge auf: Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 7

10 Eine der Hauptaufgaben des externen Rechnungswesens ist die Aufstellung des Jahresabschlusses am Ende eines Geschäftsjahres. Ein solcher Jahresabschluss soll es ermöglichen, sich ein Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zu machen. Den Mittelpunkt eines Jahresabschlusses bildet die Bilanz. Diese ist in eine Aktiv- und eine Passivseite gegliedert. Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Vermögen (Mittelverwendung) untergliedert in Anlage- und Umlaufvermögen wiedergegeben. Auf der Passivseite ist das Kapital, die Mittelherkunft, differenziert in Eigen- und Fremdkapital ersichtlich. In der Gewinn- und Verlustrechnung finden alle erfolgswirksamen Geschäftvorfälle ihren Niederschlag. Der Anhang ist Bestandteil des Jahresabschlusses, der Lagebericht ein zusätzliches eigenständiges Instrument. In eine Analyse des Jahresabschlusses werden nach Möglichkeit alle verfügbaren Elemente einbezogen, um zu einer möglichst umfassenden und zutreffenden Einschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu gelangen. Nun fühlt sich Thomas bereit, um endlich mit der Aufnahme der Geschäfte loszulegen. Daraufhin macht er sich auf, sich für seine Aufgaben als Buchhalter im Fachhandel einen spitzen Bleistift, einen Ordner zum Sammeln der Belege und entsprechende Bücher (die er als Hauptbuch und Journal verwenden möchte) auszusuchen, die er gerne für die Zubehör GmbH erwerben möchte. Auf den Kauf eines Radiergummis, das er im Sonderangebot hätte erwerben können, möchte er aufgrund des Radierverbotes verzichten. Als er mit den gewählten Artikeln an der Kasse steht, bemerkt er, dass die GmbH noch gar kein Geld in der Barkasse hat. Exkurs: Grundlagen der Finanzbuchhaltung 8

11 3 Geschäftsvorfälle des Jahres Geschäftsvorfälle im September 2010 Eigenkapital und Fremdkapital Nachdem die drei sich auf ihre jeweiligen Tätigkeitsbereiche geeinigt haben und die Zubehör GmbH rechtskräftig im Handelsregister eingetragen worden ist, bringen sie als Stammkapital jeweils Euro ein, die sie zum einen mühsam während ihres Studiums zur Verwirklichung ihres Traumes angespart haben und die sie zum anderen von ihren wohlhabenden und auch großzügigen Eltern als Starthilfe zur Verfügung gestellt bekommen. Doch damit nicht genug: Felix, Thomas und Victoria überreden ihre Eltern auch, bis zum ersten Jahresabschluss ihres Unternehmens für ihren Unterhalt zu sorgen, sodass sie für das Jahr 2010 kein Gehalt als Geschäftsführer beziehen. Da die nötigen Anschaffungen jedoch die Summe ihrer jeweiligen Stammeinlage um ein Vielfaches übersteigen, sind die drei noch auf einen potenten Geldgeber angewiesen. Die Banken wollen das Projekt der noch unerfahrenen Firmengründer zunächst nicht unterstützen. Dem Verkaufstalent von Victoria haben sie es zu verdanken, dass sie in dem schwerreichen Hobbymotorradfahrer Franz T. Räge einen Fremdkapitalgeber finden, der ihnen Euro zu einem günstigen Zins von 13,5 % p.a. zur Verfügung stellt. Die Zahlungen werden umgehend überwiesen. Von den für die Gründung einer GmbH anfallenden Kosten sei hier abstrahiert. 1) ,00 an ,00 2) ,00 an ,00 Grundstücke sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung Nach Beschaffung des Kapitals beginnen sie umgehend mit der Beschaffung der nötigen Anlagen und Geschäftsausstattung. Ein heißer Tipp erreicht die jungen Geschäftsleute: Der ehemalige Güterbahnhof der Stadt soll veräußert werden. Hier dürfte sich ein günstiges bebautes Grundstück ergattern lassen. Für Euro netto erhält die Zubehör GmbH den Geschäftsvorfälle des Jahres

12 Zuschlag. Nach offiziellen Schätzungen beläuft sich der reine Grundstückswert auf Euro netto. Von den restlichen Euro entfallen Euro auf ein Gebäude, das als Produktions-Büro-Komplex dient, und Euro auf eine Lagerhalle. Die beunruhigende Information, dass das Gelände im Zweiten Weltkrieg ein wichtiges Ziel für Luftangriffe darstellte, beeinflusst die Geschäftsleitung in ihrer Entscheidung nicht. Die Kosten für den Grundstückserwerb seien hier ebenfalls nicht betrachtet. Die grundlegende Büro- und Geschäftsausstattung erhalten sie ebenfalls günstig für Euro netto aus einer Insolvenzmasse, wobei Euro dabei auf die Büro- und Geschäftsausstattung selbst und 500 Euro auf die Kosten für den Spediteur entfallen. Die Beträge werden umgehend überwiesen. 3) ,00 an , , , ,00 4) ,00 an , ,00 Fuhrpark Weil in der Zubehör GmbH Motorradteile hergestellt und verkauft werden sollen, entscheiden sich die Jungunternehmer, keinen Geschäftswagen, sondern Motorräder im Design des Firmenlogos als Fortbewegungsmittel einzusetzen, die sie fremd beziehen. Die drei Sonderanfertigungen eines befreundeten Unternehmers kosten insgesamt Euro netto. Die Rechnung für die Motorräder möchten sie Ende des Monats begleichen. 5) ,00 an , ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

13 Technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Um die Anschaffungen abzurunden, werden nun noch eine CNC-Maschine und eine Präzisionsschleifmaschine für Euro brutto angeschafft. Des Weiteren erinnert Victoria sich an ihre Vorlesung zur betrieblichen Standardsoftware und plädiert dafür, als nächstes eine Software zu beschaffen, die es vermag, die Finanzbuchhaltung zu automatisieren und die Prozessabläufe zu unterstützen, was Thomas natürlich sehr entgegen kommt. Sie kaufen einen Computer mit allem nötigen Zubehör für Euro netto. Obwohl sie zunächst beabsichtigen, selbst die Buchungssätze zu erstellen, entscheiden sie sich für den Kauf einer kompletten ERP-Software für Euro netto. Diese Software soll später einmal helfen, sämtliche Geschäftsbereiche in ein Controlling-System zu integrieren. Die CNC-Maschine und die Präzisionsschleifmaschine bezahlen sie umgehend per Überweisung. Für den Computer und die ERP-Software überweisen sie zunächst 75 % des Rechnungsbetrages, den Rest dürfen die drei Jungunternehmer zu einem späteren Zeitpunkt bezahlen. 6) ,00 an , ,00 7) ,00 an , , ,00 Kasse Damit die drei auch kleinere Einkäufe tätigen können, zahlen sie Euro in die Kasse von ihrem Bankkonto ein. 8) ,00 an ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

14 Einstellen von Mitarbeitern Da im Oktober mit der Produktion begonnen werden soll, stellen die Jungunternehmer per 1. Oktober noch 20 motorradbegeisterte Angestellte und 20 Arbeiter ein. Begleichung Verbindlichkeiten Ende September werden die Verbindlichkeiten für den Motorradkauf per Banküberweisung beglichen. 9) ,00 an ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

15 3.2 Geschäftsvorfälle im Oktober 2010 Roh- und Betriebsstoffeinkauf Um die Produktion aufnehmen zu können, will die Zubehör GmbH nun noch folgende Roh- und Betriebsstoffe beziehen: Stahl, Grauguss und Spezialkeramik sowie Kühlflüssigkeit. Man entschließt sich zum Einkauf von Stahlrollen (30 Rollen) für 240 Euro netto je Rolle, Grauguss (12 t) für Euro netto, Keramik (2.400 kg) für Euro netto und Kühlmittel (2.500 Liter) für Euro netto. Die ausgewählten Lieferanten bieten hierbei folgende Konditionen an: Bonus bei Abnahme von Stahlrollen im Wert von Euro: 600 Euro. Skonto von 2 % bei Bezahlung des bezogenen Graugusses innerhalb von sieben Tagen auf den gesamten Rechnungsbetrag (inklusive Transportkosten). Zusätzlich fallen Transportkosten in Höhe von 300 Euro netto für die Rohstoffe und von 100 Euro netto für das Kühlmittel an. Die Geschäftsleitung entschließt sich zu folgendem Vorgehen: Kauf von Stahlrollen zu Euro auf Lieferantenkredit. Bezahlung des Graugusses immer drei Tage nach Eingang. Die anderen Materialien werden per Bankauftrag direkt bezahlt. 10) ,00 an , , ,00 11) ,00 an , ,00 12) ,00 an , , ,00 13) ,00 an , ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

16 2600 5,40 14) ,00 an , , ,00 15) ,00 an , , ,00 Löhne und Gehälter Jeder Arbeiter erhält einen Bruttolohn von Euro. Die Lohnsteuer beträgt 699,75 Euro, der Solidaritätszuschlag 38,48 Euro, die Kirchensteuer 62,97 Euro und der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung 735 Euro. 1 Für jeden Angestellten gelten folgende Werte: Bruttogehalt Euro, Lohnsteuer 877 Euro, Solidaritätszuschlag 48,23 Euro, Kirchensteuer 78,93 Euro und Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung 840 Euro. Stellen Sie die Buchungssätze jeweils für alle 20 Mitarbeiter gemeinsam auf. 16) ,00 an , , ,00 17) ,00 an ,00 18) ,00 an , , ,00 19) ,00 an ,00 1 Der Berechnung der Lohnsteuer liegt die Allgemeine Lohnsteuertabelle für das Jahr 2009 mit einem Kirchsteuersatz von 9 % zugrunde. Es wird weiterhin beispielhaft die Steuerklasse I (keine Kinder) gewählt. Für den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung wird mit 21 % der Bruttovergütung kalkuliert. Vereinfacht wird von der gleichen Höhe der Beiträge für den Arbeitgeber ausgegangen. Geschäftsvorfälle des Jahres

17 Preisbildung Die jungen Firmengründer sitzen tagelang in ihrem Büro zusammen und versuchen, sich das im Studium gelernte Wissen aus der Vorlesung Marketing ins Gedächtnis zurückzurufen. Victoria, die Expertin auf diesem Gebiet, schlägt nach großer Anstrengung schließlich vor, die Verkaufspreise (netto) für die drei Produkte wie folgt festzulegen: Bremssattel: 79 Euro Tuning-Fußraste: 119 Euro Keramikbremsscheibe: 109 Euro Die anderen beiden stimmen ihr zu und sie machen sich auf, eine Preisliste ihrer Produkte zu erstellen. Langfristiger Vertrag mit Einzelhändler Die drei Jungunternehmer können sich über ihren ersten Kunden freuen: Die regionale Einzelhandelskette Beiki möchte für jede ihrer zehn Filialen monatlich 40 Bremssättel, 25 Fußrasten sowie 30 Bremsscheiben zu den zuvor kalkulierten Preisen abnehmen. Die erste Lieferung geht sofort raus, die Bezahlung der Rechnung soll Ende des Monats erfolgen. 20) ,00 an , ,00 Lohnvorschuss Der Lohnempfänger Oskar Lampe ist mit seiner Familie an den Sitz der Zubehör GmbH gezogen. Aufgrund der entstandenen Umzugskosten fragt er schon kurz nach der Lohnzahlung nach einem Vorschuss von 500 Euro, um seine Ausgaben zu decken. Der Vorschuss wird ihm von der Geschäftsleitung genehmigt und überwiesen. 21) ,00 an ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

18 Teilzugänge von Anlagegütern Da die drei auf das Verkaufstalent von Victoria vertrauen, rechnen sie in den nächsten Monaten mit weiteren Bestellungen. Um nicht wie bisher die fertigen Erzeugnisse vom Produktionsbereich ins Obergeschoss zu tragen, schlägt Felix vor, einen Lastenaufzug installieren zu lassen. Er überzeugt die anderen mit den Argumenten, dass dadurch sowohl viel Zeit gespart werden wird als auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeiter die Bauteile fallen lassen und dadurch beschädigen, sinkt. Die anderen beiden stimmen zu und der Auftrag in Höhe von Euro netto zum Einbau des Lastenaufzuges wird an die Schlepp + Hub GmbH & Co. KG vergeben und zu folgenden Konditionen ausgeführt: Oktober: Anzahlung von Euro und Beginn der Arbeiten November: Zahlung von weiteren Euro für den nächsten Bauabschnitt Dezember: Restzahlung zur Fertigstellung des Lastenaufzuges Außerdem beschließen die drei, das brachliegende benachbarte Grundstück für Euro netto zu erwerben, wobei auch hier auf die Nebenkosten verzichtet wird, um dort einen Mitarbeiterparkplatz zu errichten. Der Auftrag wird durch die Pflaster AG ausgeführt. Für das Bauvorhaben im Wert von Euro netto wird auch eine gestaffelte Bezahlung vereinbart: Oktober: Anzahlung von Euro und Beginn der Arbeiten November: Restzahlung zur Fertigstellung des Parkplatzes Die Anzahlungen und der Grundstückspreis werden umgehend per Banküberweisung geleistet. 22) ,00 an , ,00 23) ,00 an , ,00 24) ,00 an , ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

19 Außerordentliche Erträge Der abenteuerlustige Felix Schmalspur hat im Fernsehen einen Beitrag über die Rallye Paris-Dakar gesehen, wo insbesondere auf die extrem hohen Belastungen für Mensch und Maschine durch die klimatischen Verhältnisse in der Wüste eingegangen wurde. Zusammen mit seiner Freundin fasst der passionierte Hobbysportler den Entschluss, die Sahara mit dem Motorrad zu durchqueren, auch wenn die Rallye Dakar mittlerweile in Südamerika stattfindet. Als er morgens beim Frühstück voller Begeisterung seinen Kollegen Thomas und Victoria von dem Plan berichtet, reagieren diese nur mit ungläubigem Staunen. In langer Überzeugungsarbeit versucht Felix, den beiden seine Expedition als Materialtest der hergestellten Produkte unter Extrembedingungen schmackhaft zu machen. Nach ausgiebiger Diskussion willigen sie schließlich ein, die Geschäfte für die nächsten Wochen alleine weiterzuführen und Felix für seine Expedition freizustellen, die nun auch offensiv mit dem Slogan Die Wüste bebt vermarktet wird. Am nächsten Tag erhält Victoria einen Anruf vom Verband dynamischer Jungunternehmer, dem die Werbung aufgefallen ist. Der Vorstand des Verbandes hat beschlossen, den diesjährigen Preis für das innovativste Marketingkonzept in Höhe von Euro an die Zubehör GmbH zu verleihen, die sich natürlich über den Geldeingang auf dem Bankkonto freut. 25) ,00 an ,00 Wertpapiere Thomas, der Finanzexperte unter den Jungunternehmern, ist der Meinung, dass eine Beteiligung an einem der Zulieferer der Zubehör GmbH eine lohnende Investition wäre. Die drei Geschäftsführer beschließen, 5 % (2.500 Aktien) der Stammaktien der Eisenhauer Stahl AG zu einem Wert von Euro zu kaufen. 26) ,00 an ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

20 Begleichung von Verbindlichkeiten Die Zubehör GmbH begleicht ihre Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und der Sozialversicherung für alle Mitarbeiter am Ende des Monats. 27) ,00 an , ,00 28) ,20 an , ,00 Außerdem werden die Verbindlichkeiten gegenüber dem Stahllieferanten beglichen. 29) ,00 an ,00 Wie vereinbart, zahlt Beiki pünktlich zum Monatsende. 30) ,00 an ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

21 3.3 Geschäftsvorfälle im November 2010 Roh- und Betriebsstoffeinkauf Zu denselben Konditionen wie im Oktober werden Stahl, Grauguss und Spezialkeramik sowie Kühlflüssigkeit gekauft. 31) ,00 an , , ,00 32) ,00 an , ,00 33) ,00 an , , ,00 34) ,00 an , , ,40 35) ,00 an , , ,00 36) ,00 an , , ,00 Leider wird bei der Anlieferung festgestellt, dass sich an einer Stahlrolle Rost gebildet hat. Die Rolle wird umgehend kostenfrei zurückgeschickt. Der Wert der Rolle wird dem Bankkonto umgehend gutgeschrieben. 37) ,00 an , , , ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

22 Wareneinkauf Victoria, beflügelt von der Ehrung durch den Verband dynamischer Jungunternehmer, beschließt, die zunehmende Popularität der Zubehör GmbH zu nutzen und zu Merchandising Zwecken bunte (natürlich sehr hochwertige) Schildmützen mit dem Firmenlogo zu vertreiben. Bei einem Anbieter bestellt sie zunächst probeweise 50 Kappen zu einem Stückpreis von je 10 Euro netto. Der Rechnungsbetrag wird umgehend überwiesen. 38) ,00 an , ,00 Preisbildung Trotz der stark verlängerten Arbeitszeiten durch Felix Abwesenheit sind die zwei verbleibenden Gesellschafter guter Dinge, da die Tests in der Wüste den produzierten Artikeln der Zubehör GmbH hervorragende Materialeigenschaften attestieren. Darüber hinaus sind besonders die Bremseigenschaften der Keramikbremsscheiben wesentlich besser als erwartet. Der Wüstensand scheint bei keinem der eingesetzten Produkte größere Beeinträchtigungen hervorzurufen. In einer Telefonkonferenz entscheiden die drei Geschäftsführer, den Preis für alle Artikel anzuheben und setzen folgende Netto-Verkaufspreise fest: Bremssattel: 99 Euro Tuning-Fußraste: 139 Euro Keramikbremsscheibe: 129 Euro Die Schildmützen möchten sie zum Nettopreis von 15 Euro verkaufen. Aufgrund der Berichterstattung über die Expedition liegen der Zubehör GmbH mittlerweile konkrete Produktanfragen vor. Geschäftsvorfälle des Jahres

23 Verkauf von fertigen Erzeugnissen Am 7. November kauft die Qualle AG 500 Bremssättel, 500 Tuning-Fußrasten und 500 Keramikbremsscheiben auf Ziel. Sieben Tage später kann die Zubehör GmbH den Zahlungseingang auf ihrem Bankkonto verbuchen. 39) ,00 an , ,00 40) ,00 an ,00 Langfristiger Vertrag mit Großhändler Nach weiteren harten Vertragsverhandlungen gelingt es der Zubehör GmbH, die Hein- Gesicke GmbH langfristig an sich zu binden und zu einer Mindestabnahme von jährlich 100 Bremssätteln, 60 Fußrasten und 80 Bremsscheiben zu verpflichten, mit einem Rabatt von 5%. Dieser Vertrag läuft ab sofort. Die Artikel werden immer sofort bei Lieferung per Überweisung bezahlt. Die Zubehör GmbH liefert die Mindestmenge aus und erhält kurz darauf eine entsprechende Gutschrift. 41) ,20 an , , ,20 Auch die Lieferung an Beiki (zu den alten Preisen) geht raus. 42) ,00 an , ,00 Teilzugänge von Anlagegütern Der Einbau des Lastenaufzuges verläuft planmäßig, sodass die vertraglich vereinbarte Zahlung für November überwiesen wird. Geschäftsvorfälle des Jahres

24 Aufgrund überraschend stark gesunkener Temperaturen, die die Verlegung der Asphaltdecke für den Parkplatz unmöglich machen, wird mit der Pflaster AG vereinbart, die Fertigstellung des Parkplatzes auf das nächste Jahr zu verschieben. 43) ,00 an , ,00 Verkauf von fertigen Erzeugnissen Die Zubehör GmbH erhält ein Fax der Motocyclette S.A. aus dem Senegal, welche von den extrem witterungsbeständigen Produkten gehört hat. Das Schreiben ist zwar komplett auf Französisch, aber Victoria, die ein Deutsch-Französisches Doppeldiplom hat, erkennt, dass es sich um einen Auftrag über die Lieferung von 500 Bremssätteln handelt. Der Transfer in den Senegal soll per IPS abgewickelt werden, wobei die Kosten in Höhe von Euro netto von der Zubehör GmbH übernommen werden. Ohne weitere Auskünfte über die Seriosität der Firma aus dem Senegal einzuholen, werden die Bremssättel am nächsten Tag losgeschickt. Der Spediteur wird bei der Abholung bar bezahlt. 44) ,00 an ,00 45) ,00 an , ,00 Lohnzahlung mit Vorschussabzug Mitte des Monats werden Löhne und Gehälter überwiesen und die Geschäftsleitung zieht dem betreffenden Mitarbeiter den gewährten Vorschuss vom auszuzahlenden Lohn ab. Die Kosten für Lohn und Gehalt sind ansonsten mit denen des Vormonats identisch. 46) ,00 an , , ,00 Geschäftsvorfälle des Jahres

25 ,00 47) ,00 an ,00 48) ,00 an , , ,00 49) ,00 an ,00 Warenverkauf Am ersten Tag der offenen Tür, den die beiden zurückgebliebenen Geschäftsführer für das erste Adventswochenende organisiert haben, können sie 40 Schirmmützen zum kalkulierten Verkaufspreis durch Barverkauf an den Mann (und an die Frau) bringen. 50) ,00 an , ,00 Wertpapiere Als ehemalige Mitglieder des universitären Börsenvereins entschließen sich die drei, weiteres Geld spekulativ in Aktien zu investieren. Die Jungunternehmer wollen die ersten Umsatzerlöse nutzen, um ihren Gewinn zu optimieren. Von einer seriösen Finanzberatung erhalten sie einen Tipp und kaufen von der Windig AG Aktien im Wert von Euro. Der Bank zahlen sie dafür eine Provision in Höhe von 400 Euro. 51) ,00 an ,00 Wenige Tage später wird in den Medien berichtet, dass der Finanzvorstand der Windig AG wegen Bilanzfälschung verhaftet wurde. Der Aktienkurs bricht daraufhin um 90 % ein. Da nicht mit einem Steigen des Kurses zu rechnen ist, verkauft die Zubehör GmbH ihren Anteil sofort. Geschäftsvorfälle des Jahres

Aufgaben zur 2. Vorlesung

Aufgaben zur 2. Vorlesung Aufgaben zur 2. Vorlesung Aufgabe 2.1 Nachstehend erhalten Sie Informationen zu Geschäftsvorfällen, die sich im Januar in der Maschinenbau Kaiserslautern GmbH ereignet haben. Stellen Sie fest, in welcher

Mehr

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen 64 Der Geldstrom können. Dabei werden die wesentlichen Bestandteile des Jahresabschlusses die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung behandelt. Erfassung und Kontierung von

Mehr

Buchung und Bilanzierung Aufgaben zur Buchführung

Buchung und Bilanzierung Aufgaben zur Buchführung Buchung und Bilanzierung Aufgaben zur Buchführung Hinweis: Die Aufgaben sind teilweise aus alten Klausuren von http://www.accounting.tuberlin.org/ entnommen. 1. Nennen Sie drei Aufgaben der Buchführung.

Mehr

Konto Aktivkonto Passivkonto

Konto Aktivkonto Passivkonto Aufgabe 1: Bestandskonten 1) Ordnen Sie die folgenden Konten zu. Kasse Verbindlichkeiten alul LKW/ Fuhrpark Konto Aktivkonto Passivkonto Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bestand Waren Eigenkapital

Mehr

Grundlagen der Buchführung

Grundlagen der Buchführung Grundlagen der Buchführung Anm: Buchführungsfetischisten werden in den nachfolgenden Ausführungen einige Ungenauigkeiten bzw. Abweichungen von der Buchführungspraxis erkennen. Die Autoren sind sich dessen

Mehr

Externes Rechnungswesen. Beispiele: -Aufwendungen für Rohstoffe. Beispiele: -BGA -Rohstoffe -Forderungen -Bank und Kasse

Externes Rechnungswesen. Beispiele: -Aufwendungen für Rohstoffe. Beispiele: -BGA -Rohstoffe -Forderungen -Bank und Kasse I Übersicht Aktiva Eröffnungsbilanz Passiva Aktiva der Schlussbilanz Passiva der Schlussbilanz des Vorjahres des Vorjahres Soll Eröffnungsbilanzkonto Haben Passivseite der Aktivseite der Eröffnungsbilanz

Mehr

Buchführung. Bilanzveränderungen

Buchführung. Bilanzveränderungen Bilanzveränderungen Die in der Bilanz aufgeführten Bestände des Vermögens und des Kapitals werden im Laufe eines Geschäftsjahres durch jeden Geschäftsvorfall verändert. Eine solche Änderung kann jeweils

Mehr

Hier beginnt Alternative A

Hier beginnt Alternative A - 1 - Hier beginnt Alternative A Aufgabe A 1 9 Aufgabe A 1: Bilden von Buchungssätzen Bilden Sie die Buchungssätze zu folgenden Geschäftsvorfällen: 1. Es werden 2.000,- Euro aus der Kasse entnommen und

Mehr

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 128.000. II. Fremdkapital 1. Hypotheken 2. Darlehen 3. Verbindlichkeiten aus L+L 60.000 16.000 8.

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 128.000. II. Fremdkapital 1. Hypotheken 2. Darlehen 3. Verbindlichkeiten aus L+L 60.000 16.000 8. Eröffnungsbilanz Aktiva I. Anlagevermögen 1. Grundstücke und Gebäude 2. Maschinen und Werkzeuge 3. Fuhrpark 4. BGA II. Umlaufvermögen 1. Rohstoffe 2. Hilfsstoffe 3. Betriebsstoffe 4. Unfertige Erzeugnisse

Mehr

Zusammenfassung "Rechnungswesen"

Zusammenfassung Rechnungswesen Zusammenfassung "Rechnungswesen" Vorausgesetzt wird, dass Grundbegriffe wie z.b. Inventur, Inventar, Bilanz sowie deren jeweilige Gliederung bereits bekannt sind. Dies lässt sich bei Bedarf im Buch (z.b.

Mehr

Übungen - Finanzbuchführung

Übungen - Finanzbuchführung Übung Nr. 1 Buchungen auf Bestandskonten Hinweise: Aktive Bestandskonten haben ihre Anfangsbestände und Mehrungen auf der Sollseite des Kontos. Minderungen werden im Haben gebucht. Passive Bestandskonten

Mehr

Kapitel 2: Externes Rechnungswesen

Kapitel 2: Externes Rechnungswesen Kapitel 2: Externes Rechnungswesen 2.1 Grundlagen 2.2 Bilanzierung Kapitel 2 2.3 Buchführung 2.4 Jahresabschluss 2.5 Internationale Rechnungslegung 27 Einführung Externes Rechnungswesen Wie entsteht eine

Mehr

Aufgabe 6: Aktiv-/Passivtausch; Bilanzverlängerung/-verkürzung

Aufgabe 6: Aktiv-/Passivtausch; Bilanzverlängerung/-verkürzung Aufgabe 6: Aktiv-/Passivtausch; Bilanzverlängerung/-verkürzung a) Erläutern Sie kurz die Begriffe Aktivtausch, Passivtausch, Bilanzverlängerung und Bilanzverkürzung! b) Bei welchem der folgenden Geschäftsvorfälle

Mehr

Teil I Buchhaltung. 1 Bestandskonten. 6 Bilanzen

Teil I Buchhaltung. 1 Bestandskonten. 6 Bilanzen 6 Bilanzen Teil I Buchhaltung In dem ersten Teil Buchhaltung soll lediglich ein generelles Verständnis für die Art zu buchen, also für Buchungssätze, geschaffen werden. Wir wollen hier keinen großen Überblick

Mehr

Aufgabe 8 - Buchung von Geschäftsvorfällen. Bilden Sie die Buchungssätze für folgende Geschäftsvorfälle eines Unternehmens:

Aufgabe 8 - Buchung von Geschäftsvorfällen. Bilden Sie die Buchungssätze für folgende Geschäftsvorfälle eines Unternehmens: Aufgabe 8 - Buchung von Geschäftsvorfällen Bilden Sie die Buchungssätze für folgende Geschäftsvorfälle eines Unternehmens: 1. Wir erhalten eine Zinslastschrift für einen kurzfristigen Bankkredit. 2. Wir

Mehr

Buchung und Bilanzierung Aufgaben und Lösungen

Buchung und Bilanzierung Aufgaben und Lösungen Buchung und Bilanzierung Aufgaben und Lösungen 1. Nennen Sie drei Aufgaben der Buchführung. Darstellung des Unternehmens für die Bewertung durch Anleger (1), durch das Finanzamt (2), die Planung für die

Mehr

Probeklausur 30.06.2008

Probeklausur 30.06.2008 Seite 1 / 13 BETRIEBLICHES RECHNUNGSWESEN - Teil Buchführung und 30.06.2008 Seite 2 / 13 Aufgabe 1 Ca. 10 Warenkonto Min. Sie sind Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebes und handeln mit Motorrollern

Mehr

Zusammenfassung Buchführung & Bilanzierung

Zusammenfassung Buchführung & Bilanzierung Zusammenfassung Buchführung & Bilanzierung Thomas Marc Jähnel jaehnel@in.tum.de 25. August 2003 Inhaltsverzeichnis 1 Eröffnungsbilanz 2 1.1 Inventar................................. 2 1.2 Bewertung................................

Mehr

1. Buchungen im Personalbereich (relev. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: Abschnitt C, 4.2.1 4.2.2)

1. Buchungen im Personalbereich (relev. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: Abschnitt C, 4.2.1 4.2.2) 1 REWE ÜBUNG 5 Inhalte: Buchungen im Personalbereich, Privatentnahmen und Privateinlagen 1. Buchungen im Personalbereich (relev. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: Abschnitt C, 4.2.1 4.2.2) 1.1 Buchung

Mehr

Einführung. in die. Finanzbuchhaltung

Einführung. in die. Finanzbuchhaltung Einführung in die Finanzbuchhaltung 2006/07 Die Buchführung Gesetzliche Grundlagen 238 HGB - Buchführungspflicht (1) Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte

Mehr

Technik der Buchführung

Technik der Buchführung Technik der Buchführung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sbuchungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Inanspruchnahme von Diensten Weitere Buchungen bei der G Beatrix Gross Dipl.-Kffr. (Univ.) Literaturvorschlag:

Mehr

1. Das Konto 23. Wirtschaftsjahr 02

1. Das Konto 23. Wirtschaftsjahr 02 1. Das Konto 23 1. Das Konto 1.1 Die Zerlegung der Bilanz in Konten Nahezu jeder Geschäftsvorfall führt zu einer Änderung des Vermögens und/oder der Schulden und damit letztendlich zu einer Änderung der

Mehr

Die Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung Ein Unternehmer besitzt nicht nur Vermögensgegenstände und macht Schulden. Er hat auch laufende Aufwendungen zu tragen. Und ohne die Erzielung von laufenden Erträgen könnte

Mehr

Summe: Soll: 6 Ist: Geben Sie je ein Beispiel für folgende zwei Begriffskategorien: (1) Ertrag, aber keine Einnahme (1 Punkt) Summe: Soll: 2 Ist:

Summe: Soll: 6 Ist: Geben Sie je ein Beispiel für folgende zwei Begriffskategorien: (1) Ertrag, aber keine Einnahme (1 Punkt) Summe: Soll: 2 Ist: Aufgabe 1 Definieren Sie die folgenden Begriffe: Abschreibungsplan (6 Punkte) Punkte Soll 2,5 Ist Aktivtausch Soll 1,0 Ist Bilanzgleichung Soll 1,0 Ist Reinvermögen Soll 1,5 Ist Summe: Soll: 6 Ist: Aufgabe

Mehr

Rechnungswesen Buchungssätze

Rechnungswesen Buchungssätze Rechnungswesen Buchungssätze Keine Gewährleistung für Richtigkeit und Vollständigkeit Viel Erfolg hiermit!!! Klausur Mai 2007 Eine Unternehmung rechnet am Jahresende aufgrund eines laufenden Prozesses

Mehr

J A H R E S A B S C H L U S S

J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2014 der PSI Nentec GmbH Berlin Anlage 1 PSI NENTEC GMBH, KARLSRUHE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014 A K T I V A ANLAGEVERMÖGEN P A S S I V A 2014 2013 2014 2013

Mehr

UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT BACHELOR PRÜFUNG. FACH / MODUL: Betriebswirtschaftliche Grundlagen

UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT BACHELOR PRÜFUNG. FACH / MODUL: Betriebswirtschaftliche Grundlagen UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT BACHELOR PRÜFUNG DATUM: 05. August 2011 FACH / MODUL: Betriebswirtschaftliche Grundlagen TEILGEBIET: KLAUSURDAUER: PRÜFER: Technik des Rechnungswesen

Mehr

Rechnungswesen. Teil 1: Finanzbuchhaltung u.a. Ergänzung

Rechnungswesen. Teil 1: Finanzbuchhaltung u.a. Ergänzung Rechnungswesen Teil 1: Finanzbuchhaltung u.a. Ergänzung Einfache Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen Euro Erträge Euro Kerngeschäft Materialaufwand 12.000 Umsatzerlöse 41.000 Personalaufwand 15.000

Mehr

Klausur- Buchführung SoSe 2011

Klausur- Buchführung SoSe 2011 Seite 1 / 7 Klausur- Buchführung SoSe 2011 1) Zu buchende Geschäftsvorfälle Buchen Sie die folgenden Geschäftsvorfälle der "Gerber-Blechverarbeitungs-GmbH" im Hinblick auf den anstehenden Jahresabschluss

Mehr

Diplom - Bachelor - Master - Prüfung

Diplom - Bachelor - Master - Prüfung Wirtschaftswissenschaftliches Prüfungssekretariat der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Diplom - Bachelor - Master - Prüfung Klausur zur Vorlesung und Übung Buchführung und Unternehmensrechnung

Mehr

Rechnungswesen. Die Bilanz. Aktiva und Passiva sind immer gleich Das Vermögen ist das Eigenkapital und das Fremdkapital

Rechnungswesen. Die Bilanz. Aktiva und Passiva sind immer gleich Das Vermögen ist das Eigenkapital und das Fremdkapital Rechnungswesen 1. Buchführung Beginn der Perioden: Erfassung einzelner Vermögens- und Schuldposten, während der Perioden: Erfassung der Wertveränderung (Geschäftsvorfälle), Vergleich zwischen Schlussbeständen

Mehr

Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009)

Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009) Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009) Weiterführende Buchungen und andere Elemente des Jahresabschlusses (2009-06-17) Veranstaltungskonzept Kostenarten-, Kostenstellenund Kostenträgerrechnung Buchführung

Mehr

7. Anlagenbuchführung

7. Anlagenbuchführung Anlagenbuchführung 7. Anlagenbuchführung Zugänge und Abgänge beim Anlagevermögen zählen zu den gewöhnlichen Geschäftsfällen jedes Unternehmens, so auch der wellness company. In diesem Kapitel lernen Sie

Mehr

Abbildungsverzeichnis 11. Einleitung 14

Abbildungsverzeichnis 11. Einleitung 14 Abbildungsverzeichnis 11 Einleitung 14 1 Unternehmen und die Steuern 15 1.1 Ertragsteuern 15 1.1.1 Ist das Unternehmen eine Personenfirma oder eine Kapitalgesellschaft? 15 1.1.2 Einkommensteuer 17 1.1.3

Mehr

Vorlesung Internes & externes Rechnungswesen Buchführung Übungsaufgaben

Vorlesung Internes & externes Rechnungswesen Buchführung Übungsaufgaben Vorlesung Internes & externes Rechnungswesen Buchführung Übungsaufgaben Aufgabe 1 Von der Inventur zur Bilanz I...2 Aufgabe 2 Von der Inventur zur Bilanz II...2 Aufgabe 3 Von der Inventur zur Bilanz III...3

Mehr

22222. Fortschreibung Eigenkapital 222221. Überblick

22222. Fortschreibung Eigenkapital 222221. Überblick B. System der Buchungen und des Abschlusses 1. Vorbemerkungen 2. Darstellung der Vermögens- und Ertragslage 21. Vermögenslage 211. Grundbegriffe 212. Instrumente 2121. Inventar 2122. Bilanz 22. Ertragslage

Mehr

Buchungskreis der doppelten Buchführung von der Eröffnungsbilanz bis zur Schlussbilanz

Buchungskreis der doppelten Buchführung von der Eröffnungsbilanz bis zur Schlussbilanz Buchungskreis der doppelten Buchführung von der Eröffnungsbilanz bis zur Schlussbilanz A Eröffnungsbilanz P Grundstücke Forderungen Darlehen Bank Verbindlichkeiten Eröffnung der Bestandskonten (Bestandkontenkreis)

Mehr

GoB Grundsätze einer ordnungsgemäßen Buchführung

GoB Grundsätze einer ordnungsgemäßen Buchführung RWC 02.10.14 Rechnungswesen bei Frau Bauer Rechtliche Grundlagen - Handelsgesetzbuch - AO Abgabenordnung - EstG Einkommensteuergesetz - UstG Umsatzsteuergesetz Buchführung Anforderungen - Ein sachverständiger

Mehr

Schema einer überschuldeten Bilanz 80 000, 230 000, 50 000, 180 000, 70 000, 1 200, Die wichtigsten Posten der Aktivseite einer Bilanz sind

Schema einer überschuldeten Bilanz 80 000, 230 000, 50 000, 180 000, 70 000, 1 200, Die wichtigsten Posten der Aktivseite einer Bilanz sind bilanzielle Überschuldung 3. Fall: Die Schulden sind größer als das Vermögen des Unternehmens. Das Eigenkapital steht jetzt auf der Aktivseite der Bilanz (Bild 1.3) Minderkapital (möglich wäre es auch,

Mehr

AP 1999 Geschäftsbuchhaltung

AP 1999 Geschäftsbuchhaltung AP 1999 Geschäftsbuchhaltung In der MAESER AG ist die Finanzbuchführung des Geschäftsjahres 2010 zu vervollständigen. Die Buchungssätze sind mit vierstelligen Kontonummern It. IKR und den jeweiligen Beträgen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Teil A: System der doppelten Buchführung. 1. Stellung, Aufgaben und Rechtsgrundlagen der Buchführung... 1

Inhaltsverzeichnis. Teil A: System der doppelten Buchführung. 1. Stellung, Aufgaben und Rechtsgrundlagen der Buchführung... 1 Inhaltsverzeichnis Teil A: System der doppelten Buchführung 1. Stellung, Aufgaben und Rechtsgrundlagen der Buchführung... 1 1.1 Buchführung als Teil des betrieblichen Rechnungswesens... 1 1.2 Aufgaben

Mehr

Teil 1: Praxiswissen Buchführung

Teil 1: Praxiswissen Buchführung 2 Inhalt Teil 1: Praxiswissen Buchführung Wofür Buchführung? 7 Die Buchführung im betrieblichen Zusammenhang 8 Wer muss Bücher führen? 10 Was heißt: doppelte Buchführung? 13 Wie die Buchhaltung organisiert

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE)

Übung zur Vorlesung Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE) 1 Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Lehrstuhl für Revisionsund Treuhandwesen http://www.uni-hamburg.de/fachbereicheeinrichtungen/fb03/iwp/rut/index.html Dr. Andreas Mammen Dr. Ralf Wißmann

Mehr

MANZ Verlag Schulbuch Rechnungswesen leicht verständlich Übungen. Name:

MANZ Verlag Schulbuch Rechnungswesen leicht verständlich Übungen. Name: MANZ Verlag Schulbuch Rechnungswesen leicht verständlich Übungen Übungsbeispiel 1: Geschäftsfälle, die die Bilanz verändern Datum: Name: Klasse: Vermögen Schlussbilanz zum 31.12.2005 Kapital Gebäude 650.000,00

Mehr

C. Buchungen von komplexen Geschäftsvorfällen

C. Buchungen von komplexen Geschäftsvorfällen Vorlesung Buchführung & Abschluss Sommersemester 2014 Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Dr. Alfred Brink C. Buchungen von komplexen Geschäftsvorfällen 1. Überblick 2. Buchungen im Anlagevermögen

Mehr

Probeklausur 1 (Lösungen)

Probeklausur 1 (Lösungen) Probeklausur 1 (Lösungen) 1. Aufgabe: Konten a) Zuordnung von Konten in die Kontenklassen Ordnen Sie durch Ankreuzen die Konten der zugehörigen Kontenklasse zu: Konten Aktiven Passiven Aufwand Ertrag Wertschriften

Mehr

Grundlagen Buchführung

Grundlagen Buchführung Der häufigste Fehler bei Buchführungsaufgaben ist der sogenannte Dreher, d. h. die Verwechslung von Soll und Haben. Das folgende einfache Schema soll Ihnen dabei helfen, mit der Bildung von Buchungssätzen

Mehr

7.10 Betriebliches Rechnungswesen

7.10 Betriebliches Rechnungswesen Auftragsbearbeitung / Organisation Betriebliches Rechnungswesen/Grundlagen 7.10 Betriebliches Rechnungswesen Grundlagen der Kostenrechnung Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens Einführung Um das

Mehr

Buchführung und Bilanz

Buchführung und Bilanz Buchführung und Bilanz Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte Lernheft 1: Rechtliche Grundlagen der Buchführung 1. 1 Einleitung 1. 2 Kurze betriebswirtschaftliche Einführung 1. 3 Rechtliche Grundlagen der

Mehr

Geschäftsbuchführung

Geschäftsbuchführung Inhaltsverzeichnis Geschäftsbuchführung Seite 1. Aufbau und Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2 2. Aufbau und Funktion des Industriekontenrahmens 4 3. Von der Eröffnungs- zur

Mehr

11 Umsatzsteuer beim Ein- und Verkauf

11 Umsatzsteuer beim Ein- und Verkauf 11 Umsatzsteuer beim Ein- und Verkauf 11.1 Wesen der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) Fast alle Einkäufe und Verkäufe eines Unternehmens sind mit Umsatzsteuer belegt. Bis die Waren dem Endverbraucher zum

Mehr

4.3 Einführung in die Buchhaltung

4.3 Einführung in die Buchhaltung 4.3 Einführung in die Buchhaltung 4.3.1 Erfolgs- und Bestandskonten Erfolgskonten Im Rahmen des Leistungsprozesses kommt es im Betrieb zu Aufwendungen (Wertezuflüssen) und Erträgen (Werteabflüssen). Bevor

Mehr

Grundlagen. Buchhaltung und Bilanzmanagement

Grundlagen. Buchhaltung und Bilanzmanagement Grundlagen Buchhaltung und Bilanzmanagement Durchgängiges Fallbeispiel mit Darstellung bilanzpolitischer Entscheidungsauswirkungen auf den Unternehmenserfolg von Susanne Geirhofer Claudia Hebrank 2. Auflage

Mehr

Beschaffung von Werkstoffen Absatz eigener Erzeugnisse

Beschaffung von Werkstoffen Absatz eigener Erzeugnisse Beschaffung von Werkstoffen Absatz eigener Erzeugnisse Lernsituation Ebru Celik: Volker Zerbe: Ebru Celik: Volker Zerbe: Herr Zerbe, das Buchen von Einkäufen und Verkäufen von Handelswaren habe ich jetzt

Mehr

Inhalte: Bestandsveränderungen, Abschlussbuchungen, Umsatzsteuer, Vorsteuer, Zahllast

Inhalte: Bestandsveränderungen, Abschlussbuchungen, Umsatzsteuer, Vorsteuer, Zahllast 1 REWE ÜBUNG 3 Inhalte: Bestandsveränderungen, Abschlussbuchungen, Umsatzsteuer, Vorsteuer, Zahllast 1. Bestandsveränderungen (relev. Abschnitte im Schmole/Deitermann) Bisher: Es wurde unterstellt, dass

Mehr

Buchführung 1. Semester 1999/2000 Dr. Brunner

Buchführung 1. Semester 1999/2000 Dr. Brunner Buchführung 1. Semester 1999/2000 Dr. Brunner I. LOHNBUCHUNGEN... 2 1. NORMALE GEHALTSBUCHUNG... 2 1.1. Buchung eines Vorschusses... 2 1.2. Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte...2 II. PERSONALAUFWENDUNGEN...

Mehr

Inhalte: Aufwendungen und Erträge, Erfolgskonten, Gewinn und Verlustkonto (GuV), Abschreibungen

Inhalte: Aufwendungen und Erträge, Erfolgskonten, Gewinn und Verlustkonto (GuV), Abschreibungen 1 REWE ÜBUNG 2 Inhalte: Aufwendungen und Erträge, Erfolgskonten, Gewinn und Verlustkonto (GuV), Abschreibungen 1. Buchen auf Erfolgskonten (rel. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: 4.1 4.2) 1.1 Aufwendungen

Mehr

Grundwissen Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen

Grundwissen Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen Grundwissen Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen Die Inventur ist die Erfassung aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens durch Zählen, Wiegen und Messen (körperliche Inventur) sowie

Mehr

Einkauf: Rücksendungen: 44 Verbindlichkeiten 200 Rohstoffe 260 Vorsteuer. Bezugskosten: 2001 Bezugskosten 44 Vebindlichkeiten 260 Vorsteuer

Einkauf: Rücksendungen: 44 Verbindlichkeiten 200 Rohstoffe 260 Vorsteuer. Bezugskosten: 2001 Bezugskosten 44 Vebindlichkeiten 260 Vorsteuer 1 Einkauf: Rücksendungen: 44 Verbindlichkeiten 200 Rohstoffe Bezugskosten: 2001 Bezugskosten 44 Vebindlichkeiten Erst beim Abschliessen: Saldo von "2001 Bezugskosten" auf "200 Rohstoffe buchen". 200 Rohstoffe

Mehr

buchungssätze unter verwendung eines kontenplans nach datev skr 03

buchungssätze unter verwendung eines kontenplans nach datev skr 03 buchungssätze unter verwendung eines kontenplans nach datev skr 03 bestandskonten (bis auf weiteres ohne steuern) aufnahme eines darlehens bei der bank 1200 an 0650 zielverkauf einer gebrauchten maschine

Mehr

Kapitel 1 und 2. Die Doppelte Buchhaltung E i n f ü h r u n g Kreislaufbeispiel ohne USt.

Kapitel 1 und 2. Die Doppelte Buchhaltung E i n f ü h r u n g Kreislaufbeispiel ohne USt. Kapitel 1 und 2 Die Doppelte Buchhaltung E i n f ü h r u n g Kreislaufbeispiel ohne USt. Kap. 1 u. 2 / 1 / 22 Betriebliches Rechnungswesen Grundfragen 1 (Budget) Komme ich mit meinem Geld aus? º Wenn JA,

Mehr

Die Buchung der Aufwendungen und Erträge auf Erfolgskonten (Ergebniskonten)

Die Buchung der Aufwendungen und Erträge auf Erfolgskonten (Ergebniskonten) Aufwands- und Ertragskonten sind Erfolgskonten Die bisherigen Geschäftsfälle veränderten lediglich Vermögens- und Schuldposten der Bilanz; das Eigenkapital blieb also unberührt. Nun ist es aber Aufgabe

Mehr

Kein Vorbereitungskurs nötig

Kein Vorbereitungskurs nötig Selbstcheck Rechnungswesen zum Einstieg in die Weiterbildung Höhere Fachschule für Wirtschaft Die folgenden Aufgaben dienen zur Abklärung, ob für einen Einstieg in die Weiterbildung Höhere Fachschule für

Mehr

Gewinnermittlungs-Fall 1

Gewinnermittlungs-Fall 1 Gewinnermittlungs-Fall 1 Der buchführungspflichtige Einzelkaufmann S hat in seiner vorläufigen Saldenbilanz ein Eigenkapital zum 31.12.02 von 3.000.000 und einen Jahresüberschuss (01.01. - 31.12.02) von

Mehr

C. Systematik der Finanzbuchführung

C. Systematik der Finanzbuchführung C. Systematik der Finanzbuchführung 1. Bilanzveränderungen Eine Bilanz wird für einen bestimmten Zeitpunkt aufgestellt (z. B. 31.12. um 24:00 Uhr). Unmittelbar nach diesem Zeitpunkt ändern sich normalerweise

Mehr

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 9.600.000 16.000.000 2.990.000 350.000 480.000

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 9.600.000 16.000.000 2.990.000 350.000 480.000 Eröffnungsbilanz Aktiva I. Anlagevermögen 1. Grundstücke und Gebäude 2. Maschinen und Werkzeuge 3. Fuhrpark 4. BGA II. Umlaufvermögen 1. Rohstoffe 2. Hilfsstoffe 3. Betriebsstoffe 4. Unfertige Erzeugnisse

Mehr

3.3 Buchung vongeschäftsfällen und Abschluss der Bestandskonten

3.3 Buchung vongeschäftsfällen und Abschluss der Bestandskonten 3.3 Buchung vonn und Abschluss der Bestandskonten Eröffnung der Aktiv- und Passivkonten. Die zum Abschluss eines Geschäftsjahres aufgrund des Inventars erstellte Bilanz heißt Schlussbilanz. Sie ist zugleich

Mehr

- Buchungssatz: Mietaufwendungen an Sonstige Verbindlichkeiten: 5200

- Buchungssatz: Mietaufwendungen an Sonstige Verbindlichkeiten: 5200 Aufgabe 1: Welchen der folgenden Aussagen können ie zustimmen? a.) Rücklagen stellen den fixen Teil des Eigenkapitals dar und sichern damit die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gegenüber wirtschaftlichen

Mehr

Übungsaufgabe zur Buchführung und Bilanzerstellung

Übungsaufgabe zur Buchführung und Bilanzerstellung Übungsaufgabe zur Buchführung und Bilanzerstellung Anfangsbestände (alle Zahlen in Euro) Grundstück mit Fabrikgebäude 310.000 Technische Anlagen und Maschinen 170.000 Rohstoffe 30.000 Forderungen aus Lieferungen

Mehr

2 Von der Inventur zur Bilanz

2 Von der Inventur zur Bilanz 2 Von der Inventur zur Bilanz In diesem Abschnitt soll dargestellt werden, wie aus der Inventur die Bilanz abgeleitet wird. Dies ist wichtig für die sog Buchungsmethodik, die daran anschließt. 2.1 Inventur

Mehr

Freiburg International Business School e.v. Institute of Undergraduate Studies

Freiburg International Business School e.v. Institute of Undergraduate Studies Freiburg International Business School e.v. Institute of Undergraduate Studies Universitätsstudium zum Bachelor of Business Administration Internationale Betriebswirtschaftslehre Abschlussprüfung im Fach:

Mehr

Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung Fach: Rechnungswesen LA Kurzfristige Finanz- und Erfolgsrechnung LE Einzahlungen, Auszahlungen; Einnahmen, Ausgaben Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Mehr

Gliederung Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre

Gliederung Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre Gliederung Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre 1. Grundlagen 2. Externes Rechnungswesen: Zielgruppen Bestands- und Stromgrößen Bilanz und G+V - Rechnung ergebnisneutrale Geschäftsvorfälle ergebniswirksame

Mehr

1 Bilanz 1.1 Form und Inhalt der Bilanz

1 Bilanz 1.1 Form und Inhalt der Bilanz 1 Bilanz 1.1 Form und Inhalt der Bilanz Bilanz 1 Das Inventar hat je nach Größe des Betriebes einen beträchtlichen Umfang, so dass es für einen schnellen Überblick über die Vermögenslage des Unternehmens

Mehr

Lernfeld/Fach: RW Rechnungswesen Thema: Privatentnahmen / Privateinlagen

Lernfeld/Fach: RW Rechnungswesen Thema: Privatentnahmen / Privateinlagen Übungsaufgaben Aufgabe 1 Aufgabe 1 a) Aufgabe 1 b) Anfangsbestand des Eigenkapitalkontos 300.000,00 400.000,00 Aufwendungen insgesamt 250.000,00 280.000,00 Erträge insgesamt 320.000,00 250.000,00 Privatentnahmen

Mehr

Übungsaufgaben. Finanzierung

Übungsaufgaben. Finanzierung Übungsaufgaben Finanzierung Inhalt 1. Außenfinanzierung... 1 1.1. Beteiligungsfinanzierung... 1 1.1.1. Bilanzkurs... 1 1.1.2. Korrigierter Bilanzkurs... 2 1.1.3. Ertragswertkurs... 3 1.1.4. Bezugsrecht...

Mehr

Buchführung -Unternehmensrechnung- Di. 01.01.2013 20H00

Buchführung -Unternehmensrechnung- Di. 01.01.2013 20H00 Buchführung -Unternehmensrechnung- AG Di. 01.01.2013 20H00 Inhaltsübersicht Abgrenzung des Begriffs Gesetzliche Buchführungspflicht Die Bilanz als Ausgangspunkt Allgemeine Kontenübersicht (Aktiva, Passiva,

Mehr

Einführung in das betriebliche Rechnungswesen

Einführung in das betriebliche Rechnungswesen Mirja Mumm Einführung in das betriebliche Rechnungswesen Buchführung für Industrieund Handelsbetriebe 2. aktualisierte und erweiterte Aufl. 2012 fya Springer Gabler Inhaltsverzeichnis 1 Einführung in das

Mehr

; Inhaltsverzeichnis. 1. Grundschema der Leistungserbringung / -verwertung 119 2. Erlöse 120 3. Sachgüter 125

; Inhaltsverzeichnis. 1. Grundschema der Leistungserbringung / -verwertung 119 2. Erlöse 120 3. Sachgüter 125 ,QKDOWVYHU]HLFKQLV,(LQI KUXQJLQGDV5HFKQXQJVZHVHQ 1. Begriff, Aufgaben und Gliederung des Rechnungswesens 1 1.1. Begriff des Rechnungswesens 1 1.2. Aufgaben des Rechnungswesens 3 1.3. Gliederung des Rechnungswesens

Mehr

Lernender.ch Das Infoportal für Lernende

Lernender.ch Das Infoportal für Lernende Lernender.ch Das Infoportal für Lernende Abschreibungen 41.1 Theorie Fachausdrücke im Rechnungswesen Allgemeine Umschreibung Wert zu dem die Verbuchung des Aktivzugangs erfolgt (inkl. Bezugskosten, und

Mehr

Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE) 3. Veranstaltung (S. 34-58) StB Dr. Andreas Mammen

Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE) 3. Veranstaltung (S. 34-58) StB Dr. Andreas Mammen Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE) 3. Veranstaltung (S. 34-58) Präsentation zum Vorlesungsskript StB Dr. Andreas Mammen Grundlage für die Klausur ist ausschließlich das Vorlesungsskript 1 Bilanzierung?:

Mehr

Begriffe des Rechnungswesens

Begriffe des Rechnungswesens Begriffe aus der Bilanz Begriffe des Rechnungswesens Nachfolgend erläutern wir Ihnen einige Begriffe aus dem Bereich des Rechnungswesens, die Sie im Zusammenhang mit Ihren Auswertungen kennen sollten.

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE)

Übung zur Vorlesung Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE) 1 Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Lehrstuhl für Revisionsund Treuhandwesen http://www.uni-hamburg.de/fachbereicheeinrichtungen/fb03/iwp/rut/index.html Dr. Andreas Mammen Dr. Ralf Wißmann

Mehr

Zwischenprüfung. am 11. März 2014

Zwischenprüfung. am 11. März 2014 - 1 - STEUERERTERKMMER NIEERSHSEN Körperschaft des öffentlichen Rechts 30057 Hannover - Postfach 57 27 - Tel. 0511/288 90 13 - Fax 0511/288 90 25 Zwischenprüfung am 11. März 2014 Prüfungsfach: Rechnungswesen

Mehr

9.1 Einleitung... 2. 9.2 Übersicht über die Warenkonten... 2 9.2.1 Das Wareneinkaufskonto (WE)... 3 9.2.2 Der Warenverkauf... 3

9.1 Einleitung... 2. 9.2 Übersicht über die Warenkonten... 2 9.2.1 Das Wareneinkaufskonto (WE)... 3 9.2.2 Der Warenverkauf... 3 Buchführung und Bilanz Lernheft 9 Buchen im Beschaffungs- und Absatzbereich: Teil I Die Warenkonten Inhaltsverzeichnis 9.1 Einleitung... 2 9.2 Übersicht über die Warenkonten... 2 9.2.1 Das Wareneinkaufskonto

Mehr

Industrielle Betriebswirtschaftslehre. Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256

Industrielle Betriebswirtschaftslehre. Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256 Industrielle Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256 Seite 2 Gliederungsübersicht (1). 1 Betriebliches Rechnungswesen Grundlagen Vorlesung 4

Mehr

Studiengang. Wirtschaftsingenieurwesen Fach. Rechnungswesen I, Buchführung Art der Leistung Studienleistung, Klausur Klausur-Knz.

Studiengang. Wirtschaftsingenieurwesen Fach. Rechnungswesen I, Buchführung Art der Leistung Studienleistung, Klausur Klausur-Knz. Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fach Rechnungswesen I, Buchführung Art der Leistung Studienleistung, Klausur Klausur-Knz. WI-RWG-S12-040313 Datum 13.03.2004 Bezüglich der Anfertigung Ihrer Arbeit

Mehr

Bestandsaufnahme. Datenermittlung für Inventar, Bilanz

Bestandsaufnahme. Datenermittlung für Inventar, Bilanz 1 Aufgabe 1 Der Einzelhändler G. Müse e. K. betreibt ein Geschäft für Lebensmittel (food). Am 31. Dezember t 3 findet die Jahresinventur statt. Sie führt zu folgenden Daten, die auf der nächsten Seite

Mehr

Lösungen. a) Hauptversammlung, notwendig ist eine ¾ Mehrheit für eine Kapitalerhöhung

Lösungen. a) Hauptversammlung, notwendig ist eine ¾ Mehrheit für eine Kapitalerhöhung Lösungen Aufgabe 1 a) (800.000 * 7% + 1.300.000 * 9% + 900.000 * 2,5%) / 3 Mio. = 195.500 / 3 Mio. = 0,0652 = 6,52 % b) Tilgung: 3% * 1.300.000 = 39.000 Zinsen: 9% * 1.300.000 = 117.000 Annuität 156.000

Mehr

Klausurheft Buchführung und Abschluss WS 2006/07 Dr. Alfred Brink

Klausurheft Buchführung und Abschluss WS 2006/07 Dr. Alfred Brink Aufgabe 2 (6 Punkte) Nr. Bitte interpretieren Sie folgende Buchungssätze: Sollbuchung Habenbuchung 2.1 Sonstige Forderungen 800 Privat 800 2.2 Eigenkapital 11.000 Privat 11.000 2.3 Maschinen 12.500 Erträge

Mehr

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 59 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer Im Inland erbrachte Lieferungen und sonstige Leistungen eines Unternehmers unterliegen i.d.r. der Umsatzsteuer. Der Steuersatz beträgt

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung Doppelte Buchhaltung Ohne Beleg keine Buchung. Jeder Beleg wird zunächst zeitlich nacheinander (chronologisch) im Grundbuch, Journal,... festgehalten. Es gilt immer Soll an Haben. Nachdem wird jede Buchung

Mehr

Vorwort. Koblenz, im Januar 2007 Oliver Zschenderlein

Vorwort. Koblenz, im Januar 2007 Oliver Zschenderlein Vorwort Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Geschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen (vgl. 238 HGB).

Mehr

a p p Buchführung, Bilanz und GuV Dipl.-Kfm. Dirk Peters Wirtschaftsprüfer/Steuerberater STOLBERG AACHEN Hans-Wilhelm Aretz* Dipl.-Kfm.

a p p Buchführung, Bilanz und GuV Dipl.-Kfm. Dirk Peters Wirtschaftsprüfer/Steuerberater STOLBERG AACHEN Hans-Wilhelm Aretz* Dipl.-Kfm. Buchführung, Bilanz und GuV Dipl.-Kfm. Dirk Peters /Steuerberater AACHEN STOLBERG Dipl.-Kfm. Dirk Peters* Steuerberater Dipl.-Kfm. Marc Zander* Steuerberater Hans-Wilhelm Aretz* Steuerberater Franz-Georg

Mehr

Aufgabe 1 (18 Punkte)

Aufgabe 1 (18 Punkte) Aufgabe 1 (18 Punkte) Die Weber AG steht vor folgender Entscheidung: Kauf einer Anlage mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von sieben Jahren. Die Anschaffungskosten betragen 1.000.000. Die notwendigen

Mehr

1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung

1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung Gewinn ermitteln mit der Einnahme-Überschussrechnung 1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung Die Einnahme-Überschussrechnung ist eine von zwei Gewinnermittlungsarten für Unternehmen, die das Einkommensteuergesetz

Mehr

Finanz- und Rechnungswesen inkl. Lösungen. Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben!

Finanz- und Rechnungswesen inkl. Lösungen. Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Prüfungsfach: Prüfungsdauer: Finanz- und Rechnungswesen inkl. en 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 8 Anzahl sblätter... Bitte bei den sblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte

Mehr

Teil I: Buchführung Grundlagen

Teil I: Buchführung Grundlagen Teil I: Buchführung Grundlagen 1. Notwendigkeit der Buchführung Problem: Kontrolle von: - Aufwendungen für den Einkauf - Erträgen aus dem Verkauf - Forderungen, sowie Bankguthaben - Stand / Veränderung

Mehr

Konto Debitoren und Konto Kreditoren, Sammelkonten. a) Konto Debitoren und Konto Kreditoren

Konto Debitoren und Konto Kreditoren, Sammelkonten. a) Konto Debitoren und Konto Kreditoren Kapitel 11 Konto Debitoren und Konto Kreditoren, Sammelkonten a) Konto Debitoren und Konto Kreditoren Zweck Verbuchung von Guthaben und Schulden Einleitung Solange ein Verkauf oder Einkauf sofort bezahlt

Mehr

Auswirkung von Geschäftsvorfällen auf das Eigenkapital

Auswirkung von Geschäftsvorfällen auf das Eigenkapital Bilanz zum 31.12.07 Bilanz zum 31.12.08 = 10 EK = 5 FK = 5 Geschäftsvorfälle (Buchhaltung) = 10 EK = 7 FK = 3 Gewinn ist die Veränderung des Eigenkapitals zwischen zwei Bilanzstichtagen Gewinn = 2 23 Erfolgsneutraler

Mehr