Wünsche nicht nur zu Weihnachten! Info-Brief Dezember Bitten der Kinder. Hallo!

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1 Info-Brief Dezember 2011 Hallo! Ich bin Marion Schönauer-Philippi (42) und wohne in Riegelsberg. Seinerzeit habe ich an der HTW Saarbrücken Informatik studiert und arbeite nun in Bous als Software-Entwicklerin. Trotz häufiger Anfälle von "Workoholismus" bleibt mir immer noch etwas Freizeit übrig, die ich neben ehrenamtlicher Hospizarbeit, Kind (schon erwachsen), Haus und Mann (man beachte die Reihenfolge!)widme. Damit sollte ich eigentlich ausgelastet sein, doch eine tiefverwurzelte friedliche Einstellung und mein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden haben mich davon überzeugt, nicht nur über bestehende Missstände zu jammern - wie viele meiner Zeitgenossen - sondern meinen Idealismus zu nutzen, an ihnen etwas zu verändern. So kam ich durch Zufall, aber auch das beharrliche Werben einiger Riegelsberger Genossen, im Sommer dieses Jahres zu den Linken, bei denen ich mich sehr gut aufgehoben fühle: hier decken sich viele politische Ziele mit meinen Grundüberzeugungen. Ob das jetzt meine Einstellung zum Kapitalismus und die Ablehnung der Machenschaften skrupelloser Finanzjongleure ist oder mein Pazifismus, den ich fast schon als "militant" bezeichnen könnte, wenn mir dieser Begriff nicht so schwer über die Lippen ginge Die Linke ist für mich tatsächlich die einzige Partei, die sich glaubwürdig für den Verzicht auf jegliche Beteiligung an kriegerischen Handlungen einsetzt. Als Frau bin ich typischerweise sehr kommunikativ und freue mich auf viele konstruktive Diskussionen, interessante Aufgaben und hoffentlich viele gute Beschlüsse. Ich denke, unser Land hat uns nötig. Wünsche nicht nur zu Weihnachten! Bitten der Kinder Die Häuser sollen nicht brennen. Bomber sollte man nicht kennen. Die Nacht soll für den Schlaf sein. Leben soll keine Straf sein. Die Mütter sollen nicht weinen. Keiner sollt müssen töten einen. Alle sollen was bauen. Da kann man allen trauen. Die Jungen sollen erreichen. Die Alten desgleichen. DAS KIND Text: Bertolt Brecht ( Bild: Frans Masereel ( ) ******************************************* Masereel lehrte nach dem Krieg von 1947 bis 1949 an der neu gegründeten Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken - der heutigen Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK Saar)

2 Weltspartag mit Hochzeitsgesellschaft Der Zufall hat uns an diesem Morgen eine besondere Überraschung bereitet. Vom Parkplatz kamen fünf Damen in wunderbaren, historischen Kleidern, die stark an den Film Vom Winde verweht aus der Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg, erinnerten. Die Damen waren auf dem Weg zu einer Trauung im Rathaus. Sie versprachen uns, danach mit dem Brautpaar noch einmal vorbeizukommen. Tatsächlich kam dann die ganze Gesellschaft mit dem Brautpaar der Westernhochzeit, Annemarie und Peter Kirsch, aus Riegelsberg zu einem Fototermin zu uns! Die Hochzeitsgesellschaft sind die LineDancer Country und Westerntänzer in ihren Kostümen. Sehen sie nicht toll aus? Wer Lust und Interesse hat, wende sich an die Ansprechpartnerin: Christine Krieger, Saarbrücker Str. 98 in Riegelsberg Tel Weltspartag am 28. Oktober 2011 DIE LINKE hat an diesem Tag bundesweit gegen die Übermacht der Banken protestiert. In Riegelsberg hatten wir zwei Info-Stände auf der Treppe am Marktplatz - gegenüber der Sparkasse aufgebaut. Wir versuchten den Besuchern unsere Forderungen zu erklären. DIE LINKE legte im Landtag einen Gesetzentwurf vor, in dem die Sparkassen verpflichtet werden sollten, für alle Bürger ein Guthaben-Girokonto bereitzustellen. Denn die Sparkassen haben die Aufgabe, sichere und verzinsliche Geldanlage zu bieten und die örtliche Kreditbedürfnisse zu befrieden. Die Erzielung von Gewinnen ist nicht der Hauptzweck. Das Geschäftsgebiet einer Sparkasse ist in der Regel auf das Gebiet ihres Trägers wie Stadt, Landkreis oder eines Zweckverbandes begrenzt. (Quelle Wikipedia) Die CDU-FDP-Grüne Jamaika-Regierung hat diesen Gesetzentwurf abgelehnt. Die saarländische LINKE fordert ebenfalls ein Ende der Wucherzinsen bei Überziehungskrediten. Die Sparkassen verlangen 12,5 bis 13,5 Prozent Zinsen dafür. Der Leitzinssatz der EZB (Europäische Zentralbank) beträgt 1,25 Prozent. Wer seinen eingeräumten Überziehungskredit, nochmals überzieht muss bis 18,9 Prozent Zinsen zahlen. Das ist Wucher und muss verboten werden. Auch dies wurde von der Jamaika-Koalition abgelehnt.

3 Girokonto für alle - Schluss mit den Wucherzinsen Sahra Wagenknecht ist ganz vorne Am Weltspartag hat DIE LINKE.Saar in Saarbrücken an der Schlossmauer ein 20 m hohes Transparent Euro-Krise: Verursacher zur Kasse! mit dem Bild von Josef Ackermann ausgerollt. Oskar Lafontaine erklärte in seiner Rede, warum man Banken und die Finanzwirtschaft an die Kette legen muss und wie damit die Demokratie wieder hergestellt werden kann. Derzeit hätten nicht die Politik, sondern die Banken das Sagen in Deutschland. Er zählte auch die viele Plagiate der CDU/FDP Regierungs-Koalition auf: nach jahrelangen Forderungen der Linken, wie die Einführung der Börsentransaktionssteuer oder die Erhöhung der Kapitaleinlagen werden diese Ideen jetzt plötzlich zu schwarz-gelben Ideen erklärt. Gemäß dem Motto der Kundgebung fordert Oskar Lafontaine eine deutsche und europäische Vermögensabgabe von Reichen und Superreichen zur Lösung der Schuldenkrise. Da gehört sie auch hin! Ist sie doch auf Bundesebene eine Frau in der Partei, die mehr und mehr von der veröffentlichten Meinung in den Medien wenn auch nicht immer wohlwollenden beachtet wird. Warum wohl? Nun, sie hat viel Wissen gerade auch bei dem, was im Augenblick sowohl denen an der Macht als auch den Machtlosen den Atem verschlägt. Und sie kann ihr Wissen so anbringen, dass sich schnell zeigt: Die sogenannten und oft selbst ernannten Experten sind meistens Interessenvertreter, die gar nicht das Gemeinwohl vertreten, sondern das Wohl jener, von denen sie bezahlt werden. Sahra Wagenknecht ist hier unerbittlich: DIE LINKE fordert unabhängige Experten und erst recht unabhängige Politiker. Spenden an Parteien von Großfirmen, die immer ihre Gegenleistung einfordern, müssen abgeschafft werden! HW

4 Zur Psychologie der neuen Bankenkrise Bankvorstände und deren Verbandsvertreter ähneln Persönlichkeiten, bei denen Wahrnehmung, Erinnerung und Erleben unkontrolliert auseinander fallen. Während solche Menschen im besten Fall Heilung von Ärzten Psychologen und Psychiatern erfahren, laufen die Vertreter der Finanzindustrie ohne jede medizinische Aufsicht frei herum und wehren sich mit Händen und Füßen gegen eine angemessene Behandlung. Nimmt sich tatsächlich einmal jemand ihrer Rettung an, ziehen sie den Retter gleich mit in die Tiefe - freilich ohne eine Spur von Schuldbewusstsein. Und die Politik verhält sich wie ein Arzt, der aufgrund seiner fehlenden Distanz zum Patienten nicht heilt, sondern am Ende selbst angesteckt wird - wie jener auf der Couch. Die Bürgerinnen und Bürger müssen dem Staat deutlich machen, dass sie es sind, denen er zu dienen hat, dass die Banken ihrem Auftrag wieder gerecht werden: die produzierende und die den Menschen dienstleistende Wirtschaft mit den für ihre Investitionen notwendigen Krediten zu versorgen. Die Spielsucht der Beteiligten muss endlich wirksam behandelt werden. Packen wir es an! (Artikel von Torsten Hild, früherer Mitarbeiter von Oskar Lafontaine - - gekürzt und leicht verändert) Rückblick: Landesparteitag am 11. November 2011 in Brebach Neuwahlen standen auf dem Programm des diesjährigen Landes-Parteitages. Und da kam es auch zu Überraschungen. Unser alter und neuer Vorsitzender heißt Rolf Linsler, als dessen Stellvertreter konnten sich in Kampfabstimmungen der aus Gersweiler stammende Pfarrer Hans-Jürgen Gärtner durchsetzen, genauso wie Dagmar Ensch-Engel (MdL, Beckingen) und Sandy Stachel aus Schiffweiler. Neuer Landesgeschäftsführer ist Sigurd Gilcher aus Köllerbach. Und auch die Vorsitzende unseres Ortsverbandes, Birgit Huonker, erreichte ein glänzendes Ergebnis: Als gewählte alte und neue Beisitzerin im Landesvorstand konnte sie sich über den Vertrauensvorschuss nur freuen, denn sie erhielt mit Abstand die meisten Stimmen der Delegierten bei der Wahl der sieben Beisitzerinnen. Vorstandssitzung jeden 3. Mittwoch im Monat im Haus Gabriel um Uhr. Gäste (nicht nur Mitglieder) sind herzlich eingeladen. Nächster Termin: 21. Dezember Uhr Anschriften: Birgit Huonker, Vorsitzende. Tel ; Mail: Für den Arbeitskreis Öffentlichkeit: Rolf Reitenbach, Tel ; Mail: Hermann Wuttke, Tel ; Mail: Unsere Internetseite: Impressum: V.i.s.d.P.: Birgit Huonker

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